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iamsiggi

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    iamsiggi
  • Geburtstag 13.01.1961

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  1. iamsiggi

    Mondfinsternis

    Vielen Dank Mons, Wusste ich nicht und in der Eile habe ich mich überhaupt nicht um die Farbe gekümmert, sondern das was aus dem RAW mit VNG herauskam.... So richtig Kupfern wurde er rechts oben als ich nachträglich versucht hatte die Helligkeit noch etwas zu reduzieren (über die praktischen Funktion im ACDSee). Da merkte man jedenfalls dass der Mond nicht wirklich genau in der Mitte des Kernschattens durchgelaufen ist. BTW: Falls jemand Bilder des Mondes ca um 5:41:43 hat: Da dürfte links im Schatten ein Meteorit eingeschlagen haben.
  2. iamsiggi

    Mondfinsternis

    Vor Ort Kontrolle ist immer Besser ;-) Siegfried
  3. iamsiggi

    Mondfinsternis 21.1.2019

    Ich habe fertig:
  4. iamsiggi

    Mondfinsternis

    Warum Freestyle ? Weil es doch ziemlich bearbeitet wurde. Zunächst machte ich ein paar Probebelichtungen. Die Belichtungszeit hatte ich dann so gewählt, dass der stärkste Kanal (natürlich der Rote) maximal bis 3/4 in der Histogramm Anzeige ging. Während der totalen Phase machte dann 2 verschieden belichtete Bildserien: Zwischen 5:57 und 6:14 bei ISO400 3,2 Sekunden Belichtungszeit und zwischen 6:15 und 6:23 dann ISO800 bei 3,2 Sekunden. Die maximale Finsternis sollte ja um 6:15 gewesen sein. Allerdings wurde es dann schon merklich heller und der Mond war ja auch schon sehr tief, was sowieso die Qualität immer mehr verschlechtern würde. Zunächst probierte ich jedes Set einzeln zu stacken, aber rein optisch war das wo ich dann alle zusammengemischt stackte das Bessere. Es wurden also dann letztlich aus 115 Bildern in Autostackert 20 Prozent gestackt. Dazu wurden dann über das Bild überlappen gegen 350 Einzelne Quadrate gelegt, wo AS!3 dann jedes der Quadrate analysiert und die besten 20% Pixel mittelt. Hört sich schlimm an, geht aber wirklich ganz einfach und schnell! Dann wird es schon aufwendiger: Das gestackte Bild wurde dann in PixInsight bearbeitet: Zunächst störte mich der Helligkeitsunterschied zwischen dem hellen Teil und dem dunkleren: Eine Kopie des Bildes wurde invertiert als Maske über das Bild gelegt so dass dunklere Stellen weniger von der Bearbeitung geschützt wurden als helle Stellen und mittels Histogramm Korrektur etwas aufgezogen. Dann zog ich die ein Luminazbild aus dem Bild und machte eine Maske, die eher nur den Mond freilässt, um die Sternspuren zu entfernen, indem ich den ungeschützen Hintergrund wieder mit einer Histogramm Korrektur absenkte. Die Maske diente dann umgekehrt dazu, den Mond zur Bearbeitung freizustellen. Denn ich machte zwei Deconvolutionschritte und die würden im ungeschützten Hintergrund jede Menge kleiner und feinste Artefakt (u.a. hier durch den Stackingprozess von AS!3) hervorholen. Final wurde dann mittel Frequenztrennungsverfahren (Wavelets) kleine und sehr große Bereiche noch etwas besser hervorgehoben oder abgesenkt, was den Schärfe Eindruck auch noch erhöht. Mit ACDSee habe ich dann das Bild geschnitten und noch etwas am Kontrast gedreht.... Das was ich typischerweise mit normalen Bildern auch schnell mache. Das Bild hat 70% der Originalauflösung mehr hat mMn keinen Sinn, weil da einfach nicht mehr Details sind. Achja: die Bilder lieferte mein "Newton ohne Namen" mit dem GPU Comakorrektor und eine E-M1.II. Ausgelöst hatte ich mit einem Drahtauslöser oder der Serienbildfunktion. Das Ganze war auf einer AZ-EQ6 montiert. So kann ich jetzt mal vorläufig sagen: Ich habe fertig 😉 SIegfried

    © Siggi's Blog

  5. iamsiggi

    Kollage MoFi 21.01.2019.jpg

    Das Durchhalten hat sich ausgezahlt! SIegfried
  6. iamsiggi

    Blutmond

    Ich hatte natürlich ein anderes "Rohr" ;-) Weiter rechts stand ja zwei Helle: Pollux (und Castor in den Zwillingen). Die hätten sich angeboten und wem die zu schwach sind: Im Süden stand ja der sehr helle Arktur (die Wagendeichsel einfach geschwunden nach unten folgen, aber an sich nicht zu übersehen..... und noch weiter unten Spica in der Jungfrau. Das mit dem wabern ist auch durch den doch schon recht tiefen Stand am Horizont, weil ja da gehörig viel Luft dazwischen ist. Und im Winter ist es dann noch extra stark. So tief unten fotografiert man nur wenn man muss ;-) Siegfried
  7. iamsiggi

    Blutmond

    Hallo Norbert, Ja es ist ziemlich schwer scharf zu stellen. Dazu kommt dann noch die Wackelei auf dem Stativ bei höherer Brennweite. und bei kleinerer ist es auch nicht so einfach. weil er eben klein ist. Bei höheren Brennweiten ist es dann schon generell schwer überhaupt den Scharfepunkt zu finden, weil es flimmert und hüpft. Deshalb verwende ich dann ab 130mm gerne so ein Bahtinov Maske. Zumindest beim roten dunklem Mond war der Kontrast nicht so hoch, dass die Automatik der Kamera am Vorschaudisplay nicht auf hellst oder dunkelst einstellte. Ist am Mond ja lästig, weil ohne Nachführung das ja recht schnell wandert und dann das Vorschaubild die Helligkeit anpasst. Zumindest habe ich da nichts in den Setting geändert. Ich hab am Mondrand scharfgestellt, das ging im Halbschatten noch recht gut, danach aber sicherheitshalber an einem Stern in der Nähe mit der Bahtinov Maske. Als Alternative bietet sich halt immer ein sehr sehr weit entferntes Objekt, am besten ein heller Stern an. Um Fehler durch Verzeichnung der Optik zu vermeiden sollte man das ganze recht Mittig am Sensor machen, jedenfalls keines Falls am Rand. Die LV Erweiterung II ist mMn wegen der Verzögerung nicht wirklich zum Scharfstellen geeignet. Für das initiale Scharfstellen ist es gut (wenn man nicht zu schnell fokussiert) und natürlich zum Auffinden schwacher Objekte. Es ist immer irgend etwas helles am Himmel zu finden, wo man dann mit LV Erweiterung I scharf stellen kann. Allgemeines habe ich mal hier geschrieben: Leider kann ich dann keine gemachten Einträge später ergänzen oder editieren. Siegfried
  8. iamsiggi

    Halber Blutmond

    Zum Glück hast Du die Antenne nicht hinter den Mond gestellt 😉 Ja die Helligkeitsunterschiede sind enorm. Das ohne sichtbare Übergänge hinzubekommen ist wohl sehr viel Arbeit. SIegfried
  9. iamsiggi

    Mondfinsternis 21.1.2019, von Mödling aus gesehen

    Der Helligkeitsunterschied ist da schon gewaltig, wird man kaum hinbekommen ohne Überstrahlungseffekte Siegfried
  10. iamsiggi

    Mond

    In diesem Fall würde ich eher sagen nein. HR, auch wenn es schneller mit der X gehen wird, dauert auf jeden Fall länger als eine normales Foto. Beim Mond kann man kurz belichten und damit kann man die Luftschlieren einfrieren. (Lucky Image). Braucht man länger, dann zieht sich das durchs Bild. HR liefert auch recht große Datenmengen, aber das geht sich irgendwie gerade noch aus sie zu verarbeiten. Man bekommt natürlich ein sehr großes Bild, aber ob dass dann alles in allem besser aufgelöst ist, wage ich zu bezweifeln. Zumindest ich kann da keinen signifikanten Unterschied feststellen. Wer so etwas wirklich benötigt, wird hier drizzle machen (das ist das was Olympus mit dem Sensorversetzen macht) aber softwaremäßig. Und da wirken sich dann die analysierten 100erte Bilder sicher stärker aufs Ergebnis aus, als eine Handvoll in der Kamera gemachten. Die Luft ist halt das Problem hier. Bei definierten Studiobedingungen und nicht zu viel Luft zwischen Objekt und Linse sieht es sicher anders aus. Siegfried
  11. iamsiggi

    Mondfinsternis 21.1.2019

    Ein Stern, HD67150 mag+7.65 Sagt mir aber auch nicht's 😉 Stellarium zeigt es aber gleich an.
  12. iamsiggi

    Mondfinsternis 21.1.2019

    Schnell ein Einzelbild des Mondes bei Totalität gegen 6:15 Der Mond war recht nahe mit 356.000km und daher mit 33,6 Bogenminuten doch auch recht groß. Wie üblich: "Newton ohne Namen" 200/800 und E-M1.II F/4 3.2sec ISO400

    © Siggi's Blog

  13. iamsiggi

    Technisches

    Nachführungen Außer mit Ultraweitwinkel (7mm,8mm) wo man bei sehr hoher ISO noch mit 10-15 Sekunden annähernd genügend Licht am Sensor sammeln kann vom fixem Stativ, wird man eine Nachführung benötigen. Wer „nur“ einen schönen Sternenhimmel mit Landschaft (Milchstraßenfotografie, TWAN – the world at night) machen will, nimmt unter Umständen eine leichte Wanderung der Sterne in kauf um genügend Licht sammeln zu können. Selbst da wird man dann mal an die Anschaffung einer kleinen Nachführung nachdenken. Schon alleine die halbe Nachführgeschwindigkeit als Kompromiss erhöht ja schon die mögliche Belichtungszeit. Wer mehr will muss sich sowieso damit anfreunden zwei Serien an Bildern anzufertigen: Eines für den Vordergrund und eines für die Sterne, die man dann am Schluss zu einem vereinigt. Es gibt zwar Ansätze, wo der Kamerasensor hier selbst über den beweglichen Sensor der Sternbewegung folgt, aber das ist mehr oder weniger als Gimik einzustufen. Ansonsten bedarf es eben einer Nachführung. An sich gibt es genau zwei Anforderungen: Präzision der Nachführung über genügend lange Zeit und Tragfähigkeit. Aber auch noch zwei weitere Kriterien: Preis und Mobilität. Die besten Nachführung nützt nichts, wenn man sie nicht in den Urlaub oder auf den Berg schleppen kann. Kann man bei ersterem kaum einen Kompromiss eingehen, muss man ihn bei den letzten zwei Kriterien schon öfter finden. Die Tragfähigkeit wird in den Prospekten und technischen Daten leider meist sehr optimistisch angegeben. Bei unseren leichten µFT Kameras und Linsen ist man da etwas von der Gewichtsproblematik befreit. Was uns dafür schon stark trifft ist die erzielbare Vergrößerung bei der möglichen Brennweite. Wenn man also liest es hat jemand 300mm erfolgreich tracken können, dann ist das oft auf KB Sensor bezogen. Das wäre dann bei uns also 150mm. Und kleinere Pixel unserer FT Sensoren verzeihen auch weniger als große Pixel. Damit eine Nachführung mit dem Gewicht klar kommen kann, braucht man bei höheren Belastungen dann auch oft ein Gegengewicht. Es kann aber auch eine zweite Kamera sein 🙂 Das ganze muss auch aus tariert sein, aber unbedingt auf Zug, damit sie präzise arbeiten kann. Die übliche Art der Montierung nennt sich parallaktische (=Deutsche) Montierung. Dabei wird eine Achse parallel zur Erdachse ausgerichtet, also auf den Himmelsnordpol. Man muss also das ganze mal einnorden. Die Bewegung der Sterne, Mond und Sonne wird dann einfach dadurch ausgeglichen, dass ein Motor das ganze um diese Achse dreht. Einarm oder Gabelmotierungen sind (im Einsteigerbereich) außer für Mond und Planetenfotografie kaum zur Astrofotografie geeignet. Es fehlt die Präzision für längere Belichtungszeit. Im unteren Bereich so 250-400 Euro gibt es ein paar, wie wohl bekannt habe ich mich für den StarAdventurer (normal, und nicht den Mini, der über WLAN und App gesteuert wird) entschieden und halte ihn nach wie vor für den Besten. Meist hat man ein Problem mit dem Einnorden: Bei den kleineren ist da oft nur ein Guckloch, wo man auf den Polarstern ausrichtet. Diese Präzision wird nur für Weitwinkelbilder mit begrenzter Belichtungszeit reichen. Ein optionales Polarskope das für ein präzises Einnorden notwendig ist kann dann mit einem Ausleger montiert werden. Das Problem hier: Wie stellt man sicher, dass es dann präzise mit der Ausrichtung der Achse übereinstimmt. Das betrifft auch den Halter für ein Polarskope. Wenn das schon schief in der Fassung sitzt, das dann auszurichten wird wohl sehr hart. Auch wenn es schon vom Werk her ausgerichtet in der Fassung sitzt, wenn das mal zu Boden fällt, kann sich das dann verschieben. Daher immer sehr umsichtig vorgehen und extra darauf achten, dass so etwas nicht passiert. Das gilt dann auch für einen Justierlaser, wobei der zwar mit viel Schweiß aber wohl leichter wieder auszurichten ist. Oft sieht man auch, dass man nach einnorden erst die Kamera anbringen kann. Dass sich dabei nichts verstellt ist wohl eine wirkliche Herausforderung. Eine nicht genügend präzise Einnordung mag dann bei kurzer Belichtungszeit und Weitwinkel noch funktionieren, aber bei längerer Belichtungszeit bald nicht mehr. Und mehr Brennweite erfordert auch mehr Präzision. Je mehr man an die Grenzen der Nachführpräzision stößt, desto besser muss man dann einstellen. Das bedeutet dann nach jedem Bild ein klein wenig die Ausrichtung korrigieren muss. Alles sehr Zeitaufwändig und ein versehentliches Anstoßen am Stativ und man beginnt von Neuem. Wer weniger mobil sein muss, wird sich dann vielleicht eine kleinere Astromontierung anschaffen um so größere Brennweiten besser verwenden zu können. Müsste ich jetzt etwas beschaffen würde ich eine EQM-35 SynScan GoTo in Betracht ziehen, aber mit der HEQ5pro oder AZ-EQ5s glücklicher werden. Wer kann, achtet darauf, dass Zahnriemen für die Bewegung sorgen, denn Zahnräder haben einen periodischen Fehler. Bei GoTo Steuerungen gibt es viele Meinungen. Da ich fotografieren will und wenn geht nicht erst lange am Himmel suchen muss, ist es für mich schon eher ein Muss. Keine Angst, es ist dennoch nicht immer einfach sein Objekt zu finden. Verfügt die Montierung über eines der Standardprotokolle, kann man seine Montierung auch mittels APP oder via Stellarium oder spezielle Software (meist in Verbindung mit Aufnahmesteuerung und mehr) steuern. Man kann dann seine Objekte auch direkt anfahren, ohne GoTo Handsteuerung. Es gibt auch Montierungen, da wird ein Bild des Himmels gemacht und nach Astrometrierung weiß dann die Montierung wo man sich am Himmel gerade befindet. Eine EQ5 sind auch geeignet für kleinere Teleskope, für den 800mm Kohlefaser Fotonewton wäre sie das absolute noch erträgliche Minimum. Es sollt halt kein Wind wehen 😉 Für lange Brennweiten und damit einhergehend meist geringere Lichtstärke wird man dann aber auch nicht um Guiding herumkommen. Dazu braucht die Nachführung dann eine ST4 Buchse. Das rundum „sorglos“ Paket kann man in Form des Mgen Autoguiders kaufen. Dafür konnte ich mich entscheiden. Wer es günstig will benötigt einen Laptop mit einem kleinen Kamerakopf und kann dann auch guiden. Aber es ist nicht so komfortabel und Freeware ist fehleranfällig. Da ich mit der einfachen und schnellen Kochab Methode einnorde, komme ich bei 800mm Brennweite auf ca 40 – 80 Sekunden Belichtungszeit ohne Guider. Je nachdem wie genau ich‘s erwischt habe. Dazu brauche ich die Sicht auf den Polarstern. Ansonsten kann man einscheinern, auch wenn der Mgen da eine Unterstützung bietet, es dauert relativ lange bis man es auf diese Weise eingestellt hat. Für meine üblichen 4 Minuten Belichtungen bei F/4 verwende ich dann eben eine Guider. Was macht der jetzt: Eine kleine Kamera an einem Sucherfernrohr zeigt (hoffentlich) Sterne. Die Guidingsoftware sorgt dann mit Hilfe von Korrektursteuersignalen an die Nachführung dafür, dass ein gewählter Stern am selben Ort stehen bleibt. Zumindest beim Mgen ist der Kamerakopf so empfindlich, dass ich bisher immer eine Stern gefunden habe auf den ich guiden konnte. Das ganze geht jedenfalls recht unproblematisch und schnell zum Verkabeln. Man kann auch den StarAdventurer guiden, aber nur eine Achse. Die Firma Lacerta hat zwar versucht, alle zwei Achsen zu guiden, aber letztlich die Entwicklung eingestellt, weil es viel zu Kompliziert und teuer gewesen wäre. Um das Geld bekommt man eine „gscheite“ gute Astromontierung…… Die stärkste wohl noch transportable Montierung ist meine AZ-EQ6. Der Kopf ist sogar eine Spur leichter als die der anderen EQ6 Typen, aber alles viel massiver ausgeführt. Mit Gegengewichten, Fernrohr etc kommt man jedenfalls alles in allem auf 35 – mehr kg. Das schwerste Teil ist mit gut 12-14 kg der Kopf. Das AZ bedeutet dass man sie auch Azimutal, also wie ein gewöhnliches Stativ verwenden kann. Ein Ausblick, wie es nach oben weitergeht: Für mehr Tragfähigkeit also so bis 50kg ist die günstigste und auch weit verbreitetste Montierung die EQ8. Solche Köpfe werden meist auf einer fix einbetonierten Säule einer Sternwarte verbaut. Da alles fix aufgestellt ist wird hier natürlich gut eingescheinert und so benötigt man zumindest bei üblichen Belichtungszeiten 4-10 Minuten dann eventuell keinen Guider. Spätestens bei den wesentlich teureren Montierung wie ASA, Fornax, Losmandy etc. nicht mehr. Aber das sind schon andere Dimensionen, auch bei den Fernrohren. Bei so einer kleinen feinen Ausrüstung (Montierung, NoN 200/800 +Zubehör) wie ich sie habe ist man mit um die 4000 Euro dabei, bei Abstrichen in der Montierung und verwendeten Teleskop auch unter 3000. Alles darüber wird aber dann schnell sehr sehr viel teurer. Da denkt man dann in Regionen ab 15000 bis weit darüber. Heute zu Tage kann man aber Geräte auch stundenweise mieten, entweder auf einer „Astrofarm“ wie in Namibia oder Chile etc., wo man dann seinen Urlaub verbringt, oder gleich bei Remotesternwarten. Chilescope bietet uns da bis zu 1m Spiegel von ASA an, aber auch 500mm Teleskope. Preise findet man im Netz, für gängige Brennweiten wird man so 100 US$ pro Stunde Belichtunngszeit bezahlen. Viele bauen sich dann auch ihre eigenen Remotesternwarten, indem sie alles von der Ferne steuern können. Ist das ganze weit weg, ist es natürlich von Vorteil wenn man vor Ort jemand hat, der das Service übernimmt, oder vor Ort vorbeisehen kann, falls etwas ausfällt. Für andere Hobbies nebenher ist dann natürlich nicht mehr viel Platz 🙂 Siegfried ...der viele Hobbies hat 🙂
  14. iamsiggi

    Mond

    Das glaub ich ehrlich gesagt nicht, Hermann. Sie hat ja auch 20 MPixel und ob da etwas mehr Dynamik ist oder nicht glaub ich ist auch nicht das Thema. Da spielt mehr die Güte des Himmels eine Rolle. Die Einzelheiten der Gerüchte um die X habe ich nicht wirklich verfolgt und für mich nichts gesehen, was ich jetzt unbedingt benötigen würde. Siegfried
  15. iamsiggi

    Mond

    Danke Hans, Es hat an sich eher Anforderungen an den Speicherplatz gefordert 😉 Selbst machen (meist natürlich mit kleinerer Brennweite) kann man es selbst relativ leicht. Bevor man zu seiner Lieblingsbearbeitungssoftware greift, sollte man vorher stacken. Auch wenn hier die Bedingungen alles andere als Gut waren, denn die Wolken jagten nur so über den Himmel, der Stackprozess erhöht die Auflösung um einiges mehr. Damit der Mond nicht zu stark seine Position im Bild ändert, was der Stackprozess nicht so mag, habe ich es mit der Freeware PIPP herausgeschnitten und als TIFF gespeichert. Hier ein Screenshoot des wichtigen Teil aus PIPP: Zuerst einfach im ersten Reiter die ORF's laden, im 2. Festlegen wie man sie "entwickeln" will (Farbbild) danach eben: Das Objekt zentrieren lassen (ob es klappt kann man mit test herausfinden) und damit Platz rundherum ist, oder bei Bildern wo der Mond / Planten nur j´klein am Bild ist gleich croppen lassen. Die TIFF's sind ja sehr groß... da schneidet man alles weg was unnötig ist. Da das Mondbildchen etwas dunkel entwickelt wurde (sieht man bei "Test Option" habe ich noch links oben bei der Gain gespielt. Um die restliche Optionen wie Qualität etc kümmern wir uns nicht weiter, denn das machen wir ja mit der Bildbearbeitungssoftware die man gewohnt ist und kennt. Exportieren der geschnittenen Bilder in einen Ordner. Ob der Datenmenge dauert das etwas 🙂 Danach wird mit mit AutoStakkert ( AS!3) gestackt , und geht recht schnell: Die TIFF's einfach öffnen, und analysieren lassen. In der Mitte die Grafik zeigt die Qualitätsverteilung der Bilder. Man sieht jetzt warum ich nur 12% gestackt habe. Im zweitem Fenster lässt man einfach diese Kasterl generieren (man spielt mit der Helligkeit und mit der Größe - kann aber auch händisch setzten). Und drückt Stack. Das Ergebnis wird dann in einem Ordner abgelegt und dieser Stack wird dann mit der Lieblingssoftware weiter verarbeitet. Der Clou bei AS!: Es werden nicht einfach die 12 % der besten Bilder zusammengerechnet, sondern jedes Auswahlkästchen für sich analysiert und dann aus allen Pixel der Region nur die schärfsten 12% verwendet. Denn die Bilder sind durch Flimmern ja oft nur in einem Bereich gut und im Rest schlecht. Und das alles ist Freeware. Wer Photoshop verwendet sollte auch mal diese Frequenztrennungs Tools versuchen (Wavelets): Die Bereiche mit niedriger Frequenz sind die großen Strukturen wie Mare und Kraterränder, und dann kann man recht selektiv hervorheben, schärfen etc. Bei solchen Stacks wird man auch kein Entrauschen benötigen. Man würde meist nur feinste Strukturen vernichten. Wer kann, setzt zur Schärfung Deconvolution ein und eben Wavelettools. Siegfried
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