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Peter Herth

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  1. Das ist ein viel zu unterschätzter Punkt. Eine komplette und gute mFT Ausrüstung gibt es schon ab 1000€ (E-M10+2-3 Objektive). Und das ist teilweise schon mehr, als viele für eine Fotoausrüstung ausgeben können oder wollen. Und von einigen wenigen Aussnahmen abgesehen, liegt man da bei 35mm locker über 3000€, eine richtige Ausrüstung eher bei 5000€. Denn das ist auch klar: was bringt der größere Sensor, wenn man dann nicht auch sehr gute Optiken davor hängt. Daher sehe ich eine größe Zukunft für mFT, weil es in vielerlei Hinsicht der wahre Nachfolger vom Kleinbildformat im Film ist. Die 35mm Digitalkameras driften derweil preislich und von der Leistung her in den Bereich, den ehemals Mittelformat hatte. Auch damals gab es Amateure, die mit MIttelformat gearbeitet haben, aber es war eine Minderheit. Und dabei haben wir noch nicht einmal von Größe und Gewicht gesprochen... Eine mFT Kamera mit kleinem Objektiv kann man auch mal mitnehmen, wenn man nicht nur zum Fotografieren unterwegs ist.
  2. Das sagt aber wenig darüber aus, wieviel Olympus in R&D genau investiert. Den 20 MP Sensor gibt es jetzt 3 Jahre, solange wird er in der E-M1 verbaut. Man könnte darüber diskutieren, warum Olympus so lange gebraucht hat, ein 20MP Modell der E-M5 herauszubringen, aber das hat mit der Sensorentwicklung wenig zu tun. Ich denke auch, so langsam wird es Zeit für den nächsten Schritt bei den Sensoren, aber es ist mir auch klar, das generell die Entwicklung in dem Bereich langsamer wird, weil es vor allem physikalische Grenzen sind, mit denen man kämpft. Wir haben jetzt 20 MP in einem Sensorformat, das damals mit 5 MP angefangen hat. Und umgerechnet auf 35mm ergeben sich so ca. 80 MP.
  3. Hast du dazu Informationen? Oder was veranlasst dich zu der Aussage?
  4. Was bitte soll man denn noch dementieren, wenn Olympus klar gesagt hat, wie wichtig sie die Fotografiesparte erachten? Der von dir zitierte Text sagt nur, das die detaillierten Businesspläne in den nächsten Quartalsberichten veröffentlicht werden. Warum muss man es in Erwägung ziehen? Olympus hat in vielen Punkten Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Nur bedeutet das leider nicht, das deshalb automatisch die Kunden massenweise zu Olympus wechseln. Das war noch nie so. Olympus hat sich aber eine sehr gute Nische schafen können. Gegen die Marktmacht von Nikon und Canon ist es allerdings schwer. Aber solange N und C nicht ernsthaft Spiegellose unterhalb von 35mm anbieten, werden die Chancen von Olympus sogar noch besser. Was für ein Wunder. Wer Ausrüstung der Firmen hat, wird natürlich deren Spiegellose begrüßen. Aber auch sehen, das es ausser den adaptierten Objektiven nur wenig Auswahl gibt. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis deren Spiegellosen auf eigenen Füssen stehen können. Schön für dich. Aber daraus die Zukunft von Olympus abzuleiten, halte ich für sehr gewagt. Ja, es wird immer Enthusiasten geben, die unbedingt 35mm Kameras brauchen. Aber das ist eine immer kleinere Gruppe, um die sich inzwischen viel mehr Mitbewerber streiten. Ich würde eher darauf wetten, das einer der Anbieter von 35mm Kameras den Markt verlässt.
  5. Richtig, und wie du schon geschrieben hast, es werden die aktuellen Pläne in den Quartalsberichten publiziert. Wie man daraus eine "Entscheidung im nächsten Quartal treffen" machen kann, ist mir schleierhaft. Ist ja schon schlimm genug, wenn beliebige Käseblätter und unseriöse "Fotografieexperten" auf YouTube die Dinge so verzerren, aber können wir wenigstens hier im Forum ein bisschen sorgfältiger vorgehen, bevor wir das Ende von Olympus vorhersagen?
  6. Fassen wir es nochmal zusammen: der Kameramarkt ist seit einer Weile sehr schwach, die meisten Firmen machen eher Verluste. Canon und Nikon haben das zusätzliche Problem des Umbruchs auf Spiegellos, der zusätzliche Kosten verursacht und momentan eher nicht das Geschäft stärkt. Sony steht ganz gut da als Platzhirsch bei den 35mm Spiegellosen und da Sony für viele Firmen Sensoren liefert Olympus hat die Umstellung auf Spiegellos schon lange hinter sich und jetzt ein etabliertes und komplettes System mit wenig direkter Konkurrenz. Olympus hat weitere Produkte in der Pipeline, es wird also weiterhin in Forschung und Entwicklung investiert. Die Kamerasparte ist zwar defizitär, die Gesamtfirma steht aber exzellent da. Die Kamerasparte wurde klar als essenzieller Bestandteil bezeichnet. Natürlich ist es möglich, das die Geschäftsführung von Olympus schon morgen ihre Meinung ändert. Aber nach allen bekannten und kommunizierten Fakten gibt es jetzt keinen Grund, sich gerade um die Fotosparte von Olympus besondere Sorgen zu machen.
  7. Ich bezweifele, das es der Wille ist. Aber eine wirklich gute Spiegellose zu bauen braucht halt auch ein Weilchen. Olympus hat da fast 10 Jahre Vorsprung. Und das signifikante Firmwareupdate für die E-M1.2 hat ja gezeigt, das es eben dauert, bis man aus einer gegebenen Hardware das Maximum herausholt. Für ein "Erstlingswerk" sind die Nikon und die Canon nicht schlecht, aber es wäre vermessen anzunehmen, das gleich die erste Kamera der Hammer wird. Dazu kommt ein sehr begrenztes Objektivangebot. Ich denke der Umstieg auf Spiegellos ist unausweichlich, aber sowohl Nikon und Canon sind sehr spät damit dran und der Einstieg fällt auch noch in eine Zeit, in der der Kameramarkt gerade in einer Rezession ist. Dazu kommt, das der Markt von 35mm Spiegellosen gerade massiv wächst. Hatten die DSLR von Canon und Nikon kaum eine Konkurrenz, so haben wir bei den Spiegellosen Sony, die viel zu lange Zeit hatten, den Markt an sich zu reissen und die L-Allianz, wo 3 Panasonic und Sigma zu Leica gestoßen sind, und alle 3 interessante Kameras anbieten. Daher glaube ich das Olympus und Panasonic mit mFT gut aufgestellt sind. Die Systeme sind ausgereift und eine echte Alternative zu den 35mm Kameras, wo der Markt sicherlich überbesetzt ist.
  8. Ja, bei solchen Blenden nimmt die Schärfe des Objektivs geringfügig ab. Sprich: wenn man die Blende braucht, sollte man sie verwenden, wenn nicht, dann besser nicht :). Aber bei Makro verwende ich auch bis Blende 16.
  9. Das sind nur Beispielwerte, ohne eine konkrete Bregrenzung vorzugeben. Die Kameras unterstützt beliebige Blendenwerte, abhängig vom Objektiv. Die größte Blende bei Olympus Objektiven ist 1.2, von Voigtländer gibt es manuelle Objektive mit Blende 0.95. Die kleinsten Blenden liegen je nach Objektiv bei 16-22.
  10. Nachdem ich nochmal darüber nachgedacht habe, denke ich, das man nicht nur den Blickwinkel für das gesamte Bild betrachten muss - da liegt das Fisheye natürlich weit vorne - sondern die Funktion, die beschreibt, wie die Sphäre des Sternenhimmels auf den Sensor projeziert wird. Bei einem rektalinearen WW werden die Ecken sehr stark ausgedehnt, daher wird man da die stärkeren Bewegungen bei den Sternen haben, beim Fisheye wird es eher anders herum haben, da ist die Bildmitte kritischer. Das erklärt auch warum das Fisheye mit der längeren Brennweite einen größeren Blickwinkel erzielt, weil die Projektionsfunktion eben so unterschiedlich ist.
  11. Da das Fisheye noch weitwinkliger als das 7mm ist, sollte man damit länger belichten können - die 8mm Brennweite sind da etwas misweisend.
  12. Aber natürlich gibt es exakt das: https://de.leica-camera.com/Fotografie/Leica-M/M-Objektive/Leica-Summarit-M-1-2,4-50-mm Ein sehr schönes und kompaktes Objektiv. Und ein Grund, warum das Leica M-System immer noch eine besondere Rolle einnimmt, weil man extrem kompakte Optiken mit einem 35mm-Sensor kombiniert. Hat halt seinen Preis. Macht aber viel Spass 🙂
  13. Be careful what you wish for... Abgesehen davon, das ich allem was Thorsten gerade sagte zustimme, es gibt eine Serie von Objektiven, die hervorragende Leistungen und kleine Abmessungen verbinden. Auch das Gewicht ist in Ordnung, liesse sich mit etwas mehr Kunststoffen sogar noch drücken. Das sind die Leica-M Objektive. Als 35mm-Objektive haben sie Abmessungen, die kompakten mFT-Objektiven gleichkommen. Die kosten dann allerdings auch "etwas" :). Erreicht wird die Leistung dadurch, das relativ wenige (typisch 5-7) Linsen aus teilweise exotischen Gläsern verarbeitet werden. Und die Konstruktion der Objektive sehr sorgfältig durchgeführt wurde. Allerdings ohne AF, da muss man ehrlich sein.
  14. Nochmal, wozu soll ich mir eine spezielle Videokamera kaufen, wenn ich dafür schon eine hervorragende Kamera habe, die nur durch die Software daran gehindert wird? Eine Videokamera, die gutes 4k liefert und die eine gute Optik hat, wird man für 150 € nicht so schnell bekommen. Zumal mit mindestens einem mFT-Sensor und einer wirklich lichtstarken Optik.
  15. Vielleicht noch als ergänzender Kommentar: das 40-150/2.8 ist ein tolles und sehr vielseitiges Objektiv. Allerdings ist es eben nicht nur mehr als eine Blende lichtschwächer, sondern vor allem auch mehr als doppelt so groß wie das 75er und auch fast doppelt so teuer. Daher nur bedingt eine Alternative. Das 75er ist eben auch noch sehr kompakt, das passt in die kleinste Fototasche, oder sogar in die Jackentasche rein.
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