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anselm

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  1. Schon, aber besonders gesprächig sind die Herrschaften höchstwahrscheinlich nicht … Immerhin halten sie bereitwillig still für die langen Belichtungszeiten
  2. Hier sind ein paar Fotos von meiner “Test-and-Wow”-Runde mit dem 12-100 Anfang des Jahres. Dem “Wow” kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Kronleuchter in der orthodoxen Kapelle auf der Mathildenhöhe in Darmstadt: Erdmännchen im Opel-Zoo (Ausschnitt, aber ansonsten OOC): Im Mainzer Dom (mit “Partial Colour”, 1/15 Sekunde Belichtungszeit und 100 mm Brennweite …): Mehr 12-100-Beispielfotos stehen auf meiner (werbefreien und auch ansonsten m. W. nicht gegen die Nutzungsbedingungen verstoßenden) privaten Webseite.
  3. Ich kann mich den Lobeshymnen auf das 12-100/4.0 Pro nur anschließen. Und was das 45/1.8 angeht: Kaufen! Zumal für den Preis. Sollte in keiner µ4/3-Fototasche fehlen.
  4. Es wäre an der Stelle natürlich nett zu wissen, um welche Sorte Tablet es geht (iPad oder Android-Tablet). Ich persönlich würde für sowas ja lieber einen Raspberry Pi heranziehen (mit gphoto2, damit kann man die Kamera über die Kommandozeile oder von einem Skript aus steuern). Die Druckerverbindung ist trivial über USB oder Ethernet möglich. Die Lösung braucht aber Linuxkenntnisse und/oder Software-Bastelarbeit. (Warnung: In der gphoto2-Kompatibilitätsliste tauchen die E-M1, die E-M1 II und die E-M5 II auf. Allerdings weiß ich keinen speziellen Grund, warum es mit der E-M10 nicht auch funktionieren sollte; das hat vielleicht einfach noch niemand probiert und an die gphoto2-Entwickler gemeldet.) Anselm
  5. Also zumindest bei der E-M5 II kann man das konfigurieren (Menü B, Pfeiltasten-Kreuz, “Direktfunktion” vs. “AF-Feld wählen”). Ich habe keine E-M1 II zur Hand zum Vergleichen, aber es würde mich irgendwie arg wundern, wenn das dort anders wäre.
  6. Also das m.Zuiko Pro 12-100mm f/4 ist ein geniales Objektiv mit vielen guten Eigenschaften, aber etwas ist es bestimmt nicht, nämlich leicht. Einen Gewichtsvorteil erhält man höchstens dadurch, dass man ein paar andere Objektive zuhause lassen kann.
  7. Naja, es kann ja nur im Interesse der BILD sein, wenn mehr Leser mit Kameras herumlaufen und sich als Hobby-Paparazzi betätigen. Die BILD hat bekanntlich keine Skrupel, unverpixelte Fotos von Unfallopfern zu zeigen oder von Leuten, die angeblich von der Polizei gesucht werden – und wenn dann zufällig gleich jemand vor Ort ist, der dem Springer-Verlag solche Bilder verticken kann, um so besser. Und “Volkskamera” klingt für mich ein bisschen zu sehr nach “Volksempfänger” … aber wer's braucht. Gut für Panasonic, in der Aktion zu sein; es hätte ja auch irgendein Möhren-Hersteller sein können, und wenn dadurch mehr Micro-4/3 unter die Leute gebracht wird, spricht für mich nichts dagegen. Anselm
  8. Nicht vergessen: Der Schieber an der SD-Karte bewirkt normalerweise selber nichts, er signalisiert nur dem Computer (bzw. der Kamera), dass nicht auf die Karte geschrieben werden soll. Zumindest meine E-M5 II zeigt sehr auffällig und rot im Display die Meldung “Write Protect”, wenn eine SD-Karte eingelegt ist, bei der der Schreibschutzschieber auf “nur lesen” steht (gerade nochmal ausprobiert). Als Geheimtipp-Ursache für eine unerklärlicherweise nicht schreibbare SD-Karte scheidet der Schieber also IMHO aus. Ich würde die SD-Karte vermutlich mal in der Kamera formatieren (behaltenswerte Bilder natürlich vorher kopieren) und schauen, was passiert.
  9. Also ich war schon auf Wal-Touren und habe da fotografiert. Ich denke nicht, dass das mein Erlebnis geschmälert hat; eher relativierte es meine Einschätzung, was fotografisch bei solchen Gelegenheiten tatsächlich realistisch möglich ist. Schließlich träumt man als Fotograf immer von der kühn hochgereckten Schwanzflosse im perfekten Licht, oder dem aus dem Wasser springenden Buckelwal … In Wirklichkeit befindet man sich auf einem kleinen Boot, das Boot ist in Bewegung, das Wasser ist in Bewegung, die Wale sind auch in Bewegung und nichts davon ist irgendwie koordiniert oder auch nur vorhersehbar. Man sollte sich also darauf einstellen, hinterher jede Menge Fotos zu haben, auf denen Himmel und unscharfe Wellen zu sehen sind und sonst nicht viel. Mit Pech hat man auch noch Gegenlicht. Natürlich kommt es auch immer drauf an, wie kooperativ die Wale sich zeigen, und andere Leute haben da vielleicht mehr Glück als ich Der Haupt-Praxistipp dürfte darin bestehen, dafür zu sorgen, dass man so wenig wie möglich an der Kamera rummachen muss, damit man nicht abgelenkt ist. Bei meiner letzten Wal-Tour auf den Azoren hatte ich zwei Kameras dabei (E-M5II mit 12-50, E-M5 mit 75-300), um Wechselmanöver zu vermeiden, und ich bin mir bei sowas auch nicht zu schade, den “P”-Modus (“P” wie “Profi”) zu benutzen. Und man sollte je nach Wetter und Wellengang (a) damit rechnen, mitsamt Kamera abgeduscht zu werden und (b) ggf. Vorkehrungen treffen, dass einem die teure Ausfahrt nicht durch Übelkeit und Brechreiz vermiest wird. Denn das macht keinen Spaß. Schließlich läßt sich sagen, dass sich das Erlebnis meist lohnt, jedenfalls wenn man das Glück hat, tatsächlich in die Nähe von Walen zu kommen, was natürlich auch von Örtlichkeit, Jahreszeit und Know-How und Vorbereitung des Tour-Operators abhängt. Was letzten Endes ablenkt, ist in meiner Erfahrung weniger die eigene Fotografie als die mitunter hochgradig nervenden anderen Touristen, mit denen man sich normalerweise das Boot teilen muss. Aber das gehört nicht hierher …
  10. Also ich persönlich fände es nicht unbedingt zwingend, ein Objektiv für €230 von einem UK-Händler zu kaufen (mit Brexit usw. könnte es mühselig werden, irgendwelchen Gewährleistungsansprüchen nachzujagen), wenn man es auch für €270 bei Amazon in Deutschland direkt kriegen kann. Aber das muss man schon selber wissen …
  11. So habe ich auch mal angefangen Bei Olympus sind zum Glück auch die günstigeren Objektive immer noch ziemlich gut. Gerade das 12-50 wird gerne mal als “Kitlinse” verunglimpft, aber es hat durchaus seine guten Seiten – und das 45/1.8 ist und bleibt eines meiner Lieblingsobjektive, weil es so schön kompakt ist. Ich würde da jetzt nicht notwendigerweise gleich mehr Geld in Glas stecken, sondern erst mal Erfahrungen mit dem Vorhandenen sammeln. Danach kannst Du dann immer noch gezielt schauen, was Du noch gerne hättest. (Bei mir kam da relativ bald das 17/1.8 dazu, und so nach und nach noch ein paar andere Objektive aus dem mittelpreisigen Bereich. Und Anfang dieses Jahres habe ich mir dann – einem unerwarteten Bonus meines Arbeitgebers sei Dank – das 12-100 PRO als “Immerdrauf” für Reisen gegönnt, das in dieser Rolle das 12-50 ersetzen wird. Aber das ist aus meiner Sicht schon eine ganz erhebliche und keineswegs zwingende Investition; nur mit meinem normalen Unterhaltungsbudget hätte ich das nicht gemacht, auch wenn das Teil an sich schon grenzgenial ist.) Ich würde mich auch nicht dafür schämen, “P” zu benutzen. “P” steht bekanntlich für “Professionell”.
  12. Also ich habe normalerweise einen Gorillapod in der Fototasche (passt gerade genau in das Vorfach der Thinktank Retrospective 5). Hat bisher nie Anstoß erregt, jedenfalls nicht in Flughäfen – nur beim Taj Mahal hatten sie was dagegen.
  13. Ich habe auch die Belichtungskorrektur auf dem hinteren Rad und was-auch-immer-in-dem-betreffenden-Modus-variabel ist (Programm-Shift, Blende, Belichtungszeit) auf dem vorderen. “M” benutze ich nicht wirklich oft. Die Drehrichtungen für beide Räder sind so eingestellt, dass “nach rechts” immer “heller” bedeutet und “nach links” “dunkler”. Bei der E-M5 II ganz praktisch ist der Schwengel rechts vom Suchereinblick, damit kann man die Räder auf ISO und Weißabgleich umschalten. Ich weiß jetzt nicht auswendig, ob die PEN-F den auch hat.
  14. Ehrlich? Das grenzt ja schon an Ransomware. Schlimmstenfalls ein Live-Linux wie Knoppix starten und “recoverjpeg” benutzen. Kostet gar nichts und funktioniert prächtig.
  15. Für den Bildstabilisator wird der Sensor in einem Magnetfeld in der Schwebe gehalten. Dieses Magnetfeld ist aber nur aktiv, wenn die Kamera eingeschaltet ist. Wenn man genau hinhört, kann man ein ganz leises Rauschen wahrnehmen. Ohne das Magnetfeld ist der Sensor nirgendwo fest befestigt. Ich würde mir also erst mal keine großen Gedanken machen – sicherlich nicht, solange die Kamera so funktioniert, wie sie soll.
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