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Gaspar

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Alle erstellten Inhalte von Gaspar

  1. Ich habe extra nichts zum Sensor und zum Objektiv geschrieben, weil so ein Foto sicherlich auch mit mFT und dem Olympus 75 f1.8 machbar wäre. Ich habe es mit einem APS-C Sensor aufgenommen. Aber der Sensor ist hier nicht wichtig. Mir ging es hier um die Bildtiefe, durchs Tele die verdichtet, engstehenden Mopeds - nur Maschinen und im 3. Bilddrittel der Menschenkopf. Da könnten einem dann so Titel, wie "Kein Platz für Menschen", etc. einfallen. Bewusst habe ich keine weiteren Infos zum Foto gegeben, weil mich die Bildwirkung und die unbeeinflussten Reaktionen des Betrachters interessieren. Die Reaktion von Spassknipser habe ich so nicht erwartet, interessant war sie trotzdem.
  2. Nachdem viel geschrieben wurde, vieles mFT-like, zeige ich einfach mal ein Foto, wo Freistellen der Bildaussage dient. Und da wo freigestellt wird, gibt's dann auch unscharfe Bereiche und damit auch ein Bokeh. Wie cremig dieses ausfällt, hängt vom Objektiv, wesentlicher aber vom Motiv ab.
  3. Nabelschau, also die Positionierung der Kameras innerhalb des Olympus-Portfolio, ist zwar ganz nett, aber letztendlich nicht zielführend. Da sollte man dann die preisliche Positionierung der Kameras mit dem relevanten Wettbewerb vergleichen, also Panasonic und natürlich Spiegellose mit APS-C Sensor. Wenn ich mir die aktuelle Bestseller-Liste von Amazon anschaue, bestellte Kameras jetzt im Weihnachtsgeschäft, hat Olympus schon noch etwas Nachholbedarf. https://www.amazon.com/Best-Sellers-Electronics-Mirrorless-Cameras/zgbs/electronics/3109924011
  4. Man könnte jetzt auch Beispielfotos, verschiedener Objektive und verschiedener Sensorformate, zeigen und die theoretischen Erläuterungen an Beispielen diskutieren. Auch wenn die Beurteilung des Bokehs eine recht subjektive Sache ist, so kann man schon sehen, ob z.B. Lichter rund, als Katzenauge, oder als Stoppschild abgebildet werden. Auch lässt sich der grundlegende Unterschied eines unruhigen und harschen Bokehs, von einem ruhigen und cremigen Bokeh unterscheiden. Bildbesprechungen und Sehübungen sind in einem Fotoforum immer wieder interessant und lehrreich.
  5. Nun, die Präsentation von Calumet war schon ziemlich laienhaft, da habe ich schon bessere Aufnahmen mit dem Noct 58/0.95 gesehen. Und Fotos von Piepmätzen sind nicht unbedingt die Paradedisziplin dieses Objektivs. Dieses Objektiv zu diesem Zeitpunkt scheint mir eine Verzweiflungstat von Nikon. Nikon ist sehr spät bei den Spiegellosen aktiv geworden und findet in diesem Segment wenig Beachtung, obwohl die Z6/Z7 recht ordentlich Kameras geworden sind, aber ohne besondere Highlights. Zudem hat Nikon das Bajonett gewechselt, nach 60 Jahren F-Mount. Da sah man sich wohl genötigt, mit einem neuen Noct einen Paukenschlag setzen zu müssen. Mit dem gleichen F&E-Aufwand hätte man wohl auch ein 50/1.2 UND ein 85/1.2 entwickeln können, zwei Objektive mit sehr viel mehr Praxisrelevanz und Käuferinteresse. Aber Nikon(Kameras) kämpft derzeit ums Überleben und unter Druck gibt's auch Fehlentscheidungen beim Management.
  6. Falls Du die Aussage meinst, dass Frau und Kleinkind ungeschützt (ohne Helm) auf dem Motorbike-Taxi sitzen. Das ist Alltag (obwohl es auch eine Helmpflicht gibt), Buddha wird schon schützen.
  7. Habe ich nie in Frage gestellt, das ist mit jedem Sensor-Format möglich, sogar mit dem Mini-Sensor im SmartFon.
  8. Ich lebe seit über 20 Jahren in Asien, hier gibt es noch ein freies, unverkrampftes Lebensgefühl. Von political correctness, Gender, Emanzen, Ant-Sexismus, Inklusion und ähnlichen Ideen der Gängelung sind wir hier verschont. Als ich aufgewachsen bin in Deutschland gab es im TV Klimbim, Tutti-Frutti und Helmut Newton als In-Fotograf, nun 25 Jahre später, ist ein Foto mit harten Brustwarzen (bekleidet, nicht nackt) schon provokativ... na merkt ihr was, wie Verkrampftheit und Gängelung um sich greifen? Haltet doch einfach mit euren Fotos gegen diese Bevormundung und Hypermoralisierung, von "grünen Damen" mit Kurzhaarschnitt und Birkenstocks lasse ich mir das korrekte Lebensgefühl nicht vorschreiben.
  9. Du machst es Dir zu einfach. Es gibt ganz unterschiedliche Bildideen, Gestaltungsmöglichkeiten und Zielsetzungen. Erst kommt die Bildidee, dann die Auswahl von Kamera und Objektiv und dann (in freier Wildbahn - nicht im Studio) hoffentlich eine Situation, die zur zuvor überlegten Bildidee passt. Der Begriff "Offenblenden-Ritter" hat was Abwertendes, warum hast Du das nötig. Es ist doch nur ein künstlerisches Gestaltungsmittel mit dem man eine bestimmte Bildaussage machen kann. Wie heißt es so schön, wenn der Betrachter sich mehr als 10s Zeit für ein Foto nimmt, hat so ein Foto Interesse geweckt. Das ist doch der eigentliche Maßstab für uns Fotobegeisterte. Und wenn das Interesse durch die Bild-Anmutung, durch ein cremiges Bokeh erzielt wird, dann ist es ein gutes Foto. Und wenn das Interesse durch ein Bild mit Kontext geweckt wird, ist es auch gut.
  10. 1) Wenn ich Kontext will, nehme ich von vornherein eine andere Kombi. Meist die E-M5-II mit dem 17/1.8. Bei diesem Beispielfoto ging es um knappe Schärfeebene, cremiges Bokeh und 3D-Pop-Effekt. Das lässt sich mit diesem Bild gut dokumentieren. Bewusst habe ich nicht eine gestellte Portraitszene gewählt, die x-Mal wiederholen kann, sondern eine bewegte Momentaufnahme. Bei gutem AF klappt auch da ein scharfes Foto, obwohl die Schärfeebene so schmal ist. Soweit die Ausgangssituation. Ich gestehe ja jedem zu, so eine Aufnahme nicht zu mögen, ich finde sie gut und freue mich, dass es das Sigma 135ART für relativ kleines Geld (habe 800€ bezahlt) gibt. 2) "Stoppschilder" beim stärkeren Abblenden gefallen mir auch nicht, allerdings haben moderne lichtstarke "Bokeh-Objektive" mindestens 9 abgerundete Blendenlamellen und zeichnen auch beim Abblenden noch runde Lichter. Bei alten manuellen Objektiven klappt das meist nicht.
  11. Ja, es wird ungemütlich in Deutschland, überwiegend gut bezahlte Industriearbeiter werden derzeit "freigestellt". Nach der US-Wahl kommt dann der richtige Absturz. Nicht unbedingt ein Konsumumfeld für einen anziehenden Verkauf von Systemkameras. - Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. 😎
  12. Nichts anderes habe ich geschrieben, ich sprach von cremigem Bokeh, von mir aus auch weich und ruhig. Selbstverständlich gibt es auch bei paar Objektive mit Anfangsöffnung 2,4-2,8, die ein angenehmes, weiches Bokeh "malen". Aber die meisten Cream-Maker sind Objektive mit Anfangsblende 1.2, 1.4, 1.8 und ja, ich blende so ein Objektiv auch etwas ab. Habe gestern extra für Dich das Sigma 135/1.8 Art an den VF-Sensor geschnallt und bei Abenddämmerung Street fotografiert. Die Beispielaufnahme zeigt ein langsam fahrendes Moped und es wurde bei Blende 2,2, 1/200s und Iso 1000 fotografiert. Da sieht man den 3D-Pop-Effekt der lichtstarken Sigma ART-Objektive und ein cremiges, sehr ruhiges Bokeh. Der AF ist gut genug, um sich bewegende Motive mit sehr knapper Schärfeebene noch scharf zu bekommen. Allerdings ist die Kombi schwer und deshalb seltener im Gebrauch, als eine E-M5_II mit 45/1.8
  13. Eigentlich ist es doch albern, dass die Nutzer verschiedener Systemkameras und Sensor-Formate sich gegenseitig "anpflaumen". Wir sitzen alle im gleichen Boot und die Bedrohung und Herausforderung kommt aus einer ganz anderen Ecke:
  14. Thanks! Kannte ich nicht, lebe aber auch schon rund 20 Jahre in Asien.
  15. Nö, keine Schwester nur ne Tochter, die studiert in Bangkok Fotografie, Film und Grafikdesign. An der Uni wird überwiegend mit Canon APS-C fotografiert und mit Sony a6xxx gefilmt. Beide Unternehmen sponsern wohl etwas den Studiengang und räumen den Studenten beim Equipmentkauf Rabatte ein und versuchen so, diese jungen "Künstler" an ihre Marke zu binden. Entsprechende Aktionen kenne ich von Olympus, oder Nikon nicht.
  16. Ich möchte mich nicht streiten, komme aber zu einem anderen Ergebnis, wenn ich Preise und Gewicht vergleiche. Ein 45/1.2 Pro entspricht offen in der Bildwirkung einem 90/2.4, es kostet gut 1000€ und wiegt 420g. Ein 85/1.8 VF-Objektiv (auf 2.2 abgeblendet) ist in der Schärfe mit dem 45/1.2 vergleichbar, kostet bei Nikon derzeit aber nur 400€ und wiegt 350g.
  17. In der "Kunst" gab und gibt es immer auch Modeerscheinungen und ein 3D-Pop-Effekt kann langweilig werden, manchmal wirkt es sogar künstlich, wie aufgeklebt. Auch passt knappe Schärfe nicht zu jedem Sujet, nicht zu jeder Bildaussage, da sind wir uns einig. Wir sollten bei dieser Diskussion aber nicht vergessen, dass das "Freistellen" natürlich auch von den Herstellern gepusht wird, weil lichtstarke Objektive teuer sind und den Unternehmen mehr Deckungsbeitrag bringen. Ja und auch die mFT-Hersteller sind auf diesen Zug aufgesprungen, die 1.2er Pro-Objektive sind durchweg teuer und schwer (konterkarieren eigentlich die mFT-Idee) und kommen letztendlich doch nur auf eine Bildwirkung von f2.4 bezogen auf VF. Da wird doch auch versucht beim Freistellen mitzuverdienen und Freistellen wird bei mFT richtig teuer. Ich bin da sehr viel puristischer unterwegs. An mFT gibt's bei mir maximal 1.8 FBW, die sind noch klein, haben ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und sind optimal für Street und als leichte, hochwertige Immerdabei-Kombi.
  18. Wenn in der von Dir angedachten Umgebung ein kleinerer Sensor Vorteile hätte, würde ich natürlich auch eine Kamera mit mFT- oder APS-C-Sensor mitbringen. Ist doch logisch, man nimmt das, was in der Situation besser passt.
  19. Warum sind eigentlich einige mFT-Nutzer so "dünnhäutig" wenn es um Themen, wie Bokeh und Freistellen geht?. - Ständig in einer aggressiven, polemischen Verteidigungshaltung. Unterschiedliche Sensorformate haben nun mal unterschiedliche Stärken und Vorteile - es ist doch toll, dass wir die Auswahl haben. Und es mag Dich überraschen, aber man darf sogar verschiedene Sensor-Formate parallel nutzen, je nach Bildsituation. Der Profi nutzt eine (effektive) Blende von 2.8 und aufwärts, der Blümchenknipser knipst mit 1.4 -2.0 - ich nehme an, einen Profit erkennt man daran, dass er mit mFT fotografiert, ist es das, was Du uns sagen willst?
  20. Zunächst darf ich mich für Deinen sachlichen Kommentar bedanken, der hebt das Diskussionsniveau ungemein! Statt persönlichem Angriff und Belehrung, lass uns teilhaben an Deinem Wissen, was bedeutet Bokeh und warum missbrauche ich den Begriff? Nicht nur rumstänkern, sondern dann auch was Substanzielles abliefern. Es ist Dir doch unbenommen, Portrait-Aufnahmen mit einer effektiven Blende von 2.8-5.6 (bezogen auf VF) gut zu finden - de gustibus non est disputandum - Du solltest aber zur Kenntnis nehmen, dass mehrere Hersteller hochlichtstarke Portrait-Objektive für VF anbieten, die schnell 2K-3K-4K€ kosten und häufig genutzt werden. Wer sich ein Canon 85/1.2, oder ein Nikon 105/1.4 zulegt, arbeitet meist offen bis 2.0 abgeblendet und erzielt Aufnahmen mit einer ganz besonderen Anmutung. Diese Objektive haben kaum Wertverfall, ein altes manuelles Nikon 58/1.2 wird noch immer gebraucht mit rund 3000 USD gehandelt. Es gibt also einen recht großen Markt für solche Objektive und viele Betrachter mögen den Look, der mit diesen Objektivem am VF-Sensor möglich ist. Wenn Dir solche Aufnahmen nicht gefallen, ist das doch OK, jeder wie er mag, akzeptiere aber bitte, dass die Geschmäcker sehr unterschiedlich sind.
  21. Bei einem Monopolisten würden Dir die Augen tränen, kaum Innovationen und das zu Höchstpreisen. No thanks.
  22. Ja, ich weiß, aber nur drei wirklich relevante mFT, APS-C und VF....
  23. Noch haben wir knapp 10 Hersteller von Kameras und können zwischen 3 Sensorformaten wählen. So hat jeder von uns eine große Auswahl und kann sich die Kombis zusammenstellen, die zu seinen Bedürfnissen passen. - Jeder Jeck ist anders und es gibt nicht die eine richtige Vorgehensweise. Ich befürchte allerdings, dass es in 5 Jahren weniger Hersteller und damit weniger Auswahl für den Kunden geben wird.
  24. Grundsätzlich stimme ich Deiner Aussage zu, aber ein paar Ergänzungen sollte man schon noch machen: 1) Ja, die Portraits sind gute Aufnahmen und das Bokeh ist recht gefällig. Auf 2.2-2.8 abgeblendet, würden sich Aufnahmen am VF-Sensor kaum unterscheiden. Ob ein Sensor größer, oder kleiner ist, ist zunächst sekundär, es kommt immer auf die Wirkung des fertigen Bildes an. Und da gibt's hier nichts zu meckern. Jedoch, diese Bildwirkung hätte man bei VF schon mit einem Objektiv für 400-500€ erzielen können. Solche Bildergebnisse werden an mFT dann richtig teuer. 2) Wenn man aber in Portrait-Spitzenobjektive der rund 1500€ Klasse investiert, ich nenne da mal das noct 58/1.4G, oder das 105/1.4G, dann kann der Könner Portraitaufnahmen erzielen, mit phantastisch cremigen Bokeh, welche am mFT-Sensor so nicht möglich ist. Entsprechende Bilder findet man im Netz. Ob man das dann braucht, ist eine ganz andere Frage. Wenn ich viele Portrait- und Freistellungsaufnahmen machen würde, hätte der VF-Sensor z.B. mit den mittelteueren Sigma ART-Objektiven schon merkliche Vorteile. Für so ein Sujet ist die mFT-Kombi eher suboptimal und letztendlich nicht günstiger. PS: Ich selbst habe zwar auch VF mit ordentlich Objektiven, aber die Ausrüstung schleppt man nicht immer mit. Abends im buddhistischen Tempel zum Loi Krathong Fest hatte ich nur die E-M5-II mit dem 45/1.8 dabei, trotz der "Einschränkungen" des kleinen Sensors bei schlechten Lichtverhältnissen sind noch ganz nette Aufnahmen mit gefälligem Bokeh von meiner Freundin entstanden:
  25. Ja sorry, da lief was schief im ersten Versuch.
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