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Eisenhower

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Über Eisenhower

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    Eisenhower

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  1. Robert, mir scheint Du hast was gegen Herrn Rockwell im Allgemeinen? Er ist halt ein recht bekannter Fotograf der auch schon einige Preise gewonnen hat und seine Meinungen und Thesen recht provokant fomuliert. Du musst die Texte mit einem Augenzwinkern lesen und das Gute für dich rausziehen. So mache ich es jedenfalls. Auch andere sogenannte Pros schreiben Käse und auch mal wieder vernünftiges. Selbst die Profs und Dozenten an meiner Uni haben ab und an Blödsinn erzählt.
  2. Robert, der TO wusste wahrscheinlich nicht das der Artikel von Rockwell schon allen bekannt ist. Außerdem denke ich, es ist legitim dass er den Artikel hier im Forum zur Diskussion stellt, man muss sich ja nicht daran beteiligen. Ich dachte eigentlich in diesem Forum kann man alle Aspekte der Fotografie besprechen? Man sollte die Texte von Ken Rockwell einfach nur als seine Meinung und machmal als Denkanstoß nehmen. Ob sie zutreffen muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich habe halt auch manchmal das Gefühl, die Kamera entwickelt sich mehr und mehr zu einem Fetisch mit einer sozialen Funktion.
  3. Robert, jeder Mensch geht halt anders mit Sprache um, das sei auch Herrn Rockwell gestattet. In einem anderen Kontext hat er mal geschrieben das er jede Menge Anfragen über das richtige Equipment bekommt. Schätze das ging ihm auf die Nerven - soviel zu seiner Motivation. Auch Ken Rockwell darf schreiben was er will, insbesondere auf seiner eigenen Website. In einem Punkt möchte ich Dir widersprechen: es handelt sich nicht um einen Allgemeinplatz. Gerade die Marketingabteilungen der Hersteller legen den Focus auf die technischen Eigenschaften von Equipment und es kommt immer neues dazu - mit besseren Eigenschaften. Dieses wird in den Foren natürlich diskutiert - zu Recht. Allerdings geht ein Heilsversprechen damit einher: bessere Bilder. Im technischen Sinne wird das auch selten jemand abstreiten. Auch ich freue mich über einen Bildstabilisator. Wenn man sich allerdings die letzten Jahrzehnte der Fotografie und die Bilder ansieht, wird man schnell sehen das es egal ist mit welchen Equipment ein Foto gemacht wurde. Schauen wir uns die Bilder von Walker Evans an, besonders das hervorragende Bild mit der Fabrik, den Wohnhäusern und dem Friedhof im Vordergrund. Dort schafft er es alle Facetten des amerikanischen Lebens auf dem Lande abzubilden. Das Bild hätte auch mit einer Ritsch-Ratsch-Klick gemacht werden können (er benutzte dafür soweit ich weiß eine 8x10 Kamera mit fester Belichtungszeit und Brennweite). Oder Cartier-Bresson. Er nutzte eine Leica M immer mit 50mm Festbrennweite. Unser heutiges Equipment ist haushoch überlegen. Die Aspekte der Bildgestaltung und der Intention werden heute nicht sonderlich diskutiert. Für Rockwell sind es gerade diese die gute Bilder ausmachen. Ich finde es gut wenn hin und wieder darauf verwiesen wird, denn es relativiert die Technik etwas. Das ganze was ich geschrieben habe gilt natürlich nur wenn man Fotografie als Kunst betrachtet und die Bildaussage in den Vordergrund stellt. Wenn man die Fotograqfie lediglich als Abbildung von irgendwas betrachtet und sich den technischen Aspekten widmen möchte dann natürlich nicht. Insofern finde ich die Aufregung um Rockwells Texte unverständlich, jeder kann seinen Zugang zur Fotografie wählen und sich seine eigene Meinung bilden. Ich persönlich bin in der Mitte. Ich mag auch gutes Equipment, bilde mir aber nicht ein damit bessere/aussagekräftigere Fotos machen zu können. Technik ist für mich kein Selbstzweck. Gleichwohl mag ich mein 50/2.0 aufgrund der Lichstärke und der Schärfe. Zu Deinen Links: Herr Rockwell schreibt auch ab und an Sachen, mit denen ich auch nicht übereinstimme. Allerdings macht es den Text um den wir hier diskutieren nicht falscher. Die Ken Rockwell Facts fand ich sehr amüsant ;-)
  4. So war's nicht gemeint – er leidet insofern an Überschätzung seiner selbst, als er eine Überschätzung der Künstlereigenschaft des Fotografen betreibt. Diese Überschätzung schließt seine Kollegen natürlich mit ein, richtet sich aber gegen das, was den Anteil des Künstlers am Ergebnis schmälern könnte. Warum sagt er das dann nicht so? Dann würde ich ihm von Herzen zustimmen! Solange er aber meint, stattdessen sagen zu müssen, die Kameratechnik sei "egal", solange muss ich ihm widersprechen ;-) Grüße, Robert Nun, ich denke Rockwell wollte halt ein bischen provozieren. Wenn man auf seiner Seite nachschaut sieht man ja dass er auch hochwertiges Equipment verwendet. Er sagt ja auch nicht die Kamera ist völlig egal, sie soll einem beim Fotografieren halt nicht im Weg sein. Rockwell sagt eine moderne Kamera macht es einfacher die gewünschten Bildresultate zu erzielen und erlaubt es das der "Künstler" sprich Fotograf sich voll und ganz auf das Motiv konzentrieren kann. Ihm geht es mehr um das Resultat, das Bild an sich. Da gibt es halt mehr als die technische Abbildungsleistung des Apparats. Warum der das nicht direkt sagt ist seine Sache, argumentativ ist der Artikel natürlich eine Polemik gegen die Technikverliebtheit und die Diskussionen in den Foren. Ich hatte mal ein Gedankenspiel gemacht: mann nimmt Anselm Adams, Walker Evans, Cartier Bresson und gibt ihnen eine Fuji F30 oder meine alte Minolta X300 mit Standardobjektiv. Weiterhin wählen wir hier drei Forumsmitglieder und statten sie mit dem modernsten aus, was Kameratechnik heute bietet. Dann schicken wir die Leute auf eine Wochenendtour durch Frankfurt. Wahrscheinlich werden die drei alten Recken interesantere Bilder mitbringen als die drei anderen. Ich glaube das will Rockwell sagen: die Technik ist zweitrangig. Erstrangig ist die Intension und die Motivation beim Fotografieren.
  5. Genau das könnte das Problem sein ;-) Nein, hat er nicht. Einen beträchtlichen Teil der Bilder, die zum Beispiel ich als Teil dieses "Rests", als engagierter Amateurknipser, in den vergangenen Jahren dank des technischen Fortschritts mit einer DSLR gemacht habe, hätte ich zum Beispiel mit meiner analogen Ausrüstung ein paar Jahre zuvor entweder gar nicht hinbekommen, oder in einer Qualität, die allenfalls für den Papierkorb gereicht hätte. Sei es, weil kleine Sensorformate und Bildstabilisatoren mir Freihand-Teleperspektiven eröffnet haben, die es damals nicht gab, sei es, weil die Available-Light-Fähigkeiten von DSLRs selbst mit kleineren Formaten diejenigen des Kleinbildfilms deutlich übersteigen, und so weiter. Wer ehrlich zu sich selbst ist, anstatt wie Rockwell einem Künstlerdünkel der Selbstüberschätzung zu verfallen, der nichts außer der eigenen Großartigkeit Anteil an seinen fotografischen Ergebnissen zuzugestehen bereits ist, muss das doch eigentlich erkennen... Grüße, Robert Was spricht dagegen dass Rockwell sich als Künstler sieht? Ich denke nicht dass er an Selbstüberschätzung leidet, dafür spricht er zu respektvoll von seinen Kollegen. Aber mal zum Thema: kann ja sein dass man heute mit der Technik mehr Möglichkeiten hat im Dunkeln zu fotografieren, schärfere Bilder macht, etc. Es geht darum dass ein Bild eine Aussage haben sollte, hier spielt die Motivation und der Blickwinkel des Fotografen die Hauptrolle. Was Rockwell eigentlich sagen möchte ist: kommt doch mal von eurer Technik ein wenig weg und beschäftigt euch mit dem Sehen, Arrangieren und der Bildaussage. Wegen der schauen sich doch die Leute die Bilder an oder schauen halt weg. Ist doch auch OK das so zu sehen. Er sagt ja nicht das die Technik per se schlecht ist, man sollte halt nicht denken das man mit der besten Technik auch die besten Fotos macht, da gehört schon etwas mehr dazu.
  6. Ken Rockwell sieht sich als Künstler. Deshalb geht es ihm wahrscheinlich auf die Nerven wenn er immer wieder auf sein Equipment angesprochen wird. Ich denke sein Artikel war wohl eine Reaktion darauf. Wenn man die anderen Artikel von ihm durchliest, merkt man ja auch die Ironie die darin mitschwingt. Zudem testet er selbst immer das neueste Geraffel und stellt seine Tests online. Ihm geht es nicht um Sportfotografen und Modelfotografen.Das dort besondere Anforderungen sind ist ihm auch klar. Ich glaube ihm geht es um den Rest, der anspruchsvoll fotografieren will und nicht sein Geld damit verdient - sich aber fotografisch weiterentwickeln will. Da hat er ja auch recht! Es ist auch mein Eindruck dass diese Klientel zu sehr nach neuen Features, Modellen, etc. hinter her ist - was die Bilder nicht besser macht. Als Hobbyfotograf will man doch hören dass andere die eigenen Bilder interessant finden und daran hängen bleiben. Meine Erfahrung in den letzten 25 Jahren ist die, dass es nicht von der Kamera abhängt. Sowohl mit einer Minolta X300 wie auch mit einer Nikon analog Kompakten die ich ausschließlich in New York benutzt habe bis hin zu meinen FT Apparaten gab es immer Bilder die ankamen. Wichtig war die Bildaussage. und da hat Rockwell recht. Trotz aller technischen Innovationen werden die Bilder nicht künstlerisch besser. Es sind die Menschen mit einem besonderen Blickwinkel, mit Ideen und mit Inspiriation die den Unterschied machen. Habe gestern auf Arte einen Bericht über die Fotografin Barbara Klemm gesehen. Die fotografiert sein Jahrzehnten für die FAZ, immer mit einer analogen Canon SLR und einer Leica M6. Nix High-End Technik. Faszinierende Bilder einer Fotojournalistin. Es ist ziemlicher Unsinn anzunehmen ihre Bilder hätten mit aktuellen Kameras und aktueller Technik mehr Gehalt.
  7. Eisenhower

    MyZeil Frankfurt

  8. Eisenhower

    Gefräßige Heuschrecke

    Gefräßge Heuschrecke im Terrarium, fotografiert mit der E-300 und dem Zuiko 35/3.5 Makro
  9. Eisenhower

    Schrecke Makro

    Eine Schrecke im Terrarium durch die Glasscheibe mit der E-300 und dem 35mm/3.5 fotografiert.
  10. Eisenhower

    Uhu

    Fotografiert mit der E-510 und dem Zuiko 40-150
  11. Eisenhower

    Eulenbaby

    Eulenbaby, fotografiert mit der E-510 und dem 40-150 Zuiko
  12. Eisenhower

    Falke

    Falke, fotografiert bei der Greifvögel-Flugschau auf der Ronneburg
  13. Hallo Forum, bin über die Olympus Webseite auf dieses Forum aufmerksam geworden. Ich nutze das E-System seit Erscheinen der E-300, also seit Weihnachten 2004 und besitze mittlerweile einige Bodys und Objektive von Olympus. Das Layout des Forums gefällt mir sehr gut. Freue mich auf die Diskussionen mit euch. Gruss Eisenhower
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