Jump to content
Die PEN, OM-D & E-System Community

Markus B.

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    201
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

447 Ausgezeichnet

Über Markus B.

  • Rang
    Markus B.

Persönliche Informationen

  • Wohnort
    Obertalweg, 14, Burgdorf, Bern, 3400, Schweiz
  • Einverständnis Bildbearbeitung
    Ja

Letzte Besucher des Profils

321 Profilaufrufe
  1. Ja gelegentlich mach ich ein HDR. Oder ich entscheide mich schon bei der Aufnahme, ob die Zeichnung in den Lichtern oder jene in den Schatten wichtiger sind für das Bild und belichte entsprechend.
  2. Gut möglich - sie haben ja auch weitere lichtstarke Festbrennweiten angekündigt in ihrer Roadmap.
  3. Also gut - dann halt ein Objektiv mit weniger Brennweite - also z.B. 25mm (mFT) statt 50mm (KB), besser so?
  4. # 384 Danke Thorsten für diese interessanten Erklärungen! Stimmt, bei Landschaftsaufnahmen kann man gar nicht genug Belichtungsspielraum bekommen, da ist KB (sog. Vollformat) besser als mFT (aber auch nur wenn man wirklich mit Basis-ISO arbeiten kann), das ist das einzige was ich gelegentlich vermisse - aber auch die Olympus gibt mir in Lichtern und Schatten ca. 2 Blenden Spielraum, was meistens ausreicht. Und der zweite Vorteil von KB sind die Blendensterne - die gelingen mit etlichen mFT- Objektiven nicht so toll, vor allem nicht mit den Zooms. Aber unter dem Strich halte ich mFT für das wesentlich praxisnähere System, und dank der Kompaktheit der Objektive und der Stabilisierung ist man kreativer, man kann meistens spontan aus der Hand reagieren.
  5. Einverstanden mit allem - und für welche Zwecke nimmst du die FF-Sony oder S1 - wenn du mehr Auflösung brauchst? Und wann ist die zwingend erforderlich?? Interessiert mich, weil ich eine Zeit lang mit einer Sony A7RIV fotografiert habe, aber damit nicht so kreativ war wie jetzt wieder mit der E-M1 Mk III - und vor allem den Sinn der 61MP nicht eingesehen habe, ja diese vielen Pixel haben mich eher behindert als beflügelt ... In diversen Blindtests konnten die Probanden, alles erfahrene Fotografen, sogar bei grösseren Prints nicht unterscheiden, welche Bilder mit welchem Sensorformat aufgenommen worden waren - also sehe ich für die meisten Verwendungszwecke den Sinn von KB nicht mehr ein.
  6. Wir sind uns doch im zentralen Punkt einig: Um denselben Bildwinkel wie bei KB zu bekommen muss man bei mFT ein weitwinkligeres Objektiv nehmen, wodurch sich die Schärfentiefe vergrössert. Um das zu kompensieren, d.h. um dieselbe Schärfentiefe wie bei KB zu bekommen, braucht dieses Weitwinkel eine grössere Anfangsöffnung, also z.B. f/1.4 statt wie beim KB- Pendant f/2.8. Gerade hier liegt aber auch ein Vorteil von mFT: Beim Fotografieren mit offener Blende bekommt man oft schon die nötige Schärfentiefe, die ja nicht immer extrem klein sein soll, oft bräuchte man sogar mehr davon. Man ist also bei mFT häufig nicht zum Abblenden gezwungen, und kann deshalb von tieferen ISO bzw. schnelleren Verschlusszeiten profitieren, und das alles noch in Kombination mit einer wirkungsvolleren Stabilisierung in der Kamera bzw. noch effektiver mit dem Dual-IS. Dieser Vorteil von mFT ist sehr praxisrelevant - verzichten muss man hingegen auf die Möglichkeit von extrem begrenzter Schärfentiefe, die man mit KB- Objektiven mit Lichtstärke f/1.2 und f/1.4 erzielen kann.
  7. ... was dann die ästhetische Anmutung des Bildes betrifft kommt es nicht nur auf das Ausmass der Schärfentiefe an, sondern vor allem auf die Qualität des Bokeh; und diesbezüglich leisten viele mFT- Objektive Grosses, vor allem die drei f/1.2- PRO Gläser von Olympus, aber z.B. auch das Panasonic Leica DG Summilux 25mm f/1.4. Und nicht zuletzt kann man mit mFT- Objektiven näher an's Objekt ran als bei den meisten KB-Objektiven, was sich positiv auf die Hintergrundunschärfe auswirkt. Die allgemein verbreitete Auffassung, dass man mit mFT viel schlechter freistellen kann als mit KB, halte ich in dieser pauschalen Form deshalb für nicht haltbar.
  8. Die Aktion richtet sich ganz klar an sehr ambitionierte Amateure und professionelle Fotografen mit überwiegendem Schwerpunkt Wildlife oder Sport, die man von anderen Systemen weglocken bzw. zum Einsteigen bewegen will. Und die höchste Anforderungen an ihr Material stellen - es sind ja auch drei Kronjuwelen aus dem Olympus- Objektivpark. Nicht für die grosse potenzielle mFT- Kundschaft, die eigentlich immer mit einem Standardzoom beginnt.
  9. Ich hoffe auch dass es so bleibt ... Zu denken gibt mir allerdings, dass man jetzt bei BHphoto und Adorama beim Kauf von drei bestimmten PRO- Objektiven (7-15/2.8, 40-150/2.8, 300/4.0) ein PRO- Gehäuse nach freier Wahl umsonst dazubekommt, also eine E-M1 Mk III oder eine E-M1X. Auch Sony und andere führen Rabattaktionen durch, aber doch nicht in diesem Ausmass ...
  10. Um identische Bildwinkel zu bekommen brauchst du für mFT ein 25mm und bei KB ein 50mm- Objektiv - d.h. verschiedene Brennweiten. Und weil diese unterschiedlichen Brennweiten bei gleicher Blende, also z.B. bei f/2.8, sich in der Schärfentiefe unterscheiden, bekommst du bei 25mm/mFT mehr Schärfentiefe als bei 50mm/KB. Um in Sachen Schärfentiefe gleichzuziehen, musst du deswegen bei mFT ein 25mm f/1.4 nehmen - also ein Objektiv mit höherer Anfangsöffnung. Was ist falsch an dieser Überlegung, die auch mit meiner praktischen Erfahrung übereinstimmt?
  11. So ist es - gleiches Objektiv, gleiche Blende = gleiche Schärfentiefe, unabhängig von der Sensorgrösse! Allerdings ändert sich der Bildwinkel und damit der Bildausschnitt, weshalb in den Foren fälschlicherweise behauptet wird, dass die Schärfentiefe von der Sensorgrösse abhängig sei: Man vergleicht Objektive, die einen identischen Bildwinkel haben, also z.B. mFT mit 25mm mit KB 50mm, beide bei z.B. f/1.8, wobei dann tatsächlich das weitwinkligere mFT 25er eine grössere Schärfentiefe erzeugt. Hat also nur indirekt mit der Sensorgrösse zu tun.
  12. Mir geht es ähnlich! Ich spüre zwar auch gelegentlich ein Habenwollen-Gefühl, aber wenn ich mir dann selbstkritisch-rational die Frage stelle, wie und wo und wie oft ich es dann einsetzen würde, fällt mir keine Antwort ein, welche die Anschaffung einer so grossen, schweren und teuren Weitwinkel-Normalzooms rechtfertigen würde. Denn in vielen Fällen wären mir dann die 25mm oben zu kurz, und ich müsste deshalb das Objektiv dauernd abnehmen und gegen eine längere Brennweite wechseln. Was ich mir aber vorstellen kann: Wer oft bei schlechtem Licht, sprich Innenräume, auf begrenztem Raum Menschen an gesellschaftlichen Anlässen fotografiert, der ist vielleicht mit diesem einen Objektiv optimal bedient. Aber auch er bräuchte dann ein zweites Gehäuse mit einem 45er (KB: 90mm) darauf, um auch mal ein Porträt einzufangen. Insofern wäre es die ideale Ausrüstung für einen Hochzeitsfotografen: Ein Gehäuse mit dem 10-25/1.8, ein zweites Gehäuse mit dem 45/1.2 oder dem 75/1.8 - und ab geht's in die Kirche
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung