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Libelle103

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  1. Da ich seit der alten EM5 von Nikon auf Olympus umgestiegen bin (und es nicht 1 min bereut habe), und auch die EM5-2, die PenF und EM1-2 , sowie die Panasonic G81 (steht zum Verkauf) und die aktuelle Panaosonic GX9, sowie seit einigen Tagen die G9 besitze, außerdem die Voillformat Sony A7-II, meine Meinung: Rauschen und Dynamik sind seit der EM5-I besser geworden und Panasonic steht in der Bildqualität meinen Olympus- Kameras in nichts nach, mit einigen Eigenheiten: Panasonic bereitet die JPGs agrssiver auf, mit hohen Schärfeeindruck, das hat zur Folge das die Moire- Anfälligkeit gegenüber meinen Olympus- Gehäusen merklich stärker ist (z.B. bei Ziegelwänden in der richtigen Abbildungsgröße, aber auch die RAWs neigen stärker zu Moires, die man zwar in der EBV wegbekommt (Lightroom, DXO Photolab2) aber nicht ganz ohne Nebenwirkung, in Form von etwas verringerter Auflösung. Das gilt für die GX9, das habe ich bei der G9 noch nicht getestet, da sie aber den gleichen Sensor hat und lt. diverser Tests eine ähnliche Bildaufbereitung, könnte es sein, das es sich bei der G9 ähnlich verhält, wird aber evt auch besser herausgerechnet (deutlich potenterer Prozessor) Desweiteren ist die Farbwiedergabe bei Panasonic etwas kühler/neutraler, was mir besonders bei der Wiedergabe von Pfanzengrün in den meisten Lichtsituationen gut gefällt, aber die Hautwiedergabe ist nach meinem Empfinden bei Olympus besser. Ansonsten nimmt es sich bei aktuellen Kameras, in der Bildqualität, zwischen Olympus und Panasonic nichts, absolut ebenbürtig, selbst beim Pixelpeeping. Marginale Unterschiede werden in Fachzeitschrigten total aufgebauscht, sie müssen ja ihre Existenz rechtfertigen. Auch meine A7-II ist in der Bildqualität gegenüber all meinen MFT- Kameras bis einschl ISO 1600, außer beim extremen Pixelpeeping nicht im Vorteil, die besitze ich in 1. Linie um Altglas mit den nativen Brennweiten nutzen zu können. Unterschiede zwischen Panasonic und Olympus liegen im Handling, der Ausstattung und Konfigurierbarkeit und das ist auch alles Geschmacksache, gefällt mir in der Regel bei Olympus klar besser, aber die G9 ist ein echtes Highlight, meiner geliebten EM1-II ebenbürtig, mit noch besserer Handhabung und das will etwas heißen. Der AF bei wenig Licht/Kontrast ist bei der G9 klar besser als bei der auch sehr guten EM1-II. Schneller und deutlich sicherer, mit Panasonic Objektiven, aber auch mit Olympus- Objektiven steht er im AF-S der EM1-II nicht nach !! Neulich sah ich auf einen Youtupe- Kanal einen Vergleich des Verfolgungs-AFs zwischen der G9 und der EM1-II mit dem Zuiko 2.8/40-150 an beiden Kameras und dem Panasonic 50-200, oder war es das 100-400 Panaleic ?, ich weiß es nicht mehr so genau, jedenfalls mit folgendem hochinteressanten Ergebis: G9 und Panasonic- Linse, im Vergleich zur EM1-II mit dem Zuiko: Ein Patt! beide mit sehr hoher Trefferrate, ich hätte vermutet das die EM1-II im Vorteil ist. Aber jetzt kommt der Unterscheid: Die G9 bricht mit dem Zuiko deutlich ein (DFD funktioniert nicht), aber die EM1-II behält ihr hervorragendes Ergebis auch mit der Panasonic- Linse voll bei, sie wird keinen Deut schlechter. Den Phasendetektoren auf dem Sensor sei Dank. Die G9 ist die einzige Kamera von Panasonic die mir so richtig gut gefällt, die GX9 ist eine Zumutung, aus vielerlei Gründen. Aber von Olympus gefallen mir all meine Kameras sehr gut. Ist aber auch Geschmacksache. Für die G9 gibt es ein neues Firmware- update, das habe ich aufgespielt, jetzt mit einem Tierkennungs-AF !! Das funktioniert verblüffend gut! Erste Tests mit unserer Katze haben mich schwer beeindruckt, ich hätte nicht erwartet das es so gut funtioniert. Das fehlt der EM1-II leider. Als Ergänzung zur EM1-II ist sie sehr gut geeignet, mit Vor- und Nachteilen gegenüber der EM1-II, müsste ich mich für eine Kamera entscheiden würde ich nach langer Überlegung wohl zur EM1-II greifen. Noch, die G9 kenne ich noch nicht so gut. Aber die G9 liegt noch besser in meiner durchschnittlich großen Männerhand als die EM1-II und die Bedienung ist auch besser, fast perfekt! Und sehr eingängig, man kommt recht schnell gut mit ihr klar, was man von der EM1-II nicht behaupten kann, wer Olympus nicht gewohnt ist, hat doch einige Schwierigkeiten, wie ich bei Naturfotografen-Kollegen immer wieder feststelle, manche haben auf frustriert wieder auf ihr altes System zurückgewechselt. Dafür sind unsere Olympus- Kameras konfigureierbar wei keine anderen. Vor allem die AF- Einstellungen sind bei der G9 deutlich einfacher und logischer aufgebaut, kommt man schnell mit klar. Und die Ergebnisse überzeugen! Wir können uns doch glücklich schätzen mit einem System zu arbeiten, bei dem es so viele Alternativen gibt, mit zwei großen unabhängigen Herstellern, mit unterschiedlicher Philosophie. Ach was habe ich mir das jahrzehntelang bei Nikon gewünscht, um denen nicht mehr ausgeliefert zu sein. Die konnten den größten Murks verkaufen, aber das ist eine andere Geschichte- Thorsten bleib ruhig..... jedenfalls nie wieder Nikon!!!!
  2. Ich stand vor ca 2 Jahren vor der Entscheidung 1.4/25 PanaLeica oder 1,8/25 Zuiko, da ich mein 1.7/20 Panasonic ersetzen wollte, das doch einen bei Landschaftsaufnahmen merklichen Randabfall der Schärfe, als auch einen langsamen und vor allem geräuschvollen AF besaß. Ich las jeden Test im Netz und habe auch einen Vergleichstest gefunden, weiß aber nicht mehr wo. Danach nehmen sich beide in der optischen Qualität nicht viel. Das PanaLeica hat in Bildmitte die minimal bessere Auflösung, das Zuiko am Rand, also das Zuiko zeigt die gleichmäßigere Leistung über das gesamte Bildfeld. Und da der Unterschied in der Lichtstärke und Freistellung 1.4 zu 1.8 zu vernachlässigen ist, da hat Omzu schon Recht, und das Zuiko auch noch günstiger ist, habe ich mich für das 1.8/25 entschieden, ein erstklassiges Objektiv, ohne Schwächen, dabei klein und leicht. Auch bei Offenblende hervorragende Qualität bis in die Ecken, was will man mehr. Ich würde es mir sofort wieder kaufen, den Aufpreis für das 1.4/25 Panaleica kann man sich meiner Ansicht nach sparen, aber jedem das seine. Mein Exemplar erzeugt keine Blendengeräusche, aber wenn ich mich recht erinnere, wurde der Punkt beim PanaLeica des öfteren kritisiert, würde mich persöhnlich jetzt aber nicht besonders stören. Gruß Thorsten
  3. Da ich beide besitze, die Vorteile der jeweiligen Kamera für mich, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Vorteile EM1-I: Liegt klar besser in der Hand, insgesamt für mich deutlich bessere Handhabung, brauchbarer AF mit den alten FT- Objektiven, bei wenig Licht deutlich besserer AF auch mit MFT Objektiven, reines Klappdisplay ist manchmal von Vorteil, meist aber von Nachteil. Vorteile EM5-II: High-Res für hochauflösende Aufnahmen vom Stativ, minimal effektiverer Bildstabilisator, kleiner und leichter (kann auch ein Nachteil sein), bei hohen ISO- Zahlen minimal weniger Rauschen, der Vorteil ist aber so gering, das er für mich praktisch keine Rolle spielt, Dreh. und klappbares Display ist auch im Hochformat nutzbar. Auslösegeräusch deutlich leiser. Wenn man zur EM5-II einen Zusatzhandgriff verwendet, ich habe fast immer einen Zusatzhandgriff mit Ara Swiss kompatibler Stativhalterung an der Kamera, kommt die Handhabung nah an die der EM1-I heran. Ich persöhnlich verwende die EM1-I lieber, wegen der besseren Handhabung und der Eignung für FT- Objektive. Die EM5-II verwende ich neben der PenF gern in der Stadt, der geringeren Größe wegen. Für mich die entscheidenden Unterschiede: Die EM1-I hat bei wenig Licht, den klar besseren AF, klar besser in der Handhabung, AF-Eignung für FT-Objektive, die EM5 ist deutlich leiser, hat ein dreh-und Klappbares Display und ist auch für sehr große Jackentaschen geeignet. Viel Spaß bei Grübeln, am besten du nimmst sie beide mal in die Hand, die Kamera muß einem gefallen und man muß sie gern in die Hand nehmen, wenn ich danach urteile und mir die Features egal wären, würde ich klar die EM1-I bevorzugen. Gruß Thorsten
  4. Naja, ich habe es auch, aber als Kracher würde ich es nicht bezeichnen, sondern als gut. Es ist auf jeden Fall besser als die 14-42er von Olympus (ez und R) die habe ich beide wieder abgegeben, wegen schlechter Randschärfe, das 12-32 Panasonic ist klar besser, aber nur bis ca 25mm, bei meinem Exemplar, ab 25mm aufwärts sieht man leichte Randunschärfen. Außerdem ist es nicht manuell focussierbar und der Kunststoffzoomring löst sich leicht, ist bei meinem auch passiert, aber ein Tropfen Kunststoffkleber hat es getan. Also mein 2.8/12-40 würde ich als Kracher bezeichnen und zwar über alle Systeme hinweg, das ist sichtlich besser als das 12-32, allerdings auch deutlich größer und teurer. Aber in Anbetracht der Größe und des Preises ist das 12-32 optisch doch verblüffend gut, da stimme ich zu. Gruß Thorsten
  5. Bei Amazon bekommt man eine neue EM5-II aktuell für 621€. Gebraucht für 418€. Ich verkaufe und kaufe nur bei Amazon, wenn es dort angeboten wird. Grund: Auch als Privatverkäufer muss man ein 2- wöchiges Rückgaberecht einräumen. Amazon nimmt saftige Gebühren vom Verkäufer, das erhöht natürlich die Preise, das ist mir die Sicherheit aber wert. Nur ein Fall aus dem verganhenen Jahr: Ich habe bei Amazon ein gebrauchtes neuwertiges 1.8/8, zu einem guten Preis entdeckt und bestellt. Der Verkäufer hat angegeben, dass er das Objektiv abgeschickt hat, es ist aber nie angekommen. Nach 1 Woche habe ich das Amazon per Klick mitgeteilt (ganz einfach) und 2 Tage später hatte ich das Geld wieder auf dem Konto. Mit dem Verkäufer hatte ich gar nichts zu tun, das läuft alles über Amazon und Amazon habe ich auch das Geld gezahlt. Sicherer geht es nicht. Manche Anbieter auf dem Amazon Marktplatz fordern dazu auf, sich mit dem Anbieter vor dem Kauf in Verbindung zu setzten - niemals ! Die wollen die Amazon- Gebühr umgehen, was natürlich den Preis verringern würde, aber zum Verlust aller Sicherheiten führt. Der Vertragspartner ist Amazon und an den zahlt man auch! Auch verkaufe ich aktuelle Gerätschaften (Nur die werden dort angeboten, Altglas sucht man meist vergebens) meist über Amazon, weil man dort die Sachen mit Abstand am schnellsten los wird. Und auch als Verkäufer kann man bei e-bay betrogen werden, ist mir um ein Haar mal bei e-bay passiert, der Verlust hätte bei 1500€ gelegen, aber das ist eine andere Geschichte. Es gibt Maschen, da kommt man nicht drauf, man kann gar nicht vorsichtig genug sein. Ich kann nur wärmstens zu Amazon raten. Man kann über Amazon denken was man will, aber der Kundendienst ist unübertroffen, das ist ja auch der Grund ihres Erfolges. Gruß Thorsten
  6. Das stimmt aber nur, wenn man max. Freistellung möchte, meistens haben wir Fotografen, außer für Portraits, doch das gegenteilige Problem: Nämlich ausreichende Schärfentiefe hinzubekommen. Nur mal ein Verglech zum Kleinbildformat: f5.6 im Kleinbild entspricht f2.8 bei MFT, aber nur bei der Schärfentiefe! Bei der Belichtung ist die MFT- Kombi 2 Stufen besser und das gleicht den Rauschnachteil, von MFT gegenüber Kleinbild(Vollformat) exakt aus, bei gleicher Sensortechnologie. In meiner Praxis ergibt sich ein Rauschnachteil meiner MFT- Kameras gegenüber der in dem Punkt exzellenten Sony A7II aber nur von ca. 1.5 Blenden. (Technologie) Abends in Städten bringe ich mit meiner MFT Ausrüstung rauschärmere Bild nach Hause, als mit meiner Sony Kombi, weil: 1. Wie gesagt bei gleicher Schärfentiefe der Rauschvorteil von Vollformat exakt 0 ist 2. Weil die internen Bildstabilisatoren von Olympus die besten des gesamten Kameramarktes sind und der Stabi bei Olympus min. 2 Stufen effektiver arbeitet. Mit dem Dual- Stabi und dem 4/12-100 ist der Vorteil sogar noch sehr viel größer. Bei 100mm (KB:200mm) 1sec. Belichtungszeit aus der freien Hand ! Das beomme ich bei der Sony nicht annähernd hin, dort muß ich die Empfindlichkeit so hochschtauben, um nicht zu verwackel, das die Bilder alle für die Tonne sind. Das ganze gilt natürlich nur aus der freien Hand. Vom Stativ bei gleichen Empfindlichkeiten ist die Sony KB- kamera natürlich im Vorteil, aber nur dann. Außerdem habe ich dann bei MFT ja noch die High-Res- Funktion, die aber nur bei statischen Motiven anwendbar ist. Gegenünber früher bei Nikon, oder aktuell gegenüber Sony KB, bringe ich mit meiner MFT- Ausrüstung gerade Abdends bei schlechtem Licht, ohne Stativ, bessere und rauschärmere Bilder nach Hause, als mit einer sehr viel größeren und teureren Sony oder ehemaligen Nikon Ausrüstung. Ganz zu schweigen von den bei Offenblende sehr viel besseren Olympus- Objektiten, die meisten sind voll offenblendtauglich, selbst bei der kritischen Randschärfe, meine sehr viel teureren früheren Nikkore musste ich für gute Randschärfe meist min. 1 Stufe abblenden. Schreibt ein Praktiker....
  7. @Jörn, wie ich in den verlinkten Rezensionen schrieb, habe ich mir damals die G81 wegen der 4K Photofunktion zugelegt, für Bewegungsaufnahmen von Insekten. Später dann habe ich mir die EM1-II gekauft, die ist für diese Anwendung der G81 klar überlegen, deshalb liegt die G81 eigentlich nur noch im Schrank, Verkauf lohnt nicht. Außerdem ist nur mit dem 100-300 und dem Dual-Stabi von Panasonic der Stabi sogar besser als an der EM1-II, ansonsten ist er klar unterlegen, auch im Vergleich zur alten EM5-II. Die GX9 habe ich mir nur für den Anwendungszweck Street gekauft, obwohl ich die sehr viel bessere PenF besitze, weil sie nur ein reines Klappdisplay hat, außerdem einen wirklich guten AF bei schlechten Lichtverhältnissen, der ist bei der PenF ja nicht so doll. Die GX9 liegt eigentlich nur im Schrank, da trotz dieser beiden Nachteile die PenF für mich ganz klar die bessere Kamera ist, auch für Street, trotz der beiden Nachteile. Ein sehr effektiver IS ist mir bei Street in der Dämmerung viel wichtiger als ein exzellenter AF, der von der PenF ist so schlecht nun auch nicht, jedenfalls bringe ich mit der PenF die besseren Bilder nach Hause, wegen des sehr viel effektiveren IS. Auch die Handhabung gefällt mir sehr viel besser bei der PenF. vor allem der Sucher. Der Sucher der GX9 ist eine einzige Zumutung und nur zur Ausschnittbestimmung zu gebrauchen. Da ich auch gern manuell fokussiere, habe ich an all meinen Kameras eine Taste an der exponierten Stelle oben in der Nähe des Auslösers mit der Sucherlupe belegt, nicht nur meine Olympus, sondern auch meine Sony- Gehäuse, das geht bei Panasonic nicht. Mit dem Auge am Sucher ist die Sucherlupentaste der Kreutzwippe oder der Doppelklick aufs Display sehr schlecht zu bedienen. Was mir bei beiden gut gefällt, ist die Farbwiedergabe der Grüntöne in den meisten Lichtsituationen, etwas kühler als bei Olympus. Dafür empfinde ich die Hauttöne bei Olympus als deutlich schöner. Ich würde mir jedenfalls beide definitiv nicht wieder kaufen. Was mich an der GX9 ebenfalls sehr negativ aufgefallen ist: Die hohe Moire- Anfälligkeit, die ist sehr agressiv abgestimmt, auf Max. Schärfe, die Auflösung ist bei Olympus aber ebensogut, die Moires werden halt bei Olympus besser herausgerechnet. Man kann sie zwar in der Bildbearbeitung weitgehend beseitigen (Lightroom, DXO) aber nicht ohne Nebenwirkung in Form von verringerter Auflösung. Das Problem soll die G91 ebenfalls haben, wie ich las. Die ältere G81 hat das Problem nicht, obwohl auch sie keinen Anti-Aliasingfilter aufweist. So hat jeder seine Vorlieben und Arbeitsweisen. Ich nutze jedenfalls auch meine Panasonic- Objektive viel lieber an meinen Olympus Gehäusen, ohne für mich relevante Nachteile. Wie gesagt, der kamerainterne Bildstabi ist selbst bei meinen älteren Olympus Gehäusen sehr viel besser, so das der Vorteil des Dual-IS bei Panasonic gar nicht mehr vorhanden ist, Ausnahme wie gesagt: Das 100-300. Und beim AF erkenne ich bei meinen Anwendungen keinen Vorteil des Panasonic- AF, außer bei sehr wenig Licht, dann ist der AF meiner PenF und der EM5-II denjenigem meiner Pansonic Gehäuse unterlegen, aber der AF meiner Olympusgehäuse mit Phasensensoren ist nochmals besser, auch mit Panasonic- Objektiven (EM1-I und EM1-II) Das sollte auch für die neue EM5-III zutreffen, da sie den AF mit den Phasensensoren der EM1-II bekommen hat. Meine Panasonic Objektive: (1.7/15; 5.6/12-32, 5.6/12-60, 2.8-4/8-18, 2.8/35-100, 5.6/100-300II)
  8. So hat jeder seine Vorlieben und Arbeitsweisen. Das schöne an MFT ist ja, das das System von 2 unabhängigen großen Herstellern unterstützt wird, mit wirklich großer Auswahl an Kameras und Objektiven, da können wir uns nicht beschweren. Gruß Thorsten
  9. Hallo Jens, ich besitze die G81 und die GX9 von Panasonic, sowie mehrere Olympus Gehäuse, kann also gut vergleichen. Ebenfalls die Panasonic Objektive 5.6/12-60, 2.8/35-100, 5.6/100-300II sowie das 2.8-4/8-18. Von den Panasonic Gehäusen bin ich insgesamt enttäuscht, besonders von der GX9, kein Vergleich zur PenF, die für mich in fast allen Belangen der GX9 deutlich überlegen ist, hier eine Rezension von mir: https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R24VDF2IEQ83NI?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp Da ich die G81 und die EM5-II besitze: Zwei Dinge stören mich an den Panasonc Gehäusen, im Vergleich zu meinen genannten Olympus Gehäusen sehr: - Die nicht so gute Konfigurierbarkeit der Panasonic Gehäuse. Z,B, lässt sich an beiden Kameras die rote Video- Taste nur abschalten, nicht umkonfigurieren. Wenn man nicht filmt, so wie ich, hat man eine tote Taste am Gehäuse. Ebenso lässt sich das Belichtungskorrekturrad, das sehr ungünstig liegt, an der GX9 nur abschlten, jetzt habe ich auch ein totes Einstellrad an der GX 9. Die Sucherlupe lässst sich nicht frei auf eine Taste konfigurieren und und... Also die Möglichkeiten der Konfiguration auf die eigenen Bedürfnisse, sind bei Panasonic doch arg eingeschränkt, was mich massiv stört, dafür sind die Menues deutlich weniger komplex. - Die Bildstabilisatoren der GX9 und der G81sind mit nicht stabilisierten Objektiven, so 1,5 Stufen schlechter, das ist eine ganze Menge. In der Dämmerung, man muss also die Empfindlichkeit merklich hochschrauben, was die Bildqualität gerade in kritischen Situation stark negativ beeinflusst. Nun bietet Panasonic ja deutlich mehr Objektive an die stabilisiert sind. Der Dual-IS ist aber nur mit Panasonic- Gehäusen nutzbar. An Olympus muß man sich etscheiden, ob Stabi im Gehäuse, oder im Objektiv, eigentlich immer ist der Stabi in den Olympus Gehäusen klar überlegen, außer beim 100-300 bei der Endbrennweite. Wenn ich nun meine stabilisierten Panasonic- Objektive an einer Panasonic, mit Dual IS, mit dem gleichen Objektiv an einem Olympus Gehäuse (EM5-II, PenF) Stabi also nur im Gehäuse, vergleiche so ergibt sich ein Patt. Das heißt, der Dual IS bei Panasonic ist gerade so effektiv wie der Stabi in den Olympus- Gehäusen allein. (Gilt für all meine stabilisierten Panasonic Objektive, außer dem 5.6/100-300 ab 200 mm aufwärts, dann ist der Dualstabi im Vorteil, sogar im Vergleich zum Stabi meiner EM1-II, die ansonsten mit allen anderen Objektiven immer klar überlegen ist, sogar dem Dual- Stabi von Panasonic. Der Stabi der G91 soll lt. eines Vergleichstests dem Stabi der G81 entsprechen, also nicht verbessert worden sein. Im Gegensatz zur EM5-III, die soll den Stabi der EM1-II bekommen haben. also müsste der Stabi klar überlegen sein. Im Rauschen bei gleichen Empfindlichkeiten nimmt es sich sehr wenig. Bei hohen ISO- Zahlen, oberhalb von 1600 ISO im RAW rauschen meine Panasonic Gehäuse minnimal stärker, das fällt aber für mich nicht ins Gewicht, da nur beim Pixelpeeping leicht sichtbar. In dem Punkt sind die GX9 und die G81 ebenbürtig, die G91 mit 16- und die GX9 mit 20 Mpix. Was mich aber an der GX9 ebenfalls stört, ist die hohe Moire- Anfälligkeit. Gerade in Städten mit Ziegelwänden manchmal ein Problem, auch die G91 soll sehr agressiv abgestimmt sein, wie die GX9. Das habe ich bei meinen Olympus- Gehäusen noch nie beobachten können, obwohl deutlich häufiger genutzt. Was mir bei Panasonic gefällt ist die Farbwiedergabe etwas kühler/neutraler als bei Olympus. Pflanzengrün gefällt mir in dem meisten Lichtsituationen bei Panasonic besser, Hauttöne eigentlich immer bei Olympus. Würde ich mir nun statt der G91 die EM5-II zulegen? Kommt auf deine Art zu fotografieren an, wenn dich die mangelnde Konfigurierbarkeit nicht stört und dir der Bildstabi gut genug ist, eher nein. Denn die Handhabung der G81 empfinde ich, bis auf die mangelnde Konfigurierbarkeit und die "Tote Taste" eigentlich sehr gelungen, auch die Farbwiedergabe, gerade bei Landschaften und High Res nutze ich sehr selten, 16Mpix reichen immer, für jede Vergrößerung. Aber statt der EM5-II würde ich persöhnlich lieber die EM1-II wählen. Hier meine Einschätzung zur G81, die G91 wurde ja nur, in meinen Augen, unwesentlich verbessert. https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R7FHVNKIPX0ZB?ref=pf_ov_at_pdctrvw_srp Gruß Thorsten
  10. Ein Objektiv enthält viele Linsen zur Korrektur von Bildfehlern, das ist eine Wissenschaft für sich. Der Objektivkonstrukteur kann nun verschiedenste Gläser einsetzen, die unterschiedlich schwer und teuer sind, wenn Kosten und Gewicht nicht die Hauptrolle spielen, hat er eben viel mehr Freiheiten, die dann zu besser korrigierten Objektiven führen. Gut ist immer, wenn der Bildkreis des Objektivs im Vergleich zum Sensor groß ist, da das Licht ja aus unterschiedlichen Wellenlängen besteht und jede Farbe an der Grenzschicht Luft Glas unterschiedlich gebrochen wird und diese wirken sich an den Linsenrändern eben stärker aus, da die Strahlen schräger auftreffen. (reine Geometrie) Also verringern große Linsendurchmesser im Verhältnis zum Sensor diese Fehler, man kann auch asphärische Linsen einsetzen, oder beides, was das Objektiv auch auch wieder verteuert. Außerdem sind stabile Metallfassungen, die auch auf Dauer geringe Toleranzen aufweisen nun mal schwerer als Kunststoff oder dünnwandige Fassungen. Kräftige AF- Motore sind auch schwerer als nicht so schnelle. Deswegen sind Pancakeobjektive auch nie so richtig gut, da bei der Konstruktion ja die Größe Priorität hat, nicht die Qualität und das auch noch zu einem günstigen Preis. Gruß Thorsten
  11. Das Problem existiert bei mir nicht, da ich nur hochwertigste mehrschichtenvergütete Filter verwende. Ich habe als Objektivschutz ein Hoya HD Protector Filter immer vor dem Objektiv und so etwas noch nie beobachtet, auch nicht wenn die Sonne ins Objektiv scheint. Wenn ich andere Filter aufsetze, wird dieser entfernt. Als Polfiter verwende ich B+W Zirkularpolfilter Käsemann MRC. Als Graufilter auch einen B+W MRC Nano. Die sind nicht billig, aber mit einer sehr guten Vergütung. Das ist grundsätzlich wichtig. Denn je besser vergütet, umso geringer fallen Reflexionen aus, bei jedem Objektiv, und umso teurer sind sie natürlich. Jemand schreibt in dem Beitrag, das die Art des Filters keine Rolle spielt, das kann gar nicht stimmen, weil eben durch unterschiedlich aufwendige Vergütungen, unterschiedlich starke Reflexionen auftreten. Als Grauverlaufsfilter verwende ich die Cokin Z-Pro, im Gegenlicht tauchen manchmal Relextionen auf, die lassen sich aber durch eine Abschattung mit einer Graukarte, die ich wegen des Weißabgleichs bei Landschaftsbildern dabei habe, leicht abschatten, also kein Problem. Gruß Thorsten
  12. Jain, du hast ja nicht ganz unrecht, wenn man das gesamte Bild in der gleichen Ausgabegröße betrachtet, hast du sogar recht. Je mehr Pixel, umso weniger fällt das Rauschen auf, das visuelle Rauschen ist geringer. Geht man aber in die 100% Ansicht, sieht man sehr wohl das kleine Pixel stärker rauschen, das ist natürlich nur für Pixelpeeper und nicht für die Praxis. Aber die Aussage das das Rauschen nicht von der Pixelgröße abhängt, ist so ja nicht richtig und führt zu Missverständnissen. Bei gleicher Pixelzahl auf unterschiedlich großen Sensoren, rauscht eben der kleinere Sensor stärker, weil die einzelnen Pixel kleiner sind. Aber auch nicht so viel stärker, wie man vermuten könnte, denn die Sensorgröße ist nur einer von mehreren Faktoren, die für das Rauschen verantwortlich sind. In der Praxis aber, wenn man von gleicher Tiefenschärfe und gleicher Belichtung im Bild ausgeht, ist die Sensorgröße auch wieder egal. Z.B. Vergleich MFT vs. Kleinbild: f2.8 MFT ergibt das gleiche Bild wie Kleinbild f5.6. Diese 2 Blenden gleichen den Rauschnachteil des kleineren Sensors bei gleicher Technologie exakt aus, wie wir alle wissen. Außerdem wird das Rauschen meiner Meinung nach auch überbewertet, da jeder die 100% Ansicht am Monitor betrachten kann. Die Sensoren sind technisch so gut geworden und werden immer weiter verbessert, dass die Sonsorgröße in Bezug auf´s Rauschen immer unwichtiger wird. Gruß Thorsten
  13. Nein, das bezog sich auf deine immer wiederholte Aussage, dass das Rauschen nicht von der Pixelgroeße abhängt
  14. Auch wenn du es noch einhundert mal wiederholst, wird deine Aussage nicht richtiger.....
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