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rodinal

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  1. Der Bildkontrast hängt also vom Vergrösserungsmassstab ab? Mit der Ansicht stehst du in der digitalen Welt aber ziemlich allein da. Wenn das Objektiv etwas taugt, sollte man selbst Blende 11 nach Möglichkeit meiden- unabhängig vom Sensorformat. Als Beleg mal ein 1:1-Crop aus der Pana G1, deren Pixelpitch etwa der D850 entspricht- der Vergleich gilt also formatübergreifend. Das Bild wurde aufgenommen mit dem frühen Tamron 2,5/90, entwickelt in RT, selbstverständlich ungeschärft. Erste Aufnahme mit f5,6, zweite mit f11. Vor allem auf dem Flash-Chip sieht man mit der kleineren Blende eine weniger akzentuierte Abbildung der feinen Schmutzpartikel, und im direkten Vergleich fällt auch der Beugungsschleier auf. F11 ist hier keinesfalls optimal und allenfalls einer leichten Weichheit förderlich.
  2. Schon bei Abb.1 des Wikis wird klar: Wer die Beugung nur als Scheibchen betrachtet, repräsentiert einen ähnlichen Erkenntnisstand wie jemand, der die Erde als Scheibchen sieht. Beugung erzeugt Wellenfronten, deren Summe sich auf den Gesamtkontrast des Bildes auswirkt. Deutlich wird das beim "p" der zweiten Abbildung des Wiki: Beim Schliessen der Blende wird Weiss abgedunkelt und Schwarz aufgehellt. Die zunehmende Beugung wirkt wie ein kontrastmindernder Schleim, der sich über das gesamte Bildfeld legt. Damit entpuppt sich die Äquivalenztheorie als Blödsinn. Ein mit Blende 8 und mft aufgenommenes Bild wird aufgrund der geringeren Beugungseinflüsse stets sauberer und kontrastreicher (Blogsprech: "digitaler") aussehen als mit KB und Blende 16 - selbst wenn sonst alle Teile des Equipments vergleichbar sind. Eigenartig, dass nur selten so weit gedacht wird. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
  3. Oh je, Chipworks! Deren Analysen kann man für teures Geld kaufen, ist dann aber aus guten Gründen zur Geheimhaltung verpflichtet. Du ahnst, was ich über Leute denke, die darüber im Internet schreiben? Digitalkameras haben keine ISO, die man im klassischen Sinn messen kann. Für die Ermittlung eines ähnlichen Wertes gibt es (mindestens) drei Ansätze: Lichterbasiert, schattenbasiert oder japanisch (Cipa). Einstellen kann man nur den dritten Wert, deshalb kann seine Nutzung als Referenz kaum falsch sein. Andere Methoden ergeben andere Ergebnisse- das liegt in der Natur der Sache. Wie man sie anwendet und ohne weitere Hilfsmittel Empfindlichkeit und Dynamikbereich seiner Kamera ermittelt, habe ich schon zu R. Wagners Zeiten hier im Forum gezeigt. Ich gebe nicht grundlos B. Claff den Vorzug gegenüber DxO. Aber mit deinen Einlassungen hast du dich um eine Stellungnahme zu meiner Grundthese herumgedrückt: Die Leistung eines Sensors ist von weitaus mehr Dingen abhängig als von Grösse und Pixelpitch.
  4. Halbwegs seriös kann man über das Thema nur reden, wenn man das Rauschen in seine Hauptbestandteile unterteilt und diese näher betrachtet. Ich nehm mir mal zwei vor: DSNU (Dark Signal Non Uniformity, Schattenrauschen) und PRNU (Photo Response Non Uniformity). Letzteres ist z.B. für das beliebte Himmelgrieseln verantwortlich. Auflistungen gibts z.B. bei Bill Claff http://photonstophotos.net/Charts/Sensor_Heatmaps.htm und hier zeigt sich, dass beide Bestandteile weder mit der Sensor- noch mit der Pixelgrösse signifikant korrelieren. Deutlich wird das, wenn man z.B. M1.2 und M1.X auf der einen, die Pen F auf der anderen Seite betrachtet. Alle haben ja angeblich den gleichen Sensor. Trotzdem schneiden die ersten beiden mit 22% resp. 21% DSNU weit unterdurchscnittlich, die PenF mit 5% DSNU überdurchscnittlich ab. Auch bei der PRNU ist die Pen deutlich besser. Vielleicht kann ja einer der hiesigen Helden mal erklären, woher diese Differenzen bei identischer Sensorauslegung kommen.
  5. Die Meinung muss man nicht teilen- mich stören diese Artefakte extrem. Und sie werden schliesslich nicht von jedem Objektiv erzeugt. Das 14-54(1) - erstes Bild - ist dagegen nach meiner Erfahrung tatsächlich ziemlich resistent. Noch besser ist das FT9-18 (zweites Bild) - bei dem ist es fast ein Kunststück, Flares zu erzeugen. Für mich sind das Killerlinsen, die ein Teil dazu beitragen, mich beim System zu halten. Bilder ooc.
  6. Anfangsblende 4.0 hat der "Joghurtbecher". Der TO hat aber das "fette" Telezoom mit Metallbajonett. Dessen Leistung wurde seinerzeit noch höher eingeschätzt.
  7. Nachdem dir hier allerlei vom Hörensagen erzählt wurde, hier mal ein Stück Realität: Ein 1:1-Ausschnitt, aufgenommen mit dem alten FT 14-45 an der M5.1, angeschlossen über einen 30€-Billigadapter. Zur Fokusgeschwindigkeit: Ich nutze an der M5.2 neben Altgläsern ausschliesslich FT-Objektive. Von der Geschwindigkeit her sind das keine Überflieger, aber mit etwas Geschick bekommt man auch bewegte Motive scharf. So gut wie mit dem traurigen Phasen-AF der kleinen FT-Cams werden die Bilder allemal.
  8. M.E. sollte ernstzunehmende Fotosoftware 32Bit-Formate verlustfrei bearbeiten können - also intern auch mit mindestens 32Bit arbeiten. Weils das unter Win nicht gab, bin ich seinerzeit von Photoshop auf Cinepaint und Linux umgestiegen. Damit bin ich nur diversen Filmstudios gefolgt. Und wenn ich mal die Ergebnisse von DT und RT mit denen von LR vergleiche, fällt es mir schwer, LR und dessen Nurtzer ernstzunehmen.
  9. Wie mans nimmt. Wenn man beliebige homogene Bereiche- z.B. den Himmel- mal durchrechnet, rauscht das zweite Bild in allen Kanälen ca. doppelt so stark wie das erste. Es stammt daher mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Adobe-Software. M.E. wäre es gerade für Vergleiche sinnvoll, andere Konverter zu nutzen.
  10. Klar - aber bislang auf die harte Art: Kabelfernauslöser geschlachtet und die passenden Kabel per Relais kurzgeschlossen. Eine freilandtaugliche Lösung sollte aber über Wifi funktionieren. Darüber denke ich gerade nach.
  11. Die ganze Äquivalenztheorie beruht auf der Hypothese, eine KB-Cam würde bei allen Betriebszuständen bei ISO800 genau so stark rauschen wie eine mft-Cam bei ISO200. Anhand eines Vergleichs von M5.1 und A7.1 habe ich nachgewiesen, dass dies noch nicht einmal für gleichalte Sensoren desselben Herstellers gilt- die Sony rauscht in den Mitteltönen in diesem Betriebszustand mehr als doppelt so stark wie die Oly. Pauschale Äquivalenzrechnungen sind also unseriöser Unsinn- man kann allenfalls einzelne Kameras im gewünschten Arbeitsmodus vergleichen und muss dabei auf alle Feinheiten achten. Als Beispiel ziehe ich mal die Sony A7.3 heran. Die kann durchaus brauchbare Bilder liefern. Das verliert sich aber, wenn man bei der Einstellung "compressed Raw" in den Serienbildmodus - egal ob elektronisch oder mechanisch- schaltet. Dann arbeitet der Sensor nur im 12Bit-Modus, und die Dynamik bricht um bis zu 1,4EV ein. Absolut bewegt sich die Cam dann auf dem Niveau der ollen M5.1, nach der Äquivalenzrechnung kann sie allerdings schlechter abschneiden als die noch ältere E-5. Im Prinzip sollte das jeder Wildlife- oder Sportfotograf merken und laut aufschreien. Trotzdem wird die Kamera gelobt. Allmählich bin ich der Meinung, Äquivalenz findet vor allem im Kopf statt.
  12. Ich habe auch keinesfalls behauptet, dass die Kombination eines Balgens mit modernen Objektiven sinnvoll sei. Die Dinger entfalten gerade in Verbindung mit Altgläsern ihre Stärken, vor allem wenn man sie ein wenig "pimpt". Ich zeige hier mal ein paar Möglichkeiten aus meiner Praxis: 1. Weil M42-OM-Adapter schwer zu bekommen sind, habe ich einen M39-M42-Reduzierring in einen alten Soligor-T2-Adapter eingeklebt. Die Konstruktion trägt hier das hervorragende 2,8/63 EL-Nikkor. 2. Weil der normale OM-mft-Adapter zu weit aufträgt, habe ich mir unter reichlichem Einsatz von Zweikomponentenkleber eine verkürzte Variante gebaut. Damit erweitert sich der Einsatzbereich aller Objektive deutlich, der 4,0/80 Zuiko Makrokopf fokussiert so von unendlich bis 2,5 facher Vergrösserung. Das ist schon komfortabel. 3. Netterweise sitzen die Begrenzungsschrauben des Balgens in einem M6-Sackloch. Das motiviert zu zerstörungsfreien Veränderungen. Hier habe ich z.B. ein Aluprofil mit eingeklebter M6-Mutter montiert. Die Schraube (oder eine beliebig lange Gewindestange) schiebt so die Standarte bei jedem Schritt der Knarre um 0,023mm weiter. Das hat bislang für jeden Anwendungsfall gereicht. Natürlich schreit diese Primitivkonstruktion nach einem weiteren Ausbau. Man könnte z.B. den Handbetrieb durch einen NEMA17-Schrittmotor ersetzen. Der würde dann durch ein Arduino-Board gesteuert, das auch die Kamera nach jedem Schritt auslöst und seinerseits mit einer alten TV-Fernbedienung berührungslos bedient wird. Ein Prototyp liegt bereits auf dem Schreibtisch, allerdings ist der umgebende Drahtverhau noch nicht einmal labortauglich. Wenn das ganze fertig ist, zeige ich Bilder.
  13. Daminion ist eine richtige Bildverwaltung- also mehrplatzfähig, modular und skalierbar. Jeder Aufrüstungsschritt kostet, und wenn du eine Fotoagentur damit ausrüstest, kann das richtig teuer werden. Dafür gibts die Einzelplatz-Schneckenversion schon für einmalig 79€.
  14. Habe spasseshalber mal ein XP mit Word2007 hochgefahren. Dort funktioniert es schon einwandfrei- jedenfalls mit Unicode-Zeichensätzen. Da sollte es mit Vista erst recht klappen. Möglicherweise frisst deine Ziffernblock-Simulation dir die Eingaben weg und braucht Streicheleinheiten mit regedit. Hoffentlich kann dir irgendein Windows-Crack im Forum helfen. Ich bin aus naheliegenden Gründen weitgehend zu Linux migriert.
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