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Helios

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  1. Ich fand es auch unterhaltsam, Danke für die Mühen an Andreas und Niels, klar ist es noch etwas holprig, es fehlt vielleicht auch noch etwas Koordination und Interaktion, aber sowas ad hoc umzusetzen ist nicht einfach, und dafür war es eine schöne Sache und sollte meiner Meinung nach wiederholt werden. Mir persönlich gehen allerdings die Vielzahl an Fragen zu spekulierten Produkten, Gerüchten usw. und die zu erwartenden, immergleichen Antworten auf die Nerven. Ein paar kurze Infos zum aktuellen Stand der tatsächlich in Entwicklung befindlichen Produkte (150-400, 100-400) und was es sonst berichtenswertes gibt sind ja interessant, aber alles darüber hinaus gehende führt doch letztlich eh zu nichts. Stattdessen vielleicht mehr Dialog mit einzelnen Usern und deren Fragen? Oft ist es mit einer Antwort nicht getan, bzw. ergeben sich aus der Antwort direkt wieder neue Fragen - da wäre ein direktes Gespräch spannend. PS: Kategorie "Benutzernamen vorlesen" ist ab jetzt ein Muss 😉
  2. Hmm, so klar finde ich das ehrlich gesagt gar nicht. Natürlich ist die Geschwindigkeit nicht mit MFT-Objektiven vergleichbar, man muss sich etwas in die Einstellmöglichkeiten des Objektivs reinfuchsen und noch konzentrierter Photographieren, wird dann aber mit durchaus brauchbaren Ergebnissen belohnt. Ich würde zwar nie jemandem, der auf C-AF angewiesen ist, empfehlen sich eine solche Kombination zuzulegen statt mit MFT-Objektiven zu photographieren. Aber für jemanden, der die Komponenten eh da hat oder es nur selten braucht und gegebenenfalls auch noch andere Systeme verwendet (und das Objektiv dort verwenden möchte), für den kann es durchaus eine sinnvolle Variante sein.
  3. Auf der einen Seite muss man sagen, es ist doch vollkommen normal, dass jeder* im ersten Moment an sich und die eigene Zukunft, die Familie und gegebenenfalls an die eigenen Kollegen denkt, an die Gesundheit und im zweiten Schritt natürlich auch an das wirtschaftliche Überleben. Deswegen ist es auch unsinnig sich beispielsweise darüber aufzuregen, dass der Fußballmanager in solchen Zeiten an seinen Verein denkt (und auch an die Mitarbeitern, denen er verpflichtet ist), während hier vor Ort die Obdachlosenhilfe überlegt wie man den eigenen Hilfsbetrieb aufrecht erhalten kann. Nur weil es etwas schlimmeres gibt, wird das eigene Problem nicht weniger schlimm, umgekehrt führt das aber auch dazu, dass aktuell fast jeder Probleme hat. Hier von mangelnder Solidarität zu sprechen, weil in einem solchen Forum, in dem die überwiegende Zahl der Mitglieder keine Profis sind, nicht groß und präsent über das Schicksal der professionellen Photographen diskutiert wird ist in meinen Augen schon deshalb falsch, weil die schlichte Nichtäußerung in diesem Rahmen eben keine Aussage ist. Genauso wie Vorschläge für "kreative Kooperationen" in einem derartigen Forum auch nicht zu erwarten sind, warum auch? Die Frage ist doch, wie sich solch eine Solidarität in diesen Zeiten, in denen viele betroffen sind, auf unpersönlichem Wege und vom einzelnen ausgehend überhaupt zeigen kann? Auf der anderen Seite finde ich es auch falsch mangelnde Empathie zu unterstellen, wenn hier nach Möglichkeiten gesucht wird, sich ein Stück weit von diesen uns allen mal mehr, mal weniger betreffenden Problemen abzulenken. Das ist nichts schlimmes, im Gegenteil. Und es ergibt auch keinen Sinn auf der einen Seite über die wegbrechenden wirtschaftlichen Grundlagen zu klagen, und auf der anderen Seite Diskussionen über Konsum für deplatziert zu halten. Jeder hat in diesen Zeiten seine eigenen Ängste und Befürchtungen, jeder reagiert auch auf die unbestimmte Zukunft anders. Ich will hier niemandem einen Vorwurf machen, der selbst nicht weiß wie es weiter gehen soll, der sich um seine Branche sorgen macht. Und genau darum geht es ja im Eingangsbeitrag. Gleichermaßen sollte aber auch niemand jemand anderem deswegen Vorwürfe machen, nur weil derjenige sich andere Gedanken macht, andere Prioritäten setzt oder versucht, für sich selbst einen Weg aus der Krise zu finden. Solidarität und Empathie sind keine Einbahnstraße. *ausgenommen die wenigen wirklichen und ehrlichen Altruisten
  4. Bildkomposition besteht im wesentlichen aus Perspektive und Ausschnitt, für ersteres ist die Bewegung wichtig und für letzteres eben die Brennweite (bzw. der nachträgliche Beschnitt, je nach gusto). Dort nun willkürlich zu priorisieren ist Unsinn (genauso wie der Begriff Turnschuhzoom oder Fußzoom, aber den werden wir wohl nicht mehr los werden), vielmehr kommt es auf das Zusammenspiel an, und das hängt wiederum von Motiv und Absicht ab. Die Bildbeispiele im Video zeigen das in meinen Augen auch sehr gut, denn das Bild des Svartifoss brauchte das Weitwinkel, aber der Skógafoss wäre ohne längere Brennweite so wohl eher nicht möglich gewesen - oder? Die Kritik an den typischen "Photohoppern", raus aus dem Auto, schnell das Bild vom Aussichtspunkt, rein in den Wagen und ab zum nächsten Ort und den dadurch immer gleichen Aufnahmen ist insofern für mich verständlich, weil dort sowohl die Auseinandersetzung mit dem Motiv und damit das Eigene letztlich fehlt. In der Landschaftsphotographie ist bei Photographen, die mit mehr Zeit an ihre Bilder gehen allerdings durchaus schon seit einem Jahrzehnt auch die andere Seite so weit verbreitet, dass man dies aus dem gleichen Grund ebenfalls kritisieren könnte: der exzessive Gebrauch des UWWs mit viel Unraum (bei den schlechteren) oder stark vergrößerten Banalitäten (bei den besseren) im Vordergrund und einer bis zur Miniatur verkleinerten Landschaft im Hintergrund ist auch nicht gerade neu. Insofern verstehe ich die explizite Erwähnung langer Brennweiten nicht, denn das Problem (und darauf soll es im Video ja augenscheinlich gehen) ist doch eher die Monotonie der Abbildung, der Verzicht auf eigene Wege und dadurch die immer gleichen Motive - egal mit welcher Brennweite Für meine Landschaftsphotographie gehört jedenfalls ein Teleobjektiv zur Grundausstattung und wird immer dann eingesetzt, und da bin ich voll bei Sabine, wenn das Motiv dies erfordert. Genauso wie das UWW, und alles dazwischen 🙂 PS: Natürlich soll jeder es so machen, wie er es will, immer und überall. Nur muss ich das ja nicht gut finden 😉
  5. Die wichtigsten Punkte hast du mehr oder weniger genannt, je größer die maximale Blendenöffnung desto größer ist der Gestaltungsspielraum hinsichtlich Schärfentiefe und desto größer ist das maximale Lichtsammelvermögen (auf Kosten der Schärfenausdehnung) und damit die maximal erzielbare Signalqualität bei gleichem Zeiteinsatz bzw. die gleiche Signalqualität bei geringerem Zeiteinsatz. Das kann dir Vorteile beim Spiel mit der Unschärfe, bei schlechten Lichtverhältnissen (sofern die Schärfentiefe passt) und bei bewegten Motiven bieten. Zum Einsat kommen besonders lichtstarke Objektive (relativ zur Brennweite) primär bei der Personen-, Sport-, Tier- oder Astrophotographie, können aber in allen Bereichen eingesetzt werden. Ich nutze sie beispielsweise auch gern im Landschaftsbereich bzw. bei Reportagen. Wenn diese Anwendungsfälle für dich keine Relevanz besitzen, dann ergibt für dich die Anschaffung eines solchen Objektivs auch keinen Sinn. Darüber hinaus bieten lichtstarke Objektive häufig eine insgesamt bessere Bildqualität selbst im abgeblendeten Bereich, keine Kausalität aber eine auffällige Korrelation. Aus dem Grund werden lichtstarke Objektive nicht selten auch von denjenigen genutzt, denen es nicht ausschließlich nur um die größere Blendenöffnung geht.
  6. Beim Planespotting am Flughafen sind die Anforderungen an den AF aber auch recht gering, hier zu versagen schaffen die wenigsten Kameras am Markt (wenn überhaupt). AI Tracking vereinfacht die Sache natürlich, eindeutig ein Komfortgewinn. Was deine sonstigen Punkte angeht, ja, das war schon immer so (und wird vermutlich auch immer so bleiben). 😀
  7. Naja, die ist aber ehrlicherweise auch anders konstruiert als ein kommerzielles Passagierflugzeug (bspw. keine Druckkabine), vermutlich bist du auch noch ohne Tür unterwegs? Mit Ultraleichtflugzeugen sollte eigentlich jeder Tracker und auch die meisten Smartphones problemlos zurecht kommen, schon bei Leichtflugzeugen kommt es aber auf Konstruktion und Positionierung an, und bei größeren Maschinen ist es häufig ganz schwierig. Ein Platz am Fenster, ein guter Tracker und mit hoher Wahrscheinlichkeit funktioniert es. :)
  8. Konkurrenz zum 60er Makro, nicht zum Zubehör. Damit Marketing funktioniert, muss dem Kunden da klar sein, dass er nicht aufgrund des Zubehörs mehr zahlt. Und dafür fehlt bei Objektiven in aller Regel die Referenz.
  9. Sicher ist relativ, es kommt sehr stark darauf an wo du ihn positionierst (und in welchem Flieger du sitzt). Aber mit meinem Columbus V-900 aber ich etliche Flüge mitgetrackt.
  10. Für Olympus ist aber nicht nur relevant, wie teuer das kostenlos mitgelieferte Zubehör in der Herstellung, sondern auch wie groß der entgangene Gewinn durch das nun nicht mehr zusätzlich verkaufte Zubehör ist. Und solange es keine unmittelbare Konkurrenz gibt fehlt auch ein Referenzpreis, gegenüber dem solch ein Marketing wirken kann. Der Kunde wüsste ja nicht, dass diese Zusatzleistung zu Lasten der Marge geht statt über einen höheren Preis wieder reingeholt zu werden. Warum also sollten sie das machen? Es ist ja zudem auch nicht gerade so, dass der Imaging-Bereich nun einen wundernswerten Gewinn machen würde, im Gegenteil. Wie bereits gesagt, schön finde ich die Praxis auch nicht, auf das Zubehör zu verzichten und es stattdessen zu übertriebenen Preisen separat zu verkaufen.
  11. Nichts im Leben ist geschenkt, soll heißen, jeder Hersteller lässt sich natürlich den kompletten Lieferumfang bezahlen. Da die Vergleichbarkeit aufgrund unterschiedlicher Merkmale eh nur schwierig gegeben ist, gibt es auch keinen Referenzpreis, an dem man sich orientieren kann. Olympus könnte Streulichtblende und Tasche mitliefern und den Preis um 30 Euro erhöhen - wärst du dann zufriedener? Vermutlich, aber nicht weil es ein besseres Angebot ist, sondern weil du die Alternative nicht kennst und denkst, hier liefert der Hersteller Kundenfreundlich alles mit. Wer hingegen ein knapperes Budget hat würde dieses Paket dann vielleicht gar nicht erst kaufen oder müsste länger sparen. Nicht falsch verstehen, ich finde es auch nicht gut wenn sinnvolles Zubehör zu teilweise horrenden Preisen nachträglich hinzugekauft werden muss (wenn es Original sein soll), obwohl es für nur einen geringen Aufpreis mitgeliefert werden könnte - wenn die allgemeine Preisgestaltung ausgeglichen wäre. Das ist sie allerdings nicht, und umgekehrt will ich auch nicht für etwas zahlen, was ich nicht brauche. Objektivtaschen gehören meistens dazu. Und nun? Ideal in meinen Augen wäre eine Preisgestaltung, die sich an den tatsächlichen Kosten (inkl. Marge natürlich) orientiert. Das Objektiv wäre günstig, Streulichtblende und Tasche müsste man aber immer noch dazu kaufen - zu angemessenen Preisen. Ich befürchte, du wärst davon aber genauso enttäuscht.
  12. Für viele Anwendungen dürfte das Smartphone mit Tracker-App heute tatsächlich die beste Möglichkeit sein, die Akkulaufzeit ist inzwischen häufig sehr gut und die Genauigkeit hat sich auch stark verbessert in den letzten Jahren. Besser geht es mit einem guten dedizierten Trackern zwar meist noch immer, aber die Unterschiede werden zunehmend geringer. Allerdings kann man letzteren häufig besser platzieren, nicht nur wie hier angemerkt auf dem Schiff oder im Flugzeug, auch unterwegs zu Fuß. Dichtere Wälder, enge Täler - mit einem guten Tracker oben am Rucksack befestigt gibt es deutlich seltener Probleme als mit dem Smartphone in der Jackentasche (gespannt bin ich hinsichtlich der weiteren Verbreitung von Dual-GPS-Chips, die für eine doch deutlich höhere Genauigkeit auch unter schwierigeren Verhältnissen sorgen). Ein blinder Druck auf die Taste setzt einen Wegmarker zur späteren Erinnerung an besondere Orte - geht in der Regel auch einfacher als am Smartphone. Zudem sind die Laufzeiten vorhersehbarer, da unabhängig von anderen Funktionen. Und es stellt in sicherheitsrelevanten Bereichen seltener ein Problem dar - wer das braucht 😉
  13. Für meine Anforderungen ist ein separater GPS-Tracker schon immer die bessere Wahl gewesen, zum Glück konnte ich seit 2010 mehrmals die meisten marktverfügbaren Geräte gegeneinander (und gegen professionelle Lösungen) testen (auch gegen kamerainterne GPS-Systeme, denen ich deswegen noch immer nichts abgewinnen kann 😉 ). Aktuell nutze ich für die Aufgabe einen Columbus V-900, der hat zwar "nur" den MT3339-Chipsatz, liefert dafür aber im Vergleich hohe Auflösung und Geschwindigkeit und bietet zudem eine wirklich lange Akkulaufzeit (auch für Mehrtagestouren ohne Zwischenladen). Zudem dank Bluetooth als "Antenne" für jedes Smartphone, Tablet, etc. nutzbar.
  14. Moin, die logische Variante war und ist digiKam, nicht nur aber gerade unter Linux, und nicht nur aber gerade im Zusammenspiel mit Darktable. 😉
  15. Exakt wie es der normale High-Res-Modus macht geht es ohne genaue Verschiebung des Sensors nicht, der Handheld-High-Res-Modus kann allerdings "nachgestellt" werden. Im Astrobereich ist das schon seit "Ewigkeiten" gang und gäbe um mit kurzen Belichtungszeiten und Verrechnung teilweise tausender Aufnahmen atmosphärische Störeinflüsse zu minimieren und für höhere Auflösungen zu sorgen, als mit einer einzelnen Aufnahme möglich wäre (Lucky Imaging). Am Beispiel Mond und mit deutlich weniger Aufnahmen habe ich hier mal ein Beispiel dazu gezeigt: https://www.olympioniken.de/index.php?thread/3610-sonne-mond-sterne/&postID=138580#post138580 Auch im Bereich der terrestrischen Photographie kann man das Verfahren verwenden, üblicherweise wird das ganze mit dem Begriff "Superresolution" bezeichnet (wobei der Begriff in letzter Zeit auch für die Auflösungserhöhung durch ML/AI verwendet wird). Schon mit der E-1 konnte man damit Auflösungen erzielen, die deutlich über dem liegen, was mit unseren heutigen Modellen möglich ist. Für besondere Motive lohnt es sich auch heute noch, allerdings ist der Aufwand nichts für den Alltag (ist allerdings andererseits das High-Res-Modus ja auch nicht). Wenn die ganze Serie zu statisch ausfällt, hält sich der Nutzen allerdings auch in Grenzen. Stabiles Stativ, ruhige Luft, hohe Serienbildrate verringern die Unterschiede teils dramatisch.
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