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14 Ergebnisse gefunden

  1. iamsiggi

    Andromeda - Dreieck - Widder

    Eines der Bilder vom letzten Wochenende ist fertig: Mit der E-M1.II und dem mFT25/1.8 habe ich den StarAdventurer mitlaufen gelassen. Ist ja schnell aufgestellt und eingerichtet. Wegen der Helligkeit der Andromeda Galaxie habe ich auf F 2,8 abgeblendet und mit der Serienbildfunktion 60 Sekunden Belichtungen mit ISO1000 über etwas mehr als 2 Stunden gesammelt. Nicht zu Übersehen: Die bekannte Andromeda Galaxie (M31). Die zweite, helle Galaxie im Bild, ist die Dreiecksgalaxie (M33). Mit 2,7 Mio Lichtjahren Abstand unser zwei nächster Nachbar. Von der Größe her ist sie um 1/3 kleiner als unsere eigene Heimatgalaxie. Darunter die drei helleren Sterne bilden das Sternbild Dreieck. Die helleren Stern rechts unten sind die Hauptsterne des Sternbild Widder. Diese Konstellation zieht jetzt während der Nacht über unseren Zenith. In hoher Auflösung gibt es das Bild auf AstroBin: https://astrob.in/full/370912/0/ Siegfried
  2. Larsessor

    Altes Licht

    Ich habe mich vor zwei Nächten mal getraut den Andromedanebel zu knipsen. Ok, die fotografische Qualtität und Ästhetik lassen wir mal außen vor.... :) Aber immerhin kann ich jetzt sagen, dass ich Photonen aus einer anderen Galaxie auf meinem Sensor eingefangen habe. Die Andromedgalaxie ist 2,5 Mio Lichtjahre von uns entfernt, also astronomisch quasi um die Ecke. Trotzdem: Wir schauen da raus und sehen die Vergangenheit. Keine Ahnung wie es da jetzt aussieht? Als die Photonen, die jetzt auf meinem Sensor ein elektrisches Signal ausgelösst haben losgeflogen sind, übte auf der Erde der Homo hablis gerade den aufrechten Gang... Unglaublich! Wikipedia und andere behaupten übrigens das sich diese Galaxie auf uns zubewegt. Wer also Geduld hat und ein paar Millionen Jahre warten kann, wird sie sicher noch viel besser fotografieren können ;) Aber es gibt auch Grund zur Panik: In 3- 4 Milliarden Jahren wird sie mit der Milchstrasse, also unserer Heimatgalaxie, zusammenstossen. Achso: Einzelbild, keine Nachführung (sieht man an der eierigen Form der Sterne, und auch der Galaxie die sonst flacher wäre) alte EM-1, 45 f/1,8 Belichtung 8sec, ISO 8oo. In Lightroom heftig aufgehübscht. Eingeklinkter 1:1 crop noch stärker bearbeitet und mit PS Elements eingefügt (Das hat dann die exifs geklaut) Eigentlich war die Nacht viiieel zu hell, der tiefstehende Mond und refelektierende Wolken ließen mich zweifeln ob man überhaupt etwas erkennen würde. LG Lars
  3. Larsessor

    ISS Mondtransit Merge

    Ich habe nochmal die 6 Bilder meines Mondtransit etwas stümperhaft zusammengesetzt
  4. Larsessor

    ISS Mondtransit

    Was bin ich bloß für ein Nerd! Total Happy ! Gestern hat es geklappt Um 4:41 Uhr und 28 sec konnte ich südlich von Hamburg einen Transit der Internationalen Raumstation vor dem Mond fotografieren. Das Ganze dauerte 0,9 Sekunden. Das kleine helle Ding auf der Schattenseite des Mondes ist die ISS
  5. iamsiggi

    Nord Amerika am Himmel

    Am Sommersternhimmel zieht gerade das große Sternbild des Schwan (Cygnus/CYG) über den Zenit. Der hellste Stern nennt sich Deneb. Gleich links darunter befindet sich dieser großflächige Gasnebel. Wohl jeder, der mal versucht hat im Sommer die Milchstraßein dieser Region abzulichten, wird ihn auf den Bildern bei genauem Hinsehen auch finden. Im uns benachbarten Arm unsere Milchstraße, im sogenannten Cygnusarm befindet sich diese große Ansammlung an Gas, das die Sterne mit ihrer starken UV Strahlung zum Leuchten anregen: Und zwar hauptsächlich Wasserstoff (H-alpha, 654nm) und Schwefel (S-II, fast 700nm). Das ist auch der Grund, warum es so rot hier ist und unser Auge nicht mehr besonders viel davon sieht. Außerdem verteilt sich die Strahlung über eine recht große Fläche - ca 4-6x Vollmond. Normale Fotoapparate filtern dieses Licht mehr oder weniger stark heraus. Olympuskameras bei H-alpha zu 66-70%, danach nahezu alles. Dennoch bleibt aber genug über um sie auf den gängigen Bildern blass wahrzunehmen. Meine Kamera ist ohne diesen Filter und kann daher besonders viel dieses Lichtes einfangen - die Bearbeitung tut ihr übriges. Eine Dunkelwolke (der große Fluss) versperrt die Sicht auf Teile dieses Nebels und blockiert die vielen Sterne der Milchstraße im Hintergrund. So ergibt sie dieses Gebilde, das links wie der Kontinent N-Amerika aussieht. Rechts der Teil nennt Pelikan Nebel. Im "New General Catalog" hat er den Eintrag NGC7000. Verwendetes Objektiv: Samyang 135/2, Kamera: E-PL6 (Klarglasmodifiziert) Haida UVIR750 Filter. Es wurden 107 Bilder zu je 1 Minute Belichtungszeit bei ISO800 zusammengefügt. Nachgeführt wurde mit dem SkyWatcher StarAdventurer. Siegfried
  6. iamsiggi

    Sommersternhimmel - ein Beispiel II

    Hier nun mein Ergebnis dieser Nacht: Ein ausgearbeiter Stack von 79 Bildern mit 1 Minute Belichtungszeit.... siehe: https://www.oly-forum.com/gallery/view/sommersternhimmel-ein-beispiel?set=img_cat:1 Was sieht man hier jetzt: Rho-Ophiuchi (OPH=Schlangenträger) ist eine Dunkelwolke, in der gerade sehr viele neue Sterne entstehen. Mit nur 395 Lj ist das eines der nächsten Sternentstehungsgebiete in unser Umgebung. Der große orange Stern ist Antares - 1 Mrd km im Durchmesser und 600 LJ weit weg. rechts daneben der Sternhaufen M4. Das blau im Rho OPH ist ein Reflexionsnebel, der nur deshalb leuchtet, weil er das Sternenlicht der jungen heißen Sterne in den Staubwolken reflektiert. Besser geht natürlich immer, aber ich bring es halt derzeit nur so zustande...... Es wäre natürlich hilfreich auf den Teide in Teneriffa zu fahren damit das ganze vernünftig hoch steht und so aus dem Horizontalen Lichtsumpf kommt, denn wie wir alle wissen, erleichtert halt gutes Ausgangsmaterial die Ausarbeitung gewaltig. Mit diesem Beispiel will ich nur mal die Fantasie anregen, was in so manchem Bilder stecken kann und man es nur herauskitzeln muss ;-) Siegfried -- BTW: So sieht es die ESO: http://www.eso.org/public/germany/images/eso1123a/?lang
  7. iamsiggi

    Sommersternhimmel - ein Beispiel

    Letzte Neumondphase habe ich das mFT75/1.8 in Richtung Sternbild Skorpion gehalten. Das Sternbild Skorpion zieht im Sommer sehr markant tief im Süden vorbei: Da ist ein großer heller oranger Stern Antares und rechts sieht man dann so fast im Viertelkreis 3 hellere Sterne stehen. Der Schwanz ist von uns aus kaum mehr zu sehen, auf der Südhalbkugel steht er gerade fast im Zenit..... Sehr weit rechts oberhalb steht der Zeit der Jupiter (als hellster "Stern") und links Richtung Milchstraße steht Saturn.... Damit solltet ihr das jedenfalls finden können. Ich nutzte das mFT 75/1.8 an der E-PL6. Belichtet wurde mit ISO400 und Blende 2,5 mit der Serienbildfunktion 1 Minuten lang ..denn länger geht ja ohne Hilfsmittel nicht. wenn man möglichst viele lang belichtete Bilder machen will. Als Nachführung habe ich den gerade neu angeschafften Skywatcher "StarAdventurer" genommen. Nach einem ersten kurzem Test, war es das also das 2. Motiv, das ich auswählte. Von meinem Standort aus liegt Schloss Grafenegg genau unterhalb des Bildes, was die Sache zusätzlich erschwert. Aber egal, ich will ja (derzeit ) nicht ins Hochgebierge oder sehr weit in den Süden fahren müssen, den kurz mal hinaus in den Garten ist halt bequemer :-) Hier jedenfalls, ein nur verkleinertes Einzelbild, also OOC (out of Cam) das von der Belichtung her recht gut passte. Und da man man in der Astrophotographie sagt: "Ein Bild ist kein Bild" habe ich in der kurzen Nacht 79 Bilder gemacht bis der Grünfilter (=Baum) im Weg stand und es sowieso bald heller wurde..... Siegfried
  8. Larsessor

    Astrofoto mal anders :)

    Schon seit Anfang des Jahres fällt mir immer der sehr helle "Abendstern" auf.... Irgendwo mal gelesen das das die Venus ist. Venus? Da war doch was mit Galilei und den Venusphasen. Also mal das Spektiv drauf gehalten und ich sehe tatsächlich eine Sichel! Ob man das mit unpassender Technik auf ein Foto kriegt? Versuch macht klug: hier kommt mein erstes Foto eines Planeten! Nein, das ist kein schlechtes Mondfoto! ;)
  9. iamsiggi

    Der Blick auf unseren Nachbarn mit 800mm

    Einiges an Bildern hatte ich von den "Schönwetterkatastrophen" letzten Sommer und Herbst auf Halde. Jetzt komme ich schön langsam dazu sie bearbeiten und die DoTo Liste an Versuchen verschiedenen Techniken abzuarbeiten. So auch ein Versuch an unserer Nachbargalaxie Andromeda. Wie man sieht, er ist mit dem kleinen FT Sensoren bei 800mm Brennweite viel zu groß. So beschränkte ich mich auf das Zentrum und die zwei großen Begleitgalaxien M110 (links) und M32 rechts. M31 (Messier Katalog Nr.31) wie man die Andromeda Galaxie kurz nennt, ist natürlich das Objekt, an dem sich wohl jeder angehende Astrofotograf versucht. Denn er ist bekannt, man findet ihn relativ leicht und ist relativ hell. Und genau da ist das Problem: Ohne eine HDR Ausarbeitung ist das Zentrum recht schnell ausgebrannt. Und wenn nicht, dann fehlt halt viel von seinem Umfeld. Hier also mein Versuch, drei verschieden Belichtungen: 13x4min / ISO200, 21x4min / ISO400 und 9x4min ISO800 zu einem HDR zu vereinigen. Kamera war die E-PL7 (hätte auch jede der OM-D's sein können) und das 800mm Spiegelteleskop (Newton ohne Namen). Man kann natürlich einige Bildfehler sehen, aber prinzipiell funktioniert es mal. Dazu konnte ich "Hubbles V1" (veränderlicher) identifizieren, an dem Edwin Hubble im Oktober 1923 am damals größten Teleskop der Welt (2,5m Spiegel am Mt.Wilson) als erster nachweisen konnte, dass er nicht zur Milchstraße gehört, sondern 2,5 Mio Lichtjahre weit weg ist. Einige schwache Galaxien kann ich da auch ausmachen, von denen ich aber nur bei PGC90494 (links unten) die Entfernung herausbekommen habe: fast 700 Mio LJ. Bei anderen wie PGC3087883 lies mich die extrem hohe Zahl schon ahnen, dass man da nicht mehr weiß wie weit sie weg ist, jedenfalls näher als 13,7 Mrd LJ, denn so groß ist unser sichtbares Weltall nach heutigem Wissensstand ;-) Siegfried
  10. iamsiggi

    Unser Mond vom 25.1.2017

    Nach einer eher eher erfolglosen Jagt nach einen Kometen war dann gegen 2 Uhr morgens der Mond hoch genug. So versuchte ich erstmalige mit der E-M1.II ein paar Bilder. Als Optik diente wie immer mein "Newton ohne Namen" mit 200mm Spiegeldurchmesser und 800mm Brennweite, was F/4 entspricht. Die Bilder in HR Modus waren beeindruckend groß, aber letztendlich stoße ich aufgrund der großen Datenmenge an die Grenzen meiner Stackingsoftware Fitsworks. Letztendlich war das Endergebnis wenn ich 23 "lucky Images" mit normaler Auflösung stacke besser. Nach einem Weißabgleich wurde die Farbsättigung angehoben, um etwas die Mondfarben zu zeigen. Der Rest wurde wie üblich mittels Deconvolution und Waveletprozessen geschärft. Siegfried
  11. iamsiggi

    Orion trifft auf Samyang 135/2

    Man sagt zwar: "Mut zur Lücke" was Brennweite betrifft, aber bei der Astrofotografie ist meine Lücke etwas sehr groß, was gute und lichtstarke Optiken betrifft: Nämlich oberhalb 75mm und unterhalb des Spiegelteleskops mit 800mm. Es gibt zwar kleinere Brennweiten um die 400-450mm inform hochwertiger Fernrohre in der Preisklasse um die 1000 Euro und einen Spiegel von "Tak" (um die 3000Euro), aber bei der FT Sensorgröße sind die auch schon bei so manchen begehrten "DeepSky" zu groß. So habe ich mir das Samyang 135/2 (baugleich mit Rokinon und WalimexPro) mit mFT Anschluss besorgt. Es wird von vielen als super eingestuft an ihren "Vollformat" Kameras, sodass ich berechtigte Hoffnung hatte, auch offenblendig hervorragende Bilder zu bekommen. Und bezogen auf KB Brennweite von 270mm ist es schon ein Bereich eines kleinen Telsekops aber mit 3 facher Lichtstärke. Normalerweise spricht man davon, dass je 100 Euro investierten Geldes in Astrofotoausrüstung man die Anzahl der bewölkten Nächte abschätzen kann, wo dann nichts geht und sein neues Spielzeug zu probieren. :-) Ich hatte aber zumindest unerwartet eine klarere Nacht am darauf folgenden Wochenende für ein "1st Light" - Hier das Ergebnis: 4 Bildserien zu 26-29 Bilder wurden gemacht mit folgenden Belichtungseinstellungen: 50 Sekunden F/2 und F/4 bei ISO800 sowie 15sek. F/2 und F/4 bei ISO800. Die Kamera ( E-M1.II) war auf einer Nachführung montiert, die Auslösungen habe ich der Serienbildfunktion der Kamera überlassen. So sind also insgesamt 1 Stunde Belichtung zusammengekommen. Alles sehr entspannt jedenfalls - nachdem ich gesehen habe, dass die Nachführung exakt genug war, dass die Sterne rund blieben und sich der Fokus nicht verstellte. Hinterher wurden noch einige Darks (für den Dunkelbildabzug) sowie einige Flats und BIAS gemacht. Die 4 Serien wurden jeweils zusammengerechnet und dann mittels HDR Kombination vereinigt, bevor die übliche Bildbearbeitung kam. Was mir aufgefallen ist: Bei sehr viel Licht (an den hellsten Sternen zu sehen) sieht man eine keilförmige Struktur. Die ist nicht auf den Rohbildern bei knapper Belichtung (15sec F/4) zu sehen. Und natürlich war die Belichtungszeit fürs Zentrum des Orion Nebels noch viel zu lang. Dafür aber ist der Pferdekopfnebel schon recht deutlich sichtbar. Was Auflösung pro Pixel betrifft habe ich hier 5.26 Bogensekunden erreicht. Mit dem mFT75/1.8 komme ich auf ca. 7-8 arcsec. Siegfried -- In größer (bis 66% Original) gibt es das Bild hier: http://astrob.in/282504/0/
  12. iamsiggi

    Wintersternbild Orion

    Das wohl markanteste Sternbild ist der Orion, in den Wintermonaten zieht der Himmelsjäger über den Nachthimmel. Mit dem 25mm Objektiv geht sich alles aus und die E-M1.II konnte ich auch gleich probieren. Es wurden 27 Bilder zu 4 Minuten für die Bearbeitung verwendet. Ich habe ISO400 bei F2,8 genommen. Ein Mittelding zwischen viel zu hell beim Orion Nebel und den schwachen Pferdekopf Nebel gerade noch erkennen zu können. Natürlich nur in der großen Ansicht, die man hier findet kann http://astrob.in/full/279191/0/ . Eine normale Kamera (Unmodifiziert) schneidet halt auch schon viel des tief roten H-Alpha Lichtes der Emmisionsnebel weg, daher nur schwach sichtbar. Allerdings wurde natürlich bei der Bildbearbeitung die Farbsättigung verstärkt und damit doch etwas sichtbar. Links der Gürtelsterne kann man den roten Bogen des "Barnard's Loop" erahnen. Überhaupt findet man bei solch "tiefen" Bildern bereits jede Menge Molekülwolken und Dunkelnebel, wie praktisch überall am Himmel. Meistens aber gehen die bei den Bildbearbeitungen, wo man das Hauptaugenmerk auf die schönen Nebel und großen Strukturen legt, verlustig. Man kann halt nicht immer alles auf einem Bild zeigen.
  13. iamsiggi

    SN 2017eaw in NGC6946

    Weil es gerade Aktuell ist, und relativ leicht mit unseren Mitteln erreichbar ist: Am 14.5.2017 wurde eine helle Supernova in unmittelbarer Nähe der Feuerwerksgalaxie (NGC6946) gefunden. Aber zunächst zum "schöneren" Übersichtsbild, dieser doch eher schwachen 22 Mio Lichtjahren weit entfernten Galaxie. Rein von den Daten her, hatte ich sie nicht in meiner Wunschliste weil sie doch etwas schwachbrüstig ist, was Helligkeit betrifft. Aber wie man sieht: Ein relativ dunkler Himmel und fleißig Photonen sammeln bringt trotz der Wärme (18-19 Grad, was ja vom Rauschen her nicht wirklich förderlich ist) doch einiges an brauchbaren Daten. NGC6946 wurde deshalb Feuerwerksgalaxie genannt, weil man hier bisher die meisten Super Novae gefunden hat, die Erste just vor 100 Jahren: SN1917A. Und zwar am 19.7.1917, mit der jetzigen, die aber nicht zur Galaxie gehört, die bislang die 10. Wo findet man sie:Zwischen Sternbild Schwan und Cepheus (ok sagt einem vielleicht nichts - aber in weiterer Folge kommt man auf den Polarstern. Die SN ist 18 Mio LJ weit weg, also fand dieser Tod eines großen roten Riesen vor 18 Mio Jahren statt. So etwas ist nicht das Ende, sondern dabei werden dann die schweren Element, ab Eisen überhaupt erst erzeugt. Damit bilden sich die Grundlage von dem was uns umgibt an Elementen und machen so ein Leben möglich. Zumindest bis 19.5. ist die Helligkeit, die momentan bei +12,5mag liegt weiter gestiegen, es werden eventuell +11 mag erreicht, was ca. 4x so hell wäre. Damit ist sie auf länger belichteten Bildern eindeutig sichtbar und auch in relative einfachen Fernrohren, wenn man wüsste welches der Pünktchen sie ist. Daher muss man sich auf eine solche visuelle Beobachtung gründlich vorbereiten. Hier hab ich das Bild abgelegt, wo SN 2017eaw eingezeichnet ist: http://www.astrobin.com/296275/B/?nc=user Noch zum technischen Drumherum: Teleskop: "Newton ohne Namen" 200/800 Fotoapparat: E-PL6 44 Bilder mit 4 Minuten Belichtungszeit bei ISO800. Für den Weißabgleich um die Sternenfarben richtig wiederzugeben wurden mit der Freeware FluXX anhand von Referenzsternen die R/G/B Korrekturwerte ermittelt und nach der Korrektur auch nicht mehr weiter angefasst um sie nicht zu verfälschen. Damit ist es nicht so knall bunt als wenn man Farbsättigungsregler etwas aufdreht.... Siegfried
  14. iamsiggi

    Winterzeit - Orionzeit !

    Einer der bekanntesten Himmelsobjekte ist wohl der Orion mit seinem Nebel. Bei uns auf der nördlichen Hemisphäre zieht er im Winter über den südlichen Himmelsteil. Er ist als Sternbild so markant, dass man ihn recht leicht findet. Und sogar den Orionnebel kann man visuell gerade noch so erkennen, besser mit dem Fernglas, oder eben mit dem Fotoapparat. Der Orionnebel selbst ist ein riesiges Sternentstehungsgebiet im sogenannten Orion Arm der Milchstraße, und unsere Sonne befindet sich gerade mal 1350 Lichtjahre am Rand dieses Armes weit weg. Also jede Menge Staub und Wasserstoffwolken, die sich gerade zu Sternen und Plantensystemen zusammenfinden. Die neuen heißen Sterne bringen den Sauerstoff (blaugrün) und Wasserstoff (dunkelrot) zum Leuchten. Da er teilweise sehr hell ist und groß ist, ist er auch ein Objekt, wo schnell Wünsche hochkommen, das selbst zu fotografieren. Und wohl die meisten angehenden Astrofotografen haben sich daran versucht. Natürlich auch ich immer wieder! Was kann man erkennen: Bei den 75mm geht sich sowieso nur der untere Teil des Sternbildes aus. Aber es ist der Teil,wo sich am meisten tut. Oben die drei Sterne bilden die Gürtel des "Himmelsjägers". Beim linken Stern im Gürtel, namens Alnitak findet man links den Flammennebel und darunter die bekannte Dunkelwolke die den "Pferdekopfnebel" formt. Unter dem Gürtel, das Schwertgehänges ist dann der bekannte Orionnebel und darüber eine Struktur namens "Running man" - inform eines fast liegenden Männchen. Links der große rote Bogen der von ganz oben bis hinunter ins Bild reicht nennt sich "Barnards Loop" In Groß und ganz Groß(66% Originalgröße) gibt es das hier: http://astrob.in/271196/0/ Wenn dann mal die eigenen Bilder Anfangs nicht ganz so werden, nicht verzweifeln, ich hab 2 Winter Vorsprung an Erfahrungen. Und eines darf man auch nicht vergessen: Eine normale Kamera schneidet ca 75% des roten Wasserstofflichts weg, weshalb man da durch Modifikation der Kamera die Empfindlichkeit dafür erhöhen sollte. Ich verwendete eine modifizierte E-PL6, das mFT75/1.8 bei F2.8 und ein Haida UVIR Cutfilter um die Wellenlänge auf 400-700nm einzuschränken. Normale Kameras gehen ja nur so bis 650nm und das Wasserstofflicht liegt bei 656nm. Das ganze wurde natürlich genau nachgeführt. Ich machte 7 Bilder mit ISO400 und 10 Bilder mit ISO200 jeweils 4 Minuten lang. Für das Zentrum ist das auch jeden Fall immer zu viel Licht, aber bei dem großen Feld konnte ich dass dann etwas kaschieren. Dafür aber sieht man bereits sehr viele der Nebel rundherum. Leider bildete sich durch die Kälte (es hatte -3 Grad) bereits Hochnebel,. der den großen Halo um die hellen Sterne verursachte. Siegfried
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