Jump to content
Die PEN, OM-D & E-System Community

anselm

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    455
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

147 Ausgezeichnet

Persönliche Informationen

  • Einverständnis Bildbearbeitung
    Nein

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeigt.

  1. Also ich will mich da nicht festlegen: Meine E-M5 II mit dem 12-100/4 macht mir genauso viel Spaß wie die PEN-F mit dem 17/1.8 oder 25/1.8. Letztere ist extra nett, weil sie in die Jackentasche passt und Lichtstärke und die kreative Herausforderung der Festbrennweite bietet, aber erstere hat den Vorteil des Zooms …
  2. OK, also nochmal ausführlich: Seit einer Weile unterscheidet Amazon zwischen “Bewertungen” (mit Sternen) und “Rezensionen” (mit Text). Für eine “Bewertung” reicht es, die Sternleiste für die “Gesamtbewertung” anzuklicken, und das wird schon an Amazon gemeldet; erst, wenn man Text hinzufügt und auf “Absenden” geht, entsteht eine echte “Rezension”. Die Balkendiagramme beziehen sich aber auf die “Bewertungen” mit Sternen, nicht die “Rezensionen”, und auch die Gesamtbewertung des Produkts wird aus den Sternebewertungen errechnet. Zufällig habe ich gerade eine Bewertungsseite für den GODOX-TT350O-Blitz offen (es gibt mehrere, aber die hier ist https://www.amazon.de/product-reviews/B07H5BW4N5/ref=cm_cr_unknown). Dort wird von 22 Sternebewertungen gesprochen, davon sind 84% 5 Sterne, 9% 4 Sterne und 7% 1 Stern. Wenn man das umrechnet, wäre das 18,5-mal 5 Sterne, zweimal 4 Sterne und 1,5-mal 1 Stern. Amazon müsste uns erklären, wo die halben Sternebewertungen herkommen, aber ich denke, das könnte damit zu tun haben, wie die eigentlichen Bewertungen gewichtet werden (ältere Bewertungen sind tendenziell weniger wert, solche, die von anderen Kund*inn*en als “nützlich” erachtet wurden und solche von Leuten, die das bewertete Produkt tatsächlich bei Amazon gekauft haben, tendenziell mehr). Wenn man die Rezensionen für die einzelnen Sternezahlen anzeigen lässt, bekommt man zwei Rezensionen für “5 Sterne” und jeweils keine für “4 Sterne” und “1 Stern”. Ich persönlich halte es für weitaus wahrscheinlicher, dass nicht jeder Bewerter sich zu einem Text aufschwingt, als dass Amazon mutwillig Rezensionen unterschlägt – denn welchen Sinn sollte es haben, eine 4-Sterne-Rezension zu unterschlagen? Und wenn Amazon irgendeinen Vorteil davon hätte (was ich nicht so recht glaube), dann wäre es viel konsequenter, die 1- und 2-Sterne-Bewertungen komplett unter den Teppich zu kehren, so dass sie auch in den Prozentbalken überhaupt nicht mehr auftauchen. In das Ganze geht auch die Psychologie der Amazon-Kunden ein. Studien haben gezeigt, dass Leute viel eher bereit sind, etwas mit 5 oder 1 Stern zu bewerten als z.B. mit 3 Sternen. “5 Sterne” heißt “Was ist dies doch für ein tolles Produkt und ich habe auf das richtige Pferd gesetzt”. Bei “1 Stern” sind es oft gar nicht die produktimmanenten Eigenschaften, die zu so einem Verriss führen, denn niemand outet sich gerne als absichtlicher Besteller von großem Mist. Statt dessen hat die Lieferung zu lange gedauert, das Produkt war bei Ankunft kaputt usw. und wird prompt zurückgeschickt. Eine mittelgute Bewertung würde bedeuten, dass der Kunde es offensichtlich nicht geschafft hat, ein alternatives mit 5 Sternen bewertetes Produkt zu finden und vorzuziehen, und auch da gibt es eine Barriere, die Leute davon abhält, das öffentlich kundzutun. Seit Amazon die reine Sternebewertung ohne Text erlaubt, nutzen wahrscheinlich mehr Leute die Möglichkeit, vor allem miese Bewertungen zu verteilen, ohne diese groß verteidigen zu müssen, während sie bei den sehr positiven Bewertungen eher bereit sind, das Produkt auch noch in Prosa zu rühmen (was ja, wie gesagt, indirekt auf sie abfärbt, weil sie so ein tolles Produkt gekauft haben). Außerdem kann man natürlich immer vermuten, dass gewisse Fans von Canon, Nikon usw. absichtlich auf Seiten von Olympus-Produkten gehen und dort “1 Stern” anklicken, während manche Olympus-Freunde unabhängig vom Kauf auf “5 Sterne” klicken (und im Gegenzug die Canon- und Nikon-Sachen dissen); Amazon versucht, sowas rauszufiltern, aber komplett auszuschließen ist das natürlich nicht.
  3. Ich denke, das hat mehr damit zu tun, dass ein mehr oder weniger großer Teil der “Bewertungen” einfache Sternebewertungen ohne Rezensionstext sind. Da gibt es dann natürlich nicht viel zu “filtern” und anzuzeigen.
  4. Aktuell sieht es mit Blick auf SARS-CoV-2 sowieso eher so aus, dass Schmierinfektion nicht als Ansteckungsweg in Frage kommt (sagt jedenfalls der Virologe Prof. Streeck, der in Heinsberg versucht hat, den Virus aus Abstrichen von Oberflächen – Türklinken, Handies usw. – in Haushalten von infizierten Familien zu züchten, aber völlig erfolglos; man kann dort zwar Virus-RNA nachweisen, aber die ist anscheinend ungefährlich). Solange nicht jemand Infiziertes direkt auf die Kamera hustet, bevor man sie in die Hand nimmt, so dass man noch die feuchten Tropfen abbekommt, muss man sich speziell wegen SARS-CoV-2 demnach wohl keine großen Gedanken machen. – Wobei man natürlich nicht weiß, was die Leute sonst noch so an ihren Fingern kleben haben, bevor sie sie an der Kamera abwischen.
  5. Die Beratung ist natürlich eine Sache, wo der Fachhandel potenziell im Vorteil ist, aber auch bei Amazon (oder anderweitig im Versand) gekaufte Sachen darf man ausprobieren und bei Nichtgefallen ohne Nachteil zurückschicken. (Wobei man das nicht als “leihen” missbrauchen sollte.) Fairerweise sollte man auch bedenken, dass manche Leute derart im Nirgendwo wohnen, dass der “lokale Händler” unpraktisch weit weg ist. Für eine Kamera oder ein Objektiv mag die Reise sich lohnen, aber für billigere Sachen oder Verbrauchsmaterial (Stichwort “Fotozubehör” bei Libelle103) vielleicht nicht unbedingt. (Beispiel: Ich wohne in Mainz, wo der lokale Olympus-Fachhändler vor ein paar Jahren dicht gemacht hat. Inoffizieller Nachfolger ist ein anderes Fotogeschäft mit Filialen in Darmstadt und Worms, und das ist schon eine gute Ecke weg, genau wie Frankfurt am Main, wo es auch Olympus-Händler gibt. Mein Arbeitsplatz ist an der Peripherie von Darmstadt, von daher bin ich eigentlich nicht schlecht aufgestellt, aber die Fahrt in die Innenstadt zum Ladenlokal involviert trotzdem Zeit, Nerven im Verkehrsgetümmel, und Parkgebühren. Eine Bestellung bei Amazon o.ä. kann da durchaus verlockend wirken, wobei der Kompromiss wohl wäre, etwas im Online-Shop des betreffenden Händlers zu bestellen.) Anselm
  6. Amazon ist ein Einkaufszentrum und EBay ist (oder wäre gern) ein Auktionshaus. Das sind zwei sehr verschiedene Sachen. Um mal ein aktuelles Beispiel zu zitieren: Dein Supermarkt in der Nachbarschaft ist ja auch nicht verpflichtet, Dir Toilettenpapier zum am leeren Regal angegebenen Preis zu besorgen, bloß weil Du bereit bist, es zu diesem Preis zu kaufen. Wenn da welches liegt, darfst Du ihnen den angegebenen Preis anbieten und sie werden es Dir höchstwahrscheinlich verkaufen (wobei es im Belieben des Supermarkts ist, Dir nur eine Packung zu geben und nicht alle, die noch im Regal sind). Aber auch wenn versehentlich der Preis “1 Cent” am Regal steht, ist der Supermarkt nicht verpflichtet, Dir eine ganze Packung Lokusrollen zu diesem Preis zu verkaufen, wenn der eigentliche Preis in der Kasse €3,99 ist. (Wenn am Regal “€2,99” steht und der tatsächliche Preis €3,99 ist, wird man da ggf. ein Auge zudrücken – für €1 lohnt es sich nicht, einen guten Kunden zu verprellen –, aber es wird ganz schnell jemand losgeschickt, der das Preisschild am Regal in Ordnung bringt.) Was bei EBay & Co. stattfindet, ist keine “Auktion” im Sinne des BGB (der entscheidende Unterschied ist, dass bei einer “echten” Auktion der Vertrag durch den Zuschlag des Auktionators zustandekommt, und den gibt es bei EBay nicht – es müsste ein Mensch mit der nötigen Erlaubnis gemäß §34b GewO sein). Dennoch sieht die Rechtsprechung so aus, dass jemand, der eine Ware bei EBay zur Versteigerung anbietet, schon allein dadurch erklärt, dass er bereit ist, das Höchstangebot anzunehmen und die Ware gegen das entsprechende Geld zu übereignen. Der zustandekommende Kaufvertrag ergibt sich aus dieser Vorab-Erklärung und der Willenserklärung (Gebot) des erfolgreichen Käufers, wobei die AGBs der Auktionsplattform nicht von Bedeutung sind. Anselm (Dementi: Ich bin kein Rechtsanwalt und dies ist auch keine Rechtsauskunft.)
  7. Wenn ein Händler etwas in einem Laden feilhält, dann ist das juristisch kein (verbindliches) Angebot an Dich, sondern eine Einladung an Dich, dem Händler ein Angebot zu machen. Das verpflichtet den Händler erst mal zu nichts. Anselm
  8. Das Problem mit der Sommerzeit ist nicht nur, dass die Regeln furchtbar kompliziert sind, sondern auch dass sie sich ständig ändern. In der EU steht die Sommerzeit bekanntermaßen auf der Abschussliste. Wenn die Mitgliedsstaaten sich mal geeinigt haben, was passieren soll, dann wäre bei einer automatischen Umstellung entweder ein Firmware-Update nötig (den Olympus vielleicht für die gerade aktuellen Kameramodelle machen würde, aber nicht nötigerweise für die alten, die dann halt bis zum St.-Nimmerleins-Tag den inzwischen ungültigen Regeln folgen würden) oder wir müßten doch noch manuell eingreifen, wobei wir es wahrscheinlich die meiste Zeit vergessen würden. So wie es jetzt ist, ist die Lage immerhin klar: Sommerzeit wird unterstützt, ist aber optional und muss vom Anwender in Kraft gesetzt werden. Es gibt Schlimmeres. Anselm
  9. Ich meinte eher den SWR-Beitrag. Es gibt Umstände, wo Desinfektion Sinn ergibt. Aber man kann nicht immer alles desinfizieren und vor allem dauerhaft steril halten …
  10. Genau, alles Panikmache. Schließlich haben die meisten von uns ein Immunsystem – und alle möglichen Sorten von potentiell schlimmen Bakterien (Streptokokken usw.) sowieso permanent auf der Haut. Dass man fiesen Kram auf Handys finden kann, wenn man sucht, ist kein Geheimnis, aber das gilt auch für alles andere, was Menschen so anfassen; Fernsehfernbedienungen in Hotels sind zum Beispiel auch ziemlich krass. Die interessante – und für Handys im Beitrag letztlich verneinte – Frage ist eigentlich, ob die Konzentration dort ausreicht, dass man sich dadurch zwingend oder auch nur wahrscheinlich irgendeine Krankheit holt. (Von Viren war in dem ganzen Beitrag überhaupt nicht die Rede, weil er vermutlich lange vor der Corona-Pandemie gedreht wurde.) Ach ja, ich persönlich fasse grundsätzlich keine Toilettentürgriffe an ohne etwas dazwischen, denn die sind echt eklig. Und noch ein Schmankerl zum Schluss: Eine Untersuchung in Österreich hat ergeben, dass von den Weihwasserbecken am Eingang von katholischen Kirchen die überwiegende Mehrheit (90% oder so) mit E. coli belastet ist – vermutlich weil irgendwelche Ferkel vor dem Gottesdienst aufs Klo gehen, ohne sich die Hände zu waschen. Sollte einem auch zu denken geben …
  11. Alkohol ab 60% ist effektiv gegen behüllte Viren wie Corona- oder Influenzaviren. Ich persönlich mache mir um die Sache keine großen Gedanken, denn (a) fasst außer mir sowieso niemand meinen Fotokram an, und (b) gilt Schmierinfektion, soweit ich weiß, nicht als bedeutsamer Übertragungsweg für SARS-CoV-2; Tröpfcheninfektion ist da viel bedenklicher.
  12. Nur um's nochmal zu sagen: Was auch immer man nimmt, um den Allerwertesten zu reinigen, das Wichtigste ist, das Reinigungs-Etwas anschließend nicht in die Toilette zu expedieren, es sei denn, es handelt sich um echtes Toilettenpapier. Alles andere verstopft nur das Rohr und gehört deswegen in den (unter den Umständen vielleicht öfter als sonst zu leerenden) Mülleimer.
  13. Das Klopapier ist aber auch komplett für den A…! (SCNR)
  14. Der andere Blitz existiert schon. Ich stelle mir das (Godox-Trigger + Blitz) nicht als den Hauptanwendungsfall vor, es wäre nur ggf. nett, die Option zu haben. Der Nissin-Blitz ist physikalisch auch nicht so groß wie andere System-Aufsteckblitze.
  15. Also wenn man sich die Fotos in der ausführlicheren Erklärung auf Amazon genau anschaut, sieht man da in dem Blitzschuh auf der Oberseite des X2T-O die vier runden Kontakte, die auch ein echter Olympus-Blitzschuh hat. Aus irgendwelchen Gründen sind die Fotos am Anfang der Seite anders. Bei den “Kundenfragen und -antworten” erweckt ein “Verkäufer” auch den Eindruck, dass es eigentlich funktionieren müsste.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung