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iamsiggi

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  1. iamsiggi

    Zu Wasser, zu Lande und in der Luft....

    Ab und an durchforste ich meine Archive und versuche besondere Bilder zu zeigen. Allen gemeinsam, sie mit Olympus Kameras und Optiken entstanden. Viel Spaß! Siegfried
  2. Schön langsam können wir uns vom Kometen verabschieden. Mit dem Fernglas ist er noch leicht auffindbar mit dem Fotoapparat sowieso. Natürlich stört schon das Mondlicht. Hier die Situation für heute 31.7.2020 23:00 - ein Screenshot aus der Freeware Stellarium Eingezeichnet das Bildfeld eines 75mm Objektiv - wie ich es gestern verwendete. Wie kann man ihn da finden: Man prägt sich die Sterne ein und versucht sich mit Linien die man aufzieht hinzukommen. Hier z.b. Man wird die Deichsel des Großen Wagen bezw. den Schwanz der Großen Bärin ja recht leicht finden. Man kann sich merken: In geschwungener Verlängerung steht dieser sehr helle Stern Arktur. Ist ja nicht zu übersehn. Hier allerdings gehen wir einfach vom letzten Stern der Deichsel hinunter und werden auf einen recht einsamen Stern (Cor Caroli) treffen. Wenn wir einfach nochmals soweit hinuntergehen, werden wir im Sucher eines Fernglases oder im Fotoapparat (Live view Ext II verwenden! ) die vielen Sterne des Coma Sternhaufen sehen. genau da drüber steht er heute und wird in Folge nach links weiterwandern. Gestern Abend war Neowise recht des Coma Sternhaufen (MEL111): Noch in der Nacht macht ich eine schnelle Bearbeitung von 8 Bildern zu 30 Sekunden, ISO400 bei F/2.5 mit der E-M10.II und mFT75/1.8 Da reicht normales Stacking ohne dass man zu sehr das Wandern des Kometen sieht. Siegfried
  3. Kommt natürlich auf's Gerät an.... Mit Nach Führung und bis 1 Minute wohl sicher noch mehr als ein Monat. Wenn man sich die aktuelle Helligkeitsentwicklung so ansieht: http://www.aerith.net/comet/catalog/2020F3/2020F3.html Dann kann man ihn am dunklem Landhimmel wohl noch mit freiem Auge sehen. (bis Mag +5 herum. Im Fernglas noch viel besser und auf Fotos, weil man da ja locker mal auf mag +7 kommen wird - ohne großen Aufwand. Bei Dunklem Himmel, einer F/2 Optik und 1 Minute Belichtungen bei ISO800 herum, kommst man leicht auf mag +13-15 Das höchste der Gefühle bei dunklem Himmel und stacken ist bei mir bei mag +20,5 erreicht. Die derzeitigen Kometen (C/2017 T2 PanSTARRS, C/2019 U6 Lemmon, 88P/Howell (2020) ) die da bei uns noch so herumschwirren sind bei mag + 8-10 und auch mit Fotoapparat erreichbar, aber eben schon recht klein. Aber vorhersagen kann man bei Kometen nicht machen, manches mal kommt es zu einem starken Helligkeitsausbruch aber auch Einbruch und so mancher Hoffnungsträger der letzten Jahre hat die Sonnenpassage nicht überlebt. Siegfried
  4. ...das zählt erst so richtig, wenn ihn mehrere ausstreichen ... hoffentlich die Perseiden, aber ich fürchte es wird ihnen nicht gelingen 😉 so richtig Ich denke mal auf Bilder mit dem Fotoapparat wird man ihn noch lange sehen können. Der Staubschweif wird jetzt natürlich weniger mit zunehmender Entfernung von der Sonne. Siegfried
  5. Für 08/15 Knipsbilder habe ich oft nur JPEG genommen. Danach mal eine Mischung aus RAW/JPG. Jetzt eher nur RAW. Die unscharfen (in Camera) Focusstacking Bilder lösche ich und behalte mir vielleicht ein paar Gute und das Endergebnis. Wenn ich jetzt durch alte Archive gehe lösche ich die seher schlechten nochmals raus, aber nicht extra. Ich bin froh über jeden Datenbestand wo ich jetzt schon weiß - unnütz - kann weg. Ist aber leider oft zu wenig. Bei den vielen Flugbildern oder Reisen, sind viele der Bilder zwar nicht gut, aber sie dienen mir um das ganze vom Ablauf her nachvollziehen zu können. Bei Astrofotografie der hellen Objekte (Sonne/Mond/Planeten) behalte ich nur noch selten die nötigen vielen GB großen Session und nur den Stack. Zumindest derzeit ist mit den heutigen Stacking das AS! bietet wohl für mich genug. Zum Glück habe ich aber alten Daten noch in RAW ..... um sie neu prozessieren zu können. Bei allen anderen Bilder in der Astrofotografie braucht man sowieso nur RAW und die muß man behalten (es sei denn sie sind sowieso schlecht). Nur so kann man sie hinterher wohl wesentlich besser wieder bearbeiten oder mit neueren mischen. Es ist aber auch so, dass die Ordnergrößen der Bilder vor 10-20 Jahren heute auch vernachlässigbar sind, weil die Dateigrößen damals ja nicht wirklich groß waren. ...wer von seinen Bildern keine externen Sicherungen hat wird die große Bereinigung irgendwann unfreiwillig erleben 😉 Siegfried
  6. Man kann auch schön die Umrisse der großen Bärin erkennen, nur die Sterne zur Schwanzspitze fehlen. Der Komet ist genau zwischen der Vorder- und Hinterpfote. Siegfried
  7. Es wird wohl nur ein Teil seiner Kruste sein ..... Wer weiß, wie lange der da schon immer wieder ins Innere das Sonnensystem fällt. Ein kochender besser sublimierender dreckiger Schneeball aus den Anfängen unseres Sonnensystems, wo halt einiges an Material mitgerissen wird. Der Schweif ist beachtliche 15 Mio. km lang. Am 23.7. erreicht er mit 103 Mio. km Erdnähe und wird dann auch wohl rasch schwächer. Derzeit dürfte er aber immer noch eine Helligkeit von mag +3 haben. An dunklen Orten sehen wird ca. bis mag +5,5 - 6 Der Unterschied zischen den Helligkeitsstufen ist ca. 2,5x so hell / dunkel ja nachdem ob nach oben oder unten. Nahe der Sonne Anfang Juli wurde er bis auf mag +1 hell, leider bei uns nicht zu sehen. Siegfried
  8. Ich habe jetzt genauere Infos zu den Farben gefunden: Um es kurzzumachen: Derzeit schaut es danach aus, dass die grünen Emissionslinie dem Kohlenstoff (C2 - wie er auch bei Kohlenstoffsternen zu finden ist) zugeordnet werden kann. Die wurde davor vom vielen Natrium überdeckt. https://bonnstern.wordpress.com/2020/07/19/neowise-fur-nerds-spektren-natriumschweif-komafarbe/?fbclid=IwAR1Fj3IhtQbNq8OOqU7Z4YtbaSqHPmyBJC6OyLS9jHOYOGzkHGDaGjm8MAQ Siegfried
  9. Auffallend ist der erst auf den Bildern der letzten Zeit geworden. Leicht hat man es auch vorige Woche gesehen, aber jetzt ist es ja sehr deutlich geworden. Auch bei den wirklich guten Kometenfotografen sah man da vorher nur wenig... zumindest da kann man sicher sein, dass die das zeigen, wenn da etwas ist 😉 Siegfried
  10. Das Grüne ist ionisiertes Gas/Plasma. Blau/grün (500nm) ist Sauerstoff (sehr verdünnt). Wahrscheinlich ist es ein wildes Gemisch, wo dann auch andere Metalle drinnen vorkommen. Durch die Strahlung wird eben dieser "dreckige" Schneeball aufgeheizt und das Ganze gast aus und reist auch anders Material mit. Bei uns im Erdorbit in ca 450km Höhe, da wo die ISS herumfliegt, haben wir ca. 600 W pro m2 UV Licht .....wieviel mehr ist das in Sonnnähe. Derzeit ist er der Sonne noch 1/3 näher als die Erde (105 Mio Km). Und dieses UV Licht bringt dann die Elemente zum leuchten. Anhand der Linien im Spektrum (Frauenhofer Linien) kann man dann Rückschließen welche Elemente es sind. Habe gerade ein Foto gesehen, wo gestern jemand ein Spektrum anfertigte, leider (noch?) keine Details der Linien zu sehen. Siegfried
  11. Die werden ziemlich sicher vorher abgezogen. Meine Dunkelbilder sind nur etwas kleiner als die normalen Bilder. Siegfried
  12. Wenn es nur ein Bild ist, ist es "nur" ein taumelnder Satellit. Da gibt es ein paar, die blinken ganz hell in einer Abfolge. Siegfried
  13. Der Himmel sollte möglichst dunkel sein und vor allem Klar. Und er sollte möglichst hoch stehen. Bei dem derzeitigem Wetter wird man es sich nur wenig aussuchen können wenn man die Bilder macht. Je nach Ort wirst Du vielleicht recht schnell feststellen, dass der Komet schon vor Mitternacht (wenn es schon relativ dunkel ist) untergeht ...und erst so gegen 2:00 morgens wieder auftaucht.Im Sommer ist es aber häufig schon zu feucht und es ist trüb in höheren Schichten, die auch das Bild stark beeinträchtigen. Also draufhalten !! Ich würde so ab 22:30 mal schaune dass du ihn findest und wenn es dann dunkler ist so mit 23:00 rechnen. Das Ganze dreht sich ja dann nach unten...und steht dann ja immer tiefer. Hier die aktuelle Konstellation (Screenshot aus der Freeware Stellarium) um 23:00 er ist grad zwischen den Pfoten der großen Bärin.... Er wird nach links außen wandern, aber gleichzeitig wird sich das auch immer mehr gegen den Horizont drehen. Viele Erfolg! Siegfried
  14. iamsiggi

    Schon wieder ein Alien?

    .... offenbar doch nur ein kleiner Sandwurm von Arrakis. Sonst hätten wir das Bild wohl nicht mehr gesehn 😉
  15. Es führt mich an manchen Stellen sehr schnell an meine Grenzen der Ausarbeitungskunst. Problem so tief am Horizont waren die Zirren rechts des Kometen, wo ich an sich nicht erkennen konnte - wo ist wirklich der Schweif wo ist der Himmel so schlecht. Darum sieht er wirklich unten unnatürlich breit aus. Bei dunklem guten Himmel und einem Kometen wo man nur den Ionisierten dünnen Schweif sieht, tut man sich da leichter das ganze aus dem Hintergrund zu lösen. An sich müsste man jetzt mit dem Bild und dem besseren sichtbaren Konturen wieder zurück an den Bearbeitungsanfang. Aber da bin ich mir nicht mal sicher, ob danach etwas wesentlich besseres entsteht. Einen Eindruck was ich da so veranstaltet habe habe ich hier gepostet: Letztlich war aber das Ziel klar: Die Sterne möglichst ohne Hintergrundsartefakte ( da waren ja immer mehr Zirren zum Horizont) mit dem Kometen mischen und ein herzeigbares Bild zu bekommen. Siegfried
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