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iamsiggi

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Alle erstellten Inhalte von iamsiggi

  1. Vielleicht interessant: Momentan ist die Zeit wo man dies NLC - Leuchtende Nachtwolken fotografieren kann. Leider habe ich nach Norden nicht freie Sicht durch einen größeren Berg. Aber in letzter Zeit habe ich schon einiges Bilder gesehn..... Siegfried
  2. Hübsch geworden! Das Rauschen würdest du durch Stacken viele solcher Bilder eliminieren..... und man kann dann mehr schärfen. http://www.austrianaviationart.org/cms/stacken-von-mond-sonne-und-planeten/ Und vorher die RAW's mit PIPP croppen lassen und als TIFF exportieren ...dann ist das viele drum herum weg 😉 Siegfried
  3. Also ein Anfang ist gemacht. Jedenfalls sollte das s/n (Signal Rauschverhältnis ) um einiges besser geworden sein. Darks wenn Du das nicht durch internen Dunkelbildabzug machen gelassen hast, sollten schon sein. Vielleicht gehen die Störpixel hier ziemlich unter, aber in Bereichen wo nicht so viel los ist, fallen sie in größere Vergrößerung auf. Flats (mit BIAS) sollten halt den Helligkeitsabfall der Linse zu den Rändern reduzieren. Den Gradienten zum Horizont wird man aber nur durch Backgroundextraktion los.... Im Photoshop kann man da etwas mühsam einen Künstlichen Helligkeitsgradienten (künst Flat) abziehen. Den bekommt man, indem man aus dem Bild alle Sterne und Nebel entfernt. Da habe ich aber keine nähere eigene Erfahrungen. Die Farben Richtig stellen ist manchmal sehr schwierig ...und manchmal "nur" schwierig 😉 An den neutralen Stellen ist der Himmelshintergrund grau und der Durchschnitt der Sterne ist weiß. Wie Du das allerdings mit Deiner verfügbaren Software hinbekommst weis ich nicht. Versuch halt einen vernünftigen Weißabglich zustand zu bringen..... dann die Farbintenität etwas verstärken. Und falls das Ganze einen Grünstich (wie meistens) hat, etwas entfernen. Dann wird das Rot und Blau der kleinen Nebel besser.... Baum wir kaum mehr zu sehen sein - aber über dem großen Lagunen Nebel wäre der Trifidnebel und da ist Einiges an blau dabei. Siegfried
  4. ..wenn das Equipment mehr ab kann als man selber 😉 Aber ich seh's ein, ich gehe selbst bei 27 Grad mit 2-5 mm Neopren ins kalte 🙂 Siegfried
  5. Fein dass es funktioniert hat. Warum nicht die 10sec Bilder? und wieviel hast du denn letzendlich gehabt. Das Ergebnis ist hübsch und in den natürlichen Farben ...... Ich rechen da ja mehr die atmosphärischen Farbeinträge heraus 😉 Siegfrie
  6. iamsiggi

    Milchstraße im Sommer

    Danke Hans und Jürgen. Sobald man den Himmel irgendwie flach bekommt, ,kann man ja relativ einfach den rest korrigieren. Am schlimmsten ist der Helligkeitsgradient natürlich in Horizontnähe, hier waren auch immer wieder Wolken. Ein relativ großes Problem bei den Weitwinkelbildern ist auch die starke Verzeichnung. Da ich ja vom RAW ausgehe. Würde ich es es vorher in TIFF verwandeln wird das Bild ja gestreckt und liegt nicht mehr im Linearen Bereich. Siegfried
  7. Ich habe es heute auch probiert die E-M1.II auf FW3 zu bringen. Neues PC System, nur Olympus Workspace drauf und kurz zuvor aktualisiert. Der Updater des Oly WS hat nicht funktioniert: Er öffnet mir ein Verzeichnis der zwei Karten in der Kamera und zeigt dann einen Fehler..... Oft probiert - geht nicht. Danach habe ich bei Olympus den Kameraupdater geladen, und damit funktionierte dann der Update ohne Probleme. Siegfried
  8. Ein Bild der Region aus 2018 mit dem mFT12/2 habe ich jetzt in die Galerie gestellt: Und mit Objektbeschreibungen: Herunterladen und in groß ansehen..... wers genauer wissen will 🙂
  9. Hallo Peter, Ich will mir 1-2 E-M10.II umbauen lassen. Da muß ich erst nachfragen wie es derzeit mit den Filter steht. Ich fürchte nämlich die haben in der Größe keine UVIRCutfilter. Was aber schon sein sollte, sonst brauche ich bei Objektiven immer einen entsprechenden Filter. Der Haida UVIR750nm lässt ja bis 750nm durch, was mit zu viel roten Saum erzeugt, bezw. unschärfere Sterne. Bei kleinen Filterduchmesser kann ich aber problemlos einen 2" Astrofiter verwenden. Zumindest geht das mit dem mFT60/2.8 mFt25/1.8, 45/1.8 und Sigma Art mft30/2.8. Das mFT712/2 Vignettiert mir aber durch den Adapter.... Bei hellen Nebel wir M27 M81/82 geht aber auch unmodifiziert - wenn man den roten Bereich stark verstärkt. Aber natürlich geht bei modifierte Kamera mehr...... da sind ja dann fast 100% drauf gegen 33% ohne Modifizierung. Siegfried
  10. iamsiggi

    Milchstraße im Sommer Astrometriert

    Das Bild von vorherhin konnte ich Astrometrieren und mir die wichtigsten Objekte einzeichnen lassen. Am besten das Bild speichern und in großer Größe ansehen. Die Milchstraße ist ja voll von Sternenstehungsgebieten. Und vieles der Objekte könnt ihr wohl selbst auf Euren Bildern identifizieren. Letztes Jahr war der Jupiter im Sternbild Steinbock - also links der Milchstraße - dieses Jahr ist er rechts im Krebs/Schlangenträger (OPH) Der Saturn war 2018 direkt in der Milchstraße, heute 2019 ist er links des Kasten des Schützen (SGR)

    © Siggi's Blog

  11. iamsiggi

    Milchstraße im Sommer

    Ein Bild vom letztem Jahr: Mein Blick auf den südlichen Horizont, wo gerade das Sternbild Schütze mit unserem galaktischen Zentrum vorbeizieht.... Der Himmel wurde soweit wie möglich Astrofotografisch richtig was Farben betrifft ausgearbeitet. Kamera war die E-M1 mark II mit dem mFT12/2 auf dem StarAdventurer. Es wurden 26 Bilder zu 60 Sekunden bei ISO800 und F/2.8 verrechnet.

    © Siggi's Blog

  12. Mein Granatapfelbaum oder eher noch Busch, blüht: Blick in eine Blüte mit dem 60er
  13. iamsiggi

    Suche UWW-Objektiv

    Polfilter und starkes Weitwinkel kann in die Hose gehn....... Siegfried
  14. Für die "Milchstraßenfotografie" schau Dir mal die Freeware Sequenator an: https://sites.google.com/site/sequatorglobal/ Ansonsten ist DSS und neuerdings (hab es nicht probiert, hat aber jemand als besser als AS!3 beschrieben): Siril : https://free-astro.org/index.php?title=Siril Da hat kürzlich jemand den Linux Quellcode auf 64bit Windows kompiliert... funktioniert soweit 🙂 Generell ist Stacken ein recht komplexer Vorgang aus vielen Schritten. Einfach gesagt: Man schmeißt seine Bilder in die Software und die bringt die richtigen Pixel übereinander (=alignment). Danach kann mittels verschiedener Algorithmen mit einer Standardabweichung (=sigma Wert) eine recht sinnvolle Pixelrejection eingestellt werden: Weicht ein Pixelwert zu stark von den übrigen ab, wird er eliminiert. Also Ausreißer werden herausgerechnet. Z.b. Flugzeugspuren... In Wirklichkeit sind das aber viele 5-6? Zwischenschritte von den Einzelbilder bis zum Stack: Und da könnte man bei jedem Schritt eingreifen...Eins schiere Unzahl an Möglichkeiten das Bild bis zum eigentlichem Zusammenrechnen zu verbessern. Daher kann ein automatischer Stack in der Kamera das nur sehr primitiv abdecken. In der Software extern nur sehr gut arbeiten, wenn die Ausgangsbilder schon recht gut sind. Die Funktion Funktion drizzle in Stackingsoftware ist ist dabei nichts anderes als der Freihand-HRes Modus der X: Betrachten wir ein ganz feines Pixel das in einen Sensorpixel passt. Da wird es auf andern Bildern manchmal nur zu einem Teil das selbe Pixel treffen. Wendet man also einen feineren Raster bei der Prozessierung an, kann man diese "Zwischenwerte" berücksichtigen. Diese Algorithmus wurde übrigens von der NASA für die Auswertung des berühmten "Hubble Deep Field" entwickelt. Das ist natürlich nur wirklich sinnvoll wenn möglichst viele Einzelbilder vorliegen. Natürlich wird das Ergebnis entsprechend groß sein...... In der Planetenfotografie meist das Mittel der Wahl, denn hier zittert (=drizzle) hoffentlich nicht der Sensor, sondern der Himmel. Und die Dinger sind am Sensor nicht wirklich groß. Wenn man sich das im Detail durchdenkt ist es für die Kamera nicht gleich, ob es sich um den normalen HiRes Modus oder Freihand-HR handelt. Beim normaler HR (das der E-M1.II/I auch möglich) mit stabiler Kamera und natürlich Objekt ist die Aufgabe ja recht einfach: Sensor etwas versetzen. Beim Freihand nützt die Kamera unser zittern..... und das ist Rechentechnisch um einiges aufwändiger. Siegfried
  15. Keine Angst, beim nächsten Update bekommt man gleich eine angepasste LowPower Version eines Ryzen 9 3950, womit man dann den Prozessor der E-M1.II selbst ersetzen kann. Dann erst wird der neue FW Update alle Stückerl spielen und natürlich alles was die X kann auch können und das noch viel schneller...... Insgeheim erwarte ich mir natürlich auch von Olympus, dass sie die 20 GB an Daten unter 1 Minute in der Kamera perfekt stacken können..... 🙂 Siegfried
  16. Hallo Peter, da sind die Hauptsterne des Schützen sehr gut zu sehen, da kann man die Teekesselform erkennen. Das Bild selbst ist sehr natürlich in der Farbanmutung.... Lagunen Nebel auch schön selbst in der Kleinansicht zu finden. Siegfried
  17. Hör mal kurz in den vorletzte FotoPhonie Beitrag rein ...lohnt vielleicht 😉 https://fotophonie.de/tauschrausch-in-und-nach-zingst/ Siegfried
  18. Du kannst probieren die URL wo de-DE steht in de-CH oder so umändern...... zumindest hat das bei der letzten Aktion durch Umändern in de-AT geklappt. SIegfried
  19. Hier der weitere Verlauf der Milchstraße, wie er dann im Sommer hoch über den Zenit zieht. Wer die Milchstraße vom Sternbild Schützen nach oben folgt findet den hellen Stern Altair (oberhalb unterhalb stehen zwei weitere etwas hellere Sterne) im Sternbild Adler. Er bildet mit dem sehr hellen Stern Wega und Deneb das Sommerdreieck. Oberhalb des Altair beim nächsten hellen Stern ist eine Große Abdunklung durch Staub in der Milchstraße inform eines E (E-Nebel) Das Sternbild des Delphins hat nicht ganz so helle Sterne, aber da es schon etwas außerhalb der Sternmassen der Milchstraße steht, kann man es leicht finden, wenn man mal weiß wonach man sucht 😉 Oberhalb kann der Geübte auch das Sternbild Pfeil finden (Sagitta) hier findet man den größten Planetarischen Nebel des Sommersternhimmels: M27 - Hantelnebel Wer auf der Linie Altair und Wega in der Milchstraße sucht findet den Kleiderbügel Sternhaufen in seinen Bildern dieses Teils der Milchstraße. Er passt gerade so mal in das Gesichtsfeld eines einfachen Fernglas. Er hat im Collinders Katalog den Eintrag Cr399. Es handelt sich um einen Asterismus, eine zufällige Anordnung von Sternen, die wir als bekanntes Objekte interpretieren. Die Wega als hellster Stern des Sommerhimmels ist der Hauptstern des Sternbilds Leier / Lyra. Auch recht einfach zu finden. Im untersten Teil zwischen den zwei hellen Sternen findet man den bekannten Ringnebel M57. Er ist sehr hell, aber nicht sehr groß. Im Fernrohr (800mm / 200mm Spiegel) zeichnet er sich als kleinen Ringerl ab. Interessant vielleicht auch epsilon Lyrae, einen Daumen breit neben Wega. Wer da zwei Sterne sieht hat sehr scharfe Augen. Erst mit wirklich hoher Auflösung im Fernrohr kann man erkennen dass die zwei Komponenten e1 und e2 jeweils wieder Doppelsterne sind. Der Abstand ist aber nur so um die 2,5 Bogensekunden. Also ein Auflösungstest für Fernrohre oder Himmelsqualität... Das vielleicht bekannteste Sternbild im Sommer ist das große Sternbild Schwan. Im Schwanz der helle Stern Deneb - in der Mitte der Flügel Sadr und der Kopfstern im langen Hals Albireo. Ein schöner Doppelstern auch für das Teleobjektiv: Eine Komponente ist Gelb die andere Blau. Der Abstand ist 30 Bogensekunden, also mit guten Teleobjektiven auflösbar. Man muss halt wirklich knapp belichten, dass die Farben nicht ausbrennen. oder ganz leicht unscharf stellen....dann besteht weniger die Gefahr der Überbelichtung. Die Region um Sadr ist mitten in der Milchstraße und daher reich an großen H-alpha Gebieten. hier tummeln sich viele größere DeepSky Objekte wie Tulpen, Sichelnebel etc. Der größte davon ist aber links unter Deneb: NGC7000 oder Nord Amerika Nebel. Alles durchaus Objekte für (natürlich nachgeführte) Fotoobjektiv. Bei entsprechender Belichtung und Bearbeitung wird man da vieles finden. Beim Stern Ginea im Flügel der Schwans ist über eine ebenso großen Bereich ein Supernova Überrest zu finden Der Cirrusnebel komplex. Gegenüber steht ein heller Stern in einen Nebelfilament und ist unter Hexenbesen Nebel bekannt. Dazwischen gibt es auch einiges, aber das braucht man schon sehr viele tief belichtete Bilder und sehr gute Bildbearbeitung. 61-Cyg ist ein Doppelstern, der mit Teleobjektiv oder Fernglas aufgelöst werden kann. Interessant ist er dadurch, dass man früh seine starke Bewegung im Himmel erkannte: 5" (Bogensekunden) pro Jahr. Und es war daher der erste Stern, dessen Abstand man direkt messen konnte. 1838 hatte der deutsche Astronom Wilhelm Bessel auf der Königsbergsternwarte eine Entfernung von 9,25 Lichtjahre errechnet, heute spricht man von 11 Lichjahren. Folgt man die Milchstraße über den Schwan hinaus wird man auf die Kassiopeia (Himmels-W) treffen ..... das wird im Herbst dann für uns der Sternenhimmel sein.
  20. Andreas hat ja Kürzlich ein schönes Weitwinkelbild der Milschstraße in Horizontnähe fotografiert: Ich hab dann ein paar der bemerkenswerten Objekte eingefügt. Im Sommer sieht man bei uns ja im Süden das Sternbild des Schützen (Sagittarius/SGR). Die hellen Sterne erinneren an eine Teekanne. Leider ist es bei uns sehr nahe am Horizont. Und da ist der Himmel meist sehr aufgehellt und die viele Atmosphäre tut ihr übriges. gleich rechts der hellen Milchstraße durch dunkle Staubwolken, die das sichtbare Licht verschlucken ist das Zentrum unsere Galaxie. In 26.000 Lichtjahren Entfernung. Durch Beobachtung im Infraroten konnten hier über mehr als 10 Jahren die Bahnen eines Sternes verfolgt werden, die um etwas sehr Masse reiches kreisen muss. Dieses Etwas ist zugleich ident mit der lange bekannten Quelle an starker Strahlung im Radiowellenbereich Sagittarius A*. Es ist das aktive schwarze Loch, das ab und an ein Häppchen Materie verschluckt und entsprechende Strahlenausbrüche produziert. Nun aber zum Sichtbaren. Die Milchstraße selbst beherbergt ja einiges an Gasnebeln, der Lagunen Nebel (M8) ist der hellster große und wohl auf jedem etwas tiefer belichteten Bild der Milchstraße zu entdecken. Darüber oft auch noch der Trifid Nebel und weiter oberhalb der Schwanen- oder Omega Nebel, auch relativ groß und hell. Gleich drüber der Adler im Sternbild Schild. Das Bild "Säulen der Schöpfung" dürfte wohl bekannt sein. Auch ein lohnendes Objekt für kleinere und größere Teleskope. 2019 steht rechts der extrem helle Jupiter, und weiter links Saturn auch recht hell, also leicht zu finden, Leider bleiben sie derzeit sehr Horizont nahe. Rechts und leicht unterhalb des Jupiters kann man einen sehr hellen orangen Stern finden: Antares im Sternbild Skorpion. Dieses ist wohl die Farbenprächtige Region für Weitfeldbilder so mit 50-100mm Brennweite. Bei uns natürlich schwierig gut abzulichten, aber doch einige Versuche wert. Die Staubbanden Richtung Milchtraße findet man zumindest auf den Milchstraßenbildern Technisch hat man es in unseren Breiten im Sommer mehrfach schwer: Der Himmel wird nur mehr für 1-2 Stunden dunkel genug um Astrofototechnisch arbeiten zu können - auf der Höhe von München.... im höheren Norden natürlich nie (weiße Nächte). Auch wenn es nichts ändert am Himmel, schon von daher wäre es gut wenn wir zur normalen (=Winterzeit) zurückkehren. Die, die am Morgen arbeiten müssen ist es halt nicht egal ob sie gegen 1:00 oder 2:00 morgens im Falle eines klaren Himmels ins Bett kommen. Die heiße Luft kühlt natürlich bei klarer Nacht stark ab und es wird sehr schnell sehr feucht. Kühlt es nicht stark ab, ist das Rauschen der warmen Sensoren besonders hoch. Aber das soll einem nicht aufhalten, gerade mit einem Tracker und Photolinsen kann man ja bei Belichtungszeiten mit um die 1-2 Minuten einiges an Material sammeln um vernünftiges Ausgangsmaterial zu bekommen. Nicht vergessen: Es sollte und darf ohne weiteres so lange belichtet werden, dass der Histogrammpeak der im wesentlichen den Himmelhintergrund darstellt 30-60% von links wegkommt: Im RAW hat man dann noch immer 10-11 Bit Auflösung zur Verfügung, um die dunklen Staubbanden die sich im Bereich des Peaks befinden herauszukitzeln. belichtet man zu kurz, gehen die schwachen Strukturen im Rauschen unter..... Hier das OOC (outOfCam) Bild der rho-OPH Region:
  21. iamsiggi

    M8 - Lagunennebel in der Milchstraße

    Der Lagunennebel im Sternbild Schütze ist wohl der größte und hellste Nebel am Sommerhimmel. Geübte können ihn mit blosem Auge under der Sternansammlung der Kleinen Sagittarius Wolke (SGE=Sagittarius=Schütze) als längliches etwas sehen. Aber spätestens auf den Milchstraßenbildern ist er sichtbar, wenn nur etwas genügend lang belichtet wurde. Diese Geburtsstätte an Sternen is rund 5000 Lichtjahre von uns entfernt. Technisches: Teleskop war der gepimpte SkyWatcher Quattro mit 800mm Brennweite der sich "Newton ohne Namen" nennt. Kamera meine E-PL6 und es wurden 18 Bilder von 4 Minuten Belichtungszeit bei ISO800 verwendet. Siegfried

    © Siggi's Blog

  22. Danke Helmut, ...was es nicht alles so gibt 🙂 Siegfried
  23. Da ist natürlich einiges drauf. Die helleren schönen Sachen habe ich mal eingezeichnet. rechts nicht mehr am Bildfeld ist ja ein sehr heller oranger Stern: Anatares. Da ist der wohl bunteste Bereich unseres Himmels: rho-OPH (OPH=Schlangenträger) und darum ist das Sternbild Scorpion..... mit dem Anatares. Da sehen wir noch die Ausläufer der Staubbahnen. Leider stört natürlich der helle sehr nahe Jupiter. Der zeithellste ist natürlich Saturn. Übrigens steht da gleich links unterhalb des Saturns Pluto. Das ganze ist das Sternbild SGR = Sagittarius = Schütze Da wo rechts unten in der Milchstraße diese dunklen Wolken das Sternenlicht abdunkeln ist das Zentrum mit SGR-A* diese extrem helle Radioquelle und identisch mit dem Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße. Daneben sieht man wohl unten den Ptolimäus Haufen. Oberhalb die großen hellen Gasnebel: Lagoonen Nebel und Trifid, sowie Omega Nebel. Darüber der berühmte Adlernebel - das Bild des Hubble Spaceteleskop das auf "Säulen der Schöpfung" getauft wurde kennt wohl jeder. Siegfried
  24. War auch gerade im Garten, seit 3 Jahren hat sich im Schatten eine Kermesbeere eingenistet. Das sind die mit den tiefblau/schwarzen Beerenständen und wird recht groß. An sich sind sie recht invasiv..... also aufpassen. Meine ist brav 😉 Sie blüht auch sehr schön. Meist gehe ich halt einfach mit dem mFT60/2.8 kurz hinaus ohne Stativ und versuche dann halt das Focusstacking frei Hand. Am meisten stört der Wind bei solchen Aktionen. Siegfried
  25. War gestern bei einem lokalem Fotohändler. Einer Mitarbeiterin habe ich mal eine E-M10.II mit dem 14-150.II geborgt. Genau das was sie will/braucht. Sie muß halt auch auf's Geld schauen. So schauen wir immer wieder auf die Preise... Es gab eine Frühjahrsaktion da gab es die Kombi für 599,- bei den Händlern. Jetzt kostet es 699,- + Zugabe von Olympus das 45/1.8. Auch ein super Deal!. Worauf ich hinaus will: Habe mit ihm geredet: Er würde 50 Euro nachlassen .... Man kann ja mit den lokalen Händlern auch reden und der kann für sich seinen Verhandlungsspielraum ausschöpfen. Siegfried
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