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Die PEN, OM-D & E-System Community

Dscheidschei

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  1. Wenn ich noch einen MC-20 mitnehmen darf dann das 40-150PRO und das 8-25PRO (habe ich derzeit auf allen Wanderungen dabei) Wenn nicht würde ich vermutlich 12-100PRO und 100-400 nehmen. Wenn ich im Lotto gewinne ersetze ich 100-400 durch 150-400PRO nachdem ich lange genug gewartet habe... kann man sich das auf die einsame Insel nachschicken lassen? 😉
  2. Als absoluter Pragmatiker und letztlich nur am Ergebnis interessierter Mensch ist die Diskussion für mich - wie eingangs erwähnt - akademisch. Ich fotografiere ausschließlich in RAW, habe für mich entdeckt, dass reichliche Belichtung beim MFT-System eher Vorteile bringt, als zu knapp und korrigiere in der Nachbearbeitung am Computer das Ganze nicht in Richtung "richtig" sondern in Richtung "gefällt mir". Teilweise sogar in unterschiedlichen Bildregionen auf ein und demselben Bild mit unterschiedlichen Korrekturfaktoren. Mir macht Bildbearbeitung Spaß - aber ich kann jeden verstehen, der das entweder einfach nicht mag und deshalb lieber JPEG fotografiert. Der muss dann im Moment der Aufnahme sehr viel sorgfältiger sein (einer der Gründe, warum ich das nicht mache - ich bin eigentlich mit Bildkomposition und Wahl von Blende und Verschlusszeit im Augenblick schon überfordert 😉 ). Das Ergebnis wird dann aber vermutlich auch eher dem persönlichen Gefallen entsprechen als irgendeinem Messwert. Mein häufiges Motiv "Dunkler Vogel vor hellem Hintergrund" ist der klassische Fall, wo Messung und Praxis auseinander klaffen. Und ich weiß nicht, wie mir ein Belichtungsmesser extern, intern, kalibriert geeicht oder sonstwas hier die "Arbeit" der richtigen Korrektur ersparen kann - ob ich nun vor oder nach der Aufnahme korrigiere, irgendwann muss ich es vermutlich machen außer ich kann zum Fokuspunkt auch noch einen echten Spot nur auf den Vogel setzten. Der andere Grund, einen wirklichen Belichtungsmesser zu verwenden (dann aber extern) ist bei großen Serien. Dann stelle ich die Kamera auf manuelle Belichtung ein, stelle einen bestimmten Wert, den ich extern ermittelt habe ein und kann dann beim Postprocessing die ganze Serie mit dem gleichen Korrekturfaktor den Gegebenheiten anpassen. Aber auch hier mache ich letztlich nichts Anderes als einen Referenzwert zu fixieren mit dem ich dann die ganze Serie korrigieren kann. Für mich ganz persönlich und meinen Arbeitsablauf sind die eingebauten Belichtungsmesser in jeder Kamera gut genug. Sie bringen mich nahe genug an das Ergebnis, das ich möchte. Mit mehr Sorgfalt könnte ich das auch vor dem Betätigen des Auslösers erledigen. Aber richtig oder falsch gibt es für mich hier nicht. Ich gebe gerne zu, dass die Spekulation darüber durchaus Spaß macht - dafür bin ich seit 35 Jahren Ingenieur. Aber für die Qualität einer Aufnahme, die ich hinterher auf irgendwelchen Seiten veröffentlichen, meiner Familie oder einem potentiellen Kunden in die Hand drücke oder bei einem Wettbewerb einreiche, spielt sie keine Rolle. Wir wollen visuelle Eindrücke oder im besten Fall Emotionen vermitteln. Und da gibt es keine richtige oder falsche Belichtung - nur eine, die anspricht oder nicht...
  3. Ich stimme tgutgu absolut zu. Für mich gibt es auch keine absolute SW, die alles tut. Allerdings war ich noch nie ein Lightroom-Fan. Photolab hat für mich den Vorteil eines exzellenten Supports, eines Workflows, der hervorragend die Maskierung unterstützt (und damit Teile des Bildes bearbeiten lässt) und eben die erwähnten Entrausch- und Schärfmodelle. Nachteilig ist der erwähnte Verzug beim Betrachten (vor allem kein DeNoise) und die eingeschränkte Katalogisierung. Wobei letztere um Myriaden besser ist als in Luminar, das bei mir als zweites Programm läuft. Als Betrachter benutze ich FastRAWViewer, der seinem Namen wirklich Ehre macht und extrem schnell neue Formate adaptiert. Luminar nehme ich für Spezialaufgaben wie Portraitberarbeitung oder die AI-Modelle für Enhance oder Structure. Himmel auswechseln mache ich NICHT! Da ich mit neuen Kameras sehr vorsichtig bin, ist die etwas langsamere Adaption neuer Modelle bei DXO für mich kein Problem. Aber z.B. wurde meine OM1.3 bis Ende letzten Jahres noch nicht mal auf aktuellen iPads unterstützt. Ich habe auch mal SW entwickelt, aber ich traue mir nicht zu beurteilen zu wollen, was es bedeutet, neue Modelle fertig zu stellen (und DXO erklärt immer wieder, dass dies ein aufwändiger Prozess ist, der über Tausende von Bildern geht) bzw. diese für ältere Versionen zur Verfügung zu stellen. Die Zwischenversionen (5.1, 5.2 etc.) sind bei DXO bislang immer kostenlos gewesen - Volle Versionssprünge kosten Geld - sind aber für deutlich weniger als den vollen Preis zu haben. Von daher das Argument, dass das Abomodell auch nicht teurer ist, nur jemand bringen, der lieber nicht nachrechnet. Das LR-Abo kostet derzeit ca. 140EUR im Jahr - der einmalige Umstieg auf die neue Vollversion nicht mal die Hälfte. Die 20GB sind geschenkt, die kriege ich überall umsonst. Einzig, wenn man Hilfe braucht, ist man bei anderen Programmen besser dran. Der Support ist zwar - wie erwähnt - sehr schnell, freundlich und kompetent, aber ein echtes, wenn ich dies machen will, was fasse ich an, kann man bei Tausenden von Nutzern auf YouTube finden, die DXO Videos sind zwar auch vorhanden, werden aber eher langsam auf neuesten Stand gebracht, und die Tutorials von Frank S. Fischer sind deutlich verbesserungsfähig. Andererseits ist Bildbearbeitung dann doch in weiten Teilen ähnlich, und ich finde auch bei Lightroom-Tutorials Hinweise, was ich bei PL5 besser machen kann.
  4. Wenn Du mit ziehst ist es meiner Erfahrung nach garnicht sooo kritisch - 1/16000 ist meist ausreichend. Größe in etwa Taube oder Dohle wird dann noch gut scharf. Wenn Du satt drauf hältst, während der Vogel durch Dein Sucherbild fliegt, habe ich wenig Erfahrungen - meine EM1.3 ist dann selten bereit komplett richtig scharf zu stellen. Kleinere Vögel, die flattern, hab ich noch nicht wirklich mitgezogen bekommen - Luftunruhe spielt eher bei größeren Entfernungen eine Rolle - bei meinen BIFs hatte ich bislang hiermit keine Probleme. Kleinere Vögel bekomme ich eigentlich nur mit Pre-Capture im Flug hin. Da bin ich eher noch näher dran - also keine Luftwirbel - und dabei habe ich mit 1/2500s bislang alle scharf bekommen - oder waren zumindest nicht durch Bewegung unscharf 😉
  5. Das ist genau das, was ich mit "Disziplin" meine. Wenn Du darauf achtest, entweder die Kamera nicht zuletzt sorglos drüber zu legen oder evtl. - je nach Rucksack - sogar vorher anlegst aber wieder über den Brustgurt legst, dann funktionieren viele Lösungen.
  6. Rein aus Interesse: Warum willst Du gezielt unterbelichten? Ich mache genau das Gegenteil nach langen Testreihen - meine Motive (meist Tiere) werden vom Prinzip meist eher unterbelichtet (vor hellem Himmel oder ähnliches). Und nach meiner Erfahrung hat man bei MFT eher Spielraum wenn man überbelichtet weil Spitzlichter weniger absaufen als schwarze Flächen...
  7. Von unten kommend (unterbelichtet) gebe ich Dir Recht - da sind die VF-Kameras im Vorteil, von oben nicht. Z.B. hier: Ich habe noch ein anderes Video im Hinterkopf, in dem er wirklich den Test gemacht hat, was kann er wieder herstellen bei über- und unterbelichteten Bildern - aber Rob Trek hat so viele Videos gemacht, ich finde es gerade nicht mehr. Aber die Quintessenz ist die Gleiche - bei VF saufen die Spitzlichter schneller ab als bei MFT.
  8. Ich bezeichne mich ja gerne als "Wanderphotograph" - das ist im Wesentlichen Landschaft ohne Stativ und ohne Vorbereitung 😉 Aber ich habe das Problem sehr häufig, dass ich Rucksack und Kamera mit mir rumschleppe - allerdings würde ich auf eine Wanderung nicht so ein Monstrum wie das 300F4 (oder das etwa gleich schwere 100-400) mit mir schleppen. Wenn ich mehrtägig unterwegs bin habe ich das 100-300 von Panasonic - und alternativ immer das 8-25. Bislang hatte ich auch - wie drocco - die Sniper-Lösung quer über die Brust. Die hat den Vorteil dass der Gurt selbst nicht bewegt wird. Ich habe inzwischen die Lösung von Spinn https://www.spinn.design - ob die Rucksacktauglich ist, weiß ich noch nicht. Insgesamt gilt meiner Ansicht nach: es funktionieren viele Lösungen, solange man diszipliniert ist beim an- und ablegen. Das Scheuern am Hals passiert nur, wenn Du die Kamera als Letztes über alles anlegst. Ich nehme sie unter den Schulter- aber über den Brustgurt auch quer über die Brust - dann scheuert nichts. Und ich habe erstens noch immer ein Fernglas und zweitens eine Brille um den Hals - das muss alles verstaut werden, ansonsten springt das Fernglas hin und her und die Brille geht verloren. Ich muss gestehen, dass ich ein eher undisziplinierter Mensch bin, aber das habe ich mir angewöhnt. Rucksack auf die Schulter (Brille ist immer um den Hals) - Kamera über die linke Schulter (rechte Hüfte) und dann Fernglas auf die andere Seite - Brustgurt schließen, Kameragurt darüber, Fernglas darunter. Und das nach jeder Rast wieder 😉 Das funktioniert bei mir auch für 20km - allerdings bislang maximal mit dem 40-150 mit TK - und das auch eher selten, meist hängt da das 8-25. Das zweite - im Augenblick nicht gebrauchte Objektiv hängt in einem Objektivköcher am Hüftgurt des Rucksacks.
  9. Klugscheißmodus ein: Eher Seppuko - Harakiri ist, wenn Du einen mit in den Tod reißen willst... Klugscheißmodus aus
  10. Nur eine ganz vorsichtige Anmerkung: Ich arbeite beim größten Anbieter von Chipgehäusen und -tests weltweit. Wir sind also ziemlich in der Mitte der Lieferkette - die Chips werden produziert und dann zu einem unserer Wettbewerber oder uns geschickt zum verpacken und testen. Danach gehen sie dann zum Hersteller der Leiterplatte, der sie weiter verarbeitet (und wo andere Zweige der angeblichen "Kette" zusammen laufen, z.B. die passiven Bauteile, die Leiterkarte selbst mit entsprechenden Substraten etc.) Danach geht das dann zu demjenigen, der die Kamera zusammen schraubt (im Falle OMS weiß ich nicht, ob sie das selbst machen) - danach muss diese dann noch justiert und getestet werden. Und auch bei uns - die wir ein recht simples Produkt vertreten - verbringe ich z.Zt. einen großen Teil meiner Zeit damit, unsere Zulieferer zu managen. Nicht nur die Herstellungsmaschinen müssen in entsprechender Anzahl perfekt gewartet zur Verfügung stehen, es gibt Substrate (Trägermaterial) zu beschaffen (und das ist zur Zeit ein ECHTES Problem), sämtlich Veredelungsmetalle müssen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, Bonddrähte, Vergussmasse und und und. Schon vor COVID war das Ganze gehörig schwierig - danach war es nur noch ein Chaos. Und wenn dann Regierungen irgendwelche Shutdowns beschließen, dämliche Lotsen im Suezkanal zu nahe ans Ufer fahren oder wild gewordene Staatschefs beschließen ihr Nachbarland anzugreifen, wird das Ganze vollends unplanbar. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte ein solch komplexes Gebilde wie eine NEUE Kamera, dann kann ich mir ein klein bisschen vorstellen, was für ein Alptraum es ist, sowas zu planen. Versuche mal zur Zeit einen Kühlschrank oder eine Heizung zu kriegen... Eigentlich haben die bislang keinen schlechten Job gemacht... Jeder von denen gibt nur das weiter, was er von Japan gehört hat - und Japan gibt nur das weiter, was sie von ihren Lieferanten und Planern hören - und letztere stehen vermutlich kurz vorm Selbstmord... 😉
  11. Ich will hier ja niemandem auf die Zehen treten - aber ich halte die Diskussion auch für eher "akademisch". Denn als Digitalfotografen (sehr bewusst die beiden f gewählt) haben wir ja auch noch das Postprocessing, bei dem wir - so wir mit RAW fotografieren - doch Vieles wieder gerade rücken können. Ich bin dazu übergegangen JEDES Bild durchaus merklich überzubelichten (Manfred-Wien nennt das "smarte Belichtung) - der Mond ist da eine ziemliche Ausnahme, meine Erfahrung sagt, dass die meisten Bilder eher unter- statt überbelichtet werden, zumindest die meisten, die mich interessieren. Ich habe häufig das Problem dunkler Vogel vor hellem Himmel, und die Kamera wählt halt das ganze Bild. Wenn ich vor jedem Bild überlege Blende/Belichtungszeit/Komposition dann würde eine zusätzliche Überlegung welche Belichtung mich an die Grenzen bringen, und da mein Lieblingsmotiv Vögel und andere Tiere sind, ist das Motiv weg, bevor ich fertig überlegt habe. Graukarten und ähnliche Hilfsmittel sind da unbrauchbar. Die wenigen Objekte, die eigentlich eher überbelichtet werden (Eisbären in der Polarnacht hatte ich noch nicht), lassen mir genug Zeit, darüber nachzudenken. Bei Natur aber kann ich schnell reagieren, weil die Kamera eingestellt ist, dass sie überbelichtet - und das lässt mir im Postprocessing mehr Spielraum die richtige Belichtung zu finden. Bei extrem dynamischen Motiven (schattiger Hof mit von der Sonne angestrahlten Blumen) muss ich ohnehin nachhelfen - da nützt mir die Graukarte auch nichts. Bitte nur angemerkt. Meine Überlegungen, meine Methode - keine Allgemeingültigkeit. Ich mache es auch nicht genau so, wie Manfred das vorschlägt, aber er hat mich inspiriert.
  12. Ich würde das 8-25 in die Waagschale werfen. Keine Ahnung, wie Ihr das handhabt, aber ich habe oftmals beide Bodys dabei (bei mir eine EM5 neben der EM3) - und da würde ich den 4mm Bereich im Unteren deutlich mehr Bedeutung zuschreiben als möglichen 20 im oberen Bereich. Das 8-25 ist auf Wanderungen und in der Stadt mein absoluter Standard.
  13. Youp - aber das Problem hast Du mit jedem Hub. Sobald Du eine SSD dran hängst, braucht das Teil Strom! Und je schneller, desto wärmer! Ich hab mal Interfaces entwickelt, ich weiß, wovon ich rede. Von daher ausreichend dimensionierten Hub - und vor allem ausreichend dimensioniertes Netzteil einplanen. 65W kostet 30-40EUR, 100W eher 80-90. Das neue ARKHub kommt schon mit 100W
  14. Ich habe dies hier gekauft: https://www.acasis.com/products/acasis-portable-10-in-1-hub-with-ssd-enclousre-kickstarter-hot-campaign Habe ich in Deutschlang bisher nichts Vergleichbares gefunden. Für mich entscheidend war, dass ein M.2 Anschluss für eine interne SSD eingebaut ist. Insofern ersparst Du Dir, den durchgeschleiften USB-C für eine zusätzliche SSD zu missbrauchen. Was allerdings nicht dabei steht ist die Tatsache, dass das Teil auf jeden Fall ein potentes Netzteil dabei braucht - ansonsten geht erstmal die SSD nicht, und wenn doch, bekommst Du gelegentliche Abstürze, die in plötzlich ausfallenden Schnittstellen resultieren. Der Nachfolger ist schon im Anrollen - der kommt an den zweiten Thunderbird-Anschluss. Zu dem kann ich allerdings noch nichts sagen.
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