Jump to content
Die PEN, OM-D & E-System Community

rodinal

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    302
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

115 Ausgezeichnet

Über rodinal

  • Rang
    rodinal

Persönliche Informationen

  • Einverständnis Bildbearbeitung
    Nein

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeigt.

  1. Meine Ur-A7r (neuwertig, späte Produktionscharge) hat auch keins- aber nur, weil der Vorbesitzer es für nötig hielt, ein Vollmetallbajonett aus dem Zubehörhandel einzubauen. Das Original hat er mir netterweise mitgeschickt (Bild unten). Mehr Plastik geht nicht. Bei näherem Hinsehen findet man deutliche Abtragungen vom Objektivwechsel. Hier ist auf Dauer keine konsistente Lage der Optik zum Sensor gewährleistet. Aber das war gar nicht mein Thema, sondern die Bewertung solcher Probleme durch die Kundschaft - und die wird m.E. durchs Marketing mit geprägt. Technisch orientierte Nutzer - von denen es im Oly-Bereich erstaunlich viele gibt - sind natürlich entsetzt. Wer eher bildgestalterisch denkt, schert sich nicht darum, wenn ein mässiges Bajonett Bildfeldwölbung oder Scheimpflugeffekte hervorruft - er nutzt sie für mehr "Freistellung" und flutet das Internet mit entsprechenden Motiven. Und er hat sogar recht, wenn er behauptet, dass die Bilder nur mit seiner Wackellinsenkamera möglich sind. Ein wenig von dieser Unbeschwertheit täte der Olympus-Community gut.
  2. Genau darin sehe ich in der Rückschau das Problem. Zu wenige Kunden bemerken das überhaupt und sind dann bereit, Qualität entsprechend zu vergüten. Wer den Massenmarkt erreichen will, muss Kompromisse machen und in Marketing statt in Qualität investieren. Schauen wir uns Sony an: Die beiden Ur-A7 hatten ein flexibles, verschleissintensives Platikbajonett, dass die Lage des Objektivs zum Sensor nahezu beliebig machte. Trotzdem fanden sich reichlich Influencer, die die Bildqualität lobten. Bei der aktuellen KB-Reihe reisst die Arbeit des Stabi gelegentlich die Sensorhalterung auseinander- nur Roger Cicala bemerkt solche "Kleinigkeiten" und schreibt darüber. Und als Sonys Imaging-Sparte im April ausgegliedert wurde - gemeinhin die Vorstufe zu Verkauf oder Einstellung - hielt sich das Echo in Grenzen. Hätte es Oly geschafft, sich einen ähnlich toleranten Nutzerkreis aufzubauen, wäre dieser Thread nach drei Seiten verebbt.
  3. Das kann durchaus ein zweischneidiges Schwert sein, denn analog zu China werden sicher auch dort hohe Strafzahlungen fällig, wenn die Produktion zu gering ist oder der Laden dicht gemacht wird. JIP wird kaum so blauäugig sein und auf eine Auslastung mit Oly-Produkten setzen. Deshalb nach wie vor meine These: Die treten hier nur als Strohmann auf, bis ein völliges Neuarrangement der japanischen Kameraindustrie vollzogen ist. Staatliche Stellen und die grauen Eminenzen aus der Finanzwelt haben hier sicher schon konkrete Pläne. Neben den üblichen Zutaten für den neuen Kamera-Eintopf werfe ich hier auch noch Sigma dazu. Die schwimmen ja auf einer Erfolgswelle, expandieren, haben traditionell enge Kontakte zu Oly und wären gern ein bedeutender Kamerahersteller. Denen würde ich zutrauen, hier mitzumischen und zumindest zeiweilig für eine bessere Auslastung der vietnamesischen Produktion zu sorgen. Und der Name bringt inzwischen auch einige Strahlkraft mit.
  4. https://petapixel.com/2020/03/26/sony-spins-off-camera-business-into-separate-company/ Ich habe das als ersten Schritt zur grossen Flurbereinigung der japanischen Kameraindustrie eingeschätzt und würde mittelfristig ein Zusammengehen mit Nikon erwarten. Aber das ist natürlich nur Spekulation, und genauso spekulativ ist es, hier Zusammenhänge mit dem Verkauf von Olys Imaging-Sparte herzustellen.
  5. Die haben doch gerade erst auf Drängen ihres Grossinvestors die Imaging-Group ausgegliedert, um so den Börsenwert zu steigern. Gäbe doch mit Oly und dem am Hungertuch nagenden Nikon-Konzern einen flotten Dreier....
  6. Das ist so- aber dafür hast du einen moderneren Entwicklungsprozess. Aber du hast ja die Wahl- lineare DNGs werden nur dann erstellt, wenn du Kompatibilität zu den ältesten LR-Versionen einstellst. Die sind dann fast dreimal so gross wie "normale" DNGs, was ein weiterer Nachteil ist.
  7. Nein. Der DNG-Konverter enthält stets ein aktuelles ACR. Das ist nötig, um lineare DNGs zu erzeugen. Das sind eigentlich 16Bit-Tiffs- also RGB-Bilder. Anders ist die Kompatibilität zu den ältesten LR-Versionen nicht gegeben. Die verstehen nämlich nichts anderes.
  8. Aus den makernotes lasst sich die Bewegung der Kamera während der Aufnahme und die Gegenbewegung des Stabi ableiten. Damit kann man beurteilen, ob eine Unschärfe auf Verwacklung oder Fehlfokus beruht. Erklär uns mal, warum das Blödsinn ist.
  9. Zu dem Thema habe ich hier Zahlen vorgelegt, die nahelegen, dass LR der schlechteste Konverter fürs mft-System ist. Widerlegt hat die niemand. Aber darum geht es doch gar nicht. Ich habe zwei Bilder heruntergeladen, und aus den Exifs ging noch nicht einmal hervor, ob der Stabi an oder aus war. War er aus, ist die Lösung für mich klar: Die erste E-M-Serie litt unter einem derart harten Verschlussablauf, dass selbst gute Stative davon aus der Ruhe gebracht wurden. Erst mit Stabi wurden solche Aufnahmen beherrschbar. Ich habe im blauen Forum mal ein Bildpärchen gezeigt: M5.1 mit 135er Altglas auf Berlebach-Stativ mit Gitzo-Kopf, 1/1000 sek., einmal mit, einmal ohne Stabi. Das Bild mit Stabi war sicht- und messbar schärfer. Damit ist ein Teil der Ausgangsfrage des TO zu beantworten: Wenn er auf eine neuere Oly-Generation umsteigt, wird der Verschluss nicht mehr zum Verwackeln beitragen. Da hat Olympus erfolgreich nachgebessert.
  10. Hat er eben nicht. Er hat die Bilder durch eine Software gedreht, die mit Olympus wohl nichts am Hut hat und die meisten wichtigen Informationen unterschlägt. Dabei wären die Makernotes des Stabi durchaus interessant; ein M1.1-Kenner (ich bin keiner) könnte daraus evtl. Informationen zu Shuttershock, Verwacklung etc. ableiten.
  11. M42-Adapter sollte jeder Hinterhof-Grobschmied fertigen können. Nimm den billigsten, den du bekommen kannst. Vergiss nicht, den Stabi auf die verwendete Brennweite einzustellen. Der Sucher der E-510 ist bescheiden und bringt nur bei hochwertigen Objektiven mit guter Kontrastübertragung halbwegs brauchbare Trefferquoten. Evtl. hilft leichtes Abblenden zur besseren Beurteilung der Fokuslage. Möglichst Stativ und Liveview nutzen. Ansonsten habe ich an der E-510 Objektive von Pentax, Minolta, Zeiss (Jena und Oberkochen), Tamron und Nikon sowie etliche Vergrösserungs- und Reprolinsen genutzt. Dabei kamen einige gute Bilder heraus. Viel Spass!
  12. Wenn man will, kann man das schon. Lensrentals sägt z.B. einen aktiven Zwischenring des jeweiligen Systems durch, klemmt den vorderen Teil vor die optische Bank, den hinteren vor eine passende Kamera und verbindet beide durch entsprechende Kabel. Schon kann man die Blende steuern und manuell fokussieren. Dergleichen gibts von Novoflex als Retroadapter sogar fertig zu kaufen.
  13. M.E. machen DxO und Co. einen zentralen Fehler: Sie denken, die Kamera sei ein Messgerät und ein Raw hätte die Objektivität einer geeichten Anzeigeskala. Das ist aber nicht der Fall. Ich habe schon bei der ollen A7.1 nachgewiesen, dass sie bereits die Raws schärft. Wieviele andere Tricks fortgeschrittene Kameragenerationen zum aufpeppen der Ergebnisse anwenden, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf alle Fälle bringen solche "vorgekochten" Raws in Tests Vorteile gegenüber "sauberen" Raws. In der Praxis bringen sie allerdings eher Nachteile, denn jeder brauchbare Konverter kann die kamerainternen Tricks nachstellen und schärft im Zweifelsfall besser als die beste Cam. Für echte Objektivtests gibts daher nur ein objektives Messgerät: Die optische Bank. Die wird von seriösen Unternehmen wie Lensrentals auch genutzt. Der Rest ist Müll.
  14. Das ist eine Frage der Distribution. Ubuntu würde ich auch nicht anfassen; aber gute Distris sind halt "Apple für Arme". Ich hab auch mal mit der gruseligen DLD angefangen, bin aus Frust 95 zu SuSE gewechselt und heut mit OpenSuse immer noch dabei. Im Büro bin ich von Win abgegangen, weil man dort auch drucken muss- und die Linux-Treiber für Epson-Tintenstrahler sind alternativlos. Das gilt gerade auch für die neue Ecotank-Reihe. RawTherapee hat inzwischen C1 uns DxO technisch hinter sich gelassen, da führt mein Win7 als vom Netz getrenntes Powerpoint-Only-Betriebssystem ein Schattendasein. Und wenn der durchschnittliche Nutzer das erste mal am KDE-Desktop gearbeitet hat, sagt er: Dein Windows sieht ja komisch aus. Aber es ist unheimlich schnell...
  15. Ich hab zur Abwechslung mal die Belichtungsautomatik von RawTherapee auf das Raw losgelassen. Die analysiert das eingebettete Vorschaubild und erstellt danach eine individuelle Tonwertkurve. Das Ergebnis wirkt halbwegs brauchbar. Ich frage mich, warum andere Software solche simplen Mechanismen nicht auch anbieten kann.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung