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anselm

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  1. OK, also nochmal ausführlich: Seit einer Weile unterscheidet Amazon zwischen “Bewertungen” (mit Sternen) und “Rezensionen” (mit Text). Für eine “Bewertung” reicht es, die Sternleiste für die “Gesamtbewertung” anzuklicken, und das wird schon an Amazon gemeldet; erst, wenn man Text hinzufügt und auf “Absenden” geht, entsteht eine echte “Rezension”. Die Balkendiagramme beziehen sich aber auf die “Bewertungen” mit Sternen, nicht die “Rezensionen”, und auch die Gesamtbewertung des Produkts wird aus den Sternebewertungen errechnet. Zufällig habe ich gerade eine Bewertungsseite für den GODOX-TT350O-Blitz offen (es gibt mehrere, aber die hier ist https://www.amazon.de/product-reviews/B07H5BW4N5/ref=cm_cr_unknown). Dort wird von 22 Sternebewertungen gesprochen, davon sind 84% 5 Sterne, 9% 4 Sterne und 7% 1 Stern. Wenn man das umrechnet, wäre das 18,5-mal 5 Sterne, zweimal 4 Sterne und 1,5-mal 1 Stern. Amazon müsste uns erklären, wo die halben Sternebewertungen herkommen, aber ich denke, das könnte damit zu tun haben, wie die eigentlichen Bewertungen gewichtet werden (ältere Bewertungen sind tendenziell weniger wert, solche, die von anderen Kund*inn*en als “nützlich” erachtet wurden und solche von Leuten, die das bewertete Produkt tatsächlich bei Amazon gekauft haben, tendenziell mehr). Wenn man die Rezensionen für die einzelnen Sternezahlen anzeigen lässt, bekommt man zwei Rezensionen für “5 Sterne” und jeweils keine für “4 Sterne” und “1 Stern”. Ich persönlich halte es für weitaus wahrscheinlicher, dass nicht jeder Bewerter sich zu einem Text aufschwingt, als dass Amazon mutwillig Rezensionen unterschlägt – denn welchen Sinn sollte es haben, eine 4-Sterne-Rezension zu unterschlagen? Und wenn Amazon irgendeinen Vorteil davon hätte (was ich nicht so recht glaube), dann wäre es viel konsequenter, die 1- und 2-Sterne-Bewertungen komplett unter den Teppich zu kehren, so dass sie auch in den Prozentbalken überhaupt nicht mehr auftauchen. In das Ganze geht auch die Psychologie der Amazon-Kunden ein. Studien haben gezeigt, dass Leute viel eher bereit sind, etwas mit 5 oder 1 Stern zu bewerten als z.B. mit 3 Sternen. “5 Sterne” heißt “Was ist dies doch für ein tolles Produkt und ich habe auf das richtige Pferd gesetzt”. Bei “1 Stern” sind es oft gar nicht die produktimmanenten Eigenschaften, die zu so einem Verriss führen, denn niemand outet sich gerne als absichtlicher Besteller von großem Mist. Statt dessen hat die Lieferung zu lange gedauert, das Produkt war bei Ankunft kaputt usw. und wird prompt zurückgeschickt. Eine mittelgute Bewertung würde bedeuten, dass der Kunde es offensichtlich nicht geschafft hat, ein alternatives mit 5 Sternen bewertetes Produkt zu finden und vorzuziehen, und auch da gibt es eine Barriere, die Leute davon abhält, das öffentlich kundzutun. Seit Amazon die reine Sternebewertung ohne Text erlaubt, nutzen wahrscheinlich mehr Leute die Möglichkeit, vor allem miese Bewertungen zu verteilen, ohne diese groß verteidigen zu müssen, während sie bei den sehr positiven Bewertungen eher bereit sind, das Produkt auch noch in Prosa zu rühmen (was ja, wie gesagt, indirekt auf sie abfärbt, weil sie so ein tolles Produkt gekauft haben). Außerdem kann man natürlich immer vermuten, dass gewisse Fans von Canon, Nikon usw. absichtlich auf Seiten von Olympus-Produkten gehen und dort “1 Stern” anklicken, während manche Olympus-Freunde unabhängig vom Kauf auf “5 Sterne” klicken (und im Gegenzug die Canon- und Nikon-Sachen dissen); Amazon versucht, sowas rauszufiltern, aber komplett auszuschließen ist das natürlich nicht.
  2. Ich denke, das hat mehr damit zu tun, dass ein mehr oder weniger großer Teil der “Bewertungen” einfache Sternebewertungen ohne Rezensionstext sind. Da gibt es dann natürlich nicht viel zu “filtern” und anzuzeigen.
  3. Aktuell sieht es mit Blick auf SARS-CoV-2 sowieso eher so aus, dass Schmierinfektion nicht als Ansteckungsweg in Frage kommt (sagt jedenfalls der Virologe Prof. Streeck, der in Heinsberg versucht hat, den Virus aus Abstrichen von Oberflächen – Türklinken, Handies usw. – in Haushalten von infizierten Familien zu züchten, aber völlig erfolglos; man kann dort zwar Virus-RNA nachweisen, aber die ist anscheinend ungefährlich). Solange nicht jemand Infiziertes direkt auf die Kamera hustet, bevor man sie in die Hand nimmt, so dass man noch die feuchten Tropfen abbekommt, muss man sich speziell wegen SARS-CoV-2 demnach wohl keine großen Gedanken machen. – Wobei man natürlich nicht weiß, was die Leute sonst noch so an ihren Fingern kleben haben, bevor sie sie an der Kamera abwischen.
  4. Die Beratung ist natürlich eine Sache, wo der Fachhandel potenziell im Vorteil ist, aber auch bei Amazon (oder anderweitig im Versand) gekaufte Sachen darf man ausprobieren und bei Nichtgefallen ohne Nachteil zurückschicken. (Wobei man das nicht als “leihen” missbrauchen sollte.) Fairerweise sollte man auch bedenken, dass manche Leute derart im Nirgendwo wohnen, dass der “lokale Händler” unpraktisch weit weg ist. Für eine Kamera oder ein Objektiv mag die Reise sich lohnen, aber für billigere Sachen oder Verbrauchsmaterial (Stichwort “Fotozubehör” bei Libelle103) vielleicht nicht unbedingt. (Beispiel: Ich wohne in Mainz, wo der lokale Olympus-Fachhändler vor ein paar Jahren dicht gemacht hat. Inoffizieller Nachfolger ist ein anderes Fotogeschäft mit Filialen in Darmstadt und Worms, und das ist schon eine gute Ecke weg, genau wie Frankfurt am Main, wo es auch Olympus-Händler gibt. Mein Arbeitsplatz ist an der Peripherie von Darmstadt, von daher bin ich eigentlich nicht schlecht aufgestellt, aber die Fahrt in die Innenstadt zum Ladenlokal involviert trotzdem Zeit, Nerven im Verkehrsgetümmel, und Parkgebühren. Eine Bestellung bei Amazon o.ä. kann da durchaus verlockend wirken, wobei der Kompromiss wohl wäre, etwas im Online-Shop des betreffenden Händlers zu bestellen.) Anselm
  5. Amazon ist ein Einkaufszentrum und EBay ist (oder wäre gern) ein Auktionshaus. Das sind zwei sehr verschiedene Sachen. Um mal ein aktuelles Beispiel zu zitieren: Dein Supermarkt in der Nachbarschaft ist ja auch nicht verpflichtet, Dir Toilettenpapier zum am leeren Regal angegebenen Preis zu besorgen, bloß weil Du bereit bist, es zu diesem Preis zu kaufen. Wenn da welches liegt, darfst Du ihnen den angegebenen Preis anbieten und sie werden es Dir höchstwahrscheinlich verkaufen (wobei es im Belieben des Supermarkts ist, Dir nur eine Packung zu geben und nicht alle, die noch im Regal sind). Aber auch wenn versehentlich der Preis “1 Cent” am Regal steht, ist der Supermarkt nicht verpflichtet, Dir eine ganze Packung Lokusrollen zu diesem Preis zu verkaufen, wenn der eigentliche Preis in der Kasse €3,99 ist. (Wenn am Regal “€2,99” steht und der tatsächliche Preis €3,99 ist, wird man da ggf. ein Auge zudrücken – für €1 lohnt es sich nicht, einen guten Kunden zu verprellen –, aber es wird ganz schnell jemand losgeschickt, der das Preisschild am Regal in Ordnung bringt.) Was bei EBay & Co. stattfindet, ist keine “Auktion” im Sinne des BGB (der entscheidende Unterschied ist, dass bei einer “echten” Auktion der Vertrag durch den Zuschlag des Auktionators zustandekommt, und den gibt es bei EBay nicht – es müsste ein Mensch mit der nötigen Erlaubnis gemäß §34b GewO sein). Dennoch sieht die Rechtsprechung so aus, dass jemand, der eine Ware bei EBay zur Versteigerung anbietet, schon allein dadurch erklärt, dass er bereit ist, das Höchstangebot anzunehmen und die Ware gegen das entsprechende Geld zu übereignen. Der zustandekommende Kaufvertrag ergibt sich aus dieser Vorab-Erklärung und der Willenserklärung (Gebot) des erfolgreichen Käufers, wobei die AGBs der Auktionsplattform nicht von Bedeutung sind. Anselm (Dementi: Ich bin kein Rechtsanwalt und dies ist auch keine Rechtsauskunft.)
  6. Wenn ein Händler etwas in einem Laden feilhält, dann ist das juristisch kein (verbindliches) Angebot an Dich, sondern eine Einladung an Dich, dem Händler ein Angebot zu machen. Das verpflichtet den Händler erst mal zu nichts. Anselm
  7. Das Problem mit der Sommerzeit ist nicht nur, dass die Regeln furchtbar kompliziert sind, sondern auch dass sie sich ständig ändern. In der EU steht die Sommerzeit bekanntermaßen auf der Abschussliste. Wenn die Mitgliedsstaaten sich mal geeinigt haben, was passieren soll, dann wäre bei einer automatischen Umstellung entweder ein Firmware-Update nötig (den Olympus vielleicht für die gerade aktuellen Kameramodelle machen würde, aber nicht nötigerweise für die alten, die dann halt bis zum St.-Nimmerleins-Tag den inzwischen ungültigen Regeln folgen würden) oder wir müßten doch noch manuell eingreifen, wobei wir es wahrscheinlich die meiste Zeit vergessen würden. So wie es jetzt ist, ist die Lage immerhin klar: Sommerzeit wird unterstützt, ist aber optional und muss vom Anwender in Kraft gesetzt werden. Es gibt Schlimmeres. Anselm
  8. Ich meinte eher den SWR-Beitrag. Es gibt Umstände, wo Desinfektion Sinn ergibt. Aber man kann nicht immer alles desinfizieren und vor allem dauerhaft steril halten …
  9. Genau, alles Panikmache. Schließlich haben die meisten von uns ein Immunsystem – und alle möglichen Sorten von potentiell schlimmen Bakterien (Streptokokken usw.) sowieso permanent auf der Haut. Dass man fiesen Kram auf Handys finden kann, wenn man sucht, ist kein Geheimnis, aber das gilt auch für alles andere, was Menschen so anfassen; Fernsehfernbedienungen in Hotels sind zum Beispiel auch ziemlich krass. Die interessante – und für Handys im Beitrag letztlich verneinte – Frage ist eigentlich, ob die Konzentration dort ausreicht, dass man sich dadurch zwingend oder auch nur wahrscheinlich irgendeine Krankheit holt. (Von Viren war in dem ganzen Beitrag überhaupt nicht die Rede, weil er vermutlich lange vor der Corona-Pandemie gedreht wurde.) Ach ja, ich persönlich fasse grundsätzlich keine Toilettentürgriffe an ohne etwas dazwischen, denn die sind echt eklig. Und noch ein Schmankerl zum Schluss: Eine Untersuchung in Österreich hat ergeben, dass von den Weihwasserbecken am Eingang von katholischen Kirchen die überwiegende Mehrheit (90% oder so) mit E. coli belastet ist – vermutlich weil irgendwelche Ferkel vor dem Gottesdienst aufs Klo gehen, ohne sich die Hände zu waschen. Sollte einem auch zu denken geben …
  10. Alkohol ab 60% ist effektiv gegen behüllte Viren wie Corona- oder Influenzaviren. Ich persönlich mache mir um die Sache keine großen Gedanken, denn (a) fasst außer mir sowieso niemand meinen Fotokram an, und (b) gilt Schmierinfektion, soweit ich weiß, nicht als bedeutsamer Übertragungsweg für SARS-CoV-2; Tröpfcheninfektion ist da viel bedenklicher.
  11. Nur um's nochmal zu sagen: Was auch immer man nimmt, um den Allerwertesten zu reinigen, das Wichtigste ist, das Reinigungs-Etwas anschließend nicht in die Toilette zu expedieren, es sei denn, es handelt sich um echtes Toilettenpapier. Alles andere verstopft nur das Rohr und gehört deswegen in den (unter den Umständen vielleicht öfter als sonst zu leerenden) Mülleimer.
  12. Das Klopapier ist aber auch komplett für den A…! (SCNR)
  13. Der andere Blitz existiert schon. Ich stelle mir das (Godox-Trigger + Blitz) nicht als den Hauptanwendungsfall vor, es wäre nur ggf. nett, die Option zu haben. Der Nissin-Blitz ist physikalisch auch nicht so groß wie andere System-Aufsteckblitze.
  14. Also wenn man sich die Fotos in der ausführlicheren Erklärung auf Amazon genau anschaut, sieht man da in dem Blitzschuh auf der Oberseite des X2T-O die vier runden Kontakte, die auch ein echter Olympus-Blitzschuh hat. Aus irgendwelchen Gründen sind die Fotos am Anfang der Seite anders. Bei den “Kundenfragen und -antworten” erweckt ein “Verkäufer” auch den Eindruck, dass es eigentlich funktionieren müsste.
  15. Also ich persönlich möchte an der E-M5 II auf den Batteriegriff nicht verzichten – vor allem wegen dem Hochkant-Auslöser oder mit dem 12-100/4.0. Dass es für die E-M5 III keinen gibt, macht die Kamera für mich völlig uninteressant.
  16. Ich würde da nicht von einem Batteriegriff sprechen, denn für die E-M5 III gibt es keinen. Was gemeint ist, ist der zusätzliche Haltegriff ECG-5 – der hat einen Auslöser und ein Rad, aber keinen Platz für einen Akku.
  17. Hat jemand hier Erfahrung mit dem Godox X2T-O? Insbesondere würde mich interessieren, wie viele Olympus-Funktionen, wenn überhaupt, an den Blitzschuh weitergereicht werden (die Produktfotos im Netz haben anscheinend nur einen Mittelkontakt, und das macht mich argwöhnisch). Was könnte mein vorhandener Nissin-Aufsteckblitz noch, wenn er auf einem X2T-O steckt statt auf der Kamera direkt?
  18. Och, so wie das 12-100/4 gebaut ist, kann man damit einem Hochlandrind bestimmt einen wirkungsvollen Nasenstüber versetzen … Von mir auch eine unbedingte Empfehlung für das 12-100/4. Es ist zwar ein relativ großer und schwerer Brocken, aber man spart damit ein paar andere Objektive in der Fototasche und das lästige Wechseln. Ich war letztes Jahr in den südwestlichen USA, und von meinen >2500 Fotos sind wahrscheinlich 95% mit dem 12-100/4 gemacht worden (siehe Fotogalerie hier).
  19. War heute vormittag beim TauschRausch bei Fotogena in Darmstadt. Dort wurde mir für mein unbenutztes 17mm/1.8 aus dem PEN-F-Kit die fürstliche Summe von €150 angeboten (für ein unbenutztes 17mm/1.8 in der 17mm/1.8-OVP statt dem Kit-Kästchen hätte es wohl €175 gegeben, zum Neupreis von €450 doch ein gewisser Unterschied …), plus ein Olympus-Marketing-Bonus von €100 zum Erwerb des 25mm/1.8. Das heißt, unter dem Strich habe ich den Gegenwert von €250 erhalten und für das 25mm/1.8 dann noch €99 zugezahlt. Ich fühle mich insgesamt nicht unfair behandelt; bei einem Privatverkauf hätte ich vielleicht ein bisschen mehr rausholen können, aber nur mit nervenden und Lebenszeit kostenden Komponenten wie Verhandlungen, Postversand, … So ist die Sache für mich mit ziemlich wenig Aufwand erledigt und ich bin gespannt darauf, das 25mm/1.8 auszuprobieren …
  20. Ja, warum nur? Sollen die Anderen doch zur Caniade oder Nikiade gehen, da passen sie viel besser hin.
  21. Ist doch leicht zu berechnen. Wir haben die zwei Gleichungen “w · h = M” und “w = 4h/3” (dabei sind w und h die Breite bzw. Höhe des Bildes und M die gewünschte Megapixel-Zahl). Wenn wir die zweite Gleichung in die erste einsetzen, bekommen wir “4h²/3 = M”, also “h = Wurzel(3M/4)”. Mit “20.000.000” für M ist das 3873 für h und entsprechend 5164 für w. Wenn Du Dein Bild also auf 5164×3873 Pixel skalierst, sind das 20 Megapixel (genauer gesagt 20.000.172 Pixel) und das Seitenverhältnis ist exakt 4/3.
  22. Wobei, am Aussterben der engagierten Buchhandlungen ist die Thalia mal gerade genauso mit schuld wie der Versand mit dem “A”. Nicht vergessen …
  23. Kein Kamerahersteller. Aber: Früher waren gute Kameras kleine Wunder der Feinmechanik: Ihre Aufgabe war im wesentlichen, ein Stück Film für eine sehr präzise Zeitspanne bei einer korrekt eingestellten Springblende dem Licht auszusetzen und dann genau, effizient und schonend weiterzutransportieren (bei manchen musste auch noch ein Spiegel erst aus dem Weg bugsiert und dann wieder an seinen Platz getan werden). Heutzutage muss die Kamera einen Sensor für eine sehr präzise Zeitspanne bei einer korrekt eingestellten Springblende dem Licht aussetzen, aber es ist weitaus weniger Feinmechanik beteiligt (auch weil kein Film mehr zu transportieren ist). Das ist erst mal ein Vorteil, denn Software ist wesentlich einfacher und billiger zu debuggen als Feinmechanik. Digitalkamera-Software ist trotzdem ziemlich komplex, aus zwei Gründen: 1. Autofokus, der früher fast keine Rolle gespielt hat, und 2. alle möglichen neckischen Zusatzfunktionen wie Live-Composite, Art-Filter, Fokus-Bracketing, In-Kamera-HDR und was nicht noch alles, die vor 50 Jahren keiner kannte, die aber mit der grundlegenden Aufgabe der Kamera (siehe oben) nur peripher zu tun haben. Da kann ein Kamerahersteller jede Menge Arbeit reinversenken, jedenfalls wenn er nicht gerade Leica heißt und den Minimalismus zur Tugend erhebt. Aber auf der anderen Seite kann ein Hersteller viele Funktionen, die für Kamera 1 programmiert wurden, durchaus für Kamera 2 weiterverwenden (jedenfalls wäre er schön blöd, wenn er das nicht zumindest anstreben würde). Das heißt, als Hersteller fängt man nicht jedesmal von Null an, und so wie die DNA des Menschen in weiten Teilen identisch mit der eines Pantoffeltierchens ist, ist zwischen der Olympus TG5 und der E-M1X und allem dazwischen softwaretechnisch wahrscheinlich weniger Unterschied, als man vielleicht meinen möchte.
  24. Bei mir genauso. Beim Sony Xperia XA2 (mit Sailfish OS) ist der zusätzliche Akkuverbrauch für OsmAnd+-im-Trackingmodus völlig vernachlässigbar – vor allem wenn man das Handy auf Autofahrten nachlädt. Aber für einen Tag mit Logger reicht der Akku auf jeden Fall, wenn er morgens nicht schon nur bei 20% ist oder so. Irgendwo habe ich auch noch so einen GPS-Tracker herumliegen. Allerdings bin ich mit dem nie so wirklich warm geworden. Und solange ich das Handy sowieso dabei habe (für Navigation, wenn schon für sonst nichts), gibt es für mich keinen Grund, es nicht auch als GPS-Tracker zu benutzen. Es könnte ja auch im Flugzeugmodus sein, nachdem das GPS einmal einen Fix gefunden hat.
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