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olynord

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    olynord

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  1. olynord

    Pen F nicht mehr lieferbar?

    Stimmt. Der Phasen-AF fehlt dem aktuellen Sensor der PEN-F in dieser Preisklasse heute (und eigentlich auch schon seit Produkteinführung), da hast du allerdings recht. Wenn Sabine in ihrer Aussage das gemeint haben sollte, stimme ich bei und packe noch ein viertes Ausrufezeichen dazu.
  2. olynord

    Pen F nicht mehr lieferbar?

    Verstehe ich nicht ganz. Und dann noch gleich drei (!) Ausrufezeichen. Hier wird doch allenthalben und stetig die Meinung vertreten, dass der Sensor der PEN-F / E-M1.2 vollkommen ausreichend ist, und kein Mensch mehr braucht? Selbst Olympus selbst ist ja dieser Meinung und stattet sein Flaggschiff jetzt mit diesem "alten" Sensor aus, was draußen zwar nicht so recht verstanden wird, hier aber gerade wochenlang bis aufs Blut verteidigt wurde. Zudem hat Olympus ja nun gerade hochoffiziell die Ansicht vertreten, dass es ihrer Meinung auf den Sensor gar nicht mehr ankommt. Zwar eine ziemlich exotische Meinung innerhalb der weltweiten Kamerahersteller, aber gut. Warum soll also jetzt in den Nachfolgemodellen der PEN-F (wenn es überhaupt irgendwann kommt) und der E-M5.irgendwas oder einem Zwitter aus beiden nun plötzlich ein neuer Sensor werden und unabdingbar sein? Ich denke, Olympus hat da mit seinem Sensor-Statement schon mal vorsichtshalber vorgebaut...
  3. olynord

    Kommt da noch was?

    Olympus ist in allererster Linie ein Medizinkonzern mit einer im Vergleich winzigen Kamerasparte. Ob das jetzt so viel besser ist als Samsung, weiß ich nicht. An Samsung hat man jedenfalls gesehen, wie schnell die Lichter ausgehen können, selbst wenn man vorher die anerkannt beste Kamera in seinem Marktsegment präsentiert hat. Wenn es die wirtschaftlichen Zahlen nicht hergeben, können u.U. sehr schnell sehr harte Entscheidungen getroffen werden. Siehe Canon damals mit seinem abrupten Umstieg von FD auf EF oder Olympus selbst von FT auf mFT. Ich glaube zwar nicht, dass es bei Olympus so schnell gehen wird. Aber die letzten zehn Jahre waren bei Olympus Imaging wirtschaftlich eigentlich verheerend, und darin waren die Hochzeiten des Kameramarktes mit eingeschlossen. Heute ist der Markt dabei zu kollabieren, und mFT hat am Gesamtmarkt (FF, APS-C und MF) zusammen mit Panasonic nur ca. 10% Anteil. Was soll da denn noch kommen, wenn selbst Canon davon ausgeht, dass sich in den nächsten 2 Jahren der Absatz bei Kameras im worst case nochmals halbiert? Die saugen sich die Zahlen ja auch nicht aus den Fingern, sondern aufgrund des Datenmaterials werden grundlegende Unternehmensentscheidungen getroffen. Bei Canon beispielsweise, dass der Fokus im Kameramarkt zukünftig auf Unternehmenskunden gelegt wird, wurde vor ein paar Tagen gerade bekannt gegeben. Und die sind im Verhältnis zu Olympus ein Riese. Insofern sehe ich Terry Lanes Analyse schon als einigermaßen ernsthaft an.
  4. olynord

    Kommt da noch was?

    Also wenn solches Urgestein wie Terry Lane schon langsam Zweifel über die Zukunft von Olympus‘ Kamerasparte hat: Ruhiger, sachlicher Beitrag. Er macht es vor allem an der wirtschaftlichen Situation von Olympus im wichtigen US-Markt fest.
  5. Die Vorteile sind (a) Wetterfestigkeit und (b) LED-Hilfslicht beim neuen Olympus-Blitz. Beides bieten die Godox-Blitze noch nicht. Joseph Ellis stellt das neue System hier kurz vor: Die Nachteile beim neuen Olympus-Blitzsystem sind der hohe Preis und die Helligkeit der LED-Hilfslichtlampe, die in dunklen Umgebungen sehr störend und auffällig sein kann. Ellis hat einen kleinen Workaround entwickelt, aber es kann eigentlich für den gesalzenen Preis des Olympus-Systems nicht sein, dass man sich mit Folien und Klebstoff erstmal selbst etwas basteln muss. Sony verwendet an seinen aktuellen RM-Blitzen ebenfalls eine weiße LED als Hilfslicht, bietet aber im Menü an, die Helligkeit der LED in 4 oder 5 Stufen zu reduzieren, was sehr praktisch ist. Ich weiß nicht, ob sich sowas im Menü des Olympus-Blitzes auch versteckt, aber Ellis erwähnt es zumindest nicht, und er ist bei sowas i.d.R. eigentlich immer gründlich. Ich denke, dass in der Praxis der Preis für die meisten kaufentscheidend ist. Wenn man nur einen einzelnen Aufsteckblitz benötigt, mag der Preis vielleicht noch angehen, aber wenn man ein ganzes Blitz-Setup braucht, bekommt man das bei Godox zum gleichen Preis oder sogar weniger, als was man bei Olympus für einen einzigen Blitz zahlen muss. Das ist dann schon ein heftiger Unterschied. Schön ist, dass man mit Hilfe des FR-WR-Moduls bereits vorhandene Olympus-Blitze sehr leicht in das neue System integrieren kann. Also wer schon ältere Olympus-Blitze besitzt, bekommt damit eine Möglichkeit, sie „funkfähig“ zu machen und volle Kompatibilität herzustellen.
  6. olynord

    Die E-M1X: Review Sammlung

    Klartext von Reinhard: https://pen-and-tell.de/2019/02/die-pro-diskussion/ Wenn das Olympus-Marketing gedacht hat, sie müssten mal was bewegen und sich dafür Jared Polin ausgesucht haben, lagen sie damit richtig: der hat mit seinem Fazit zur E-M1X tatsächlich ordentlich was in Bewegung gesetzt. In der weltweiten Forenwelt und anscheinend auch bei Olympus selbst, als sie dann das Echo hörten. Nur vielleicht nicht ganz wie geplant. Aber das liegt vielleicht gar nicht nur an Polin:
  7. Das höre ich nun schon seit dem Beginn von mFT mit Erscheinen der E-M5. Tatsache ist, dass der Marktanteil von Olympus seitdem kontinuierlich sinkt und fast in der ganzen Zeit Verluste geschrieben werden. Und das, obwohl damals zu den besten Zeiten der Größen- und Gewichtsunterschied zwischen DSLR und mFT noch weitaus größer war als heute. Über 90% der Käufer kaufen lieber entweder größere Sensoren oder größere Gehäuse / Objektive oder - heute -größere Sensoren in gleich großen Gehäusen. Bei einem einstelligen Marktanteil produziert Olympus so anscheinend nicht für den Markt, sondern gegen den Markt. Vielleicht muss man sich nach zehn Jahren einfach mal eingestehen, dass ganz offensichtlich nur für eine absolute Minderheit Größe und Gewicht des Gesamtsystems so kaufentscheidend sind, denn ansonsten könnte Olympus mit dem Produzieren gar nicht mehr hinterherkommen. Sie haben das kleinste Gesamtsystem am Markt.
  8. olynord

    Zugfotografie mit der E-M1X

    WOW! Das Ding ist mal RICHTIG schnell Für den deutschen Rumpel-ICE brauchst du keine Schulung in der Kamera. Da brauchst du nicht mal eine Kamera. Da reicht locker eine Staffelei und ein Pinsel. 🙈 Senk ju for träveling ...
  9. olynord

    Zugfotografie mit der E-M1X

    In den Dpreview-Foren gefunden: ein Interview mit Izumi Hirota, einem japanischen Zug-Fotografen https://www.dpreview.com/forums/post/62243784 Zugfotografie (train-Spotting) scheint speziell in Japan, aber auch in anderen asiatischen Ländern, extrem beliebt zu sein. Es gibt sogar eine Reihe von Printmagazinen, die sich ausschließlich damit beschäftigen. In dem Thread finden sich auch Aufnahmen von einer japanischen Buchhandlung mit Regalmetern von solcher Literatur. Wahrscheinlich hat sich Olympus für die E-M1X deshalb entschieden, dieses Gebiet als einen AF-Spezialfall mit aufzunehmen, um potentielle Kunden im Heimatmarkt anzusprechen. Im Rest der Welt löst das wahlweise eher Kopfschütteln oder Belustigung aus, es scheint sich also eher um eine japanische Spezialität zu handeln.
  10. olynord

    Wann kommt die OM-D E-M5 Mark III?

    Es wäre schon eine Revolution, wenn die E-M5III als Mittelklassemodell mal einen einigermaßen brauchbaren C-AF bekäme. Dazu den 20Mpx Sensor, ein renoviertes Menü (MyMenu), vielleicht Handheld HiRes und das bewährte modulare Griffsystem - das wäre sicher ein attraktives Modell für viele.
  11. olynord

    Schutzhülle für E-M1 + 12-100/F4

    Die hier müsste eigentlich passen, ansonsten gibts auch noch andere Größen: https://www.amazon.de/dp/B0037TEO3K/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_04tuCbT8XFW9J Ich nutze so ein Teil, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin und hinten im kleinen Allzweck-Daypack noch eine Kamera (für diesen Zweck allerdings Sony RX10IV) dabei haben möchte. Funktioniert prima, schützt gut und ist nicht teuer.
  12. olynord

    Die E-M1X: Review Sammlung

    Robin Wong ist auch nicht entgangen, dass die Kamera bislang nicht so gut wegkommt: Hier hat er sich dankenswerterweise mit dem MyMenu der E-M1X beschäftigt (die in meinen Augen mal eine der richtigen Benefits für Olympus darstellt - wenn auch sehr spät - und die das Leben mit einer E-M1 II ebenfalls sehr vereinfachen würde): https://robinwong.blogspot.com/2019/01/olympus-om-d-e-m1x-my-menu.html Kurze Video-Demo: https://youtu.be/xfWtiAhOj3k
  13. olynord

    Die E-M1X: Review Sammlung

    Reinhard Wagner hat sich nun auch zu Wort gemeldet und sieht die Kamera bzw. das mit ihr angestrebte Konzept des „AI-AF“ einigermaßen kritisch: https://pen-and-tell.de/2019/01/rallye-jets-und-eisenbahnen/ Fazit:
  14. Dann hast du leider etwas Falsches gelesen. In diesem Interview wird von Olympus darauf eingegangen: https://www.digitaltrends.com/photography/olympus-developers-e-m1x-q-and-a/ Eine selbstlernende Mustererkennung kann auf der Kamera mangels Rechenpower gar nicht erfolgen. Die wird bei Olympus auf externen Rechnern gemacht und nur die daraus entstehenden Algorithmen dann via FW-Update auf die Kamera geladen. Die braucht ihre Dualprozessoren dann bereits ausschließlich dafür, diese Algorithmen auch via AF-System im Alltag umsetzen zu können. D.h. der Käufer / Besitzer eine E-M1X ist komplett von Olympus abhängig, dass diese ihm weitere Spezialfälle für seinen AF berechnet und liefert. Welche Gebiete Olympus da für wichtig erachtet (oder auch nicht) liegt ausschließlich bei Olympus selbst. Also wenn Olympus angesichts der Olympiade in Tokio beschließen sollte, dass jetzt erstmal ein Jahr lang mehr Mustererkennung für Sport und Spezialdisziplinen gemacht wird, schauen Natur- und Wildlifefotografen eben so lange in die Röhre.
  15. olynord

    Die E-M1X: Review Sammlung

    zu (1): Das AF-System ist nicht selbstlernend, was durch den Begriff AI etwas verschleiert wird. In diesem Interview mit dem Olympus Marketing und Technikern wird das klar zum Ausdruck gebracht: https://www.digitaltrends.com/photography/olympus-developers-e-m1x-q-and-a/ D.h. die Mustererkennung muss extern bei Olympus an einem PC mit jeweils zehntausenden von Bildern laufen und nur die daraus erstellten Algorithmen für das AF-System werden dann via Firmware-Update in die Kamera gespielt. Diese braucht alle verfügbare Rechenpower ihrer zwei Prozessoren, um alleine diese Algorithmen im Alltag zu bewältigen. Außerhalb dieser speziell programmierten AF-Einzelfälle bietet die E-M1X wohl im wesentlichen den bisher vorhandenen C-AF einer E-M1 II, der beim Tracking auch nach zwei Jahren und ausbleibenden FW-Updates seitens Olympus zeitweise einem Lotteriemaschinchen gleicht. Darauf deuten sowohl die ersten Praxistests von dpreview wie auch von Jared Polin hin, beide waren außerhalb der genannten Spezialdisziplinen (Motorsport, Züge und Autos) nicht besonders begeistert und beklagen mangelnde Zuverlässigkeit. Und wenn ich selbst bei den Sportaufnahmen von Polin sehe, wie dort die Mustererkennung teilweise erratisch von Spieler zu Spieler springt, und den auch recht oft einfach wieder verliert, bin ich erstmal ziemlich skeptisch. Das sah bei den ersten Tests der Sony A6400 (für 2000 Euro weniger) und den ersten Beta-FWs der A9 aber leider ganz anders aus, wie eine komplett andere Welt. Fazit: der Käufer der E-M1X ist komplett auf die FW-Unterstützung von Olympus angewiesen, ansonsten hat er eben in Sachen AF nur eine aufgebohrte E-M1 II. All das erinnert mich fatal an die Präsentation der E-M1 II vor zwei Jahren. Damals wurde auch das Blaue vom Himmel versprochen und den Kunden im Gegenzug für die Investition von 2.000 Euro für eine mFT-Kamera verkündet, dass Olympus diese Kamera als Technologieplattform betrachten würde, eine längere Produktlaufzeit als bisher anstrebt und sie über diese Zeit mit regelmäßigen FW-Updates aktualisieren und verbessern würde, im Sinne eines besseren Nutzungsverhältnisses. Passiert ist bis heute diesbezüglich leider gar nichts (vor allem nicht beim C-AF, der ja nun nach einhelliger Meinung auch sehr erfahrener Oly-User einfach zu wenig zuverlässig ist). Jetzt setzt man den Kunden ein neues Flaggschiff vor und fährt genau die gleiche Argumentation wie damals: zahlt 3.000 Euro jetzt und ihr bekommt dafür FW-Updates in den nächsten Jahren, die eure Kamera verbessern. Da frage ich mich als erstes: warum wird eine Kamera, die explizit als DAS Spezialgerät für Wildlife und Sportfotografen beworben wird: (a) ohne eine einzige relevante Mustererkennung für Wildlife ausgestattet, (b) warum überhaupt mit der Vertröstung auf zukünftig kommende FW-Updates verkauft? Wir reden hier von einer Kamera für 3.000 Euro, einem Spitzenmodell! Ich habe eher das Gefühl, dass hier die Zeit gefehlt hat und die Kamera irgendwie auf den Markt gebracht wird, und die Hälfte der internen Software-Unterstützung für das, wofür sie gebaut wurde, noch fehlt. Kein Mensch würde ein Auto kaufen, wo ihm der Hersteller sagt: "kaufen sie mal jetzt schon und zahlen sie den Gesamtpreis, am fünften Gang fürs Getriebe arbeiten wir noch, den bekommen sie später, und die Klimaanlage ist auch noch nicht drin, aber die rüsten wir ihnen vielleicht in zwei Jahren nach, wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen. (c) DAS Argument für diese Kamera, das neue Oly 150-400/4.5 + 1.25TC, wird nur angekündigt und erst nach frühestens einem Jahr (vielleicht) geliefert. D.h. die Hälfte des Gesamtpakets für die angepeilte Zielgruppe fehlt derzeit eigentlich noch. Viele der Zielgruppe werden daher mit Sicherheit noch auf dieses Objektiv warten. Dann ist die Kamera bestenfalls bereits ein Jahr alt, und soll sich für 3.000 Euro verkaufen: dafür bekommt der Kunde in 2020 dann einen Sensor von 2016 und ein EVF im wesentlichen von 2013. In meinen Augen wäre es sehr viel erfolgversprechender gewesen, zunächst die bestehende E-M1 II für ein Jahr kräftig per FW-Updates aufzurüsten, und dann Ende 2019/2020 das Gesamtpaket E-M1X + 150-400/4.5 ausgereift und mit viel mehr Af Spezialfällen ausgerüstet anzubieten. zu (2) Das Aufleuchten der entsprechenden AF-Felder auf dem Ziel besagt leider erstmal noch gar nichts. Das Phänomen hatten wir damals und im übrigen bis heute bei der E-M1 II auch: die Felder leuchten zwar schön, aber hinterher sieht man am PC, dass der Fokus eben doch nicht gestimmt hat, obwohl die Kamera im Feld etwas anderes gemeldet hat. Wird im Interview ja auch von Olympus so bestätigt. zu (3) Die Möglichkeiten sind (fast) grenzenlos. Nur muss Olympus die versprochene Unterstützung auch liefern. Wenn das so läuft wie bei der E-M1 II, dann sehe ich das nicht sehr optimistisch.
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