Jump to content
Die PEN, OM-D & E-System Community

Peter Herth

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    440
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

67 Ausgezeichnet

Über Peter Herth

Letzte Besucher des Profils

279 Profilaufrufe
  1. Peter Herth

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Das Volksbegehren verlangt ja nicht etwa 100% Bio-Anbau, sondern nur eine erhöhte Quote, dich ich für sinnvoll halte. Jeglicher Ackerbau zum Zweck der Energiegewinnung ist natürlich ökologisch eine Katastrophe. Jede Solarzelle bringt pro Fläche ein Vielfaches an Ertrag an Energie wie jeglicher Anbau. Die Photosyntese ist energetisch nämlich nicht besonders effizient. Dazu kommt, das man Felder sogar bis ca. 30% mit Solarzellen überdachen kann, ohne den Ertrag einzuschränken. Alternativ kann man unter den Solarzellen auch einfach Wildwuchs zulassen, der der Artenvielfalt zu Gute kommt. Wir haben also noch sehr viele Möglichkeiten, die Fläche sowohl ökologischer als auch effizienter zu Nutzen, noch lange nicht ausgenutzt. Peter
  2. Peter Herth

    E-M1X

    Ich halte ein GPS in der Kamera - idealerweise im Verbund mit einem elektronischen Kompass für die Richtung, in die man fotografiert hat, für ein sehr wertvolles Werkzeug. Natürlich muss man vor dem Weiterverteilen der Daten aufpassen. Man will sicher manche Tierpositionen nicht in die Öffentlichkeit tragen. Aber umgekehrt ist es gerade für die saubere Dokumentation von Beobachtungen extrem hilfreich, wenn jede Tieraufnahme genau zu lokalisieren ist. So sehr ich weiterhin auf mögliche neue Features gespannt bin, und soviel Spass es macht, einzelne technische Aspekte zu diskutieren, am Ende ist es vor allem wichtig, das die Kamera als Gesamtpaket "funktioniert". Das ist wichtiger als einzelne Specs. Peter
  3. Peter Herth

    E-M1X

    Da wäre ich doch sehr interessiert, warum das so sein soll und für konkrete Beispiele. BSI sollte die Empfindlichkeit des Sensors vergrößern und damit eher weniger Rauschen bedeuten. Peter
  4. Peter Herth

    Olympus 150-400mm f4 PRO

    Danke für die Korrektur, ich meinte natürlich den Hauptspiegel. Peter
  5. Peter Herth

    Olympus 150-400mm f4 PRO

    Ich bin sehr ein Freund davon, technische Aussagen ganz klar darzustellen. Aber genau deshalb ärgere ich mich auch so, wenn meine grundsätzlich richtige Aussage von dir als "Falsch" bezeichtnet wird. Was soll nun der Leser denken, der meine Aussage so verstanden hat, wie ich sie beabsichtigt habe? Ich gestehe ein, mein Satz war schlampig formuliert, bessere Interpunktion hätte ihn retten könnten. Aber dann hätte es gereicht, den relevanten Teil klarer zu formulieren. Mein Satz war: "Ein 400f4 wird immer > 100mm Frontlinsendurchmesser haben, das ist einfach die Definition der Blende "f4". Weil eben die Eingangspupille ein viertel der Brennweite ist. Damit auch der Frontlinse." Sauberer wäre gewesen: "Ein 400f4 wird immer > 100mm Frontlinsendurchmesser haben. Die Definition der Blende "f4" ist einfach, das der Durchmesser der Eingangspupille ein Viertel der Brennweite ist. Damit ist auch der Durchmesser der Frontlinse mindestens ein Viertel der Brennweite". Peter
  6. Peter Herth

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Ich finde es toll, wenn dein Betrieb umweltfreundlich und erfolgreich arbeitet, aber es gibt leider kommerziell sehr erfolgreiche Betriebe, eben weil sie die Umwelt rücksichtslos schädigen. Das ist sicher der Fall, aber was machen wir mit den Betrieben, die das nicht tun? Könntest du mal ganz konkrete Punkte des Gesetzesentwurfes nennen und erklären wieso dies deiner Meinung so ist? Mal ganz dumm gefragt: wie soll ich als Bewohner eines Münchner Vorortes mit den Landwirten kooperieren und zusammenarbeiten, damit diese die Insekten und das Grundwasser besser schützen? Warum geschah das bisher nicht, ohne das ein Gesetz eingebracht werden musste? Wie genau soll ich mein Verhalten ändern, um die Insektenvielfalt zu fördern? Wie genau soll ich mein Konsumverhalten ändern, damit die heimischen Insekten geschützt werden? Überall dort, wo ich erkenne, das mein Verhalten auswirkungen hat, versuche ich natürlich entsprechend zu handeln. Nein, das alleine reicht nicht aus. Aber es ist ein wichtiger Schritt in einem wichtigen Teilaspekt. Nimm nur das Rauchverbot in Gaststätten. Da hat sich Jahrzehntelang nichts getan, als Nichtraucher war man, wenn man auf soziale Kontakte nicht verzichten wollte, ziemlich hilflos. Aufgrund von Volksbegehren wurde das Problem gelöst. Das hatte ganz konkrete und sehr positive Auswirkungen. Um nochmal auf das Thema zu spechen zu kommen, wenn du fachliche Kommentare aus deiner Sicht zu einzelnen Punkten, die in dem Volksbegehren gefordert werden, machen könntest, würde ich das sehr begrüßen. Dann könnten wir eine sachliche Diskussion haben, ob dieses Begehren sinnvoll oder abzulehnen ist. Peter
  7. Peter Herth

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Du kommst aus deinem Denkfehler nicht heraus - vielleicht willst du das ja auch gar nicht. Die "Umweltbelastung" durch die Menschheit ergibt sich aus dem Produkt aus Anzahl der Menschen mal der Umweltbelastung durch das einzelne Individuum. Natürlich, wenn das einzelne Individuum sehr umweltbelastend ist, dann ist die Anzahl der Menschen eine ganz problematische Größe. Das sieht man gut in der Geschichte, denn als wir nur als Jäger und Sammler lebten, hat Deutschland vielleicht ein paar Zehntausend Menschen ernährt. Dabei haben wie fleissig Tierarten ausgerottet. Mit der Einführung der Landwirtschaft konnten viel mehr Menschen ernährt werden. Die Landwirtschaft hatte (schon vor über 1000 Jahren) eine Umgestaltung weiter Landstriche zur Folge und es gab Missernten und Hungersnöte weil diese Landwirdschaft nicht nachhaltig genug war. Die Böden wurden ausgelaugt und unfruchtbar. Durch Verbesserungen der Technik (z.B. 3-Felderwirtschaft und später Düngung) wurde die Nachhaltigkeit verbessert. Bis zu dem Punk wo wir über 80 Millionen Deutsche ernähren können. Nun müssen wir halt ständig darauf hin arbeiten, das alles, was wir machen, möglichst nachhaltig und unschädlich ist. Das Ozonloch wurde nicht von der Überbevölkerung verursacht, sondern von ganz bestimmen Haarsprays und Kühlmitteln. Nach deren Verbot beginnt sich das Ozonloch zu schliessen. Das wir momentan ein massives Insektensterben beobachten, hängt nicht an der Überbevölkerung, sondern an den Methoden der Landwirtschaft. Da muss man eben schauen, das wir nicht unnötige oder die falsche Chemie einsetzen. Ein weiterer einfacher Punkt ist die Schaffung von Rückzugsgebieten für Insekten. Wenn man ein 100m Feld auch nur durch eine 10m Hecke begrenzt, wird auch wieder viel erreicht. Und so weiter und so weiter. Bei dem Volksbegehren geht es um Massnahmen, um ganz lokal in Bayern die ökologische Balance zu verbessern. Wenn es sachliche Kritik an den Massnahmen gibt, bin ich sehr daran interessiert. Aber die Überbevölkerung ist hier nicht das relevante Thema, im Gegenteil, damit lenkt man von den relevanten Frage ab und verhindert gar, das ökologischer Fortschritt erreicht wird. Aber vielleicht ist das sogar die Absicht. Peter
  8. Wie Rob schreibt, ist das Sensorglas zusammen mit der Winkelabhängigkeit von Digitalsensoren der Hauptgrund, warum viele alte Objektive sich nicht so gut an Digitalkameras machen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Brennweite des Objektivs. Umso länger die Brennweite, umso geringer fallen die Effekte aus und umso eher wird das Objektiv an der Digitalkamera seine volle Leistung bringen können. Daher verwundern die guten Ergebnisse mit dem 90mm Objektiv nicht. Gut sehen kann man das, wenn man versucht, Leica-M Objektive an einer Sony A7 zu betreiben. Da gilt grob die Daumenregel: 50mm und darüber funktioniert, alles darunter eher nicht. Selbst mit modernen M-Objektiven, die ganz sicher ausgezeichnet sind. Aber eben nicht mit dem dicken Sensorglas zu recht kommen. Auch da gibt es einzelne Abweichler, nämlich genau die, die besonders "telezentrisch" konstruiert sind. Es gibt wohl Firmen, die das dicke Sensorglas bei einer A7 ersetzen, um die Kamera verträglicher für "Altglas" zu machen. Umgekehrt verbaut Leica bei seinen digitalen Ms extrem dünne Sensorgläser*, damit alle Optiken ihre Leistung erbringen. Das klappt sehr gut, an einer digitalen M lassen sich praktisch alle Optiken verwenden, die Leica je gebaut hat - es gibt nur 2 oder 3 geschichtliche Ausnahmen, wo das Objektiv rein mechanisch nicht ganz passt. Peter *) Und es es gut dokumentiert, wie viele Schwierigkeiten Leica mit den dünnen Sensorgläsern hatte. Eine Aufgabe der Gläser ist ja auch die Funktion als Infrarotfilter. Bei der ersten digitalen M, der M8 war der Infrarotfilter zu schwach, es gab Fehlfarben und letztlich wurde die Verwendung nur mit einem Infrarotsperrfilter vor dem Objektiv empfohlen. Bei der M9 war der Filter ausreichend, aber die in den ersten Jahren verbauten Sensorgläser waren nicht robust genug und mussten später gegen eine haltbarere Ausführung ausgetauscht werden. Erst mit den darauf folgenden Ms hat Leica das Problem komplett in den Griff bekommen.
  9. Peter Herth

    E-M1X

    Also ich denke nicht, das aus der Vorstelleung der E-M1X folgt, das Olympus die anderen Segmente vernachlässigt. Aber sicherlich muss Olympus in diesem Jahr in den Segmenten für die ambitionierten Amateure dringend mal wieder etwas tun. Allerdings deuten die Gerüchte ja auch darauf hin, das mit noch mehr Kameras in 2019 zu rechnen ist. Genauso würde ich hoffen, das es auch noch Objektivneuheiten in der mittleren Klasse der Objektive gibt (also wie 25/1.8, 45/1.8) weil bei diesen Objektiven sowohl die Abmessungen als auch die Leistungsmerkmale bei einem vertretbaren Preis geradezu ein Alleinstellungsmerkmal für mFT darstellen. Peter
  10. Peter Herth

    Olympus 150-400mm f4 PRO

    Also entweder haben wir eine vernünftige Diskussion, wo wir versuchen zu einem gemeinsamen Verständnis zu kommen oder nicht. Aber einfach meinen Beitrag als falsch zu bezeichnen und dann nicht auf mein Nachhaken einzugehen, finde ich nicht in Ordnung.
  11. Peter Herth

    Olympus 150-400mm f4 PRO

    Was bitte ist falsch an der Behauptung, das die Definition von f4 eben sagt, das die Eingangspupille ein Viertel der Brennweite ist?
  12. Peter Herth

    Olympus 150-400mm f4 PRO

    Bevor du mein Posting als "falsch" bezeichnest, solltest du es erst einmal sorgfältig durchlesen. Ich schrieb: " Ein 400f4 wird immer > 100mm Frontlinsendurchmesser haben, das ist einfach die Definition der Blende "f4". Weil eben die Eingangspupille ein viertel der Brennweite ist. Damit auch der Frontlinse. " 400/f4 bedeutet, die Eingangspupille ist ein Viertel der Brennweite. Und in den meisten Fällen damit auch die Frontlinse. Die Frontlinse kann aus technischen Gründen größer sein, aber niemals kleiner. Bei vielen Optiken, z.B. allen Arten von Teleskopen ist es sogar exakt der lichte Durchmesser der Frontlinse bzw. des Fangspiegels. Wenn es dir aus dem Zusammenhang nicht klar war, spendiere ich dir gerne noch ein "mindestens". Die Frontlinse ist bei f4 mindestens ein Viertel der Brennweite. Bei langbrennweitigen Objektiven dürfte sie ziemlich genau so groß sein. Peter
  13. Peter Herth

    Olympus 150-400mm f4 PRO

    Du hast, als du mich zitiert hast, den wesentlichen Halbsatz weggelassen. Ein 400f4 wird immer > 100mm Frontlinsendurchmesser haben, das ist einfach die Definition der Blende "f4". Weil eben die Eingangspupille ein viertel der Brennweite ist. Damit auch der Frontlinse. Ein 400f4 für das iPhone hätte genauso eine 100mm Frontlinse. Warum ist also das Objektiv von einem iPhone so klein? Weil es in etwa ein 7mm/2 ist (ich habe die genauen Werte nicht im Kopf). Dann hätte es einen Frontlinsendurchmesser von lediglich 3.5mm. Genauso brauchen Mittelformatkameras längere Brennweiten für den gleichen Blickwinkel als 35mm - damit auch größere Durchmesse. Brennweite/Blende liefert auch immer nur einen Mindestdurchmesser. Es gibt je nach Brennweite auch technische Faktoren, aufgrund derer man das Objektiv mit einem deutlich größerem Durchmesser baut, als unbedingt notwendig. Man möchte ja für Digitalkameras einen möglichst senkrechten Lichteinfall auf dem Sensor haben. Daher werden die Objektive gerade im Weitwinkelbereich oft deutlich größere Durchmesser. Ein 25/1.0 bräuchte nur einen Durchmesser von 25mm, aber sowohl das 25/1.8 als vor allem auch das 25/1.2 haben deutlich größere Durchmesser. Peter
  14. Bei meiner E-M1Mk1 gehe ich üblicherweise bis ISO 6400, das ist auch meine Begrenzung für Auto-ISO. Im Zweifelsfall schadet etwas Rauschen einem Bild viel weniger, als Bewegungsunschärfe. Ersteres fällt entweder nicht auf oder lässt sich reduzieren, zweiteres ruiniert meist das Bild. Peter
  15. Peter Herth

    E-M1X

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das da eine Fläche von ca 2x2cm komplett leer gelassen wird. Daher klingt die Theorie mit einem Display für mich überzeugend. Wäre klasse, wenn wichtige Anzeigen auch dann sichtbar sind, wenn die Kamera abgeschaltet ist. Dann hätte das Display einen großen praktischen Vorteil: man kann gewisse Dinge (Batterie, freier Speicher, etc.) auch bei ausgeschalteter Kamera erkennen. Peter
×

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.