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rodinal

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  1. Warum ausleihen? Eine A7r gibts für unter 500€. Die Ansprüche an die Objektive sind bescheiden- ein 5,6/180 Sigma Makro für 75€ reizt den Sensor aus. Du kannst dich auf dem Altglasmarkt bedienen, und wenn du AF möchtest, gibts auch Adapter für C&N. Das ganze macht erstmal eine Menge Spass, sorgt aber auch für etwas Ernüchterung. Auch für KB brauchst du einen guten Konverter, damit nicht ISO800 schon rauschen. Und die Dynamik kannst du eh nur bei bestem Wetter oder Stativ ausreizen. Mft würde ich aber zunächst behalten. KB ist für mich ein nettes Spielzeug für besondere Gelegenheiten.
  2. https://www.photonstophotos.net/Aptina/DR-Pix_WhitePaper.pdf
  3. Dazu braucht es keine neue Technologie - man muss nur dem Sensel einen Kondensator parallelschalten. Das geht ganz ohne stacked BSI und wurde vor vielen, vielen Jahren beim Sensor der Nikon V1 das erste mal praktisch eingesetzt, Im wirklichen Leben sind 12EV Dynamik bei ISO200 aber besser als 12EV bei ISO100 - mit der herabsetzung der ISO halbiert man zwar das Photonenrauschen, das Ausleserauschen bleibt aber gleich. Wenn die Bedingungen eine höhere ISO verlangen, bekommt man also ein schlechteres Bild. Bei der Nikon V1 gabs auch dafür eine Lösung: Man konnte die Zusatzkapazität einfach a
  4. Der Fastrawviewer zeigt keine Vorschau an, sondern entwickelt die Raws - und zwar extrem schnell. Man hat deshalb nicht die typischen Oly-Farben, aber die volle Auflösung und ein paar nützliche Zusatzinformationen, z.B. ein echtes Raw-Histogramm. Die Vorschaubilder sollte eigentlich jeder Bildbetrachter anzeigen können. Mit den ORFs der M1.3 kommt selbst mein alter Geeqie klar.
  5. Bei hohen Empfindlichkeiten wird die effektive Farbtiefe dank digitaler ISO sowieso reduziert. Bei niedrigen ISO sind 12Bit m.E. ein technischer Nachteil in jedem System. Das zeigt ein simples Beispiel: Die E-M5.2 hat in meiner Versuchsanordnung bei ISO 200 und EV15,5 die Sensorsättigung erreicht. Dann steht ein Wert von ca. 4050 in den Raws. Bei EV14,5 sind es dann ca. 2300 - man hat also für die doppelte Lichtmenge über 1700 Abstufungen. Das ist komfortabel. 9,5EV unter Sättigung - also bei Lichtwert sechs - findet sich in den Raws noch ein Wert von 259,5. Der Wert ist krumm, weil gemit
  6. Die Kernfrage ist der Respektabstand. Das Objektiv ist mutmasslich innenfokussiert- d.h. es verkürzt seine Brennweite, je näher man herangeht. Damit ist der Objektabstand deutlich geringer als von klassischen Konstruktionen gewohnt. Hoffentlich bleibt noch genug Distanz für entspannte Insektenfotografie.
  7. Am Regenbeispiel lässt sich auch das Photonenrauschen gut erklären. Wenn es dunkel ist, also nur wenige Photonen - resp. Regentropfen - fallen, kann es sein, dass auf einer Kachel drei, auf der nächsten vier und auf der übernächsten fünf Tropfen landen. Selbst wenn die alle korrekt gemessen werden, gibt das ein sehr unruhiges Ergebnis. Mit der Grösse der Einzelkacheln steigt die Chance, dass sich die Ergebnisse ausmitteln, also das Rauschen sinkt. Hier haben entsprechende Systeme tatsächlich Vorteile. Man kann das "Ausmitteln" aber auch nachträglich herbeiführen, indem man ein hochauflös
  8. Lösen wird es das Problem sicher nicht, aber bei deinem Beispiel finde ich die Schärfungshalos der ACR-Version deutlich störender, obwohl das Bild viel weicher wirkt. Da gewinnt DxO um Längen.
  9. Wie sich einfach zeigen lässt https://www.rawdigger.com/howtouse/iso-is-seldom-just-digital-gain skaliert die E-M5.2 digital ab ISO6400. Ob sich eine 16fache analoge Verstärkung ohne hinzugefügtes Rauschen realisieren lässt, bezweifele ich doch. Nach meiner vagen Erinnerung liessen sich ADCs mit variabler Schrittweite schon vor längerer Zeit mit diversen Elektronikspielkästen zusammenbasteln. Ich schliesse nicht aus, dass Sony &Co. dergleichen auch heute noch beherrschen.
  10. Beugung ist eine sauber definierte Form der Bildfaltung (Konvolution). Die kann man durch eine entsprechende Gegenrechnung (Deconvolution) in Grenzen wieder entfernen. Machen Fuji und Oly schon heute - und die Smartphones wahrscheinlich sowieso.
  11. Das ist eigentlich die schlimmstmögliche Art der Empfindlichkeitssteigerung. Jeder Verstärker hat nämlich ein Eigenrauschen, das dem Ausgangssignal hinzugefügt wird. Damit erhöht sich das Gesamtrauschen überproportional zur ISO - gut zu beobachten bei alten Canon-Modellen. Bei modernen Sensoren gibts diese Erscheinung aber nicht mehr, was gegen intensiven Verstärkereinsatz spricht. Zweite Methode ist das Zu- und Abschalten von Kondensatoren parallel zum lichtempfindlichen Halbleiter. Verdoppelt man z.B. so dessen Kapazität, braucht es die doppelte Anzahl Photonen bis zur Sättigung. Damit
  12. "Gain" steht üblicherweise für analoge Massnahmen vor der A/D-Wandlung (Verstärkung, Änderung der Wandlerschrittweite, Schaltung von Senselkapazität). Objektivkorrekturen finden üblicherweise nicht in den Raws statt, sondern die Anweisungen finden sich bei modernen Kameras in den Exifs. Interessant ist da der bei allen Herstellern vorgesehene "Scale Factor". Falls der Bildkreis des Objektivs zu klein für den verbauten Sensor ist, dient er dazu, das Foto auf die gewünschte Grösse aufzublasen (kommt bei den besten Marken vor). Um das ungeschönte Raw zu sehen, muss man nur im Konverter die Korrek
  13. Tatsächlich schreibt der erfolgreiche Büromaschinenhersteller Ricoh diese Buchstabenfolge auf seine Fotoprodukte. Ist ja nicht verwerflich- auch Canon leistet sich solch ein Anhängsel. Allerdings ist das Kostenmanagement bei Ricoh rigider. Objektive stellt man her, indem man auf Fremdprodukte seinen Namen klebt, Technik, Sensorik und Elektrik scheinen vom Recyclinghof zu stammen und die Entwicklungsabteilung könnte ein ein-Mann-Betrieb sein. Man hat aber ein paar originelle Alleinstellungsmerkmale bewahrt. So scheint man - im Gegensatz z.B. zu Sony - sogar einen Designer im Betrieb zu haben. U
  14. Da freut sich niemand. Aber Nikon ist nun einmal neben OMDS der einzige grosse Hersteller, der noch nennenswert vom Kamerageschäft abhängig ist. Und wenn dort in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres der Imaging-Bereich bei 64,4 Mrd.Yen Umsatz 27,4 Mrd.Yen Verlust einfährt, gibt es keinen Grund zum Optimismus.
  15. Dein ansonsten sehr schöner Betrag lässt ein wenig die Vorgeschichte aus. Ein Konzern, der unzureichend qualifiziertes Führungspersonal einstellt, muss nämlich irgendwann mit dem Besuch solcher Insekten rechnen. Und bei Olympus kannte das Management noch nicht einmal die selbst unterschriebenen Verträge- jedenfalls hatte man übersehen, dass bei Aufgabe der Produktion in China Abstandszahlungen in hoher dreistelliger Millionenhöhe fällig waren. Die Chinesen waren klüger, was dann zu einem Kurssturz der Aktie mit den bekannten Folgen führte. Möglicherweise ist der eine oder andere Oly-Kollege Va
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