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Libelle103

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  1. Da ich viel Erfahrung mit langbrennweitigen Makroobjektiven habe, hier ein paar Tipps. Optisch die besten die ich je hatte sind das 2.0/90 OM Macro, das steckt optisch selbst moderne Objektive in die Tasche. Springende Schärfe schon bei Offenblende, verbunden mit einem sehr weichen, traumhaft schönen Bokeh, mein Lieglingsmakro, das ich nie wieder hergeben werde, aber teuer. Nur im Farbkontrast sind moderne Objektive etwas überlegen, wegen der inzwischen besseren Vergütungstechniken, aber schlecht ist es in dem Punkt nicht. Außerdem lässt es sich in der EBV problemlos ausgleichen. Das 4/200 Macro von Pentax, das wird schon lang nicht mehr gebaut und kostet 30 Jahre alt knapp 2000€, ich Blödi hab es damals beim Umstieg auf Nikon verkauft, damals noch zu einem geringen Preis. Das alte 4/200 MF Macro von Nikon (das nutze ich aktuell auch noch), das ist optisch dem neuen AF-D 4/200 Nikkor etwas unterlegen, das ich auch besaß und inzwischen verkauft habe, aber trotzdem sehr gut. Es gibt auch ein sehr gutes mit Minolta MD Anschluss und ein 180er von Canon. Das neue 200er Micro- Nikkor ist optisch Spitze, auch im Fernbereich voll offenblendtauglich, hat aber ein vergleichsweise unschönes Bokeh (Eckige, zwiebelartige Blendenreflexe schon ab f5.6) und teuer ist es obendrein. Das 150er Macro von Sigma habe ich immer noch mit FT- Anschluß. Es hat Licht und Schatten: Licht: Lichtstark und gute Schärfe im Nahbereich, mit wunderschönem Bokeh. Schatten: Sehr Gegenlichtempfindlich, dann mit schlechtem Gesamtkontrast. Optisch nur im Nahbereich gut, im Fernbereich muß man für gute Schärfe auf min f5.6 abblenden, also als lichtstarkes Tele nicht zu gebrauchen. Außerdem ist mechanisch wenig robust, einem Freund ist das Gehäuse gerissen, jetzt kann man ins Objektiv gucken, er ist nirgens angeschlagen einfach während einer Wanderung mit Schultergurt. Empfehlen kann ich es nur als reines Makroobjektiv, wenn du auf Arbeitsabstand und Bokeh Wert legst und gegebenfalls den Kontrast in der EBV erhöhst und es wie ein rohes Ei behandelst. Für diese Zwecke aber ein wirklich tolles Objektiv, außerdem besitzt es eine Stativschelle, wie die 200er und 180er Makros auch. Ein langbrennweitiges Makro fehlt leider noch im MFT- Programm. So ein 120er mit Stativschelle und Lichtstärke 2.8 in Zuiko- Qualität, wäre für mich ideal. Ansonsten soll das 3.5/180 von Tamron recht gut sein, das kenne ich aber nicht näher.
  2. Ich besitze das 2.8/105 Sigma mit FT Anschluss: Ich würde es mir aus folgenden Gründen nicht kaufen und fremdadaptieren: Optisch ist es gut und auch einigermaaßen Gegenlichtresistent, für ein Sigma- Objektiv, in der Hinsicht besser als das 2.8/150 Sigma FT, aber ansonsten im Gegenlicht schlechter als meine anderen Makroobjektive. Aber mein 2.8/90 AF Tamron mit Nikon- Anschluss ist fremdapaptiert optisch ganz klar besser und billiger. Es hat im Makrobereich bei Offenblende die etwas bessere Schärfe, obwohl das Sigma auch ganz gut ist. Im Fernbereich muß man das Sigma aber auf min. f4 für gute Schärfe abblenden, das Tamron ist auch hier voll Offenblendtauglich. Außerdem hat das Tamron trotz der etwas kürzeren Brennweite, das schönere und harmonischere Bokeh. Das Tamron ist meinem Olympus MFT 2.8/60 absolut ebenbürtig und das will etwas heißen. Das Tamron zeigt aber im Fernbereich, wenn die Sonne direckt aufs Frontglas fällt einen starken Einbruch im Kontrast, den gibt es beim Sigma auch, aber moderater. Im Nahbereich aber ist das Gegenlichtverhalten des Tamron klar besser, als das des Sigmas. Auch mechanisch hinterlässt das Tamron einen deutlich solideren Eindruck. Im Gegenlicht ist das 2.8/60 Olympus ganz klar am Besten, ist ja auch am teuersten. Außerdem löst sich die Gummiarmierung des Schärferings beim Sigmas langsam auf, ist stark verfärbt und regelrecht fleckig und beginnt auszufransen, daher unverkäuflich ansonsten hätte ich es nicht mehr. Dabei liegt es fast nur im Schrank, das Tamron und vor allem das Olympus nutze ich deutlich häufiger. Ich würde das Sigma nicht kaufen, die haben im Laufe der Zeit alle ihre Mängel. Gebraucht schon rein gar nicht. Gruß Thorsten
  3. Das wäre wirklich sehr schade, es ist neben der EM1-II meine Lieblingskamera. Erst gestern habe ich damit in einer Stadt fotografiert. Für mich ist es eine wahre Freude die Kamera zu nutzen, vor allem der Handhabung wegen, die Größe ist perfekt. Auch ich habe vor allem auf einen besseren AF bei wenig Licht gehofft, aber mit der kleinen Schwäche kann ich gut leben. Auch mich hat zunächst die fehlende Abdichtung gestört, aber empfindlich ist sie deshalb nicht, ich habe sie schon, ohne Probleme im Nieselregen genutzt. Bei stärkerem Regen hilft ein einfacher Plastikbeutel mit Loch, den ich selbst anfertige. Aber für Regen nutze ich eben meine anderen Kameras. Ansonsten ist sie immer noch up to date. Vor allem die bis in Details durchdachte Handhabung, die genialen SW-Funktionen und das Design begeistern mich nach wie vor. Aber ich kann Olympus schon verstehen, die wollen halt in einem stark schrumpfenden Markt überleben und die PenF ist technisch ja verdammt nah an der EM5-ff und deutlich teurer. Gruß Thorsten
  4. Bei den Naturfotografen gibt es einen Trend hin zu MFT, siehe auch "Forum für Naturfotografen" dort hat MFT, besonders Olympus schon einen großen Anteil und es werden immer mehr. Es ist das mit Abstand meist genutzte Spiegellose System, weit vor Sony. Es erkennen eben immer mehr Fotografen die Vorteile von MFT. Gruß Thorsten
  5. Ja stimmt, ich hatte es mit dem 2.8-4/50-200 verwechselt. Gruss Thorsten
  6. Ich hatte das Objektiv auch ins Auge gefasst, es hat aber im Vergleich zu meinem alten 2.8-3.5/50-200SWD keine Stativschelle, das ist in der Naturfotografie ein erheblicher Nachteil, ansonsten soll es sehr gut sein, auch an Olympus Kameras. Meine Erfahrungen von stabilisierten Lumix- Objektiven an Olympus Kameras: 2.8/35-100 und 5.6/100-300-II an EM1-II, EM1, EM5-II, PenF: Es ergeben sich keinerlei Nachteile, der AF vor allem an der EM1-II funktioniert ebenso gut wie mit Olympus- Objektiven, ich bemerke keinen Unterschied. Panasonics DFD halte ich sowieso eher für ein Marketingkonstrukt, denn wirklichen Vorteil. Der AF meiner EM1-II mit den zusätzlichen Phasendetektoren ist meiner G81 und auch GX9 überlegen. Außer bei sehr wenig Licht, dann sind sie ebenbürtig (AF-S) und meinen anderen Olympus- Kameras überlegen, auch mit Olympus Objektiven, es liegt also nicht an den Objektiven, oder am "Marketing DFD" Zum Dual IS: Der Pansonic Dual- IS wird überschätzt. Da der IS meiner Olympus- Kameras (EM5-II und PenF) dem IS meiner G81 und GX9 ca. um 1.5 Blenden überlegen ist. Der alleinige Body-IS mit den genannten Olympus Kameras und den genannten Lumix Objektiven ist nicht schlechter als der Dual IS bei Panasonic, obwohl nur der IS in der Kamera aktiv ist. Der IS meiner Olympus EM1-II ist bei meiner Zitterfrequenz und Auslenkung sogar leicht überlegen! Außnahme: Mit dem 100-300 bei Brennweiten von 200-300mm , dann ist der IS an der G81 etwas besser, als bei den anderen Kombinationen, aber minimal. Im Menue kannst du bei Olympus Kameras wählen, welchen IS du mit Lumix-Objektiven nutzen möchtest, den in der Kamera, oder im Objektiv. Bei mir ist durch die Bank der Kamera-IS meiner Olympus Kameras im Vorteil. Ich denke an einer Olympus Kamera wirst du keine Probleme bekommen. Ich suche mir meine Objektive für MFT frei aus, egal ob Panasonic oder Olympus, das ist ja einer der Riesen- Vorteile von MFT: 2 unabhängige Hersteller und alles untereinander kompatibel, mit nur ganz wenigen Einschränkungen, die in meiner Praxis unbedeutend sind. LG Thorsten
  7. @Bluescreen: Dabei muß man bedenken, das sich alle Testinstitute, bis auf Stiftung Warentest (Aber die machen auch Fehler), die Objektive vom Hersteller kostenlos zur Verfügung stellen lassen. Und was machen die? Die holen sich 20 Linsen aus dem Lager und die werden nach allen Regeln der Kunst durchgemessen und das Beste geht an den Tester, die wären ja auch blöd, wenn sie nicht so vorgehen würden. Und gerade Sigma ist bekannt für hohe Fertigungstoleranzen, wie viele preiswerte Anbieter, da geringe Toleranzen richtig Geld kosten in Entwicklung, Fertigung und Materialien. Und was bekommt der Kunde? Höchstwarscheinlich nicht das Beste von Vielen.
  8. Nein, schrieb ich ja. Aber mit Sigmalinsen habe ich viel Erfahrung. Und ein 2.8/60 kann nun mal nicht annähernd so gut freistellen wie ein 1.8/75. LG Thorsten
  9. Das 1.8/75 Zuiko besitze ich seit ca 1/2 Jahr und bin einfach nur begeistert! Top- Schärfe, selbst bei Offenlende bis in die Ecken, in Verbindung mit einem wunderschön weichen Bokeh. Das 2.8/60 Sigma kenne ich nicht, aber alle meine 9 Sigmalinsen die ich bislang (Nikon- und FT- Anschluß) besaß, hatten ausnahmslos Probleme im Gegenlicht und/oder mit der Dauerhaltbarkeit. Der Preisunterschied kommt nicht von ungefähr. Außerdem ist das 1.8/75 mehr als eine Blende lichtstärker, ein großer Unterschied beim Freistellen. Ich besitze noch das sehr gute Zuiko 2.8/60 Macro, als Portraitlinse und auch für Aufnahmen bei wenig Licht in Innenräumen, oder Abends in der Stadt, ist das 1.8/75 sehr viel besser geeignet. LG Thorsten
  10. @ulipl: Anders Uschold, der bekannte Objektivtester meinte in einem Interview: Die Contax 645 war eine der besten jemals gebauten Mittelformatkameras, wenn nicht gar die Beste. Contax musste aus folgendem Grund die Produktion einstellen: Ein Zulieferer eines wichtigen Teiles, hatte aus Kostengründen kurzfristig beschlossen das Teil nicht mehr herzustellen, oder war Pleite. Kein anderer Zulieferer war bereit das Teil zu fertigen. Damit hätten sie die Kamera aufwändig umkonstruieren müssen und das hat sich nicht gerechnet, da sie aufgrund der geringen Stückzahlen eh nichts am 645 System verdient haben. Ich habe das System auch mal näher ins Auge gefasst, aber für die Naturfotografie ist Mittelformat eher ungeignet und mein damaliger "Finanzminister" hatte auch etwas dagegen. Meine damalige RTS3 war die beste Analogkamera die ich je in Händen hielt und die Zeiss-Objektive einfach nur unübertroffen. Selbst an heutigen Digitalkameras sind es phantastische Objektive, ich besitze wieder mehrere davon, die begeistern mich nach wie vor. LG Thorsten
  11. Du hast mich falsch verstanden. Es geht nicht um entweder- oder, sondern nur ein "Sowohl als auch" macht einen guten Künstler aus. Ein guter Künstler muß seine Ideen auch gut umsetzen können und dazu braucht es gutes Handwerk.
  12. Deine Aussage ist ja - entschuldige- totaler Blödsinn. Natürlich muss ein Künstler sein Handwerk beherrschen, dazu gehört auch die entsprechende Technik und außerdem fleißig üben. Die künstlerischen Ideen müssen ja auch umgesetzt werden.
  13. Mein Tipp: Das Zuiko 1.8/8 Fisheye. Durch das automatische Defishen in der Olympus Workspace, in 3 Stufen, hat man neben einem 8mm Fisheye noch die sehr guten Festbrennweiten: 6,5; 7,5 und 9mm. In einer EM1-II oder EM1-X wird die Defishfunktion sogar im Sucher simuliert !!! Nutzbar ist die Funktion aber auch an allen anderen Olympus Kameras, nur ohne Suchersimulation. Mit DXO View Point kann man sogar die Bilder aus Panasonic- Kameras automatisch defishen lassen, wenn man möchte. Ich besitze das Schätzchen seit kurzem und bin einfach nur begeistert! Dabei ist es optisch 1A, sogar nach dem Defishen und erstaunlich Gegenlichtresistent. LG Thorsten
  14. Ich besitze noch den Vorgänger mit FT- Anschluss. Es ist für den Preis erstaunlich gut. Liegt zwar meist im Schrank, vor allem seit ich das klar bessere 4/12-100 besitze, aber für Radtouren als Eventuel- Objektiv, wegen des geringen Gewichtes gut geeignet. Außerdem bekommt man auf dem Gebrauchtmarkt wirklich nichts mehr dafür..
  15. Hallo Uli, auch ich habe in meiner Anfangszeit mit Pentax fotografiert, noch mit der LX (Eine Spitzen-Kamera), ich besaß auch das phantastische 200er Macro von Pentax, zusammen mit dem 2.0/90 OM das beste Macro das ich jemals besaß. Aber mit der Z1 und folgender Kameras, haben die sich dann vom Top- Hersteller zum Billiganbieter gewandelt, die mussten sparen. Ebenso wurde das Objektivprogramm drastisch zusammengestrichen. meine Z1 und Z1P hatten gleich eine ganze Reihe von Konstruktionsmängeln, da bin ich dann zu Nikon gewechselt, nachdem ich zwischenzeitlich mit Contax gearbeitet habe, aber die boten leider nicht alles was man als Naturfotograf so benötigte. Pentax bietet inzwischen sehr gute Kameras, was man so liest, nur das Objektivangebot ist begrenzt. Aber darum geht es auch gar nicht. Wir erleben zur Zeit einen Umbruch von Spiegelreflex zu Spiegellosen Systemen. Das ist ein ähnlich dramatischer Umbruch wie damals von Analog zu Digital, oder von MF zu AF, diese Umbrüche haben einige Hersteller nicht überlebt: Minolta, Contax, Rollei, Kodak (boten auch Kameras) Und zwar die, die zu spät und halbherzig in neue Technik investiert haben. Der Umbruch zur Zeit trifft zusammen mit einem deutlich schrumpfenden Gesamtmarkt. Da wird die Luft dann für die Firmen immer dünner, da die Entwicklungskosten steigen und die Kunden erwarten, das in wenigen Jahren schon Nachfolgemodelle kommen. Da braucht man dann nur 12 3/4 und 18 7/9 zusammenzählen und sich angucken, welche Firmen am besten aufgestellt sind und welche Potential haben. Das sind dann die genannten Firmen, ob das so eintreffen wird? Es ist jedenfalls nicht unwahrscheinlich. Dabei ist Nikon am stärksten von der Kamerasparte abhängig und als Fa vergleichsweise klein. Canon, Sony und Panasonic sind Riesenkonzerne, die nicht so vom Fotobereich abhängig sind wie Nikon. Bei Olympus ist der Fotobreich ebenfalls sehr klein, die sind aber Weltmarktführer in medizinischer Optik und auch im Wissenschaftsbereich sehr gut aufgestellt. Manche meinen sogar der Fotobereich wäre das Hobby des Vorstandes und Verluste auf dem Gebiet können die sich locker leisten, ob sie das auch wollen? Jedenfalls sind sie sehr gut aufgestellt und zusammen mit Sony unbestritten Innovationsführer der Branche. Ein hochrangiger Manager von Olympus hat auf Spekulationen, Olympus könnte seine Fotosparte veräußern, kürzlich folgendermaaßen geantwortet (Sinngemäß): "Der medizinische Bereich profitiert stark von den Entwicklungen aus der Kamerasparte, deshalb werden wir den Bereich auch nicht verkaufen und können uns Verluste in dem Bereich auch leisten, das sind Fake- News." Ich will nicht unken, aber welcher Hersteller hat aktuell kein Spiegelloses System im Programm? Ist mit seinen Versuchen sogar am Markt gescheitert und wurde vor einigen Jahren von Ricoh übernommen? ich fände es schade, wenn sie verschwinden würden, aber Firmen verschwinden in der Regel nicht weil ihre Produkte schlecht sind, sondern aufgrund von Mangementfehlern und dabei vor allen wegen zu geringer Zukunftsinvestitionen. Und das Spiegelreflexsysteme mittelfristig vom Markt verschwinden werden, ist unbestritten. Spiegellose Systeme haben einfach zu viele Vorteile und der Vorteil von Spiegelreflexsystemen in einigen Bereichen (Sucherauflösung, Verfolgungs-AF) schrumpft mit der technischen Entwicklung immer mehr, ist aktuell nach meiner Meinung auch gar nicht mehr vorhanden. Und Spiegelreflexkameras sind in der Herstellung teurer durch die Spiegelmechanik, auch WW- Objektive sind für Spiegelreflexsysteme teurer und optisch schlechter, durch das große Auflagemaaß sind aufwändige und qualitätsmindernde Retrofocuskonstruktionen nötig. Ich würde nichts mehr in ein Spiegelreflexsystem investieren, egal welches. LG Thorsten
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