Jump to content
Die PEN, OM-D & E-System Community

Helios

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    31
  • Benutzer seit

Reputation in der Community

40 Ausgezeichnet

Über Helios

  • Rang
    Helios

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeigt.

  1. Machen wir uns doch nichts vor, wenn über die Zukunft von Herstellern, Systemen und Technik diskutiert wird, dann geht es überwiegend nicht um Kameras, sondern um Menschen. Warum sonst sollten sich Hobbyisten darüber Sorgen machen, ob Profis Probleme mit "veralteter" Technik haben? Oder Profis, ob Hobbyisten photographieren können oder nicht? Die Bandbreite der Realitäten erlaubt dabei ohnehin jede Argumentation, jeder hat irgendwie recht und irgendwie nicht, wie immer, wenn das Thema derartig schwammig ist. Ich kenne Profis, die schon immer meinten das Maximum zu brauchen und deshalb bei jeder größeren Neuerscheinung wechselten (aktueller Hype, A9 bzw. GFX 100, je nach Genre), und solche, die meinen noch immer mit der gleichen Qualität wie vor zehn Jahren auszukommen und daher von KB über APS-C inzwischen zufrieden mit der E-M1 Mark II photographieren (und irgendwann vermutlich bei den 1-Zöllern landen, sofern sie mit dem Brennweitenbereich auskommen). Und alle können noch immer von ihrem Beruf leben. Haben sie nun recht oder unrecht? Ist das überhaupt wichtig? Oder besser, ist das überhaupt für mich wichtig? Dann doch lieber über die Hobbyisten sprechen, über die Klischees von den Technikfanatikern, die kein gutes Bild zu stande bringen weil sich die Probleme eigentlich immer hinter der Kamera befinden, oder die Kreativkünstler, die gar nicht wissen was Technik überhaupt bedeutet. Klar gibt es beide, und eben alles dazwischen, mit einem fließenden Übergang von "brauchen" zu "wollen", der so bezeichnend ist für etwas, bei dem das "Sein" primäres Ziel ist, in welcher Form auch immer. Richtig, falsch, wichtig? Für mich? Am nervigsten sind sicherlich jene, die sich selbst über alle und alles erhaben sehen, schwebend und mahnend, die Dinge nicht so wichtig zu sehen, sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren. Eben nicht über jene zu richten, die Spaß an Technik haben, nur weil es einem eher ums Bild geht, oder über jene zu urteilen, denen das Bild wichtiger als die eigene Einstellung zur Technik, weil es nicht um Schwarz-Weiß geht, sondern wir uns alle auf dem gleichen Graukeil tummeln. Die viel schreiben und eigentlich nichts sagen, gerne Sonntags morgens. Verlorene Missionare einer irrelevanten Religion, wir sind uns bestimmt alle einig, die braucht letztlich niemand 😉
  2. Gerne, freut mich, wenn ich da weiterhelfen konnte! Und als Tipp hinterher: wenn du überlegen musst, ob du es brauchst, brauchst du es vermutlich nicht.
  3. Dieser "Diskussionsstrang" ist letztlich ein typischer Vertreter seiner Art, bei dem unnötige Reibungshitze entsteht weil die Formulierungen nicht glatt genug sind und das nötige gesellschaftliche Schmiermittel fehlt. Ob ihr euch nun gewollt missversteht, oder unabsichtlich, oder generell den interpretativen Teil der Kommunikation ablehnt vermag ich nicht zu sagen (und ich werde mich hüten, darüber zu spekulieren), aber es fällt mir als Außenstehendem schon auf, dass ihr nicht weit auseinander liegt mit eurer Ansichten und letztlich beide, Omzu Iko und Thorsten, recht habt (soweit ich das jetzt überblicke) - sofern man Beugung und Beugungseinfluss unterscheidet (was ja hier auch schon angemerkt wurde). Dazu passt im übrigen wieder, dass euer Grundfazit auch gleich ausfällt und man sich in der Praxis nicht zu sehr von sowas beeinflussen lassen sollte.
  4. Kann es sein, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Ich vermute, du bist Käufer und Nutzer der Software "Affinity Photo" zur Bildbearbeitung? Um die geht es hier aber nicht, sondern um das neu entwickelte Layout-Programm "Affinity Publisher", dass zwar zur gleichen Programmfamilie gehört, aber eine andere Aufgabe erfüllt. Wenn du dieses Kaufen möchtest, dann kannst du es entweder jetzt mit 30% Rabatt vorbestellen (dafür musst du aber als Betatester registriert sein, das Angebot bekommst du dann per Mail), oder am 19. Juni mit 20% Rabatt direkt im Shop kaufen. Brauchst du hingegen kein Layoutprogramm und möchtest "nur" Affinity Photo weiternutzen, dann brauchst du gar nichts machen, da beides nichts miteinander zu tun hat (zumindest nicht in der Hinsicht). Falls ich dich falsch verstanden haben sollte, dann tut es mir Leid und du kannst diesen Hinweis natürlich getrost ignorieren. Das generelle Problem ist in meinen Augen (ich habe darauf schon mehrfach hingewiesen, es hört nur keiner auf mich ), dass in vielen Photoforen immer nur von "Affinity" gesprochen wird, wenn eigentlich "Affinity Photo" gemeint ist. Serif = Hersteller der Software Affinity = Name der Programmfamilie Designer / Photo / Publisher /... = Name der Programme (Designer = Vektorgrafikprogramm, Photo = Rastergrafikprogramm/Photobearbeitung, Publisher = Layoutprogramm) Wenn man da nicht genau genug differenziert kann es schon mal zu Verwechslungen kommen. Übrigens war das erste Programm aus dieser Gruppe der "Illustrator-Konkurrent" "Affinity Designer", weswegen die gleichsetzung von "Affinity" mit "Affinity Photo" vor allem in Photoforen (etc.) vorkommt.
  5. Wenn du möchtest, kannst du dir mal digiKam anschauen. Das ist ein sehr mächtiges, freies Verwaltungsprogramm auch für große Bilddatenbanken mit allen Optionen, von der Bewertung und Verschlagwortung, über die Georeferenzierung bis hin zur zielorientierten Ausgabe. Bildbearbeitung kann es auch, darauf liegt allerdings nicht der Fokus, entsprechende Schnittstellen zu anderen Programmen sind vorhanden oder können eingerichtet werden. Ich nutze es schon für einen Teil meiner Bilder seit etlichen Jahren, und seit kurzem (seit es 100% kompatibel zum Lightroom/Capture-One-Standard ist) für meinen kompletten Bestand. Von meiner Seite aus auf jeden Fall eine Empfehlung. 🙂
  6. Es geht weniger darum, was man braucht, sondern eher darum wie risikobereit man ist. Und das hängt ja häufig von der Wichtigkeit der Aufgabe ab. Du hast in dem Fall etwas gemacht, was nicht empfehlenswert ist, und warst trotzdem erfolgreich. Das ändert allerdings am Risiko nichts. Ich verfolge die Entwicklung vom Publisher schon seit den ersten Ankündigungen im Forum und spiele zwischendurch auch immer wieder mit der Beta, inzwischen würde ich es für kleinere, nicht zeitintensive Dinge durchaus nutzen. Für größere Projekte ist es mir das Risiko aber noch immer zu groß, egal wie gut es bereits funktioniert.
  7. Wenn es mit dem 40-150/2,8 bis zur Flugschau nicht klappt, ist das auch kein Beinbruch, denn mit dem 100-300 hast du bereits ein gutes Objektiv für diese Aufgabe. Je nachdem wo du stehst und in welchen Situationen du Aufnahmen machen möchtest ist es sogar die bessere Wahl, weil die "Reichweite" unter Umständen mehr ausmacht als Lichtstärke oder die Gesamtqualität. Ich habe sowohl mit dem 40-150/2,8 und dem MC-14 als auch mit dem Olympus 75-300 gute Aufnahmen von Flugschauen mit nach Hause gebracht. Tatsächlich sind aber auch beide zusammen ein gutes Team (und das wird mit deinem Panasonic nicht anders sein) Übrigens würde ich mir an deiner Stelle auch noch den Olympus EE-1 anschauen, den ich trotz einiger offensichtlicher Nachteile gerne auf Flugschauen einsetze, besonders wenn nicht nur strahlend blauer Himmel gemeldet ist. Einige Informationen darüber und meine Erfahrungen damit kannst du hier nachlesen (falls die "Werbung" erlaubt ist): http://www.onzesi.de/erfahrungsberichte/punkt_und_schuss.php Und ein ganz wichtiger Hinweis zum Schluss, weil man leicht in einen Rausch verfallen kann: genieße auch die Flugschau selbst und schaue nicht nur durch den Sucher, das lohnt sich! Ansonsten hast du hinterher hunderte Aufnahmen mit der gleichen Perspektive, kannst dich aber nicht mehr daran erinnern, was überhaupt passiert ist. Die Mischung machts! @Gartenphilosophin Alles gut Ich wollte nur deutlich machen, dass Greifvögel auf einer Flugschau deutlich schwerer abzulichten sind als Flugzeuge. Gerade wo das Thema Autofokus allgegenwärtig ist und kleinste Unterschiede zu großen Dramen führen ist der Hinweis in meinen Augen berechtigt, dass es auf einer solchen Airshow nicht der bestimmende Punkt für gute Bilder ist (im Gegenteil reicht sogar gemütliches Equipment für reproduzierbar gute Aufnahmen).
  8. Eine Greifvogelschau lässt sich allerdings nur bedingt mit einer Flugschau im Sinne der Airpower, also einer Vorführung von Luftfahrzeugen, vergleichen und ist allein schon aufgrund der Nähe zum Motiv fordernder, insbesondere für die Technik. So spielt zum Beispiel der Autofokus eine eher untergeordnete Rolle, man kommt sehr gut mit dem S-AF zurecht selbst wenn man nicht direkt "durchdrückt", und auch wenn die E-M5 Mark II nicht die "erste Wahl" ist wenn man sowas öfter macht, so ist sie dafür durchaus gut geeignet, selbst wenn man es öfter machen will. 😉 Wie so häufig ist die Vorbereitung und Auseinandersetzung mit den Motiven (vieles davon kommt auch mit der Erfahrung) wichtiger als die verwendete Technik - kennt man die Flugfiguren, die Formationen und die speziellen Momente, etwa das Ausstoßen von Flares (Leuchtkörpern zur Ablenkung von Infrarotraketen), kann man die besseren Aufnahmen machen und eine höhere Quote an guten Bildern erzielen. Die E-M5 Mark II wird da erst spät in der Rechnung zum Stolperstein - wenn überhaupt. 🙂
  9. Dann schau dir mal Digikam an, das erfüllt deine Wünsche, unterstützt die gängigen Standards und ist Open Source. Wenn du eh die RAW-Bearbeitung über Darktable machen möchtest, drängt es sich als Ergänzung gar auf.
  10. Irgendwie ist das eine merkwürdige Diskussion. Ich bearbeite schon seit einigen Jahren produktiv High-Res-Aufnahmen von Olympus mit Capture One und habe auch schon ein paar Gespräche mit dem Support von Phase One deswegen gehabt (Anfangs gab es tatsächlich Probleme, die aber recht schnell durch einen Bugfix gelöst werden konnten). Da das Programm nichts über die Pixelgröße der Datei skaliert funktionieren High-Res-Aufnahmen problemlos, das weiß auch der Hersteller. Es findet aber keine Bug-Prüfung statt, zudem wird das ORI-Format für die Low-Res-Aufnahmen nicht unterstützt (man kann die Bilder durch Umbenennung nutzen, muss dann aber auf das C1-Objektivprofil verzichten und entweder das generische oder das Originalprofil nutzen), deswegen erfolgt der Hinweis, dass High-Res nicht unterstützt wird. Ich habe schon mehrfach angemerkt, dass man das vielleicht besser formulieren sollte - aber nunja, vielleicht ist es nicht schlecht, wenn immer wieder Leute deswegen nachfragen 😉
  11. Eine weise Entscheidung, denn sie läuft sonst immer weiter, und weiter, und weiter (und wird dabei durchaus auch warm).
  12. Die technische Limitierung liegt bei der Auslesegeschwindigkeit des Sensors. ND2 funktioniert ab 1/30 Sekunde Gesamtbelichtungszeit (oder länger), ND4 ab 1/15, ND8 ab 1/8, ND16 ab 1/4 und ND32 ab 1/2. Nur so ist sichergestellt, dass es zu keinen Abrissen zwischen den Aufnahmen und entsprechenden Artefakten im finalen Bild kommt. Die wären bei noch kürzeren Belichtungszeiten, was sich technisch durchaus realisieren ließe, hingegen in zunehmendem Maße vorhanden. Zudem würde die direkte Abhängigkeit zwischen Aufnahmedauer und Gesamtbelichtungszeit verloren gehen. Ich kann daher durchaus verstehen, warum dies so nicht umgesetzt wurde. Ich ergänze diesen Abschnitt noch im Testbericht. Selbst wenn es durch höhere Auslesegeschwindigkeiten möglich wäre, auch mit kürzeren Zeiten Live ND zu verwenden, so ist natürlich die Frage, ob man dies dann noch als "Langzeitbelichtung" bezeichnen wollte. Aber da geht es dann eher um Begriffsdefinitionen, genauso wie auch "viel Licht" relativ ist. Sofern man ohne Live ND auf 1/60 Sekunde kommt, kann man ihn einsetzen, was mir auch zur Mittagszeit in einem sonnendurchfluteten Wald gelungen ist. Ästhetisch war das allerdings Murks. 😉
  13. Wenn ein klassisches ND-Filter eingesetzt wird, um mehr Spielraum beim Einsatz von Verschlusszeit und Blende zu gewinnen (bspw. Offenblende im strahlenden Sonnenschein, bestimmte Verschlusszeit für Video), dann ist Live ND dafür schon prinzipbedingt kein Ersatz. Ist das Ziel hingegen die Belichtungszeitverlängerung innerhalb der Grenzen der sonstigen Technik, dann funktioniert es mit viel Licht genauso gut wie mit wenig Licht. Natürlich muss man genau auf die Belichtung achten, das gilt allerdings bei einem klassischen ND-Filter genauso.
  14. Vor allem entscheidet Japan darüber, wer was wann erfährt, und ist dabei schon immer zurückhaltend und zunehmend zurückhaltender. Wobei das nicht nur für Olympus gilt.
  15. Das Sigma 135 mm f/1,8 zum Beispiel ist mit dem Metabones BT2 und aktueller Firmware spürbar schneller an der E-M1X im Vergleich zur E-M1 Mark II, "sporttauglich" (das sagt man doch so schön) ist es aber immer noch nicht.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.