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iamsiggi

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  1. Dazu kommt, das IR durch Wasser ja an sich ausgefiltert wird. Siegfried
  2. Ich hatte mir ja letzten 2 Winter mal den Spaß gemacht, den Orion Nebel auch mit IR (ab 720nm) abzubilden. In Kürze: Der Orion Nebel ist das von uns aus gesehen wohl das größte Sternentstehungsgebiet. Er ist eine Wolke aus Gas und Staub in der innerhalb der letzten vielleicht hundert tausend Jahre viele Sterne entstanden sind und weiterhin entstehen. Die weitaus meisten Sterne für uns gar sichtbar, da sich innerhalb der Staubwolke befinden, das das sichtbare Licht verschlucken. Längerwelliges Licht kommt da aber durch. Im Inneren sieht man auch ein paar "Löcher" wo gerade neue Sterne und Planeten entstehen. Die sich bildende junge Stern leuchtet dann auch stark im IR. Ich habe dann ein Bild erstellt (GIF-Animation aus zwei Bildern) wo ich in Rot jene Sterne einblende, die dann nur im IR zu finden sind. GIF kann ich nicht zeigen - daher hier ein Link: https://www.astrobin.com/full/qyh0p0/C/ IR hat hier auch den Vorteil, dass man bei Vollmond noch fotografieren kann. Siegfried
  3. Wahrscheinlich müsste man die 1,2er auch abblenden, um die CA's um helle Sterne zu mindern. Es hat dann sicher eine bessere Qualität, aber letztlich ob man bei so weitem Winkel dann noch wirklich einen Unterschied dingfest machen kann, der nicht auf Bearbeitung und Himmelsqualität zurückzuführen ist, diese Frage habe ich für mich mit nein beantwortet. Zudem war das kleine 1.8 bei einer Aktion gratis dabei. Und bei den Filterdurchmesser kann ich mit Adapter auf 2" meine Astrofilter auch drauf schrauben. Daher reicht es mir, bei dem was ich mache. Und mit Nachführung für "Experimente" nebenher ist es ja fast egal, ob es mit 1,2 oder 4 Minuten mitläuft. Ist mir das Geld und die größere Linse nicht wert. ...um die Abschweifungen im 8er Faden anzuschließen. Siegfried
  4. Also gleich vorweg, das 17/1.2 oder 17/1.8 habe ich nicht. Und auch wenn's juckt manchmal, glaub ich werde ich es mir für die Sterne nicht kaufen. Da vertraue ich auf das RW's "Linsenbuch" wonach die unkorrigiert ziemlich verzeichnen Prinzipiell habe ich ja bei Astrofotografie eine andere Herangehensweise, da ich üblicherweise einen Tracker einsetze um die nötige Tiefe zu erreichen. Auch bei der Bearbeitung bin ich auf die Verwendung der unkorrigierten ORF's angewiesen, da ich da vorher eben nur im linearen Bereich arbeite. Wer seine Bilder vorher entwickelt und dann seine Bildbearbeitung in PS finalisiert, für den kann es anders aussehen. Von daher reicht mir das mFT12/2 dass ich meist als immer drauf Objektiv einsetze oder zumindest leicht einstecken kann. (Deneben ist an sich immer das 8/1,8 und als kleine Tele das 60er Macro dabei. Lässt sich noch leicht einstecken. Jetzt wo ich wieder die Jacke mit großen Außentaschen anziehe ist aber das 100-400 dabei.... Die Verzeichnung des mFT12/2 ist ziemlich abenteuerlich, wenn man sie unkorrigiert ansieht. Manches mal schaffe ich da aber dann trotzdem eine Astrometrische Lösung, die die Verzerrung berücksichtigt. Daher nehmen ich hier in Ausnahmefällen das mFT25/1.8 aber lieber dann das mFT45/1.8. Ist deutlich schärfer und eben, als das darunter. Mein mFT Sigma Art 30/2.8 nehme ich auch kaum mehr, da ist sogar mein mFT25/1.8 besser, aber es kann in Punkto Schärfe niemals mit dem 45/1.8, 75/1.8 und Samyang135/2 mithalten. Das mFT60/2.8 Macro ist übrigens auch recht gut, aber halt lichtschwächer. Was bei 8mm und defischen am Himmel passiert findet man ja in den ersten Beiträgen dieses "Fadens". Aufgrund der Verzerrung wird man jedenfalls dann seine liebe Not haben, wenn man ein Mosaik machen will, mit den stärker weitwinkeligen Bildern. Die meisten werden aber wohl ihr Fotografie des Nachthimmel vom Stativ machen, wo man gerade mal im Ultraweitwinkel (7-8mm?) mit sehr hoher ISO nicht allzu sehr Hintergrundlimitiert ist. Dann ist jede Blende mehr an Licht willkommen. Während man bei 8mm noch so 10-12 Sekunden belichten wird können, liegt man beim 12mm wohl maximal nur mehr bei 5-8 Sekunden (wo man aber auch schon ein deutliches Wandern sehen kann) dann liegt man eben bei 17mm schon nur mehr im Sekundenbereich. Man muß ja bedenken, dass dann das Licht der Sterne (aber vor allem schwachen Nebelchen) ja über den Sensor verschmiert wird, weshalb nicht nur die mögliche Schärfe stark sinkt, sondern auch das Signal dass sie hinterlassen. Wer hier also weiterkommen will, braucht also definitiv bald eine einfach Nachführung. Siegfried
  5. Am 21.12. 19:00 herum gegen Westen, kommt es zu einer sehr engen Begegnung (visuell kaum mehr zu trennen) der Planeten Saturn und Jupiter. Das ist nur so alle 20 Jahre zu bewundern.
  6. Danke! Im Frühjahr, wenn er wieder höher steht und die Luft trockener und ruhiger ist, wird noch etwas mehr gehn. Ich hatte dann auch ein paar mit HR probiert, bringt aber auch nicht wirklich mehr Details. Noch ein Vergleich, was da mit meinem 800mm Teleskop mit 200mm Spiegel, EC14 und MC14 geht: https://astrob.in/full/s7jq4r/0/?nc=iamsiggi&real= Siegfried
  7. Der Mond gestern um die Kombination mit MC14 zu probieren: Dazu hatte ich am Fotostativ mit langsamen Silent Shutter Mode den Auslöser gedrückt. So waren es dann 547 Einzelbilder, die ich dann gestackt hatte. Wie immer mit PIPP zum Wandeln der ORF's um dann mit Autostakkert die besten Bereiche zu stacken. Nachbearbeitung in PixInsight. An sich im wesentlichen Schärfen und Kontrast mit Wavelt (Frequenztrennung) und Deconvolution. Weil ich dann schon mal scharf gestellt hatte, schwenkte ich zum Mars..... 100% Crop (allerdings 1,5x drizzle stack) Momentan nur noch 16 Bogensekunden groß.... (der Mond hatte 30 Bogenminuten und 44") Siegfried
  8. Wegen der allgemeinen Temperaturempfindlichkeit. Bisher hatte ich da beim Einsatz am Teleskop kein Problem. Bei durchgängigen Serienbild Belichtungen so 1-4 Minuten pro Bild mit der E-PL6 schaffe ich trotz -7 Grad immer noch gut 3,5 Stunden pro Batterie. Wenn es wärmer ist, so ab 5 Grad sind es bis 4,5 Stunden. Allerdings bei Fotolinsen die ich bei Astrofotografie häufig einsetze habe ich jetzt auf eine Box zurückgegriffen und unterhalb jede Menge gesammelte und im Backrohr regenerierte Trocknungsmittelsäckchen reingegeben, dmit auch innerhalb möglichst alles trocken bleibt. Bevor ich mit der Fotografie beginne liegt normalerweise die Kamera und Linse draußen zum Akklimatisieren. Die erste Zeit offen, damit die warme feuchte Luft innen weg ist.. sonst kondensiert es möglicherweise innen. Und ganz wichtig ist es dann hinterher: Damit sich nicht überall Tau bildet, wenn man alles wieder ins Warme bringt, entweder an einem kühlen trockeneren Ort aufwärmen lassen, oder in ein Plastiksackerl und darinnen auftauen lassen. Siegfried
  9. Lustiger Weise habe ich vor 2-3 Tagen auch danach gesucht - dann Google genommen und fand Adrians Blogeintrag: https://rohnfelder.de/m1iii-02/ Hab mir dann so ein Teil bestellt. Da ich einiges von RAVPower einsetzte und noch nie Probleme hatte, vertraue ich mal auf ihre Produkte. Ganz zu meiner Freude wurde mir heute eine E-M1.III zugestellt..... Siegfried
  10. Mir ging es nicht um die Qualität der Optik, sondern nur darum, was man tun kann, um trotzdem mehr aus der Situation herauszuholen. Man weiß ja nie wann man es mal braucht. Siegfried
  11. Heute mal etwas über der Inversionsschicht gleich mal ein Experiment bei 400mm und Fernsicht: Wie wir alle schon lang bemerkt haben: Meist bringt es bei Fernsicht nicht wirklich etwas, hohe Brennweiten einzusetzten, weil die viele Luft dazwischen einfach alles verunstaltet. Ich war am Jauerling unterwegs und habe mal hinüber nach Maria Langegg bei 400mm fotografiert. Freihand wie bei so etwas ja an sich leicht machbar. Die Wallfahrtskirche ist Luftlinie ziemlich genau 9km weit weg. Hier also das Andenkenbildchen als mehr ist es ja nicht zu bewerten: Dann habe ich mal auf schnellsten Serienbildmodus mit silent shutter gestellt und den Auslöser kurz gedrückt. Wie ich jetzt festgestellt habe, sind so 93 Bilder entstanden, was bei der E-M1.II und einer 300MB/s Speicherkarte ja schnell geht. Die Bilder habe ich dann als TIFF exportiert und mit der Freeware AutoStakkert zusammenrechnen gelassen. 50% der besten Pixel von 310 verteilte Bereichen: Hier ein Screenshot: Danach habe ich einen Original File geöffnet und leicht bearbeitet und einen kleinen Bereich in 100% Ansicht als Vergleich: Es sind nur Screenshots - nur um ein mögliches Ergebnis schnell zu zeigen. Links oben: Original / Einzelbild und der Bereich den ich in der 100% Ansicht zeige: Links unten dieser Ausschnitt unbearbeitet, rechts bearbeitet durch leichte Entrauschung, (sonst würde das Bildrauschen sofort ins Auge springen) eine Waveltschärfung (Frequenztrennung) und eine schnelle Deconvolution. Und was man mit der selben Methode aus dem 50% Stack aller 93 Bilder bekommt Also links unten 100% Ansicht des bearbeiteten Einzelbild von Oberhalb als Vergleich. Rechts davon bearbeitet, aber ohne entrauschen, weil das Stacken alleine für eine genügende Entrauschung sorgt... Man sieht, da ist selbst ohne viel Hand anlegen doch noch einiges drinnen was Details betrifft. Siegfried
  12. Und in Krems: (Niederösterreich) https://fotozentrum.jimdofree.com/home/second-hand/ Siegfried
  13. iamsiggi

    Zu Wasser, zu Lande und in der Luft....

    Ab und an durchforste ich meine Archive und versuche besondere Bilder zu zeigen. Allen gemeinsam, sie mit Olympus Kameras und Optiken entstanden. Viel Spaß! Siegfried
  14. Ich hatte bislang nur 3-4 kurze Versuche. Für die Kamera habe ich mich entschieden, weil ich Teleskop Austria/Lacerta einfach Vertraue und sie immer wieder gute Produkte zu günstigem Preis rausbringen. an sich hat meine "Lacerta Planet Pro" den Chip der ASI290MC, dahinter steckt aber nichts anderes als die ToupTek G3M290C (G3P302000A) 2.0M/IMX290(C) 1/2.8“(5.60x3.10) 2.9 x2.9 1300mv with 1/30s 0.15mv with 1/30s 126@1920 x1080 1x1 0.244ms~1000s http://www.touptek.com/product/showproduct.php?lang=en&id=283 Touptek ersetzt bei mir am Arbeitsplatz die normalen aber dennoch sehr teuren Mikroskopkameras von Olympus und Leica....wo immer es geht... Mein Mitarbeiter hat mir die Kamera dann mit seiner SharpCapPro Lizenz mal ausgemessen - (Die Freeware kann das Ergebnis nicht speichern) : hier ein Ergebnis als screenshot. Zum wichtigen "Rest": Wie befürchtet gibt es zunächst mal 2 Hauptproblemfelder: 1a.) Rausfinden an welcher Position / Abstand die Kamera überhaupt in den Fokus kommt. 2b.) wie bekomme ich es hin, dass das Objekt am kleinen Sensor landet. Herkömmlich habe ich dann einfach mein normales Kamerasetup (mFT/2" Adapter) möglichst genau zentriert eingestellt, und dann auch das Sucherfernrohr nochmals genau zentriert. Dann erst die Planetenkamera mit dem kleinen Feld. Mit etwas Glück trifft man und sieht bei hoher Verstärkungseinstellung etwas und kann so den Fokus finden. Das ist umso schwieriger, wenn man noch wesentlich höhere Vergrößerung hat. Also es kann eine ziemliche Spielerei werden. Wenn der Mond sichtbar ist, hat man es da schon wesentlich leichter! Was da auch jeden Fall sehr hilfreich war, eine recht präzise GoTo Montierung. So habe ich dann auch Neptun schnell gefunden - obwohl an sich hell (mag +6) hätte ich ihn im Suchfernrohr bei hellerem Mondlicht + leichten Nebel nicht gesehen. Ich habe es dann mal geschafft, eine Stellung zu finden, wo ich mit der Baader 2,25x Barlow in den Fokus komme. Mit der APM 267x habe ich es bislang nicht geschafft. Zweites großes Problemfeld wo ich viel mehr Zeit brauche um Erfahrungen zu sammel: Mit welcher Software kann ich Bilder oder besser Videos einfangen. SharpCap ist an sich gratis, aber ich finde bei der Gratisversion nicht wo ich ROI machen könnte, und mMn wesentliche andere wichtige Paramter wie Verstärkung etc ändere.... Aber zumindest konnte ich mal ein erstes Video machen..... Mit FireCapture bin ich intuitiv so gut wie gar nicht klargekommen. Aber es ist das ultimative Freewaretool für Planetenkameras! Aber das liegt a´n meinem Nichtwissen welche Kamerasettings ich da überhaupt wo einstellen soll. Zum Glück gibt es aber von ToupTec eine Software dazu (und wie immer kann man das bei deren Webseite gartis bekommen) ToupSky Außerdem haben sie alle notwendigen Treiber auch für ASCOM, wer mit dem Windowseigenen Webcamtreiber nicht auskommt. Das ist vielleicht bei Mac ähnlich, aber da habe ich keine Ahnung, weil ich Apple nicht einsetze. Damit konnte ich dann ein paar Videos machen, und dank ROI sind sie recht klein. Dann sind schon mal 18000 Frames im Video in 2 Minuten möglich. Anbei meine spärlichen ersten Ergebnisse - also 800mm Newton + 2,25x Baader barlow: Jupiter 40 Bogensekunden: Mars 23 Bogensekunden: Saturn 17 Bogensekunden; Uranus: nur mehr 3,75 Bogensekunden groß Tommy von Lacerta hat kürzlich ein Bild veröffentlicht: Mit dem leicht größeren Newton+ 4xPowermate Barlow + ACD: https://astrob.in/mx3afk/0/ Ein kurze Schlußbetrachtung: Bei Planeten kann man ganz sicher auch schon zu Beginn bessere Bilder bekommen als ich jemals mit der E-M1,II und 32GB (1800 Bilder) hinbekomme. ..und da es unkomprimierte Videos sind, die durch ROI klein sind - ist man auch binnen wenigen Minuten fertig mit stacken. Das ganze steht und fällt allerdings mit einer recht guten Nachführung, die gut eingenordet sein muss um mit hohen Vergrößerungen sinnvoll arbeiten zu können. Je mehr Brennweite je besser und damit ist man extrem auf wirklich gutes Seeing angewiesen. Die Bildgewinnung selbst ist allerdings innerhalb kürzester Zeit erledigt. Und man wird dann halt möglichst viele Versuche mache und hoffen, dass mal das Seeing besonders gut war. Um wirklich herrausragende Ergebnisse zu erzielen muss man sich darauf einstellen, wann immer es vom Seeing her sinnvoll ist "Videoschnippsel" zu produzieren und dann halt hoffen dass ein tolles Bild aus einem zu gewinnen ist. Dazu sollten sie natürlich auch so hoch wie möglich stehen.... Muß man mögen! Siegfried
  15. iamsiggi

    [Astro] DeepSky Astrofotografie

    Unter Deep Sky werden in der Astrofotografie Bilder zusammengefasst, die Objekte außerhalb unseres Sonnensystem zeigen. Die Sterne und hellen großen Nebel sind dabei praktisch alles Objekte unserer Milchstraße, eine Spiralgalaxie mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser. Unser eigenes Sonnensystem umkreist das Zentrum in einem Abstand von 25.000 Lichtjahren.
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