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rodinal

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  1. Beim Ausgleich kleinerer Stackingfehler ist Helicon im Vergleich zu Zerene m.E. zweitklassig. Einen entsprechenden Vergleich habe ich hier auch schon gezeigt:
  2. Das hat mit dem Chip nichts zu tun, sondern mit der Struktur der Raws, die Olympus nie verändert hat. Deshalb sollte jeder Konverter, der mit der E-1 zurecht kommt, auch mit den Raws der E-M1.3 keine Probleme haben - sofern der Hersteller dies nicht durch Softwaretricks unterbindet. Ich hab spasseshalber mal ein Orf der M5.2 einem RT2.4 aus 2008 vorgeworfen. Sogar die Farben waren erträglich und wären mit einem passenden icc-Profil perfekt gewesen....
  3. Spotread wirft da etwas andere Daten aus. Hier die Jansjö-Messung: Result is XYZ: 739.082081 703.451250 309.127241, D50 Lab: 206.264102 27.816395 72.561811 Ambient = 703.5 Lux, CCT = 3249K (Delta E 2.902880) Suggested EV @ ISO100 for 703.5 Lux incident light = 8.1 Closest Planckian temperature = 3210K (Delta E 1.976740) Closest Daylight temperature = 3240K (Delta E 0.167054) Color Rendering Index (Ra) = 80.1 [ R9 = 3.1 ] R1 = 77.6 R2 = 85.6 R3 = 94.1 R4 = 79.5 R5 = 78.1 R6 = 81.7 R7 = 84.0 R8 = 60.2 R9 = 3.1 R10 = 68.6 R11 = 78.5 R12 = 66.1 R13 = 78.5 R14 = 96.9 Television Lighting Consistency Index 2012 (Qa) = 62.3
  4. Danke für den link- auch wenn er falsch ist (statt olye sollte oly-e stehen). Da steht genau das drin, was jeder halbwegs engagierte Fotograf wissen sollte. Aber der sollte m.E. seine Lichtspektren erstmal selber messen. Das ist sehr einfach, und es stärkt das Urteilsvermögen. Grund für die Spitze? Mein Spektrum oben zeigt selbstverständlich die IKEA Jansjö. Die wurde in diesem und anderen Fotoforen häufig empfohlen. Ich hab mir das Teil deshalb gekauft und finde sein Licht indiskutabel und unkorrigierbar. Aber nur selber messen macht klug....
  5. Bei LEDs bist du mit dem Weissabgleich meist aufgeschmissen, weil sie ein gruselig ungleichmässiges Spektrum liefern- unten mal als Beispiel eine IKEA-Tischleuchte. Du kannst dir allenfalls ein passendes Kameraprofil stricken - das verbiegt dir dann aber das Tageslicht. Falls du ein vernünftiges Kalibriergerät für den Bildschirm hast, kannst du damit das Spektrum deiner Lichtquelle selbst messen. Gelegentlich wird hier herstellerseitig gnadenlos gelogen. Mein Plot wurde mit dem Muncki Photo und dem Progrämmchen spotread aus der Argyll-Suite erstellt.
  6. Unter "Verzeichnungskorrektur" gibts den Button "Automatisch". Wenn der nichts bewirkt, ist das ein Bug, den du melden solltest. Das Feature wurde auf Betreiben von mft-Nutzern eingeführt und hat deshalb in älteren Versionen sehr gut funktioniert. Ich hab leider kein Objektiv, bei dem der Test aussagekräftig ist.
  7. Wir hatten z.B. mal in Witzenhausen (dicht bei Kassel) ein Treffen von ca. 30 Leuten. Die Gegend ist an sich schon schön und zur Kirschblüte ein Traum- dann aber wahrscheinlich erst zu 2022 buchbar. Das Treffen fand im Deula-Hotel statt. Die machen eigentlich landwirtschaftliche Weiterbildung, nehmen aber auch gern andere Gruppen auf. Für uns haben sie extra am Wochenende geöffnet- wir hatten also den für 90 Leute ausgelegten Laden ganz für uns allein. Für Hardcore-Gespräche ist das ideal. Gekostet haben Mittag, Frühstück und Übernachtung ganze 60€. Kein 5Sterne-Chi-Chi, aber sehr gut essbar. Von solchen Möglichkeiten müsste es doch noch einige mehr geben....
  8. Praktisch heisst das: Man kann auch Adobes LCP-Profile nutzen. Eigentlich braucht man Korrekturdaten aber selten, denn CAs korrigiert RT automatisch und sehr effektiv- äusserst praktisch bei "Altgläsern". Verzeichnung kann auch durch Vergleich mit dem eingebetteten Jpeg automatisch korrigiert werden- dann wird einfach die Arbeit der Kamera übernommen. Eine Vorstellung von RT 5.8 ist unvollständig, wenn "Capture Sharpening" unerwähnt bleibt. Dies neue Modul greift schon sehr früh- womöglich beim Demosaicing- in den Entwicklungsprozess ein und ermöglicht Ergebnisse, die alle üblichen Methoden in den Schatten stellen. USM verursacht dagegen fast Augenschmerzen - ich versteh schon lange nicht mehr, warum diese veraltete Methode überhaupt noch benutzt wird.
  9. Firmware herunterladen, auf die Karte spielen, Karte in die Kamera, warten, fertig... Aber du kannst den Programmierer Jonathan Schwarzenböck auch direkt fragen, ob es für deine Kamera Besonderheiten gibt. Der kann auch auf deutsch antworten.
  10. Selbstverständlich ist ein Update (und sogar ein Downgrade) über Speicherkarte möglich: https://www.lightsnowdev.com/Olympus/ Allerdings ist das ganze innoffiziell und geschieht auf eigene Gefahr. Ich habe das Tool aber zum Test mehrerer Firmwareversionen an M5.1 und M5.2 ausprobiert und keine Probleme gehabt.
  11. Das Problem liegt darin, dass eine Revolution vor der Tür steht. Fuji und Pana werden rund um die Olympischen Spiele Modelle mit dem gemeinsam entwickelten organischen Sensor vorstellen werden. Ist der wirklich so gut wie gerüchtet, kann Sony die Produktion der technisch ausgelutschten CMOS-Modelle getrost einstellen und von Pana Lizenzen kaufen. Ist der Neue nicht ganz so gut, wird Sony anschliessend mit einer verbesserten Generation alter Bauart kontern, um die Schlagzeilen für sich zu haben. Unter diesem Aspekt ist es kein guter Zeitpunkt, jetzt eine neue Kamera vorzustellen. Schlimmstenfalls ist sie schon in einem Jahr nicht mehr konkurrenzfähig, denn Pana wird sicher auch die mft-Modelle mit dem neuen Sensor bestücken- und Oly bleibt nichts anderes übrig, als irgendwie nachzuziehen. Ich habe jedenfalls die M1.3 schon vergessen - genau wie die M5.3. Die S1r übrigens auch...
  12. Die Bilder unterstreichen die Aussage eines Bekannten: "Für wirklich GUTE Photos nimmt doch kein Mensch mehr 'ne Kamera. Die werden gerendert." Und bei manchen Werbeclips (Wir kaufen dein Auto...) habe ich schon längst den Eindruck, dass sie komplett der Grafikkarte entsprungen sind.
  13. Der Bewegungsspielraum des Sensors ist mit 3mm zwar beachtlich - Nikon und Sony schaffen bei ihren KB-Cams auch nicht mehr. Freies Herumfliegen sieht aber anders aus. Die fehlende Parkposition ist ein Steinzeitrelikt, dass es noch bei der M5.1 gab. Bei der M5.2 wird der Sensor nach abschalten des Magnetfeldes aber wohl durch Federn gestützt. Um deren Widerstand zu überwinden, muss man schon eine Schüttelorgie veranstalten.
  14. Gerade Theoretiker sollten besser weghören, denn die von dir angeführten Zahlen stammen von bedauernswerten Mitbürgern, denen es sowohl an Ausrüstung als auch an Verständnis mangelt, um die Leistung von Objektiven wirklich zu messen. Stattdessen messen sie die Leistung von Kamera samt eingebauter Elektronik- und das wird guter Optik m.E. keinesfalls gerecht. Aus Analogzeiten gibts Faustregeln: Objektive für Sensoren im DINA4-Format schafften 70-80 LP/mm, Spitzen-KB-Objektive (z.B. der 4,5/135 Zuiko Makrokopf) über 300LP/mm. Ich näher mich dem Thema mal aus anderer Richtung: Ab Blende 8, spätestens ab 11 kann man bei nahezu allen Objektiven eine Verschlechterung der Leistungen messen. Man darf also annehmen, dass diese Linsen ab diesen Öffnungen beugungsbegrenzt sind. Bei Blende 8 liegt die Auflösungsgrenze bei ca. 190 LP/mm, bei Blende 11 bei ca. 135LP/mm. Solange der Halbschritt-Pixelpitch nicht kleiner ist, sollte er Vorteile bringen. Und eine Optik, die erst bei f11 beugungslimitiert ist, hat m.E. Flaschenbodenniveau.
  15. rodinal

    Lampen-Lehrstück

    Die beiden folgenden Bilder wurden im Abstand von wenigen Sekunden gemacht, das erste - wer erräts - mit etwas längerer Belichtungszeit als das zweite. Ich war mit M5.2 und 1,0/35 unterwegs, die Blende blieb stets offen, denn schmale Schärfeebene, etwas Weichheit und kleinere Bildfehler waren erwünschte Stilelemente. Als Beifang gelangen bei ISO800 auch in den finstersten Ecken Bilder. An helleren Plätzen wurde die Belichtungszeit dann eher kurz. Beim ersten Bild war 1/640 sek. dann kürzer als die Dunkelphase der PWM-modulierten LEDs - entsprechend finster wars. Man sieht, dass auch der mechanische Verschluss den "rolling shutter" hat - im rechten Teil des Bildes wurde noch etwas der Einschaltphase der Lampen aufgenommen, im linken Teil nicht. Als Fazit bleibt: Man sollte bei LEDs nicht zu kurze Belichtungszeiten wählen, sonst wird das Ergebnis zur Glücksache.
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