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48 Ergebnisse gefunden

  1. AKauffmann

    Longfellow Bridge

    Vom Album Alles andere ...

    ... in Boston.

    © Fotos von Sandra & Alex

  2. iamsiggi

    Rosetta Nebel

    Links des Orion durchzieht ja die schwache Wintermilchstraße den Himmel, genau entgegengesetzt dem Zentrum von uns aus gesehen. Etwas links des roten Beteigeuze im Orion findet man auf viele Fotos so einen große rötlichen Fleck: Der Rosettanebel im Sternbild Einhorn. Er diente z.B. als "First Light" des damals größten Teleskop auf dem Mt.Palomar, ein 5m Teleskop, 1947-1975 auch das größte Fernrohr der Welt. Am Himmel nimmt er gut 1 Grad ein, also gut 4x so groß wie der Mond an unserem Himmel. Mit einer Helligkeit von mag +6 gerade nicht mehr mit freiem Auge zu sehen. Am dunklem Himmel aber mit Fernglas schon. Der gesamte Rosettanebelkomplex hat 50 LJ Durchmesser und ist nur 4500 LichtJahre weit weg. Aus dem vielen Gas sind vor 4 Mio. Jahren die Sterne im Zentrum entstanden. Sie treiben das Gas auseinander, so dass diese Lücke mittlerweile 12 LJ groß ist. Die starke Strahlung bringt den Wasserstoff zum Leuchten (rot). Das ganze wurde aus einer Belichtungsserie aus 2017 und Anfang Februar 2019 erstellt. Als Objektiv diente das Samyang 135/2 Es gibt ja mindestens Einen 😉, der sich mal an den vielen Sternen in einem Bild störte, so habe ich jetzt mal die Sterne aus dem Bild entfernt......

    © Siggi's Blog

  3. enginiii

    Orionnebel

  4. Letzte Wochen konnte ich auch meine kleine 72/432mm APO am Orion probieren. Dazu hatte ich eine E-M10.II genommen und eine Serie von ein paar 2 Minuten Belichtungen, aber sehr viel mehr 60 und 20 Sekunden Bilder angefertigt. Der Orion Nebel ist das hellste größte Sternentstehungsgebiet in unsere Nachbarschaft. Die Ausdehnung am Himmel ist mehr als doppelt so groß wie der Mond. Er ist im Zentrum so hell, dass hier an sich die Belichtungen im Sekunden Bereich liegen können, damit man innen die jungen heißen Sterne auch schön sehen kann. Sie und eineige andere bringen ja das Gas zum Leuchten. Selbst die normale Nichtmodifizierte Kamera bekommt da genügen des tief roten H-Alpha Licht ab, dass man da einiges herausholen kann..... Der extreme Helligkeitsumfang macht ihn wohl zu einem der schwierigsten Objekte. Da braucht es auf jeden Fall HDR. Das Problem ist halt, nicht zu sehr übertreiben, denn das innere ist nun mal extrem hell, man will da aber auch etwas zeigen, nämlich innen die Trapezsterne. Dafür kommt einem die Größe schon sehr entgegen. So gibt er wohl in allen Brennweiten etwas her. Das kleine Objekt über dem Großen Orion Nebel (M42) ist der Kleine Orion Nebel (M43) und darüber die Struktur, ist als "running man" bekannt. 1880 war er das erste Deep Sky Objekt (außerhalb des Sonnensystems) das auf einem Foto verewigt wurde. Siegfried

    © Siggi's Blog

  5. enginiii

    Sterne über Grindelwald

    Mit ISO 10.000 geschossen!
  6. Larsessor

    Altes Licht

    Ich habe mich vor zwei Nächten mal getraut den Andromedanebel zu knipsen. Ok, die fotografische Qualtität und Ästhetik lassen wir mal außen vor.... :) Aber immerhin kann ich jetzt sagen, dass ich Photonen aus einer anderen Galaxie auf meinem Sensor eingefangen habe. Die Andromedgalaxie ist 2,5 Mio Lichtjahre von uns entfernt, also astronomisch quasi um die Ecke. Trotzdem: Wir schauen da raus und sehen die Vergangenheit. Keine Ahnung wie es da jetzt aussieht? Als die Photonen, die jetzt auf meinem Sensor ein elektrisches Signal ausgelösst haben losgeflogen sind, übte auf der Erde der Homo hablis gerade den aufrechten Gang... Unglaublich! Wikipedia und andere behaupten übrigens das sich diese Galaxie auf uns zubewegt. Wer also Geduld hat und ein paar Millionen Jahre warten kann, wird sie sicher noch viel besser fotografieren können ;) Aber es gibt auch Grund zur Panik: In 3- 4 Milliarden Jahren wird sie mit der Milchstrasse, also unserer Heimatgalaxie, zusammenstossen. Achso: Einzelbild, keine Nachführung (sieht man an der eierigen Form der Sterne, und auch der Galaxie die sonst flacher wäre) alte EM-1, 45 f/1,8 Belichtung 8sec, ISO 8oo. In Lightroom heftig aufgehübscht. Eingeklinkter 1:1 crop noch stärker bearbeitet und mit PS Elements eingefügt (Das hat dann die exifs geklaut) Eigentlich war die Nacht viiieel zu hell, der tiefstehende Mond und refelektierende Wolken ließen mich zweifeln ob man überhaupt etwas erkennen würde. LG Lars
  7. iamsiggi

    Die Sterne im Winter

    Zur Orientierung am Winterlichem Sternenhimmel: Zu Empfehlen: Wenn es mal klar ist, einfach mit einem möglichst Weitwinkel ein Bild mit 5-10 Sekunden vom Stativ anfertigen und dann in aller Ruhe und Wärme am Computer zu studieren. man erkennt Anfangs nicht alles, aber das was man Erkennt ist dann als Ausgangsbasis um anderes zu finden. Als Orientierung kann man sich Linien, zwischen zwei bekannten Sternen denken und so in etwa an den gesuchten Ort kommen. In der Stadt hat man es leichter, weil man wirklich nur die hellsten Sterne sehen kann, ebenso auf kürzer belichteten Bildern, wo nicht ganz so viele Sterne am Bild sind, denn mit 5-10 Sekunden Belichtungszeit sind am Bild mehr Sterne zu finden, als wir überhaupt mir freiem Auge sehen können. Gerade die sehr auffallenden Sterne die am Winterhimmel stehen machen es leichter, sich da oben zurechtzufinden. Anbei eine Screenshot aus der Freeware Stellarium der die Situation am 22.12. um 22: 00 zeigt. Im Laufe der Zeit sieht man dann diese Sterne immer früher, bis sie dann im Frühling im Westen verschwinden. Wie man sieht: Der Vollmond steht zu Fuße des Sternbilds Zwillinge. Markant sind hier die zwei hellen Sterne: Castor und Pollux. Hat man einen recht dunklen Himmel, kann man die Sterne sehen, die den Körper der zwei bilden. Markant ist ja das große Sternbild des Himmelsjägers Orion. Links oben ist Betelgeuse einer der größten Sterne, ein Roter Überriese. Gegenüber unten rechts des Orion der helle Blaue Riese Rigel. Dazwischen die Gürtelsterne... da sieht man ja immer wieder Bilder der Region. Unterhalb des linken Gürtelsterns Alnitak ist der sehr schwache Pferdekopfnebel. Unterhalb der Gürtelsterne sieht man den Orionnebel.  Rechts ober Orion ist das Sternbild Stier mit seinem hellen orangen Aldebaran auch ein roter Riesenstern. Rechts oberhalb die Plejaden oder 7 Gestirn. Findet man ja auch leicht und werden oft mit dem kleinen Wagen verwechselt.... Die helleren Sterne nach rechts sind die Hörner und der obere Stern ist zugleich ein Stern des Vielecks der Auriga oder Fuhrmann mit oberhalb der sehr hellen Capella. Sie ist das ganze Jahr zu sehen (zirkumpolar). Das Rote Kreuz zeigt euch die Position des Kometen Wirtanen an.... Geht sich leicht ins Gesichtsfeld eines 135mm Objektiv's aus. Dann hat man links die Capella rechts am Rand 2 weitere hellere Sterne und etwas in Richtung Capella eben Wirtanan. Bis zum 24.12. wird er dann knapp unter Capella stehen. Es gibt dann noch den hellsten Stern zu sehen, tiefer unten rechts des Orion: Sirus. Der ist nur 10 Lichtjahre weit weg. Da er im Sternbild große Hund steht wird er auch Hundsstern genannt. Wenn er aufging wussten z.b. die Ägypter dass die fruchtbare Nilüberschemmung bevorsteht. Also ein wichtige Anzeiger, der den Wissenden sagte, wo man im Jahr steht. Wie auch die Plejaden, die den Herbst ankündigen und Anfang Sommer wieder verschwinden. Dann gibt es noch einen hellen Stern in etwa zwischen Sirius und Castor und Pollux, der etwas einsame Prokyon im kleinen Hund. Rechts des Orion steht ein unscheinbareres Sternbild das Einhorn / Monocerus beherbergt aber einen tollen sehr großen runden Nebel Rosettennebel. Und etwas oberhalb der Weihnachtsbaumhaufen (steht am Kopf). Hier geht die Wintermilchstraße durch, daher die vielen Nebel. Das Sternbild Krebs ist unscheinbar, aber beherbergt in der Mitte einen sehr schönen offenen Sternhaufen: Praesepe (Futterkrippe). Anhand der Sternbilder des Tierkreiszeichen sieht man wo sich Sonne / Mond und Planeten entlang bewegen (=Eklipitik), denn sie wandern da durch. Das große Sternbild Löwe ist dann schon ein Frühlingssternbild, dessen Hauptstern Regulus ist aber auch sehr hell und später in der Nacht erkennt man das große Sternbild an sich recht gut....
  8. iamsiggi

    Technisches

    "Astrofotografie ist einfach, aber beliebig vertiefbar......" An sich braucht man ja nur eine Kamera gegen die Nachthimmel richten und abdrücken. Spätestens wenn das Ergebnis dabei nicht den Erwartungen entspricht, merkt man, dass man da den gängigen Automatikfunktionen zumindest unterstützend zu Hilfe kommen muss. Auch wird man schnell feststellen, dass einem die gestalterischen Freiheiten, die einem genügend Licht so lassen, sehr schnell sehr eingeschränkt sind. Es ist nun mal so, dass unsere heutigen Kameras auf Standard Situationen hin getrimmt sind. So ist man dann angehalten, wesentlich mehr von der Technik die ein Foto entstehen lässt, verstehen zu müssen. Man muss nicht alles bis ins Kleinste verstehen, und wer tut das schon, aber zumindest ansatzweise. Zumindest soweit dass man die richtigen Einstellungen an der Kamera vornehmen kann. In weiterer Folge gibt es aber auch das Wissen in die Hand, woran es liegt wenn sich neue Problemzonen auftun, die es zu lösen gilt wenn man weiter kommen will. Eines darf man nicht vergessen: Astrofotografie ist ein weites Feld. Um da gut zu werden, muss man sich jeweils einarbeiten und mit dem Besonderheiten auseinandersetzen. Da wäre das breite Feld der Sonnensystemkörper: Sonne, Mond, Planeten, Kometen, Satelliten und sonstige Erscheinungen. Die Fotografie von Objekten außerhalb des Sonnensytsems läuft unter dem Begriff "DeepSky" und umfasst Sterne, Nebel und Spezialgebiete wie Photometrische und Spektroskopische Beobachtungen. Anfangs ist es ein Kampf an vielen Fronten, man sollt sich auf jeden Fall Zeit gegeben, alles in Ruhe für sich zu erarbeiten. Um Vorwärts zu kommen braucht man jedenfalls einiges an Durchhaltevermögen, aber die kleinen Erfolge treiben einem weiter. Und wie überall in der Fotografie: Will man in eines der Spezialgebiet tiefer eintauchen wird man früher oder später spezielle Ausrüstung brauchen. Ein Gerät für alles gibt es nicht. Jedes hat seine Stärken und Schwächen. In der Astronomie spricht man davon, das Jedes "seinen Himmel hat". Die eingesetzte Hardware dabei ist aber nur ein Teilaspekt, der eine möglichst gute Basis für die notwendige Bildaufbereitung und Bearbeitung schafft. Es gibt zum Glück sehr viele Seite im Internet, die sich mehr oder weniger ausführlich damit beschäftigen und einen guten Überblick bieten. Ich will mich hier eher auf das Notwendigste für die Praxis beschränken und es so einfach wie möglich erklären versuchen. Vielleicht versteht man nicht gleich alles, aber wer sich in der Praxis dann selber dem Thema annimmt, wird später dann mal in der "zweiten Lesung" auch die Feinheiten und deren Auswirkung besser verstehen. Vieles enthält auch die Schlagworte, die sich für weitere Suche mit Suchmaschinen eignen. Beteiligung der anderen Wissenden ist wie immer ausdrücklich erwünscht. Siegfried
  9. Stepko

    S T A R S

    Silhouette und Sterne in einer einzigen Belichtung erstellt. 0 % Photoshop!
  10. iamsiggi

    Zodiakallicht

    Anfang November war ich im tiefen Süden von Ägypten. Als ich mich morgens zum Schnorcheln aufmachte habe ich diese Lichterscheinung das erste mal mit eigene Augen gesehen. So habe ich dann mal ein Ministativ mit zum Strand genommen und das mFT12/2 an die E-PL7 montiert und mit ISO1600 8 kurze Sekunden belichtet. 21 Bilder habe ich dann verrechnet. Dieses Licht ist nicht terrestrischen Ursprungs, sondern das gestreute Licht an dem feinen Staub entlang der "Scheibe" um die Sonne, wo die Planeten stehen. Da der Esoterische Mensch ja da die Tierkreiszeichen (=Zodiak) an den Himmel setzte hat es von daher den Namen. Mit ca 10 Teilchen pro Kubikkilometer von der Größe zwischen 0,001 bis 0,1 mm wird die Staubkonzentration angegeben. Man sieht es hauptsächlich im Herbst vor Sonnenaufgang und im Frühjahr nach Sonnenuntergang. Bei uns wird aber die Lichtverschmutzung meist dazu führen, dass man diesen schwachen Widerschein kaum sehen kann. Siegfried -- "Man sieht nur das, was man weiß...."

    © Siggi's Blog

  11. iamsiggi

    Weihnachtsbaum Haufen (NGC2264)

    Ende Dezember 2016 habe ich ihn mal fotografiert und jetzt neu bearbeitet. Man findet ihn zwischen dem linken oberen, hellen orangen Stern im Orion (Beteigeuze) und weiter links der sehr sehr helle Porkyon als schwacher Stern. Mit Fernglas sieht man mehr. Aber Achtung: Er steht am Kopf - ich hab ihn also um 180 Grad gedreht 🙂 Er nimmt in etwa 2/3 Vollmondgröße am Himmel ein. Es ist ein sehr aktives junges Sternentstehungsgebiet das gerade mal 2600 Lichtjahre von uns weg ist. Die Sterne sind innerhalb der letzten 100.000 Jahre aufgeflammt. Hinter dem Nebel sind noch mehr, aber die sieht man nur im Infraroten. Sie bringen das Gas zum Leuchten. Blaue Gebiete sind Reflexionsgebiete wo das Licht der Sterne nur zu uns reflektiert wird. Oben der "Konusnebel" ist eine Dunkelwolke. Man vermutet, dass die gerade entstandenen Stern in der Spitze da große Staubmassen ausstoßen und durch den Sonnenwind der anderen hellen Sterne weg geweht werden. Wer da mit einem Teleobjektiv versucht, unterhalb des Weihnachtsbaumhaufen (als hier oberhalb des Konusnebel) bekommt man den Rosetta Nebel mit drauf. Dazwischen könnte man auch "Hubbles veränderlicher Nebel finden. Technische Daten: 12x4 Minuten bei ISO800 mit der modifizierten E-PL6 am 800mm Newton. Schöne Weihnachten! Siegfried

    © Siggi's Blog

  12. iamsiggi

    IC342 - die "Versteckte Galaxie"

    In 11 Mio Lichtjahren steht diese Galaxie. Nach Andromeda und Dreiecksgalaxie, die 3. größte am Sternenhimmel (ca. 2/3 Vollmond). Sie wäre auch relativ hell und bekannt, wenn sie nicht hinter der Milchstraße stehen würde. So müssen wir durch den vielen Staub der Milchstraße hindurchsehen, der der Galaxie einen so gelb braunen look verleiht. Man sieht allerdings die viele roten Knoten der Sternentstehungsgebiete. Aufgrund der ungünstigen Lage wurde sie auch recht spät entdeckt, weshalb sie trotz der Größe erst im IC Katalog aufgeführt wurde. Entstanden ist das Bild Anfang Oktober während einer relativ dunklen Nacht. Eine Batterieladung der E-PL6 hat für ganze 4,5 Stunden gereicht jeweils 4 Minuten Belichtungen bei ISO800 zu sammeln. Als Optik war der "Newton ohne Namen" 200/800 (F/4) im Einsatz. Siegfried -- "Man sieht nur das was man weiß...."

    © Siggi's Blog

  13. pit-photography

    Sternenkugel

  14. Susanne_Dus

    Startrails

  15. iamsiggi

    Unser Nachbar mit 135mm

    Zur Herbstzeit werden die klaren Nächte schon wenig, aber vor kurzem war es bis auf etwas hoher Bewölkung für fast eine Stunde relativ klar. Im Herbst zieht unsere Nachbargalaxie, Andromeda oder kurz M31, über den Himmel und Aufgrund der Bekanntheit und der Helligkeit ist sie für jeden Astrofotografen sicher eines der ersten Objekte an denen man sich versucht. Allerdings stellt man dann auch bald fest, dass man durch den extremeren Helligkeitsunterschied zusätzlich kaum mit einer Belichtung auskommt, sondern mehr in Richtung HDR gehen sollte. Aber zum Glück ist es nicht ganz so extrem wie am Orion Nebel, den es im Winter zu sehen gibt, so kann man durchaus aus einem knapper belichteten Bild etwas Nettes erhalten wie man an diesem Bild hoffentlich sehen kann..... Fototechnisch war es relativ einfach: E-M1.II und das Samyang 135/2 bei Offenblende Nachgeführt mit dem StarAdventurer. Belichtet wurde bei ISO640 und jeweils 1 Minute, was praktischer weise ja mit der eingebauten Serienbildfunktion geht. So wurden letztlich dann ca 80 Bilder erhalten und nach löschen der Bilder wo man zu stark die Wolken sehen konnte blieben 47 Bilder für das zusammenrechnen über. Ganz klar war es nicht, denn um die hellen Sterne waren bereits ein Halo erkennbar. Andromeda ist 2,5 Mio Lichtjahre weg, und misst 160.000 Lichtjahre im Durchmesser - also ca 1/3 größer als unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße. Neuerdings wurde herausgefunden, dass sie trotz der Größe nicht wirklich schwerer als die Milchstraße ist... Oben links der große Fleck ist M110 und rechts unterhalb kompakter M32, jeweils Begleitgalaxien von Andromeda, so ca. wie die Magellansche Wolken (nur am Südsternhimmel zu sehen) zur Milchstraße. An dunklen Orten kann man M31 mit freiem Auge verwaschen sehen, mit dem Fernglas wird der Nebelfleck größer, Details wie hier zu sehen sind allerdings nur noch auf den Fotos herauszuarbeiten.... Siegfried
  16. acahaya

    Fake Moonlight

    Die Sterne sind liebevoll ins Bild gepinselt, Model, Landschaft und Wolken sind original. Ich hatte das als DramaticTone JPG fotografiert, das war mir dann aber doch zu heftig, daher habe ich in Photoshop das normal entwickelte RAW zu 50% mit dem Dramativ Tone überlagert. Leider sind beim Export leichte Schärfe-Halos entstanden, im Original sind die nicht drinnen. PS: Auch dieses Bild hat mein Logo als Wasserzeichen.
  17. iamsiggi

    M13 - der große Kugelsternhaufen im Herkules

    Trübes Winterwetter schaffte Zeit und so konnte ich mich älteren Bilderdaten widmen. Im Juli 2017 probierte ich erstmals an 3 verschiedenen Nächten so viel Bilder wie möglich vom M13 - dem großen Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules zu sammeln. Außerdem habe ich gleich zwei verschiedene Belichtungszeiten verwendet in der Hoffnung den relativ großen Helligkeitsumfang besser in Griff zu bekommen. Zum Objekt: Rund um unser Milchstraße sind ja viele Kugelsternhaufen verteilt. Der M13 ist der größte bei uns sichtbare (schon mit Fernglas) und in einem Teleskop ist er auch mit eigenen Augen eines der Objekt der Sonderklasse. Er ist nur 25.100 Lichtjahre weit weg und hat einen Durchmesser von 150 Lichtjahren. Mit mehr als 12 Milliarden Jahren ein sehr altes Objekt, wie viele dieser Kugelsternhaufen. 1974 wurde mit dem großen Radioteleskop in Arecibo eine erste Botschaft der Menschheit dahin gesendet..... Die Rückantwort wird also noch etwas dauern ;-) Technische Daten zum Bildersammeln: Teleskop; Lacerta "Newton ohne Namen" 200/800 (800mm Brennweite F/4) und Kamera E-M1.II In Summe sind an Belichtungszeit 22x4 Minuten bei ISO400 und 21x4 Minuten bei ISO800 zusammengekommen.
  18. Hallo, ich bräuchte mal wieder Tips und Rat. Dieses Bild entstand gestern bei uns am See um 21:52Uhr. Iso 640, Blende 3,5 und 30 sekunden Belichtungszeit. WB: Auto und dem 14-42ez bei 14mm. Gibt es eine Möglichkeit diese Farben hinzubekommen ohne das die Sterne langsam zu strichen werden. Ich könnte zwar 250/Brennweite rechnen, aber komme dann nicht auf diese Farben. Oder muss ich den Kompromiss eingehen? Würde mich über Hilfe Freuen. Bild ist übrigens auf 16:9 beschnitten und tiefen, Kontrast, Dynamik habe ich angeglichen. Farben sind aber soweit original. Mit freundlichen Grüßen Stefan
  19. iamsiggi

    3 Nächte ein Bild - M27

    Vor einem halben Jahr habe ich 3 Nächte am Hantelnebel (M27) zwischen Sternbild Schwan und Adler belichtet. In Summe sind so 78 brauchbare Einzelbilder mit 4 Minuten Belichtungszeit, also 5,2 Stunden in Summe bei ISO800 entstanden. Teleskop war der "Newton ohne Namen" 200/800. Kamera eine Klarglasmodifizierte E-PL6 . Ein UVIRCut Filter ließ dann nur 400-700nm durch. Ohne Modifizierung schneidet die Kamera bei 650nm ab. M27 ist bei uns einer der hellsten und relativ großen Planetarischen Nebel. Von der Größe ist er um 8 Bogenminuten groß - der Mond hat 30 arcmin, unser Auge hat bei einer Winkelminute seine Auflösungsgrenze, Jupiter/Venus kommen fast in diesen Bereich. Die Entfernung beträgt etwas über 1000 Lichtjahre. Ein Stern hat am Ende seiner Lebensdauer einen großen Teil seiner Gashülle abgestoßen. Zurück blieb im Zentrum der mag+14 schwache weiße Zwerg, dessen intensive Strahlung (er hat eine Oberflächentemperatur von über 100.000 Grad) das Gas zum Leuchten anregt: Wasserstoff in rot (bei 656 nm H-alpha) und Sauerstoff bei 501 nm in blau (O-III). Siegfried
  20. MartinH

    Dinopark Kleinwelka

    In den letzten Tagen herrschten ideale Bedingungen für die Astrofotografie-klarer Himmel und Neumond. Bei Kleinwelka (Sachsen) konnte die Milchstraße inklusive eines urzeitlichen Besuchers eingefangen werden.
  21. iamsiggi

    Es läuft.....

    Gegen 22:00 habe ich das Teleskop an eine günstigen Platz im Garten gestellt und verkabelt. Mein Teleskop (Newton ohne Namen, 800mm) ist auf einer AZ-EQ6 Montierung. Die ist gerade noch mobil und trägt eine Menge Gewicht wenn es sein muss. Am Teleskop ist eine E-M1.II mit einem mFT/M48 Adapter am Komakorrektor angeschraubt. Eine sehr stabile Konstruktion. Da der Tubus aus Kohlefaser ist, und der Spiegel aus Pyrex ändert sich so im Laufe der Nacht ein eingestellter Fokus nicht mehr ...einfach bequem :-) Huckepack ist noch die kleine modifizierte E-PL6 mit einem Samyang 135/2 auf einem Neiger angebracht. Rechts das kleine Kasterl ist ein Auto Guider (Mgen). Der korrigiert die Nachführung, denn für minutenlange Fotografie ist die schnelle Ausrichtung nie genau genug hinzubekommen. Dazu ist ein kleiner Kamerakopf auf dem kleinen Sucherfernrohr, und der Guider sorgt dann dafür dass der anvisierte Stern immer am selbe Punkt bleibt. Er besorgt aber auch das Dithering: Dazu wird nach jedem Bild, die Montierung um ein paar Pixel versetzt. Sollte also eine Bildteil auf einem schlechtem Pixel zu liegen kommen, liegt es das nächste mal woanders, wo das Pixel besser ist. Das erhöht nachher die Qualität. Die langläufige Meinung die durch's Netz kursiert, dass man sich auch die Dunkelbilder ersparen kann trifft aber nicht ganz zu.... Und was er noch macht: Er löst mir die zwei Kameras aus. Dazu geht ein 3,5mm Stereoklinkenkabel zu einem Y-Verteiler. Da reduziere ich auf 2,5mm und da stecken die üblichen 2,5mm Fernauslöserkabel mit entsprechendem Gegenstück für die Kamera. Ich belichte meist 4 Minuten pro Bild. Die Kameras sind dann auf Livetime 4 Minuten eingestellt (so kann ich den Fortschritt schnell kontrollieren) Dann speichert die Kamera und so ist beim Auslöser in etwa 10 Sekunden Buffer eingestellt. Das funktioniert dann recht gut. Was fotografiere ich gerade: Das Samyang 135 ist rechts gegen den 1 Stern am unteren Flügel des Sternbild Schwanes gerichtet. Da steht der Schleiernebel Komplex (Cirrusnebel - NGC6960 und NGC6992) Der Stern im Sturmvogel (52 Cyg) ist hell genug, dass man ohne Liveviewerweiterung II darauf Scharfstellen kann. So eine Luxus hat man meist nicht! Man muß bei Linsen immer wieder mal nachstellen, weil sich bei der Temperaturänderung die Schärfe verstellt. Das Teleskop schaut gerade den Iris Nebel (NGC7023)an etwas oberhalb der Kasten des Sternbild Kepheus .... Ein wunderschöner Reflexionsnebel, wo das Sternenlicht in einer Dunkelwolke reflektiert wird. Da habe ich mit selber Konfiguration letztes Jahr im August auch schon 40 Bilder gesammelt ...ich versuche also "nachzulegen" so viel geht. ...und weil es schnell aufzustellen ist, habe ich noch den StarAdventurer mit einer E-M10.II und Olympus 12/2 laufen.... Jetzt ist die Frage: Wie lange hält der Himmel, für Mitternacht sind Wolken angesagt.... Update: Die 12mm Session musste ich beenden -da ziehen Wolken herein, ebenso am Schleiernebel ...die Kameras fotografieren jetzt den Objektivdeckel ;-) (Dunkelbilder). Die Wolke am Iris Nebel hat sich teilweise aufgelöst und mit etwas Glück kann ich weiter brauchbares Material sammeln. Letzt endlich konnte ich dann doch noch bis 2:15 Bilder sammeln, denn dann zog es rasch zu. Solche Nächte habe ich aber selten, meist ist vor oder kurz nach Mitternacht Schluß..... Einiges an Perseiden habe ich übrigens auch gesehen, als ich ab und zu gegen den Himmel schaute.... Siegfried "Carpe noctem"
  22. prince-jamal

    Yucca Stars

    Aufgenommen am 23. Februar 2017 in Queenstown, Neuseeland. Leider hatte ich nicht aufgepasst und noch ISO 800 vom Vortag eingestellt. Hätte es gerne mit einem niedrigeren ISO geschossen, aber bin dennoch sehr zufrieden ^^ , das Rauschen ist für mich persönlich hier nicht erheblich bzw. ausschlaggebend ;) War mein zweiter Versuch in Sachen Live-Composite ... ich habe ca. 1 Std. lang belichtet, bin nachts um 2 Uhr aufgewacht und habe die Kamera aufgestellt ... Zuiko 7-14mm 2.8 ... aufgenommen mit Brennweite 7mm, 30 Sek. bei F/2,8 und Belichtungsdauer ca 58 Min bis 1 Std. Wollte nicht nur Sterne am Himmel sehen, habe nach Motiven gesucht, die ich hervorheben konnte ... daher die Yucca-Palme mittig und das "Gras" an der Seite links. Ansonsten wäre da nicht wirklich viel gewesen. Musste das Foto auch etwas zuschneiden, da man oben rechts beim originalen Foto noch einen Teil vom Haus sieht.
  23. horst

    Nacht auf dem Plattenkogel

    Gestern am Abend mit Bruder Günter unsere neuen Olys ausprobiert! Panorama aus 6 HF Bilder, hatte das Voigtländer Nokton 10,5mm bei Blende 0,95 auf der Kamera!
  24. Ingo

    Sie dreht sich

    Neumond, sternenklarer Himmel, eine alte Bildidee. Viel Zeit. Das alte E-Werk in Cottbus wurde sehr schön restauriert und ist für Liebhaber von Industriekultur eine Freude. Einige Fotos sind dort schon entstanden und man findet immer wieder etwas zu entdecken. Von einem vergangenen Fotoprojekt wußte ich, das der Polarstern über dem E-Werk liegt. Zu gerne hätte ich das Zentrum, also den Polarstern auf die Spitze des Schornsteins gelegt, aber ausgerechnet ein alter Baum verhinderte die freie Sicht und somit musste ich mich mit einem Kompromiss zufrieden geben. Entgegen meiner sonst üblichen Live Composite Aufnahmen vom Himmelszelt, entschied ich mich diesmal für Serien von Einzelbildern. Ich wollte hinterher eine alte Bildidee mit Photoshop umsetzen und das ist nur mit Einzelbildern möglich. Ich wollte den Sternen einen "Warp Effekt" verpassen und zusätzlich noch Sternenpunkte herausarbeiten. Ähnlich einem Bündel Lichtleitkabel, wenn man von oben drauf schaut. 3 Stunden Belichtungszeit, zu je 40 Sekunden. Vorher alle notwendigen Änderungen der Kamera Einstellung notiert und dann vor Ort eingestellt. Also IS aus, Dunkelbild (Rauschminderung - Zahnrad E) aus, u.s.w. Manchmal ist doch noch irgendwas eingestellt und dann ärgert man sich im Nachhinein. Erstaunt war ich über die "Farblosigkeit" der Sterne. Entgegen vorheriger Projekte waren die diesmal schlicht weiß. Woran das liegt? Es ist mir halt besonders aufgefallen. Unter http://www.ingo-teich.de/bilder/sternwerk.jpg ist noch eine "herkömmliche" Bearbeitung der Startrails zu sehen. Da sind dann deutlich mehr Sterne sichtbar, die durch die "Warp" Bearbeitung etwas verloren gehen. Eine lange Serie von 3h ist daher empfehlenswert. Um den Lichtsmog der Stadt zu minimieren habe ich einen Red Enhancer Filter - Hoya RA54 vor dem Objektiv verwendet. Der "Erfolg" ist deutlich zu sehen. Viele Grüße, Ingo.
  25. MartinH

    Schaufelrad Olbersdorfer See

    Erster Versuch Sternenfotografie: OMD-EM10+ M. Zuiko 12-40 mm Pro @12 mm ISO 200, Belichtungszeit 20s, Berlebach Minimax-Stativ Mich würde gerne interessieren wie Ihr Sternenaufnahmen realisiert? Vielleicht taugt das Bild ja zum Best of Titelbilder, wenn nicht wäre ich über jede konstruktive Kritik (Bildgestaltung, Ausführung) dankbar. VG Martin
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