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  1. Bin jetzt seit 3 Tagen mit dem 14-150 und der 5 Mk 3 auf Tourenschiern in den Schweizer Bergen unterwegs und absolut zufrieden damit! Von mir jedenfalls eine Kaufempfehlung für diese Linse!
  2. Bin ab heute bis 22.2. ohne Computer in der Schweiz unterwegs und kann keine Bilder posten. Das Objektiv dürfte ab 120mm spürbar nachlassen, ist aber bis 100mm m. E. brauchbar und somit leichter als das 12-100
  3. Habe ich das richtig verstanden, dass die OM 5 Mark III einen OLED-Sucher hat und die M1 Mark III nicht?
  4. 150mm 1/1600 7,1 ISO 200 (BTW eine Bitte: könnte mir vielleicht jemand sagen, welches die beste Methode ist, Bilder hier reinzustellen bzw. ob es hier irgendwo eine Anleitung dazu gibt)
  5. Testbilder von vorletztem Wochenende (beide mit dem 14-150): 14mm 1/1000 7,1 ISO 200
  6. Ich bin aus ähnlichen Überlegungen (Gewichtsersparnis beim Schitourengehen) vor einigen Wochen bei Olympus MFT gelandet. Ich habe das 14-150 zusammen mit der 5Mk3 gekauft und es gegen das von einem Freund ausgeborgte 12-100 getestet. (Praxistest, keine Versuchsanordnung). Das 12-100 ist optisch zweifellos besser, die Leistung des 14-150 ist aber für den genannten bzw. meinen Zweck (beim Schitourengehen ist hohe Lichtstärke nicht zwingend erforderlich, meine Bilder werden überwiegend in einschlägigen Internetforen gepostet) absolut ausreichend, beim "normalen" Ansehen der Bilder (ohne Pixel-Peeping) waren die Unterschiede zwischen den Linsen m.E. nur marginal bzw. gar nicht zu sehen. Die Kompaktheit und Gewicht des 14-150 sind natürlich beim Raufmarschieren von Vorteil. Allerdings bezweifle ich, dass ich mir das 14-150 zusätzlich gekauft hätte, wenn ich das 12-100 schon besessen hätte. Eine Schwäche des 14-150 ist die Tatsache, dass sich der Focus beim Zoomen ändert, d.h. zum Filmen bei gleichzeitiger Änderung der Brennweite ist es nur eingeschränkt geeignet, allerdings weiß ich nicht, wie sich das 12-100-er dabei verhält und ob das für Dich relevant ist. Was die angesprochene Alternative 12-45 betrifft: Ich war bisher mit 16-85 an DX unterwegs und mit dieser Linse hat mir beim Tourengehen nach obenhin eigentlich immer etwas gefehlt, vor allem, wenn man neben Landschaft auch Schifahrer in Aktion ablichten möchte.
  7. Vier minus - Setzen! 😉 Dieses Gespräch bzw. eigentlich dieser schriftliche Gedankenaustausch erinnert mit ein wenig an die Prüfungen, die mein Physiklehrer abhielt. Er forderte - zu recht - bei den Antworten exakte Formulierungen und kein "Wischi-waschi", wie man hier in Österreich sagt. Aber das ist auch schon 40 Jahre her. Auch Du erwartest Dir hier exakte und detaillierte Aussagen, während ich beispielsweise mit dem Satz, die Schärfentiefe verhalte sich umgekehrt proportional zur Brennweite, lediglich - zugegebenerweise oberflächlich - darauf hinweisen wollte, dass niedrigere Brennweiten zu größerer Schärfentiefe führen als höhere, hast Du natürlich im Sinne der Formel mit dem Hinweis recht, dass sich die Schärfentiefe bei Halbierung der Bennweite vervierfacht. Die Formulierung "letztendlich auch noch" ist wohl nicht optimal gelungen, auch weil hier eigentlich noch ein 😉 hätte gesetzt werden sollen, aber keinesfalls ein logischer Kurzschluss meinerseitz, denn das Auge (inclusive der "Nachbearbeitung" des optischen Inputs im Gehirn) ist gleichzeitig Ausgangspunkt (durch seine Existenz) und Endpunkt (es kommt chronologisch erst nach der "Einstellung" aller von mir postulierten Faktoren) aller Überlegungen bezüglich des Konzepts Schärfentiefe. Auch mein Physiklehrer hatte mit seinen Aussagen nicht immer recht, wenn sie den Boden der Physik verließen, so fragte er uns einmal, als es im Unterricht um die Eigenschaften von Lichtwellen ging, wie es denn auf der Erde wäre, wenn es auf ihr kein Leben gäbe. Die Antwort, die er gab, war "dunkel", weil ja dann niemanden gäbe, der Licht wahrnehmen könnte. Genaugenommen wäre es dann aber weder hell noch dunkel, da ja beide Begriffe lediglich einen subjektiven Eindruck benennen, der für uns mit der An- bzw. Abwesenheit von Lichtwellen innerhalb eines bestimmten Frequenzbereich entsteht. Und damit hat sich dieser Thread schon ein Stück vom ursprünglichen Thema (VF gegen MFT) entfernt. 😉
  8. Merkwürdig, wie du dir selber zum wiederholten Male widersprichst und es nicht merkst ... Inwieferne?
  9. 😁 Das macht durchaus Spaß! Natürlich kann man das Verhältnis der Fakoren 4 und 5 als fix ansehen, was wohl für den größten Teil aller "Bildbetrachtung-Settings" ausreicht, aber bei grundlegender "Analyse" des Phänomens Schärfentiefe ist es m.E. legitim, die beiden Faktoren zu trennen, da es durchaus Situationen gibt, in denen großformatige Bilder (z.B. in Ausstellungen) aus Abständen betrachtet werden, die sowohl über alsauch unter dem "Normbetrachtungsabstand" (also der Bilddiagonalen) liegen. Die von mir "ausgedachten" Faktoren 6 und 7 haben insoferne eine Auswirkung auf die Schärfentiefe, als dort, wo aus auflösungstechnischen Gründen keine Schärfe mehr ist, natürlich auch keine Schärfentiefe wahrgenommen werden kann. (Abgesehen davon machen sich 7 Faktoren dramaturgisch besser als 5, man denke an die sieben Siegel, die sieben Todsünden oder die sieben Zwerge.... 😉 ) Und "letztendlich auch noch die Anatomie und Physiologie des menschlichen Auges" ist durchaus wörtlich zu verstehen, da die Schärfentiefe erst am Ende der Kette im Auge bzw. im Sehsystem entsteht. Alle anderen Faktoren können beeinflusst werden, die Fähigkeit des menschlichen Auges, auf einem Bild bei Betrachtung aus dem "Normabstand" 1500 Bildpunkte unterscheiden zu können, jedoch nicht. Während Faktoren wie Brennweite oder Focus physikalische Größen sind, die unabhängig von einem potentiellen Beobachter existieren, entsteht Schärfentiefe im weitgehend wahrsten Sinne des Wortes erst im Auge des Betrachters. Der Begriff Schärfentiefe, den wir verwenden (aber das wird schon eher "existenzphilosophisch" 😉 ) müsste genaugenommen mit dem Zusatz "für das menschliche Auge" versehen werden, da letztlich biologische oder technische Betrachtungssysteme denkbar sind, die mehr oder weniger Bildpunkte unterscheiden können als das menschliche Auge. Während also Brennweite, Blende, Zerstreuungskreise, Größe des benützten Sensorteils, Größe des Bildes und Betrachtungsabstand physikalische Größen, Auflösungsvermögen des Sensors, Films und des Ausgabemediums technische Größen sind, so ist der Z-Wert eine biologische Größe, die durch Bildgröße und Betrachtungabstand moduliert wird. Aber - um das hier zu komplettieren - wäre ich durchaus auch noch an den anderen von Dir erwähnten Faktoren interessiert!
  10. Zusammengefasst heißt das, die Schärfentiefe eines Bildes ist von wenigstens 5, genaugenommen von 7 Faktoren abhängig: von der Brennweite und der Blende (Faktor 1 und Faktor 2, diese sind mit dem Drücken des Auslösers fixiert) und von der Größe des für die Bilderstellung benützten Sensorbereichs (oder auch Filmes) (Faktor 3), von der Größe des Bildes (auf Papier oder Monitor) (Faktor 4) und vom Abstand, von dem aus das Bild betrachtet wird (Faktor 5). In Abhängigkeit von Faktor 3 spielt auch noch die Pixeldichte bzw. Auflösung des Sensors eine Rolle (Faktor 6) und bezüglich Faktor 4 die Auflösung des Ausgabemediums (Monitor, Beamer, Drucker) (Faktor 7). Und letztendlich auch noch die Anatomie und Physiologie des menschlichen Auges, die bestimmend für die Berechnung des Z-Werts ist.
  11. Zunächst einmal möchte ich mich für die Diskussion bedanken, die mich endlich dazu gebracht hat, mich mit diesem Thema intensiv auseinanderzusetzen und aus der ich wirklich etwas gelernt habe. Bis vor 3 Tagen hat mir der Effekt von Brennweite und Blende als Erklärung für Schärfentiefe und auch deren Unterschied bei Verwendung von verschiedenen Filmformaten bzw. Sensorgrößen absolut ausgereicht, ich wusste zwar, dass es so etwas wie Z-Werte und Zerstreuungskreise gibt, habe mich damit aber nie beschäftigt. Was man im Rahmen diverser Diskussionen immer wieder hört, ist die Aussage, dass neben Brennweite und Blende auch die Sensorgröße einen Einfluss auf die Schärfentiefe hat, und viele Diskutanden sind offenbar der Meinung, dass diese 3 Faktoren zeitgleich Einfluss nehmen, was aber nicht stimmt. Die Wahl der Brennweite und der Blende sind zum Zeitpunkt der Aufnahme abgeschlossen und können nicht mehr geändert werden. Das war mir auch klar und verständlich, jedoch hatte ich (wie auch in meinem Eingangspost ersichtlich) berechtigten Zweifel, dass auch die Sensorgröße zum Zeitpunkt der Aufnahme einen direkten Einfluss auf die Schärfentiefe hat. (Das wird aber immer wieder so behauptet bzw. kommt so rüber). Der Begriff Aufnahmeformat ist vermutlich nicht eindeutig genug, um den 3. Faktor (neben Brennweite und Blende) auf die Schärfentiefe zu beschreiben, ich hätte ihn zunächst ja mit dem Begriff Sensorformat gleichgesetzt, da ja in der Regel das Bild mit dem gesamten Sensor aufgenommen wird. Das heißt nun, und das ist mir jetzt klar, dass es eben die Größe des für die Generierung des Ausgabebildes benützten Sensorbereiches ist, die durch ihren Z-Wert (1/1500 der Diagonale) den maximal möglichen Streukreisdurchmesser angibt und damit die Grenze zwischen scharf und unscharf. Aber genaugenommen ist nicht einmal das ausreichend für die "tatsächliche" Schärfentiefe am betrachteten Bild, weil der Z-Wert beträgt nur dann 1/1500 der Diagonale des benützten Sensorbereichs, wenn das tatsächliche Bild aus einer Entfernung betrachtet wird, die der Diagonale des ausgegebenen Bildes entspricht (des Bildes, nicht des benützten Sensorbereichs). Betrachtet man das Bild aus einer Entfernung, die nur mehr der Hälfte der Bilddiagonale entspricht, so beträgt der Z-Wert nicht mehr 1/1500 sondern 1/3000 der Diagonale der benützten Sensorfläche. Damit wird die kritische Größe der Streukreise kleiner und die Schärfentiefe halbiert sich. Betrachtet man das Bild aus der doppelten Entfernung der Bilddiagonale, dann verdoppelt sich die Schärfentiefe. Ich denke, diese Ausführungen erklären meine Ablehnung, den Faktor "Sensorgröße" (im Gegensatz zu Brennweite und Blende) als Fixwert in eine Berechnung der Schärfentiefe einfließen zu lassen.
  12. Die letzten 3 Zeilen meiner Erklärung ziehe ich zurück. Es muss heißen, der Effekt der Steigerung der Schärfentiefe durch die Brennweitenänderung wird halbiert. 😉 Aber m.E. ist Deine Erklärung auch nicht zu 100% richtig. Der Einfluss der Brennweite ist völlig klar, aber der Effekt des Formates auf die Schärfentiefe entsteht erst bei der Bildausgabe und ist damit durch das Aufnahmeformat lediglich begrenzt, aber nicht fixiert. Die Schärfentiefe halbiert sich daher auch durch die nachträgliche Beschneidung eines Bildes auf die halbe Größe, damit ist sie nicht direkt von der Größe des Sensors abehängig sondern von der Größe des Sensorbereichs, dessen Inhalt später für die Erstellung des Bildes verwendet wird.
  13. Herzlichen Dank für Eure Begrüßungen. Meine Registrierung hier hat insoferne schon Früchte getragen, als ich im Zuge der aktuellen Diskussion im MFT-Thead endlich Zusammenhang und Auswirkung von Zerstreuungskreisen und Z-Werten verstanden habe.😃 Jetzt muss ich "nur" mehr meine 5 Mk 3 davon überzeugen, meinen auf mich zu laufenden Hund im Serienbildmodus halbwegs scharf abzubilden, daran bin ich bei den ersten Versuchen kläglichst gescheitert.... 😬
  14. Nach einer weiteren Nacht mit phasenweise intensivem Nachdenken über das Problem glaube ich nun, es endgültig verstanden zu haben. (Meine Idee für die größeren Zerstreuungskreise am Rand des Sensors ist Schwachsinn und möge bitte vergessen werden). Der Einfluss von Brennweite und Blende war (mir) ja schon klar und stellt meines Erachtens auch den eigentlichen und einzigen Grund für die schlechtere Freistellungsmöglichkeit bei kleineren Sensorgrößen dar, da für den gleichen Bildausschnitt und die gleiche Entfernung zum fotografierten Objekt ein Objektiv mit geringerer Brennweite (bei MFT mit der halben Brennweite) genommen werden muss. Die Sensorgröße hat per se KEINEN Einfluss auf die Tiefenschärfe, sondern lediglich die Größe des zur Bildausgabe verwendeten AUSSCHNITTs der verfügbaren Sensorfläche. Der Z-Wert, der die kritische Grenze für die Größe der Zerstreuungkreise darstellt (bei Überschreiten der Größe werden die Punkte als unscharf gesehen), beträgt 1/1500 der Diagnoale des Bereichs der Sensorfläche, die später für die Ausgabe des Bildes verwendet wird. Diese 1/1500 sind auch kein Absolutwert, sondern sie gehen von der Voraussetzung aus, dass das ausgegebene Bild aus dem "Standard-Betrachtungsabstand" aus betrachtet wird, dieser entspricht der Diagonale des ausgegebenen Bildes. Genau dann kann ein normalsichtiges Auge in etwa 1500 Bildpunkte differenziert wahrnehmen. Verkürzt man den Betrachtungsabstand beispielsweise, dann können vom Auge mehr Bildpunkte differenziert werden und der Z-Wert für das Bild bzw. den Bildausschnitt sinkt. Bleibe wir aber beim Standardbetrachtungsabstand und bei den 1500 Bildpunkten. Die Sensorgröße hat somit auf den Z-Wert und in der Folge auf die Schärfentiefe nur insoferne eine Auswirkung, als der für das Sensorformat erreichbare maximale Z-Wert genau dann erreicht wird bzw. vorliegt, wenn die GESAMTE Sensorfläche für die Erstellung des Ausgabebildes verwendet wird. Bei Verwendung eines Ausschnittes des Sensors oder eines kleineren Sensors ist der Z-Wert kleiner und damit SINKT dann die Schärfentiefe. Zusammengefasst bedeutet das, dass der bei Verwendung eines kleineren Sensors die durch Nutzung eines niederbrennweitigen Objektivs (siehe oben) erreichte Effekt (größere Schärfentiefe und geringere Freistellungsmöglichkeit) durch den kleineren Z-Wert in (vermutlich) nur geringem Ausmaß ABGESCHWÄCHT wird, was aber wohl im "Normalfall" keine wesentliche praktische Auswirkung hat. Eine sehr brauchbare Seite für alle, die sich näher damit auseinandersetzen wollen, ist diese.
  15. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen! Dass die Schärfentiefe umgekehrt zum Quadrat der Brennweite (und nicht zur Brennweite) ist, hab ich in der Eile vergessen. Das erklärt aber jedenfalls sicher, warum ein Objekt, das aus der gleichen Entfernung einmal mit Kleinbild und 80mm Brennweite und einmal mit MTF und 40mm Brennweite bei gleicher Blende in der Kleinbildversion eine kleinere Schärfentiefe und damit eine bessere Freistellung bietet. Was wäre dann aber die Erklärung, warum sich die Schärfentiefe bei der Verwendung des GLEICHEN Objektivs, also z.B. 80mm, unterscheiden soll? Wenn ich ein Bild mit einem Kleinbildsensor mache, dann "beinhaltet" es in seinem Zentrum ein MTF-Bild, d.h. in diesem Bereich MUSS nach meinem Verständnis die Schärfentiefe ident sein. Ich weiß, dass es bezüglich des Einflusses der Sensorgröße die Erklärung mit den Zerstreuungskreisen gibt, aber die verstehe ich einfach nicht. Warum wären die Zerstreuungskreise der Punkte außerhalb der Gegenstandsweite auf der Bildebene in Abhängigkeit der Sensordiagonalen unterschiedlich groß? Wie schon erwähnt, meine einzige Erkärung wäre es, wenn die Zerstreuungskreise an den Rändern größer sind als im Zentrum. Ist das so?
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