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Die PEN, OM-D & E-System Community

ak.lenswork

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  1. Weiterhin nicht so positive Nachrichten aus dem mft-Bereich: Das japanische Nikkei-Magazin berichtet, dass Panasonics Kamerageschäft inzwischen an einem kritischen Punkt angelangt ist Link zum Artikel
  2. mir kommen gleich die Tränen bei dieser Erinnerung 😄… ja, liebe Kinder, so war das damals, als der Opa das Internet erforschte!
  3. Wo genau habe ich geschrieben, dass es sich nicht lohnt, das System zu nutzen? Ob es sich lohnt, in das mFT-System zu investieren, ist immer eine persönliche Abwägungsentscheidung. mFT hat seine Stärken (auch wenn diese im Laufe der Zeit immer weiter abgenommen haben). Und ja, ich selbst fahre zweigleisig. Schon viele Jahre.
  4. Genau. Und deswegen ist das mFT-System ja seit 10 Jahren und ganz besonders aktuell so wahnsinnig erfolgreich am Markt, dass ein Hersteller diese Sparte lieber verkauft hat und die verbliebenen Hersteller sich zur konkreten Zukunft lieber erst mal gar nicht mehr konkret äußern wollen außer Durchhalteparolen auszugeben. Wie nennt man das eigentlich? Selbsthypnose? Seit 10 Jahren ist das ewige mFT-Narrativ das oben Gesagt: man brauche keine KB-Sensoren und mFT wäre überhaupt der Sweetspot für jedermann. Und seit 10 Jahren zeigt der Markt glasklar: ES INTERESSIERT KEINEN! Selbst in der Hochzeit ist mFT über wenige % Marktanteil nicht herausgekommen. Tatsache ist: über 90% der Kunden entscheiden sich seit 10 Jahren für größere Sensoren mit schweren Objektiven … oder wechseln gleich zum Smartphone. Sony hat gerade das erste Smartphone mit 1“ Sensor herausgebracht - da ist doch klar, wohin die Reise geht. Die Hoffnung von Olympus war: irgendwann kapieren vielleicht mal eine ausreichende Anzahl von Leuten unseren Ansatz und finden es genau so toll wie wir. Die Hoffnung hat sich nicht bewahrheitet. Als der Gaul dann eigentlich schon tot geritten war, ist man nicht abgestiegen (wie es erfahrene Indianer empfehlen), nein - man hat ständig neue Sättel auf das alte Pferd gepackt und es den Leuten für neu verkauft. Das hat auch nicht funktioniert. Und jetzt, wo das Pferd schon dreiviertel (sorry für das Wortspiel) tot an der Herz-Lungen-Maschine hängt, versucht man zu erzählen, dass jetzt aber noch ein wunderbares Fohlen herauskommt, das besser ist als das alte Pferd jemals war. 🙈 Und das alles in einem kollabierenden Markt, mit unbekanntem neuen Namen, und mit Nikon, Sony und Canon als (finanz-)muskelbepackten Konkurrenten, die derzeit eine leistungsstarke Kamera nach der anderen raushauen. Die M1X als mFT-System hat sich nicht mal in einem viel weniger anspruchsvollen Markt für den UVP von 3.000 € vernünftig verkaufen lassen und selbst für die M1 III läuft eine Rabattaktion nach der nächsten. Wo soll denn realistischerweise die neue WAU-Kamera (sorry) eingepreist sein, als System mit kleinstem Sensor zwischen den großen Konkurrenten, dafür unbekanntem Namen, einer zweifelhafter Zukunft und dann auch noch so eingepreist, dass die neue Firma damit noch Entwicklungskosten und Ertrag generiert? In Zeiten galoppierender Inflation und enorm steigender Energiepreise weltweit, welche die Kaufkraft der verbliebenen Kundschaft auch nicht gerade befördert. Mich wundert eher, dass überhaupt nochmal eine neue Kamera kommt.
  5. Nicht nur du! Was war das für eine tolle Maschine damals - da kommen mir jetzt noch die Erinnerungen hoch. Ich hatte sogar die Atari Megafile 20 (SH205) dazu - sensationelle 20 MB (!) Festplatte und man dachte damals, die würde in alle Ewigkeit ausreichen 😄 Leider mußte ich hinsichtlich meiner Arbeit gezwungenermaßen und aus Kompatibilitätsgründen dann doch auf einen AT 286 umsteigen. Damit war ich dann in der MSDOS- und später in der Windows-Welt. Den Mega ST und das Atari-System habe ich dennoch niemals vergessen. Das einzige Gerät, was mich ebenso stark beeindruckt hat, war der legendäre Psion MX5 Pro: Psion MX5 Serie
  6. „Das Unmögliche möglich zu machen ist unser Erbe und wir werden nicht so bald damit aufhören“ Ich vermute nach heute das ist eine Drohung … 😁
  7. 43Rumors meldet, es gäbe Hinweise, dass OMDS beim heutigen Event lediglich einen winzigen Hinweis auf die kommende Kamera geben wird, der Schwerpunkt der heutigen Veranstaltung läge statt dessen auf der Erklärung der neuen Namensgebung der bisherigen und kommenden OMDS-Modelle: Link Die Kommentare unter der Meldung sprechen für sich. Mich würde es inzwischen auch nicht mehr wundern. Na ja, ab 14 Uhr werden wir mehr wissen.
  8. Olympus erhört da sicher gar nichts mehr, sondern ist nach dem Verkauf der Fotosparte stocktaub auf beiden Ohren 😁 Vielleicht hören sie auch nichts mehr durch das Dauergeknalle der Sektkorken seitdem 😂
  9. Die beste Idee hier seit Jahren! Ich hätte dann bitte unbedingt noch dazu die Funktion „Sensorbracketing“ 😁
  10. Das wäre wohl zu wünschen. Denn nach den neuesten Zahlen hat sich der Marktanteil von OM Digital Solutions in der Zeit von 9/2020-9/2021 auf dem traditionell starken Heimatmarkt Japan inzwischen mehr als halbiert, Tendenz weiter fallend: BCN Ranking
  11. Ohne wieder mal ein oder zwei PRO-Objektive für lau dazu ist das doch sowieso uninteressant… 😁🙄 SCNR 🙈 Ne, im Ernst: zwei Akkus sind doch eine nette kleine Beigabe, hat Sony in seiner diesjährigen Sommeraktion auch so gemacht. Und schön, dass überhaupt seitens OMDS mal eine Aktion erfolgt, es ist ja doch unheimlich ruhig.
  12. Die nächste Aktion kommt bestimmt, spätestens zum Black Friday und dann folgt bei Olympus immer auch gleich die Winteraktion 2021/2022.
  13. Schöne Abendlektüre: Olympus 300mm F4 vs Canon 600mm F11 – Full Frame vs Micro Four Thirds for Wildlife and Birds
  14. Und die A7 III verfügt zwar über Eye Tracking AF für Menschen und Tiere, aber noch nichtmal über den moderneren und leistungsfähigeren Real Time Tracking AF der neueren Modelle. Wenn man den mal in Aktion gesehen hat, fühlt man sich in AF-Systemen, die über x Parameter für jeden Anwendungsfall manuell konfiguriert werden müssen, um beste Leistung zu bringen, schlagartig leider ein bißchen wie im 18. Jahrhundert. Olympus warb zwar mit dem Erscheinen der E-M1X sehr mit seiner KI, aber Sony (und inzwischen Canon und langsam auch Nikon) demonstriert in ihren Produkten, was KI wirklich sein sollte: eine merkliche Arbeitserleichterung für den Fotografen, der sich im Freiland voll auf die Bewegung und Gestaltung seines Motivs konzentrieren kann, während das AF-System selbstständig permanent die optimalen Parameter kombiniert, um auf dem Motiv zu bleiben und konstant hohe Trefferquoten zu gewährleisten. Und das macht sie viel schneller und effektiver, als es der Fotograf mittels Menüebenen, Paramaterkaskaden und Bestätigungen jemals könnte. Die Realität vieler Naturfotografen ist doch, dass man im Freiland gar keine Zeit hat (wenn man nicht gerade auf Ansitz ist), die vielfältigen Einstellungen vorzunehmen, um dem AF der Oly zu sagen, was man nun genau möchte, damit diese die versprochene AF-Leistung endlich auch liefert. Ich fotografiere z.B. ein stilleres Motiv und habe den AF darauf konfiguriert, währenddessen kommt z.B. plötzlich eine Gruppe Gänse / ein schneller Greifvogel oder was weiß ich im schönsten Licht heran. Bis ich beim Olympus-System den AF wieder umkonfiguriert habe mit seinen zig Parametern und Ebenen und Bestätigungen, zieht der Greifvogel doch schon längst seine Jungen auf. Dafür ist gar keine Zeit. Was nützt ein perfekt konfigurierter AF, wenn das Motiv schon längst wieder verschwunden ist? Und dann das ganze retoure… Findige werden jetzt sagen, man kann sich die Cases vorher konfigurieren und auf Tasten legen. Klar kann man das machen. Aber warum sollen die Leute das machen, wenn andere Hersteller selbst in Kompaktmodellen (!) einen AF liefern, bei dem man einfach nur das Motiv im Sucher auswählen muss, und das System dann in der Lage ist, die jeweils optimalen Parameter blitzschnell zu aktivieren und am Motiv zu kleben und mir ermöglicht, mich auf Licht, Motiv und Bewegung zu konzentrieren? Sony z.B. hat nach Erscheinen der E-M1X den Real Time Tracking AF aus seiner A9 (mit gewissen Einschränkungen) sogar in seine zigarettenschachtelgroße RX100 VII implementiert, die nur über einen winzigen Akku verfügt. Die selbst die Leistung dieses AF läßt jede E-M1X / E-M1 III auf einen Schlag leicht veraltet aussehen. Ich habe schon damals nicht verstanden, was für einen Bohei Olympus mit seinem Riesenbody, den zwei Prozessoren und den dicken Akkus gemacht hat, auf die seine KI angeblich angewiesen sei, wenn Sony das mühelos in einer Kompaktkamera verwirklichen kann, die so klein ist, dass man sie kaum halten kann. Von den A7/A9-Modellen ganz zu schweigen. Und auch Canon konnte das mühelos in eine relativ kleine R5/R6 einbauen. Viele Wege führen nach Rom, und ich vermute mal eher, dass Olympus damals einen technischen Ansatz gewählt hat, bei dem es vielleicht wirklich nicht anders lösbar war - aber dann war es halt eine suboptimale Entscheidung, denn die Konkurrenten haben bewiesen, dass es auch ganz anders funktioniert. Zum monetären Aspekt: aufgrund des stückzahlmäßig immer geringeren Absatzes werden alle Kameras künftig teurer werden. Das ist ja schon überall zu sehen. Auch die nächste OMDS-Kamera (die „WOW-Kamera“) wird da keine Ausnahme sein. Die Käufer werden also viel Geld ausgeben müssen, zusammen mit hochwertigen Objektiven gerade im Naturfotobereich dann sogar sehr viel Geld - und da stellt sich mir die Frage, bei welchem Hersteller sie das lassen werden? Doch sicher in der ganz überwiegenden Mehrheit bei einem Hersteller, dem sie zutrauen, auch in der Zukunft am Markt präsent zu sein und ihre teuren Investitionen damit weiter zu schützen und zu pflegen. Das macht doch jeder selbst bei etwas teureren Alltagsgegenständen so. Kann sich ja jeder selbst fragen, für wen man einen fünfstelligen Betrag lieber investiert: in einen Patienten, der ohnehin etwas kürzere Beine hat und aktuell mit gebrochenem Bein im Bett liegt, und bei dem die Ärzte nicht ganz sicher sind, wie die längerfristige Prognose ist, oder den daneben stehenden drei durchtrainierten 2m-Athleten, die auf ihren nächsten Triathlon-Einsatz warten? Wem traut man da mehr zu? Und bei dem lässt man in der Regel sein schwer erarbeitetes Geld. Ich gehe davon aus, dass sich die kommende Spitzenkamera von Olympus in ähnlichen preislichen Gefilden wiederfinden muss wie eine kommende Sony A7 IV oder ähnliche Modelle von Nikon und Canon, das bleibt nicht aus, wenn endlich genug Geld erwirtschaftet werden soll. Wie schwer das wird, zeigt das Preisdesaster der E-M1X. Weil die Leute die Kamera zum Startpreis einfach nicht ausreichend gekauft haben, wurde die Kamera in relativ kurzer Zeit um ein sattes Drittel preiswerter, inzwischen lag sie mit allerlei Aktionen ja sogar bei der Hälfte des ehemaligen Startpreises. Ich habe derzeit wirklich keine Anhnung, wie nun ein Finanzinvestor den Turnaround in so einem speziellen Markt schaffen will, der so spezialisiert ist und solche Fachkenntnisse erfordert. Olympus mit seiner hundertjährigen Erfahrung und dem profitablen Medizinbereich im Rücken hats schon mal nicht geschafft oder war zum Schluß einfach nicht mehr bereit, nochmals Riesensummen zu investieren, um mit solchen Giganten wie Canon, Sony und Nikon in den Ring zu steigen. Ich bin daher wirklich gespannt, was da von OMDS kommen soll, was wirklich zukunftsfähig ist und nicht nur von Bestandskunden lebt, denn diese alleine werden nicht ausreichen.
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