Jump to content
Die PEN, OM-D & E-System Community

Community durchsuchen

Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'sterne'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommata voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Olympus Forum

  • Olympus-Produkte
    • Olympus News und Aktionen
    • Olympus OM-D / PEN Kameras
    • Olympus M.Zuiko Objektive
    • Olympus OM-D- & PEN-Zubehör
    • Micro Four Thirds allgemein
    • Olympus E-System, Four Thirds und Altglas
  • Fototechnik und -gestaltung
    • Software, Bildbearbeitung & Archivierung
    • Video
    • Tipps & Hilfestellung
  • Forum / Community
    • Willkommen & Vorstellung
    • Events & Usertreffen
    • Success Stories
    • Small Talk
    • Gesuche
  • Bilder
    • Menschen & Portrait
    • Landschaft
    • Experiment & Kreativ
    • Sport
    • Technik
    • Architektur
    • Tiere & Natur
    • Reise und Ausflüge
  • Hamburger Olympus Stammtisch's Programm
  • Oly-Hackers's Hardware-Forum
  • Münchner Olympusstammtisch's Themen
  • Münchner Olympusstammtisch's Termine
  • Kölner Olympus Stammtisch's Themen
  • Kölner Olympus Stammtisch's Kölner Olympus Stammtisch
  • Saarland-Pfalz-Bergstrasse's Themen
  • Düsseldorfer Olympus Stammtisch's Themen

Blogs

Keine Suchergebnisse

Keine Suchergebnisse

Kalender

  • Community Kalender
  • Hamburger Olympus Stammtisch's Termine
  • Kölner Olympus Stammtisch's Termine
  • Düsseldorfer Olympus Stammtisch's Termine
  • Lightpainting (Lichtkunst)'s Termine
  • Olympus Stammtisch Karlsruhe's Termine Fotostammtisch Karlsruhe

Finde Suchtreffer ...

Suchtreffer enthalten ...


Erstellungsdatum

  • Beginn

    Ende


Zuletzt aktualisiert

  • Beginn

    Ende


Suchtreffer filtern nach ...

Benutzer seit

  • Beginn

    Ende


Gruppe


Über mich

26 Ergebnisse gefunden

  1. iamsiggi

    Milchstraßendetail

    Wer der Sommermilchtsraße nach oben folgt, kommt bald einmal zu einem sehr hellen Stern, wo gleich daneben zwei weitere etwas schwächere Sterne zu sehen sind. Sie bilden den Schwanz des Sternbildes Adler. Der ganz Helle ist der Stern Altair und ist der rechte Stern des Sommerdreiecks. Am Bild ist eben Tarazed, der zweite helle Stern über dem Altair zu sehen. Der ganz Helle gegen den unter Bildrand mit entsprechendem Halo der Altair. Man findet dieses Feld also recht leicht, im Herbst wandert das ganze schon recht stark gegen den Westen. Gemacht wurde die Ausgangsbasis diese Bild recht einfach: Eine E-M10.II mit dem mFT75/1.8 hat im Serienbildmodus jeweils 60 Sekunden lang belichtet in nach etwas über 2 Stunden sind so 122 Bilder entstanden. Blende war F/2,5 und ISO 800. Natürlich geht das nur mit einer einfachen Nachführung. Was sieht man: Sterne, Sterne ..Sterne..... die Milchstraße ist voll davon (wie auch die anderen Galaxien). Aber auch viel Staub, der das Licht der Sterne mehr oder weniger blockiert. Gerade vor dem hellen Band der Milchstraße, das die vielen Sterne formen sieht man einige der großen Dunkelwolken. Diese zwei größeren Dunkelwolken sind unter dem Namen Barnard's E- Nebel bekannt. Sie haben eine Ausdehnung wie der Mond an unserm Himmel. Sicher auch ein schönes Objekt um sich das ganze im Fernglas zu besehen oder eben verwackelungsfrei mit dem Fotoapparat 😉 Siegfried

    © SIggi's Blog

  2. Hallo zusammen Ich denke (und hoffe) das es im Forum einige Interessierte an dieser schönen Art der Fotografie gibt,und möcht mal den Anfang machen. Nordamerika und Pelikan Nebel vom 21 u.22.9.2019 mein erster HDR Versuch mit einer Gesamtbelichtungszeit von 5 stunden und 30min. Iso 400 78 Bilder a.120sec. ISO 640 170 Bilder a. 60sec. Aufnahmekamera: em5 MarkII + Samyang 135mm/f2,0 Nachführung Vixen Polarie Software: Deepsky stacker,Fitswork u. Photoshop
  3. iamsiggi

    Technisches

    "Astrofotografie ist einfach, aber beliebig vertiefbar......" An sich braucht man ja nur eine Kamera gegen die Nachthimmel richten und abdrücken. Spätestens wenn das Ergebnis dabei nicht den Erwartungen entspricht, merkt man, dass man da den gängigen Automatikfunktionen zumindest unterstützend zu Hilfe kommen muss. Auch wird man schnell feststellen, dass einem die gestalterischen Freiheiten, die einem genügend Licht so lassen, sehr schnell sehr eingeschränkt sind. Es ist nun mal so, dass unsere heutigen Kameras auf Standard Situationen hin getrimmt sind. So ist man dann angehalten, wesentlich mehr von der Technik die ein Foto entstehen lässt, verstehen zu müssen. Man muss nicht alles bis ins Kleinste verstehen, und wer tut das schon, aber zumindest ansatzweise. Zumindest soweit dass man die richtigen Einstellungen an der Kamera vornehmen kann. In weiterer Folge gibt es aber auch das Wissen in die Hand, woran es liegt wenn sich neue Problemzonen auftun, die es zu lösen gilt wenn man weiter kommen will. Eines darf man nicht vergessen: Astrofotografie ist ein weites Feld. Um da gut zu werden, muss man sich jeweils einarbeiten und mit dem Besonderheiten auseinandersetzen. Da wäre das breite Feld der Sonnensystemkörper: Sonne, Mond, Planeten, Kometen, Satelliten und sonstige Erscheinungen. Die Fotografie von Objekten außerhalb des Sonnensytsems läuft unter dem Begriff "DeepSky" und umfasst Sterne, Nebel und Spezialgebiete wie Photometrische und Spektroskopische Beobachtungen. Anfangs ist es ein Kampf an vielen Fronten, man sollt sich auf jeden Fall Zeit gegeben, alles in Ruhe für sich zu erarbeiten. Um Vorwärts zu kommen braucht man jedenfalls einiges an Durchhaltevermögen, aber die kleinen Erfolge treiben einem weiter. Und wie überall in der Fotografie: Will man in eines der Spezialgebiet tiefer eintauchen wird man früher oder später spezielle Ausrüstung brauchen. Ein Gerät für alles gibt es nicht. Jedes hat seine Stärken und Schwächen. In der Astronomie spricht man davon, das Jedes "seinen Himmel hat". Die eingesetzte Hardware dabei ist aber nur ein Teilaspekt, der eine möglichst gute Basis für die notwendige Bildaufbereitung und Bearbeitung schafft. Es gibt zum Glück sehr viele Seite im Internet, die sich mehr oder weniger ausführlich damit beschäftigen und einen guten Überblick bieten. Ich will mich hier eher auf das Notwendigste für die Praxis beschränken und es so einfach wie möglich erklären versuchen. Vielleicht versteht man nicht gleich alles, aber wer sich in der Praxis dann selber dem Thema annimmt, wird später dann mal in der "zweiten Lesung" auch die Feinheiten und deren Auswirkung besser verstehen. Vieles enthält auch die Schlagworte, die sich für weitere Suche mit Suchmaschinen eignen. Beteiligung der anderen Wissenden ist wie immer ausdrücklich erwünscht. Siegfried
  4. iamsiggi

    Sternbild Andromeda

    Gestern hatte ich eine kurze Zeit klaren Himmel, 15 Bilder zu 1 Minute Belichtungszeit konnte ich verwenden. Kamera: E-M10.II und mFT45/1.8 bei F/2 ISO800 am StarAdventurer als Nachführung. Die 3 hellen Sterne der Andromeda, die man selbst in der Stadt sehen kann ziehen sich diagonal durchs Bild. Oben eben die 2,5 Mio Lichtjahre entfernte Andromeda Galaxie. Sie ist ca 50% größer als unsere Milchstraße. Von der Ausdehnung hat sie fast 2 Grad am Himmel, also ca. 4x Vollmond. Und sie bewegt sich mit 410.000 km/h auf unsere Milchstraße zu. Man kann sie als kleines helles Fleckchen am dunklen Landhimmel sehen, mit dem Fernglas oder Fernrohr sehen wir nur einen mehr oder weniger großen Nebelfleck. Die 2 größten Begleitgalaxien M110 und M32 sind auch zu erkennen. Unten die Galaxie ist die Dreiecksgalaxie (M33) und ist 2,7 Mio Lichtjahre weit weg. Am Himmel füllt sie in etwa die Größe des Vollmondes. Bei uns aber nicht mehr mit freiem Auge zu sehen. Mit dem Fernglas geht es. Sie hat in etwa 60% der Größe unsere Milchstraße. Wer mal genau auf den hellen Stern Mirach in der Mitte sieht: 45 Grad nach links oben das kleine neblige Etwas ist "Mirachs Geist" (NGC 404) Eine kleine Galaxie, die 10 Mio Lichtjahre weit weg ist und nur 10% der Größe der Milchstraße hat (10.000 Lichtjahre). Sie ist an sich schwierig abzubilden, weil der helle Stern Mirach sehr stört. Oft denkt man hier an einen Bildfehler durch Reflexion..... Die große Version gibt es hier: https://astrob.in/wn9qwm/0/ Wie man sich am Herbststernenhimmel zurechtfindet kann man hier lesen: Siegfried

    © Siggi's Blog

  5. Plummi

    P8300234small.jpg

  6. pit-photography

    Sternennacht ...

    Vom Album Augenblicke & Momente

    bei Vollmond. Da kann man nur gute Nacht wünschen 😉

    © © by pit-photography

  7. iamsiggi

    M17 - Omega oder Schwanen Nebel

    Vom Album Schönes am Nachthimmel

    M17 - Omega oder Schwanen Nebel im 800mm Teleskop. Als etwas Fortgeschrittener Astrofotograf habe ich dieses Bild am 1.8.2016 gemacht. Ich hatte in einer guten Nacht 18 Bilder zu 4 Minuten bei ISO800 mit dem "Newton ohne Namen" 200/800mm (F4). Warum Schwanen Nebel? Denkt ihn Euch um 180Grad gedreht (so wie er auf der Südhalbkugel aussieht) Dann kann man Ähnlichkeiten mit einem Schwan erkennen. Das Omega kann man rund um den dunklen Teil des Schwanenhalses einzeichnen. Ja, Fantasie gehört dazu 😉 Zu finden ist er in der Milchstraße momentan etwas oberhalb des Bereiches zwischen Saturn und Jupiter. Wer selbst mal seine Milchstraßenbilder durch sieht, kann ihn ziemlich sicher auch finden. Das was man gemeinhin als "Nebel" bezeichnet sind Sternentstehungsgebiete in unsere Nähe. Nähe ist relativ: Es sind um die 5500 Lichtjahre. Das Zentrum der Milchstraße ist 26.000 Lichtjahre weit weg, der Durchmesser der Milchstraße ist 100.000 LJ . Der größte Nachtbar, Andromeda 2,5 Mio LJ. Mit einer Helligkeit von mag+6 ist er in dunkelsten Gegenden gerade nicht mehr zu sehen, mit dem Fernglas sollte es gehn. Die Größe am Himmel füllt 15 Winkelminuten, ca halb so groß wie Mond/Sonne. Alles in Allem ist diese Wolke aus etwas dichterem Gas (meist Wasserstoff wie immer - einige 100-1000 Atome pro km3! nur ein Sternentstehungsgebiet von der Größe von 40 LJ. Durch die Anziehungskräfte der immer mehr zusammenballenden Massen bilden sich Sterne. 35 dieser Jungen Sterne bringen wie in einer Neonröhre durch starkes UV Licht den Wasserstoff zum Leuchten. Da da die angeregten Gase das licht selbst abstrahlen (emittieren) nennt man sie Emissionsnebel. Das ist diese typische rote Licht, H-alpha genannt. Unser Auge ist da leider kaum mehr empfindlich. Dieser helle sichtbare Bereich ist dann nur noch 15 Lichtjahre groß. Entdeckt wurde er 1745. Es gäbe noch viel zu berichten wie bei jeden der bekannteren gut erforschten Objekte, aber da kann man dann fundiertere Quellen befragen.

    © Siggi's Blog

  8. mindtrust

    Eixendorfer Stausee

    Vom Album Nachts unterwegs

    Letzen Samstag am Eixendorfer Stausee in der Oberpfalz. Das sind 10 gestackte 2 Mintuen Aufnahmen mit der E-PL7 für die Milchsraße und das erste Foto habe ich für den Vordergrund verwendet. Das Zentrum sieht man aufgrund der Wolke leider nicht ganz, aber ich finde das sieht so auch gut aus :) Der helle "Stern" (=Planet :) ) links in der Wolke ist Saturn, rechts von der Milchstraße das hellere ist der Jupiter.
  9. iamsiggi

    Adlernebel und Omega Nebel

    Vom Album Schönes am Nachthimmel

    Vor 2 Wochen habe ich auch eine ganz normale E-M1.II mit dem Samyang 135/2 eingesetzt, um zu zeigen, was geht. Wieder ein Bereich in der Milchstraße etwas über dem Sternbild Schütze. Rechts der kürzlich schon besprochene Omega Nebel (M17) und links der Adler Nebel (M16) Am Himmel ist das Hochformat zu sehen - links ist oben. Um das Bild zu machen hatte ich Blende 3,5 gewählt, da sollte das Samyang 135/2 ja sehr gut sein, außerdem war das ganze Huckepack am Teleskop und da wurde 4 Minuten mit einer zweiten Kamera 4 Minuten belichtet. So gingen sich die 4 Minuten bei ISO800 trotz Helligkeit recht schön aus. Allerdings waren durch die kurze Nacht Anfang Juli nur gesamt 2 Stunden Belichtung möglich. Hier noch ein 100% Ausschnitt aus dem Original. Man kann bereits im Zentrum des Adler Nebels diese "Säulen der Schöpfung" sehen:

    © Siggi's Blog

  10. iamsiggi

    Milchstraße in 45mm

    Vor 2 Wochen habe ich mit meinen neuen mFT45/1.8 genau zwischen den derzeit im Süden vorbeiziehenden hellen Planeten Jupiter und Saturn fotografiert. Dazwischen zieht sich die Milchstraße hinauf. Es ist der mittlere Obere Bereich des Sternbild Schütze - Sagittarius. Dazu wurden in zwei kurzen Nächten insgesamt 137 Bilder gemacht mit jeweils 1 Minute Belichtungszeit, Blende 2,5 (weil der Himmel so hell war) und ISO800. Das ganze natürlich nachgeführt, damit die Sterne keine Striche werden Gleich ins Auge sticht der helle Große Lagunen Nebel unten. Etwas drüber der Trifid Nebel. Das Blau ist etwas schwach 😞. Unten Links: der Große Kugelsternhaufen M22. An sich der hellste bei uns Sichtbare. Allerdings durch den tiefen Stand am Himmel lang nicht so gut beobachtbar wie der große Kugelsternhaufen im Herkules (M13), der gerade über den Zenit zieht. In der Bildmitte die kleine Sagittarius Wolke, klar zu sehen das "black hole" - Barnard 92 am Rande. In Milchstraßenzentrumsnähe sind ja viele Dunkelwolken. Meist aus Staub, verdunkeln sie die unzähligen Sterne. Vor etwas über 100 Jahren hat Edward Barnard mit seinen langszeitbelichteten Fotoplatten eine Katalog über diese Bereiche gemacht: Barnard's Katalog mit der Kurzbezeichnung B. Über der kleinen Sagittariuswolke (die man gut mit freiem Auge sehen kann) der sehr helle Omega oder Schwanen Nebel. Den habe ich im 800mm Teleskop auch visuell als einzigen der Nebel sofort gut gesehen. Darüber der Adlernebel, oben da wo der helle Bereich ist, stehen die "Säulen der Schöpfung" vor dem Nebel. Anbei ein Astrometriertes Bild, dass die Objekte des Messier und Barnard Katalog zeigt.

    © Siggi's Blog

  11. iamsiggi

    Milchstraße im Sommer

    Ein Bild vom letztem Jahr: Mein Blick auf den südlichen Horizont, wo gerade das Sternbild Schütze mit unserem galaktischen Zentrum vorbeizieht.... Der Himmel wurde soweit wie möglich Astrofotografisch richtig was Farben betrifft ausgearbeitet. Kamera war die E-M1 mark II mit dem mFT12/2 auf dem StarAdventurer. Es wurden 26 Bilder zu 60 Sekunden bei ISO800 und F/2.8 verrechnet.

    © Siggi's Blog

  12. iamsiggi

    Milchstraße im Sommer Astrometriert

    Das Bild von vorherhin konnte ich Astrometrieren und mir die wichtigsten Objekte einzeichnen lassen. Am besten das Bild speichern und in großer Größe ansehen. Die Milchstraße ist ja voll von Sternenstehungsgebieten. Und vieles der Objekte könnt ihr wohl selbst auf Euren Bildern identifizieren. Letztes Jahr war der Jupiter im Sternbild Steinbock - also links der Milchstraße - dieses Jahr ist er rechts im Krebs/Schlangenträger (OPH) Der Saturn war 2018 direkt in der Milchstraße, heute 2019 ist er links des Kasten des Schützen (SGR)

    © Siggi's Blog

  13. jagabua

    Milchstraße über Bayerisch Eisenstein

    Das Bild wurde mit dem Laowa 7,5mm bei f2.0, ISO 1600und 60sec Belichtungszeit (mit Hilfe einer mechanischen Nachführung) gemacht.
  14. iamsiggi

    Leo Triplet

    Im Sternbild Löwe, das Anfang Frühling über unseren Himmel zieht findet sich ein Ansammlung von Galaxien. Die Bekannteste Ansammlung ist die M66 Gruppe, besser bekannt als Leo Triplet. Der gezeigte Ausschnitt zeigt ein Feld von der Größe von 2 Vollmonden (1 Grad) passt also gerade in das Bildfeld meines 800mm Teleskop. Rechts oben ist M 65 unten M 66 und links die als "Hamburger Galaxie" bekannte NGC 3628. Die dürfte damals übersehen worden sein, weshalb sie keine Nummer im Messierkatalog hat sondern in dem späteren katalog von Herschel. Es sind alles Balkenspiralen, die wir aus unterschiedlichen Blickwinkel sehen. Diese Ansammlung ist zwischen 30 und 33 Mio Lichtjahre weit weg. M65 und M66 sind so groß wie unsere Milchstraße (100.000 Lichtjahre Durchmesser): Alle stehen sehr nahe beieinander, sodass starke Gravitationskräfte wirken. Man sieht diese sogenannten Gezeitenschweife: herausgezogenen große Teile der Galaxien. Auch bei der Hamburger Galaxie ist unten ein ganz schwach sichtbarer Gezeitenschweif zu erkennen. Er ist 300.000 Lichtjahre lang. Bei M66 (rechts unten) kann man auch die starken Sternentstehungsgebiete erkennen und wie die Gravitationswirkungen die Galaxie zerpflückt haben Teleskop: Lacerta "Newton ohne Namen" 200/800 + GPU Komakorrektor auf AZ-EQ6 und mit MGen geguidet. Kamera: Klargasmodifizierte E-PL6 jeweils 4 Minuten bei ISO800 belichtet. Ein UVIRCut Filter schränkte auf die Wellenlänge von 400-700nm ein. Eine Normale Kamera würde nur 1/3 an Intensität der Roten Nebel in den Sternentstehungsgebieten zeigen, den sie ist im wesentlichen auf 400-650nm beschränkt. Es waren 3 Nächte eine im Frühjahr 2018 und 2 Ende Winter Anfang Frühling 2019. So sind in Summe 67 Einzelbilder zur Bearbeitung gestackt worden.

    © Siggi's Blog

  15. iamsiggi

    Bode Galaxien

    Am 31 Dezember 1774 entdeckte der Berliner Astronomen Johann E. Bode die nach ihm benannten Galaxien. Sie laufen im Messierkatalog unter dem Eintrag: M81 und M82. Man findet sie zwischen dem Großen Wagen/Bären und dem Polarstern, zumindest die größere M81 ist mit dem Fernglas zu finden, denn sie ist nur ca. 20% kleiner als der Mond an unserem Himmel. Mit 80.000 Lichtjahren Durchmesser ist sie etwas kleiner als unsere Milchstraße. Vor ca. 500 Mio. Jahren hat sie in der Nachbargalaxie M82 (auch als Zigarrengalaxie bekannt) eine starke Sternbildung ausgelöst, heute werden aus dem Zentrum starke rote Gasströme ins All geschleudert. Eine sogenannte Starburst Galaxie. Mit der unmodifizierten Kamera, die hier 2/3 am roten Licht wegschneidet kaum herauszubringen in diesem Bild. Zwischen den Galaxien finden sich sogenannte Gezeitenströme, Materiebrücken. Was man auch kaum sieht. Was man aber sieht und ich gehofft hatte herausarbeiten zu können: Die großen Molekülwolken die sich auch durch den Polarbereich ziehen und als Polarspur bezeichnet werden. Sie bestehen hauptsächlich aus erkaltetem Gas, so dass sich Moleküle bilden konnten. Hauptsächlich natürlich Wasserstoff, aber als zweithäufigstes CO - Kohlenmonoxid und kleinen Spuren auch höhere komplexe organischer Moleküle des Lebens. Das ganz ist 12 Mio. Lichtjahre weit weg. Zum Technischen: Nicht wirklich aufwändig: Kamera war die E-M1.II und als Objektiv das Samyang 135/2 bei Offenblende. Belichtet wurde jeweils 60 Sekunden (bequemer Weise mit der Serienbildfunktion) bei ISO 1000. in Summe habe ich über 2 Stunden Bilder (118 Bilder) gesammelt, zusammengerechnet und bearbeitet. Siegfried

    © Siggi's Blog

  16. Letzte Wochen konnte ich auch meine kleine 72/432mm APO am Orion probieren. Dazu hatte ich eine E-M10.II genommen und eine Serie von ein paar 2 Minuten Belichtungen, aber sehr viel mehr 60 und 20 Sekunden Bilder angefertigt. Der Orion Nebel ist das hellste größte Sternentstehungsgebiet in unsere Nachbarschaft. Die Ausdehnung am Himmel ist mehr als doppelt so groß wie der Mond. Er ist im Zentrum so hell, dass hier an sich die Belichtungen im Sekunden Bereich liegen können, damit man innen die jungen heißen Sterne auch schön sehen kann. Sie und eineige andere bringen ja das Gas zum Leuchten. Selbst die normale Nichtmodifizierte Kamera bekommt da genügen des tief roten H-Alpha Licht ab, dass man da einiges herausholen kann..... Der extreme Helligkeitsumfang macht ihn wohl zu einem der schwierigsten Objekte. Da braucht es auf jeden Fall HDR. Das Problem ist halt, nicht zu sehr übertreiben, denn das innere ist nun mal extrem hell, man will da aber auch etwas zeigen, nämlich innen die Trapezsterne. Dafür kommt einem die Größe schon sehr entgegen. So gibt er wohl in allen Brennweiten etwas her. Das kleine Objekt über dem Großen Orion Nebel (M42) ist der Kleine Orion Nebel (M43) und darüber die Struktur, ist als "running man" bekannt. 1880 war er das erste Deep Sky Objekt (außerhalb des Sonnensystems) das auf einem Foto verewigt wurde. Siegfried

    © Siggi's Blog

  17. enginiii

    Sterne über Grindelwald

    Mit ISO 10.000 geschossen!
  18. iamsiggi

    Zodiakallicht

    Anfang November war ich im tiefen Süden von Ägypten. Als ich mich morgens zum Schnorcheln aufmachte habe ich diese Lichterscheinung das erste mal mit eigene Augen gesehen. So habe ich dann mal ein Ministativ mit zum Strand genommen und das mFT12/2 an die E-PL7 montiert und mit ISO1600 8 kurze Sekunden belichtet. 21 Bilder habe ich dann verrechnet. Dieses Licht ist nicht terrestrischen Ursprungs, sondern das gestreute Licht an dem feinen Staub entlang der "Scheibe" um die Sonne, wo die Planeten stehen. Da der Esoterische Mensch ja da die Tierkreiszeichen (=Zodiak) an den Himmel setzte hat es von daher den Namen. Mit ca 10 Teilchen pro Kubikkilometer von der Größe zwischen 0,001 bis 0,1 mm wird die Staubkonzentration angegeben. Man sieht es hauptsächlich im Herbst vor Sonnenaufgang und im Frühjahr nach Sonnenuntergang. Bei uns wird aber die Lichtverschmutzung meist dazu führen, dass man diesen schwachen Widerschein kaum sehen kann. Siegfried -- "Man sieht nur das, was man weiß...."

    © Siggi's Blog

  19. iamsiggi

    Weihnachtsbaum Haufen (NGC2264)

    Ende Dezember 2016 habe ich ihn mal fotografiert und jetzt neu bearbeitet. Man findet ihn zwischen dem linken oberen, hellen orangen Stern im Orion (Beteigeuze) und weiter links der sehr sehr helle Porkyon als schwacher Stern. Mit Fernglas sieht man mehr. Aber Achtung: Er steht am Kopf - ich hab ihn also um 180 Grad gedreht 🙂 Er nimmt in etwa 2/3 Vollmondgröße am Himmel ein. Es ist ein sehr aktives junges Sternentstehungsgebiet das gerade mal 2600 Lichtjahre von uns weg ist. Die Sterne sind innerhalb der letzten 100.000 Jahre aufgeflammt. Hinter dem Nebel sind noch mehr, aber die sieht man nur im Infraroten. Sie bringen das Gas zum Leuchten. Blaue Gebiete sind Reflexionsgebiete wo das Licht der Sterne nur zu uns reflektiert wird. Oben der "Konusnebel" ist eine Dunkelwolke. Man vermutet, dass die gerade entstandenen Stern in der Spitze da große Staubmassen ausstoßen und durch den Sonnenwind der anderen hellen Sterne weg geweht werden. Wer da mit einem Teleobjektiv versucht, unterhalb des Weihnachtsbaumhaufen (als hier oberhalb des Konusnebel) bekommt man den Rosetta Nebel mit drauf. Dazwischen könnte man auch "Hubbles veränderlicher Nebel finden. Technische Daten: 12x4 Minuten bei ISO800 mit der modifizierten E-PL6 am 800mm Newton. Schöne Weihnachten! Siegfried

    © Siggi's Blog

  20. Stepko

    S T A R S

    Silhouette und Sterne in einer einzigen Belichtung erstellt. 0 % Photoshop!
  21. iamsiggi

    IC342 - die "Versteckte Galaxie"

    In 11 Mio Lichtjahren steht diese Galaxie. Nach Andromeda und Dreiecksgalaxie, die 3. größte am Sternenhimmel (ca. 2/3 Vollmond). Sie wäre auch relativ hell und bekannt, wenn sie nicht hinter der Milchstraße stehen würde. So müssen wir durch den vielen Staub der Milchstraße hindurchsehen, der der Galaxie einen so gelb braunen look verleiht. Man sieht allerdings die viele roten Knoten der Sternentstehungsgebiete. Aufgrund der ungünstigen Lage wurde sie auch recht spät entdeckt, weshalb sie trotz der Größe erst im IC Katalog aufgeführt wurde. Entstanden ist das Bild Anfang Oktober während einer relativ dunklen Nacht. Eine Batterieladung der E-PL6 hat für ganze 4,5 Stunden gereicht jeweils 4 Minuten Belichtungen bei ISO800 zu sammeln. Als Optik war der "Newton ohne Namen" 200/800 (F/4) im Einsatz. Siegfried -- "Man sieht nur das was man weiß...."

    © Siggi's Blog

  22. iamsiggi

    Die Sterne im Winter

    Zur Orientierung am Winterlichem Sternenhimmel: Zu Empfehlen: Wenn es mal klar ist, einfach mit einem möglichst Weitwinkel ein Bild mit 5-10 Sekunden vom Stativ anfertigen und dann in aller Ruhe und Wärme am Computer zu studieren. man erkennt Anfangs nicht alles, aber das was man Erkennt ist dann als Ausgangsbasis um anderes zu finden. Als Orientierung kann man sich Linien, zwischen zwei bekannten Sternen denken und so in etwa an den gesuchten Ort kommen. In der Stadt hat man es leichter, weil man wirklich nur die hellsten Sterne sehen kann, ebenso auf kürzer belichteten Bildern, wo nicht ganz so viele Sterne am Bild sind, denn mit 5-10 Sekunden Belichtungszeit sind am Bild mehr Sterne zu finden, als wir überhaupt mir freiem Auge sehen können. Gerade die sehr auffallenden Sterne die am Winterhimmel stehen machen es leichter, sich da oben zurechtzufinden. Anbei eine Screenshot aus der Freeware Stellarium der die Situation am 22.12. um 22: 00 zeigt. Im Laufe der Zeit sieht man dann diese Sterne immer früher, bis sie dann im Frühling im Westen verschwinden. Wie man sieht: Der Vollmond steht zu Fuße des Sternbilds Zwillinge. Markant sind hier die zwei hellen Sterne: Castor und Pollux. Hat man einen recht dunklen Himmel, kann man die Sterne sehen, die den Körper der zwei bilden. Markant ist ja das große Sternbild des Himmelsjägers Orion. Links oben ist Betelgeuse einer der größten Sterne, ein Roter Überriese. Gegenüber unten rechts des Orion der helle Blaue Riese Rigel. Dazwischen die Gürtelsterne... da sieht man ja immer wieder Bilder der Region. Unterhalb des linken Gürtelsterns Alnitak ist der sehr schwache Pferdekopfnebel. Unterhalb der Gürtelsterne sieht man den Orionnebel.  Rechts ober Orion ist das Sternbild Stier mit seinem hellen orangen Aldebaran auch ein roter Riesenstern. Rechts oberhalb die Plejaden oder 7 Gestirn. Findet man ja auch leicht und werden oft mit dem kleinen Wagen verwechselt.... Die helleren Sterne nach rechts sind die Hörner und der obere Stern ist zugleich ein Stern des Vielecks der Auriga oder Fuhrmann mit oberhalb der sehr hellen Capella. Sie ist das ganze Jahr zu sehen (zirkumpolar). Das Rote Kreuz zeigt euch die Position des Kometen Wirtanen an.... Geht sich leicht ins Gesichtsfeld eines 135mm Objektiv's aus. Dann hat man links die Capella rechts am Rand 2 weitere hellere Sterne und etwas in Richtung Capella eben Wirtanan. Bis zum 24.12. wird er dann knapp unter Capella stehen. Es gibt dann noch den hellsten Stern zu sehen, tiefer unten rechts des Orion: Sirus. Der ist nur 10 Lichtjahre weit weg. Da er im Sternbild große Hund steht wird er auch Hundsstern genannt. Wenn er aufging wussten z.b. die Ägypter dass die fruchtbare Nilüberschemmung bevorsteht. Also ein wichtige Anzeiger, der den Wissenden sagte, wo man im Jahr steht. Wie auch die Plejaden, die den Herbst ankündigen und Anfang Sommer wieder verschwinden. Dann gibt es noch einen hellen Stern in etwa zwischen Sirius und Castor und Pollux, der etwas einsame Prokyon im kleinen Hund. Rechts des Orion steht ein unscheinbareres Sternbild das Einhorn / Monocerus beherbergt aber einen tollen sehr großen runden Nebel Rosettennebel. Und etwas oberhalb der Weihnachtsbaumhaufen (steht am Kopf). Hier geht die Wintermilchstraße durch, daher die vielen Nebel. Das Sternbild Krebs ist unscheinbar, aber beherbergt in der Mitte einen sehr schönen offenen Sternhaufen: Praesepe (Futterkrippe). Anhand der Sternbilder des Tierkreiszeichen sieht man wo sich Sonne / Mond und Planeten entlang bewegen (=Eklipitik), denn sie wandern da durch. Das große Sternbild Löwe ist dann schon ein Frühlingssternbild, dessen Hauptstern Regulus ist aber auch sehr hell und später in der Nacht erkennt man das große Sternbild an sich recht gut....
  23. enginiii

    Orionnebel

  24. AKauffmann

    Longfellow Bridge

    Vom Album Alles andere ...

    ... in Boston.

    © Fotos von Sandra & Alex

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung