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olybärly

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    olybärly

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  1. Ganz genau. Das hätte ich auf keinen Fall gewollt. Wenn ich das Ziel, die Säulen bzw. die Halle abzulichten weiter verfolgt hätte, wäre ganz sicher ein anderes Bild heraus gekommen als dieses, nur ohne Pärchen. Wenn es mir gelungen wäre, die dann doch nicht gefundene Perspektive mit streetphotography zu verbinden, wäre ich glücklicher, aber darum ging es mir hier ja nicht, sondern um genau das, was Du ansprichst: Das bloße Abfotografieren der Werkleistung eines Anderen hat keinen Kick. Andererseits ist es verdammt schwierig, Architektur überhaupt so abzulichten, dass sie in Verbindung mit Bildgestaltung oder zusätzlichen Bildelementen anregt hinzuschauen, sich damit auseinander zu setzen. Die Gefahr ist, dass Architekturfotografie dabei zum reinen Symmetriefetischusmus ausartet. (Wenn man den einen oder anderen Bildkommentar liest, spürt man die Tendenz überdeutlich). Das wird dem Thema aber auch nicht gerecht. LG Albrecht.
  2. olybärly

    ...Wasserträume...

    Die Formalien hast Du erledigt. Jetzt müsstest Du es nur noch in den Ordner "Titelbilder" verschieben, damit Reinhard mitbekommt, dass hier ein Kandidat vorhanden ist. LG Albrecht
  3. Ja, ja, habt ja recht, was die Beteiligung nach Zahl angeht. Inhaltlich bin ich aber nicht weitergekommen. Ich habe das Bild ausgewählt für den Versuch, weil ich durchaus der Meinung bin, dass hier ein Bezug zur Architektur aufgebaut wird, den ich nicht hätte, wenn ich irgendwo Menschen so groß wie Fliegensch.. auf dem Bild wahrnehmbar wären. Ich sagte schon: Es geht um die Frage, ob man Streetfotografie mit Architekturfotografie verbinden kann (und natürlich exemplarisch auch darum, ob das hier funktioniert). Momentan habe ich allerdings den Eindruck, dass das Bild nicht einmal als street akzeptiert wird. Da habe dann ich wohl bereits die falsche Definition von street. Insofern müssten wir dann an dieser Stelle die Diskussion um das Bild beenden, und ich lösche es. Der "Witz" des Bildes ist, dass die beiden die Säulen als Bühne benutzen und ich die beiden als Bühne fürs Ganze. Bild im Bild sozusagen. Wenn schon das nicht rüberkommt, gehört es in der Tat (auch in der kontrastunverzerrten Form) einfach nur in die Tonne. Nun zur Architektur. Sie ist da. Sie nimmt mindestens 95% der Bildfläche ein. Und alle außer mir sagen, das ist bestenfalls (aber auch das nicht) Streetfotografie. Und dabei ist es hier gänzlich anders als bei der Kirche. Denn hier stehen die Personen in einer erkennbaren Beziehung zum Bauwerk, und es ist schlechterdings nicht möglich, sie durch Beschnitt ohne Verlust der Architektur so in den Vordergrund zu rücken, dass sie die Bildfläche dominieren. Bei der Segnung fehlt der klare Bezug zum Objekt, und die Personen dort sind viel weiter im Vordergrund. Sie dominieren ohne Beschnitt schon. Deswegen bin ich bei der Segnung gegen die Klassifikation Architekturfoto, und bei den Mobilitätssystemen gegen die Klassifikation Street (der Mann ist nutzloser Statist). Was bedeutet das im Konkreten? Dem Bauwerk war bei seiner Errichtung vom Architekten ganz sicher eine andere Funktion zugedacht worden als die, die wuchtige Erhabenheit des Säulenganges durch "Mätzchen" zu beleidigen. Ich halte diesen Moment fest, und zeige die Erniedrigung des Gebäudes auf Pinkelecken und Fotokulisse in einer Weise, die deutlich macht, dass das alles nichts nützt. Die Säulenhalle ist größer, breiter, standfester, feuchtigkeitsresistenter als alles, was damit heute gemacht wird. Ich interpretiere es als Bollwerk. Ich finde die Säulenhalle nämlich immer noch erhaben/wuchtig. Da können die da unten toben wie sie wollen. Und das ist wie anscheinend häufig bei meinen Bildinterpretationen nur für mich, nicht aber für andere zu sehen? Komisch. Notabene: Ich betrachte das Foto nicht als Meisterwerk, aber mit der Vorstellung, es herrsche ein geradezu überwältigendes Ungleichgewicht zwischen Street- und Arch.foto-Anteilen zugunsten street, tue ich mich nach wie vor schwer, immer vorausgesetzt, dass überhaupt akzeptiert wird, dass es streetphotography ist. Auf einen anderen Tag. Albrecht
  4. Die rechtliche Seite ist eine. Auf der sicheren Seite ist man nur, wenn man eine Einwilligung (vorherige Zustimmung) hat. Die hat man bei streetphotography fast nie. Ausgerechnet im Beispiel des Obdachlosen, den man mit der Bemerkung auffordert: "Schauen Sie doch bitte mal in die Kamera, können Sie sich dann im Internet im Olyforum anschauen." läge allerdings eine konkludente Einwilligung vor, wenn er alsdann freundlich in die Kamera lächelt. Der Nachweis dieser Einwilligung ist eine andere Sache. In seltenen Fällen kann man sich das Foto zumindest genehmigen (nachträgliche Zustimmung) lassen nebst Einwilligung zur Veröffentlichung im Forum. Auch das wäre eine saubere Lösung. Alles andere bleibt - Faustregeln hin, Faustregeln her - eine rechtliche Grauzone. Vor Gericht und auf hoher See allein in Gottes Hand. Trotzdem sind die Faustformeln eine Hilfe, die aber m.E. hier keine überwiegend sichere rechtliche Prognose erlaubt. Die Ausgangsfrage im Text ist also berechtigt, m.E. aber nicht im Sinne eines "ganz klar" zulässig/unzulässig lösbar. Die Fragestellung im Titel dagegen verstehe ich nicht. Gibt es einen exklusiven Gegensatz zwischen street einerseits und privat andererseits? Bleiben wir bei street. Was man darunter fasst, ist ein weites Feld. Wenn man eine Alltagsszene in der Öffentlichkeit darunter fasst, ist das sicher street. Die Frage, die sich mir stellt, ist eher: Worauf kommt es bei dem Bild entscheidend an? Was ist der zentrale Grund, um es zu machen, um es so zu machen. Du schreibst: Wäre das Foto entstanden, wenn ein junger Mann, eine ältere Frau, ein Angehöriger des Prekariats in der Sonne vor sich hingedöst hätte? Wenn es auf das Dösi-Metier ankam, wozu ist das Fortdenken der Gebäudefassade, das mit den angeschnittenen Elementen betont wurde, für die Dösigkeit in der Sonne wichtig? Gibt es da einen Widerspruch im Sinne von "Vor DIESER Fassade eine Döspause? Unfassbar!"? Sehe ich nicht. Nach meinem Dafürhalten bleibt das Bild unentschlossen zwischen Darstellung der Fassade als Hauptmotiv und Darstellung der Dösenden als Hauptmotiv. Unterstellt man, es gehe um die Dösende, würde es genügen, im Wesentlichen sie in den Fokus zu nehmen. Bildunterkante hart unter den vorderen Bankfuß, linke Bildkante rechts neben die Torverzierung, Oberkante knapp oberhalb des Fensters hinter der Dösenden und rechte Bildkante zwischen Lampenpfahl und (vollständig zu erhaltendem) Lampenschatten, der dann als solcher auch leicht dösig erscheint. Alsdann halte ich hier eine Umsetzung in s/w für erwägenswert (ggf. mit Farbfiltern bei der Umwandlung experimentieren. Mit einem Blaufilter kommt der Hut gut zur Geltung), um die nach dem Beschnitt verbleibenden Echos und Harmonien, die ich sehe, stärker zum klingen zu bringen. Kopf/Lampenschatten, linker Arm plus Ohr / vorderes Bankbein plus Loch oberhalb, Rechtecke Bankplankenstirnseite/Fenster, Geometrie rechte Hand/Fenster/Tasche/Schuhe. Man könnte sogar noch weiter gehen, und den Ausschnitt nach oben hin auf die beiden unteren Fensterscheibenpaare (also 4 Sprossenfenster im Bild) beschränken, nach rechts hart an den rechten Rand des Lampenschattens (ohne dass ein heller Streifen rechts des Schattens verbleibt), nach unten dann so, dass der 3. Balken der Banksitzfläche ins Eck läuft. Links harmonisch auf Wadendurchmesser heranziehen. LG Albrecht
  5. olybärly

    Sommermorgen

    Das ist eine gute Kompromissformel, mit der ich sehr einverstanden bin. LG Albrecht
  6. olybärly

    Nestbauer

    Ich glaube, das hätte ich gern als Titelbild. LG Albrecht
  7. olybärly

    Honiglauf

    Dann schreibe ich nun gleich auch das erforderliche "go" und hoffe, dass andere das auch so sehen wie ich. LG Albrecht
  8. olybärly

    :.. komm zu mir, Tod ..:

    Wo kommt jetzt die Morphiumdosis her? Davon war noch gar nicht die Rede. Muss man Fotografie und VfB Stuttgart in einen tödlichen Zusammenhang mit Morphium bringen? Wird Morphium nicht eher bei COPD eingesetzt als bei Lungenkrebs (sofern nicht letzterer aus ersterer entstanden ist; von COPD war allerdings auch nicht die Rede, kommt jedoch in der nächsten Nachricht, garantiert)? Welches? Sterben im Allgemeinen? Rauchen? Lungenkrebs? Fotografie (Der Kenntnis der Fotografie ist die Freude am Beitrag zugeordnet)? Nebenwirkungen von Morphium oder vielmehr verringerte Nebenwirkungen nach Opiatgabe (keine stecknadelkopfgroßen Pupillen mehr, dafür aber lebendig-wach wirkende Augen)? Warum Nivea? Mich auch. Wieso das? Eher im Gegenteil. Wie alt ist Heinz? Ist er eine gute Warnung für Raucher? "Seht her, wenn ihr nicht aufhört mit dem Rauchen, werdet ihr auch so alt wie ich?" Und wenn doch Rauchen, dann: "Morphium ist nur noch halb so schlimm wie früher"? Doch wohl kaum, oder? Woran erkenne ich nach dieser effektvollen Bearbeitung inkl. Beschnitt noch, dass er dem Nikotinabusus gefrönt hat? Gutes Anliegen, soweit es gegen Rauchen und Lungenkrebs gerichtet ist, aber für mich vom Bild her in dieser Berabeitung nicht wirklich hilfreich, dieses Anliegen tatsächlich zu fördern. Der Text ist etwas anderes. Ich fürchte, dass mein Bemühen um einen Drahtstift die Vanillespeise wieder nicht in der Vertikalen halten wird. Trotzdem. LG Albrecht
  9. olybärly

    Introvertiert

    Ja, Axel, schieb die beiden in die Titelbildkategorie. Ich schreibe hier wie dort schon mal "Go". LG Albrecht
  10. olybärly

    persecution of innocent people

    Die Installation eines Verfassungsgerichts mit doppelter Kompetenz, nämlich der staatsrechtlichen, Verfassungskonflikte zu klären, und der grundrechtswahrenden, auf Individualschutz ausgerichten, gehört zu den besonderen Errungenschaften des Grundgesetzes. Durchaus auch ein Exportschlager, schade, wenn Länder dem Verfassungsgericht dann wieder Zügel anlegen wollen. Das gibt es leider auch in einem EU-Staat. NL hat m.W. tatsächlich kein Verfassungsgericht, sondern nur 2 Oberste Gerichtshöfe (in D sind es deren 5). Im Rechtszug sind diese 5 übrigens jeweils die letzte Instanz. Die Verfassungsbeschwerde gilt als "außerordentlicher Rechtsbehelf", steht also außerhalb des Rechtszugs. LG Albrecht
  11. olybärly

    Passanten

    Ich finde es auch ok so. Der Störenfried links ist weg oder jedenfalls nicht mehr so störend, und der Rest des Gewollten bleibt erhalten, ohne dass die Bezeihung zwischen Männchen und Menschen getrennt wird. LG Albrecht
  12. olybärly

    Weg ins Nichts!

    Ok, wenn es keinen Treppenaufgang gibt, dann sieht es natürlich auch nur so aus, als ginge die Bewegungsrichtung nach links in den Bereich, wo man eine Schießscharte erkennen kann. Mangels Treppenaufgang laufen die beiden - auch nach der Körperhaltung - folgerichtig geradewegs und schnurstracks ins Licht, in dem sie bereits fast vollständig verschwinden, so dass ihre Körper bereits eine Mischung von Realleib und Astralleib sind. Ich bin einer optischen Täuschung erlegen. LG Albrecht
  13. olybärly

    Nummero 2 <3

    @Gotti: neben den beiden SW-Art-Filtern kannst Du doch doch den Bildmodus auf Monoton setzen, dann erhältst Du als JPG ein "ganz normales" S/W-Bild, ohne die Körnung. LG Albrecht
  14. Nein, nein, so war das nicht gemeint. Das Bild ist nicht pornografisch oder sonst anstößig. Ich habe mich nur über den Begriff "klöternass" amüsiert, weil er - sagen wir - "Fehlassoziationen" nahelegt, vorausgesetzt, der nicht ganz derbheitsfreie Alternativbegriff für die Silben vor der Nässe ist einem überhaupt geläufig. Darauf beziehen sich die weiteren Kommentare :-) LG Albrecht
  15. Nur um es ein letztes Mal auf den Punkt zu bringen: Sie hat nichts falsch gemacht, außer, dass sie keine gute Schauspielerin ist und es in dieser Situation nötig gewesen wäre, entweder gut zu schauspielen oder sie in ihr Emotionen hätten hochsteigen müssen von etwas, das hochbelastend in ihrer Vergangenheit liegt und in der Gegenwart ... (kann ich nicht beurteilen). Für sich genommen schon eine ziemliche Geschmacklosigkeit, wenn man diese Aufgabe an sie herangetragen haben sollte und nicht sie von sich aus auf den Gedanken gekommen ist. Missbrauch und Misshandlung sind etwas Unterschiedliches. Wurde sie "nur" geschlagen und/oder (auch) sexuell missbraucht? (Ich möchte darauf keine Antwort, sondern nur auf die Gedankenlosigkeit aufmerksam machen, Bild- und Textsprache für etwas Beliebiges zu halten, nach dem Motto: Ist doch egal, was ich eigentlich sagen/ausdrücken wollte.). Ich weiß immer noch nicht, welche von den vielen durch die Diskussion eingeführten angeblich gewollten (?) Bildaussagen Dir nun eigentlich am Herzen lag. Titel ist: Missbrauch. Also sexueller Übergriff gegen den Willen des Opfers. Dazu ist genug gesagt. Nach - jetzt ist klar: sinnlosem - Umweg über Prostitution und Drogen sind wir nun bei Schlägen. Es gilt dasselbe. Alles nicht ausreichend bildlich bewältigt. Wenn man sagen sollte, dass jemand etwas falsch gemacht hat, dann wohl derjenige, der die Bildaussage geplant hat. Das ist ein gründliches Kuddelmuddel. Vom schon beklagten Mangel an Subtilität ganz zu schweigen. Es ist und bleibt ein misslungenes Holzhammerbild. Wie wenig verstanden wurde von der Kritik, zeigt der Satz Nichts lag mir ferner, als gezeichnete Opfer sehen zu wollen.. Die These des Bildes ist jedoch, dass man es sähe (welche der Varianten auch immer). Das ist nicht der Fall. Immerhin ein Pluspunkt, dass Du sie über die Anfertigung dieses Bildes hinaus nicht noch mehr misshandelt hast. Grüße an Anja. Sie ist ok.
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