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iamsiggi

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    iamsiggi

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  1. Der Io versteckt sich gerade hinterm Jupiter. Ganz links ist Calisto, dann Europa und rechts Ganymed. Beim Saturn geht sich auch mindestens 1 Mond aus. Siegfried
  2. Es gibt uns kleines Geld PCIe (4x) Karten, das kannst Du eine MVMe M.2 draufgeben. Dann einen zur M.2 passenden Treiber installieren und schon kannst Du sie als Datenplatte verwenden. Booten geht nicht, ist aber auch nicht notwendig, solange es das BIOS der Platine nicht unterstützt. Die einzige, selbst die Bootfunktion mit brachte, damals die erste Consumer M,2 die 950 PRO. Das habe ich schon vor vielen vielen Jahren ohne Problem eingesetzt, egal wie alte die Platine war. Voraussetzung war nur der PCIe Slot. Siegfried
  3. iamsiggi

    Der Super Mond

    Vielen Dank für die netten Kommentare! Siegfried
  4. iamsiggi

    Der Super Mond

    Sind einfach die sehr schwachen Farben, die Rückschlüsse auf die Mineralien zulassen: Blau Farben kennzeichnen Bereiche mit Basalt mit höherem Anteil an Titan neben Eisen (>7%Ti >15%Fe). Besonders hoch im Meer der Ruhe (Mare Tranquillitatis), da wo der erste Mensch den Mond betrat. Mehr rötlich deutet auf höhere Kalium und Natriumkonzentrationen im Feldspat hin. Weiße Bereiche zeigen die Hinterlassenschaften jüngerer Einschläge. Ich hatte das ausgearbeitet Bildchen des "Super Super Mini" Vollmondes vom Wochenende gerade bei der Hand 😉 https://astrob.in/tm08gv/0/ Siegfried
  5. iamsiggi

    Der Super Mond

    Ich habe auch nicht geschummelt ...einfach Pixelgleich aus den Bildern herausgeschnitten 🙂 Siegfried
  6. iamsiggi

    Der Super Mond

    Eine Gegenüberstellung der Mondgrößen am Perigäum & Apogäum. Der Mond umkreist die Erde einmal in 27 Tagen und fast 8 Stunden. Die Bahn ist ziemlich exzentrisch und so steht er dann dabei ca. einmal im Monat ganz nahe (=Perigäum) mit 356.410 km und im Apogäum (=am weitesten weit weg) 406.740 km weit weg. Damit erscheint er uns in einer Größe von 29,4′ und 33,5′ Winkelminuten, also ca. 0,5 Grad (=30'). Die Größe der Sonne schwankt hier nur zwischen 31,5′ bis 32,5 Winkelminuten. Daher gibt es ja Totale und Ringförmige Sonnenfinsternisse. Der Unterschied zwischen dem kleinsten Vollmond (wie am 14.9.2019) und dem Größten (Super Super Vollmond) ist dann max. ca. 14% ** (so ca. der Unterschied 1 Euro / 2 Euromünze) ** Genau zwischen 12,5%-14,1% wenn man die Daten zwischen den Jahren 1550 bis 2650 betrachtet. Man braucht jetzt aber nicht die Panik haben, keinen Supervollmond in den nächsten 10 Jahren zu sehen. Der Unterschied zwischen sehr nahe und nicht ganz so sehr nahe, spielt sich bloß in Hunderten km ab (so um die 200-400km) und ist daher kaum relevant für unsere Gerätschaften, fürs Auge sowieso. So kommen wir im Durchschnitt alle 13,6 Monate zu einem Super-Mond und Super-Mini Mond 😉 Der nächste Super Super Vollmond ist gegen Weihnachten 2026 wer es sich anstreichen will.... Und dass sich der Mond pro Jahr um 3,8 cm von der Erde entfernt ist nur für die Relevant, die auf Totale Sonnenfinsternisse stehn und schon die Termine gebucht haben: Sie können getrost alle Termine nach 550 Mio. Jahren streichen, denn dann geht sich eine totale Sonnenfinsternis nicht mehr aus, weil der Mond zu klein ist um die Sonne noch ganz bedecken zu können.. Hier habe ich mir jetzt das Bild des letzten Super Super Vollmond (1.1.2018) herausgesucht und in der selben Vergrößerung den letzten Super Super Mini-Mond (14.1.2019) hineinkopiert:

    © Siggi's Blog

  7. iamsiggi

    P8300234small.jpg

    Um tiefer zu kommen bräuchte es halt dann schon eine Nachführung. Siegfried
  8. Der Sensor ist bei beiden gleich, die E-M10.II kann mehr als die III. Die E-PLx haben keine Liveview erweiterung II Ansonsten nehme ich meine E-PL6/7 genauso gerne wie die E-M10.II Die Batterie bei den E-PLx halten auch um einiges länger, Wenn ich 4 Minuten Belichtungen mache, mehr als doppelt so lang. Siegfried
  9. Wenn ich wirklich sehr viel Geld in die Handnehmen würden wollen, würde ich warten auf AMD's neue Serverprozessoren wie sie Axel es schrieb, denn Intel ist bei den Serverprozessoren in allen Belangen sehr stark ins Hintertreffen geraten. Ob allerdings dann PS & Co davon so profitieren würde wie man es sich erwarten würde, würde ich mal nicht so annehmen. Es gibt genügend Prozesse, die entweder schlecht programmiert sind, oder eben nicht parallelisierbar. Und deshalb wird es immer Flaschenhälse geben in der Bearbeitung, wo man etwas warten muß. Wenn man aktuelle AMD Ryzen Gen 3 nimmt (das high Endmodell kommt im Herbst mit 16 CPU's/32 Therads um ca 700 Euro herum) hat man das, was vor kurzen im unteren Segment um sehr viel Geld in Workstation/ServerPC's drinnen war auch bereits im "normalen" PC. Wer in dieser Situation, die sich seit längerem abzeichnete und mittlerweile unübersehbar ist noch Intel kauft, hat wirklich viel zu viel Geld zu verschenken...... Siegfried
  10. Da ich Intel für Preistreiber halte setze ich voll auf AMD. Hier eine aktualisierte Performanceliste der aktuellen CPU's https://www.computerbase.de/thema/prozessor/rangliste/ Ich verwende hier zur intensiven Bildbearbeitung aber nicht Photoshop sondern PixInsight. Diese Software braucht nur CPU Leistung .... wenn man es zulässt alles was an Kernen und Threads verfügbar ist - bei meinem Ryzen 7 2700X sind das immerhin 16 parallele Prozesse. Die neuen Ryzen der Generation 3 sind nochmals schneller ..... und vor allem sie brauch um einiges weniger Energie als Intel. Ich baue meine Computer immer selber aus einfach Komponenten, und diese Dinger laufen wirklich absolut zuverlässig. Selbst Simulationen etc laufen Tage/Wochenlang ohne jegliche Probleme. Und das bei CPU's mit gerade mal 300 Euro.... Keine Ahnung was Du bei Fotoshop so an RAM benötigst - ich komme selbst bei vielen 16-20 MPixel Bilder bei 32bit Farbtiefe derzeit noch locker mit 32 GB RAM durch. Bei Bedarf kann ich die anderen 32GB ja noch als RAMDisk machen. Zum Glück haben die RAM Preise ja momentan wirklich eine Talsole erreicht - 8GB kosten nur noch 40 EURO und das bei 2666-3000MHz, und die und mehr werden von der 3 generation der Ryzen auch unterstützt. Aber da denke ich dass da nicht mehr ein so großer Unterschied sein wird - wie spielen ja nicht Spiele ;-). Als SSD ist natürlich jetzt M.2 NVMe die Sache, da verwende ich bisher fast nur Samsung, aber durch die Kriese Südkorea vs Japan sind das die SSD's nicht mehr oft lieferbar - vor allem die großen. Günstiger und fast genauso gut sind die Corsair 510. Grafikkarten kann ich nicht wirklich helfen, da ich bei den günstigen AMD Radeon oder Workstationgrafik (mit openGL/CL etc) bleiben kann. Wenn man aber eine Software hat, die die Möglichkeiten der NVIDEA mit CUDA unterstützen kann eine Karte mit "nur" um die 300-400 Euro tatsächlich enorm viel ausrichten. So etwas setzt ich in der Firma bei der Visualisierung von höchstauflösenden Laserkonfocalmicroskopen ein. Bei der Berechnung von Genomsequenzen wird die Rechenleistung um das 50-70 fache erhöht. Aber es wird halt sehr auf die Software ankommen, ob und welche Funktionen der Grafikkarte wie genutzt werden können. Wer sich auskennt, bekommt vielleicht eine alte Workstation mit unheimlich viel Speicher und Kernen zum Schnäppchen. Aber da fehlt mir die die Erfahrung, denn solange es geht bleibe ich bei "small is beautiful" 😉 Siegfried
  11. iamsiggi

    Ringnebel in der Leier (M57)

    Letzte Woche hatte ich eine klare Nacht und nützte sie um den Ringnebel in der Leier zu fotografieren: Die Nacht war durch ganz leichte hohe Bewölkung und anfänglich dem fast 40% beleuchteten Mond nicht wirklich ganz dunkel, aber der Ringnebel ist ja recht hell und zieht gerade über den Zenit. Das Objekt zu finden ist relativ einfach: Derzeit hoch oben steht der momentan hellste Stern, die Wega im Sternbild Leier, das man in einer etwas klaren Nacht auch gut erkennen kann. Den als "Ringnebel" sehr bekannte Planetarische Nebel findet man auch recht einfach - ziemlich genau zwischen den zwei hellen unteren Sterne im Sternbild. Mit einem Teleskop so ab 100mm Öffnung sollte man ihn sehen können. Bei meinem 200mm Spiegelteleskop kann ich ein kleines Rauchringerl sehen - recht viel mehr nicht, als ungeübter Beobachter. Auf das zwar hier sehr intensiver rote Leuchten ist unser Auge ja kaum mehr empfindlich. Wie ist dieses Bild entstanden: Ich machte bei ISO800 4 Minuten Belichtungen mit einer Olympus E-PL6 Kamera. Sie wurde etwas modifziert: Der Filter der normalen Digitalkamera, der den Sensor vor Infrarotlicht schützt wurde entfernt. Bei Olympus filtert er bereits 2/3 des roten Lichtes des Wasserstoff heraus. Somit ist die Kamera dann wesentlich empfänglicher für dieses wichtige rote Leuchten des Wasserstoff. Das restliche IR Licht wurde durch ein Filter gesperrt. So konnte die Kamera von 400-700nm alles an Licht aufnehmen, wohingegen eine normale Kamera nur von 400-650nm empfindlich wäre. Fernrohr war ein Newton Spiegelteleskop mit 800mm Brennweite und einen 200m Spiegel, was einer Blende von F/4 ergibt. Das Teil nennt sich "Newton ohne Name" und wird von der Österr./Ungarischen Firma Lacerta (Teleskop Austria) gefertigt. Es ist ein gepimpter SkyWatcher Quattro, der in der einfachen Version gerade mal um die 500 Euro kostet..... Das ganze war auf einer stabilen Nachführung von Skywatcher, der AZ-EQ6 GT. Die exakte Nachführung wurde mit dem Lactera MGen erreicht, er hat mir auch die Kamera alle 4 Minuten ausgelöst und zwischen jedem Bild das Bildfeld etwas versetzt. Nennt sich dithering und soll sicherstellen, dass ein und der selbe Bereich des Bildes nicht immer den selben, möglicherweise defekten Sensor beleuchtet. In Summe sind in dieser wunderbaren, aber leider nicht wirklich ganz dunklen Nacht dann 60 Bilder entstanden, also 4 Stunden Belichtungszeit gesamt. Das ganze wurde dann mit der Software PixInsight zusammengerechnet und bearbeitet..... Hier ein 100% Ausschnitt. Den Ringnebel kann man sich als Torus vostellen. Von der Erscheinungsform werden solche Objekte als Planetarische Nebel bezeichnet. Vor ca. 20.000 Jahren hat ein Stern von wohl der Größe unserer Sonne am Ende seiner Lebenszeit, wo er sich aufblähte, einen großen Teil seiner Gashülle abgestoßen. Im Zentrum blieb der Sternenüberrest zurück, ein sehr heißer Zwergstern mit so um die 100.000 Grad. Die starke UV Strahlung regt die verschiedenen Elemente zu ihrem typischen Leuchten an: Ganz Innen um den Zentralstern das dunkle Blau ist die Strahlung des Helium, dann kommt das Grün des Sauerstoff und nahe dem Ring das rötliche ist auch noch Stickstoff. Das viele rote intensive Licht ist H-alpha - die Strahlung des Wasserstoffs. Eine dünne Gasschicht um den Zentral Stern ändert auch die Helligkeit. So gab es Messungen um die mag 14,2 - 15,8 also Schwankungen die mehr als 2,5x mehr oder weniger Licht entspricht. Mag +15 ist schon recht schwach, der Pluto hat von uns aus gesehen auch mag +14,5 herum. Der Ringnebel ist sehr komplex aufgebaut, so eine Blumenkranzähnliche Struktur, die man auf Bildern mit sehr großen Teleskopen erkennen kann. Das schwache etwas rundherum ist also kein Bildbearbeitungsfehler ..... Das ganze ist um die 2200 Lichtjahre von uns entfernt, rechts die kleine Balkenspirale ist dafür um die 250 Millionen Lichtjahre weit weg. Auch hier ist erstaunlich was ich in der recht kurzen Belichtungszeit mit der einfachen Fotokamera und dem kleinen Teleskop an Details zeigen kann.... In voller Auflösung gibt es das Bild auf AstroBin Siegfried

    © Siggi's Blog

  12. Ja das Geschäft ist wirklich gut sortiert ..... und daher kaufe ich auch jetzt immer da ein, statt irgendwo in Wien. Siegfried
  13. iamsiggi

    Feuerspringbrunnen

    Super Bild! Wo ist das? Siegfried
  14. Das hat auch sein Gutes, denn damit wird man in die Lage versetzt, dass man ohne viel Nachdenken und blind sein Gerät bedienen kann. Das ganze erinnert mich an die Problematik wenn man verschiedene Flugzeuge fliegen will. So manches Gerät ist aus der Sicht des Gewohnten unfliegbar, gefährlich etc. Sie sind dennoch zugelassen, weil man sich halt vorher mit den Eigenheiten vertraut machen muß. Daher gibt es eben ein Typerating und in der zivilen Luftfahrt darf man dann auch nur mit der bestimmten Type fliegen.... Siegfried
  15. iamsiggi

    Mond 38% Beleuchtet

    Am 4.9. habe ich kurz nach Sonnenuntergang den Mond anvisiert. Wie üblich: Newton ohne Namen 200/800 mit dem GPU Comakorrektor auf der AZ-EQ6 der E-M1.II und ein EC14 Das Seeing war nicht besonders. Viel hilft manches mal viel und so habe ich letztlich mit Silentshutter 1413 Bilder gemacht. Das ganze wurde mit der Freeware PIPP zentriert gecroppt und in TIFF gewandelt, mit AutoStakkert 3 wurden 5% der besten Bereiche zusammengerechnet und dann bearbeitet. An sich nur geschärft mit Deconvolution und Wavelettool (Frequenztrennung). In ganz groß gibt es das hier: https://www.astrobin.com/3jokuj/ Siegfried

    © Siggi's Blog

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