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Die PEN, OM-D & E-System Community

rodinal

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  1. Weder exakt ausgerichtet noch vollständig noch olympisch sortenrein:
  2. Die telezentrische Bauweise machte sicherlich zu Zeiten von CCD-Sensoren ohne Mikrolinsen Sinn. Aktuelle Technik dürfte da deutlich toleranter sein. Ausserdem eröffnet der Wegfall des Spiegels die Möglichkeit, Ausgleichslinsen nah vor dem Sensor zu platzieren. Wie das nachfolgende Schema des Pana 1,7/10-25 zeigt, kann dann der Einfallswinkel auch in der Ecke erstaunlich gering sein. Der Preis beim Beispiel ist allerdings die eher gruselige Verzeichnung: https://photonstophotos.net/GeneralTopics/Lenses/OpticalBench/OpticalBench.htm#Data/US20200371325_Example02P.txt,OffAxis,Chief,Pupils,AxisZ,Distortion Dagegen hatten die alten Leica-Linsen ganz andere Strahlengänge, was zu den bekannten Problemen führt.
  3. Das muss nicht sein, denn die Cam hatte ja wie meine E-510 noch einen eingebauten Blitz. Den habe ich gerade im Makrobereich mit manueller Dosierung gern zur Aufhellung benutzt. Scharfstellen mit Altgläsern ging dann auch- schliesslich gabs schon LifeView. Und dann gabs ja noch den genialen IR-Fernauslöser - m.E. ein Fortschritt gegenüber dem Gefummel mit Kabel oder App. Unten mal ein Beispiel mit dem 5,6/80 Rodagon, ooc. Das spezielle Rendering holte wirklich das beste aus dem bescheidenen Sensor heraus.
  4. Als Fernsteuerung mit LifeView unter Linux funktioniert Entangle recht gut- natürlich nur für die vier Cams, die das PTP-Protokoll beherrschen. Witzigerweise meldet sich die E-M5.2 dort als E-M1 an- möglicherweise lässt sich auch Firmware per Copy&Paste entwickeln....
  5. Es muss nicht Olympus sein. Die E-M1.1-3 und die E-M5.2 beherrschen das herstellerübergreifende PTP-Protokoll. Da gibt es einige andere Programme, die auch damit umgehen können und LifeView auf dem Rechner unterstützen- für Linux kommt z.B. Entangle in Frage. Das Protokoll ist übrigens steinalt- schon eine Agfa 1280 oder eine Oly C-1000 konnten es, und bei der Konkurrenz ist auch die Mehrzahl der Modelle damit ausgestattet. Mit einer Universalanwendung kann man also auch etliche andere Cams steuern.
  6. Erschwerend kommt hinzu, dass ACR beim Einlesen des Raws schon eine verdeckte Verstellung des Belichtungsreglers vornimmt (BASELINE_EXPOSURE). Die liegt z.B.bei der E-M5.2 und ISO200 bei 0,5 - entsprechend heller erscheint das Bild. Diese zusätzliche Helligkeit verändert natürlich auch das Histogramm, was den unkritischen Nutzer häufig zu Fehlbelichtungen verleitet. Die wiederum tun dem Rauschen und der Schattenzeichnung gar nicht gut.
  7. Gibts z.B. hier: https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison?attr18=daylight&attr13_0=oly_em5iii&attr13_1=olympus_em1iii&attr13_2=apple_iphonex&attr13_3=apple_iphonex&attr15_0=raw&attr15_1=raw&attr15_2=jpeg&attr15_3=jpeg&attr16_0=200&attr16_1=1600&attr16_2=32&attr16_3=32&attr126_0=1&attr126_1=1&normalization=full&widget=1&x=0&y=0
  8. Dabei sollte man aber einbeziehen, dass z.B. bei acht Hires-Aufnahmen auch die achtfache Photonenmenge eines Einzelbildes eingefangen wird. Das entspricht einer Sensorgrösse von ca. 50x37 - also fast echtem Mittelformat. Anders gerechnet: Stellt man bei Hires ISO200 ein, entspricht das einer echten Empfindlichkeit von ISO25. Dabei sollte Rauschen vernachlässitgbar sein und die Dynamik deutlich steigen. Hier geht es aber um eine Firmware, die nicht alle Vorteile dieses Aufnahmeverfahrens zum Tragen bringt.
  9. Ich wette mal, du bist Lightroom-Nutzer und siehst das Rauschen deines Konverters. Ich hab hier mal ein Beispiel gezeigt, bei dem die Raws einer E-M5.1 bei ISO200 in homogenen Flächen extrem wenig rauschten. Bei einer DxO-Entwicklung blieb das geringe Rauschen erhalten- die Bilder waren perfekt glatt. Bei den meisten anderen Konvertern schwankte der Verstärkungsfaktor des Rauschens zwischen zwei und vier- die Bilder waren sehr brauchbar, vor allem wenn die homogenen Flächen beim Schärfen ausmaskiert wurden (was eigentlich jeder Konverter automatisch machen sollte). Lightroom verachtfachte aber das Rauschen, und die Bilder sahen genau so aus, wie du es beschreibst.
  10. Nicht jeder Viltrox-Adapter muss auf Anhieb perfekt funktionieren- Vorsicht deshalb vor allem bei Gebrauchtkäufen. Mein Exemplar war zwar neu, aber trotzdem zu kurz, was die Bildqualität in den Ecken dramatisch verschlechterte. Mit ein paar Unterlegscheiben für Centbeträge liess sich das zwar korrigieren, aber etwas Übung im Umgang mit Messschraube oder Messschieber sollte man schon haben. Wer selbst kocht, hat sicherlich auch einen Bankstein zum Messerschärfen. Damit kann man die Scheiben auch so zurechtläppen, dass eine evtl. Schieflage des Adapters ausgeglichen wird. Der Aufwand lohnt in jedem Fall, denn m.E. sind FT-Objektive im mft-System leider immer noch unersetzlich.
  11. Das Croppen entspricht einer virtuellen Verkleinerung des Sensors. Und dieses neue, kleinere virtuelle Format darfst du dann in deine Tabellen einsetztén, um vergleichbare Werte zu bekommen. Das war übrigens schon bei Ausschnittsvergrösserungen zu Analogzeiten so und stand in jedem besseren Fotobuch.
  12. Wenn ich zum gefühlt zehnten Male einen Wunsch äussern dürfte: Man möge der Cam einen Pixelshift-Modus spendieren, der nur vier um einen vollen Sensel versetzte Bilder schiesst -jeweils hinter einem anderen Farbfilter - und die Raws getrennt und einzeln zugänglich in einem Container speichert. Das ist z.B. bei der Pentax K1 möglich. Der Effekt: Man spart das Demosaicing mitsamt Moire, Artefakten etc. ein und könnte stattdessen die Bilder mit einem simplen Script zu einem Tiff verrechnen. Weiterer Effekt: Ohne Demosaicing sollte die lineare Auflösung sich um den Faktor 1,3 verbessern - sie entspräche also einer 36MPix-Bayer-Cam. Die kürzere Gesamtbelichtungsdauer würde das Risiko von Bewegungsartefakten reduzieren, und was verbleibt, kann dann der Konverter herausrechnen. Das klappt bei der K1 schon sehr gut. Und programmiertechnisch sollte das ganze kein Hexenwerk sein.
  13. Ich weiss nicht, mit welcher Antialiasing-Einstellung sich die dpreview-Leute ihre Bilder betrachten. Bei mir zeigt der 25MPix-Sensor jedenfalls seine Vorteile. Da ihr verlinkter Testaufbau ja netterweise einen Auflösungschart enthält, habe ich mal für GH6 und OM1 den Bereich über der "48" grafisch verglichen - siehe Anhang. Die Pana erkennt hier von den vorhandenen neun Linien noch sieben, die Oly noch sechs. Eine A7c löst an dieser Stelle übrigens auch nur sechs Linien auf. Es fällt aber mal wieder auf, wie schwer sich das dpreview-Team mit ihrer Software tut. Die ooc-Bilder der GH6 bringen jedenfalls Details m.E. besser zur Wirkung als die gezeigten ACR-Entwicklungen. Dabei hatte Pana mal die schlimmste Jpeg-Engine des Marktes... Valide Vergleiche wird man wohl erst sehen, wenn auch andere Konverter die Pana-Raws lesen können. Für mich scheint der 25MPix-Sensor aber ein so grosser Fortschritt zu sein, dass er nach Möglichkeit in meiner nächsten mft-Cam stecken sollte.
  14. Da gibts ein generelles Problem: Selbst billige Grafikkarten haben eigentlich mehr Rechenleistung als teure CPUs. Wer diese Leistung für sein Programm oder sein Betriebssystem nutzen kann, verbucht damit epochale Geschwindigkeitsvorteile. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten, die Grafik-Rechenleistung zu einzubinden, und derjenige Hersteller (zur Auswahl stehen AMD, Intel und Nvidia), der es schafft, sein Modell zum Industriestandard aufzuwerten, dürfte in Zukunft von einem Desktop-Monopol profitieren. Hier herrscht fast eine Art Krieg zwischen den Anbietern - glücklicherweise in einer Form, die keine Verletzten oder Toten, sondern allenfalls bankrotte Aktionäre nach sich zieht. Das scheint aber Grund genug für einige merkwürdige Erscheinungen zu sein. Bei Grafikkarten-Beschleunigungen wundere ich mich deshalb über gar nichts mehr.
  15. Dazu müsste man wissen, auf welche Entfernung das Objektiv eingestellt war - es fokussiert nämlich durch Veränderung der Brennweite. Eine anschauliche Darstellung findest du hier: https://photonstophotos.net/GeneralTopics/Lenses/OpticalBench/OpticalBench.htm#Data/US010048474_Example01P.txt,Principals,AxisZ Beim Abbildungsmasstab von 1:1 beträgt die Brennweite noch 37,5mm. Fügst du einen Zwischenring von Brennweitenlänge ein, sollte der ABM dann auf 2:1 steigen, beim zweiten Ring dieser Länge sind es 3:1 - und so weiter...
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