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Libelle103

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Alle erstellten Inhalte von Libelle103

  1. Hallo Guido, Fotomagazin Ausgabe 12/2018 Thorsten
  2. Du sagst es, sie ist immer noch Top, auch im Vergleich zur neueren Konkurenz. Z.B ist der IS ist nach der EM1-X immer noch der beste des gesamten Kameramarktes, wie kürzlich ein Vergleich im Fotomagazin ergab. Auch die übrigen Zutaten sind immer noch Top. Gruß Thorsten
  3. Diese Frage kannst du dir nur selbst beantworten, zu unterschiedlich sind Hände und Vorlieben. Und was heiß besser? Besser in Bezug auf deine Anforderungen, die nur du selbst kennen kannst. Geh in einen guten Fotoladen und probier sie beide aus und vergleich die Fearture die dir wichtig sind. Qualitativ sind beide Top, auch in der Bildqualität, den Unterschied von 16 zu 20Mpix sieht man nur bei Pixelpeeping und ist in in der Praxis unrelevant. Gruß Thorsten
  4. Ich werfe einmal das alte FT 2.8-3.5/50-200 SWD ins Rennen, ich besitze es seit vielen Jahren und bin mit der Abbildungsleistung sehr zufrieden, auch zusammen mit dem TC14 liefert es wirklich sehr gute Qualität ab, kann ich empfehlen wenn man wenig Wert auf einen schnellen AF legt. Und man benötigt eine EM1-II oder EM1 für einen funktionierenden AF und den FT-MFT Adapter. Es ist optisch etwas besser als mein 100-300 II von Panasonic, das aber optisch bis 200mm auch sehr gut ist, auch von 200-300 mm sehr brauchbar, denn: Der Kontrast, auch der Mikrokontrast nehmen von 200-300mm etwas ab, aber die Auflösung ist gut, nur etwas weich. Das kann man aber in der EBV hinterher sehr gut korrigieren, einfach mit Hilfe des Klarheitsreglers bei Lightroom. Ich nutze es als Evt-Tele auf Wanderungen und Radtouren, dann ist mir das 50-200 FT zu schwer. Ich kann das Panasonic empfehlen und würde es mir wieder kaufen, auch an meinen Olympus Kameras funktioniert es in allen Funktionen einwandfrei und mit deutlich besserem AF als das FT 50-200. Es hat aber leider keine Stativschelle, es gibt von Roesch- Feinmechanik aber eine spezielle Schelle für das Objektiv. Außerdem ist es lichtschwach, aber zumindest offenblendtauglich. Ein Freund hat das 2.8/40-150 mit dem 1.4 Konverter, das ich mir mal ausgeliehen habe, da ich erwog mein 50-200 zu ersetzen . Die Kombi ist optisch dem 50-200 FT nach meinen Vergleichsaufnahmen ebenbürtig, auch mit Konverter und mit sehr gutem AF, aber es reicht eben nur bis 150 mm und mit dem 1.4k bis 210mm, das 50-200 mit TC14 bis 280mm und das 2.8/40-150 ist etwas lichtstärker. Die längere Brennweite des 50-200 ist mir wichtiger als der bessere AF des 40-150. Als Alternative gäbe es noch das rel. neue PanaLeica 2.8-4/50-200 das hat in meinen Augen gegenüber dem 2.8/40-150 aber 2 entscheidende Nachteile: 1. Die fehlende Stativschelle und 2. Die Lichtstärke, am oberen Ende macht es in Zusammenhang mit der lt. div Tests leicht nachlassenden Leistung am oberen Ende, im Vergleich zum 2.8/40-150 weniger konvertergeeignet, als das 2.8/40-150. Dafür ist es relativ klein und leicht, ich habe es mir mal ohne Konverter ausgeliehen (2h) und war recht angetan. Falls ich irgendwann doch mal mein 2.8-3.5 FT 50-200 SWD ergänzen (nicht ersetzen) sollte, dann ganz sicher mit dem 2.8/40-150 Pro. Einen 2x Konverter würde ich mir nicht kaufen, da die Qualität aller Kombinationen mit 2fach- Konverter, die ich kenne, sichbar leidet (Pentax, Nikon, Contax-Zeiss) und der Lichtverlust von 2 Blenden einfach zu groß wird, wenn man dann noch bedenkt, dass man für verbesserte optische Qualität auch noch 1 Stufe abblenden sollte, empfand ich die Kombinationen immer als nicht praxistauglich. Wenn 1.4 Konverter mit dem Objektiv gut harmonieren, sieht man den Unterschied in der Regel nur beim Pixelpeeping, selbst bei Offenblende. Gruß Thorsten
  5. @Martin, guter Einwand, das sehe ich ebenso, ich gehe auch gern in Fotoläden und schaue mir Dinge vor Ort an und dann kaufe ich auch dort, selbst wenn es etwas mehr kosten sollte, so groß ist der Unterschied meist auch nicht. Nur leider gibt es hier bei uns in Hildesheim (immerhin 100.000 Einwohner) keinen vernünftigen Fotohändler, hat es nie gegeben. In Hannover aber, den ich auch nutze, wenn ich mal dort bin, aber immer extra 35 km fahren und nen Parkplatz suchen? Das unterbleibt meist. Und im örtlichen Media-Markt, oder bei Saturn, sind die Preise oft überzogen und die Mitarbeiter haben null Ahnung. Dann nutze ich lieber die meist doch guten Rezensionen bei Amazon. Das Problem ist wirklich, das sie den Markt aufrollen und irgendwann wenn die Konkurenz am Boden liegt, werden die Preise auch wieder steigen. Aber auch für alltägliche Dinge spart Amazon sehr viel Zeit und Stress, kommt mir sehr entgegen, da ich Einkaufen gehen eh hasse. Wenn ich doch mal mit den Mädels in die Stadt muß, setze ich mich schön in ein Cafe und entspanne, Amazon und Co sei Dank. Die Bedingungen für die Mitarbeiter müssen natürlich verbessert werden, ebenso wie für die Mitarbeiter der Paketdienste, keine Frage. Gruß Thorsten
  6. Wenn jemand ein richtig gutes 2.8/35 sucht, dem kann ich das Zeiss 2.8/35 mit Contax- Anschluß (Altglas) empfehlen, ich besitze es auch. Es gibt günstigeres Altglas, aber nicht in der Qualität.
  7. Ich kenne die EM10 nicht, mit meinem 2.8/12-40 habe ich damit keine Probleme. Meine EM5-II und meine PenF haben aber mit dem kleinen Einzel-AF- Feld, bei geringer Beleuchtung und gleichzeitig schlechtem Kontrast im AF-Feld auch so ihre Probleme, das ist bei spiegellosen Kameras die keine Phasendetektoren auf dem Sensor besitzten, aber normal. Meine EM1-II (Mit Phasen-Detectoren) verhält sich dann deutlich besser. Einfach das AF- Feld vergrößern, behebt in den meisten Fällen das Problem. Das 14-42 Kit hatte ich auch einmal, das 2.8/12-40 ist erheblich besser, beim AF habe ich mit dem Objektiv keine Probleme. Wenn es sich mit größerem AF- Feld nicht besser verhält, würde ich Olympus kontaktieren. Gruß Thorsten
  8. Ich kaufe schon seit Jahren das meiste bei Amazon, auch meine Fotoausrüstung. Und ich habe bislang nur positive Erfahrungen gemacht. Vorsicht sollte man walten lassen, wenn der Anbieter Amazon nur als Marktplatz nutzt, aber auch dann ist man recht gut geschützt. Die Zahlung aber immer nur über Amazon abwickeln, nicht separat mit dem Händler. Amazon leitet dann das Geld weiter und bei Beschwerden auch an dich zurück. Amazon ist extrem kundenorientiert und kundenfreundlich, nicht umsonst haben die einen so riesigen Erfolg und rollen den Markt geradezu auf, das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. 3 persöhnliche Erfahrungen von mir: - Das 1.8/8 Zuiko Fisheye wurde bei Amazon vor ca. 1/2 Jahr von einem deutschen Anbieter gebraucht zu einem guten Preis angeboten, ich habe es bestellt, auf meine Lieferung dann gewartet und gewartet. Dann habe ich per Mail nachgehakt, daraufhin hat der Anbieter (nach 2 Wochen) den Verkauf storniert, ohne Angabe von Gründen. Mitteilung von mir per Mail an Amazon und 1 Tag später hatte ich das Geld wieder auf meinem Konto, zurück überwiesen von Amazon. Das nenne ich Service. Dann habe ich es dort neu erworben, obwohl es woanders noch etwas günstiger gewesen wäre. - Beim Umstieg auf Olympus habe ich mein gutes und teures Nikkor 2.8/80-200 AF-D bei Amazon gebraucht angeboten (Ja, das geht auch als Privatverkäufer, man muß sich nur vorher bei Amazon (umständlich) anmelden und Amazon verlangt saftige Gebühren, man ist aber, auch als Verkäufer, vor Betrugsversuchen relativ sicher und bei Amazon war die Erfolgsquote immer mit Abstand am höchsten, wenn ich etwas angeboten habe. Die Amazon-Gebühr wird natürlich auf den Verkaufspreis aufgeschlagen, so das die Gebrauchtpreise dort höher sind als z.B. bei e-bay) Ich habe das Objektiv schnell verkaufen können, aber nach 2 Wochen kam es zurück, da es sich der Käufer anders überlegt hatte (er hat 2 Wochen kostenlos fotografiert) Fand ich natürlich nicht so doll. Anruf bei Amazon, und deren Auflärung: Die 2 wöchige Rückgabefrist gilt grundsätzlich, auch bei Gebrauchtverkäufen. Seit dem kaufe ich gebrauchtes Equipment fast nur noch bei Amazon, aber nur aktuelle Gerätschaften sind dort gebraucht erhältlich. Die Preise sind zwar etwas höher, aber mit sehr geringem Risiko für den Käufer! - Ich besitze einen Cullmann Rucksack, der ideal für Streetfotografie geeignet ist, auch auf dem Rad fast perfekt. Nach 5 Jahren ist nun der seitliche Reissverschluss defekt, das habe ich in meiner Amazon Rezension vermerkt, ohne Punktabzug, nach 5 Jahren intensiver Nutzung kann schon mal ein Reissverschluß versagen. Da Amazon so eine große Marktmacht hat, stellen manche Firmen extra Kundenbetreuer für Amazon ab um dort Rezensionen zu checken. Daraufhin Antwort von Cullman ich möchte mich doch an den Kundendienst wenden, sie könnten mit evt entgegen kommen. Cullman per mail kontaktiert und 1 Tag später ein Angebot von Cullmann: Kostenlos können sie es nicht reparieren, da die Garantiezeit schon längst abgelaufen ist (nach 5 Jahren) Wenn ich ihn aber einschicke, können sie mir den gleichen Rucksack neu, für weniger als den halben Neupreis bei Amazon zuschicken. Natürlich werde ich das dann in meiner Rezension erwähnen, darauf spekulieren die ja natürlich. Aber das hätte ich nicht erwartet. Es kann sich halt kein Hersteller leisten, schlechte Rezensionen bei Amazon zu bekommen. Dabei war meine Rezension sehr positiv. Ähnliches habe ich vor Jahren mit einem Receiver von TechniSat erlebt, auf meine durchwachsene Rezension (Software- Probleme) hat sich TechniSat bei mir gemeldet und die haben sich extrem kulant verhalten. Also ich habe mit Amazon nur die allerbesten Erfahrungen gemacht und Kollegen und Freunde ebenfalls. Ich kaufe sogar bei Amazon wenn es dort etwas teurer ist, als anderswo, eben wegen der extremen Kundenorientierung von Amazon. Und die Lieferzeiten sind unglaublich. logistisch sind die extrem auf Draht. Weiterer Riesen- Vorteil von Amazon haben Leute, die so wie ich, nicht alles gleich perfekt abheften und auch schon mal Rechnungen verbummeln.. Jederzeit kann ich mir alles, was ich je dort gekauft habe, anzeigen lassen und mir jederzeit die Rechnung ganz einfach ausdrucken, bei z.B. Garantiefällen oder Verkäufen. Übrigens habe ich mit dem Laden rein gar nichts zu tun und Aktien besitze ich von denen auch nicht. Kein Wunder wenn viele Fotoläden zu machen müssen, die schieben dann die Schuld auf Online- Verkauf und vor allem Amazon. Aber folgende Begebenheit vor X- Jahren: Ich habe den hiesigen 1. Fotohändler vor Ort aufgesucht weil mich die damals sehr innovative Contax RTS3 interessierte. Der Inhaber des Ladens kannte mich, ich hatte schon 2 teure Nikons dort erworben. Der Mitarbeiter hinter dem Tresen hattte von der Kamera 0- Ahnung. ich hatte mir schon einiges angelesen und sie ihm dann erklärt. Dann wollte ich sie mal übers Wochenende testen, klare Absage, das machen wir nicht! Daraufhin mit dem Chef gesprochen, der mich als guten Kunden kannte: Wieder eine Absage. Letztendlich habe ich die Kamera übers Internet bestellt, sie war dort deutlich günstiger und ich konnte sie 2 Wochen ausprobieren. Der besagte Fotoladen ist übrigen inzwischen pleite und es wird dann groß in der Presse breitgetreten, das Internetfirmen wie Amazon die heimischen Geschäfte ruinieren, dazu kann ich nur sagen, die ruinieren sich selbst. Klar müssen die teurer sein als Firmen ohne Laden im Internet, aber dann erwarte ich auch besseren Service, wer das als Ladenbesitzer nicht kapiert, geht halt unter, da habe ich dann wenig Mitleid. Und ähnliche Geschichten habe ich bei anderen Produkten in Elektomärkten zu Hauf erlebt. Bei uns gibt es einen ganz tollen extrem kundenorientierten Fahrradladen, die haben es verstanden. Extrem guter Service und Beratung, trotz höherer Preise als bei großen Anbietern wie BOC oder Stadler die nicht weit entfernt liegen, oder im Internet. Trotzdem ist der Laden sehr erfolgreich und wächst immer weiter. Für guten Service und Beratung sind doch viele bereit mehr zu bezahlen und der Laden kann natürlich nicht die gleichen Preise wie ein Großmarkt machen, logisch. Amazon ist denke ich, nicht in erster Linie wegen der günstigen Preise so erfolgreich, die bieten auch andere Shops im Netz, sondern wegen der extremen Kundenorientierung.
  9. Carlos Santana nutzt meist PRS Gitarren und früher Gibson Les Paul.......🤣
  10. Ganz grundsätzlich bekommt man bei Objektiven, das an Qualität, das was man bezahlt. Das gilt nicht für alle technischen Produkte, aber für Objektive voll und ganz. Hochwertige Gläser mit Top- Vergütung kosten richtig Geld, präzise und vor allem gute und langlebige Fassungen in geringen Toleranzen ebenfalls. Gut man muß ja nicht immer das Beste haben, aber wenn jemand glaubt er bekommt die gleiche Qualität wie von Olympus, Panasonic oder, oder, oder... für viel weniger Geld, der ist auf dem Holzweg. Die können bestimmt gute Objektive bauen, aber nicht für den Preis, könnte auch Olympus für den Preis nicht. Vernünftige Qualitätssicherung kostet nicht unerheblich. Die Lohnkosten spielen keine so große Rolle bei Objektiven, da sie hochautomatisch gefertigt werden, wenn nicht würde ich sowieso die Finger davon lassen, denn Menschen arbeiten weniger präzise und machen erheblich mehr Fehler als gute Maschinen. Und die kosten auf dem Weltmarkt überall das gleiche, ebenso hochwerttige Gläser und Fassungen. Wenn Billigobjektive in Tests manchmal gut abschneiden, dann liegt das meist daran, das die Objektive vom Hersteller angefordert werden und was manchen die? Die lassen sich aus dem Lager mehrere Dutzend Objektive kommen und messen die nach allen Regeln der Kunst durch und das beste wird zum Testinstitut geschickt. Du bekommst aber garantiert kein ausgesuchtes Exemplar. Gute Fertigungsqualität mit geringen Toleranzen kosten dem Hersteller richtig viel Know how und Geld. Wenn du nicht viel ausgeben wills, dann kauf dir das Zuiko 2.8/60 gebraucht, das Objektiv besitze ich auch und es ist Spitze. Zu dem Thema hatte ich mal etwas eingestellt: Gruß Thorsten
  11. @Schappi: Ja, die Sonnensterne gefallen mir 🙂 Gruß Thorsten
  12. Mein Exemplar hatte Probleme mit der Randschärfe, nicht nur in den Ecken, sondern auch am gemäßigten Rand. Mein 1.8/45 ist um Welten besser.
  13. Ich habe mir die G9 mal für 2h auf dem Lumix Festival in Hannover ausgeliehen, weil sie mich interessierte. Vom Handling her gefiel sie mir ausgezeichnet, besser als meine EM1-II und das will etwas heißen, denn die EM1-II kenne ich viel besser. Man kommt schnell mit der G9 zurecht. Was mir aber gar nicht gefiel, war der Sucher. Der verzeichnet recht stark kissenförmig, da ich die Kamera intuitiv an den Sucherkannten ausrichte ein echtes Manko für mich. Eingeblendete Gitter oder eine Wasserwaage stören die Gestaltung und sind ein zusätzlicher Arbeitsgang. Außerdem sind die Sucherecken je nach Blickrichtung leicht unscharf. Auf dem Papier ist der Sucher sehr hochauflösend und besser als die Sucher meiner EM1-II und G81, in der Praxis aber, sind für mich deren Sucher klar überlegen. Ich sprach einen Panasonic Mitarbeiter darauf an, seine Antwort: Ja manche bemängeln das, andere stört es nicht, es liegt an den Linsen des Sucherokulars. Da ich mit der Kamera am Auge arbeite, scheidet sie deshalb für mich aus. Mit der leichten Unschärfe in den Ecken, je nach Blickrichtung könnte ich ja noch leben, aber mit der starken Verzeichnung nicht und die ändert sich auch mit einer Verkleinerung über eine Taste nicht. Schade- ansonsten gefiel sie mir ganz ausgezeichnet. Gruß Thorsten
  14. Das kenne ich auch, auch meine Naturfotografen- Kollegen. Das liegt halt daran, das die Kunden mit Halbwissen, denken für einen guten Ausdruck braucht es 300dpi und dann die benötigte Auflösung auf´s gewünschte Format hochrechnen. Aber für größere Formate benötigt man weniger Auflösung, weil mit dem Betrachtungsabstand auch die Auflösung des menschlichen Auges nachlässt, wer klebt schon mit der Nase vorm Ausdruck? Einige Druckereien und Dienstleister fordern grundsätzlich 300dpi, eben weil dann der Qualitätsvergleich für sie ohne Umwandlung einfacher ist, das hat aber nichts mit der Ausgabequalität des fertigen Ausdrucks zu tun, der erfolgt dann in der Regel nicht mit 300dpi und wenn, sieht man den Unterschied doch eh nicht. Also wie geht man vor? Man rechne das Bild für die gewünschte Größe mit Photoshop hoch, oder noch besser mit einem extra Probgramm z.B. das sehr gute Photo Zoom Pro (kostenpflichtig) So gehe ich auch vor und viele meiner Kollegen. Denn was zählt, ist auch für Kunden der Bildinhalt. Kein Kunde hat bislang gefragt, mit welcher Kamera ich arbeite, oder welche Sensorauflösung die Kamera hatte. Und falls das doch mal der Fall sein sollte, ist gleich raus das Er/Sie keinen Schimmer hat und man hat dann gute Argumente. Den Qualitätsunterschied kann man doch auch gar nicht sehen, außer beim PixelPeeping am Monitor. Mein meist verkauftes Bild ist ein leichter Crop mit letztendlich 9 Mpix, das kann ich in beliebiger Größe ausdrucken lassen, der Unterschied zu höher auflösenden Ausdrucken ist im Endergebnis gar nicht sichtbar, kann auch nicht. Ich rechne es aber vor dem Verkauf auf 300dpi hoch. Eines der meist verkauften Bilder einen Freudes der zu 100 % seine Brötchen mit der Naturfotografie verdient (einer der ganz wenigen bei uns, die allein davon leben können) meinte neulich, eines seiner immer noch meist verkauftes Bilder, hat er noch mit der alten Nikon D200 mit ca. 10Mpix angefertigt, einen Unterschied zu seiner D850 sieht man im fertigen Ausdruck nicht. Klar ist die D850 bei Ausschnitten besser, auch im Rauschen bei hohen Empfindlichkeiten und bei sehr hohen Kontrasten, aber wenn es rein um die Auflösung ohne Crop geht reichen 10Mpix immer. Da reichen theoretisch sogar 8 Mpix. Er geht genauso vor wie ich und rechnet seine Bilder hoch. Gruß Thorsten
  15. Auch ich habe mir Gedanken gemacht, welches MFT-Objektiv mein sehr gutes FT 2.8-3.5/50-200 ersetzen könnte. Ich bin mit dem FT 50-200 eigentlich sehr zufrieden, auch der AF funktioniert an der EM1-II recht ordentlich. Ich besitze außerdem noch das 4-5.6/100-300 II von Panasonic. Zu dem Dual-IS von Panasonic: Bei meinen Olympus- Gehäusen (EM1-II, EM5-II, PenF funktioniert der kamerainterne Stabi deutlich effektiver als derjenige in meinen Lumix- Gehäusen (G81, GX9) Der in den Olympus Gehäusen ist ca 1.5 Blenden besser als derjenige bei Panasonic. Im Vergleich zur EM1-II eher 2 Blenden. Das ist in der Praxis ein erheblicher Unterschied mit nicht stabilisierten Objektiven. Der Dual-IS meiner Panasonic- Gehäuse, ist mit meinen stabilisierten Lumix Objektiven ist gerade so effektiv, wie der Gehäuse-Stabi meiner EM1-II allein! (Lumix Objektive: 2.8/35-100, 5.6/12-60, 4-5.6/100-300 II). Mit einer Ausnahme: Das 100-300 mit einem Lumix- Gehäuse ist ab 200mm bis 300mm in der Stabilisierung etwas effektiver als mit der EM1-II (Nur Gehäuse Stabi, weil der Dual- Stabi mit Olympus Gehäusen und Lumix Objektiven ja nicht funktioniert.) Und zwar bei 300 mm ca. 1 Blende. Und auch nur bei Zeiten länger als 1/15s. Unter 200mm ist aber der alleinige Stabi der EM1-II dem Dual- Stabi bei Panasonic überlegen. Mit einem Lumix Objektiv an einer Olympus Kamnera kann man im Menue einstellen, welcher Stabi verwand werden soll, der im Objektiv, oder der im Gehäuse. Dabei war bei meinen Tests der Stabi im Gehäuse der EM1-II immer klar überlegen, auch bei meiner EM5-II und PenF ist das so. Panasonic hat ja die G9 heraus gebracht, die mich auch interessierte, ich habe sie auch getestet, aber nicht mit meiner EM1-II bezüglich des Stabis verglichen. Evt ist der Stabi in der G9 gegenüber der G91 ja deutlich verbessert worden? Lt div Tests soll das leider nicht so sein. (You-Tube Praxisbericht der G9 bei Akigrafie, Amazon Rezensionen) Kurzum, falls ich mein altes 50-200 SWD doch noch gegen ein moderneres MFT- Objektiv tauschen sollte, wird es klar das 2.8/40-150 werden, denn ich glaube aufgrund meiner Erfahrungen, das der Dual- Stabi in Lumix- Objektiven, mit Lumix Kameras bis 200mm keinen Vorteil gegenüber dem reinen Gehäusestabi meiner EM1-II bringt, auch mit einer eventuellen G9 nicht. Außerdem ist das 40-150, bei 150mm ca 2/3 Blenden Lichtstärker und deshalb auch deutlich besser Konverter-geeignet. Außerdem hat es eine für mich in der Naturfotografie unbedingt nötige Stativschelle, die dem PanaLeica 50-200 fehlt. Das waren so meine Überlegungen zu dem Thema, aber ich werde mein geliebtes FT 50-200 behalten, weil mir ein schnellerer AF nicht wichtig ist und es hervorragend mit dem TC14 Konverter harmoniert. Ich habe mir mal das 2.8/40-150 von einem Freund geliehen, ein tolles Objektiv, aber für meine Art der Fotografie keine Vorteile zum FT 50-200, eher im Gegenteil, wegen der kürzeren Brennweite und es hat natürlich eine Stativschelle. Ich bin nicht so der Vogel- Action- Fotograf. Mir ist völlig unverständlich warum Panasonic keine Schelle vorgesehen hat und das bei dem Preis... Gruß Thorsten
  16. Hallo Schappi, wenn das Licht etwas schräg einfällt, neigt es zu farbigen Reflexen, die sind aber klein und stören den Gesamtkontrast nicht. Ja es ist eindeutig das 1.7/15 mit den typischen farbigen Sonnenstrahlen, gerade diese unterschiedlich gefärbten Strahlen gefallen mir nicht, ist aber Geschmacksache. Wie gesagt, ich schärtze es aufgrund seiner hervorragenden Schärfe schon bei Offenblende, zusammen mit der geringen Größe und Gewicht. Mein Voigtländer Nokton 0.95/17.5 ist das WW, das für meinen Geschmack die schönsten Sonnensterne all meiner Weitwinkel erzeugt. Hat aber weder AF, noch irgend welche Übertragungen Thorsten
  17. Ich würde es unter Verlust verbuchen. Ich hatte es auch und war mit der optischen Qualität gar nicht zufrieden, es ist einfach bei Offenblende nicht hinreichend scharf, ich weiß jetzt nicht mehr, ob das untere oder obere Brennweitenende das Problem war. Und 1 Stufe abgeblendet eindeutig zu lichtschwach. Für mich das optisch schlechteste Zuiko, das ich jemals besaß. Das 14-42R meiner Tochter ist zwar größer, war aber optisch etwas besser. Objektive sind halt immer ein Kompromiss aus Preis, Größe, Gewicht, Lichtstärke und Qualität-- Preis und Größe des Objektivs sagen ja eigentlich schon alles, auch Olympus kann nicht zaubern. Guck dir einfach mal die Rezensionen des Objektivs auf Amazon an- in meinen Augen verheerend! Gruß Thorsten
  18. Da ich in dem Bereich folgende Objektive besitze: 5.6/9-18, 2.8-4/8-18PanaLeica , 2.0/12, 1.7/15 PanaLeica. meine Meinung dazu: Nicht eines ist überflüssig, sie haben alle ihre Stärken und Schwächen: Optisch sind alle sehr gut. Das 8-18 Zoom ist lichtstärker und am Rand etwas besser als das 9-18, aber auch deutlich größer und teurer. Verwende ich von allen genannten Objektiven zusammen mit dem 1.7/15 am häufigsten. Es ist auch im Gegenlicht für ein so starkes WW- Zoom sehr gut. Das 9-18 ist sehr klein und leicht, dabei optisch erstaunlich gut (Nur beim Pixelpeeping dem 8-18 etwas unterlegen) Es ist ein sehr gutes Evt.- Objektiv das in jede Jackentasche passt, ergo habe ich es oft dabei. Für Innenräume, auch alte Kircheninnenräume, beim Stadtbummel nicht so gut geeignet, da lichtschwach. Das 2.0/12, mein ältestes WW- MFT Objektiv, das ich immer noch liebe. Es ist klein, leicht und optisch sehr gut. Nutze ich oft als Evt- lichtstarkes WW in Städten (Dämmerung, Kirchen) Bei Offenblende lassen die Ränder gegenüber dem 1.7/15 etwas nach, ist aber voll brauchbar und nur beim Pixelpeeping relevant. Der bekannte Objektivtester Anders Uschold bezeichnete es mal als sein Referenz-WW Objektiv, das für den Preis erstaunlich gut ist. Auch im Gegenlicht sehr gut und in dem Punkt etwas besser als das 1.7/15 PanaLeica, trotz größerem Bildwinkel. Das 1.7/15 PanLeica ist das schärfste aller hier genannten Objektive, selbst bei Offenblende uneingeschränkt hervorragend. Dabei ist es klein und leicht. Ich nutze es sehr häufig, eines meiner meist genutzen Objektive überhaupt, da ich die Brennweite mag. 30mm auf´s Kleinbild gerechnet, also so zwischen den klassischen 28er und 35 empfinde ich als ideal, für meine Art der Stadtfotografie. Es ist aber etwas gegenlichtempfindlich, ungefähr so wie die Zooms, dabei handelt es sich um eine Festbrennweite, die eigentlich besser sein müsste. Es ist jetzt nicht schlecht, farbige Reflexe die evt. auftreten sind klein und man kann sie je nach Motiv auch gut stempeln. Es ist in dem Punkt aber besser als alle Sigma Linsen die ich bis dato besaß (Das ist auch nicht alzu schwer) , aber schlechter als das 2.0/12. Ich kann damit leben. Die Entscheidung hängt davon ab, wofür du es einsetzen möchtest. Optisch gut sind alle vier. Der AF der PanaLeica-Linsen funktioniert auch an Olympus Kameras einwandfrei, man hat keine Nachteile, MFT halt. Für die Naturfotografie verwende ich meist das 8-18, da es am flexibelsten ist und als Zoom wirklich Festbrennweiten- Niveau besitzt. Als evt- Zoom, wenn die Größe eine Rolle spielt und nicht die Lichtstärke, das 9-18. Es passt halt in jede Jackentasche. Abends in Städten, in Kirchen und allgemein Aufnahmen in Innenräumen, Familie und Freunde: 2.0/12 und 1.7/15. wegen der Größe und Lichtstärke. Gruß Thorsten
  19. Ja, kleinere Blendenöffnung meint das gleiche, wie geschlossenere Blenden. Bei kleiner Blendenöffung. also einer größeren Blendenzahl ist die Öffnung kleiner. Ja, die Physik ist da eine Theorie, aber die beobachteten Effekte kann man damit gut erklären, deshalb gibt es noch nichts besseres. Stichwort beim Licht: Welle- Teilchen- Dualismus. Was letztendlich als Auflösung im fertigen Bild ankommt, hängt von der max. Auflösung des Sensors ab und von der Auflösung des Objektivs. Und die Beugungsgrenze definiert eine Grenze, bei der ein höher auflösender Sensor, oder ein höher auflösendes Objektiv nichts mehr an Auflösung bringt, da der physikalische Effekt der Beugung eine höhere Auflösung verhindert. Wenn nun Objektiv A höher auflöst als Objektiv B und/oder der Sensor C höher auflöst als Sensor D (je nach dem welches der limitierende Faktor in der Übertragungskette ist), wird man bei der geringer auflösenden Kombination, einen Abfall der Schärfe erst bei kleineren Blendenöffungen feststellen, als bei der höher auflösenden Kombi, eben weil Objektiv und/oder Sensor schon vorher die Auflösung begrenzen. Ich hoffe das war einigermaaßen verständlich. Gruß Thorsten
  20. @All ich werde mich jetzt nicht weiter an den Diskussionen beteiligen, da einige so eine vorgefasste Meinung haben, das sie bestimmte Gesetzmäßigkeiten gar nicht wahrhaben wollen. Das sind auch nicht "meine Theorien" sondern Physik. Außerdem ist es so, dass die Beugungsgrenze bei ein und dem selben Objektiv von der Mitte bis zum Rand hin unterschiedlich ist, da die Auflösung von Objektiven zum Rand hin abnimmt. Das ist je nach Objektiv sehr verschieden. So liegt dann die Beugungsgrenze am Rand bei kleineren Blendenöffnungen als in der Mitte, weil die Optik am Rand schlechter wird. Hab ich bislang außen vor gelassen um die Materie nicht weiter zu komplizieren. @Hacon: Nein die Auflösungsgrenze des Samyang muß dann nicht bei genau 20 Mpix liegen, sondern so, das High Res bei offeneren Blenden keinen Unterschied mehr macht. Mach dir das mal mit einer Zeichnung, den Pixeln und Unschärfescheibchen klar. Meine Aussagen haben auch rein gar nichts mit dem Hersteller zu tun, sondern nur mit Physik. Guck dir einfach noch einmal aufmerksam das Video an und denk über meine Ausführungen nach und nimm evt. Wikipedia zu Hilfe. @Omzu: Mich wundert, wie du zu allem deinen Senf abgeben musst. Und klar, du hast immer Recht und mehrere Wikipedia- Artikel sind falsch. Der zum Pixelpitch jetzt auch, genauso, wie du an anderer Stelle behauptest, dass der zum Rauschen von Bildsensoren falsch ist, weil nach deiner Aussage ja der Pixelpitch nichts mit der Beugungsgrenze und die Pixelgröße nichts mit dem Rauschen zu tun haben . Andere würde das stutzig machen: Mehrere Wikipedia- Artikel wiedersprechen deinen Aussagen, ein Objektivsachverständiger mit dem Hintergrund als Objektivtester, der ein Informatikstudium absolviert hat, hat nach deiner Aussage keine Ahnung und andere die sich wegen ihreres beruflichen Hintergrundes mit der Materie auskennen müssten, liegen deiner Ansicht nach auch falsch. -- Anderen würde mal was auffallen.......! So, ich äußere mich jetzt nicht mehr zu dem Thema und werde auch in Zukunft keine Wissensbeiträge mehr einstellen, die durchaus als Disskussionsgrundlage gedacht waren. Weil diese Beiträge immer von einem bestimmten User (Ihr wisst wer gemeint ist) zwecks Selbstdarstellung gekapert werden. Ich habe aus den genannten Gründen einfach keinen Bock mehr, endlose Disskussionen weiterzuführen. Am besten jeder glaubt was er will, geht raus und macht einfach nur gute Fotos. Einem gut gestalteten Foto, in herrlichem Licht, ist die Beugungsgrenze nämlich völlig wurscht. Thorsten
  21. Was der Uschold skizziert, ist nur eine Grenze bei der der Beugungseffekt so groß wird, das ein mehr an Auflösung durch das Objektiv, kein mehr an Auflösung bringt. In Wahrheit ist es etwas komplexer: Ab Offenblende nimmt der Einfluß der Beugung auf die Auflösung, mit zunehmender Abblendung immer weiter zu, die Beugung setzt nicht schlagartig ein. Ebenso nimmt die Auflösung bei realen bezahlbaren Objektiven mit der Abblendung zu, da Objektivfehler geringer werden. Sehr gute Objektive haben die max- Auflösung schon fast bei Offenblende, wie z.B. das Zuiko 1.8/75. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Bei einer 12Mpix Kamera setzt der Effekt der max. Auflösung später ein, weil bei gegebener Sensorgröße der Pixelpitch höher ist, als bei einem 20Mpix Sensor gleicher Größe. Kurzum, der 12 Mpix Sensor kann die bessere Leistung des Objektivs bei f8 gar nicht wiedergeben. Das heißt jetzt nicht das das 12Mpix- Bild höher aufgelöst wäre als das 20Mpix Bild - nein, aber der sichtbare Beugungseffekt bei einem Sensor mit geringerem Pixelpitch setzt früher ein. Und der High Res Modus ist so, als wenn der Sensor einen geringeren Pixelabstand hätte. Du schriebst: "Was ich bei meinen heutigen Tests sehe, ist, dass der HighRes-Modus keine Auswirkungen auf Beugungsgrenze hat, sondern dass sich Kamera und Objektiv so verhalten, als würde im 20MP-Modus fotografiert. Man kann der Beugung also doch ein Schnippchen schlagen!" Nein, man kann der Beugung kein Schnippchen schlagen. Wie ich schon sagte: Wenn du die gleiche Beugungsgrenze bei unterschiedlichem Pixelpitch bekommst (Nichts anderes macht High-Res), dann liegt das daran, das dein Objektiv nicht höher auflösen kann, und du damit den Effekt gar nicht sehen kannst. Hier ein Artikel zum Pixel-Pitch: https://de.wikipedia.org/wiki/Pixelpitch
  22. Guter Hinweis. Das heißt dann logischerweise auch, das bei dem 1.2/17Pro die maximal mögliche Auflösung deutlich höher ist, als bei dem von Hacon verwendeteten Samyang 2.2/135.
  23. Natürlich setzt der Beugungseffekt bei einem geringeren Pixel-Pitch früher ein. Falsche Behauptungen werden nicht richtiger, wenn man sie x-mal wiederholt (Omzu) Ich denke ihr macht folgenden Denkfehler: Nur bei einem optisch unbegrenzt auflösendem Objektiv , würde man erkennen, das die Beugung bei geringerem Pixel-Pitch früher einsetzt. Die Objektive können ja auch nicht 50 oder 80 Mpix auflösen. Selbst die Zeiss Otus Objektive schaffen nur knapp über 30 Mpix. @Hacon: Im konkreten Beispiel: Wenn das Objektiv eine begrenzte Auflösung hat, tritt genau auf was du festgestellt hast, die Beugung beginnt erst ab f8. die Auflösung sichtbar zu verringern, weil eben das Objektiv nicht höher auflösen kann. Bei einem optisch noch schlechteren Objektiv würdest du den Effekt erst ab evt. f11 feststellen. Bei einem optisch extrem hochauflösenden Objektiv würdest du den Effekt auch schon viel früher als bei f 5.6 bemerken. Wenn ein Objektiv keinerlei optische Fehler aufweisen würde und unbegrnzt auflösen würde, hätte es die größte Auflösung bei Offenblende. Ein Abblenden reduziert optische Fehler, deswegen wird die Auflösung dann besser. Und ein Abblenden verstärkt auch immer die Beugungseffekte, nur bei sehr offener Blende ist die Reduzierung der optischen Fehler, der dominierende Effekt. Die Beugung setzt ja auch nicht schlagartig ein, sondern ab einer gewissen Blende werden die Beugungsunschärfen größer als die Auflösungsreduktion der optischen Fehler. Denk an die beiden von Uschold in dem Film gezeigten spiegelbildlichen Graphen und die sehen bei jedem Objektiv etwas anders aus und haben ihren Schnittpunkt bei unterschiedlichen Blenden. Um bei deinem Beispiel zu bleiben; Bei einem sehr hoch auflösenden Objektiv würdest du eine abnehmende Schärfe schon bei z.B. f4 wahrnehmen.
  24. Den kleinen Vorteil in der Bildqualität von der alten EM1 zur EM1-II oder PenF sehe ich nur am Bildschirm, wenn ich die Ansicht vergrößere. Bei Ausdrucken (Fine-Art), selbst in A2 sehe ich keinen Unterschied, ich fotografiere aber auch nicht mit 6400 ISO. Also was soll der ganze Zirkus? Eines meiner meist verkauften Bilder habe ich vor Jahren mit einer Fuji S100fs und 9 Mpix (leichter Ausschnitt) gemacht. Das Bild wird zum Verkauf auf 300dpi mit Photo Zoom Pro hochgerechnet, weil SAAL 300dpi haben möchte (Nicht weil man 300dpi für großformatige Ausdrücke benötigt, sondern für die schnelle Beurteilung der Qualität. Wenn man den Betrachtungsabstand berücksichtigt, sind 9Mpix auch völlig ausreichend, weil man den Unterschied zu höheren Auflösungen gar nicht sehen kann (Auflösungsvermögen des menschl Auges) Oder wer nimmt regelmäßig große Ausschnitte? Dann würde ich besser ein gutes Telezoom empfehlen. In unserer GDT Regionalgruppe haben wir eine Wanderausstellung bestückt, kein Mensch sieht wie hochauflösend der Sensor war. Egal ob alte FT- Kamera oder hochauflösende D850 oder A7R. Geht lieber raus und fotografiert, als euch so viel Gedanken über das letzte Quentchen Auflösung oder Rauschen zu machen, das man später eh nicht sieht, außer beim Pixelpeeping am Bildschirm. Gestaltung, Licht und vor allem Übung machen den Meister, die Kamera ist noch nach den Objektiven für die Qualität höchstens drittrangig. Außer natürlich für bestimmte Anwendungen, die z.B. einen sehr schnellen Motor oder AF benötigen. Eine neue Kamera kaufe ich erst, wenn sie mir neue Möglichkeiten eröffnet, oder sich die Handhabung für meine Bedürfnisse stark verbessert hat. Die Bildqualität ist doch inzwischen bei allen Systemkameras auf dem Markt so hoch, das es für das Endprodukt praktisch keine Rolle mehr spielt. Aber Marken sind für mich auch nicht egal, da es ja immer ein System ist. Die Auswahl der Objektive und deren Qualität ist doch viel wichtiger und da ist MFT ganz hervorragend aufgestellt. Gruß Thorsten
  25. Nein, damit kann man der Beugung kein Schnippchen schlagen, stell dir das so vor: Die Unschärfekreise sind ja in gleicher Größe auf den Sensor vorhanden, eben wegen der Beugung. Ob nun an der Position des nächst gelegenen Pixels, ein Pixel wirklich vorhanden ist, oder dorthin geschoben wird, ist egal das ändert am Zerstreuungskreis nichts. Gruß Thorsten
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