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Libelle103

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  1. @elwoody @Rob. S. Der im letzten Beitrag von mir verlinkte Vergleich, sagt doch etwas ganz anderes. Habt ihr schon einmal selbst Fine-Art Ausdrucke mit min. A1 Größe mit deutlich unterschiedlich auflösenden Kameras machen lassen? und verglichen? Ich schon. In unserer GDT- Gruppe bestücken Mitglieder Ausstellungen in 60x80 (Fine-Art-Druck) , die mit ganz unterschiedlichen auflösenden Kameras aufgenommen wurden, kein Mensch sieht mit welcher Kamera das jeweilige Bild aufgenommen wurde, selbst wenn man näher heran geht nicht. Außerdem sind für die technische Qualität des Bildes, ganz andere Kriterien entscheident, als die Auflösung der Kamera: Papier, Licht, Kontraste, evt Bewegungsunschärfen, exakte Fokussierung, Objektivqualität.... Und für die Gesamtqualität ist in 1. Linie ja wohl das Können des Fotografen entscheidend. Warum fotografiert ihr denn mit MFT, wenn ihr glaubt, was ihr schreibt? Weil ihr euch eine Vollformatkamera mit hoher Pixelzahl und den entsprechend hoch auflösenden Objektiven nicht leisten könnt?
  2. Wenn man Bilder bearbeitet, sollte das immer im größt möglichen Farbraum geschen, wenn man den Farbraum vor der Bearbeitung beschränkt, kann es zu sichtbaren Verlusten kommen. Adobe RGB ist groß genug. Bei sRGB fehlen Farben, die die meisten Drucker können, vor allem im Bereich Grün-Blau. (Wichtig bei der Differentierung von Pflanzengrün. Ich kann nur wieder auf das Buch "Farbmagement für Fotografen", vom d-punkt- Verlag verweisen
  3. Externer schneller Kartenleser über USB 3.0 am Rechner, das geht schneller als von der Kamera. Kontaktprobleme hatte ich noch nie, obwohl ich meine Karten oft nutze, da würde ich mir keine Sorgen machen. Bei meiner früheren E30 war mal die USB- Buche gebrochen, das lag aber daran, das der Fernauslöser die USB- Buchse nutzte, das ist totaler Murks, denn die Buchsen sind für ständige Steckvorgänge nicht ausgelegt, für mechanische Belastung schon gar nicht. Im Moment nutze ich einen schnellen USB 3.0 Kartenleser von Kingston. Ich würde auf keinen Fall die billigsten nehmen, ich bin mal mit einem von Hama hereingefallen.
  4. Das 4/24-70 Zeiss für Sony FE ist ein gutes Beispiel dafür, das es bei der Bewertung sehr auf den Einsatzbereich und die persöhnliche Nutzung ankommt. Da ich es selbst seit Jahren besitze, ebenso wie das Olympus 2.8/12-40 und auch früher ein (teures) Nikkor in dem Bereich, sowie ein Sigma für Nikon und das billige Sony 28-70, das ich gleich wieder verkauft habe, kann ich mir ein Urteil erlauben: Von allen Normalzooms die ich bislang besaß/besitze hat es (Zeiss 4/24-70) das mit Abstand beste Gegenlichtverhalten. Reflexe oder Kontrastminderungen sucht man vergebens, ein wichtiger Punkt bei Landschaftsaufnahmen für mich. Das Gegenlichtverhalten ist sogar besser, als bei fast allen meiner teuren Festbrennweiten. Zudem erzeugt es abgeblendet wunderschöne Sonnensterne- perfekt. In diesen beiden Punkten ist es sogar klar besser als mein geliebtes und unter dem Strich besseres 2.8/12-40 Pro. Es hat aber eine gravierende Schwäche: Von 24-ca 27mm muß man 2 Stufen für eine akzeptabe Eckenschärfe abblenden, darüber ist es dann gut. Bei 24 mm sogar auf f 11 für gute Eckenschärfe. Ich las einen Vergleich im Netz von allen 4 verfügbaren Normalzooms die für Sony FE erhältlich sind. Im Gegenlichtverhalten und in der Auflösung abgeblendet war es das Beste. Bei Offenblende im WW- Bereich das schwächste. Worauf ich hinauswill: Es ist immer eine Frage der Anwendung, was für mich persöhnlich besser ist. Ich nutze es ausschließlich für Landschaftsaufnahmen vom Stativ und zwar abgeblendet, in dem Punkt ist es sogar besser als das exzellente 2.8/12-40 Pro von Olympus, dem ich ansonsten klar den Vorzug gebe, da es bei Offenblende deutlich schärfer zeichnet. Deshalb kann man pauschal auch gar nicht sagen, das das Tamron xx, Sigma xx, Sony xx und wie sie alle heißen, besser ist. Deswegen passen auch oft die Tests der Stiftung Warentest nicht, weil sie pauschal urteilen, ohne genau auf Stärken und Schwächen einzugehen, was ich bei Kameras und Objektiven als sehr wichtig ansehe, wie dieses Beispiel zeigt. Deshalb ist auch nicht das von dir erwähnte Tamron, für jeden User besser. Das 4/24-70 ist übrigens mein einziges Systemobjektiv an der Sony A7-II, ansonsten nutze ich sie nur als Halter für Altglas. Zu 95% nutze ich MFT. Da für meine Art der Fotografie MFT die besseren Ergebnisse erziehlt, für mich und meine Motive und Vorgehensweisen, das kann für Andere anders aussehen. LG Thorsten
  5. Omzu hat schon Recht, streng genommen reichen sogar 8Mpix - immer. Das liegt am Auflösungsvermögen des menschlichen Auges. Wenn die Größe des Bildes zunimmt, steigt auch der Betrachtungsabstand, so das man gerade das gesamte Bild überblicken kann. Es sei denn, man geht näher ans Bild, bei zum Beispiel einer Doppelseite in einer Zeitschrift, bei Leseabstand. Dann reichen 12 Mpix, man kann dann aber auch nicht mehr das gesamte Bild überblicken. Mit Reserven für kleine Ausschnittskorrekturen reichen 16Mpix immer. Manche Labore fordern manchmal mehr, da es ihre Arbeit erleichtert. Z.B. Vergleich auf Bildqualität vor dem Druck. Saal fordert z.B. 300dpi, aber nur um die die Qualitätskontrolle zu beschleunigen, die drucken dann auch nicht mit 300dpi, sondern mit weniger, je nach Ausgabegröße. Und was machnen dann viele Fotografen? Die rechnen das Bild mit Photoshop oder einem speziellen Programm, hoch. Das sieht man hinterher im Druck eh nicht, da eine viel geringere Auflösung reicht. Manch professionelle Kunden fordern mehr, entweder weil sie keine Ahnung haben (Sind ja meist keine Fotografen) oder weil sie sich die Option starker Ausschnitte offen halten wollen. Ob das dann nur "leere" Pixel sind, weil das Objektiv evt. gar nicht höher auflösen kann, steht auf einem anderen Blatt. Hier mal ein Vergleich, Qualität beim Druck, wurde hier schon mal verlinkt.
  6. Auch ich habe lange auf ein 12mm Shift gewartet und dann zwangweise die Softwarelösungen akzeptieren müssen, da ich ja vor 6 Jahren ja von Nikon auf MFT umgestiegen bin und auch irgendwann mein geliebtes 3.5/28 Nikkor Shift verkauft habe. Aber nur eine Nikon für dieses Objektiv behalten und vor allem mitschleppen, lohnt nun gar nicht, weil es der Schlepperei wegen meist unterblieb. Der Vorteil der Lösung mit einem Shift- Objektiv ist natürlich das man die Auswirkung vor Ort beurteilen kann, der Nachteil war, das die Bildqualität beim Shiften doch am Rand sichtbar abnahm, ich musste schon auf f8 abblenden, für gute Qualität. Mit den optisch viel besseren MFT- Objektiven (2.0/12, 1.7/15, 2.8-4/8-18) komme ich trotz des Verlustes durch die Rechnerei zu besseren Ergebnissen, weil die Ausgangsrandschärfe der Objektive klar besser ist und so groß ist der Verlust durch die Perspektivkorrektur nicht und er wird durch immer bessere Algorithmen und schnellere Rechner immer kleiner. In der 1. Zeit habe ich ACDSee verwandt, als Lightroom die Korrektur noch nicht bot, dann Lightroom und neuerdings DXO ViewPoint. Die Ergebnisse mit Viewpoint sind einfach ganz hervorragend und besser als mit meinem früheren teuren 28er Shift von Nikon und weniger zu schleppen habe ich auch. Auch in Lightroom sind die Ergebnisse besser. Bei der Softwarelösung sieht man aber das Ergebnis vor Ort nicht, aber mit etwas Erfahrung gewöhnt man sich an, mit noch stärkerem WW zu fotografieren, um Raum für die Korrektur zu lassen. Das kann man mit der Zeit gut einschätzen. Sehr gut geeignet ist das Zuiko 1.8/8 Fisheye, das man in der Workstace sehr gut defishen kann und mit der EM1-II kann man das Defishen sogar im Sucher sehen, auch eine Keystone- Korrektur. Die Keystone Korrektur geht auch mit der EM5-II und PenF. In DXO- Fiewpoint kann man auch gut beides korrigieren, die Fisfeye- Korrektur sogar automatisch, wie in der Olympus Workspace. Habe gerade mal gegoogelt: Hier ein Vergleich, wie sich die beiden Methoden (Shift-Objektiv vs Programmentzerrung) auf die Bildqualität auswirken, exakt das ist auch meine Erfahrung. https://www.bonnescape.info/korrektur-stuerzende-linien-test-shift-versus-photoshop/ Also ich benötige kein Shift- Objektiv mehr, selbst wenn es eines geben würde, würde ich es mir nicht mehr kaufen, obwohl ich die Entzerrung oft anwende. Wenn die Software- Lösung mind. gleichwertig ist, in der Qualität, warum ein zusätzliches Objektiv kaufen und schleppen? Gut eine Tilt- Funktion hat man dann nicht, wie bei vielen Tilt/Shiftobjektiven, aber die benötige ich auch nicht. Im Netz
  7. Hallo Omzu, im Prinzip gebe ich dir Recht. Das verhält sich wie ich weiter oben schrieb, genau wie mit dem Vergleich Shift Optik, oder per Software entzerren. Früher besaß ich ein 28er Shift von Nikon, das war vor Ort eine tolle Sache, da man die Wirkung gleich im Sucher beurteilen konnte, aber das Objektiv war erst ab f8 auch am Rand so richtig scharf. In der Praxis erreiche ich heute mit meinem am Rand viel besseren MFT- Objektiven und einer Korrektur in Lightroom (DXO ist nochmal klar besser, wie ich inzwischen festgestellt habe) eine bessere Qualität. Denn 20Mpix sind ca. doppelt so viel Pixel wie ich in der Praxis selbst für großformatige Ausdrucke benötige (bis A2) Ich habe lange auf ein 12mm Shift für MFT gewartet, inzwischen nicht mehr, da die Lösung mit der Softwarekorrektur in der Praxis gut genug ist und ich spare mir ein zusätzliches teures Objektiv. Ich habe in Innenräumen Aufnahmen mit dem 1.8/8 angefertigt und eine Fisheyekorrektur und Kontrastanpassungen vorgenommen und ich muß sagen, das ich von der Qualität, selbst in der 100%- Ansicht beeindruckt bin. Die Aufnahmen sind scharf bis zum Rand, selbst bei Offenblende! Was will ich mehr? Theoretisch gebe ich dir Recht, bestimmt auch praktisch, wenn man Ausschnitte vom Rand anfertigen würde, aber das ist nicht mein Anwendungsfall, dann verwende ich ein anderes Objektiv. Das ist ja das Schöne an MFT, wiegt ja alles nicht viel. Also in der Praxis bietet das 1.8/8 für mich den Vorteil das ich mit der EM1-II, eben im Sucher die Wirkung von 3 WW- Bildwinkeln + Fisheye beurteilen kann und in der Praxis für die weitaus meisten Fälle bestimmt mit zufriedenstellender Qualität. Ob das Laowa am Rand ohne Korrektur besser ist? Die Ausgangsschärfe am Rand soll laut diverser Tests schlechter sein, als beim 1.8/8 Zuiko. Dann denke ich an den Vergleich 3.5/28 Shift Nikkor zum 2.0/12 Zuiko. oder 1.7/15 PanaLeica mit Shiftkorrektur, wie oben erwähnt. Als Vorteil des Laowa sehe ich den geringeren Preis und die geringere Größe, wenn man nur ein UWW benötigt. Wenn man ein gut zentriertes Exemplar erwischt. Aber so groß und schwer ist das 1.8/8 nicht, passt in jede Jackentasche. Nachtrag: Habe gerade mal gegoogelt: Hier ein Vergleich, wie sich die beiden Methoden (Shift-Objektiv vs Programmentzerrung) auf die Bildqualität auswirken, exakt das ist auch meine Erfahrung. https://www.bonnescape.info/korrektur-stuerzende-linien-test-shift-versus-photoshop/ LG Thorsten
  8. @Sturgis Danke für den Tipp, muß ich mal ausprobieren. DXO Viewpoint habe ich ja auch.
  9. Hallo Hennes, da ich sowohl die EM5-II. als auch die EM1-I besitze meine Einschätzung: Vorteile EM1 für mich: + Bei wenig Licht/ Kontast deutlich besserer AF als EM5-II. AF auch mit den alten FT- Objektiven über einen Adapter + bessere Handhabung + Acc. Port für einen externen elektrischen Winkelsucher + reines Klappdisplay Vorteile der EM5-II für mich: + Ohne externen Handgriff deutlich kleiner, ein genialer 2 teiliger Handgriff ist nutzbar. Ohne Handgriff noch Jackentaschentauglich + Ca 1 Blende effektiverer Bildstabi, das ist in der Praxis bei schlechter Beleuchtung eine ganze Menge. + High-Res Mehrfachaufnahmen (Nutze ich fast nie, da ich noch die bessere EM1-II besitze) + Klapp- und drehbares Display Ich nutze häufiger die EM5-II, in erster Linie weil sie kleiner ist, mit der Option des Handgriffs und weil sie den besseren Bildstabi besitzt. Die nutze ich oft für Stadt- Reise- und Familienfotografe. Die EM1-I nur noch als Ergänzung zur EM1-II, wegen des Acc-Ports und des reinen Klappdisplays, das ist manchmal praktischer. Von der Bildqualität her nehmen sich beide nichts, ich habe sie jetzt nicht per Pixelpeeping verglichen, aber mein Eindruck ist: Sie sind ebenbürtig. Die alte EM1 setze ich auch manchmal für Street-Fotografie ein, wegen des reinen Klappdisplays und ohne zusätzlichen Handgriff ist die Handhabung klar besser und sie ist etwas kleiner als die EM5-II mit Handgriff. Am besten ist, du nimmst beide mal in die Hand. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich die EM5-II wählen, in 1-Linie wegen des klar besseren Bildstabis und wegen des Klapp- und drehbaren Displays, das auch im Hochformat nutzbar ist. Dann würde ich aber den 2- teiligen Handgriff dazu kaufen. Aber das gilt für meine Motivvorlieben und meine Art zu fotografieren, du kannst das ganz anders sehen. LG Thorsten
  10. Ja, da ich sie aber nicht besitze und auch nicht vorhabe sie mir zuzulegen (Größe) nützt mir das nichts.
  11. Nachtrag zum 1.8/8 Zuiko: Ich setze für die Stadtfotografie ja gern auch die Panasonic GX9 ein, wegen des reinen Klappdisplays und des besseren AFs bei wenig Licht, im Vergleich zur PenF. Das sind aber die einzigen Vorteile der GX9, gegenüber der PenF, ansonsten ist die PenF klar überlegen, aber das ist ein anderes Thema. In der Olympus Worspace ist leider die Defishfunktion mit der GX9 nicht nutzbar, sehr schade. Auch nicht, wenn ich die Datei vorher in Tiff umgewandelt und als Tiff importiert. Aber in DXO Photolab2 kann man es automatisch defishen lassen, wie ich gerade ausprobiert habe, allerdings nur mit einem festen Bildwinkel und nicht in unterschiedlichen Stufen wie in der Workspace - sehr schade. Also um alle Vorteile des Objektivs nutzen zu können, benötigt man eine Olympus MFT- Kamera, um alle Möglichkeiten vor Ort einschätzen zu können, sogar zwingend die EM1-II. oder EM1-X. Ich hoffe ja immer noch auf eine PenF-II, mit reinem Klappdisplay, verbessertem AF und der Defishfunktion der EM1-II. Die Kamera würde ich sofort kaufen. LG Thorsten
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