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Helios

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  1. Weil "Hochmobil", "Leistungsstark" und "Deep Sky" meines Erachtens ein Dreieck bilden. Natürlich kann man darüber diskutieren, was nun die einzelnen Begriffe genau bedeuten. Bloß wenn du dein 150-400 und die E-M1X als gegeben betrachtest, und ich bin der Meinung damit kommt man durchaus schon recht weit, dann erfordert das eben, wie dargelegt, auch einen entsprechenden Unterbau. Und der wiegt und ist groß, wie gesagt, unter 15+ kg sehe ich da keine Chance, sofern die Ausrüstung auch dauerhaft, und nicht nur bei optimalen Bedingungen, Spaß machen soll. Genau da sind wir im Bereich der EQM35, ziemlich genau sogar. Für mich wäre eine solche halt nicht "hochmobil", aber wie gesagt, da kannst du natürlich anderer Meinung sein. Ich wollte auch nur darauf hinaus, dass es die Zwischenschritte ja durchaus gibt, sowohl finanziell wie auch hinsichtlich des Gewichts. Die lohnen sich aber nur dann, wenn die Gewichtsreduzierung überall erfolgt. Bleibt die gewünschte photographische Ausrüstung gleich, ändert sich auch das sinnvolle Minimum der anderen Teil nicht, und dann hilft ein Kilo weniger bei der Montierung auch nichts mehr. Eher könnte dann ein Umdenken Sinn ergeben. Eine E-M1 ohne X (falls du die hast) mit deinem 300er, das kann sogar auf dem Star Adventurer Spaß machen. Und wie gesagt, letzteres ist meines Erachtens das wichtigste (aber das darf auch jeder anders sehen).
  2. Es beißt sich eher die Vorstellung, dass es eine photographisch hochmobile, leistungsstarke Deep-Sky-Ausrüstung mit allem "Schnick-Schnack" geben kann. 😉 Den fließenden Übergang bei den Gewichten und Leistungen gibt es ja durchaus, etwa die EQ3 oder die EQ5, die man dann mit Goto aufrüsten kann, was wieder Geld kostet. Auch Autoguiding ist so etwas, das ist wieder mehr Aufwand, mehr Gewicht und Kostet Geld. Wenn du 3,2 kg auf eine Montierung packen möchtest, dann brauchst du auch ein entsprechendes Gegengewicht, schon bist du bei 6 bis 7 kg, das muss die Montierung verkraften, also landest du bei 10+ kg, und dafür braucht es ein stabiles Stativ, macht 15+ kg. Und dann kommen noch die anderen Komponenten dazu, Autoguider plus Guiding Scope, wiegt auch, muss auch wieder kompensiert werden, das summiert sich alles auf. Das eigentliche Problem in der Rechnung sind dann die anfänglichen 3,2 kg, der Bildwinkel und das gewünschte Motiv. 😉 Ich habe den Star Adventurer (die ursprüngliche Version), die typischen 150-600er sind für Deep Sky definitiv zu viel. Das klappt mit sehr viel Übung und besten Umständen (also kein Wind), aber im Alltag sorgt es eher für Frust, da kommen die Autoguiding-Einschränkungen gar nicht so groß zum Tragen (weil andere Probleme größer sind). Die Kombination verwende ich nur noch als Zweigerät bei der Sonnen- oder Mondphotographie, auch bei Finsternissen. Für Planeten kann man es auch verwenden, da dann ja eh eher mit Video, den Rest macht die Software. Autoguiding kann man sich da auch sparen. Wie @iamsiggi schon gesagt hat, "Jede Optik hat ihren Himmel". Man darf sich nur nicht durch die besten Ergebnisse täuschen lassen, oder selbst täuschen. Wichtig sind nicht die Ergebnisse unter den besten Bedingungen, sondern der Spaß an der Nutzung. Da kann weniger durchaus mehr sein, bei den optischen Komponenten, nicht bei den mechanischen. 😉
  3. @Libelle103 Die Elektronik hat funktionierende Adapterlösungen deutlich vereinfacht, heute ist da sehr viel möglich (es wird ja sogar ein Adapter für Sony E an Nikon Z angeboten), manches funktioniert gut, anderes weniger, vieles davon kenne ich aus eigener Nutzung (bspw. auch EF an µFT, allerdings mit Metabones statt Viltrox). Wenn es aber um Kontinuität geht braucht es eine Adaptierung, die in der Gesamtheit keine relevanten Nachteile bietet. Das betrifft auch und vor allem die AF-Leistung in den verschiedenen Modi, und wie bereits gesagt, hier funktioniert EF an RF weitgehend problemlos (eigene Erfahrung), auch bei schnellen Motiven, auch mit kontinuierlicher Fokussierung. Das ist durchaus nicht selbstverständlich, aber auch ein Grund, warum Canon nun das Profisegment der DSLR abkündigen kann, ohne dass dadurch den Nutzern signifikante Nachteile entstehen.
  4. Weiternutzen. Die EF-Objektive funktionieren per Adapter an den RF-Modellen ziemlich gut, jedenfalls nicht schlechter als an den EF-Modellen, teilweise sogar besser. Auf Wunsch gibt es sogar neue Möglichkeiten per Adapter dazu. In dem Punkt hat Canon diesmal auch aus Nutzersicht alles richtig gemacht, was allerdings aufgrund der gleichen Grundlage auch weitaus einfacher war beim früheren Wechsel von FD auf EOS. Aber auch wenn sie es anders angestellt hätten, und so schwierig das für die Nutzer dann ist, grundsätzlich sind Brüche manchmal sinnvoll, und wenn es um Spitzentechnologie geht sogar notwendig.
  5. In dem Segment, um das es in der aktuellen Meldung geht, kann sich kein Hersteller mit breiter Nutzerbasis Experimente erlauben. Überfällig wäre der Schritt gewesen, wenn Canon die Anforderungen an ein Profigehäuse bereits früher hätte mit einer DSLM bedienen können, was so aber nicht der Fall war. Als Referenz dafür lässt sich die Fähigkeitsentwicklung bei Sony betrachten, nicht nur hinsichtlich der Kameras, sondern auch der Objektive. Amüsant ist übrigens, dass da, wo der Schritt rein technisch schon lange hätte vollzogen werden können, das Kundeninteresse an der DSLR augenscheinlich weiterhin so groß ist, dass man bei Canon nicht an einer Einstellung von Entwicklung und Produktion nachdenkt (wobei Entwicklung mit Blick auf die tatsächlichen Fortschritte der letzten Jahre auch ein etwas "überdehnter" Begriff ist). Heißt als Fazit, da wo der Markt will, konnte man es bisher technisch nicht, und da wo es technisch schon länger geht, weigert sich der Markt. Plakativ und vereinfacht gesagt natürlich.
  6. Bei beobachtenden Astronomen spielt die Bildfeldwölbung auch eine eher untergeordnete Rolle, weswegen hier reine Spiegelkonstruktionen häufig anzutreffen sind. Im photographischen Bereich ergibt eine Linsengruppe zur Bildfeldebnung aber Sinn, weswegen (so ziemlich) alle "Spiegelobjektive" eigentlich Spiegellinsenobjektive sind. Diese können entsprechend ihrer Güte genauso wie reine Linsenobjektive natürlich CAs aufweisen, wobei das abgesehen von den billigsten Varianten, und insbesondere natürlich bei guten Spiegellinsenobjektiven (bspw. Mirotar) nicht relevant der Fall ist. Auch das Tokina 300 für µFT ist praktisch farbfehlerfrei. Ich würde mich sehr über ein modernes, langbrennweitiges Spiegellinsenobjektiv (vielleicht sogar mit Autofokus) freuen, leider haben diese inzwischen einen so schlechten Ruf, dass wohl niemand mehr eine entsprechende Entwicklung bezahlen wird (weder Hersteller noch Kunde).
  7. Sollst du ja auch nicht, hier geht es eher darum, dass du dir für deine µFT-Ausrüstung das 8-25/4 kaufst. 😉 Oder etwas ernsthafter: dieses Objektiv ist, genauso wie viele andere µFT-Objektive, nicht dazu gedacht irgendwelche Äquivalenzdiskussionen zu gewinnen, sondern Möglichkeiten zu bieten, die es sonst am Markt nicht gibt. Gerade weil sich also quasi niemand ein 16-50/8 für KB kaufen würde, ergibt es Sinn, ein 8-25/4 für µFT auf den Markt zu bringen.
  8. demographisch ist die rente doch gerade gefährdet, weil sich niemand mehr mit vögeln auskennt!
  9. Wenn das beides nun Ornithologen gewesen wären, könnte ich deine Bedenken nachvollziehen - aber welche Relevanz besitzt das Wissen um Reiher, Storch und Kranich für die meisten Berufe? Oder auch für das Leben im Allgemeinen? Ich erinnere mich gut an die große Diskussion, als Schwanitz vor zwanzig Jahren sein Bildungs-Buch heraus gebracht hat - was da aus praktischer Sicht für ein Unsinn drin stand, darüber könnte man ein eigenes Buch schreiben. Allgemeinwissen ist schön und gut, mir persönlich ist das auch sehr wichtig, aber es ist eben auch immer eine Frage der Perspektive. Der Botaniker regt sich darüber auf, dass die jungen Leute heute keine Pflanzen mehr erkennen, die Köche laufen sturm, weil heute niemand mehr kochen lernt (obwohl das ja auch wieder vorbei ist, Kochen ist ja nun wieder richtig modern), der Mechaniker meckert über alle, die keinen Reifenwechsel mehr hinbekommen (und über die Autos, die weder Wagenheber noch Reserverad besitzen), usw. Kurzum, jeder "Experte" weiß genau, dass die Welt zu Grunde geht, weil Ottonormalbürger sich mit nichts mehr auskennt. Und doch geht das Leben erstaunlich gut weiter. Ob der Reiher wohl Storch von Kranich unterscheiden kann?
  10. Mal eine Frage dazu rein aus interesse (und ganz ohne Hintergedanken), wurdest du vor die Wahl gestellt oder hat man die Kamera einfach getauscht?
  11. Ich habe den ja nun schon etliche Jahre in der Nutzung und halte ihn immer noch für eine der gelungensten Konstruktionen am Markt, wenn es um einen leichten Kopf (und entsprechende Lasten) geht. Dort stört die fehlende Friktionseinstellung in meinen Augen nicht, die Vorteile bei Bedienung und dadurch Geschwindigkeit hingegen können voll ausgespielt werden. Bei schwereren Lasten sieht das anders aus, der P1 hatte nicht umsonst schon immer eine entsprechende Einstellmöglichkeit. Die wurde beim neuen P1+ im übrigen nur umgestaltet, Kernverbesserung des neuen Kopfes ist der erweiterte Einstellbereich. Aber interessant zu hören, dass er nun augenscheinlich endlich geliefert wird - er sollte ja schon Ende letzten Jahres erscheinen.
  12. Mit dem Hinweis sichert sich Olympus ab, können sie eine E-M1 trotz Garantie nicht mehr reparieren, dürfen sie diese bspw. durch eine E-M1 Mark II ersetzen. Geld bekommst du nicht.
  13. Beim Handel geht es immer um Manipulation, darum den Kunden dazu zu bringen, etwas zu kaufen oder mehr von etwas zu kaufen. Das war schon vor Amazon so und wird auch dann noch so sein, wenn Amazon irgendwann längst zerschlagen ist. Alle Händler mit Onlineverkauf, und das sind ziemlich viele von den gut sortierten, die es jetzt noch gibt, weil der Onlineverkauf einer der Rettungsanker war und ist, benutzen Analysetools, schalten Onlinewerbung bei den typischen Anbietern und erreichen dadurch eine höhere Präsenz bei der Zielgruppe, gesteuert über Algorithmen, die genaue Profile erstellen. Dein Foto Gregor, stellvertretend für alle anderen Händler auch, ist da auch nicht anders. Und selbst wenn man sich dem Internetgeschäft komplett verwährt, kommt man in den Laden und sieht da: "Neu Neu Neu", "Wieder lieferbar, schnell zugreifen", "Jetzt Cashback sichern", "10% Rabatt", usw. Niemand (ausnahmslos!) kann sich davon freisprechen, gänzlich unbeeinflusst von diesen Manipulationen zu sein - nur wenn man sich das ständig bewusst macht, kann man mündig damit umgehen. Und dann entscheidet man natürlich selbst, was man kauft - völlig egal, wo man es kauft (oder wie man dahin gekommen ist). PS: Von Amazon darf und soll jeder halten was er will, bloß ist es eine Illusion zu glauben, den Mechanismen entkommen zu können. Amazon hat diese in gewisser Weise perfektioniert, nutzt sie meintwegen auch exzessiver, aber im Massenmarkt begegnet man ihnen (diesen Mechanismen) zwangsläufig immer, und immer mehr, egal was man macht. Und je mehr man versucht, sich diesen doch irgendwie grundsätzlich zu entziehen, statt mit ihnen selbstbestimmt umzugehen, umso größer werden die Nachteile.
  14. Eine Wahlmöglichkeit! Oder anders formuliert, die Gruppe derjenigen, die etwas nicht braucht, ist abgesehen von den Grundbedürfnissen des Menschen vermutlich bei allem immer die Größte und daher kein Maßstab. Fragen wir doch mal 100 Kamerakunden, ob sie sich eine neue Olympus-Kamera wünsche. 😉 Relevant ist daher nicht, wie groß die Gruppe im Vergleich ist, sondern wie groß sie absolut ist, wie groß sie relativ zum Aufwand ist, und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Funktion auch anderen zu Gute kommt. Vor allem aber, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde aufgrund des Fehlens einer Funktion nicht kauft, bzw. neue Käufer gefunden werden können. Genau die Gedanken macht sich auch Olympus, und kommt eben zu eigenen Ergebnissen. Sich darüber aufzuregen oder meinen, es besser zu wissen, ist doch letztlich Fehl am Platze. Aber das ganze ist hier, wie leider so häufig bei durchaus sinnvollen (für einen kleinen Nutzerkreis) Vorschlägen längst in eine sinnlose Metadiskussion abgeglitten.
  15. Meiner Erfahrung nach ist Olympus immer sehr dankbar über sachlich formulierte Verbesserungsvorschläge und zeigt ehrlichen Willen, häufiger vorgetragene Wünsche auch umzusetzen - sofern das in dem begrenzten Rahmen, der für derartiges zur Verfügung steht, möglich ist. Dass vieles allerdings nicht so einfach möglich ist (unabhängig von der technischen Umsetzbarkeit), sollte in Anbetracht der Komplexität einer solchen Firmware und der notwendige des Herstellers, auch den jeweiligen "Rattenschwanz" zu berücksichtigen (bis hin zu etwaigen Garantie- bzw. Gewährleistungsansprüchen), von jedem berücksichtigt werden, der entsprechende Kritik äußert. Warum solche Vorschläge immer wieder eskalieren müssen, indem von der einen Seite dem Hersteller, von der anderen Seite dem Nutzer Unfähigkeit, Unwillen oder schlimmeres unterstellt wird, erschließt sich mir nicht. Für mich sind derartige Beiträge, egal von wem geäußert, schlicht unseriös, und helfen weder dem jeweiligen Ersteller, noch dem Forum. Was das Thema angeht, so wäre ich persönlich sehr für eine solche Funktion. Generell sind feste Grenzen immer problematisch, wenn sich die relevanten Parameter (hier die Brennweite) häufiger ändern. Olympus hat hervorragende Zoomobjektive, und für diese wären nutzerseitig einstellbare, relative Grenzen für die Mindestbelichtungszeit bei irgendeiner automatischen Belichtungseinstellung in meinen Augen die klar bessere Variante. Diesen Vorschlag habe ich auch bereits vor einiger Zeit direkt nach Japan weitergeben, bisher ist nichts passiert, und ich gehe davon aus, dass dies seine Gründe hat.
  16. "Nun" nicht mehr, klar, aber die Kameras wurden ja auch nicht erst dieses Jahr angeschafft. Ich dachte dies würde aus meiner Formulierung deutlich. 😉
  17. Das würde ich zum Zwecke der Beweissicherung gar nicht mal ausschließen (früher mussten zur Gerichtsverwertbarkeit Rohdaten aufgenommen werden, keine Ahnung ob das heute noch aktuell ist). Mit der E-330 (der kostengünstigen Reprokamera schlechthin) hat Olympus in vielen Archiven und Sammlungen, gerade auch im behördlichen Bereich, einzug gehalten und ist dort immer noch vertreten. Ich kenne auch einige Stellen für Öffentlichkeitsarbeit, bei den Olympus verwendet wird (unter anderem auch bei der Polizei). Selten, ja, ist Olympus eigentlich immer (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen). Dafür findet man sie aber auch an/in den "unmöglichsten" Orten/Händen. 🙂
  18. ..., du befindest dich in einem Diskussionsforum zum Thema Kameras, und diese haben (wie andere Foren zu anderen Themen auch) die Neigung, nur das maximal mögliche als gerade gut genug zu empfinden - wenn überhaupt. In der Regel ist nichts gut genug. Wenn also ein Hype nach dem anderen abgearbeitet wurde, sei es Autofokus (momentan das It-Thema schlechthin), Speicherkartenslots, Ergonomie (das ist so ein Olympus-Thema), Astrotauglichkeit oder High-Res (beides auch gerade besonders aktuell), Stabilisator, usw. bleibt nur die Erkenntnis, dass du zwingend eine E-M1 Mark III kaufen musst (die X ist vielen dann halt doch unnötig groß). Oder die Pen F, die könnte mit Dampf angetrieben sein und wäre trotzdem über jede Kritik erhaben. Natürlich gibt es auch die Gegensprecher, ansonsten würde es ja langweilig werden, also jene die dir sachlich einwandfrei erklären, dass die neuen Modelle eh nur aus Resten zusammengeschustert werden und nur die alten FT-Objektive wirklich befriedigende Bildergebnisse liefern. Oder das man auch mit der Pen 1 alles machen konnte. Das schlimme daran, letztlich haben sie alle Recht. Viele alte Kameras und Objektive können auch heute noch mit viel Freude verwendet werden, umgekehrt gibt es den technischen Fortschritt und die höheren Leistungen bei den neueren Modelle. Die eigentliche Frage ist daher, was du wirklich brauchst (oder willst), und wieviel du bereit bist dafür auszugeben. Gefällt dir die E-M5 Mark III? Na super, hol sie dir, damit bekommst du eine gute, kompakte Kamera mit zeitgemäßen Leistungen und einem für viele Aufgaben ausreichend schnellen und zuverlässigen Autofokus. 😉
  19. Helios

    Ap Press

    Agenturen schließen häufig Volumenverträge mit Kameramarken ab um so die Kosten zu senken, inbegriffen sind in der Regel gesonderte Servicebedingungen und Leihmodelle für Großveranstaltungen. Ausgestattet werden dann die eigenen Mitarbeiter, die wiederum nichts anderes verwenden dürfen, für die Freischaffenden gibt es da keine Markenbeschränkungen (bzw. nur sehr selten welche). Üblicherweise geht es dabei um Nikon und Canon, nun hat zum ersten Mal Sony einen entsprechenden Vertrag mit einer großen Agentur abgeschlossen. Das ist, gemessen daran wie lang die beiden Platzhirsche der Standard der Pressephotographie waren, durchaus bemerkenswert. Allerdings kommt dieser Schritt keinesfalls überraschend. Zwei Entwicklungen haben die Pressephotographie im letzten Jahrzehnt bestimmt: zum einen wurde und wird in zunehmendem Maße die Lieferung sowohl von Photo- wie auch Videomaterial gefordert, natürlich nicht bei den organisierten Terminen, wie etwa Pressekonferenzen oder große Veranstaltungen, aber für die vielen kleineren Geschichten, die eigentlich den Großteil der Arbeit ausmachen. Ein hybrider Arbeitsablauf ist schon jetzt teilweise normal und wird in Zukunft Standard werden. Zum anderen gibt es immer größere Restriktionen hinsichtlich der Lautstärke, bzw. die Notwendigkeit der lautlosen Aufnahme (gerade bei organisierten Terminen), bis hin zu Ausschlüssen bestimmter Photographen (zumindest zu bestimmten Zeitpunkten des Termins). Für beides ist eine moderne DSLM prädestiniert, und Sony ist da gerade mit der A9 ein sehr großer Wurf genau in die richtige Richtung gelungen und das System inzwischen für die Pressephotographie gut genug aufgestellt. Das größte Fragezeichen schwebt allerdings über den Service, hier hat Sony gegenüber AP große Versprechungen gemacht, und die Branche wird sehr genau darauf schauen ob diese erfüllt werden können. Der Presseservice von Canon und Nikon lief zwar auch nicht immer, aber im Großen und Ganzen dann eben doch reibungslos ab - dies muss Sony auch gewährleisten, weltweit und besonders auch im Rahmen von Großveranstaltungen. Wenn ihnen das gelingt (und zumindest aus dem Videosegment haben sie schon Erfahrung) werden andere dem AP-Beispiel folgen, und das ist dann schon ein kleines Erdbeben auf dem Photomarkt.
  20. Ganz ehrlich, das funktioniert nicht. 😉 Klar, "sinnvoll" ist natürlich ein subjektiver, auch dehnbarer Begriff, aber wenn du die Vorteile vom Kleinbildformat wirklich soweit ausspielen willst, dass du einen Unterschied bemerkst, musst du zwangsläufig auch Größe in Kauf nehmen und bereit sein, den Preis zu zahlen. Nicht unbedingt kameraseitig, objektivseitig allerdings schon, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die im Raum stehende Frage bleibt dann aber, wie weit willst du gehen und was bringt dir das? Sofern es nicht um spezielle Aufnahmen geht ist die Antwort in der Regel: nicht viel. Und ich spreche da aus eigener Erfahrung, ich nutze verschiedene Formate, ich habe mehr oder weniger regelmäßig verschiedenste Marken und Modelle auf dem Schreibtisch, und ich erledige seit anderthalb Jahrzehnten Aufträge (ehrlicherweise u.a.) mit Olympus. Überlege dir einfach, was dir auf der einen Seite an deiner PEN so viel Freude bereitet, dass du über den Wechsel nachdenkst, und was du dir auf der anderen Seite von Kleinbild erhoffst. Dann könnte man konkret über diese Punkte sprechen. Ansonsten geht es natürlich auch einfacher: Herz schlägt Kopf. Außerhalb der technischen Photographie eine bewährte Entscheidungshilfe 😉
  21. Ich kann dich beruhigen, egal was du machst, irgendwann ist die Kamera kaputt. Die Frage ist nur, ob du bis dahin mit ihr schöne Aufnahmen gemacht hast - oder eben nicht? 😉
  22. Die Antwort auf ersteres liegt im letzteren 😉 Soll heißen, der elektronische Verschluss ist nicht schnell genug und bildet durch die zeilenweise Auslesung des Sensors die Flügel in verschiedenen Stadien der Bewegung ab. Theoretisch kann dir das natürlich auch mit dem mechanischen Verschluss deiner Kamera passieren, allerdings ist dieser schneller und die Wahrscheinlichkeit für solche "Fehler" daher geringer.
  23. Das Peak Design Stativ ist eine durchaus innovative Idee, die zudem im gegebenen Rahmen gut umgesetzt wurde, was wiederum nicht selbstverständlich ist (wie viele andere gute Crowdfunding -Ideen leider zeigen). Wie alles an Technik ist es aber ein Kompromiss. Ob der nun für die meisten Nutzer und Anwendungen passt oder nicht spielt letztlich keine Rolle, wichtig ist, dass er für die Anwendungen derjenigen passt, die sich solch ein Stativ anschaffen. Dementsprechend wichtig sind auch unabhängige und seriöse Tests (wie etwa den hier verlinkten von "The Center Column"). Überflüssig hingegen ist der heute leider typische Hype, der (meist von reißerischen Medien befeuert) mit manchen Produkten oder Ideen einhergeht und auf der einen Seite zu unhaltbaren Erwartungen führt, die auf der anderen Seite dann auch unsinnige Gegenreaktionen hervor rufen. Im Endeffekt ist und bleibt das Stativ von Peak Design ein Reisestativ mit entsprechenden Möglichkeiten und Grenzen, wobei erstere aufgrund der besonders hohen Kompaktheit etwas vielfältiger ausfallen ohne letztere zu stark zu limitieren. Ich selbst habe während der Kickstarter-Kampagne auch darüber nachgedacht, mich aber letztlich aus verschiedenen Gründen doch dagegen entschieden. Vor allem der Kopf und die Verschlüsse sagen mir nicht zu, und letztlich bin ich eher bereit bei der maximalen Kompaktheit Kompromisse einzugehen als bei der Leistung, auch wenn mein Reisestativ trotzdem "kompakt" bleiben soll. Ich kann allerdings verstehen, warum dieses Stativ für viele Nutzer sehr attraktiv ist, bloß der Preis sorgt dafür, dass es als durchaus berechtigte Empfehlung vermutlich weniger häufig passt.
  24. Wenn man wissen will, woher der Kontrastverlust eines Spiegel- bzw. Spiegellinsenobjektivs neben dem nicht abgeschatteten Streulicht kommt sollte man den Satz verstehen lernen, anstatt ihn leichtfertig wegzuwerfen. Inhaltlich ist die Darstellung vereinfacht, aber korrekt. Für Spiegellinsenteleskope ist das durchaus richtig, aus praktischer Sicht gehört die Bildfeldebnung bei einem Spiegellinsenobjektiv allerdings zum Gesamtsystem und kann leider, wie die Erfahrung mit inzwischen unzähligen Objektiven zeigt, gerade bei günstigen Konstruktionen auch im Bereich der chromatischen Aberrationen praxisrelevante Fehler erzeugen. Ein "Mindestmaß" an Auflösung und Kontrast bekommst du immer, ob es dir reicht hängt halt davon ab, wie du "Mindestmaß" definierst. 😉
  25. Bei der Russentonne lässt sich das mit dem Spiegel halt noch lösen (auch ohne viel Erfahrung, gibt ja gute Anleitungen dafür), bei vielen anderen leider nicht, weil häufig die Spiegel verklebt sind. Falls es übrigens nicht zwingend "alt" sein muss, das Tokina Reflex 300 mm f/6,3 für µFT ist gebraucht und gelegentlich sogar neu teilweise spottbillig zu bekommen, ist speziell für µFT gerechnet, sehr kompakt aber mit voller Systemunterstützung (zwar MF, aber mit Datenübertragung). 🙂
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