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Die PEN, OM-D & E-System Community

anselm

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  1. Naja, das ist dann wie beim Fahrrad: Der Stativfuß hängt noch am Kensington-Schloss, aber das eigentliche Objektiv ist weg 😞 Beim Sony-Objektiv sieht es so aus, als wäre das alles ein Teil. Im übrigen ist der Sinn des Kensington-Schlosses normalerweise weniger, einen Diebstahl zu verhindern, als das Objekt der Begierde eindeutig als gestohlen zu kennzeichnen, dank des kaputten Gehäuses rund um die ausgebrochene Schloß-Öse …
  2. Tethered Shooting ist anscheinend ein Profi-Feature. Profis sollen aber die E-M1 III kaufen, nicht die E-M5 III.
  3. Der Fehler von Olympus an der Stelle war, dass eine Entwickler-Community nicht aus dem Nichts entsteht, und schon gar nicht, wenn das Produkt nur in Japan angeboten wird und die komplette Dokumentation, Mailinglisten usw. nur auf Japanisch zur Verfügung stehen. Olympus hätte damit anfangen sollen, überall, wo es Olympus-Kameras gibt, Leute nach Projektideen zu fragen, und den besten 100 oder 1000 Einsendern kostenlos oder sehr günstig ein Demo/Entwicklungs-Kit zur Verfügung zu stellen. Natürlich mit Unterlagen und Support auf Englisch und einem “Marktplatz”, um die Ergebnisse zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise hätte sich eine Community um das Produkt gebildet und die Sache wäre zu einem Selbstläufer geworden. Allein die Astrofotografen hätten Olympus die Bude eingerannt, dicht gefolgt von den Wildlife-Fotografen. Schade auch …
  4. Der Genius von Steve Jobs bestand vor allem darin, Apple von einer Computer-Hardware-Firma zu einer Firma zu machen, die Lifestyle-Produkte herstellt. Nur ausgemachte Freaks kaufen heute alle zwei Jahre einen neuen Computer, aber alle zwei Jahre ein neues iPhone muss in den entsprechenden Kreisen einfach sein. Die Computer spielen in der Bilanz von Apple nur eine Nebenrolle; Apple könnte morgen aufhören, Macs zu bauen, und wäre immer noch hochprofitabel und eine der wertvollsten Firmen der Welt. Bei Olympus ist das so ähnlich, nur sind – gemäß Umsatzanteil, nicht Stückzahlen – die iPhones bei Olympus eben die Endoskope und die Computer sind die Kameras. Leider ist der Marktanteil von Olympus am Kameramarkt kleiner als der Marktanteil von Apple im Computermarkt (vor allem, wenn man die “Kameras” mitzählt, mit denen man auch telefonieren kann), und während bei Computern die Auswahl im Wesentlichen “Mac vs. Einheitsbrei” ist und der Marke Apple der Nimbus des hochklassigen Besonderen anhaftet (auch unter Nicht-Apple-Benutzern) , kann Olympus im durchmischteren Kameramarkt nicht auf dieselbe Weise punkten. (Wir hier wissen um die Qualitäten von Olympus, aber unter den selbsternannten “Experten” werden die Kameras doch gerne mal belächelt.) Deswegen findet Olympus es anscheinend leichter, die Kameras an den Nagel zu hängen, als Apple die Computer. Wobei man ja auch nicht weiß, ob Apple nicht gerade dabei ist, den Mac, so wie wir ihn kennen, zu beerdigen. Neue Modelle sollen ja ARM-artige Prozessoren haben und rücken damit näher an iPhone und iPad heran; vielleicht heißt das nur, dass die Systeme weiter konvergieren und neue Macs zu einer Art großen iPads mit Tastatur, Maus und Bildschirm werden. Da wird das umgesetzt, was bei Olympus immer nur vermutet wurde – die Synergieeffekte des Zusammenführens von “Cash Cow” (iOS-Geräte, iPhone und iPad) und “Hobbyprojekt” (Mac) werden abgeerntet. Anscheinend hat Olympus es bisher nicht in derselben Weise geschafft, Kerngeschäft (Medizintechnik) und Nebengeschäft (Fototechnik) profitabel zu verheiraten, und hat jetzt keine Lust mehr, es weiter zu versuchen. An der Situation im Kameramarkt ändert sich dadurch aber nichts. Der neue Besitzer von Olympus Imaging braucht also tiefe Taschen und jede Menge Geduld oder ein paar geniale Ideen. Die müssten gar nicht mal so dringend im Produktbereich sein, denn die existierenden Produkte sind fundamental OK. Was viel dringender nötig wäre, wäre aggressives Marketing, um der Menschheit klarzumachen, dass mFT viel schönere Fotos liefert als die Smartphones, aber die Kameras gar nicht mal so viel größer und schwerer sind und die Mühe sich in vielen Fällen einfach lohnt – vor allem im Vergleich zu den fetten, komplizierten und superteuren Kameras, die alle anderen verticken wollen. Wenn man an den Produkten was ändern will, muss das nicht mal die Hardware sein; wenn man sich an dem orientiert, was die Smartphones populär macht, dann sind Verbesserungen, die z.B. das “Sharing” von Fotos in sozialen Medien einfacher machen, eventuell mehr wert als z.B. eine Erhöhung der Bildfrequenz im schnellen Serienbildmodus um 25% (auch wenn letzteres die Kamera-Geeks sabbern lässt). Die gerade veröffentlichte Webcam-Software ist da sicher ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn Olympus da entgegen sonstiger Angewohnheit mal nachzieht und nicht anführt und die unerklärlichen Einsparungen etwa bei der E-M5 III (kein Tethered Shooting) sich rächen.
  5. Also ich habe im Jahr 1984 eine Minolta XD-7 gekauft, die mir dann bis in die 2000er sehr gute Dienste geleistet hat. Autofokus sah erst mal aus wie eine unnötige Spielerei, und auch die anderen Verbesserungen waren eher marginal, es gab also gar keinen Grund, ein neues Kameragehäuse zu erwerben. Lieber hin und wieder mal ein schönes Objektiv. Der Digitalkameramarkt hat heute die unheilige Kombination von infinitesimalen Verbesserungen und astronomischen Preisen. Wer schon eine Kamera hat, vor allem aus dem höherpreisigen Bereicht, der braucht nicht notwendigerweise 2-3 Jahre später eine neue. Der Schritt von der E-M5 zur E-M5 II war noch merklich und nachvollziehbar, darum habe ich ihn auch gemacht – aber der Schritt von der E-M5 II zur E-M5 III sah für mich aus wie ein Schritt rückwärts (oder bestenfalls auf der Stelle), deswegen habe ich ihn ausgelassen und es tut mir nicht mal leid. Eine E-M1 III oder gar E-M1X kann ich auf der Basis meines Hobbyfotografenbudgets nicht rechtfertigen – deswegen habe ich jetzt noch eine PEN-F, und mir scheint, das könnte mir für die nächsten 10 oder mehr Jahre reichen, jedenfalls solange die Hardware mitspielt. Vielleicht bleibt ja Panasonic noch eine Weile im mFT-Geschäft, aber auch wenn nicht, sind die vorhandenen Kameras und Objektive sehr nett. Die Digitalkamera-Hersteller hatten ein paar fette Jahre, als die Technik noch Riesenschritte gemacht hat und die Leute Geld in der Tasche hatten. Daran haben sie sich gewöhnt, aber damit ist es jetzt anscheinend vorbei. Wir wissen nicht, was aus Olympus Imaging wird, aber eins ist sicher: Olympus ist nicht der letzte Hersteller, dessen Kamerasparte in existenzielle Schwierigkeiten kommt.
  6. Ich stimme zu, dass eine Linux-Version nett wäre. Im Moment benutze ich eine Kombi aus gphoto2, ffmpeg und v4l2loopback – das funktioniert, aber lässt sich wahrscheinlich noch optimieren. Am nettesten wäre natürlich eine Firmware (siehe Fuji?), die dazu führt, dass die Kamera sich auf dem USB als UVC-klassenkompatible Webcam meldet. Dann wäre überhaupt kein betriebssystemabhängiger Treiber nötig – aber der Aufwand dafür seitens Olympus ist natürlich um einiges höher.
  7. Räumen der übervollen Lager. Es wurden in letzter Zeit viel mehr Kameras gebaut, als sich aktuell verkaufen lassen.
  8. Naja, fairerweise muss man sagen, die allermeisten Notebooks dieser Tage kommen aus China. Es gibt da eine kleine Handvoll von OEM-Herstellern, die praktisch alle namhaften Marken bedienen. Es ist ja auch nicht so, als ob die Eingeweide von Notebooks sich heute von Anbieter zu Anbieter groß voneinander unterscheiden würden. Ob da nun Vaio oder Lenovo oder Apple auf dem Gehäuse steht, wirkt sich vor allem auf den Endkunden-Preis (und die Marge des Anbieters) aus. Bei Kameras – jedenfalls in der technischen Liga, in der Olympus bisher gespielt hat – sieht das durchaus anders aus. Da ist ohne eigene Entwicklungsabteilung wohl kaum ein Blumentopf zu gewinnen, während man für eine Notebook-Produktlinie mal ein paar Nummern mit +86-Vorwahl abtelefoniert und den Leuten dort sagt, was man so ungefähr gerne hätte und was das in etwa kosten darf.
  9. Oh. Das ist natürlich ein entscheidender Unterschied … (Ich hatte als Nicht-Mac-User nicht auf dem Schirm, dass es das MacBook Pro in 2 Größen gibt.)
  10. Genau wie Apple. Da gibt es auch nur 2 Laptops, aber das stört irgendwie keinen.
  11. Naja, die Teile des Bildkreises, die der mFT-Sensor nicht abbekommt, sind vermutlich ziemlich schaurig, da der Objektivhersteller keine Veranlassung hat, sie zu optimieren. Die mFT-Kameras machen da ja ansonsten so einiges in Software auf der Basis von Objektiv-Infos. Ob es sich lohnt, sich in Knoten zu binden (Adapter-Hardware und Postprocessing), um da doch noch irgendwie dranzukommen, ist wohl doch eher zweifelhaft – es sei denn, man mag das resultierende Aussehen.
  12. Mechanisch vielleicht, aber das mFT-Objektiv würde nicht den kompletten FF-Sensor ausleuchten. Gäbe merkwürdige Bilder.
  13. Jetzt in Panik das System zu wechseln wäre wohl etwas vorschnell. Olympus ist in seiner Situation ja nicht alleine am Markt und andere Hersteller könnte es ganz genauso treffen. Lieber mal abwarten, was bei der Sache endgültig rauskommt. Was das 150-400-PRO-Objektiv angeht: Das ist ja anscheinend fast fertig; es nicht unter die Leute zu bringen (die, die es haben wollen und sich leisten können, also z.B. nicht ich) wäre auch unter neuem Management wohl ein relativ doofer Schritt, vor allem weil es das Potential hat, aufzuzeigen, was mit mFT so alles geht, das mit anderen Systemen nicht geht, und damit mögliche neue Kunden anzuziehen. In der Zwischenzeit haben wir schöne Kameras und Objektive, die wahrscheinlich auch noch eine Weile funktionieren werden, und bevor nicht irgendwelche Verträge unterschrieben sind, hat es auch keinen großen Zweck, zu mutmaßen, was passieren oder nicht passieren wird. Deswegen muss man sich auch nicht wundern, dass Olympus noch nicht alle Kunden anschreibt o.ä. – es gibt einfach noch nicht viel zu erzählen außer dass Olympus und JIP einander mal etwas ausführlicher beschnuppern.
  14. Also rein grundsätzlich kann fast alles, was man ins Web stellt, “heruntergeladen” werden. Web-Browser machen letzten Endes auch nichts Anderes. Es gibt jede Menge Programme, die so tun, als wären sie Web-Browser, aber eigentlich dafür da sind, gezielt Inhalte herunterzuladen (wget und curl sind vielleicht die bekanntesten Vertreter dieser Gattung). Ausnahmen sind höchstens die Videodaten von Netflix, Amazon & Co., die die Verschlüsselungsinfrastruktur der Web-Browser ausnutzen. Ich gehe aber mal davon aus, dass Bildbetrachter das eher nicht tun.
  15. Klingt danach, als sollte man mal mit dem Radiergummi an die Akku-Kontakte …
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