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rodinal

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  1. Hochwertige Fotodrucker haben mindestens sechs Farben. Der Pixma7250 hat nur vier - er gehört also nicht zu dieser Klasse. Erinnerungsbilder kann man aber auch mit vier Farben und auf Aldi-Papier ausdrucken. Hier sind Geräte, die noch mit Patronen arbeiten, aber einfach nicht mehr zeitgemäss. Stand der Technik sind grosse Tintentanks, die man aus Flaschen nachfüllt. Selbst Originaltinte ist dann kein Kostenfaktor mehr. Schon der Vorrat beim Kauf langt für mehrere tausend Seiten. In der Anschaffung sind die Dinger etwas teurer. Ich habe für ein Remittendenexemplar des Epson ET-2600 (bei dem nur die Packung geöffnet, aber kein Blatt gedruckt war) 80€ bezahlt und bin damit sehr zufrieden. Auch für die Nutzung als Bürodrucker ist das Ding ideal.
  2. Das ist richtig - es verstärkt sich nämlich. Rechnen wir das ganze mal an einem einfachen Beispiel durch: Fünf Sensel schauen in den dunklen Nachthimmel. Das vierte von links hat dabei einen schlechten Tag erwischt und übersieht ein paar Photonen. Digitalisiert man die angesammelte Ladung mit einem 12Bit-ADC, möge dabei folgendes Ergebnis herauskommen : [ 5,5,5,4,5]. Dabei beträgt die Standardabweichung 8% des durchschnittlichen Nutzsignals. Mit einem 14Bit-ADC läge dagegen folgendes Ergebnis nahe: [20,20,20,19,20]. Hier beträgt die Standardabweichung nur 2% des durchschnittlichen Nutzsignals. Das Verhältnis von Standardabweichung zum durchschnittlichen Nutzsignal wird übrigens als numerischer Wert des Rauschens angesehen. Klingt komisch, ist aber so.
  3. Die A7R.4 hat eine ähnliche Senselgrösse wie die M5.2, aber zwei Stufen mehr Dynamik. Passt nicht ganz zu deiner Theorie. Ein zentraler Unterschied liegt allerdings im ADC, der bei der Sony mindestens 14Bit auflöst, nach manchen Berichten sogar 16Bit, die auf 14Bit gerundet werden. Mit der höheren Auflösung ist auch die kleinstmögliche Fehlmessung geringer, was die Standardabweichung vom Nutzsignal (und damit das Rauschen) verringert. Das wird besonders in den Schatten sichtbar, die dadurch besser nutzbar werden -> Dynamikerhöhung.
  4. Nö. Die Spannung hängt auch von der im Sensel verbauten Kapazität ab, und die ist im Prinzip beliebig und kann seit der Nikon V1 je nach gewünschter Empfindlichkeit durch zuschaltbare Kondensatoren verändert werden (Dual-ISO). Damit gilt die Steinzeit-Regel von der höheren Dynamik grösserer Sensel nicht mehr.
  5. Ich finde prima, dass bei den Charts die A7r ganz vorn dabei ist. Die hab ich nämlich selbst. Bei ISO100 ist sie in der Tat sehr rauscharm. Bei ISO800 ist der Spass allerdings vorbei, hier gehen schon erste Details im Rauschen unter. Bei ISO1600 werden dann Erinnerungen an die E-510 wach. In diesem Fall steht KB für eine typische Schönwetterkamera, der ich nicht im Dunkeln begegnen möchte. Der Vergleich lässt sich also nur bedingt verallgemeinern. Ich glaube nicht, dass DxO lügt. Sie legen aber einige zentrale Punkte ihrer Messungen nicht offen - z.B. die Sensortemperatur oder den zugrundeliegenden Blacklevel. Weil Kontrolle besser ist, habe ich mir selbst ein paar Raws der dpreview-Studioszene heruntergeladen. Die sind unter halbwegs gleichen Bedingungen entstanden und enthalten als homogene Fläche den ColorChecker. Da hab ich mal das Rauschen im dritten Feld von links der oberen Reihe bestimmt. Das entspricht etwa Himmelblau, und wenn hier der Rotkanal rauscht, kommt es zum Grieseln, dass einige Leute bei mft besonders scheusslich finden. Den Chart hänge ich an.
  6. Wenn man die beiden Kameras bei ISO100 vergleicht, verstösst man aber gegen die Regeln der Äquivalenzrechnung (die man uns regelmässig um die Ohren haut). Für ein von Belichtungszeit und Schärfentiefe identisches Bild, für das man bei der Oly ISO200 braucht, benötigt man bei der Sony nämlich ISO800. Die Tabelle zeigt sehr schön, dass die äquivalente Dynamik dann bei KB deutlich geringer ist als bei mft.
  7. Die M1.2 hat das Problem der interpolierten PDAF-Sensel, die die effektive Auflösung herabsetzen. Das wirst du nur bei sehr hochwertigen Ausgangsmaterial und einem Top-Konverter bemerken, du kannst es aber mit dem HighRes-Modus und nachträglichem Herunterrechnen umgehen. Mit der M5.1 bin ich beim Digitalisieren nie glücklich geworden - hier ist die M5.2 deutlich besser. Bei Kodachrome25 und niedrigemfindlichen SW-Filmen sollte man aber auch hier den HighRes-Modus nutzen. Das ist aber nur eine von mehreren Komponenten, die man für ein brauchbares Ergebnis benötigt. Ich zähle nur ein paar auf: - gleichmässige, möglichst weiche Beleuchtung -gutes Lichtspektrum (Halogenlampe) -Spitzenobjektiv (Optimal : Vergrösserungsobjektive) - robuster mechanischer Aufbau mit blind reproduzierbarer Filmlage -Software mit geeigneten Features. Tools zur Farbnegativumkehr haben z.Zt. nur Darktable und RawTherapee
  8. Nachträgliches Schärfen und nachträgliches Entrauschen sind bei den heute üblichen Rechenleistungen eigentlich Features von vorgestern. Beides sollte Teil des Demosaicing sein. Für eine saubere Farbgebung beim Demosaicing muss der Konverter wissen, ob es um feine Strukturen (Linien) oder Flächen handelt. Im ersten Fall können nämlich weit weniger Farbsensel für die korrekte Colorierung herangezogenwerden als im zweiten. Erster Schritt eines guten Demosaicing wird also die Analyse des im Raw enthaltenen Musters sein. Ungefähre Anhaltspunkte geben die Quelltexte freier Algorithmen wie Amaze oder LMMSE. Wenn man gute Ergebnisse wünscht, ist dieser Prozess extrem rechenintensiv. Ich hab mal geschrieben: "Trau keinem schnellen Konverter.." Auf der Basis erkannter Muster lassen sich Entrauschen und Schärfen schon ins Demosaicing integrieren - das ist deutlich effektiver, als wenn sich die Software mit einem globalen Format wie dem Tiff herumschlagen muss. Beim Entrauschen ist DxO traditionell das Maß der Dinge und legt in der neuesten Version noch eine Schippe drauf. Beim Schärfen hinkt es allerdings hinterher - hier wäre eine Lösung wie bei RawTherapee wünschenswert, die erlaubt, unscharfe Bereiche von vorneherein auszumaskieren - verbunden mit der Bereichsdefinition über flexible Parameter. Zur Zeit ist mir bei LowISO RT noch deutlich lieber als DxO - bei HighISO ist es umgekehrt. Die Softwareentwicklung in den letzten Jahren finde ich aber beeindruckend - sie übertrifft die Sensorentwicklung um Dimensionen.
  9. Welches Tool hast du genutzt? Ich habe mit der libraw und einem eigenen Python-Skript mal ein etwas ausführlicheres Histogramm erstellt. Danach sollten die Spitzenwerte bei einem EV mehr Belichtung bei ca. 3300 liegen - also immer noch weit im grünen Bereich.
  10. Erste Frage an den Fotografen: Warum hast du so massiv unterbelichtet - die rechte Seite vom Raw-Histogramm ist ja völlig leer? (Erster Anhang) Da fehlt natürlich Zeichnung in den Schatten, und es rauscht ein wenig. Ich habs trotzdem mal mit RawTherapee probiert: Dynamik komprimiert, mit der Polaroid 665-Filmsimulation ein wenig Analoglook hereingebracht, Details mit dem Wavelet-Tool (Ebenen 2-5) herausgearbeitet, leicht entrauscht. Entwickelt mit Amaze und Eingangsschärfung, nach dem Verkleinern mit RLD leicht nachgeschärft. In beiden Fällen homogene Flächen mit Kontrastlevel unter 20% automatisch ausmaskiert (möglicherweise zu geringer Level).
  11. DCP-Dateien für nahezu jedes Kameramodell - für die meisten sogar in verschiedenen Stilen (vivid, muted, natural...) sind Teil von Adobes kostenlosem DNG-Konverter. Auch RawTherapee liefert eine Reihe sehr brauchbarer DCP-Profile für einige Olys mit. Einfach ausprobieren, was deinem Geschmack entspricht.
  12. Das Beispiel war auch nur gedacht, um die Möglichkeiten parametrischer Maskierung zu demonstrieren. In Verbindung mit Ebenen kann man natürlich nicht nur an den Lab-Werten herumzupfen, sondern auch komplett neue Bildinhalte einfügen. M.E. ging das aber schon in der Steinzeit digitaler Bildbearbeitung und wurde jetzt von Adobe um die Dödel-Compliance erweitert.
  13. Mir ist das MD-Teil in die Hände gefallen. Davon habe ich das Heck abgeschraubt - damit war auch die Optik weg. Stattdessen habe ich das Vater-Bajonett eines billigen FT-Schraubzwischenringsatzes eingeklebt. Für die Front hatte ich aus alten Zeiten noch einen originalen MD-M42-Adapter. Da kam noch ein M39-Reduzierring hinein, und schon passten die alten Vergrösserungsobjektive. Nicht weitersagen: Inzwischen habe ich das FT-Bajonettende ein wenig mit dem Stiftschleifer gestreichelt. Jetzt passt es in meine A7r....
  14. Die Basis für solche Gimmicks sind parametrische Masken. Die gibts schon seit Ewigkeiten - sicher auch in PS. Nur brauchts für eine solche Maske 3-4 Klicks - was die meisten Anwender natürlich überfordert. Jetzt hat man 2-3 Klicks eingespart - schön für den, ders braucht. RawTherapee kann ja gar keine lokale Bearbeitung und kennt auch keine Ebenen. Sogar mit diesen rudimentären Features kann man den Himmel verbläuen.
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