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  1. Ich besitze das Nocticron und das 75er. Keines von beiden würde ich durch das andere ersetzen. Gemeinsam mit dem Oly 25 1.2 setze ich sie parallel in der Portrait- und Eventfotografie ein. Die qualitativen Unterschiede der drei Linsen sind für mich im Vergleich zur Bildaussage irrelevant. Der Unterschied bei den Portraits liegt in der "Wohlfühlnähe", der Gesichtsform und im Bildausdruck. Häufig fange ich mit dem 75er an und nähere mich dann schrittweise mit kleineren Brennweiten. Das 25er lässt z.B. runde Gesichter etwas schmaler erscheinen und das 75er lange Nasen etwas flacher. Das Nocticron ist gewissermaßen die goldene Mitte. Bei der Eventfotografie ist aufgrund der Dynamik von Licht und Motiv die Lichtstärke entscheidend. Eine Blende 1.2 ist da Gold wert. Häufig kommt man jedoch an das Motiv nicht dicht genug heran, so dass das 75er mit seinem engeren Bildwinkel für mich unverzichtbar ist. Meist habe ich das Nocticron an meiner M1 Mk I und eines der anderen beiden Objektive an der M1 Mk II. Je nach Situation tausche ich dann die Objektive durch.
  2. Nicht bei Olympus, aber bei Voigtländer: https://www.voigtlaender.de/objektive/mft/
  3. Das 40-150 f2.8 ist meiner Meinung zu "lang". Als "beauftragter" Fotograf musst Du ja nicht aus dem Hintergrund fotografieren, sondern darfst schon etwas näher heran (soweit der Pfarrer mitspielt, was er aber meistens macht). Meine Empfehlung als langjährig kirchenerprobter Event-Fotograf: (1) Bitte in der Kirche keinen Blitz benutzen. Höchstens später - wenn unbedingt nötig - bei der Feier (2) Lichtstarke Objektive benutzen. Wenn möglich Festbrennweiten im Weitwinkel- und Portraitbereich verwenden. Du hast das 12-40 f2.8 im Besitz. Das ist schon einmal eine universell einsetzbare Linse. Vielleicht hast Du auch die Möglichkeit, Dir eine lichtstärkere Festbrennweite zu leihen. (3) Stell Dich darauf ein, dass Du als Fotograf kein Gast mehr bist. Wenn Du Deine Sache richtig gut machen willst, bist Du permanent im Hab-acht-Modus und schaust nach Motiven und bist in Bewegung. (4) Verschaffe Dir im Vorfeld einen Überblick über die Lokalitäten sowie den Terminplan und spreche mit den wichtigen Leuten. Je mehr Du vorher weisst, desto weniger Überraschungen erwarten Dich. Improvisieren musst Du immer noch genug. (5) Mache Dir eine Checkliste, welche Bilder Du unbedingt haben musst, welche die Beteiligten haben möchten und wo Dein Schwerpunkt bzw. Deine Stärke liegt. Wenn Du häufig Makros fotografierst, könnte z.B. hier Dein persönlicher Beitrag (Ringe, Close-up, Bibelvers usw.) liegen. Mein Motto bei Kirchenevents: So dezent wie möglich, so zügig wie nötig 😉
  4. Da "der große Fluss" an sich sehr zuverlässig in seiner Logistik ist, wird es sich dabei um einen Rückläufer handeln. Deswegen muss Dein Exemplar ja nicht schlecht sein.
  5. Das ist ein häufig übersehenes Argument für ein kleines und mobiles System. Alle reden von Schärfentiefe und Bokeh, aber kaum jemand von der Möglichkeit den Hintergrund ohne großen Aufwand durch Perspektivwechsel zu beruhigen.
  6. Etwas enttäuschend, wenn man bedenkt, dass der Chefredakteur der Zeitschrift (Frank Späth) auch Bücher über Kameras von Olympus schreibt ...
  7. In der aktuellen Pictures (Ausgabe Mai 2019) gibt es einen sechsseitigen Praxistest, in dem die E-M1X "überragend" beurteilt wird. Alle Kriterien (Ausstattung, Bedienung, Verarbeitung und Preis-Leistung) erhalten volle Punktzahl, lediglich die Bildqualität wird mit nur 9 von 10 Punkten bewertet. Aus dem Fazit: "Die vergleichbaren Profiboliden kosten das Doppelte und können der Olympus OM-D E-M1X in vielen Disziplinen nicht das Wasser reichen, von den Spezialfeatures ganz zu schweigen."
  8. Paddy ging es genauso. Er hat sich deswegen für Leica entschieden: mehr Freistellung als bei mFT und weniger Größe als bei Nikon & Co.
  9. hier: https://www.chip.de/artikel/Die-besten-Seitenschneider-im-Test_163798048.html Braucht man wahrscheinlich, um die Chips vom Wafer abzuknipsen 😉
  10. Bei Olympus war das in der Vergangenheit anders, da wurden auch neue Features "nachgerüstet".
  11. Hallo Robert, für die Möwen wirst Du nicht lange brauchen, die sind dankbare Models: groß und konstant im Flugverhalten. Selbst ich als BIF-Dilettant habe das hinbekommen. Für die E-M1X sind die keine Herausforderung. Meisen (hektisch) oder Schwalben (pfeilschnell) sind da schon ein anderes Kaliber. Aber als Einstieg vielleicht gar nicht so schlecht. Viel Spaß und Erfolg! Frank
  12. Spiegellose Kameras haben einen Fokussystem, das auf Sensordaten basiert. Ein Front- oder Backfokus wie bei den spiegelbasierten Systemen ist daher technisch nicht möglich. Deine Beobachtung muss daher andere Gründe haben.
  13. Ich denke, das eine oder andere Schmankerl würde unserer guten alten E-M1 II, uns als treue Nutzer und auch unserem Lieblingshersteller gut tun. Warum? (1) Es dürfte für Olympus deutlich einfacher sein, treue Kunden zu halten als neue zu gewinnen. (2) Nichts ist wertvoller für eine dauerhafte Beziehung als Vertrauen (in diesem Fall in die Marke Olympus). (3) Firmware-Updates sind für die Hersteller relativ kostengünstig umsetzbar. (4) Ein begeisterter Kunde ist der beste Verkäufer und damit ein idealer Multiplikator. (5) Viele Features der E-M1X lassen sich nicht auf die E-M1 II übertragen, so dass sich der Kannibalisierungseffekte in Grenzen halten wird. (6) Der Zielmarkt für die E-M1X ist relativ deutlich definiert und unterscheidet sich meiner Meinung nach ausreichend signifikant von der E-M1 II. Wenn es gelingt die E-M1-Kunden, die nicht auf die E-M1X oder gar zum Wettbewerb wechseln, noch ein Jahr bei der Stange zu halten. hat man für den Nachfolger einen verlässlichen Kundenstamm. (7) Die Gefahr, Nutzer der E-M1 durch "Aussitzen" zu verlieren halte ich für größer als das Szenario, zufriedengestellte Nutzer durch ein Firmware-Update mit Wow-Effekte vom Kauf einer E-M1 III abzuhalten. (8) Einige "Leuchttürme" dieses Forums grummeln vernehmbar. Das sollte ein Hersteller durchaus ernst nehmen, denn - auch wenn die absolute Nutzerzahl für einen Consumermarkt vernachlässigbar ist - die Dunkelziffer hinter den extrovertierten Kunden ist um ein Vielfaches größer. Um es ein wenig griffiger zu formulieren: wenn von den 25 aktivsten Meinungsbildnern hier im Forum 10 unzufrieden sind, sind das 40% des Kundenstamms. Ich kenne mich mit Stochastik und Vertrauensintervallen gut genug aus, um zu wissen, dass das eine Milchmädchenrechnung ist. Als Marketing- und Vertriebsmitarbeiter würde mich das trotzdem nervös machen. Fazit: Kamera, Kunde und Hersteller profitieren gleichermaßen von einem Firmware-Update. Mehr Win-Win-Win geht nicht 😉
  14. Nein Peter, Dich meine ich ganz bestimmt nicht. Ich habe Dich zitiert, weil ich Deiner Meinung bin! Sorry, wenn Du das falsch verstanden hast.
  15. Möglicherweise ist der eine oder andere Leser von der E-M1X enttäuscht, weil er oder sie zu viel erwartet hat: mehr Dynamik und weniger Rauschen, besseren Autofokus und größeren Sucher, mehr Pixel und schnellere Auslesegeschwindigkeit, etc. etc. etc. Dann ist es wie an der Börse. Dort fallen auch die Kurse, wenn die veröffentlichten Ergebnisse zwar gut, aber nicht so gut wie erhofft sind. Sehr gut ist nicht gut genug, wenn man ein herausragend erwartet hat. Dabei geht jedoch etwas Entscheidendes verloren, nämlich der Spaß am Fotografieren. Und dazu tragen auch Merkmale einer Kamera bei, die nicht in Form von ZDF (Daten, Zahlen und Fakten) verglichen werden können: Haptik, Verarbeitungsqualität, Anordnung der Bedienungselemente, ein definierter Tastendruck und manchmal das Auslösegeräusch. Diese weichen Faktoren werden bei alten Kameras, vielen Leicas oder auch bei der PEN-F gewürdigt. Da spielen die Bildauflösung, die Batterienutzungsdauer und die Anzahl der ohne Unterbrechung gespeicherten Fotos im LF- und RAW-Format nicht die alles entscheidende Rolle. Wenn ich hier lese, mit wieviel Begeisterung einige mit ihren alten FT-Linsen trotz hohem Gewicht (des Objektives, nicht des Fotografen 😉) und lahmen Autofokus fotografieren, dann glaube ich, dass diese unterm Strich die besseren Bilder machen, weil sie sich mit viel Liebe und Freude mehr um Motiv, Perspektive und Licht kümmern als um 4,93% mehr Auflösung und 7,35% weniger Rauschen. Statt sich über Dies, Das und Jenes zu ärgern, genießen sie die Zeit mit der Kamera. Bevor Ihr Euch über die E-M1X als ganzes, einige ihrer Features oder die hier gezeigten Bilder permanent ärgert, beschäftigt Euch doch mit etwas, was Euch erfreut oder gut tut, ganz egal ob das eine Mittelformat-, eine Kleinbild-, eine APS-C- oder eine andere mFT-Kamera ist. Don't worry, be happy!
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