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  1. Als Olympus Anwender ist man ja sehr verwöhnt, was die Bildqualität „out of Cam“ betrifft: Meist stimmt der Weißabgleich und für mehr als 90% der Alltagssituationen reicht das JPG. Wem die Bilder zu konservativ „flau“ sind, wenn sie die Wirklichkeit zeigen, der darf gerne hinterher noch den Kontrast und Sättigung erhöhen und stark Nachschärfen und so eine drastische Reduktion an Daten herbeiführen. Dafür sieht das Ergebnis auf dem ersten Blick dann knackig aus wie bei anderen „Consumer DSLR“ Fotoapparaten. Jedem das Seine. Bei der Astrofotografie wird man schnell merken, ohne eine speziellere Bildbearbeitung nach allen Regeln der Kunst wird man schnell nicht mehre sehr weiterkommen. Wie üblich will ich mich hier auch eher auf die Praxis beziehen, so wie ich mir die Sache aneignen konnte über die nunmehr bald 6 Jahren. Bis ins letzte Detail fehlt mir aber auch da das Wissen, ich bin da mehr Ergebnisorientiert. Nicht verschweigen will ich, dass die Bildverarbeitung ein fortwährende Entwicklungsprozess ist, ein stetiges Lernen und spezielle Werkzeuge die einem das Leben etwas leichter machen sollten. Es gibt zwar einen groben Arbeitsablauf, aber jedes Objekt stellt seine eigenen Herausforderungen. Softwaremäßig kommt man mit kostengünstiger Bildbearbeitungstool auch weit (wenn man die notwendigen Vorarbeiten erledigt hat), aber wie man in der Praxis sieht, verwenden die "Profis" letztlich Photoshop (PS) und/oder in der Astrofotografie Pi Insight (PI). Für meinen Sonstigen Lieblink Corel gibt es einfach zu wenig Anleitungen, aber ich denk ist genauso geeignet. Ich verwende PI, weil ich Adobe nicht so mag und für einen schnellen finish der Bilder ACDsee. Wenn ich viel viel Zeit habe, vielleicht auch mal meine PS Lizenzen, das durch eingebaute „Intelligenz“ in manchen Bereichen das Arbeiten sicher erleichtert. Dazu reicht aber auch CS2 oder CS6. Ansonsten gibt es vieles an Freeware, die sich dann speziellen Problemen annehmen. Für PS auch kostenpflichtige Plugins deren Anschaffung man mit einplanen sollte. Was man eher weniger braucht: RAW Entwickler wie Lightroom, das kann man günstiger auch machen. Ein Bild wird durch Zahlenwerte der einzelnen Pixel beschrieben. Und solange man da nichts an Informationen vernichtet (beschneiden des Histogramm oder Reduktion der Bit tiefe), kann man sie nachher umarrangieren. Also reicht ein RAW Entwickler, der nur die Zahlen ohne Manipulation besten eben „linear“ entwickelt oder eben gestreckt in ein TIFF z.B. Zwei Grundsätze, die erfahrene Bildbearbeiter immer wieder erwähnen: Wenn man mit einem Werkzeug etwas am Bild arbeitet, schaut den Effekt genau an. Auch an verschiedenen Stellen im Bild. Wenn ihr an den Stellen, wo ihr ihn einsetzen wollt um eine Problemzone zu verbessern eine sichtbare Wirkung seht, dann wendet ihr ihn nur zu 50% an. Lieber mit verschiedenen Werkzeugen an einem Problem arbeiten. Jedes Werkzeug hat seine Stärken und Schwächen. Daher so gut wie möglich die negativen Seiten auch beobachten. Sonst schüttet man eine Baustelle zu, produziert aber gleichzeitig weitere Probleme, die man auch behandeln muß. Also immer mit Fingerspitzengefühl. Und lieber eine Tool öfter mit ganz geringer Wirkung einsetzen, als einmal in einem Rutsch! Während der Bildbearbeitung macht man ja sehr viele Schritte. Wenn man es schafft, bei jedem Berabeitungsschritt auch nur 10% besser zu sein, dann wird man das am Endergebnis sehen ! Da sich unser Rohmaterial durch lagern auf Festplatte ja an sich nicht ändert, aber unser Können in der Bildbearbeitung steigt, lohnt es sich durchaus Altes mit mehr können neu zu bearbeiten. Und wenn die Rohbilder von damals schon gut waren, sind sie immer willkommen, sie dann gemeinsam mit neuem Material zu verwenden um die Gesamtbelichtungszeit zu erhöhen. Jetzt aber mehr zu den Praktischen Dingen Was braucht es zunächst mal: Eine Software, die einem schnell die gemachten Bilder durchsehen lässt. Einmal in der Übersicht und einmal in 100% oder mehr Ansicht auf kritische Stellen. Sind kann man gleich mal grobe Ausreißer, was Schärfe betrifft oder ob der Himmel noch passt, wie z.B. verschleiern Wolken die Sicht und finden wir sonstiges unvorhergesehenes (Reflexionen) oder unerwartetes wie Kometen. Günstig auch, wenn einem zur Beurteilung ein Histogramm zur Seite steht und die Belichtungswerte, wenn man verschiedene Belichtungsregime hatte und dann in entsprechende Ordner verschieben will. Auch sollte man sich angewöhnen zu notieren, was man da Fotografierte mit wichtigen Eckpunkten Kamera/Belichtungszeit/ISO/Blende, Umgebungsbedingungen wie Himmelsgüte etc. Dann kann man schnell mal nachsehen. Manche Projekte ziehen sich ja über Tage Wochen und Jahre… Warum es überhaupt eine andere Bildbearbeitung braucht, liegt im großen und ganzem an zwei Faktoren: Die Luftschichte, die alles mehr oder weniger verwischt und da wir meist sehr lange Belichten und die Objekte dennoch nur wenig Licht am Sensor hinterlassen, bewegt man sich hier in einem Bereich, wo es stark rauscht und den müssen wir extrem verstärken. Daher ist das wichtigste Werkzeug das am Beginn der eigentlichen Bearbeitung steht ein Prozess mit Namen Stacken. Das verrechnen vieler möglichst guter Einzelbilder.
  2. Seit dem update von DxO PhotoLab auf 3.2 habe ich ein Problem mit dem Programm: An sich läuft alles zügig wie vor dem update, aber: Sobald ich auf ein anderes geöffnetes Programm wechsle und anschließend wieder zu DxO zurück will, friert dieses für ~25s ein. Nach dieser Zwangspause ist alles wieder gut. Das ist streng wiederholbar. Meine Suche im DxO-forum ergab als Ursache ein Problem mit dem Netzwerk. Das dort empfohlene Einschalten von LAN erst nach DxO bringt es nicht. Schalte ich LAN und WLAN ab, ist das Einfrieren für die ½ Minute weg. Aber das kann doch nicht die Lösung sein? Hat das Problem noch jemand und hat jemand eine Lösung? (iMac, 10.14 Mojave, bloß Nutzer und kaum Programm- Kenntnisse) Dankbar für Hilfestellung und Gruß, Gerhard Damit es nicht so trocken ist ein Netzwerk das funktioniert (FT 12-60 bei 60mm f/13! und doch Bokeh)
  3. https://www.darktable.org/news/ Das neue Minor Release enthält wieder viele Neuerungen, Verbesserungen und Bugfixes. Es ist noch so frisch, dass es im Moment offenbar noch nicht auf alle Spiegelserver für Linux verteilt wurde. Gegebenenfalls muss man sich noch ein paar Minuten oder Stunden gedulden. (In meiner digital extrem rückständigen Schule hat es wunderlicherweise allerdings schon geklappt). Ob die OM-D E-M1 III beim Import unterstützt wird, kann ich daher noch nicht mitteilen.
  4. Hallo Ich bin auf der Suche nach einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm welches bei mir als Ersatz für Picasa dienen soll, es muss so intuitiv wie möglich zu bedienen sein, da ich nicht gerne vor dem Rechner sitze, sondern lieber draußen bin und fotografiere, es sollte Bildbearbeitung und -Speicherung / Verwaltung können und es muss auf meinem IMac funktionieren. Ich benötige nicht so etwas mächtiges wie Lightroom oder ähnliches und es muss auch nicht so viel können, wichtig ist mir auch noch, dass die Menüsprache deutsch ist und es darf auch etwas kosten. Gibt es da etwas, was für mich infrage kommt, oder bin ich gezwungen, mich erst einmal eine ganze Zeit in etwas einzuarbeiten, was ich nachher nicht benötige? Gruß Frank
  5. Thema ist hier falsch, bitte löschen.
  6. Hallo, ich bin unschlüssig, womit ich weitermache: Habe auf dem iMac Foto (Apple), Photoshop Elements 2019, Olympus Workspace. Am einfachsten für mich als Noch-Laien scheint Foto zu sein, aber ich habe Zweifel, ob das auf Dauer reicht. Am wenigsten komme ich bislang mit Workspace klar. Was sind denn Erfahrungen / Empfehlungen? Danke schon mal!
  7. Das Betreiben des OlyViewer 3 unter macOS Mojave Version 10.14.2 zeigt bei Anspruch.- und Reaktionszeiten je Mausklick von 2-5 Sekunden. Manchmal sogar mehr ( Arbeitsspeicher 16 GB ). Unter High Sierra lief alles ganz normal. Dies erschwert die Nutzung enorm, ja macht sie im Grunde für mich unmöglich. Die in einem anderen Beitrag angesprochene Softwareaktualisierung der EM 1 II konnte ich auch nicht durchführen. Es kam Sinngemäß der Hinweis, die Software sei nicht für Mojave geeignet, bitte wenden sie sich an den Entwickler. Auf meinem älteren MacBOOK läuft noch High Sierra, da konnte ich das Update der EM 1 II dann ohne Probleme durchführen. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ? Weis jemand ob OLYMPUS das Problem kennt, bzw. daran arbeitet ? Grüße aus Landau und schöne Weihnachten Thomas
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