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  1. Wieso stellst Du diese Bilder überhaupt im Thread Ökolandwirtschaft ein? Du zeigst konventionelle Landwirtschaft! Ich wäre Dir dankbar, wenn Du Dich hier in diesem von mir eröffneten Thread auf Ökolandwirtschaft beschränkst. Deine Aussagen über NABU und BUND sind falsch. Die Mischungen für einjährige Blühstreifen, Zwischenfrucht, etc. - nun zeigst Du viel Phazelie aus Amerika - kommen durch den Einfluss des Bauernverbands. Sie sind unter Artenschutzgesichtspunkt sinnlos - das hat z.B. der LBV immer wieder gesagt und geschrieben. NABU und Co. wollen autochthones Saatgut und Flächen für mehrere Jahre, am liebsten aber Ökolandbau. Der LBV kooperiert z.B. speziell (aber nicht nur) mit Naturland. Siehe z.B. hier: https://www.lbv.de/naturschutz/standpunkte/landwirtschaft/bluehstreifen-im-ackerland/ @Trubadour Der LBV (NABU-Partner in Bayern) tut dies. Wir, meine Frau und ich, z.B. ehrenamtlich. Die Bauern sind, so scheint es, zufrieden. Wir auch. Warum? Die Bauern bekommen für sinnvolle Maßnahmen mehr Förderung nach VNP (Vetragsnaturschutzprogramm). Wir sehen den Erfolg beim Naturschutz. (Feldvögel wie Wachteln, KIebitze, Feldlerchen, Ackerwildkräuter, etc.). Wir packen aber auch mit an, wenn eine Fläche Handarbeit erfordert. Wir kennen einander und vertrauen einander. Das ist das Tolle: Naturschutz und Landwirtschaft arbeiten gemeinsam! Gegen Bauernsterben und gegen Artensterben.
  2. Die ÖVF (Ökologische Vorrangfläche) ist Teil konventioneller Landwirtschaft? Die vorgeschriebenen 5% Greening? Und hier ausgeführt als für den Laien schön aussehende Blühfläche, die aber für Artenvielfalt nichts bringt, da nur kurz (saisonal) ausländische Arten angepflanzt werden. Aber nett anzuschauen, da freut sich der unbedarfte Spaziergänger, dass der Landwirt "so viel für die Natur tut".
  3. Wir haben uns einen 20 qm Teich gegönnt, da sind jedes Jahr ca. 100 Berg- und ca. 100 Teichmolche drin. Erdkröten sind es nur wenige, aber jedes Jahr wird gelaicht. Grasfrosch ist inzwischen auch stabil, d.h. es gibt junge alte und auch jedes Jahr Laich. Alles kam innerhalb weniger Jahre von selbst. Auch unterschiedlichste Muscheln, Schnecken, Wanzen (Rückenschwimmer, etc.), Käfer und Libellenarten. So ein Teich ist klasse, der wäre für sich schon ein Grund, keinen Fernseher zu brauchen.
  4. Danke! In unserem Teich/Garten vermehren sich an Amphibien Bergmolch, Teichmolch, Grasfrosch und Erdkröte. 💚 Viel mehr geht in der Großstadt wohl nicht.
  5. OhWeh

    Bergmolch auf Bohnenkraut

    Bergmolche sind nur eine kurze Zeit im Wasser, um sich fortzupflanzen. Am Land sind sie überwiegend nachtaktiv. Hier einer, den ich gestern Nacht im Bohnenkraut erwischt habe. Beleuchtung mit Lupine Betty 2, einer LED Taschenlampe, parallel zum Objektiv gehalten, E-M1.2 + 2,8/40+150 + MC-20, 200mm, ISO 800, Blende 8, 1/20s
  6. Danke Jürgen! Diese Tierhaltung gibt es bei "unserem" Biobauernhof, siehe Schweine- und Rinderbilder oben. Jungvieh, also noch nicht Milch gebende Kühe bleiben fast das ganze Jahr draußen, werden aber täglich vom Bauernehepaar besucht, damit sie zahm bleiben. Die insgesamt 10 Mädels hier sind alle zum ersten Mal trächtig, gehen also bald in die Mich-Rind-Herde über. Dann gehen sie mit der Milchviehherde auf "normale" aber sehr artenreiche Weiden, siehe oben. Falls jemand den Film "Die Wiese" von Jan Haft kennt - da wurden u.a. auch Wiesen/Weiden von unseren Bauern als Drehort verwendet.
  7. 1 Eine verbuschte und verschilfte Moorwiese. Ein Festessen für Jungvieh. In ein paar Jahren ist es durch die Beweidung wieder eine artenreiche Weide. Das erspart viel Arbeit wie Bäume rausschneiden etc. 2 Leckeres Birkenlaub
  8. Physcia aipolia, die Ziegen-Schwielenflechte wächst prächtig auf Apfel. Gutes Zeichen für die Luftqualität.
  9. Gratuliere! Tolle Komposition, und eine tolle Veröffentlichung bei einem guten Verband!
  10. Wie wäre es mit der Fragestellung: was können M1X bzw. M1.3 besser als die M1.2? Ich für mich habe nichts gefunden, was ein Haben-Will auslöst. Ich warte auf die M1.4
  11. Im Ökolandbau gibt es genau so Schädlinge wie im konventionellen. Die Marmorierte Baumwanze, Halyomorpha halys, hat in den letzten Jahren Österreich, Schweiz, und über den Bodensee Süddeutschland erreicht und dieses Jahr unseren Garten. Hier frisch geschlüpfte Nymphen auf der Unterseite eines Bohnenblatts. Ein Schädling der aus Asien eingeschleppt wurde, und gerne Rosengewächse anzapft, also z.B. Äpfel, etc. Man beachte die "Dosenöffner" mit denen die Nymphen ihre Eier aufschneiden und dann dieses Werkzeug abwerfen, nachdem die Eikappe geöffnet ist. So frisch geschlüpft zapfen sie das Blatt an, an dem sich die Eier befinden. Nach ich es zum Fotografieren abmachte, verhungerten sie mit den Rüsseln im welken Blatt. Erst am nächsten Tag verlassen sie das Geburtsblatt und verbreiten sich.
  12. Gestern entdeckten wir im Garten eine bei uns neue Bläulingsart, den Kurzschwänzigen Bläuling Cupido argiades 1 Das Weibchen, hier auf Hornklee, 2 ist, wie oft bei Bläulingen, oberseits braun, 3 mit hier sehr wenigen blauen Schuppen. 4 Das Männchen ließ sich heute blicken. 5 Ein wunderbares Blau mit breitem schwarzen Rand
  13. OhWeh

    Makro-Thread

    Osmoderma eremita, Eremit / Juchtenkäfer
  14. OhWeh

    ...

    Na eine sündteure Bersigar sieht man doch! 😉 Das Lichtspiel darüber macht's. 👍
  15. 1 Die Milchkühe waren auf der Tagweide, wurden fürs Melken "heimgetrieben" (sie gehen von allein, die Wege kennen sie. Man muss eigentlich nur auf ungeduldige Autofahrer aufpassen) und bekommen nach dem Melken frisch gemähtes Kleegras (also keinen Wiesenschnitt, sondern vom Acker, auf dem Klee-/Gras-Gemisch angebaut wird) - eingrasen nennt man das. 2 Ein paar der 600 Eierhühner laufen gerne zwischen Kuh- und Schweineboxen herum. 3 Gegen 20 Uhr zurück auf der Nachtweide. Hier bleiben sie, bis sie am nächsten Morgen wieder zum Melken abgeholt werden. 4 Im Vordergrund ein Murnau-Werdenfelser im HG neben der Hausrasse auch zwei original Braunvieh (Nicht zu verwechseln mit Swiss Brown) Alles robuste kleinrahmige und gebirgsgängige Rassen, klassische Zweinutzungsrinder (Fleisch und Milch) die dritte Nutzung (Arbeitstier) wird nicht mehr gebraucht.
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