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Libelle103

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  1. Wer benötigt schon so eine hohe Auflösung, außer bei starken Ausschnitten? Selbst 16Mpix sind ca. doppelt so viel wie man für einen 1A Qualitätsausdruck benötigt, egal in welcher Größe. Stichworte: Betrachtungsabstand damit man noch das ganze Bild überblicken kann und Auflösungsvermögen des menschl Auges. HDR erstelle ich nicht in der Kamera, sondern mit Hilfe eines Programms und dann geht High-Res und HDR sehr wohl. Aus 2 High-Res Bildern unterschiedlicher Belichtung ein HDR erstellen. Außerdem benötige ich High-Res eigentlich gar nicht, da die normale Auflösung schon mehr als ausreichend ist. Wir haben vor ca 1 Jahr eine Wanderausstellung der GDT bestückt, ich war einer der Initiatoren. Ausdrucke in Top- Fine Art Drucken mit 60x90 cm. Niemand sieht mit wecher Kamera die gemacht wurden, oder wie groß die Auflösung oder der Sensor war, solange keine starken Ausschnitte verwand wurden, aber dann muß das Objektiv die Auflösung auch liefern. Gruß Thorsten
  2. Das stimmt, der Vorteil meiner Sony A7 im Aufhellpotential der RAW- Daten ist ca 1 Blende besser, als bei MFT. Der Vorteil ist gegenüber früher auch geschrumpft und wird mit dem Fortschritt in der Sensortechnologoe weiter schrumpfen. Aber: Man könnte auch genauso gut ein HDR anfertigen, was ich auch des öfteren mache. Entwickle ich dann in Lightroom oder besser in Fotomatix oder HDR Efex Pro. Die Sony bräuchte es dafür nicht, außerdem benötige ich nur sehr selten dieses Aufhellpotential. Die Sony habe ich nur der alten Objektive wegen und nutze sie immer seltener, da schlechtere Handhabung, mehr Gewicht und keinesfalls bessere Bildqualität, eher im Gegenteil, da die MFT- Objektive durch die Bank die bessere Randschärfe aufweisen, was mir bei Landschaftsaufnahmen sehr wichtig ist. Aber ich hantiere gern mit alten Linsen. Gruß Thorsten
  3. Das 4/24-70 Zeiss hat eine ganz große Stärke: Das überragend gute Gegenlichtverhalten, verbunden mit sehr schönen Sonnensternen. Das beste Gegenlichtverhalten aller Zoomobjektive die ich bislang besaß und das waren viele, auch von Nikon, Pentax und Fremdherstellern. Im Gegenlicht ist es besser als mein Zuiko 2.8/12-40, abgeblendet dem Zuiko in der Schärfe ebenbürtig. Aber die Schwäche bei Offenblende im WW- Bereich liest man eigentlich bei allen Tests. Ich las im Netz mal einen Praxisvergleich zwischen allen 4 (damals) relativ lichtstarken Normalzoom für die Sony FF: Ergebnis: Abgeblendet und im Gegenlicht war das 4/24-70 das beste, bei Offenblende (f4, andere f2.8) im WW- Bereich das schlechteste, ich kann damit leben, da ich es nur für Landschaftsaufnahmen von Stativ nutze und immmer abblende. Das könnte ich eigentlich genauso gut mit meiner Olympus- Ausrüstung, aber ich verwende in 1. Linie alte Zeiss und OM- Objektive, weil mir Altglas Spass macht und dann passt an einer MFT- Kamera der Bildwinkel nicht mehr. Nur dafür habe ich die A7-II, ansonsten ziehe ich meine Olympus- Ausrüstung klar vor, auch in Punkto Bildqualität. Das 4/12-100 habe ich auch, es ist einfach unglaublich gut! Und mit einem überragend guten Bildstabi, optisch ist es klar besser, als das Zeiss 4/24-70 an Sony FF und das will bei dem Brennweitenbereich etwas heißen. Optisch dem 2.8/12-40 ebenbürtig, meine ich auch.
  4. Die PenF mit dem 4/12-100 nutze ich sehr oft in Städten, das ist eine hervorragende Kombination und der Dual- IS ist nur ca 1/2 Blende schlechter, als mit meiner EM1-II, die mir in der Stadt zu sperrig ist. Die Kombination liegt sogar ganz hervorragend in der Hand, wenn man die PenF mit dem Zusatzhandgriff nutzt, was ich immer tue. Außerdem liebe ich die schnellen S/W- Einstellungen an der PenF. Die PenF ist sowieso neben meiner EM1-II meine Lieblingskamera und immer noch up to date, nur den Einzel-AF bei wenig Licht könnte man verbessern, ansonsten Top. Gruß Thorsten
  5. Leica Produkte sind schon sehr gut, keine Frage, aber die Preise sind meiner Ansicht nach völlig abgehoben und überzogen. Das Preis/Leistungsverhältnis meiner Ansicht nach schlecht, da man eben (fast) genauso gute Produkte anderer Hersteller, für viel weniger Geld bekommt. Ich habe mal ein gebrauchtes Leica 2.8/100 Macro Elmarit ausprobiert, das war sehr gut, aber auch nicht besser als mein Zuiko 2.0/90 Makro, für den halben Preis (gebraucht) und das Zuiko hat das klar schönere Bokeh da 1 Blende lichtstärker, Schärfe gleichwertig und mechanisch ebenbürtig. Guck dir doch einfach mal die Preise für die umgelabelten Panasonic- Kameras an, da wird ein roter Punkt aufgeklebt, das Design minimal verändert eine etwas modifizierte Software aufgespielt und das mit einem Preisaufschlag von ca 50%. Wer sich so übers Ohr hauen lässt, ist selbst schuld. Mir ist neulich beim Aufräumen ein Vergleichstest zwischen damals zu Analogzeiten, Zeiss Objektiven für die Contax und Leica Objektiven in die Hand gefallen, sehr interessant. Ich habe früher auch mit Contax (RTS3) fotografiert und hatte einige Zeiss- Objektive. Ergebnis des Vergleichs, einer Handvoll gängiger Objektive: Zeiss Objektive waren mindestens ebenbürtig, teilweise sogar etwas besser, bei deutlich geringeren Preisen! Ich werde mir niemals etwas von Leica kaufen, genauso wenig wie ich mir Apple- Produkte zulege. Die sind sehr gut, keine Frage. Aber wenn man sich informiert, bekommt man meist genauso gute Produkte anderer Hersteller, für viel weniger Geld.
  6. Ja mein 4/200 SMC-A war neben dem Zuiko 2.0/90, optisch das beste Makro was ich jemals besaß, im Vergleich zu meinem späteren, immer noch gebauten Micro Nikkor 4/200 AF-D, hatte es den besseren Arbeitsabstand (Nicht innenfokussiert und keine Brennweitenverkürzung), das schönere Bokeh und hatte den noch besseren Kontrast im Gegenlicht. Bei gleichwertiger Schärfe. Ein echtes Highlight und optisch klar besser als meine übrigen Pentax Objektive, die aber auch nicht schlecht waren. Später habe ich alles durch Nikon- Gerätschaften ersetzt, der besseren Kameras wegen (Ausstattung, Robustheit, Schnelligkeit, Zubehör). Und bei allen Objektiven waren die Nikkore optisch klar besser als die Pentax Linsen, bis auf eine Ausnahme: Das 200er Macro. Pentax hat sich ja nach der LX vom Qualitätsanbieter zum Konsumermurksanbieter gewandelt. Was ich danach mit den fehlkonstruierten und wenig robusten Kameras erlebt habe, geht auf keine Kuhhaut und technisch mindestens immer eine Generation hinter Nikon oder Canon, die zu der Zeit die Führung übernommen hatten. Später dann, nach der D200/D300 hat Nikon qualitätsmäßig auch deutlich nachgelassen. Jetzt mit Olympus, bin ich fast wunschlos glücklich, Super Auswahl, sehr gute Qualität, technologisch ganz vorn. Ich hoffe das bleibt so. Ein längerbennweitiges Makro vermisse ich auch von Olympus, so ein 120er 2.8, bis 1:1 in Zuiko Pro- Qualität, würde ich sofort kaufen! Ich habe zwar das 2.8/105 und das 2.8/150 von Sigma mit FT- Anschluß, aber die haben im Gegenlicht schlechte Kontraste, wie viele Sigma- Linsen, sind wenig robust und das 150er ist nur im Nahbereich optisch gut, im Fernbereich muß man es für gute Schärfe 2 Stufen abblenden, Sigma halt, man bekommt an optischer Qualität das, was man bezahlt. Gruß Thorsten
  7. Ich habe die Zeitschrift der Stiftung Warentest schon seit über 20 Jahren aboniert, das lohnt auf jeden Fall, sehr gute Verbrauertips und ansonsten für den Hausgebrauch die besten Tests auf dem Markt, da sehr umfangreich. Außerdem kaufen sie mehrere Exemplare anonym im Handel, so kann kein Hersteller "schummeln" Aber für spezielle Anforderungen, für spezielle Geräte sind sie nicht gedacht. Es werden immer z.B. die Normal- Defaulteinstellungen getestet und es wird nicht differentiert, was für bestimmte Anwendungen gedacht ist, ebenso bei Objektiven. Manch einem, so wie mir, ist eine gleichmäßige Leistung übers Bildfeld sehr wichtig, dem nächsten sind Ränder egal, nur als Beispiel.. Und was ist mit dem AF? Z.B. der AF der EM1X, sehr komplex einzustellen und zu verstellen, aber bei bestimmten Anwendungen Spitzenklasse, wie also bewerten. Für Otto- Normalknipser eine Katastrophe, für den Wildlive- Action Fotograf evt eine Offenbahrung. Das Problem bei deren Test ist, das sie nicht gut diffentieren und man hinterher meist so schlau ist, wie vorher. Bei z.B. einer Waschmaschine liegt der Fall für mich anders, die soll ja nur vernünftig waschen, einfach zu bedienen sein und möglichst lange halten. Haushalts und Gartengeräte sowie Heimwerkerbedarf kaufe ich immer nach deren Urteil. Die haben vor Jahren mal einen extrem aufwändigen Lebensdauertest von Waschmaschinen durchführen lassen, in Russland, wegen der sonst unbezahlbaren Lohnkosten. 20 Jahre wurden simuliert, der Test lief Tag und Nacht über Jahre. Das kann sich keine private Zeitschrift leisten. Die bekommen ja auch Bundesmittel. Aber die Fototests könnten sie von mir aus ganz lassen. Übrigens bei dem Lebensdauertest von Waschmaschinen ergab sich ein klares Bild: 1. Miele, ganz knapp dahinter Bosch und Siemens (Gleicher Hersteller) schon mit etwas Abstand AEG dann der Rest. Dabei war die Miele erheblich teurer als der Rest und auch als Bosch und AEG. Unsere Bosch hat 20 Jahre gehalten, jetzt haben wir eine Construkta (Gleicher Hersteller, gleiche Technik, anderes Design) die funktioniert seit 8 Jahren problemlos. (3 Personen- Haushalt) Die Kosten für das Test- Abo bekomme ich auf jeden Fall wieder herein. Gruß Thorsten
  8. Das manuelle Pentax 4/200 SMC-A Macro. Gab es überhaupt eine AF- Version? Ich glaube nicht, zu der Zeit habe ich aber schon mit Nikon fotografiert.
  9. Also was die getestet haben, ist mir ein Rätsel! In Sachen Kamera/Optik traue ich denen nicht. Das Urteil hängt ja auch immer von der Gewichtung vieler Faktoren ab. Wenn man z.B. das Rauschen, bei sehr hohen Empfindlichkeiten stark gewichtet, dann ist eine FF klar besser, bei niedrigen Empfindlichkeiten, aber keineswegs, eher im Gegenteil. Oder wie stark berücksichtigt man eine gleichmäßige hohe Auflösung über das gesamte Bildfeld, oder die Reflexanfälligkeit ? Alles sehr wichtige Punkte für Landschaftsfotografen. Die veröffentlichen ja auch keine Diagramme, aus denen man sich seinen Teil heraussuchen kann. Ich besitze die A7-II und hatte mir damals mit der älteren A7 auch das 28-70 Kit mitbestellt und mit dem Zuiko 2.8/12-40Pro vergichen. Das Sony ist wirklich eine optische Gurke. Probleme: Deutlicher Randabfall der Schärfe bei allen Blenden, besonders aber bei Offenblende (5.6). 2.Problem: Schlechter Kontrast im Gegenlicht. Ich habe es nach ersten Aufnahmen sofort wieder verkauft. Wenn man diese beiden Punkte nicht stark wertet, ist es durchaus ein ordentliches Objektiv. Aber mein 2.8/12-40 Pro ist einfach um Klassen! besser, vor allem im Gegenlicht und in der Randschärfe. Daraufhin habe ich mir das sehr viel teurere Zeiss 4/24-70 für die Sony zugelegt, das ist erheblich besser als das Kitobjektiv von Sony, ich besitze es immer noch, aber nutze es nur noch selten, evt werde ich es verkaufen. Warum? Weil das Zuiko 2.8/12-40 im WW- Bereich die deutlich bessere Randschärfe aufweist, das Zeiss muß man auf f11 bei 24mm abblenden um auf gleichwertige Randschärfe zum Zuiko zu kommen, Zuiko bei f 2.8 wohlgemerkt. Ansonsten ist das Zeiss ein Top- Objektiv, vor allem im Gegenlicht überragend, besser als das Zuiko Pro. Aber es hat eben deutliche Schwächen in Form von Randunschärfen von 24-27mm, das Zuiko ist viel gleichmäßiger und unter dem Strich für mich klar besser. Das 2.8/12-40 ist für mich das beste Normalzoom das ich je benutzt habe, und das bei starker Konkurrenz von Zeiss, Nikon, Pentax, Tokina, Sigma die teurer waren und alle keine günstigen Kitobjektive. Die Sony habe ich vor allem weil ich alte Objektive liebe, die ich an der Sony mit ihren nativen Brennweiten (Bildwinkeln) nutzen kann. Der bekannte Objektivsachverständige und Tester Anders Uschold, hat in einem Beitrag von Krolop&Gerst (You tube) das Objektiv (Zuiko 2.8/12-40Pro) besonders lobend erwähnt, als ein Beispiel für ein Normalzoom ohne Schwächen, Gleichmäßige Leistung bei allen Brennweiten und Blenden, das sucht man ansonsten vergebens, die haben alle so ihre Schwächen. Er meine das 2.8/12-40Pro ist eines der besten Normalzooms die er je getestet hat. Würde ich bei meinen vergleichsweise bescheidenen Vergleichen auch so sehen, es ist sogar besser als mein altes geliebtes und ebenfalls sehr gutes FT 2.8-3.5/14-54 und das will etwas heißen. (Eckenschärfe bei Offenblende ist beim 12-40 minimal besser) Mir ist Randschärfe bei Offenblende sehr wichtig, einem Hochzeits- oder Portraitfotografen mag es egal sein, der würde evt. mein Zeiss an der Sony besser bewerten. Bei der Stiftung Warentest ist das Problem das man nicht weiß, wie, was bewertet wurde. Deswegen lasse ich die Stiftung Warentest bei Fotokäufen schon seit vielen Jahren völlig außen vor, die testen für Otto- Durchschnitts- Hobbyknipser (Ist nicht abwertend gemeint) , oder was die dafür halten. Gruß Thorsten
  10. Das 2.0/90 ist ja auch ein herausragend gutes Objektiv, nicht von ungefähr werden auf dem Gebrauchtmarkt hohe Preise gefordert, nicht nur der Sammler wegen, sondern es ist optisch absolut Top, auch im Vergleich zu modernen Objektiven. Ich besitze es seit Jahren und gebe es niemals wieder her. Auch voll High-Res- tauglich. Das optisch beste Makroobjektiv das ich jemals besaß, und dabei waren so tolle Objektive wie das Zeiss 2.8/60 Macro, das aktuelle Nikkor 4/200 AF-D, das auch herausragende Pentax 4/200 Macro (Ich Blödi habe es verkauft), diverse Pentax und Micro-Nikkore, Tamrons und Sigma Macros. Das 2.0 hat eine herausragende Eigenschaft: Springende Schärfe über das gesamte Bildfeld schon bei Offenblende, verbunden mit einem wunderschönen, butterweichen Bokeh. Es soll optisch ebensogut sein, wie das aktuelle Zeiss 2.0/100 Macro, ist aber günstiger. (Las ich mal in einem Vergleichstest) Gegenüber aktuellen Objektiven hat es nur eine Schwäche: Der Farbkontrast ist nicht ganz so hoch wie bei aktuellen Objektiven mit moderner Vergütung, aber schlecht ist es nicht und per EBV problemlos zu beheben. LG Thorsten
  11. Dem kann ich nur zustimmen. Ich besitze zwar auch die alte EM1, die EM5-II sowie deine oben genannten EM1-II und PenF, aber das ist historisch entstanden. Würde ich heute noch einmal wählen, würden mir die EM1-II und die PenF vollauf genügen und die würde ich auch wählen. Die EM5-III werde ich mir wahrscheinlich nicht zulegen, es sei denn, sie hat ein super Feature, wie z.B. HighRes aus der Hand oder die Graufiltersimulation wie die EM1-X, die mir deutlich zu groß ist. Meine EM5-II schätze ich aber nach wie vor, sehr gute Handhabung mit einem Zusatzhandgriff. Und 16Mpix reichen immer, der Unterschied zu 20Mpix ist doch nur beim Pixelpeeping auszumachen. Schade, schade das die PenF wohl keinen Nachfolger bekommen wird, aber warten wirs ab. Die ist ja immer noch up to date und den meisten neueren Konkurrenten immer noch klar überlegen, wie z.B. der fehlkonstruierten GX9, das war mein größter Fehlkauf seit dem Komplettumstieg auf MFT vor 6 Jahren. Gruß Thorsten
  12. Neben meiner umfangreichen Olympus Kamerariege, besitze ich die G81, den Vorgänger der G91, die hat nur einen neueren Chip (20Mpix statt 16) und die Bedienelemente sowie AF wurden überarbeitet, soweit ich las, der Bildstabi wurde nicht geändert und schafft lt eines Tests den ich neulich las, nur 3 Stufen, nicht 5 wie Panasonic behauptet. Genau das ist für mich das größte Manko im Vergleich zu meinen Olympus Kameras. Meine EM1-II ist bei nicht stabilisierten Objektiven glatt 2 Blenden besser, nach meinen Versuchen. Meine EM5-II sowie meine PenF und sogar die alte EM1 sind ca 1,5 Stufen besser, obwohl älter. Mit dem Panasonic Dual-IS meiner G81 erreiche ich gerade die Zeiten aus der Hand, wie bei meiner EM5-II oder PenF mit nur dem Stabi im Gehäuse. Das heißt, wenn du glaubst der Dualstabi mit Panasonic- Objektiven ist dem Stabi in den Olympus- Gehäusen allein überlegen, dann bist du auf dem Holzweg. Mit einer Ausnahme: Bei Brennweiten ab 200mm (400mmKB) aufwärts und Zeiten länger als 1/15s ist der Dualstabi im Vorteil, aber nur dann. Olympus baut nach wie vor die mit Abstand besten Bildstabilisatoren. Was mich an meiner G81 weiterhin stört: Sie ist nich annähernd so gut konfigurierbar wie meine Olympus Gehäuse, was allerdings die Bedienung vereinfacht, da man nicht so viel verstellen kann. Z.B. kann man die rote Videotaste an exponierter Stelle, nur abschalten, nicht umkonfigurieren, wenn man nicht filmt, so wie ich, hat man dann eine tote Taste am Gehäuse. Die Sucherlupe bleibt immer einer Taste der Kreuzwippe vorbehalten, die Funkion kann man nicht auf eine andere Taste legen. Was mich aber an der Kamera richtig nervt: Sie besitzt einen Lautlos Modus, so weit ganz gut, aber: In diesem Modus werden nicht nur die Bestätigungspeeps abgeschaltet, sondern es wird automatisch auf den elektronischen Verschluß geschaltet, man kann diese beiden Funktionen nicht trennen, wie bei all meinen Olympus- Kameras. Das bringt Nachteile bei Bewegungsaufnahmen und Blitzen, wenn man den sehr nervigen und lauten Peepton der AF- bestätigung vermeiden möchte (deutlich lauter als bei Olympus). Falls es dich stören würde, vorher ausprobieren, ob es bei der G91 auch so ist. Ansonsten empfinde ich die G81 als eine sehr angenehme Kamera, mit sehr guter Bedienung. Vor allem ohne Zusatzhandgriff liegt sie klar besser in der Hand als die Em5-II. Sie besitzt ein eingebautes Blitzgerät, allerdings sehr schwach, aber für den Lichtpunkt im Auge reicht es meist. Die Farbwiedergabe ist etwas kühler als bei Olympus, mal gefallen mir die Farben von Panasonic besser, mal die von Olympus. Hauttöne kommen bei Olympus meist deutlich schöner, Pflanzengrün in vielen Lichtsituationen bei Panasonic, das ist aber Geschacksache. Ich nutze sie nur noch mit dem 5.6/100-300 wenn ich längere Brennweiten und Zeiten benötigen wegen des dann guten Dual-IS. Der AF ist ganz hervorragend, auch mit Olympus- Objektiven und klar besser bei wenig Licht als bei meiner EM5-II oder PenF, aber nicht ganz so gut wie bei meiner EM1-II. Man hat mit Olympus- Objektiven keinerlei Einschränkungen, außer beim Dual- IS. Ich besitze das 2.8/35-100 und kann es dir wärmstens empfehlen, optisch und auch mechanisch steht es den Olympus- Objektiven in nichts nach. Ich besitze das Zuiko 2.8/12-40Pro, das schneidet bei Vergleichstest immer besser ab als die 2.8/12-35 und das 2.8-4/12-60 von Panasonic. Das 12-35 soll sehr reflexempfindlich sein. Das 2.8/12-40 ist einfach ein herausragend gutes Objektiv, bei allen Brennweiten und Blenden scharf bis in die Ecken. Allerdings gefallen mir die Sonnensterne des Objektivs nicht besonders. Wie wäre es mit dem 4/12-100 in Verbindung mit dem extrem guten Olympus Dualstabi und meiner EM5-II, PenF, EM1 oder EM1-II ist der Stabi deutlich besser als jeder andere eines anderen Herstellers. Ich bekomme bei 100mm (200KB) bis zu 1s scharfe Aufnahmen aus der Hand, nicht immer, aber oft. Das schaffe ich mit der G81 und dem 2.8/35-100 mit dem Panasonic Dual- IS auch nicht annähernd! Allerdings ist das 4/12-100 groß, schwer und 1 Stufe lichtschwächer. Gruß Thorsten
  13. Die neue EM5-III soll ja im September erscheinen, dann wird der Preis der "alten" EM5-II weiter fallen. Es ist eine sehr gute Kamera, da ich auch noch die EM1-II besitze, plane ich keinen Umstieg. Der Unterschied von 16 zu 20 Mpix ist minimal und zu vernachlässigen, nur beim Pixelpeeping gerade zu sehen, auch im Rauschen bei höheren ISO- Zahlen ist der Unterschied gering. Da ich noch eine Panasonic G81 besitze, hier mein Urteil im Vergleich zur EM5-II In der Bildqualität ergibt sich ein Patt, wobei die Panasonic- Farben etwas kühler ausfallen, ist Geschmacksache. Das kritische Pflanzengrün gefällt mir bei Panasonic besser, Hauttöne gefallen mir bei Olympus besser. Vorteile G81 für mich: - Ohne Zusatzhandgriff bessere Handhabung und besserer Griff - Bei wenig Licht, schnellerer und treffsicherer AF. (Nur bei wenig Licht-Kontrast mit Einzelfeld) auch mit Olympus MFT Objektiven! Ansonsten ist der AF der EM5 gut. In den weitaus meisten Situationben, bemerkt man keinen Unterschied zwischen den beiden Kameras. - eingebautes kleines Blitzgerät, aber sehr schwach, für einen Lichtpunkt im Auge aber geeignet. Vorteile der EM5-II: - Deutlich bessere Ausstattung - besser abgedichtet, die Klappe für die Speicherkarte am Handgriff ist bei der G81 nicht abgedichtet - Deutlich besser konfigurierbar für die eigenen Bedürfnisse. Bei Panasonic gibt es deutliche Einschränkungen für die Tastenbelegungen. Z.B. beibt die für mich wichtige Lupenfunktion des Suchers bei MF an der G81 immer einer Taste der Kreuzwippe vorbehalten. Die rote Videotaste an der G81 lässt sich nur abschalten, nicht umkonfigurieren. Wer nicht filmt, so wie ich, hat dann eine tote Taste am Gehäuse, sehr ärgerlich. - Deutlich effektiverer Bildstabi, auch wenn Panasonic einen Gewinn von 5 Stufen angibt, die stimmen nie und nimmer. Ich las neulich einen Test der neueren G91 die kamen auf nur 3 Stufen. Den Bildstabi hat Panasonic angeblich gegenüber der G81 nicht verbessert. Ich komme bei meiner Arbeitsweise und Tatterfrequenz auf einen Vorteil der EM5-II gegenüber der G81 mit nicht stabilisierten Objektiven von ca. 1.5 Blendenstufen, das ist in der Praxis ein gewaltiger Unterschied. Die EM1-II ist nochmals besser. Mit stabilsierten Panasonic- Objektiven im Dual IS Modus ist die G81 gerade so gut wie die EM5-II mit nicht stabilsierten Objektiven, egal ob von Panasonic oder Olympus. Dual-IS funktioniert nur unter gleichen Herstellern. Fall du also ein stabilisiertes Panasonic- Objektiv besitzt, hast du mit der EM5-II keine Nachteile bezüglich der Effektivität des IS, mit einer Ausnahme: Mit dem Panasonic 5.6/100-300 ergibt sich zwischen 200-300 mm bei Zeiten länger als 1/15s ein Vorteil des Panasonic Dual- IS. Mit meinen Panas. 2.8/35-100 und Panas. 5.6/12-60 aber keineswegs. Der Dual IS der EM5-II mit dem stabilisierten Zuiko 12-100 ist aber weit überlegen! Damit gelingen mir selbt bei 100mm bis zu 1s scharfe Aufnahmen, da hat jede Panasonic- Kombi schnon längst aufgegeben. Und die neueren Kameras, die EM1-II und EM1-X sind nochmals besser! - kürzere min. Biltzsynchronzeit 1/250 vs 1/160s. Bei Aufhellblitzen ergibt sich mit der EM5-II ein größerer Spielraum. - Mechanischer oder elektrischer Verschluß, lässt sich bei der EM5 unabhängig von den Peep- Bestätigungstönen nutzen, bei Panasonic nicht. Dort gibt es nur einen Ruhemodus bei dem automatisch der elektronische Verschluss gewählt wird, wenn man die nervigen Bestätigungstöne abschaltet. Das nervt mich an der G81 ungemein. Der AF- Bestätigungston an der G81 ist sehr laut, mit nerviger Frequenz, wenn man ihn abschaltet, ist nur noch der elektronische Verschluss nutzbar, ein klarer Nachteil bei Bewegungsaufnahmen. Fazit: Die EM5-II ist für meine Bedürfnisse die deutlich bessere Kamera, gegenüber der Panasonc- Konkurrenz. Was mir an der G81 aber sehr gefällt ist die Handhabung, für eine gute Handhabung benötige ich an der EM5-II den Zusatzhandgriff oder einen einfachen Zusatzgriff eines Fremdherstellers mit Arca Swiss kompatibler Stativführung. Nutze ich auch, damit ist die Handhabung für mich sogar besser als mit der G81, die für mich einfach zu viele Einschränkungen und Nachtele aufweist. Ich habe sie nur noch wegen des sehr guten AF´s und des sehr guten Dual-IS in Verbindung mit dem sehr guten 5.6/100-300 für Aufnahmen von Kleintieren. Ansonsten nutze ich sie wegen der beschriebenen Nachteile gar nicht mehr. Gruß Thorsten
  14. Da ich das 2.0/12 schon sehr lange besitze und oft nutze, zudem das 1.7/15 PanaLeica sowie das 2.8/12-40 in dem Bereich. Beide 14-42, das R und das ez besaß (beide habe ich wieder verkauft, da optisch zu schlecht - Randschärfe), meinen Senf dazu: Wie man die Objektive nutzen kann, (Lichtstärke, Größe, Gewicht, evt Flexibilität eines Zooms, darauf gehe ich jetzt nicht ein, muß jeder selbst wissen, was er/sie benötigt. Wenn es um die optische Qualität geht: Ist das 2.0/12 sehr gut, bei 2.0 am Rand könnte der Kontrast ein wenig höher sein, ist aber trotzdem sehr gut offenblendtauglich. Ab 2.8 dem 2.8/12-40 ebenbürtig, aber sehr viel kleiner und leichter. Optisch ist das PanaLeica 1.7/15 bei Offenblende klar besser, als das 2.0/12 (Randschärfe und Kontrast am Bildrand bei Offenblende) Ab f 2.8 ein Patt. Das 2.0/12 ist aber im Gegenlicht besser, als das PanaLeica, das zu Reflexen neigt. Ich nutze das 2.0/12 oft und gern, vor allem der Lichtstärke und der gringen Größe wegen, ein ideales Objektiv für immer dabei in der Jackentasche, oder für Innenräume, ich würde es mir sofort wieder kaufen. Das 17er kenne ich nicht, ich habe mich damals für das 15er Panaleica als Ergänzung zum 2.0/12 entschieden, weil mir die Brenmnweite besser liegt. Gruß Thorsten
  15. Sieht sich noch jemand die Northrups an? Das wundert mich doch stark! Nachdem sie vor ca 1/2 Jahr verkündeten das MFT tot ist und zwar mit falschen Fakten. Die sind doch nur auf viele Klicks aus, weil sie damit Geld verdienen. Ein paar Wochen später sind sie dann zurückgerudert, wahrscheinlich wieder mit vielen Klicks. Seit seiner Behaupttung, die sachlich falsche Argumente enthielt, gucke ich mir die nicht mehr an. Der Typ verbreitet geziehlt falsche, oft reisserische Infos. Durchaus smart mit einer attraktiven Frau, aber an den verschwende ich keine Lebenszeit mehr. Gruß Thorsten
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