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Karsten H.

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Über Karsten H.

  • Geburtstag 19.09.1963
  1. Karsten H.

    Begegnung mit Olympus

    Dieses Erlebnis möchte ich nicht vorenthalten: Heute ging ich zügig wandernd am Bonner Rheinufer entlang. Ein flanierendes Pärchen näherte sich mir, weil sie langsamer vor mir gingen. Die Dame auf der rechten Seite trug eine Kamera über der Schulter. Ich erkannte sofort eine schwarze Olympus. Ich folgte eine Zeit lang ihrem Tempo, um die Kamera genauer bestimmen zu können. Es war ein OM-D E-M5 II mit PRO-Objektiv. Dann setzte ich zum Überholen an der rechten Seite an, worauf der links gehende Mann zu seiner Frau sagte: "Vorsicht, wir werden rechts überholt." Ich darauf: "Eine schöne Kamera haben sie da! Ich möchte nicht unhöflich sein, aber überhole sie nur deshalb rechts, weil ich wissen wollte, um welches Modell es sich handelt" -- Sie: "So? Sonst wird diese Kamera immer nur belächelt." Darauf zog ich meine M5 aus der Tasche und zeigte sie vor. Sie erleichtert: "Dann sind wir uns ja einig." Ich wünschte einen schönen Tag und beschleunigte wieder.
  2. Karsten H.

    Redakteur Johannes stellt sich vor

    Freut mich! Gruß aus dem Bergischen Land Karsten
  3. Karsten H.

    Blendenreihen bei 1/2EV und 1/3EV Stufen

    Die 11 ist zwar auf eine andere Stelle gerundet, was zwar inkonsistent ist, aber nicht falsch. Die 5,6 ist hingegen falsch gerundet. Reines Wunschdenken steht dem mathematischen Verständnis nicht selten gegenüber, wobei die Mathematik nicht den Hauch einer Chance hat sich durchzusetzen. Aber wenn es der Kreativität dient... Dann sei es so. An manchen Dingen sollte man nicht rühren, wenn sie funktionieren. Ich denke mir aber gerade, wie ein Fotolehrer einem Schüler erklärt, dass mit jeder ganzen Blendenstufe die Lichtmenge halbiert werde, und dann zu rechnen anfängt. Viel Spaß! Bei solch krummen und dem Wunschdenken verpflichteten Zahlenreihen muss sich jeder mathematisch begabte Schüler die Haare raufen und die euklidischen Gesetze in Zweifel ziehen. Aber vielleicht ist das Ganze ja relativistisch gerechnet. 🧐 Gruß Karsten
  4. Ob mit dem 12-200 Olympus bereits ein schickes Kit-Objektiv für einen M5-Nachfolger vorausschickt?
  5. Karsten H.

    Beugung und Beugungsunschärfe

    Beugung ist zunächst mal nur die Fähigkeit von Wellen, sich im Schattenraum eines Hindernisses auszubreiten. Dies sorgt nach einer Blendenkante dafür, dass die Lichtstrahlen, die genau an diese Kante stoßen, nach nicht geradlinig, sondern auch nach außen hin ausbreiten. Interferieren diese Lichtstrahlen je nach Wellenlänge und Beugungswinkel, entstehen Bereiche gegenseitiger Verstärkung und Abschwächung (Beugungsringe). Diese Lichtstrahlen, die ja mittels Linsen etc. für einen bestimmten Zielpunkt auf dem Sensor treffen sollen, verfehlen ihr Ziel somit ein wenig, wodurch der Zielpunkt etwas verwaschen und damit unscharf wird. Dieser Effekt ist immer da, aber er wird größer, je flacher der Einfallswinkel der äußeren Strahlen ist und je weniger mittlere, also ungebeugte, Strahlen es gibt, die diese Störung überlagernd vermindern. Beides ist bei kleinen Blenden der Fall. Beugung hängt von der Wellenlänge, also der Farbe ab. Mit rein optischen Mitteln ist es schwer, dem entgegen zu wirken, weil die Effekte immer in die gleiche Richtung wirken und nicht umkehrbar sind. Ein Ansatz lautet wohl Apodisation.
  6. Karsten H.

    Rauschminderung nach Langzeitbeleuchtung

    Da kann ich Dir nicht helfen.
  7. Karsten H.

    Rauschminderung nach Langzeitbeleuchtung

    Welche Kamera ist das denn? M10 II? Gruß Karsten
  8. Karsten H.

    Blendenreihen bei 1/2EV und 1/3EV Stufen

    Das stimmt, so wie die 5,6 eigentlich eine 5,7 sein sollte und die 90 eine 91. Prinzipiell ist die geometrische Optik ein einziges Freudenfest für mathematisch, vor allem aber geometrisch Interessierte. Komisch, dass sich da so viele Unexaktheiten eingeschlichen haben... Meine Bridgekamera von einem großen japanischen Hersteller mit "N" und fünf Buchstaben macht es übrigens auch nicht besser. Letzlich gelten doch wieder Goethes letzte Worte: "Mehr Licht!" Gruß Karsten P.S.: "laieninkompatibel" gefällt mir!
  9. Karsten H.

    Beugung und Beugungsunschärfe

    Dies kann ich anhand soeben ausgewerteter Probeaufnahmen mit der M5 II und der M10 II und verschiedenen Objektiven absolut bestätigen: bei Blende 8,0 beginnt der kritische Bereich, wobei für mich persönlich bei den (nicht-PRO) Festbrennweiten 25mm, 45mm, 60mm und 75mm die 8,0 in vielen Fällen noch im wirklich akzeptablen Bereich liegt. Bei großen Blendenöffnungen ab Offenblende 1,8 haben mich insbesondere die Schärfeleistungen des 45mm und des 75mm (Stativ, IS-OFF, manueller Fokus bei ca. 2,50m) ziemlich überzeugt, wobei nach meinem Empfinden auch das 25mm sehr gut dasteht.
  10. Karsten H.

    Blendenreihen bei 1/2EV und 1/3EV Stufen

    Die halben Blendenstufen ergeben sich daraus, dass man die vorherige, nicht gerundete Halbe mit der 4. Wurzel aus 2 (=1.189...) multipliziert. Die drittel Blendenstufen ergeben sich daraus, dass man die vorherige, nicht gerundete Drittel mit der 6. Wurzel aus 2 (= 1.122...) multipliziert.
  11. Bei meinen E-M5 II und E-M10 II stimmen die Zahlenreihen für die halben Blendenstufen teilweise nicht mit den errechneten Werten überein: - Olympus Einstellung 1/2 EV: 1,8 - 2,0 - 2,5 - 2,8 - 3,5 - 4,0 - 4,5 - 5,6 - 6,7 - 8,0 - 9,5 - 11 - 13 - 16 - 19 - 22 Diese müssten eigentlich lauten: - Rechnerisch 1/2 EV: 1,8 - 2,0 - 2,4 - 2,8 - 3,4 - 4,0 - 4,8 - 5,6 - 6,7 - 8,0 - 9,5 - 11 - 13 - 16 - 19 - 22 Die Zahlen bei Olympus entsprechen aber den jeweiligen Drittelstufen bei entsprechender Aufteilung, nicht halber. Meine Fragen: Ist meine Vermutung richtig, dass die Kamera tatsächlich mit den richtigen, also halben Blendenstufen rechnet statt mit den angegebenen, und es sich hier nur um eine Frage der Darstellung handelt? Handelt es sich daher hier um eine Vereinfachung in der Darstellung, weil damit hartgecodete Zahlenwerte "gespart" werden? Ich finde das Ganze dennoch etwas verwirrend, weil ich unter Umständen nicht mehr nachvollziehen kann, ob ich in der Drittel- oder der Halbe-Aufteilung bin. Eigentlich sollte das nicht sein. Wenn ich zwischen 2,0 und 2,8 auf eine halbe Blendenstufe kommen will, so erhalte ich natürlich 2,4 und nicht 2,5. Die jetzt zu erwartende erste Antwort, die Halben zu vergessen und nur die Drittel zu verwenden, habe ich mir hiermit selbst gegeben. Mich interessiert die Frage aber trotzdem. P.S.: Dies soll keine Kritik sein. Vielleicht entspricht es ja durchaus den Gewohnheiten von Profis, an die ich mich langsam zu gewöhnen habe. Gruß Karsten
  12. Karsten H.

    Sensorsterben oder hat uns das Smartphone überholt

    Das hat zum Glück der Vortragende auch selbst erkannt (und trauerte seiner Sony nach). Wir waren uns einig. Alles gut! Mannheim? Spannend! Glaube ich wirklich! Gruß Karsten
  13. Karsten H.

    Sensorsterben oder hat uns das Smartphone überholt

    Oh, da entladen sich im "alles Erlaubten" wohl doch noch Empfindlichkeiten. War nicht persönlich gemeint. Gruß Karsten
  14. Karsten H.

    Sensorsterben oder hat uns das Smartphone überholt

    Ich musste neulich einen Fotoabend mit ca. 300 unsortierten und ungefilterten Smartphonebildern vom letzten Spanienurlaub über mich ergehen lassen, die auf dem Fernseher gezeigt wurden. Dem Besitzer war die Sony RX100 IV zwei Wochen nach Ablauf der Garantie kurz vor dem Urlaub kaputt gegangen. Nein danke!
  15. Karsten H.

    Das grosse Sensorsterben

    Ein paar allgemeine Gedanken: Jede komplexe, evolutionäre Entwicklung ist von gegenläufigen Tendenzen geprägt, die jeweils das andere Extrem als Endszenario anstreben. Hier ist es auf der einen Seite das Smartphone (also fotografisch gesprochen das "Nichts") und auf der anderen Seite das Vollformat (fotografisch das "Alles"). Dazwischen bleibt scheinbar dauerhaft kein Platz für andere Lösungen. Man kann allerdings solche Entwicklungen nicht aufgrund dieser inneliegenden Tendenzen so einfach fortschreiben, denn sonst müssten wir uns auch fragen, warum auf der Erde nicht längst nur noch die Tiere am Anfang und am Ende der Nahrungskette leben, also beispielsweise Löwen und Regenwürmer. Alle anderen Lebenwesen müssten aufgrund der Entwicklungsstendenzen in Richtung dieser beiden Endpunkte letzlich verschwinden. Auch die Wirtschaft ist durchaus in der Lage, diversive Strukturen zu bilden und zu halten. Dies wird gern übersehen, wenn man nur die Entwicklung allesfressender Megakonzerne im Auge hat, die es darauf anlegen, den gesamten Markt zu beherrschen, nicht aber die, welche nur eine bestimmte Klientel im Auge haben. Natürlich stehen die Fotokonzerne untereinander in einem starken, auch verdrängenden Wettbewerb. Aber die lange Lebensdauer dieser Konzerne, von denen die meisten bereits älter sind als 100 Jahre, haben auch reichlich Erfahrung in der konkurrierenden Koexistenz gesammelt. Sonst gäbe es sie auch heute schon nicht mehr. Vielleicht muss man schrumpfen. Das ist wohl zu erwarten. Aber das muss noch nicht zwangsläufig das Aus bedeuten.
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