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Die PEN, OM-D & E-System Community

anselm

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Alle erstellten Inhalte von anselm

  1. Ich denke mal, wenn man fair und ehrlich ist, sind die auch einigermaßen fair und ehrlich zurück. Wenn man natürlich z.B. Ware “wie fabrikneu” verspricht und dann irgendeine alte abgeranzte Möhre einschickt, dann werden sie wahrscheinlich einen Rückzieher machen oder das Angebot zumindest entsprechend reduzieren. Das sage ich jetzt mal als reine Vermutung, da ich keine eigene Erfahrung mit der Firma habe.
  2. Also ich habe mir im Sommer das 8-25 geleistet und bin damit sehr zufrieden. Die Hauptgründe, die für mich letztendlich gegen das 7–14 gesprochen haben, waren (nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge): (a) geringerer Preis, Größe und Gewicht, (b) mehr Flexibilität (soll heißen weniger Objektivwechsel) durch die 25mm am langen Ende und (c) dasselbe Filtergewinde wie das 12-100. Den Extra-Millimeter Brennweite am kurzen Ende habe ich dafür geopfert.
  3. Der Hauptgrund scheint mir zu sein, dass das Verfahren offenbar nicht so 100% abgesichert ist, wie es sein könnte (ich hatte ja weiter vorne erklärt, wie ich das machen würde – Versions-Check, kryptografische Signatur usw.). Ich gehe mal davon aus, dass Olympus das bewusst nicht so gemacht hat (weniger Implementierungsaufwand) und den Einsatz des Verfahrens deshalb offiziell dem geschulten Personal vorbehält, um den Supportaufwand geringer zu halten. Vielleicht will man auch die Latte etwas höher legen für Leute, die sonst versuchen, nachzuschauen, was in den Firmware-Dateien so alles Interessantes drinstehen könnte (für Kameras von anderen Herstellern ist ja von dritter Seite gepatchte Firmware im Umlauf – Stichwort “Magic Lantern” –, und da hat bei OMDS höchstwahrscheinlich niemand so recht Lust drauf). Jedenfalls ist es wahrscheinlich nicht damit getan, dass OMDS jetzt offiziell verkündet “Hallo Leute, übrigens könnt Ihr die Firmware auch über die SD-Karte upgraden, und zwar so”, sondern da müsste evtl. noch einiges getan werden, um den Vorgang wirklich idiotensicher zu machen (auch was das Einschleppen unerwünschter gepatchter Firmware-Versionen angeht). Und solange es kein vom OMDS offiziell dokumentiertes Verfahren ist, sollte man evtl. darum einen Bogen machen, nur falls aus irgendwelchen unwahrscheinlichen Gründen doch mal was schiefgeht, vor allem wenn die Prozedur nicht 100% wasserdicht implementiert ist. Es gibt auf jeden Fall keinen prinzipiellen Grund, dass Updates von der SD-Karte zwangsläufig schlechter oder fehleranfälliger sind als Updates per Kabel. Für andere Hersteller sind sie ja offenbar das Mittel der Wahl. Ich persönlich sehe die Motivation für die umständliche Methode mit Kabel und Update-Programm tatsächlich vor allem in der Möglichkeit für OMDS, zu verfolgen, genau welche Kamera da gerade aktualisiert wird – was auch immer OMDS mit den Daten dann hinterher anfängt. Der zitierten Seite nach passiert der Update ja nur, wenn man beim Einschalten der Kamera die OK-Taste festhält. Versehentlich tut man das wohl eher selten. Anselm
  4. Das ist ja nun echt das geringste Problem. Um einen Firmware-Update auszulösen, muss man die Kamera einschalten und dabei (o.B.d.A.) die Fn1-Taste festhalten. Wenn die Kamera auf der SD-Karte eine Firmware-Datei findet, prüft sie, ob die Firmware in der Datei neuer ist als die aktuell installierte und eine gültige kryptografische Signatur von OMDS hat. Falls ja, zeigt sie die Versionsnummern der aktuell installierten und der gefundenen Version an und fragt, ob ein Update gemacht werden soll (Vorgabe ist “nein”). Wenn ja, wird die Firmware installiert. Fertig. Wenn die Kamera eingeschaltet wird, ohne dass die Fn1-Taste festgehalten wird, dann wird eine etwaige Firmware-Datei auf der SD-Karte komplett ignoriert. Wenn die Fn1-Taste gehalten wurde, aber keine oder mehrere Firmware-Dateien auf der SD-Karte stehen, die Firmware in der Datei älter ist als die installierte, beschädigt ist oder eine ungültige Signatur hat, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben und es findet kein Firmware-Update statt. Für sowas braucht man keinen Master in Informatik. Anselm
  5. Naja, der DAU muss eine Datei herunterladen, auf seine SD-Karte schreiben, die Karte in die Kamera stecken, selbige einschalten und warten. Ob das für den DAU nun einfacher oder schwieriger ist als ein Programm herunterzuladen und zu installieren, das richtige Kabel zu finden und mit den richtigen Buchsen in Kamera und PC zu verbinden, die Kamera und das Programm in der richtigen Reihenfolge einzuschalten bzw. zu starten, an der Kamera den richtigen Übertragungsmodus zu wählen, den richtigen Menüeintrag im Programm zu finden und die Anleitung dort zu befolgen und so weiter, bleibt erst mal dahingestellt. Der wahre DAU geht wahrscheinlich ins Fotogeschäft und da wird das Update dann hinten in der Werkstatt von einer SD-Karte gemacht. Anselm
  6. Der Anteil von Linux-Anwendern am Gesamt-Desktop-PC-Markt ist nicht wichtig. Interessant wäre der Anteil von Linux-Anwendern an der Gemeinde der aktiven Olympus-Fotografen, und der ist (jedenfalls wenn man hier so in die Runde lauscht) anscheinend höher. Vielleicht inzwischen sogar vergleichbar mit dem Anteil der Mac-Anwender. Wahrscheinlich müssen wir Linux-Anwender uns alle zusammenrotten und wöchentliche E-Mails an OMDS schicken: “Wann kommt endlich Olympus Workspace für Linux?” “Wie können wir unsere Kameras mit Linux upgraden?” “Wieso funktioniert Olympus Workspace nicht mit WINE?” Und so weiter. Auf dem Radarschirm dort tauchen wir nur auf, wenn wir tatsächlich Flagge zeigen und uns nicht verschämt irgendwo verstecken, weil wir “einfach zu unbedeutend” sind. Wir sind auch Kunden. Anselm
  7. Und das heißt ja nur, dass kapitale Fehler behoben werden müssen – man kauft die Kamera in der berechtigten Erwartung, dass sie den Zusagen entspricht, die der Händler (im Verkaufsgespräch) bzw. Hersteller (im Werbeprospekt/Website/…) über ihre Eigenschaften macht, und wenn davon etwas hinterher nicht so tut, wie es soll, und das an der Kamera liegt, dann muss es korrigiert werden. Auf spätere FIrmware-Upgrades mit ganz neuen Features, die die Kamera zum Kaufzeitpunkt gar nicht hatte, wird man mit Sicherheit keinen Rechtsanspruch haben, geschweige denn darauf, dass einem solche Upgrades mit der persönlich bevorzugten Methode zur Verfügung gestellt werden und das am besten noch kostenlos. Anselm
  8. Viel zu viel Aufwand. Für sowas gibt es VirtualBox (kostenlos) und die ebenfalls kostenlose 3-Monats-Windows-Ausprobier-Lizenz. Das reicht mir für einmal im Jahr die Erstellung von Kalendern zu Weihnachten mit dem Saal-Digital-Designer – die betreffende Software muss man sowieso jedesmal neu in der aktuellsten Version installieren. Olympus-Firmware-Updates sind ja eher noch seltener.
  9. Man kann argumentieren, dass die Übermittlung und Verarbeitung der Seriennummer eine Methode der Authentifizierung darstellt (es soll sich nicht jeder hergelaufene Hinz oder Kunz Olympus-Firmware herunterladen können, sondern nur Leute, die glaubhaft machen können, dass sie tatsächlich eine einschlägige Kamera besitzen). Damit wäre sie höchstwahrscheinlich nach DSGVO Artikel 6.1.b (Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags erforderlich) oder 6.1.f (Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen erforderlich) ohne explizite Zustimmung (Artikel 6.1.a) erlaubt. Es wäre auch kein Problem, die Daten nach Japan zu übertragen (etwa wenn der weltweite OMDS-Update-Server in Tokio steht), denn Japan gilt – im Gegensatz z.B. zu den USA – als “sicheres Drittland”, was EU-Datenschutz angeht. Wenn darüber hinaus – hypothetisch gesprochen – die Marketingabteilung von OMDS die Seriennummern-Infos für eine interne Präsentation nutzt, um zu zeigen, wo auf der Welt die Firmware besonders gewissenhaft aktualisiert wird, dann ist das eine Sache, vor allem wenn davon sonst niemand was mitkriegt. OMDS dürfte – ebenso hypothetisch gesprochen – aber ziemlich sicher nicht ohne ausdrückliches EInverständnis der Betroffenen hergehen und proaktiv alle Olympus-Kamera-Eigentümer anmailen, die 3 Monate nach Veröffentlichung nicht auf dem aktuellen Firmware-Stand sind, oder gar den Partner-Händlern Adressenlisten mit besonders eifrigen Firmware-Updatern (und damit mutmaßlich besonders interessierten Kunden) in ihrem Einzugsgebiet zukommen lassen. (Dementi: Bin kein Jurist.) Anselm
  10. Der Vorteil des aktuellen Verfahrens (jedenfalls aus der Sicht von OMDS) ist, dass man weiß – oder zumindest wissen kann –, welche Kameras welche Firmware haben. Ich würde mal davon ausgehen, dass die Kamera bei dem Update-Dialog mit dem OMDS-Server ihre Seriennummer schickt, die dann serverseitig aktenkundig ist (und bei registrierten Kameras weiß OMDS sogar, wem die Kamera gehört). Daraus kann man dann Rückschlüsse auf das Interesse an Firmware-Updates ziehen oder darauf, wieviele Kameras tatsächlich benutzt werden (und nicht nur irgendwo im Schrank liegen) und so weiter. Wenn man Leuten dagegen erlaubt, mit einer SD-Karte ein Dutzend Kameras (oder auch gar keine) zu aktualisieren, geht einem dieser Kanal verloren. Olympus Workspace läuft ganz gut auf Linux, mit Wine. Der einzige Haken (zumindest beim letzten Mal, als ich es ausprobiert habe) ist, dass aus irgendwelchen Gründen das Abspeichern von Fotos nicht funktioniert, und das ist natürlich eine leichte Einschränkung – wäre mit etwas gutem Willen aber wahrscheinlich reparierbar und vermutlich weniger Arbeit als eine komplette Linux-Portierung, selbst wenn die nett zu haben wäre. Wobei, nichts gegen Darktable. Anselm
  11. Heutzutage muss man sich eigentlich schon fast aktiv anstrengen, um Webseiten zu machen, die nicht unter Linux funktionieren. Die wesentlichen Browser (Firefox und Chrome) arbeiten auf Linux exakt genauso wie auf anderen Betriebssystemen, bis hin zu den DRM-Systemen von Netflix & Co. Es muss ja Gründe haben, warum das “Betriebssystem” der Wahl für viele Softwareprojekte heute der Web-Browser ist: Die Unterschiede zwischen den Betriebssystemen werden davon bequem übertüncht, und man spart sich als Softwareentwickler Kopfschmerzen ohne Ende. Früher hat man noch auf Sachen wie Java gehofft, um betriebssystemunabhängig programmieren zu können, aber das Thema ist längst erledigt; das Web hat gewonnen. Linux ist tatsächlich viel einfacher zu installieren als Windows (vor allem z.B. wenn man es auf einem Rechner versucht, wo schon ein anderes Betriebssystem drauf ist, das man gerne auch behalten möchte – die gängigen Linux-Distributionen sind durchaus in der Lage, ein installiertes Windows zu “verkleinern”, während Windows typischerweise darauf besteht, den kompletten Rechner zu übernehmen, und alles Andere platt macht). Die meisten Leute kriegen das nur nicht mit, weil sie selten bis nie in die Verlegenheit kommen, Windows auf einem ansonsten völlig leeren Rechner installieren zu müssen. “World domination, fast”, laut Linus Torvalds (augenzwinkernd) in den 1990er Jahren. Das hat im Großen und Ganzen auch super geklappt – Linux ist inzwischen mit Abstand das verbreitetste Betriebssystem und das, das auf den meisten verschiedenen Sorten von Rechnern läuft, von Armbanduhren über Raspberry-Pis und PCs bis zu den größten Supercomputern (inzwischen steht m.W. auf der Top500-Liste der schnellsten Rechner keiner mehr, der nicht mit Linux betrieben wird). Das schließt Milliarden von Android-Handys ein und alle beliebten Internetdienste wie Google, Facebook, Instagram, … Selbst im Bereich der “persönlichen” Rechner werden z.B. Chromebooks immer populärer. Und natürlich sind da noch Abermillionen von Fernsehern, Digitalkameras, Supermarkt-Kassen, Internet-Routern usw., die alle mit Linux laufen. Praktisch jeder ist heutzutage ein Linux-Anwender, nur viele wissen es gar nicht. Anselm
  12. Passiert bei mir auch. Aber für sowas gibt es den User-Agent-Switcher für Chrome (oder auch andere Browser). Wenn man da was Unverfängliches einstellt (“Internet Explorer 9”), dann funktioniert es. Nur deswegen ein Windows in einer VM zu benutzen ist IMHO doch leichter Overkill. Was natürlich nicht heißen soll, dass Olympus bzw. OMDS das nicht umgehend reparieren sollte. Wir sind doch nicht mehr im 20. Jahrhundert. Anselm
  13. Ich habe gerade mal einen Absatz aus Reinhard Wagners PEN-F-Buch mit “Okular” kopiert und in meinen Editor eingeklebt und da sind keine unerwarteten Leerzeichen in den Wörtern. Genausowenig passiert das, wenn man Text mit dem pdftotext-Kommando extrahiert (auch wenn das Ergebnis aus anderen Gründen nicht schön ist). Wenn ich allerdings versuche, das Buch mit Calibre (5.12) ins AZW3-Format zu konvertieren, dann habe ich genau den Effekt, den Du beschreibst. Um zu sehen, was hier passiert, muss man etwas tiefer graben. Hier ist mal ein Stück aus dem rohen PDF-Code: BT 36.8504 463.6672 TD -2.5773 Tw (Die )Tj 16.4500 0.0000 TD (kor rek)Tj 26.8160 0.0000 TD (te )Tj 10.2572 0.0000 TD (Vor g)Tj 20.1421 0.0000 TD (e hens wei)Tj 40.0442 0.0000 TD (se )Tj 12.3012 0.0000 TD (mit )Tj 15.3675 0.0000 TD (Spei c)Tj 24.0508 0.0000 TD (her ka)Tj 23.8099 0.0000 TD (r ten )Tj 18.7951 0.0000 TD (ist: )Tj 14.7061 0.0000 TD (Ein l)Tj 15.7530 0.0000 TD (e )Tj ET Man sieht, dass die merkwürdigen Leerzeichen im Text schon drinstehen. Ich bin jetzt kein ausgemachter PDF-Experte, aber ich habe den Verdacht, dass hier jemand versucht, clever zu sein: Der Wortabstand wird mit “Tw” auf -2.5773 (72stel Zoll) gesetzt, so dass die “Leerzeichen” in den mit “Tj” dargestellten Strings tatsächlich nicht als Leerzeichen erscheinen, sondern die Zeichen davor und danach etwas dichter zusammenrücken (Kerning). Die tatsächlichen Wortabstände werden erreicht, indem für das nächste Wort mit “TD” die Schreibposition komplett neu gesetzt wird (an der Y-Koordinate “0.0000” sehen wir ja, dass wir uns immer in derselben Zeile bewegen). Man kann den schwarzen Peter hier den Corel-Programmierern zuschieben, die die PDF-Routinen in Reinhard Wagners Publishing-Programm geschrieben haben, denn das ist sehr eigenartiges PDF. In gutem, d.h. leseprogrammfreundlichem PDF würde man den Text z.B. zeilenweise mit “Tj” oder “TJ” (wenn man Kerning haben will) generieren und mit “TD” eine neue Zeile anfangen, aber das war den Herrschaften wohl zu einfach. Vielleicht geht es ihnen ja sogar mit Absicht darum, allfällige Konvertierungsprogramme, die nicht genug PDF können, ein bisschen zu behindern? (Honi soit qui mal y pense.) Also: Es liegt nicht an Linux, sondern am miesen EIngangsmaterial. Machen kann man da direkt wenig dagegen. Wahrscheinlich kann man Calibre schlauer machen, damit es diese Situation durchschaut und korrekt behandelt (so wie Okular und pdftotext, vulgo libpoppler, es anscheinend machen). Vielleicht hilft ja eine E-Mail an Kovid Goyal mit ein paar Textproben … Anselm
  14. “Niemand will Backup. Alle wollen Restore.” – Kristian Köhntopp
  15. Ich dachte immer, “P” heißt “Profi”.
  16. Also ich habe das 17mm/1.8 und das 25mm/1.8 (die ich beide dieser Tage vor allem mit der PEN-F benutze, so dass die fehlende Abdichtung nicht so das Problem ist). Deswegen werde ich das 20mm/1.4 vermutlich links liegen lassen. Ansonsten klingt es wirklich wie ein nettes Objektiv.
  17. Man muss an der Stelle unterscheiden zwischen Gewährleistung und Garantie. Gewährleistung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Leistung des Verkäufers, Garantie eine freiwillige Leistung des Herstellers. Wenn der Händler Dir die Kamera verkauft, dann muss er für die Gewährleistung einstehen, aber die Extras kommen direkt vom Hersteller, und die Pflicht zur Gewährleistung dafür liegt daher bei ihm. Wenn man die Aktionsware direkt beim Hersteller (Olympus-Online-Shop) bestellt, dann ist das natürlich egal, denn der “Verkäufer” sowohl der Kamera selbst als auch der Aktions-Zugaben ist Olympus bzw. OMDS.
  18. Also für mich ist das 8-25/4 PRO schon ein ganz gutes Lebenszeichen. Extrem nettes Objektiv (und etwas, was es für andere Systeme nicht unbedingt gibt). Eine neue Kamera (oder mehrere) kommt bestimmt früher oder später auch noch, und dann sehen wir mal weiter.
  19. Naja, und dann war der Wunsch der Vater des Gedanken …
  20. NIcht zu verachten ist auch die E-M5 II, die inzwischen recht billig zu haben sein dürfte. Gegenüber der originalen E-M5 stellt sie eine Verbesserung auf der ganzen Linie dar (bessere Haptik, besserer Sucher, besserer Autofokus, bessere IBIS, WLAN, mehr Funktionen …). Die E-M5 III dagegen fällt gegenüber der E-M5 II in diverser Hinsicht wieder ab; zwar unterstützt sie den Phasen-AF und kommt mit den ganz neuen Objektiven besser zurecht (wo es für die E-M5 II keinen Firmware-Update mehr gab), aber zum Beispiel gibt es keinen Batterie- bzw. Hochformatgriff mehr und auch sonst sind wohl ein paar Features verschwunden.
  21. Da konnte man es aber noch halbwegs verstehen, da die Labels die (teure) Vorleistung erbringen mussten, die Tonträger en masse zu produzieren und zu vertreiben. Beim Streaming gehen die marginalen Kosten aber gegen Null, während gleichzeitig die Kasse x-mal klingelt, wenn ein Track x-mal gespielt wird, und nicht nur einmal, wenn die CD verkauft wurde. Außerdem ist es so, dass, wenn die Musiker früher im LP- und CD-Zeitalter von den Labels schon unfair behandelt wurden, sie jetzt beim Abrechnen von Streaming-Einnahmen erst mal so richtig hanebüchen über den Tisch gezogen werden. Nicht ohne Grund steigt die Anzahl auch namhafter Musiker, die den Labels den Stinkefinger zeigen und ihre Musik selber vertreiben. (Deswegen kann einem auch der Hut hochgehen bei dem ganzen Getue über Urheberrechte im Internet und wie die angeblich mit Füßen getreten werden. Egal was da auch immer an neuen Leistungsschutzrechten und Lizenz- und Vergütungspflichten ersonnen wird, die Urheber sehen hinterher mit Sicherheit nicht merklich mehr Geld, weil das Allermeiste bei den Mittelsmännern, also Verlagen, Plattenlabels usw., hängenbleibt.)
  22. Wobei natürlich niemand weiß, ob der beschriebene Angriff irgendwas mit den Webauftritten von OMDS (oder Olympus) zu tun hatte. “Attempted malware attack affecting parts of our sales and manufacturing networks” klingt für mich eher nach Trojaner.
  23. Streaming ist vor allem gut für die Labels (und mutmaßlich die Streaming-Firmen). Bei den meisten Künstlern kommt von den “großen Einnahmen” nicht arg viel an. Downloads sind schon wieder auf dem absteigenden Ast.
  24. Oder auch schon für viel weniger, die allermeisten Apps laufen ja gerade genauso gut auf einem €250-Handy. Wenn man nicht gerade 3D-Spiele zockt, gibt es eigentlich keinen besonderen Grund, 1000 Euro oder mehr für ein High-End-Handy auszugeben, außer dass man eben das Neueste und Beste haben muss (der Lifestyle-Gadget-Faktor – was natürlich so manchem wichtig zu sein scheint). Nur für die Kamera würde ich es persönlich jedenfalls nicht machen.
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