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Peter Herth

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  1. Du hast eine E-M1X bestellt. So sehr kannst du ein Paket nicht treten, das die Kamera beschädigt wird 😄 Also in diesen Zeiten kann ich es schon verstehen, hat ja niemand planen können. Ich wüsste auch nicht, wie man das Bezahlen jetzt so regeln sollte, ohne das die Zusteller länger nahe mit dem Kunden interagieren. Da habe ich schon des Wohles der Zusteller wegen Verständnis. Allenfalls sollte man die Pakete direkt zur Abholstelle bringen und den Kunden per Mail benachrichtigen, so dass dieser schon einen Tag vorher vorbeikommen kann. Den Zusteller mit dem Paket zum Kunden zu schicken, ist etwas seltsam.
  2. ich weiss nicht wie du darauf kommst, aber Leicas sind alles andere als antiquiert. Am ehesten wäre das noch die M10, die hat zwar keinen AF, steckt aber trotzdem voll von aktueller Elektronik. An der Firmeware könnte sich Olympus* mal eine dicke Scheibe abschneiden. Die Leica SL2 ist eine sehr aktuelle DSLM, mit AF, IBIS, 4k Video, durch den 6MP Sucher sollte man nur dann durchschauen, wenn man vorher seine Kreditkarte an einem sicheren Ort hinterlegt hat. [*] Oder "the company formerly known as Olympus"
  3. Da ich das Nikon System aktuell nicht so genau verfolge, welche Objektive wären das? Aber den Knackpunkt hast du selber schon genannt: der Spass endet bei 200mm. Wo ich mFT als nach wie vor ungeschlagen sehe, ist ein 300/4, optional mit den Tele-Konvertern.
  4. Ja, aber das wird im Zweifelsfall schnell rechtliche Schwierigkeiten bringen. Daher ist es sicherer, einfach einen Dummy-Preis einzutragen. Deshalb erübrigt sich die Diskussion hier momentan komplett. Der tatsächliche Preis wird irgendwo zwischen dem des 300/4 und z.B. einem Nikon 200-400/4 liegen. Wo genau, das muss vermutlich Olympus noch entscheiden. Wird es den Preis wert sein? Das hängt davon ab, wie gut es wird (ich denke sehr gut) und was die individuellen Bedürfnisse sind.
  5. Deinem ersten Satz fehlt ein entscheidendes Verb. Ich vermute aber, es war etwas wie "gescheitert". Es war sicher nicht die konstruktive Kritik, die den Erfolg vom Olympus mFT beschränkt hat. Aber ein wichtiger Anteil waren sicherlich die vorgefassten und ungerechtfertigten Ansichten, warum ein System mit kleinerem Sensor grundsätzlich schlechter und ernsthaftes Arbeiten[1] nicht geeignet sei. Selbst hier im Olympus-Forum müssen wir uns das ja andauernd anhören. Als Konsequenz ziehen viele potentielle Kunden mFT gar nicht in die engere Auswahl, auch wenn das System oft deutlich besser für ihre Verwendungen geignet wäre.[2] Damit wird es natürlich umso schwieriger, ein solches System wirtschaftlich erfolgreich weiter zu entwickeln. [1] Natürlich gibt es Anwendungsfälle wo 35mm besser geeignet ist, aber die sind erstaunlich selten und man braucht auch die entsprechenden Objektive, um sie zu realisieren. Oft genug sollte man für solche Anwendungen auch Mittelformat in Erwägung ziehen. Fuji hat ja z.B. APS-C und Mittelformat, nicht aber 35mm als Sensorgrösse. [2] Das trifft auch sehr auf gewissen andere Produkte zu, die ich hier jetzt wegen Off-Topic nicht nennen werde.
  6. Ich habe das PD einmal kurz in der Hand gehabt zum inspizieren. Als Reisestativ hat es mir sehr gut gefallen. Es ist nicht nur sehr kompakt, sondern vor allem nach aussen hin so glatt, weil die Beine im Profil Segmente eines Ringes darstellen. Was mir auch sehr gefällt ist, das es ziemlich komplett ist. Man hat eben nicht nur das Stativ, sondern auch den Neigekopf, der in vielen (allerdings nicht allen) Fällen einen Kugelkopf ersetzen kann, dazu mit einer Acra-Swiss kompatiblen Klemme. Für viele Anwendungen bedeutet das, das man mit dem Stativ so schon komplett versorgt ist und weiteres Zubehör weder kaufen noch einpacken muss. Aber für manche Zwecke wird man nicht komplett um einen Kugelkopf herumkommen. Auch ganz praktisch ist die integrierte Klemme für Smartphones. Ich hätte beinahe bei dem Kickstarter zugeschlagen, da ich aber schon ein Gitzo 1542 habe, konnte ich es mir gerade noch so verkneifen. Den Listenpreis halte ich für etwas hoch, wäre schön, wenn der sich deutlich unter 600€ einpendeln würde. Das 300er halte ich allerdings auch für etwas optimistisch. Nicht wegen dem Gewicht, sondern aufgrund der Brennweite, das ist halt extrem empfindlich. Dafür würde ich auch kein 1er, sondern eher ein 3er Gitzo wählen.
  7. Ich denke, da muss man sehr differenzieren. Unzweifelhaft werden bei vielen Produktionen, gerade im professionellen Bereich, weiterhin dezidierte Videokameras eingesetzt. Das fängt bei den Bedienungselementen an, geht über die Bauform der Gehäuse bis hin zu speziellen Videooptiken, die eben besonders auf die Anforderungen bei Videoaufnahmen optimiert sind. Da eignen sich viele Fotooptiken weniger gut (Blende in Stufen, kein konstanter Fokus beim Zoomen, keine T-Stops uvm.). Deshalb gibt es ja auch Unternehmen wie RED, die in dem Markt viel Erfolg haben. Das allerdings zu Preisen für Kameras und gerade Optiken, die selbst abgebrühten Fotoamateuren die Tränen in die Augen treiben können :). Darunter gibt es aber eine riesige Anzahl von Filmern, die auch durchaus dem professionellem Lager zuzuordnen sind, die aber aus unterschiedlichen Gründen eben mit einer DSLM oder sogar einer DSLR Videos drehen. Diese Gruppe dürfte Zahlenmässig sogar inzwischen die Mehrheit darstellen. Gerade YouTube hat da für ein gigantisches Wachstum gesorgt. Die Gründe liegen sicherlich sehr in den Kosten - nicht nur das die DSLM üblicherweise deutlich günstiger sind, man kann damit auch noch Fotografieren, reduziert also die Menge und die Kosten der Ausrüstung, die man verwendet. Dazu kommt, das auch wenn sie nicht explizit für das Filmen optimiert sind, viele Fotoobjektive eine hervorragende Leistung bringen. Andreas Kieling rennt seit vielen Jahren mit einer Canon DSLR und den bekannten weissen Objektiven herum. So viel Reichweite wird in der Filmwelt schnell teuer, ausserdem spielt das Gewicht eine grosse Rolle (hat Olympus ihm eigentlich mal eine E-M1X und die bekannten Teleobjektive zum Testen geschickt?). Daher ist professionelles Filmen mit der DSLM ein wichtiger Markt, der auch noch an Bedeutung gewinnen wird. Panasonic hat ja auch einen Mittelweg mit einer Videokamera mit mFT-Mount und umgekehrt mit dem auf Video optimierten 10-25/1.7 gewählt.
  8. Da sprichts du etwas wichtiges an. Olympus hat es marketingtechnisch nicht geschafft zu vermitteln, das man nicht "weniger" Kamera bekommt, sondern das "kleiner" eine wertvolle Eigenschaft ist. Bei der M ist das Leica gelungen. Dazu kommt das Renommee der Marke Leica, aber da steht Olympus grundsätzlich nicht schlecht da. Mein Traum wäre durchaus eine "Alternativ-Leica", bestehend aus einer erneuerten Pen-F, mit drei winzigen Pro-Brennweiten (17/25/45 F2) und den neuen Pro-Zooms. Richtig vermarktet, etwas was sich gut verkaufen lassen sollte.
  9. Der Schalter für den 1.25 Konverter hat sich bei den Prototypen, die vorher gezeigt wurden, auf der anderen Seite des Objektivs befunden. Daher könnte das mit dem Fahrradschloss schon hinkommen 🙂 Ich denke, es hat etwas mit der Entriegelung des Fusses zu tun. Eine Idee kommt mir gerade noch: vielleicht ist das eine externe Stromzuführung und das Objektiv hat eine interne Heizung um Beschlag zu verhindern. Das hätte für gewisse Anwendungen sehr grosse Vorteile. Aber schon lustig, wie Olympus hier die Spannung ankurbelt.
  10. Nein, das ist hier keine Doktorarbeit. Aber auch wenn das hier ein "Spekulationsthread" ist, sollte man ein Mindestmass an Korrektheit walten lassen. Und dabei gilt, das man zwischen sachlichen Aussagen, die man konkret belegen oder begründen kann und eigenen Spekulationen auf der Ebene von Vermutungen klar unterscheidet. Vor allem eben, wenn es um Personen geht. Wir wissen momentan überhaupt nicht, was passieren wird. Personalabbau ist ein nicht unwahrscheinliches Szenario, aber wo und wie das stattfinden würde und was dan mit den Leuten passiert, wissen wir nicht. Tatsächlich wird davon gesprochen, das die Kamerasparte ausgegliedert wird. Das heisst normalerweise erst einmal die gesamte Sparte inclusive aller Mitarbeiter hat einen neuen Besitzer, aber ansonsten ändert sich durch den Ausgliederungsvorgang selber nichts. Das ist in der Geschäftswelt ein ganz alltäglicher Vorgang, das Teile von Firmen derart neu positioniert werden, oft weiterhin unter 100% direkter Kontrolle des Mutterkonzerns. Momentan wissen wir noch nicht einmal, was überhaupt die Planung für die Kamerasparte, ausser der Ausgliederung ist. Ob z.B. Olympus daran weiter beteiligt ist und wenn, wie stark. Schon gar nicht, was die Pläne für nach der Ausgliederung sind. Ob es überhaupt zu Personalabbau kommt und wenn, in welchem Organisationsteil. Ich muss mich gar nicht bei Olympus beschweren, Olympus hat den Personalabbau nicht in die Diskussion geworfen. Und hat Olympus jemals eine Roadmap mit konkreten Jahreszahlen herausgegeben? Daran kann ich mich wiederum nicht erinnern.
  11. Was ist dein Quelle für diese Aussage? Sollte du keine Quelle haben, sondern es sich nur um eine Vermutung deinerseits handeln, halte ich es total für unpassend über die berufliche Zukunft von konkret benannten Personen, hier also Nils, so zu sprechen, als halte es sich um eine Tatsache.
  12. Ja, für "normale" Neueinsteiger zählt der Markt, in dem man eine Grundausrüstung für unter 1000€ bekommen kann. Damit ist aber "Vollformat" schon raus und mFT eigentlich ideal positioniert. Die E-M10 ist eine tolle Kamera, habe selber einer und jeder, dem ich sie empfohlen habe, ist damit auch sehr zufrieden. Aber um wirklich die Verkäufe anzukurbeln, sollte man eine "moderne" Designvariante haben, die mehr auf das Zielpublikum zugeschnitten sein sollte und vor allem vielleicht noch etwas günstiger angeboten werden kann. Vielleicht insgesamt etwas mehr auf "Sportlichkeit" und Robustheit ausgelegt. Und dann muss man dafür sorgen, das das Zielpublikum von der Existenz der Kamera erfährt :).
  13. Ja, der Kameramarkt schrumpft seit dem Höhepunkt, wo man dank schnellem technischen Fortschritt regelmässig deutlich bessere Modelle kaufen konnte und viele neue Kunden sich ihre erste "richtige" Kamera gekauft haben. Das das Smartphone am Markt knabbert ist auch unzweifelhaft. Aber die Zahl der Fotografierenden ist so hoch wie noch nie in der Geschichte. Wenn in der Situation die Geschäfte schlecht laufen, ist das schon sehr eindeutig die Schuld der Hersteller. Einfach nur eine bestehende Produktlinie weiterzuführen und bei Misserfolg Krokodilstränen zu vergiessen, ist nicht genug. Da muss man die Produkte in ihrer gesamten Konzeption weiterentwickeln und sich auch weitere Standbeine verschaffen. Wenn Smartphones die häufigsten "Fotoapparate" sind, dann muss man da einen Fuss in die Tür bekommen. Das hat ausgerechnet Leica bei Huawai geschafft und bezieht einen wesentlichen Teil der Gewinne damit. Mit "richtigen Kameras" muss sich jeder Hersteller fragen: wie verkaufen ich die einer Kundschaft, die ansonsten mit Smartphone fotografiert? Was sind die Interessen der Kundschaft? Und vor allem: wie vermittelle ich den Kunden, das sie statt mit dem Smartphone mit einer Kamera fotografieren sollen? Wir leben in einer Zeit, wo ganze Produktkategorieen extrem starken Veränderungen unterworfen sind, viele verschwinden fast vollständig. Dieser Herausforderung muss sich jeder Hersteller stellen. Dabei sollte mFT eigentlich gerade für die Umsteiger aus den Smartphones ideal positioniert sein. Weil deutlich günstiger, kleiner und tragbarer als eine 35mm Ausrüstung. Aber man muss daraus etwas machen. Nur mal ein geschichtliches Beispiel, wie sich eine Firma verändern kann, wenn mir das gestattet ist: Apple. Eine Computerfirma. Die dafür belächelt wurde, das sie einen MP3-Player herausbrachte. Der bald die Haupteinnahmequelle der Firma war. Dann hat man ein Smartphone auf den Markt gebracht. Wie viele haben damals kommentiert, dass das den so erfolgreichen iPod gefährde? Inzwischen baut Apple praktisch keine iPods mehr, verdient sich an den Smartphones blöd und bescheuert. Aber sie machen auch weiter Computer, gerade sogar mit der Ankündigung von neuer, leistungsfähiger Technik - ein Resultat der Entwicklung der Smartphones. Daher sollten alle Kamerafirmen sehr genau darüber nachdenken, ob sie nur um einen schrumpfenden Markt konkurrieren wollen, oder eben die Grenzen dieses Markts aufreissen und wieder echt wachsen können.
  14. Wäre das der Grund, wäre das ein gutes Beispiel, wie man sich selber ein Bein stellt. Wegen der Gehäusegrösse bedienen die 5.3 und die 1.2 ganz andere Kundengruppen. Wenn der 5.3 ein Feature fehlt, dann ist die 1.2 kaum eine Alternative. Die meisten haben Laptops bereits eine Webcam, Mobiltelefone sowieso. Daher sehe ich den Grund für dieses Feature vor allem darin, das man einfach eine besonders hochwertige Videoquelle bekommt, mit frei wählbaren Optiken. Daher ist das Feature auch interessant, wenn kein Mangel an Webcams besteht. Es wäre jedenfalls ein Feature, mit dem man Neukunden locken kann, gerade in jüngeren Bevölkerungsschichten. Aber dafür gehört es in die E-PL, E-M10, E-M5.
  15. Ja, der Sternen-AF, sowie das umgestaltete Menü, wäre richtig gut und sollte nun wirklich kein Problem darstellen.
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