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29 Ergebnisse gefunden

  1. enginiii

    Orionnebel

  2. iamsiggi

    Mondsüchtig

    Für die Mondsüchtigen! Wenn der Mond besonders hell ist und man einen relativ guten Weißabgleich zustande bringt, kann man die leichten Farbtöne stark verstärken und sieht so Farben des Mondes. Die kommen durch unterschiedliche Mineralien Zusammensetzung zustande. Das Blau ist der Basalt der Mare (Meere) mit unterschiedlichen Titan und Eisenoxidgehalten, die rötlichen Töne stammen vom stärker kaliumhaltigen Feldspat. Mit dem 800mm "Newton ohne Namen" und dem EC14 habe ich mit der E-M1.II 585 Bilder gemacht und diese im üblichen schnellem Weg mittel PIPP/AS!3 gestackt. Danach einiges an Deconvolutuion und mittels Frequenztrennung/Wavelet tools bearbeitet. Nach eine guten Weißabgleich (damit keine Farbstich zurückbleibt) die Farbsättigung stark erhöht. Wer das ganze in großer Auflösung sehen will sei auf AstroBin verwiesen: https://astrob.in/391809/0/ Siegfried

    © Siggi's Blog

  3. iamsiggi

    Die Sterne im Winter

    Zur Orientierung am Winterlichem Sternenhimmel: Zu Empfehlen: Wenn es mal klar ist, einfach mit einem möglichst Weitwinkel ein Bild mit 5-10 Sekunden vom Stativ anfertigen und dann in aller Ruhe und Wärme am Computer zu studieren. man erkennt Anfangs nicht alles, aber das was man Erkennt ist dann als Ausgangsbasis um anderes zu finden. Als Orientierung kann man sich Linien, zwischen zwei bekannten Sternen denken und so in etwa an den gesuchten Ort kommen. In der Stadt hat man es leichter, weil man wirklich nur die hellsten Sterne sehen kann, ebenso auf kürzer belichteten Bildern, wo nicht ganz so viele Sterne am Bild sind, denn mit 5-10 Sekunden Belichtungszeit sind am Bild mehr Sterne zu finden, als wir überhaupt mir freiem Auge sehen können. Gerade die sehr auffallenden Sterne die am Winterhimmel stehen machen es leichter, sich da oben zurechtzufinden. Anbei eine Screenshot aus der Freeware Stellarium der die Situation am 22.12. um 22: 00 zeigt. Im Laufe der Zeit sieht man dann diese Sterne immer früher, bis sie dann im Frühling im Westen verschwinden. Wie man sieht: Der Vollmond steht zu Fuße des Sternbilds Zwillinge. Markant sind hier die zwei hellen Sterne: Castor und Pollux. Hat man einen recht dunklen Himmel, kann man die Sterne sehen, die den Körper der zwei bilden. Markant ist ja das große Sternbild des Himmelsjägers Orion. Links oben ist Betelgeuse einer der größten Sterne, ein Roter Überriese. Gegenüber unten rechts des Orion der helle Blaue Riese Rigel. Dazwischen die Gürtelsterne... da sieht man ja immer wieder Bilder der Region. Unterhalb des linken Gürtelsterns Alnitak ist der sehr schwache Pferdekopfnebel. Unterhalb der Gürtelsterne sieht man den Orionnebel.  Rechts ober Orion ist das Sternbild Stier mit seinem hellen orangen Aldebaran auch ein roter Riesenstern. Rechts oberhalb die Plejaden oder 7 Gestirn. Findet man ja auch leicht und werden oft mit dem kleinen Wagen verwechselt.... Die helleren Sterne nach rechts sind die Hörner und der obere Stern ist zugleich ein Stern des Vielecks der Auriga oder Fuhrmann mit oberhalb der sehr hellen Capella. Sie ist das ganze Jahr zu sehen (zirkumpolar). Das Rote Kreuz zeigt euch die Position des Kometen Wirtanen an.... Geht sich leicht ins Gesichtsfeld eines 135mm Objektiv's aus. Dann hat man links die Capella rechts am Rand 2 weitere hellere Sterne und etwas in Richtung Capella eben Wirtanan. Bis zum 24.12. wird er dann knapp unter Capella stehen. Es gibt dann noch den hellsten Stern zu sehen, tiefer unten rechts des Orion: Sirus. Der ist nur 10 Lichtjahre weit weg. Da er im Sternbild große Hund steht wird er auch Hundsstern genannt. Wenn er aufging wussten z.b. die Ägypter dass die fruchtbare Nilüberschemmung bevorsteht. Also ein wichtige Anzeiger, der den Wissenden sagte, wo man im Jahr steht. Wie auch die Plejaden, die den Herbst ankündigen und Anfang Sommer wieder verschwinden. Dann gibt es noch einen hellen Stern in etwa zwischen Sirius und Castor und Pollux, der etwas einsame Prokyon im kleinen Hund. Rechts des Orion steht ein unscheinbareres Sternbild das Einhorn / Monocerus beherbergt aber einen tollen sehr großen runden Nebel Rosettennebel. Und etwas oberhalb der Weihnachtsbaumhaufen (steht am Kopf). Hier geht die Wintermilchstraße durch, daher die vielen Nebel. Das Sternbild Krebs ist unscheinbar, aber beherbergt in der Mitte einen sehr schönen offenen Sternhaufen: Praesepe (Futterkrippe). Anhand der Sternbilder des Tierkreiszeichen sieht man wo sich Sonne / Mond und Planeten entlang bewegen (=Eklipitik), denn sie wandern da durch. Das große Sternbild Löwe ist dann schon ein Frühlingssternbild, dessen Hauptstern Regulus ist aber auch sehr hell und später in der Nacht erkennt man das große Sternbild an sich recht gut....
  4. iamsiggi

    Technisches

    "Astrofotografie ist einfach, aber beliebig vertiefbar......" An sich braucht man ja nur eine Kamera gegen die Nachthimmel richten und abdrücken. Spätestens wenn das Ergebnis dabei nicht den Erwartungen entspricht, merkt man, dass man da den gängigen Automatikfunktionen zumindest unterstützend zu Hilfe kommen muss. Auch wird man schnell feststellen, dass einem die gestalterischen Freiheiten, die einem genügend Licht so lassen, sehr schnell sehr eingeschränkt sind. Es ist nun mal so, dass unsere heutigen Kameras auf Standard Situationen hin getrimmt sind. So ist man dann angehalten, wesentlich mehr von der Technik die ein Foto entstehen lässt, verstehen zu müssen. Man muss nicht alles bis ins Kleinste verstehen, und wer tut das schon, aber zumindest ansatzweise. Zumindest soweit dass man die richtigen Einstellungen an der Kamera vornehmen kann. In weiterer Folge gibt es aber auch das Wissen in die Hand, woran es liegt wenn sich neue Problemzonen auftun, die es zu lösen gilt wenn man weiter kommen will. Eines darf man nicht vergessen: Astrofotografie ist ein weites Feld. Um da gut zu werden, muss man sich jeweils einarbeiten und mit dem Besonderheiten auseinandersetzen. Da wäre das breite Feld der Sonnensystemkörper: Sonne, Mond, Planeten, Kometen, Satelliten und sonstige Erscheinungen. Die Fotografie von Objekten außerhalb des Sonnensytsems läuft unter dem Begriff "DeepSky" und umfasst Sterne, Nebel und Spezialgebiete wie Photometrische und Spektroskopische Beobachtungen. Anfangs ist es ein Kampf an vielen Fronten, man sollt sich auf jeden Fall Zeit gegeben, alles in Ruhe für sich zu erarbeiten. Um Vorwärts zu kommen braucht man jedenfalls einiges an Durchhaltevermögen, aber die kleinen Erfolge treiben einem weiter. Und wie überall in der Fotografie: Will man in eines der Spezialgebiet tiefer eintauchen wird man früher oder später spezielle Ausrüstung brauchen. Ein Gerät für alles gibt es nicht. Jedes hat seine Stärken und Schwächen. In der Astronomie spricht man davon, das Jedes "seinen Himmel hat". Die eingesetzte Hardware dabei ist aber nur ein Teilaspekt, der eine möglichst gute Basis für die notwendige Bildaufbereitung und Bearbeitung schafft. Es gibt zum Glück sehr viele Seite im Internet, die sich mehr oder weniger ausführlich damit beschäftigen und einen guten Überblick bieten. Ich will mich hier eher auf das Notwendigste für die Praxis beschränken und es so einfach wie möglich erklären versuchen. Vielleicht versteht man nicht gleich alles, aber wer sich in der Praxis dann selber dem Thema annimmt, wird später dann mal in der "zweiten Lesung" auch die Feinheiten und deren Auswirkung besser verstehen. Vieles enthält auch die Schlagworte, die sich für weitere Suche mit Suchmaschinen eignen. Beteiligung der anderen Wissenden ist wie immer ausdrücklich erwünscht. Siegfried
  5. iamsiggi

    Zodiakallicht

    Anfang November war ich im tiefen Süden von Ägypten. Als ich mich morgens zum Schnorcheln aufmachte habe ich diese Lichterscheinung das erste mal mit eigene Augen gesehen. So habe ich dann mal ein Ministativ mit zum Strand genommen und das mFT12/2 an die E-PL7 montiert und mit ISO1600 8 kurze Sekunden belichtet. 21 Bilder habe ich dann verrechnet. Dieses Licht ist nicht terrestrischen Ursprungs, sondern das gestreute Licht an dem feinen Staub entlang der "Scheibe" um die Sonne, wo die Planeten stehen. Da der Esoterische Mensch ja da die Tierkreiszeichen (=Zodiak) an den Himmel setzte hat es von daher den Namen. Mit ca 10 Teilchen pro Kubikkilometer von der Größe zwischen 0,001 bis 0,1 mm wird die Staubkonzentration angegeben. Man sieht es hauptsächlich im Herbst vor Sonnenaufgang und im Frühjahr nach Sonnenuntergang. Bei uns wird aber die Lichtverschmutzung meist dazu führen, dass man diesen schwachen Widerschein kaum sehen kann. Siegfried -- "Man sieht nur das, was man weiß...."

    © Siggi's Blog

  6. iamsiggi

    Weihnachtsbaum Haufen (NGC2264)

    Ende Dezember 2016 habe ich ihn mal fotografiert und jetzt neu bearbeitet. Man findet ihn zwischen dem linken oberen, hellen orangen Stern im Orion (Beteigeuze) und weiter links der sehr sehr helle Porkyon als schwacher Stern. Mit Fernglas sieht man mehr. Aber Achtung: Er steht am Kopf - ich hab ihn also um 180 Grad gedreht 🙂 Er nimmt in etwa 2/3 Vollmondgröße am Himmel ein. Es ist ein sehr aktives junges Sternentstehungsgebiet das gerade mal 2600 Lichtjahre von uns weg ist. Die Sterne sind innerhalb der letzten 100.000 Jahre aufgeflammt. Hinter dem Nebel sind noch mehr, aber die sieht man nur im Infraroten. Sie bringen das Gas zum Leuchten. Blaue Gebiete sind Reflexionsgebiete wo das Licht der Sterne nur zu uns reflektiert wird. Oben der "Konusnebel" ist eine Dunkelwolke. Man vermutet, dass die gerade entstandenen Stern in der Spitze da große Staubmassen ausstoßen und durch den Sonnenwind der anderen hellen Sterne weg geweht werden. Wer da mit einem Teleobjektiv versucht, unterhalb des Weihnachtsbaumhaufen (als hier oberhalb des Konusnebel) bekommt man den Rosetta Nebel mit drauf. Dazwischen könnte man auch "Hubbles veränderlicher Nebel finden. Technische Daten: 12x4 Minuten bei ISO800 mit der modifizierten E-PL6 am 800mm Newton. Schöne Weihnachten! Siegfried

    © Siggi's Blog

  7. iamsiggi

    IC342 - die "Versteckte Galaxie"

    In 11 Mio Lichtjahren steht diese Galaxie. Nach Andromeda und Dreiecksgalaxie, die 3. größte am Sternenhimmel (ca. 2/3 Vollmond). Sie wäre auch relativ hell und bekannt, wenn sie nicht hinter der Milchstraße stehen würde. So müssen wir durch den vielen Staub der Milchstraße hindurchsehen, der der Galaxie einen so gelb braunen look verleiht. Man sieht allerdings die viele roten Knoten der Sternentstehungsgebiete. Aufgrund der ungünstigen Lage wurde sie auch recht spät entdeckt, weshalb sie trotz der Größe erst im IC Katalog aufgeführt wurde. Entstanden ist das Bild Anfang Oktober während einer relativ dunklen Nacht. Eine Batterieladung der E-PL6 hat für ganze 4,5 Stunden gereicht jeweils 4 Minuten Belichtungen bei ISO800 zu sammeln. Als Optik war der "Newton ohne Namen" 200/800 (F/4) im Einsatz. Siegfried -- "Man sieht nur das was man weiß...."

    © Siggi's Blog

  8. Reisender

    Orionnebel

  9. iamsiggi

    Unser Nachbar mit 135mm

    Zur Herbstzeit werden die klaren Nächte schon wenig, aber vor kurzem war es bis auf etwas hoher Bewölkung für fast eine Stunde relativ klar. Im Herbst zieht unsere Nachbargalaxie, Andromeda oder kurz M31, über den Himmel und Aufgrund der Bekanntheit und der Helligkeit ist sie für jeden Astrofotografen sicher eines der ersten Objekte an denen man sich versucht. Allerdings stellt man dann auch bald fest, dass man durch den extremeren Helligkeitsunterschied zusätzlich kaum mit einer Belichtung auskommt, sondern mehr in Richtung HDR gehen sollte. Aber zum Glück ist es nicht ganz so extrem wie am Orion Nebel, den es im Winter zu sehen gibt, so kann man durchaus aus einem knapper belichteten Bild etwas Nettes erhalten wie man an diesem Bild hoffentlich sehen kann..... Fototechnisch war es relativ einfach: E-M1.II und das Samyang 135/2 bei Offenblende Nachgeführt mit dem StarAdventurer. Belichtet wurde bei ISO640 und jeweils 1 Minute, was praktischer weise ja mit der eingebauten Serienbildfunktion geht. So wurden letztlich dann ca 80 Bilder erhalten und nach löschen der Bilder wo man zu stark die Wolken sehen konnte blieben 47 Bilder für das zusammenrechnen über. Ganz klar war es nicht, denn um die hellen Sterne waren bereits ein Halo erkennbar. Andromeda ist 2,5 Mio Lichtjahre weg, und misst 160.000 Lichtjahre im Durchmesser - also ca 1/3 größer als unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße. Neuerdings wurde herausgefunden, dass sie trotz der Größe nicht wirklich schwerer als die Milchstraße ist... Oben links der große Fleck ist M110 und rechts unterhalb kompakter M32, jeweils Begleitgalaxien von Andromeda, so ca. wie die Magellansche Wolken (nur am Südsternhimmel zu sehen) zur Milchstraße. An dunklen Orten kann man M31 mit freiem Auge verwaschen sehen, mit dem Fernglas wird der Nebelfleck größer, Details wie hier zu sehen sind allerdings nur noch auf den Fotos herauszuarbeiten.... Siegfried
  10. iamsiggi

    Strudelgalaxie - Wirlpool

    Gleich neben dem letzten Stern der Deichsel des Großem Wagens liegt rechts eine der bekanntesten und wohl auch best erforschtesten Galaxien: M51 bei uns als Strudelglaxie bekannt. Sie ist etwas kleiner als unsere Milchstraße und so gegen 27 Mio. Lichtjahre weit weg. Es handelt sich um eine aktive Galaxie. Simulationen nach wurde ein kleinere Galaxie eingefangen und umkreist nun die Große und wird dabei heftig zerpflückt. Heiße Gasströme (Gezeitenströme) verbinde die zwei. Die enormen Anziehungskräfte destabilisieren Gase und so kommt es zu vielen Sternentstehungsgebieten, die sich Inform dieser roten Knoten am Bild zeigen. Derzeit steht die Kleine Galaxie 500.000 LJ dahinter. Sie wird dann in eine der nächsten Umrundungen ganz mit der Großen verschmelzen, was aber nach unseren Zeitempfinden aber noch einiges an Zeit dauern wird. Als Ausgangspunkt für die Ausarbeitung dienten 43 zusammengerechnete Einzelbildern von jeweils 4 Minuten Belichtungszeit bei ISO800. Als Teleskop diente wie immer mein 800mm "Newton ohne Namen".(F/4) . Die Montierung wurde natürlich präzise nachgeführt, aber zwischen den Bildern immer um einige Pixel versetzt um zu diethern. Damit können dann Rauschmuster und Fehler die jeder Chip zeigt beim Zusammenrechnen besser unterdrückt werden. Als Kamera diente eine Klarglas modifizierte E-PL6. Damit ist sie im tief dunklrotem Bereich empfindlicher und kann so das Licht des angeregten Wasserstoffs der Nebel besser zeigen. Siegfried
  11. iamsiggi

    Skyfall

    Letzten Sonntag richtete ich meine kleine E-PL6 Kamera mit dem Samyang 135/2 schnell auf die Dreiecksgalaxie (M33) aus. Nachgeführt wurde mit dem StarAdventurer. Weil die Luftfeuchte bereits mit Beginn der Dunkelheit hoch war, entschied ich mich für dieses Setup, weil es sehr schnell einsatzbereit ist Letztlich wurden es 41 Bilder zu 60 Sekunden Belichtungszeit, bis die Linse zutaute.Nicht besonders viel, aber ausreichend um die Qualität gegenüber einem Einzelbild erheblich zu steigern. Bei der Durchsicht viel mir aber auf, dass ich auf einem Bild entweder einen Meteor oder ein Stück Weltraumschrott hatte, dass just in meinem Bildfeld verglühte - ein absoluter Glücksfall! Beide Bilder (ein Stack von 41 Bildern) und das Einzelbild mit dem Meteor (oder so) wurden getrennt bearbeitet und dann habe ich einfach die hellsten Teile des Meteorbildes in das des Stacks eingerechnet.... M33 ist übrigens nach Andromeda die nächste Nachbargalaxie in 2,7 Millionen Lichtjahren Entfernung und von der Größe her ist sie halb so groß wie unsere Milchstraße. Wer weiß wie man Andromeda am Himmel findet - M33 befindet sich genau darunter gegenüber...... :-) Auf lang genug belichteten Bildern mit Weitwinkel am fixen Stativ wo man Andromeda findet, kann man oft auch noch M33 als kleines Nebelfleckchen ausmachen. Siegfried
  12. iamsiggi

    Das X und V am Mond

    Letztes Wochenende konnte ich den Mond bei seinen Phasen ausgiebig ablichten. Nach dem Motto: "Sammle in der Zeit, dann hast Du in der Not": Pro Mondphase sind an die 15-18 GB an Daten zusammengekommen: Es war ja zu probieren was man mit verschieden Telekonvertern (EC14, MC14) und Auflösungen (UHD - Video, native 20 MPixel und HQ Auflösung) so anstellen kann. Also bis zum Halbmond geht sich, wenn man die "Sichel" quer am Bild unterbringt sogar ein formatfüllendes UHD Video aus. Am 22.4. 21:00 war der Mond recht hoch und das Seeing bedeutend besser als die Tage zuvor. Zufälliger weise traf ich die kurze Zeit (so ca 2 Stunden im Mondzyklus) wo man das X am Mond sehen kann. Auch als Lunar-X oder Werner X bekannt. Denn beim Krater Werner wird in dieser kurzen Zeit gerade die Ränder der umgebenden Ränder so von der Sonne beschienen, dass man ein X erkennen kann. weite unten auch ein V. Da musste ich dann doch mal selbst durchs Teleskop schauen. Das X ist einem sofort aufgefallen. Und oben in Richtung Mondalpen waren die langen Schatten wunderschön zu sehen. Das hier gezeigt Bild ist in Originalauflösung (aus dem UHD Video - daher relativ klein) und zum selber suchen einfach mal entlang des Terminators (Hell/Dunkelgrenze) genau schauen.... Noch zu Technik: Teleskop wie immer "Newton ohne Namen" 200/800mm (F/4) dann ein MC14, MMC1, EC14 und die E-M1 Mark II Damit habe ich ein 1 Min 7 Sek. 4K Video als MOV angefertigt, was ein doch recht kleines File von 800MB ergab. Aufbereitung: Das MOV File wurde dann mit AS!3 (Autostackkert) direkt unter Einbindung des FFMpeg Modules geöffnet, was dann zunächst mal ein unkomprimiertes AVI von fast 90 GB produzierte (es waren ja 1980 Einzelbilder), denn damit kann AS! arbeiten (oder mit TIFF). Danach lässt man automatisch alle Einzelbilder auf Schärfe kontrollieren. Dann ließ ich über das gesamte Feld der Mondsichel Auswahlquadrate verteilen. Es waren 555 Bereiche. AS! beurteilt in jedem Frame jedes dieser Auswahlfelder auf Schärfe und rechnet hier dann tatsächlich nur die schärfsten Bildbereiche zusammen. Das geht überraschend schnell (Ryzen 1700 und mehr als 10GB RAM wurden auch nicht gebraucht) und war in 10-15 Minuten erledigt. Praktisch wir einem auch grafisch gezeigt, wie Qualitätsverteilung über alle Bilder aussieht. Ich entschied mich dann 10% der besten Frames (aus den 1980 Frames) zusammenrechnen zu lassen. Zum schnelle Check auch noch 10, 25 und 50 Bilder auch noch, geht ja sowieso schnell und automatisch ;-). Wenn man es mal erarbeitet hat, geht das alles recht schnell..... Das gestackte Endergebnis wurde dann etwas bearbeitet, hauptsächlich geschärft und die Mondfarben durch anheben der Farbsättigung besser sichtbar gemacht. Siegfried
  13. mindtrust

    M45 - Die Plejaden

    Die Plejaden (auch Siebengestirn, sieben Schwestern oder am besten Gluckhenne ;) ) sind ein offener Sternhaufen in unser Galaxie, der Milchstraße. Im Messier Katalog haben die Plejaden die Bezeichnung M45. Im NGC-Katalog sind die Plejaden nicht aufgeführt, jedoch gibt es im Bereich der Plejaden mehrere Reflexionsnebel mit eigenen NGC-Nummern. Hierzu gehören der Maja-Nebel NGC 1432 und der Merope-Nebel NGC 1435. Der offene Sternhaufen erscheint mit einer Ausdehnung von ca. 2° etwa viermal so groß wie der Mond. Die Plejaden sind etwa von Anfang Juli bis Ende April am nördlichen Sternhimmel sichtbar. E-PL7 astromod. ISO800 37x 8 Minuten TS 65 Quadruplet APO Bearbeitet mit Startools, dann noch mit Dfine entrauscht und dann verkleinert.
  14. iamsiggi

    M13 - der große Kugelsternhaufen im Herkules

    Trübes Winterwetter schaffte Zeit und so konnte ich mich älteren Bilderdaten widmen. Im Juli 2017 probierte ich erstmals an 3 verschiedenen Nächten so viel Bilder wie möglich vom M13 - dem großen Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules zu sammeln. Außerdem habe ich gleich zwei verschiedene Belichtungszeiten verwendet in der Hoffnung den relativ großen Helligkeitsumfang besser in Griff zu bekommen. Zum Objekt: Rund um unser Milchstraße sind ja viele Kugelsternhaufen verteilt. Der M13 ist der größte bei uns sichtbare (schon mit Fernglas) und in einem Teleskop ist er auch mit eigenen Augen eines der Objekt der Sonderklasse. Er ist nur 25.100 Lichtjahre weit weg und hat einen Durchmesser von 150 Lichtjahren. Mit mehr als 12 Milliarden Jahren ein sehr altes Objekt, wie viele dieser Kugelsternhaufen. 1974 wurde mit dem großen Radioteleskop in Arecibo eine erste Botschaft der Menschheit dahin gesendet..... Die Rückantwort wird also noch etwas dauern ;-) Technische Daten zum Bildersammeln: Teleskop; Lacerta "Newton ohne Namen" 200/800 (800mm Brennweite F/4) und Kamera E-M1.II In Summe sind an Belichtungszeit 22x4 Minuten bei ISO400 und 21x4 Minuten bei ISO800 zusammengekommen.
  15. iamsiggi

    3 Nächte ein Bild - M27

    Vor einem halben Jahr habe ich 3 Nächte am Hantelnebel (M27) zwischen Sternbild Schwan und Adler belichtet. In Summe sind so 78 brauchbare Einzelbilder mit 4 Minuten Belichtungszeit, also 5,2 Stunden in Summe bei ISO800 entstanden. Teleskop war der "Newton ohne Namen" 200/800. Kamera eine Klarglasmodifizierte E-PL6 . Ein UVIRCut Filter ließ dann nur 400-700nm durch. Ohne Modifizierung schneidet die Kamera bei 650nm ab. M27 ist bei uns einer der hellsten und relativ großen Planetarischen Nebel. Von der Größe ist er um 8 Bogenminuten groß - der Mond hat 30 arcmin, unser Auge hat bei einer Winkelminute seine Auflösungsgrenze, Jupiter/Venus kommen fast in diesen Bereich. Die Entfernung beträgt etwas über 1000 Lichtjahre. Ein Stern hat am Ende seiner Lebensdauer einen großen Teil seiner Gashülle abgestoßen. Zurück blieb im Zentrum der mag+14 schwache weiße Zwerg, dessen intensive Strahlung (er hat eine Oberflächentemperatur von über 100.000 Grad) das Gas zum Leuchten anregt: Wasserstoff in rot (bei 656 nm H-alpha) und Sauerstoff bei 501 nm in blau (O-III). Siegfried
  16. Larsessor

    Saturn - Astrofoto mal anders Teil 3

    Ok, jetzt habe ich die 3 wichtigsten Entdeckungen von Gallileo Galilei fotografisch festhalten können. Ich glaube das reicht jetzt und ich nutze das schöne 300 1/f4 mal wieder für Motive für die es gemacht ist und überlasse den Himmel Leuten die bessere Fotos mit entsprechender Ausrüstung machen :) Aber immerhin: man kann mit dem 300 auch Planeten knipsen ....
  17. iamsiggi

    Es läuft.....

    Gegen 22:00 habe ich das Teleskop an eine günstigen Platz im Garten gestellt und verkabelt. Mein Teleskop (Newton ohne Namen, 800mm) ist auf einer AZ-EQ6 Montierung. Die ist gerade noch mobil und trägt eine Menge Gewicht wenn es sein muss. Am Teleskop ist eine E-M1.II mit einem mFT/M48 Adapter am Komakorrektor angeschraubt. Eine sehr stabile Konstruktion. Da der Tubus aus Kohlefaser ist, und der Spiegel aus Pyrex ändert sich so im Laufe der Nacht ein eingestellter Fokus nicht mehr ...einfach bequem :-) Huckepack ist noch die kleine modifizierte E-PL6 mit einem Samyang 135/2 auf einem Neiger angebracht. Rechts das kleine Kasterl ist ein Auto Guider (Mgen). Der korrigiert die Nachführung, denn für minutenlange Fotografie ist die schnelle Ausrichtung nie genau genug hinzubekommen. Dazu ist ein kleiner Kamerakopf auf dem kleinen Sucherfernrohr, und der Guider sorgt dann dafür dass der anvisierte Stern immer am selbe Punkt bleibt. Er besorgt aber auch das Dithering: Dazu wird nach jedem Bild, die Montierung um ein paar Pixel versetzt. Sollte also eine Bildteil auf einem schlechtem Pixel zu liegen kommen, liegt es das nächste mal woanders, wo das Pixel besser ist. Das erhöht nachher die Qualität. Die langläufige Meinung die durch's Netz kursiert, dass man sich auch die Dunkelbilder ersparen kann trifft aber nicht ganz zu.... Und was er noch macht: Er löst mir die zwei Kameras aus. Dazu geht ein 3,5mm Stereoklinkenkabel zu einem Y-Verteiler. Da reduziere ich auf 2,5mm und da stecken die üblichen 2,5mm Fernauslöserkabel mit entsprechendem Gegenstück für die Kamera. Ich belichte meist 4 Minuten pro Bild. Die Kameras sind dann auf Livetime 4 Minuten eingestellt (so kann ich den Fortschritt schnell kontrollieren) Dann speichert die Kamera und so ist beim Auslöser in etwa 10 Sekunden Buffer eingestellt. Das funktioniert dann recht gut. Was fotografiere ich gerade: Das Samyang 135 ist rechts gegen den 1 Stern am unteren Flügel des Sternbild Schwanes gerichtet. Da steht der Schleiernebel Komplex (Cirrusnebel - NGC6960 und NGC6992) Der Stern im Sturmvogel (52 Cyg) ist hell genug, dass man ohne Liveviewerweiterung II darauf Scharfstellen kann. So eine Luxus hat man meist nicht! Man muß bei Linsen immer wieder mal nachstellen, weil sich bei der Temperaturänderung die Schärfe verstellt. Das Teleskop schaut gerade den Iris Nebel (NGC7023)an etwas oberhalb der Kasten des Sternbild Kepheus .... Ein wunderschöner Reflexionsnebel, wo das Sternenlicht in einer Dunkelwolke reflektiert wird. Da habe ich mit selber Konfiguration letztes Jahr im August auch schon 40 Bilder gesammelt ...ich versuche also "nachzulegen" so viel geht. ...und weil es schnell aufzustellen ist, habe ich noch den StarAdventurer mit einer E-M10.II und Olympus 12/2 laufen.... Jetzt ist die Frage: Wie lange hält der Himmel, für Mitternacht sind Wolken angesagt.... Update: Die 12mm Session musste ich beenden -da ziehen Wolken herein, ebenso am Schleiernebel ...die Kameras fotografieren jetzt den Objektivdeckel ;-) (Dunkelbilder). Die Wolke am Iris Nebel hat sich teilweise aufgelöst und mit etwas Glück kann ich weiter brauchbares Material sammeln. Letzt endlich konnte ich dann doch noch bis 2:15 Bilder sammeln, denn dann zog es rasch zu. Solche Nächte habe ich aber selten, meist ist vor oder kurz nach Mitternacht Schluß..... Einiges an Perseiden habe ich übrigens auch gesehen, als ich ab und zu gegen den Himmel schaute.... Siegfried "Carpe noctem"
  18. iamsiggi

    California Nebel

    Einer der nächsten Emissionsnebel (etwas dichtere Wasserstoffwolken werden durch Sterne zum Leuchten angeregt) und daher entsprechend groß ist der California Nebel. In der Länge hat er ganze 2,5 Grad also 5x der Durchmesser von Sonne/Mond an unserem Himmel. So geht er auch recht bequem in das Bildfeld eines 135mm Objektiv. Er ist auch recht leicht am Nachthimmel zu finden, links der Plejaden (7 Gestirn) im Fuß des gut zu erkennenden Sternbild Perseus - zwischen 2 und 3 Stern. Auch wenn er groß ist, entdeckt wurde er erst 1885 und als Nummer NGC1499 eingetragen, da er relativ leuchtschwach ist. Mit einem "Weitfeldtelekop" unter dunkelsten Himmel mit einem H-ß Filter zur Kontraststeigerung können ihn begnadete Beobachter wohl mit eigenen Augen ausmachen. Mit dem Fotoapparat und Fotolinse wird er bei gut belichteten Bildern am Herbst/Wintersternhimmel zu finden sein. Bei der ca. 3 Stunden dauernden Fotosession war anfangs der Himmel zu hell, sodass ich mich auf 100 Bilder nach Mitternacht beschränkt habe. Belichtet wie üblich: F/2 ISO800 und 60 Sekunden Belichtungszeit mit dem Samyang 135 und der E-PL6 mit dem Haida UVIR750nm Filter. Siegfried
  19. iamsiggi

    Saturn trifft auf Mond

    Als wir gerade vom Besuch bei den Nachbarn kommend gegen den Mond sahen, fragte meine Frau: Was das für ein heller Stern unter dem Mond sei: Das konnte nur der Saturn sein, der recht nahe stand. Also schnell in Stellarium nachgesehen und probiert, ob das ganz nicht ins Bildfeld des kleinen Lacerta 72/432 APO passt, und dann so schnell wie möglich das Ganze aufgebaut: Montierung, Fernröhrchen mit der E-M1.II. Belichtungsmäßig konzentrierte ich mich auf Saturn. Zum Glück fand ich dann eine Einstellung, bei der der Mond nicht vollkommen überbelichtet war, aber Saturn schon sichtbar in der Bildvorschau. Heute ging ich dann wieder mal das Thema "stacken von Mond in PixInsight" was ich dann tatsächlich mal geschafft habe. So wurden 40 Bilder die 20:38 entstanden zur weiteren Bearbeitung herangezogen, was auf jeden Fall ein besseres Bild ergeben sollte, als ein Einzelbild. Belichtung war übrigens bei F/6 und ISO200 1/40 Sekunde. Hier das Ergebnis, das man natürlich eher nur am 100% Bild sieht: (der Saturn ist rechts unten zu suchen) Da es 100% der Größe zeigt ist es etwas groß..... Siegfried
  20. iamsiggi

    M31 mit dem OM300/4.5

    Kürzlich habe ich mal das Zuiko OM300/4.5 Objektiv an der E-PL7 probieren. Die resultierende Brennweite ist ja für die Andromeda Galaxie schon fast zu groß, wenn man da wirklich einiges mehr an Belichtungszeit invesieren würde. Insgesamt bildet das Objektiv natürlich recht weich ab was aber am Mond halt einen eigenen Charakter erzeugt. Es zeigt aber sehr viel CA bei Offenblende. Da M31 sehr hell ist, habe ich auf F5,6 abgeblendet und bin bei ISO800 geblieben und jeweils 4 Minuten belichtet.Insgesamt habe ich 12 Bilder für die Bildbearbeitung genommen. Ein paar Dunkelbilder (zur Korrektur von Pixelfehlern) und einige Flat und BIAS Bilder (zur Korrektur von Linsenfehlern und eventuellen Sensorflecken, die es aber bei Olympus kaum gibt) wurden beim Zusammenrechnen der Einzelbilder berücksichtigt. Um so ein Bild selbst zu machen bedarf es im einfachsten Fall eine Nachführung (wie z.b. der Skywatcher Staradventurer). Siegfried
  21. iamsiggi

    Perseiden 12.8.18

    Hier mein vorläufiges Ergebnis der Ausbeute der Perseidennacht vom 12 auf den 13 . August. Zwischen 22:00 und 1:30 habe ich mit der E-M1.II und dem mFT12/2 bei ISO1600 jeweils 30 Sekunden belichten lassen. Natürlich mit Nachführung. Ich habe vieles Probiert, letztlich führte dieser Weg zum Bild: Zunächst habe ich die Bilder eliminiert, wo Flugzeuge und offensichtliche Satelliten durch's Bild flogen. Das waren die schon mal gezeigten 97 Bilder. Der Rest wurde wie üblich gestackt, was beim üblichen Algoritmus alles was zu stark abweicht vom Durchschnitt, eliminiert wird. Also auch noch die Perseiden - aber ich habe mir die bereits ausgerichteten Zwischenbilder behalten. Die Bilder habe ich dann auf Perseiden hin untersucht und dann zusammengerechnet, dieses mal natürlich ohne "Ausreißer" wegzurechnen. Dann habe ich mit einem einfachen Pixelmathematik Befehl im Sternenfeldbild einfach das hineinrechnen gelassen, was am Bild mit den Perseiden heller ist als am Sternenfeldbild. und das sind ja die Perseidenspuren (+ die schwache Kometenspur von 21P-Giacobini-Zinner, allerdings verwaschen durch die lange Zeitspanne). Danach die übliche astrofotografische Bearbeitung - Farbkalibrierung, selektives anheben von schwachen Signalen etc.... Nebst den Perseidenspuren sieht man das Sternbild der Kassiopeia ( diese W ) inmitten der Milchstraße.Rechts davon unschwer zu finden die Andromeda Galaxie (M31) und wenn man nach rechts runter geht die helleren Sterne bis zu einem sehr hellem folgt und nochmals diese Strecke darüber hinaus der verwaschene Fleck unsere 2 nächste Nachbargalaxie: M33 oder Dreiecksgalaxie genannt. Es liegt nämlich im Sternbild Dreieck - kann man unten in der rechten Ecke gerade noch sehen - da wo der Perseid unten rechts ist. Mitte unten diese zwei Sternhaufen ist der Double Cluster (h & Chi Persei) - von da aus scheinen eben die Perseiden zu kommen...... Siegfried
  22. iamsiggi

    Sommerdreieck

    Im Sommer kann man zur Orientierung am Sternenhimmel das Sommerdreieck heranziehen: Es sind die drei hellsten Sterne, die hoch oben von Ost nach West ziehen..... Ganz oben Vega, links/östlich unterhalb Deneb und rechts/westlicher (mit oben und unten je einem Stern) Altair. Dazwischen sieht man auf das Band der Milchstraße - die dann bei uns nach dem Altair Richtung Südhorizont geht (wo das Zentrum der Milchstraße ist). Einiges an Staubmassen verdunkelt die viel Sterne der Arme. Jede Menge an Interessanten Objekten Inform großer Gasnebel (rot) dummeln sich da in unserer Milchstraße, alles relativ nahe so um zwischen 500 und einigen tausend Lichtjahren. Links unterhalb des Deneb sieht man z.b. den großen "Nord-Amerika Nebel", den man wohl auf so ziemlich jedem Bild diese Bereiches entdecken kann.... Mit den Augen sieht man da nichts, zu Großflächig und schwach ist das ohne kaum sichtbare rote Leuchten. Ca. bei der Hälfte der gedachten Linie zwischen Altair und Vega findet man den Asterismus (zufällige Anordnung - die für uns Assoziationen ergeben) die Collinder in seinem Katalog mit der Nummer 399 aufgenommen hat: Cr399 - oder "Kleiderbügelhaufen" :-) Technisches: Mit einer modifizierten E-PL6 und UV/IR Cutfilter (400-700nm Durchlass) habe ich mit dem mFT12/2 jeweils 30 Sekunden belichtet. Da es recht hell war konnte ich nur mit F/2,5 und ISO 500 belichten. In Summe habe ich 26 Bilder zusammengerechnet und bearbeitet. Das ganze wurde nachgeführt mit dem StarAdventurer. Siegfried
  23. iamsiggi

    Lagunen Nebel

    Wieder was Buntes, aber von Ende Juli, wo die Nächte kurz sind. Über zwei Tage habe ich gesamt dann 18 Bilder gesammelt, die ich verwenden konnte. Derzeit, mitte Dezember steht genau da die Sonne: Im Sternbild Schütze. Das Bild zeigt nahezu das gesamte Feld der FT Kameras bei 800mm. Er ist also ziemlich groß. Nach dem großen Orionnebel am Wintersternhimmel ist er zweit größte Nebel am nördlichen Himmel. Jeder der mal im Sommer die Milchstraße bis zum Horizont aufgenommen hat kann ihn auf den Bildern finden. Links der Milchstraße nur maximal 15-20 Grad über dem Horizont. Der Lagunen Nebel (M8) Er ist nur 5200 LJ weit weg und ein großes Sternentstehungsgebiet. Der jungen Sternhaufen im Zentrum (NGC 6530) regt das Wasserstoffgas zum Leuchten an Also an sich beste Voraussetzungen, für ein gutes Bild, wenn er bei uns nicht so knapp über den Horizont stehen würde. Das führt zu sehr deutlicher Aufspaltung der Farben, was man bei Sternen dann leicht sehen kann, unten sind sie rot und oben blau. Das muss man dann korrigieren. Zielführend war, das Bild in R G und B Kanal aufzuspalten und dann den roten und blauen Kanal über den grünen Kanal zu bringen. Das zweite Problem ist der starke Helligkeitsgradient in Horizontnähe. Den sollte man auch herausbekommen, ohne schwache Objekte zu beschneiden. Kurz gefasst der technische Teil: Kamera: E-PL6 (offen) + UVIR Cutfilter 400-700nm Teleskop: 800mm Newton 200mm Spiegel (F/4) 18x 4 Minuten belichtet bei ISO 800 Siegfried
  24. iamsiggi

    M13 - der große Kugelsternhaufen im Herkules

    Eines der bekanntesten Objekte am nördlichem Sternenhimmel. Auch visuell ein Erlebnis. 11x4 Minuten bei ISO400 mit einem 800mm Teleskop.
  25. Clear.Skies

    Mond am 26.02.2015

    Der Mond wurde mit einem kleinen ED70/420mm Refraktor "fokal" ohne Nachführung fotografiert. Bei diesem Bild nutzte ich noch die Kameraeigene "Verdopplungsfunktion" ähnlich einem Digitalzoom.
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