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Libelle103

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  1. Libelle103

    Frage an (Pentax) Umsteiger

    Hallo Klaus, ich stand vor ca. 6 Jahren vor genau der gleichen Entscheidung, allerdings bin ich von Nikon zu Olympus gewechselt. In meiner fotografischen Anfangszeit habe ich Jahrelang mit Pentax fotografiert, noch zu Analogzeiten und bin von Pentax zu Nikon gewechselt. Auch ich hatte zunächst eine kleinere leichte Olympus- Ausrüstung, als Ergänzung neben meiner schweren, umfangreichen Nikon- Ausrüstung. Dann viel mir aber auf, das die Ergebnisse, trotz des kleineren Sensors mit der damaligen EM5, in der Praxis nicht schlechter waren, als mit meinen höher auflösenden Nikons, mit deutlich größeren Sensoren. Inzwischen haben sich die Sensoren weiter stark verbessert, so das ein sichtbarer Unterschied in immer höhere ISO- Regionen verschoben wird. Aktuell bei ca 3200 ISO, für meine Anwendungen. Zu meinem Qualitätsanspruch: Ich betreibe intensiv Naturfotografie, bin GDT- Mitglied, halte Vorträge, bestücke Ausstellungen drucke mit einem Prof- Drucker bis A3 selbst und lasse für Kunden auch großformatige Ausdrucke anfertigen, mit MFT alles kein Problem. Die Bildqualität hat sich beim Wechsel von Nikon zu Olympus sogar verbessert, warum?: - Die Objektive weisen durch die Bank eine bessere Randschärfe bei Offenblende auf, als meine früheren, höherpreisigen und schwereren Nikkore - Wegen der wirklich herausragenden Bildstabilisatoren von Olympus - Durch das deutlich reduzierte Gewicht, kann ich mehr hochwertige Fremdobjektive einpacken, statt weniger Kompromiszooms und spare trotzdem noch Gewicht. Nachdem ich ein halbes Jahr parallel mit Olympus und Nikon gearbeitet habe, bin ich dann komplett auf Olympus umgestiegen, da die Nikonausrüstung meist im Schrank lag. Zu Pentax gebe ich folgenden zu bedenken: Ich verfolge diese Marke seit meinem Wechsel, dabei hat Pentax kontinuierlich Marktanteile verloren, das sagt jetzt nichts über die Qualität der Produkte aus. Wir befinden uns im Moment in einem Umbruch von Spiegelreflexsystemen zu Spiegellosen Systemen. Die Marktanteile von Spiegelreflexkameras sinken kontinuierlich und zwar immer stärker. Ein hochrangiger Canon Manager (Weltmarktführer bei Spiegelreflexsystemen) hat sich neulich folgendermaaßen geäußert: Sie erwarten einen Umsatzrückgang des Spiegelreflexsystems von 10% im Jahr! Langfristig werden sie sich auf Professionelle Systeme (Spiegellos) und Systeme für Firmenkunden beschränken, da der Fotomarkt insgesamt deutlich rückläufig ist. Dies wird für alle Hersteller Konsequenzen haben und es werden auch nicht alle Anbieter überleben. Nach Einschätzung einiger Branchenanalysten die ich neulich las, werden deren Meinung nach, 2 Systeme wahrscheinlich überleben: MFT und Sony FE. da es schon gut aufgestellte Spiegellose Systeme sind, mit einer großen Auswahl an Objektiven und weil der technische Fortschritt bei der Sensortechnologie kleine Sensoren immer besser macht. Bei den anderen Systemen waren sie sich nicht so sicher. Und Pentax wird nach deren Einschätzung als 1. vom Markt verschwinden. Selbst nach Einschätzung eines Panasonic- Managers, wird auch langfristig der Marktanteil von Sensoren kleiner als Vollformat, min. 70% betragen, deshalb bleiben die auch bei MFT. Was heißt das nun für Pentax: Pentax ist auch für mich der 1. Kandidat der vom Markt verschwinden wird, es ist ein Anbieter mit einem sehr kleinen Marktanteil und sie haben als einziger Hersteller noch kein Spiegelloses System, die spiegellosen Versuche von Pentax, sind am Markt gescheitert. Was heißt das für dich? Da der Trend stark zu Spiegellos geht, werden die Gebrauchtpreise von Spiegelreflexzubehör (Kameras und Objektive) in den nächsten Jahren deutlich sinken. Je eher du dich von dem System trennst umso geringer wird dein finanzieller Verlust ausfallen. Ich würde sofort wechseln! LG Thorsten
  2. Libelle103

    E-M1 II oder E-M5 II

    Hallo P28, da ich beide besitze und schon länger nutze, meine Meinung. Ich filme allerdings nicht, das bezieht sich allein aufs fotografieren: Ich will nicht die Features und Differenzen auflisten, das kannst du alles nachlesen. Die EM1-II nutze ich, wenn es auf perfekte Handhabung und sehr guten AF ankommt. Nicht nur der AF-C ist bei der EM1-II besser, sondern auch der AF bei wenig Licht, ein kleiner Schwachpunkt der EM5-II, den die PenF übrigens auch hat. Die EM5-II nutze ich immer dann, wenn es mir auf geringere Größe ankommt, für beide Kameras habe ich den zusätzlichen Batteriegriff, bei dem EM5-II Batteriefriff gefällt mir besonders das er 2-teilig ist, was einen guten Kompromiss darstellt wenn man nur einen Teil ohne das Akku-Teil verwendet. Die Handhabung gefällt mir an der EM1-II etwas besser, aber zu dem Preis der Gehäusegröße. Die EM5-II ist in Punkto Handhabung aber auch sehr gelungen. Der Bildstabilisator der EM5-II ist sehr gut, der Bildstabi der EM1.II noch etwas besser. Zur Bildqualität: Den Unterschied 16 zu 20 Mipx sieht man nur beim extremen Pixelpeeping, im Endprodukt nicht zu sehen, davon würde ich die Entscheidung nicht abhängig machen. Das Rauschen ist auch ähnlich, bei der EM1-II minimalst besser, ist für mich auch irrelevant. Ich würde aber folgendes bedenken: Die Bildqualität wird in 1. Linie vom Objektiv bestimmt, wenn du das gesparte Geld im Vergleich zur EM1-II in bessere Objektive steckst, hast du eine sichtbar bessere Bildqualität. Ich würde wenn ich mich entscheiden müsste so vorgehen: Ist für mich das größere Gehäuse, in Verbindung mit der dadurch etwas besseren Handhabung und der klar bessere AF wichtig, dann die EM1-II. Mag ich aber die geringe Größe ohne Zusatzhandgriff, die EM5 passt sogar in viele Jackentaschen (ohne Objektiv) und kommt es mir bei begrenztem Bugdet auf Bildqualität an, dann die EM5-II, denn die Preisdifferenz würde ich für erstklassige Objektive zurücklegen. Und davon gibt es im MFT System viele. Ich würde, bei meiner Art der Fotografie, eher zur EM5-II mit Spitzenoptik tendieren,wenn mein Bugdet begrenzt wäre. Übrigens hatte ich mit beiden Kameras noch kein Problem, beide sehr zuverlässig und beide abgedichtet.
  3. Libelle103

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Hallo Axel, danke für deinen Beitrag. Inzwischen habe ich ich mich intensiver mit dem DXO beschäftigt und bin weiterhin begeistert. Die Entwicklung, vor allem das Entrauschen und die selektiven Bearbeitungsmöglichkeiten sind wirklich herausragend, deutlich besser als bei Lightroom. Lightroom hat aber einen unübertroffenen Workflow und eine tolle Datenbank, z.B. kann man beim Import automatisch Sicherungskopienen auf einer 2. Festplatte anlegen lassen. Aber da man DXO prima in Lightroom integrieren kann, werden das in Zukunft meine Programme werden. Lightroom nutze ich ja schon fast seit Jahrzehnten. Aber Lightroom ist in der Entwicklung auch nicht schlecht. Ich habe Vergleiche angestellt: Bei "Normalen Bildern" (Normale ISO bis ISO 400 und ohne komplexe Perspektivkorrekturen, also ca. 90% meiner Bilder) ist die Entwicklung in Lightroom ebenso gut, da kann ich keinen Vorteil von DXO erkennen, aber mit Lightroom kenne ich mich auch viel besser aus. LG Thorsten
  4. Libelle103

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Wenn du deinen Workflow vereinfachen willst, wirst du kaum um Lightroom herum kommen, denn genau dafür ist Lightroom gemacht und inzwischen wirklich fast perfekt, wer viel fotografiert spart mit Lightroom enorm Lebenszeit. Fast seit dem Erscheinen von Lightroom arbeite ich damit, es ist Fotodatenbank, RAW- Konverter und Arbeitsplattform in einem, außerdem die Basis für Plug-Ins. Klar gibt es immer Programme die in einigen Punkten besser sind, wie z.B. DXO, aber in der Summe der Eigenschaften ist Lightroom konkurrenzlos, schon allein die Anbindung an Photoshop, ist perfekt. Photoshop nutze ich nur zum Ausdrucken und zur Druckvorbereitung, das geht mit Lightroom auch, gefällt mir in Photoshop aber besser. Vor Lightroom hatte ich verschiedene Programme zur RAW- Konvertierung und als Datenbank, das ist Murks und kostet viel Zeit, aber eine Datenbank ist Pflicht, wer noch auf Ordnerstruktur arbeitet, hat echt zu viel Zeit. Wichtig ist ja auch die Langfristaussicht, die Wahl der Fotodatenbank will gut überlegt sein, ich will ja nicht noch einmal umziehen müssen, dafür würde ich ja meinen kompletten Jahresurlaub benötigen. Und bei Adobe kann man sich sicherer sein, als bei anderen Herstellern. Die Datenbank die ich vor Lightroom verwandt habe, gibt es längst nicht mehr und dafür habe ich damals richtig Geld bezahlt. Da hat Adobe ganz einfach die Nase vorn, nicht umsonst ist es das mit Abstand meiste genutze Programm für Fotografen. Ja, DXO enthält schon von Haus aus ein Lightroom Plug-In, wird automatisch mitinstalliert. Und so bleibt dann auch Lightroom die Photoplattform. Sehr gut gemacht, die wissen schon warum. Lightroom ist einfach der Standard für Fotografen und kein Fotograf will mit seinen umfangreichen Datenbanken umziehen müssen, das haben die bei DXO gut erkannt. Außerdem ist die Farbwiedergabe der RAW- Entwicklung in Lightroom bei all meinen Kameras: Olympus, Panasonic, Sony, ausgezeichnet, jedenfalls besser als in anderen RAW Konvertrern die ich bislang getestet habe, bis auf evt. Capture One. Und besser als in DXO, wie ich festgestellt habe. Das die Farbwiedergabe bei DXO von der eingestellten Filmempfindlichkeit abhängt, ist echt ein Bug. Lightroom ist halt sehr ausgereift und läuft bombenstabil. Die herstellereigenen RAW Konverter verwende ich gar nicht, auch den von Olympus nicht, das stört einfach den Workflow und kostet zu viel Zeit. Wenn die RAW- Dateien eines Herstellers nicht mit Lightroom gut entwickelt werden können, z.B. die Farbwiedergabe nicht passt, ist es für mich ein Grund, die Kamera wieder zurück zu geben. Vor ca. 6 Jahren habe ich auch (einer von vielen Gründen) deshalb das System gewechselt, von Nikon auf Olympus, weil Nikon damals Kameras herausgebracht hat, deren RAW- Dateien von Lightroom nicht gut interpretiert werden konnten. Die Grünwiedergabe war eine Katastrophe und war auch nicht einfach zu beheben, mit dem Nikon RAW. Konverter damals klar besser, aber der war elendig langsam und passte gar nicht in meinen Workflow. Nikon hat die RAW Daten auch verschlüsselt und nicht offen gelegt, im Gegensatz zu Olympus, die haben eine viel offenere Politik geführt.- Das hat nicht nur mich verärgert. Also Lightroom ist der Quasi-Standard, das kann man mögen oder nicht, ist aber Fakt. Und wer als Hersteller nicht mit Adobe zusammen arbeitet, hat für mich schon verloren, das gilt für mich für Software-, wie für Kamerahersteller. DXO hat das erkannt. LG Thorsten
  5. Libelle103

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Dann verwende doch einfach beide, so werde ich es in Zukunft auch handhaben. Nicht jammern und picheln, sondern Hammern und Sicheln, also aktiv werden. Alles hat so sein Vor und Nachteile, ein Maximum gibt es nicht, nur ein Optimum. Wie pflegte mein alter Physik Prof. immer zu sagen: " Viele Leute verwechseln Optimum mit Maximum, das ist wie mit den Frauen: Nimmt man eine die gut aussieht, kann sie nicht kochen und die gut kochen können, sehen nur mau aus, also nimmt man eine, die einigermaßen kochen kann und einigermaßen aussieht, das ist ein Optimum." Ich nehme, auf unseren Fall bezogen das Maximum: Eine die gut aussieht und eine 2. die prima kochen kann! Forumsteilnehmerinnen natürlich auf Männer bezogen. Lightroom und DXO sollte man dann aber auf 2 verschiedenen Partitionen der Festplatte installieren, um Systemabstürze aufgrund von Eifersüchteleien zu vermeiden..... LG Thorsten
  6. Libelle103

    Objektiv Roadmap

    Neben einem 120er, oder 100er makro hätte ich noch Verwendung für ein lichtstarkes WW, z-B. 2.0/9, oder 2.0/8, ansonsten benötige ich nichts.
  7. Libelle103

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Wieso ist das falsch und warum sollen die Angst haben? Mir als Kunde ist doch völlig egal wie sie das Ziel erreichen, für mich als Fotograf zählt das Ergebnis und das ist ausgezeichnet. Durch die elektronischen Korrekturen hat die Bildqualität doch zugenommen. Ich will die Original- RAW- Daten gar nicht sehen, was ist schon Original? Die werden alle schon in der Kamera vorbearbeitet, die Daten vom Sensor bekommt kein Kunde zu sehen, bei keinem Hersteller. Da steckt viel Know-how des jeweiligen Herstellers drin, die lassen sich da verständlicherweise nicht gern in die Karten schauen. Das die RAW Daten unbearbeitete Rohdaten vom Sensor sind, ist ein weit verbreiteter Mythos, der nichts mit der Realität zu tun hat. Klar sind die RAW- Daten weniger bearbeitet als JPG, aber eben nicht unbearbeitet. Und das der Hersteller, ein Teil der Bearbeitung in des Bildbearbeitungsprogramm auslagert ist doch geschickt, spart Rechenpower in der Kamera und mir als Kunden ist das Wumpe, für mich zählen die Endergebnisse und die sind gut wie nie zuvor, da pflichte ich Omzu bei. LG Thorsten
  8. Libelle103

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Hallo Rob, wenn ich selbst bei kritischer Betrachtung keine negativen Effekte sehen kann, was solls? Theorie hin oder her. Durch eine Vignetierungskorrektur steigt das Rauschen am Bildrand, das stimmt, aber wenn ich es nicht sehen kann, interessiert es mich auch nicht weiter. Ich habe mal am Bildrand danach gesucht und nichts gefunden. So schlecht ist das Rauschen ja nicht, das eine leichte Erhöhung auffallen würde, messen kann man es sicherlich, ich sehe es aber nicht. Also ich bin von meinen Zuikos voll überzeugt, die sind besser als meine früheren Nikkore und die waren auch nicht schlecht, besonders in der Randschärfe bei Offenblende und im Gegenlichtverhalten sind meine Zuikos im Vergleich im Vorteil. Aber die PanaLeicas die ich besitze sind ebenso gut. Der bekannte Optik- Spezialist und Objektiv- Sachverständige Anders Uschold, der ja nun ständig Objektive testet, wurde mal nach seinem Lieblingshersteller gefragt, ansonsten hält er sich ja zurück. Seine Antwort: "Ich bin ein Fan der Zuikos" Ich besitze ja recht viele Zuikos, bis auf die billigen Kit- Objektive 14-42R und 14-42ez bin ich von der Qualität sehr angetan und hatte noch nie auch nur ein kleines Problem, das sah bei meinen teureren Nikkoren aber teilweise anders aus. LG Thorsten
  9. Libelle103

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Das sehe ich nicht so, wieso bittere Wahrheit? Wenn man ein Objektiv konzipiert, kann man es optisch perfekt mit hohen Aufwand korrigieren, was den Preis und das Gewicht erhöhen würde, durch evt größeren Bildkreis und zusätzliche Korrekturlinsen, oder man kann Restfehler kostengünstig herausrechnen, herausrechnen lassen, wenn man das moderat macht, sind keine Nachteile ersichtlich. Z,B, lassen sich Farbquerfehler, sprich chromatische Aberationen, leichte Verzeichnungen, oder Vignetierungen prima mit wenig Aufwand und vor allem ohne sichtbare Nachteile für den Kunden herausrechnen, warum soll man dann das Objektiv unnötigerweise verteuern und schwerer machen? Durch zusätzliche Korrekturen, sind optisch sogar bessere Kompromisse mit Hilfe der Software möglich. Bei der Konstrukion eines Objektives, ergeben sich dadurch viel mehr Freiheiten für die Entwickler. Ich empfinde das als positiv, entscheident ist für mich was hinten heraus kommt, sprich die Bildqualität und da gehören für mich die modernen Zuikos zu den besten Objektiven, die ich jemals verwandt habe, das war für mich auch einer der Gründe von Nikon auf Olympus umzusteigen: Die klar bessere optische Performance, zu relativ günstigen Preisen. Wieso bittere Wahrheit? Mir kann es als Fotograf doch völlig wurscht sein, wie der Hersteller gute Ergebnisse erzeugt. Die Endergebnisse überzeugen mich bei MFT voll und ganz! LG Thorsten
  10. Libelle103

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Entscheidend ist für mich, was hinten heraus kommt, sprich gute Bildqualität, und das in möglichst kurzer Zeit. Ich will fotografieren und nicht am Rechner sitzen. Und da ist Lightroom schon recht optimal, vor allem der Workflow mit Import/Export in Verbindung mit der Datenbbank, da herrscht Ordnung und man findet alles in kürzester Zeit, kann sogar unterwegs an der Datenbank arbeiten, ohne die Originaldateien mitführen zu müssen. Alles ausgerichtet auf einen möglicht effektiven Workflow, so richtig für Fotografen gemacht, deshalb liebe ich Lightroom und die Farben sind für mich perfekt, jedenfalls besser als bei DXO. Aber einzelne Entwicklungsmodule gefallen mir bei DXO besser. Das eine Programm schließt das andere ja nicht aus. Und DXO ist ja auch auf die Zusammenarbeit mit Lightroom ausgelegt, ein Lightroom Plug-In wird automatisch mit installiert, die wissen schon warum. Lightroom hat sich einfach zum Standart gemausert und das zu Recht, wie ich meine. Aber warum bei DXO die Farbwiedergabe bei der Entwicklung von der an der Kamera eingestellen Empfindlichkeit abhängt, wissen wohl nur die DXO- Entwickler. Da scheinen ja noch so einige Bugs im Programm zu stecken. Das tolle Entrauschenfilter von DXO ist wirklich verblüffend gut, aber wenn bei hohen ISO- Einstellungen die Farben leiden, trotzdem nicht das gelbe vom Ei. Wenn ich hinterher noch mit Zeitaufwand die Farben wieder hindrehen muß, ist auch nicht viel gewonnen, dann ist mir etwas höheres Rauschen lieber, als geklaute Lebenszeit. Aber so oft kommt der Fall bei mir nicht vor, ISO 800 reichen mir fast immer und bis ISO 800 habe ich bislang keine Nachtele festgestellt, habe aber auch noch nicht alle Kameras mit DXO durchprobiert. Bisheriges Fazit: Als Ergänzung zu Lightroom sehr gut, etwas anderes habe ich auch nicht gesucht, aber für den Fotografenalltag kann es Lightroom meiner Ansicht nach nicht annähernd ersetzen, soll es ja auch nicht. LG Thorsten
  11. Libelle103

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Ernüchterung: Ich habe gerade mal ein Paar Bilder der Gartenlandschaft hinter unserem Haus bei stark bewölktem Himmel mit der PenF und der Panasonic GX9 aufgenommen und dann die Entwicklung in Lightroom und DXO verglichen. Die Bilder mit DXO bei ISO 3200 im Vergleich zu ISO 200 und 800 zeigen ein Farbkippen. Bei der GX9 deutlich ins Grüne, und bei der PenF ganz leicht ins Gelbliche. Lightroom dagegen zeigt klar die natürlicheren Farben, ohne jedes Farbkippen bei unterschiedlichen Empfindlichkeiten. Sehr gut und effektiv ist die Funktion Clear Fiew Plus bei DXO, zur Erhöhung des Microkontrastes und natürlich nach wie vor die Rauschreduzierung mit Prime. Hat halt alles seine Vor- und Nachteile, aber bei "normalen Bildern" (Ohne starke Verzeichnung und mit moderatem Rauschen) liefert mir Lightroom die besseren Ergebnisse nach meinem Geschmack.
  12. Als schon fast jahrzehntelanger und überzeugter Lightroom-Nutzer, habe ich nach einem guten Testbericht, den ich im Netz fand: https://www.ahadesign.eu/tutorials/bildbearbeitung/2130-dxo-photolab-2-die-raw-bildbearbeitung-im-test.html Die Software einen ganzen Tag lang ausprobiert, bat sich bei dem Dauer-Winterregen heute an. Ich habe mir die 31 Tage Elite- Testversion mit dem Zusatzmodul DXO Viewpoint herunter geladen und ich muß sagen, ich bin von den Ergebnissen her ganz von den Socken (Langsam werden die Füsse kalt). Mein Mund steht immer noch offen. Vor Jahren habe ich mal eine ältere Version von DXO ausprobiert und mit Lightroom verglichen, die hat mich nicht überzeugt, da war Lightroom klar im Vorteil. Mit Lightroom kenne ich mich ganz gut aus, aber was ich bei Problembildern (Nachtaufnahmen aus der Hand mit hoher ISO- Zahl und rel. starker Verzeichnung durch Kippen der Kamera aus Platzgründen vor Gebäuden) mit DXO hinbekommen habe, haut mich um, und das auf Anhieb. Die Dunst- Entfernen Funktion, die den Mikrokontrast erhöht, funktioniert hervorragend, ebenso das kostenpflichtige Zusatzmodul "Viewpoint" Und zwar ohne großen Beschnitt und mit toller Automatikfunktion. Deutlich besser als die Korrektur in Lightroom. Ebenso das Entrauschen in der besseren Stufe bei RAW- Dateien. Deutlich verringertes Rauschen OHNE sichtbare Einbußen an Schärfe- unglaublich! Dabei habe ich es erst einen lang Tag ausprobiert und kenne mich noch nicht soo gut aus, aber alles ist sehr logisch und fast selbsterklärend aufgebaut. Und trotzdem habe ich bei Problemaufnahmen auf Anhieb deutlich!! bessere Ergebnisse erziehlt als mit Lightroom. Bei 90% der Bilder reicht aber die Lighroom- Entwicklung völlig. Ein Ersatz für Lightroom ist DXO meiner Ansicht nach nicht, denn Lightroom hat einfach eine tolle Datenbank und einen Super Workflow. Aber als Zusatzoption ist DXO wirklich Klasse. Dabei enthält es auch ein Plug-In für Lightroom, somit kann es wirklich gut Lightroom ergänzen. Ich nutze mit Lightroom noch die NIK- PLug ins. DXO hat diese Technik von Google gekauft, und in das Programm integriert, sogar aufgebohrt auf noch mehr Funktionen, für die selektive Bearbeitung. Das Programm ist nicht billig: 199€ für die Elite- Version und noch einmal 70€ für das Zusatzmodul DXO- Viewpoint, das sich auch allein als Lightroom Plug-In nutzen lässt. Das Zusatzmodul Filmpack kostet auch 70€. Ist schon echt eine Hausnummer. Aber wenn man die Qualität dagegen hält, ist es im Vergleich zu rauschärmeren Kameras, oder Shiftobjektiven ein lächerlicher Preis. Die Entwickler wollen ja auch bezahlt werden und leben. Gegenüber Lightroom gewinne ich beim Rauschen entfernen mindestens eine Lichtstufe und das ist meiner Ansicht nach ein ganz gewaltiger Vorteil. Gut in 95% meiner Aufnahmen überfüssig, aber es macht schon einen Unterschied ob ich 800 ISO oder 1600 ISO ohne Nachteile verwenden kann. Nutzt noch jemand das Programm und hat Erfahrungen? Ich werde es mir nach Ablauf der Testphase ganz sicher zulegen, als Ergänzung zu Lightroom. Auch ja, ich nutze noch die letzte Kaufversion von Lightroom: 6.14. und bin damit eigentlich sehr zufrieden. LG Thorsten
  13. Libelle103

    12-40 PRO gekauft

    Ich besaß das 14-42 auch, ebenso besitze ich das 2.8/12-40. Ich kann nur sagen das 2.8/12-40Pro ist von der Bildqualität her, dem 14-42 in 3 Punkten weit überlegen: - Randschärfe, besonders in den Ecken ist das 14-42 nie richtig scharf, auch abgeblendet nicht. Das ist vor allem bei Landschaftsaufnahmen sehr störend. - Der Mikrokontrast des 2.8/12-40 ist deutlich besser. Meint: Der Kontrast/Schärfeeindruck sehr feiner Strukturen, dadurch wirkt das Bild knackiger und schärfer. - Der Kontrast im Gegenlicht ist beim 2.8/12-40 besser, obwohl es mehr Linsen enthält. Und zwar ist das 2.8/12-40 selbst bei Offenblende besser, als das 14-42 1 Stufe abgeblendet. Jedenfalls war/ist das bei meinen Exemplaren so, das 14-42 habe ich wieder verkauft und mir als kleines und leichtes Objektiv das Panasonic 12-32 zugelegt, das ist bei 12-25mm etwas besser als das 14-42 Olympus, aber ab 25mm aufwärts auch Murks, ebenso lässt auch bei dem billigen Panasonic der Mikrokontrast zu wünschen übrig, für Familienaufnahmen und allgemein Personen aber ausreichend. Es bewahrheitet sich der alte Spruch: Was nix kostest ist auch nix, das trifft meiner Erfahrung nach, auf Objektive voll zu -- allgemein für Optik, so auch für Ferngläser. Bei den Verkleinerungen fürs Forum sieht man die Unterschiede auch kaum, bis gar nicht, aber in den fertigen Bildern und nicht nur beim 100% Pixelpeeping. Besonders natürlich, in den nicht nachgeschärften RAW- Dateien, die ich immer als Ausgangsmaterial verwende. Wenn das 12-40 2.8 nicht sichtbar klar besser ist, ist es nicht i.O. LG Thorsten
  14. Libelle103

    12-100mm Schatten in Ecken bei 12mm

    Korrektur: Ich habe nicht Lightroom 6.4 sondern 6.14 verwandt.
  15. Libelle103

    SIGMA 56mm f1.4 DC DN

    Das haben die schon oft behauptet. Gut, mach deine Erfahrungen. Ich persöhnlich kaufe mir keine Sigma- Linse mehr, wenn ich eine Alternative habe. Ich habe mir z.B. erst kürzlich das 1.8/75 zugelegt, obwohl es schon die Ankündigung das 1.4/56 Sigma gab, auch schon 1. Tests und Preise. Ein wirklich herausragendes Objektiv (1.8/75) und ich bin mit sicher, das es auch wenn man ein sehr gutes Sigma Exemplar erwischt, es in 10 Jahren immer noch hervorragende Performance abliefern wird, bei einem Sigma habe ich da berechtigte Zweifel (aus eigener Erfahrung). Der große Preisunterschied, ist nicht nur stückzahlbedingt. Mit Olympus und auch Panasonic- Objektiven hatte ich noch nie ein Problem, bis auf die indiskutablen 14-42 Kit- Objektive (R+Ez) und das schlechte 12-50. Ich kann dir gerne mal, all meine bisherigen Sigma-Linsen und die Probleme damit auflisten. Will dir aber die Vorfreude auf das Sigma nicht nehmen... Ist bestimmt ne tolle und preiswerte Linse.......
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