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rodinal

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  1. Der Bewegungsspielraum des Sensors ist mit 3mm zwar beachtlich - Nikon und Sony schaffen bei ihren KB-Cams auch nicht mehr. Freies Herumfliegen sieht aber anders aus. Die fehlende Parkposition ist ein Steinzeitrelikt, dass es noch bei der M5.1 gab. Bei der M5.2 wird der Sensor nach abschalten des Magnetfeldes aber wohl durch Federn gestützt. Um deren Widerstand zu überwinden, muss man schon eine Schüttelorgie veranstalten.
  2. Gerade Theoretiker sollten besser weghören, denn die von dir angeführten Zahlen stammen von bedauernswerten Mitbürgern, denen es sowohl an Ausrüstung als auch an Verständnis mangelt, um die Leistung von Objektiven wirklich zu messen. Stattdessen messen sie die Leistung von Kamera samt eingebauter Elektronik- und das wird guter Optik m.E. keinesfalls gerecht. Aus Analogzeiten gibts Faustregeln: Objektive für Sensoren im DINA4-Format schafften 70-80 LP/mm, Spitzen-KB-Objektive (z.B. der 4,5/135 Zuiko Makrokopf) über 300LP/mm. Ich näher mich dem Thema mal aus anderer Richtung: Ab Blende 8, spätestens ab 11 kann man bei nahezu allen Objektiven eine Verschlechterung der Leistungen messen. Man darf also annehmen, dass diese Linsen ab diesen Öffnungen beugungsbegrenzt sind. Bei Blende 8 liegt die Auflösungsgrenze bei ca. 190 LP/mm, bei Blende 11 bei ca. 135LP/mm. Solange der Halbschritt-Pixelpitch nicht kleiner ist, sollte er Vorteile bringen. Und eine Optik, die erst bei f11 beugungslimitiert ist, hat m.E. Flaschenbodenniveau.
  3. rodinal

    Lampen-Lehrstück

    Die beiden folgenden Bilder wurden im Abstand von wenigen Sekunden gemacht, das erste - wer erräts - mit etwas längerer Belichtungszeit als das zweite. Ich war mit M5.2 und 1,0/35 unterwegs, die Blende blieb stets offen, denn schmale Schärfeebene, etwas Weichheit und kleinere Bildfehler waren erwünschte Stilelemente. Als Beifang gelangen bei ISO800 auch in den finstersten Ecken Bilder. An helleren Plätzen wurde die Belichtungszeit dann eher kurz. Beim ersten Bild war 1/640 sek. dann kürzer als die Dunkelphase der PWM-modulierten LEDs - entsprechend finster wars. Man sieht, dass auch der mechanische Verschluss den "rolling shutter" hat - im rechten Teil des Bildes wurde noch etwas der Einschaltphase der Lampen aufgenommen, im linken Teil nicht. Als Fazit bleibt: Man sollte bei LEDs nicht zu kurze Belichtungszeiten wählen, sonst wird das Ergebnis zur Glücksache.
  4. Wenn du DT auf dem Mac installierst, nimmst du Ärger zumindest billigend in Kauf. Unter Linux installiere ich das Programm über die Systemsteuerung. Die Konfiguration wurde vom Anbieter kompiliert und getestet, nicht optimal passende Teile des Betriebssystems werden ggf. nach Rückfrage ausgetauscht. Probier das mal beim Mac! Wie oben geschrieben, beruht DT auf dem GtK-Framework und fügt sich damit als App perfekt in den Gnome-Desktop ein, der ebenfalls dies Toolkit nutzt - genau wie Gimp, RT und viele andere Programme. Die damit verbundenen Bedienkonventionen haben viele Nutzer seit Jahrzehnten verinnerlicht- die werden vom Mac-Style kaum begeistert sein. Zudem muss das GtK-Gepäck auf einem fremden Betriebssystem zusätzlich zum nativen Desktop installiert werden - das ergibt dann eine Schwalbe mit Flossen. "Gut bedienbar" ist immer das, was man kennt. Eine VHS hat ihren "Grundkurs Raw-Entwicklung" vor einiger Zeit von LR auf RT umgestellt. Am Schluss dürfen die Teilnehmer dann mit den Konkurrenzprogrammen spielen. Übliche Reaktion: "Wie kommt jemand dazu, für ein halbfertiges, schlecht bedienbares Programm wie LR auch noch Geld auszugeben?"
  5. Zwischen ISO200 und ISO320 hat die G9 etwa eine Stufe mehr Dynamik als die M5.1, sie hat deutliche Vorteile bei ISO100. Die G9 bewegt sich in dieser Disziplin etwa auf dem Level einer A6400 oder A7.1 - die letztere ist immerhin KB. Aber der Unterschied zwischen KB und mft ist bekanntlich marginal. http://photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Olympus OM-D E-M5,Panasonic Lumix DC-G9,Sony ILCE-6400,Sony ILCE-7
  6. Wer baute das siebentorige Theben? Hätten die Leute damals schon Smartphones gehabt, dann wüssten wir mehr.... Jedes Photo - gleich wie erzeugt - ist ein Dokument und birgt zahllose Informationen über den Ersteller und seine Umwelt. Es bedarf schon einer Portion Engstirnigkeit und Menschenverachtung, dies als Schmutz zu bezeichnen. Mir tut es jedenfalls um jedes Bild leid, dass ich nicht gemacht habe. Was vor 50 Jahren belanglos erschien, ist heute spannend, weil es unwiederbringliche Details enthält. Jedes Kleidungsstück, jedes Schlagloch und jeder Baukran im Hintergrund erzählt seine eigene Geschichte. Ich halte es nicht nur für einen technischen, sondern auch für einen kulturellen Fortschritt, dass dieses visuelle Geschichtenerzählen heute Allgemeingut ist. Dass dabei nicht jedes Ergebnis den Gesetzen altgriechischer Ästhetik genügt, steht auf einem anderen Blatt.
  7. Der eigentliche Sprengstoff in Takeuchis Bloomberg-Interview liegt doch wohl in diesem Satz: "Takeuchi also backtracked on some of his comments in the past that the camera business was not for sale, saying that may not be the case anymore. " Scheint mir ein neuer Tonfall zu sein.
  8. Wobei "Scientific Solutions" eine Art Tupperware fürs Labor herstellt. Irritiert ein wenig, dies in einem Atemzug mit Kamera-Hightech zu nennen.
  9. Mach keine halben Sachen und greif zu Huawei. Wenns schwierig wird, hilft eine intelligente Kamera mehr als ein fetter Sensor.
  10. Das ist eine Frage von Motiv, Stimmungslage und Aufnahmezeitpunkt. Ich hab knackscharfe Portraits mit 1/3 sek.
  11. Bei effektiven ISO über 100000 ist das Ergebnis des 16MPix-Sensors wirklich nicht mehr schön - siehe das Beispiel unten. Da sollte Olympus dringend etwas tun..
  12. Ein paar Pilze hab ich auch noch, wobei ich ur die Totentrompete (drittes Bild, leicht aufgebrezelt) halbwegs sicher bestimmen kann.
  13. Laut Bill Claff nicht. Und nach dessen sehr zuverlässigen Daten liegen E-M1.2 und Z7 zwischen ISO6400 und ISO25500 gleichauf. http://photonstophotos.net/Charts/PDR_Shadow.htm#Nikon Z 7,Olympus OM-D E-M1 Mark II Nach Claff liefert die Abstimmung der M1.X übrigens eher schlechtere Raws als die der M1.2. Der 20MPix-Sensor lässt also einige Möglichkeiten offen. Mal sehen, was die M5.3 wirklich leistet.
  14. Der Sensor der Z7 hat einen nativen Einstellbereich bis ISO 6400. Höhere Werte werden interpoliert.
  15. Glückwunsch, dass du es so lange geschafft hat. Ein Bekannter ist von Pentax umgestiegen und hat die armen Sonys auch pentaxmässig benutzt. Die A7R3 hatte nach der Adaption eines Teles ein schiefes Bajonett, und die A9 erlag nach vier Monaten einem Wasserschaden. Inzwischen nutzt er Pana-KB und ist begeistert... Aber er ist sicher nicht der einzige Enttäuschte, und damit wären wir wieder beim Thema des Threads: Ich verstehe Nikons Kampfpreise zunächst als Angebot an Rückkehrer von Sony. Die können sogar ihre E-Mount-Linsen an den mächtigen Z-Mount adaptieren. Und sie sind natürlich auch eine Antwort auf Canons RP. Die wird auf dem Graumarkt nämlich inzwischen für 850€ verramscht.
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