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Fotopraxis: Autorennen mit der E-M1 und dem 50-200

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Am Wochenende war ich erstmalig mit der E-M1 beim Stoppelfeldrennen. Mit dabei hatte ich das 50-200 1:2,8-3,5 ohne SWD nebst MMF-3. Zugegeben, für einen MFT und E-M1 Verwöhnten ist diese Kombination ziemlich wuchtig (und trotzdem noch klein gegenüber der Canon und Nikon Fraktion, die ich ehrlich gesagt etwas bemitleidete ob ihrer Schlepperei). Die E-M1 hatte ich auf mein mittlerweile recht wackliges Stativ geschraubt, das 50-200 vorne dran wurde problemlos gehalten. Beim Stativ hatte ich zwecks Bewegungsfreiheit nur ein Bein ausgefahren. Beim Fotografieren vom Stativ benutze ich grundsätzlich das Display, was für mich eine deutliche Erleichterung gegenüber dem Sucher bedeutet. Beim Rennen hatte ich so die Umgebung viel besser im Blick und konnte schneller auf Situationen außerhalb meines Bildausschnitts reagieren. So stand ich an der Rennstrecke und suchte mir verschiedene Standorte und Perspektiven, von denen ich nun drei vorstellen möchte. Grundsätzlich hatte ich den Autofokus auf AF-C mit Tracking gestellt und die Bildvorschau deaktiviert. Den Bildstabilisator hatte ich abgeschaltet, dafür hatte ich ja das Stativ. Serienbilder habe ich nicht verwendet, da ich das bei Autos nicht für sinnvoll erachte (nur gleichförmige Bewegung, keine Mimik) und sonst in der Bilderflut versunken wäre. Es kamen auch so mehrere hundert Bilder zustande. Situation 1: Mitzieher Für Mitzieherfotos hatte ich die Kamera auf Zeitpriorität, 1/100s und ISO 100 gestellt. Dadurch kamen relativ kleine Blenden zustande, was aber nicht weiter störte, da ja die Unschärfe durch den Kameraschwenk entstehen sollte. Das AF-Tracking funktionierte gut, lediglich unscharfe Elemente im Vordergrund (z.B. Fahnenmasten) verwirrten das Tracking, was etwas nervte. Ausschnitt 100% Gesamtansicht Situation 2: In der Kurve Gleiche Einstellung wie bei den Mitzieherbildern. Ich wollte das Auto im Kurvenscheitel in einem möglichst ruhigen Moment erwischen, was mir manchmal auch gelang. Reifen, fliegender Dreck und andere Autos sollten in Bewegungsunschärfe verschwimmen. Ausschnitt 100% Gesamtansicht Situation 3: Die Gegengerade Am Ende der Gegengerade stand ich und fotografierte die auf mich zufahrenden Autos. Hier war das AF-Tracking stark gefordert, musste es doch mit der Geschwindigkeit der Autos mithalten. Die Kamera war manuell auf größte Blende und möglichst kurze Zeit (1/1000s bis 1/500s, je nach Lichtsituation) eingestellt sowie auf ISO Auto. Damit sollten Autos und Dreck möglichst gut eingefroren werden. Ausschnitt 100% Gesamtansicht Erkenntnisse Der AF-C mit Tracking schien manche Autos mehr zu mögen als andere. Jedenfalls wollte der AF bei manchen Autos einfach nicht scharfstellen, während er bei anderen Autos sich regelrecht festbiss und kaum Ausschuss produzierte. Grundsätzlich funktioniert der AF-C mit Tracking super. Bei Tageslicht kann man ISO Auto bis ISO 1600 getrost verwenden, ohne sich Gedanken über zuviel Bildrauschen machen zu müssen. Das erweitert die Möglichkeiten enorm. Das Fotografieren per Display ist auf dem Stativ einfach genial, das möchte ich nicht mehr missen. Regen und Staub konnte ich gelassen hinnehmen, denn die E-M1 tat es auch. Insgesamt war der Ausschuss geringer als erwartet. Grob geschätzt habe ich ca. 20% der Bilder behalten. Vor einem Jahr hatte ich noch die E-5 mit dem 50-200 dabei. Die E-M1 erscheint mir hier tatsächlich als ein großer Fortschritt gegenüber der E-5, obwohl ich diese Kamera auch schon super fand. Die gesamte Bilderserie gibts hier zu sehen: Stoppelfeldrennen Dibbersen Klasse A Stoppelfeldrennen Dibbersen Klasse B Stoppelfeldrennen Dibbersen Klasse C Stoppelfeldrennen Dibbersen Klassen D, S1 und S2

Gefallen mir, die Bilder. So Veranstaltungen machen einfach Laune, besonders wenn man dann solche BIlder mit nach Hause bringt. Das der AF manche Autos nicht mag, kenne ich von einer Motorradveranstaltung. Mir ist es nicht gelungen eine Harley mit orangenem Tank (Fahrer oranger Helm) zu fotografieren. Alles unscharf. Ansonsten, kleines Besteck, grosse BIlder. Gut gemacht Andreas

Sehr schöner bericht und tolle bilder! Solche persönlichen Erfahrungen sind mehr wert als sämtliche theoretische tests. Danke! Gruß christian

  • 3 weeks later...
 zackenschaf said:
Vor einem Jahr hatte ich noch die E-5 mit dem 50-200 dabei. Die E-M1 erscheint mir hier tatsächlich als ein großer Fortschritt gegenüber der E-5, obwohl ich diese Kamera auch schon super fand.
Kann ich nicht bestätigen, nie hatte ich mit der E5 solche Fokosprobleme wie mit der EM1. (an FT Pro und TopPro), ob bei Radrennen, Ballsportarten oder Motocross ... mit der E5 kein Problem ... wenn die Lichtverhältnisse mal etwas schlechter werden und bei wenig strukturierten Motiven (Wildlife in freier Wildbahn) ist der AF der EM1 nahezu nicht zu gebrauchen. Da muss man eben auch mal unter Bäumen (Schatten) plötzlich und schnell reagieren, und da pumpt sich der AF "zu tode". Da ich öfters mit Kollegen in Kanada unterwegs bin, die aber N´s und C´s haben, habe ich bei denen derartiges Pumpverhalten nicht bemerkt. Zum Glück hab ich immer die E5 noch dabei, da rauschts dann halt mehr aber das ist für mich nicht so schlimm, da ich nicht an Wettbewerben teilnehme. LG Peter
  • Author
 PeterWuttge said:
wenn die Lichtverhältnisse mal etwas schlechter werden und bei wenig strukturierten Motiven (Wildlife in freier Wildbahn) ist der AF der EM1 nahezu nicht zu gebrauchen.
Wie schon öfter hier berichtet wurde, muss man sich in den AF der E-M1 zum Teil neu einarbeiten, wenn man den AF einer DSLR gewohnt ist. (Wobei ich dir nicht unterstellen will, dass du das nicht gemacht hast. Es ist aber für mich eine wichtige Erkenntnis.) Da ist z.B. das Verhalten "farthest is best" statt des gewohnten "nearest is best" zu beachten. Das hat bedeutende Auswirkungen darauf, was sich gut zum Fokussieren eignet und was nicht. (Wenn strukturierter Hintergrund im Fokusbereich hindurchscheint, ist das problematisch.) C-AF und S-AF verhalten sich sehr unterschiedlich, so dass die falsche Wahl des Fokusmodus viel größere Auswirkungen haben kann als bei DSLRs. Ein statisches Objekt z.B. mit C-AF plus Tracking fokussieren zu wollen wird meistens schief gehen, das funktioniert einfach nicht. Umgekehrt ist aber S-AF auch kein Allheilmittel. Das Tracking beim C-AF ist schlichtweg genial, allein die Tatsache, dass der Fokusbereich mitwandert ist eine gigantische Erleichterung. Das ist in diesem Maße bei den DSLRs mit ihren festen Fokusfeldern z.B. nicht möglich. Ein direkter Vergleich zwischen E-5 und E-M1 wäre sicher interessant, aber subjektiv empfinde ich die Ergebnisse der E-M1 bei den Stoppelfeldrennen besser als jene der E-5, mit der ich letztes Jahr mehrere Rennen fotografiert habe (beide mit dem 50-200 ohne SWD). Da bin ich z.B. bei den Mitziehern noch verzweifelt.
  • 8 months later...

Noch bin ich mir nicht sicher, aber glaube, dass die Probleme mit und ohne Spiegel dadurch entstehen, dass man bei der E-5 die entstehende Situation voraussehen muß um rechtzeitig den Auslöser zu betätigen. Bei der E-M1 wartet man mit dem Auslösen, da der elektronische Sucher das Sucherbild mit einer Verzögerung anzeigt, vielleicht zu lange! Viele Grüße Burghard

Der oft gemachte Vergleich mit einer DSLR hinkt - zumindest für Dinge wie Auto- Pferderrennen etc - ein wenig, denn mit einer guten DSLR hat man nicht annähernd die Komplikationen, die bei der M1 oder den kleineren Modellen auftauchen. Entweder C-AF einstellen, oder (bei Canon zumindest) eine Variante, die nur reagiert, wenn sich das Objekt bewegt, und schon gibts keine Probleme mehr. ob Autos auf einen zukommen, oder ob man mitziehen will, das geht mit einer Einstellung ohne Nachdenken. Und dies selbst mit meiner 2005 gekauften, ersten Canon 5D (3 Bilder/Sek). Bei der alten 7D auch mit 8 Bildern/Sek. Möglicherweise ist da die stets als Stärke gepriesene Schnelligkeit des AFs der M1 auch eine Schwäche: Dass man einfach nicht mit einer einzigen der angebotenen AF-Lösungen glücklich werden kann, sondern beide kombinieren muss. Selbst ein geschickter Profi wird mit diesem System vermutlich nie ein Bundesligaspiel fotografieren wollen (hat mir ein Fußball-Fotograf bestätigt, der privat aber E-M5 fotografiert). Die E-M1 ist da wie das vielgerühmte Talent, das alles hat, um ein Star zu werden. Irgendwan muss aus dem Riesentalent M1 ein Star werden, der solche Probleme (mit den zwei AFs) durch eine automatische Kombination zu lösen weiß. Dann wirds ne geniale Kamera sein. Vielleicht ja schon bei einer Mk II !!!!! Wenn nicht: Nichts ist schlimmer, als im fortgeschrittenen Alter zu sterben und als "Riesentalent" im Nachruf gepriesen zu werden. Trotzdem ist die M1 eine tolle Kamera CF Die eingestellten Beispielfotos gefallen mir übrigens sehr. Nur: eine Ausschussquote von 80 Prozent wäre für einen Profi erheblich zu hoch. Ich habe am Wochenende Springreiten fotografiert und fast 50 Prozent Ausschuss gehabt. Darunter entscheidende Situationen. Eindeutig zuviel. lg cf

  • Author
 christianfuerst said:
[...] denn mit einer guten DSLR hat man nicht annähernd die Komplikationen, die bei der M1 oder den kleineren Modellen auftauchen.
Nach vielen Jahren des Fotografierens mit DSLRs ist es für mich genau umgekehrt: mit der E-M1 ist das Fotografieren technisch gesehen unkomplizierter geworden.
 christianfuerst said:
Möglicherweise ist da die stets als Stärke gepriesene Schnelligkeit des AFs der M1 auch eine Schwäche: Dass man einfach nicht mit einer einzigen der angebotenen AF-Lösungen glücklich werden kann, sondern beide kombinieren muss. Selbst ein geschickter Profi wird mit diesem System vermutlich nie ein Bundesligaspiel fotografieren wollen (hat mir ein Fußball-Fotograf bestätigt, der privat aber E-M5 fotografiert).
Meiner Meinung nach fehlt vielen altgedienten DSLR-Fotografen einfach die Flexibilität oder auch die Fähigkeit, sich auf ein neues System einzustellen. Die denken, sie könnten mit einer E-M1 fotografieren wie mit ihren DSLRs. Diese Einstellung ist naiv.
 christianfuerst said:
Die eingestellten Beispielfotos gefallen mir übrigens sehr. Nur: eine Ausschussquote von 80 Prozent wäre für einen Profi erheblich zu hoch.
Das hast du falsch verstanden. Ich schrieb, dass ich ca. 20% der Bilder behalten habe. Das hat nichts mit Ausschuss zu tun. Ich siebe die Bilder in mehreren Durchläufen und lösche gnadenlos z.B. auch technisch einwandfreie Bilder, wenn sie mir nicht gefallen und/oder wenn sie redundant sind. Selbst wenn alle Bilder technisch perfekt wären, würde ich nur einen geringen Teil davon behalten und die meisten wieder löschen. Die Bilderfluten sieht sich ohnehin kein Mensch jemals an, wozu soll ich damit zumüllen?!

Ich gehe auch des öfteren zum Stoppelcross, aber den AF Tracking habe ich nie benötigt, denn er scheint mir dafür auch nicht geeignet, ich nutze ihn aber auch nie um es genauer zu sagen. Entweder halte ich mit AFS und 1/60-1/80sec drauf und ziehe mit, dann aber natürlich in Serienbildmodus. Oder wenn die Autos auf mich zukommen, im C-AF Betrieb ca. 1/1000sec, ich hatte letztens selbst mit dem Pana 100-300mm und dem C-AF wirklich eine gute Ausbeute. P.S. Ich hatte mir zum Mitziehen auch mal eine Einbeistativ gekauft, seit ich die E-M1 habe, bleibt dieses zu Hause, ich stelle den Stabi auf horizontale Stabilisierung was sehr sehr gut funktioniert, das Einbeistativ schränkt ein für bestimmte Perspektiven einfach zu doll ein. Viele Grüße Jan

Wenn ich darf, hier mal ein paar Beispiele von meinem letzten Stoppelcross Rennen, die Bilder sind natürlich verkleinert. Leider war zu der Zeit mein 40-150mm beim Service.... Die Bilder sind mit dem pana 100-300mm und die Mitzieher mit dem 60er Sigma und dem 12-40mm entstanden Viele Grüße Jan

Das AF-Tracking funktionierte gut, lediglich unscharfe Elemente im Vordergrund (z.B. Fahnenmasten) verwirrten das Tracking, was etwas nervte.
Welche Einstellungsstufe hast Du für die C-Af-Sperre verwendet? Gruß Uli
  • Author
 Janer said:
Wenn ich darf, hier mal ein paar Beispiele von meinem letzten Stoppelcross Rennen, die Bilder sind natürlich verkleinert.
Besonders die Mitzieher sehen wirklich klasse aus. Bei derart langen Belichtungszeiten habe ich immer große Probleme, das Fahrzeug sauber zu verfolgen. Ich denke, ich werde hierbei doch mal die Serienbildfunktion nutzen. @Christian: das Bild im Anhang sieht für mich aus wie eine Kombination aus Fehlfokus (auf die Anzeigetafel) und "Kameraverriss". "man müsse beim AF mit dem kleinen mittleren AF-Feld arbeiten." - das halte ich für ein Gerücht. Die Größe des AF Feldes sollte passend zum Motiv gewählt werden (kleiner ist hierbei nicht immer besser), wo das Feld liegt ist für die AF Leistung meines Wissens vollkommen egal. Ich würde aber tatsächlich immer Einzelfeld-AF verwenden.

Problem beim Feldsport ist einfach noch die Freistellung. Da muss erst noch eine Linse freistellungsanalog z.B. zum Canon 300 f 2.8 her.

@alle: Liebe Leute, ich hab schon eingeräumt, dass ich für die meisten fehler mich selbst verantwortlich mache. So zB die Verwendung des Neuner-Feldes für den C-AF. Ich habe eben eine Serie analysiert, auf der Pferd und Reiterin durchgehend unscharf sind, aber die Schärfe scheint HINTER den beiden zu liegen, versteckt an einer Bande im Hintergrund. Allerdings offenbar mit leichter Verwacklung. Wie das möglich ist, ist mir nicht klar. Der Freund, der mich zur Olympus gebracht hat, meinte, man müsse beim AF mit dem kleinen mittleren AF-Feld arbeiten. Stimmt das? Und wenn, gilt dies auch für S-AF? @ Reinhard: Die Sache mit dem Stativ wäre bei anderen Gelegenheiten sicher okay gewesen. In diesem Fall gings aber nicht, da man sich beim Derby in der Mitte des Parcours auf engem Raum ständig um 360 Grad drehen muss und es da vermutlich zu Schlägereien mit den Kollegen kommen würde, die mit ihren langen Super-Teles ständig kollidieren würden. Interessant der Hinweis hier auf die Verwendung des horizontalen Stabis: Und hier die Frage: Ist es möglich, ein My-Set zu bauen, in dem der C-AF mit horizontalem Stabi arbeitet, aber eben ausschließlich für dieses My-Set, während unter anderen Bedingungen der Stabi ausgeschaltet bliebe? Ich habe den Stabi bei C-AF ausgeschaltet Herzlichen Dank für Eure Hinweise CF

Ich denke, ich werde hierbei doch mal die Serienbildfunktion nutzen.
??? Wie sonst, ohne... Grüße Wolfgang

@zackenschaf, beim Mitziehen muss man einfach auf Dauerfeuer stellen, denn wenn du nur ein Bild machst, wird man oft eines haben welches unscharf ist. Man muss da üben üben und nochmals üben, irgendwann kann man die Geschwindigkeit je nach Sportart abschätzen und dann gleichmäßig mit zugehen! Der H genaue Sitz des Fokus ist hier nicht ganz so wichtig, denn durch die lange Verschlusszeit ist die Blende eh meist so weit geschlossen, dass man eine extrem weite Tiefenschärfe hat, für scharfe abgebildete Autos ist einfach die Mitziehgeschwindigkeit verantwortlich. P.S. Und probiere es ruhig mal, den Stabi für die horizontale Ebene arbeiten zu lassen. Viele Grüße Jan

Ich habe eben eine Serie analysiert, auf der Pferd und Reiterin durchgehend unscharf sind, aber die Schärfe scheint HINTER den beiden zu liegen, versteckt an einer Bande im Hintergrund. Allerdings offenbar mit leichter Verwacklung. Wie das möglich ist, ist mir nicht klar
Hallo Christian Mit welchem Objektiv und welcher Belichtungszeit ist das fotografiert? Hier wäre auch die Möglichkeit gewesen auf das Hinderniss Manuel scharf zu stellen und im Serienmodus zu fotografieren. Bei solchen Bilder ist die Zeit für den AF recht kurz. Den Stabi schalte ich schon nur wegen dem ruhigen Sucherbild ein. Grüsse Markus

Meine Erfahrung ist die, dass wenn der AF mal scharfgestellt hat und sich auf einer Kontrastkante festgebissen hat, die Serie durchgerattert werden kann (dabei das AF-Feld schön auf dem Punkt halten). Lg Daniel

 christianfuerst said:
Liebe Leute, ich hab schon eingeräumt, dass ich für die meisten fehler mich selbst verantwortlich mache. So zB die Verwendung des Neuner-Feldes für den C-AF. Ich habe eben eine Serie analysiert, auf der Pferd und Reiterin durchgehend unscharf sind, aber die Schärfe scheint HINTER den beiden zu liegen...
Mir ist nicht ganz klar, wieso Du hier den C-AF genutzt hast, genausowenig wie ich die Wahl des 9er-Feldes nachvollziehen kann. Auf das Hindernis scharfstellen und bei schneller Serie abdrücken hätte mit ziemlicher Sicherheit bessere Ergebnisse gebracht. Gut, ich verwende die E-M10, die über keinen wirklich zuverlässigen C-AF verfügt, von da her bin ich von vorneherein eingeschränkt, was aber mitunter auch seine Vorteile haben kann. Mein Eindruck ist jedenfalls, dass man sich auch bei der E-M1 durchaus überlegen sollte, ob der C-AF in der jeweiligen Situation wirklich sinnvoll ist. Hier war er das eher nicht, würde ich sagen... HG Sebastian PS: Ein Beispiel für S-AF mit schneller Serie und kleinem Fokusfeld habe ich angehängt. Gut, 75mm, dafür f/2,5, der Unterschied in der Schärfezone dürfte jetzt nicht wahnsinnig groß sein...
 photobern said:
Hallo Christian Mit welchem Objektiv und welcher Belichtungszeit ist das fotografiert? Hier wäre auch die Möglichkeit gewesen auf das Hinderniss Manuel scharf zu stellen und im Serienmodus zu fotografieren. Bei solchen Bilder ist die Zeit für den AF recht kurz. Den Stabi schalte ich schon nur wegen dem ruhigen Sucherbild ein. Grüsse Markus
Hallo Markus Die Bilder wurden mit dem 2,8/40-150 plus 1,4 fach Konverter aufgenommen, von dem ich inzwischen vermute, dass er das AF-System etwas verlangsamt. Die Belichtungszeit dürfte um die 1/320 Sekunde gelegen haben. bei ISO 400 (genaues kannst Du dem EXIF entnehmen. Was den Stabi angeht: Der war ausgeschaltet, obwohl mir heute ein Techniker von Olympus sagte, dass das eigentlich NICHT nötig sei. Interesant ist, dass hier im Forum die unterschiedlichsten Meinungen darüber bestehen, mit welchem AF-Feld man am besten arbeitet. Ich habe heute ein paar Tests mit dem 12-40/2,8 PRO gemacht. im WW-Modus mit dem kleinen AF-Feld. Das funktionierte zwar recht gut, doch ist das angezeigte Feld so klein, dass es sauschwer sein dürfte, bei sportlichen Aktivitäten das Ding im angepeilten Ziel zu halten. Und was das scharf stellen auf das Hindernis angeht: Das war die gute alte Schule in der Zeit vor dem AF. Hier aber schon deshalb nicht praktikabel, weil man die Reiter bei so einem hochrangigen Turnier wie dem Derby kontinuierlich mit der Kamera verfolgt, falls etwas Bild-wichtiges passiert. lg Christian
Die Bilder wurden mit dem 2,8/40-150 plus 1,4 fach Konverter aufgenommen, von dem ich inzwischen vermute, dass er das AF-System etwas verlangsamt. Die Belichtungszeit dürfte um die 1/320 Sekunde gelegen haben. bei ISO 400 (genaues kannst Du dem EXIF entnehmen
Hallo Christian Danke für deine Antwort. Ich habe mit dem 40-150 und MC 14 sehr ähnliche Probleme, ich hatte die Kamera im Verdacht, sie war bei Olympus zur Kontrolle. Ich habe drei Verschiedene Konverter am Objektiv gehabt und mit keinem war das Ergebniss zufrieden. Meine Kombination werde ich einschicken und hoffe das es Abgestimmt werden kann. Ohne MC 14 bin ich sehr zufrieden mit dem Objektiv. Grüsse Markus
 baschdl said:
Mir ist nicht ganz klar, wieso Du hier den C-AF genutzt hast, genausowenig wie ich die Wahl des 9er-Feldes nachvollziehen kann. Auf das Hindernis scharfstellen und bei schneller Serie abdrücken hätte mit ziemlicher Sicherheit bessere Ergebnisse gebracht. Gut, ich verwende die E-M10, die über keinen wirklich zuverlässigen C-AF verfügt, von da her bin ich von vorneherein eingeschränkt, was aber mitunter auch seine Vorteile haben kann. Mein Eindruck ist jedenfalls, dass man sich auch bei der E-M1 durchaus überlegen sollte, ob der C-AF in der jeweiligen Situation wirklich sinnvoll ist. Hier war er das eher nicht, würde ich sagen... HG Sebastian PS: Ein Beispiel für S-AF mit schneller Serie und kleinem Fokusfeld habe ich angehängt. Gut, 75mm, dafür f/2,5, der Unterschied in der Schärfezone dürfte jetzt nicht wahnsinnig groß sein...
hallo baschdl, für meine zwecke wäre das arbeiten mit einer schärfezone keiune lösung gewesen, da ich ja jeden reiter auf dem parcour mit der kamera verfolgen musste. und das geht eben nur mit af. und warum sollte ich darauf verzichten, wo der doch überall im m1-lager so angepriesen wird??? gut, das mit den 9 af-feldern war auch ein ergebnis der im forum etwas durcheinander laufenden meinungen. aber ich denke, das war nicht das problem. denn der af hat nie gepumpt etc, sondern schlicht versagt. wie gesagt, könnt auch der tc 14 gewesen sein

Ach Reinhard, nicht schon wieder! Ich habe mich gestern mit einem kompetenten Mann von Olympus-Hamburg unterhalten, der ein technisches Problem absolut nicht ausschließen wollte (die Kamera ist inzwischen auch wegen eines anderen Problems in der Werkstatt), und auch hier im Forum wurden Verzögerungen beim AF berichtet. Im übrigen sagst Du doch eigentlich folgendes: Mit der EM1 muss man üben und üben und üben, bevor man mit ihr AF fotografieren kann. Ich finde die Äußerung schon sehr interessant. lg CF PS das ändert nix daran, dass es eine tolle Kamera ist!

Reinhard, Deine Darstellungen weit über die Grenze des Erträglichen hinaus. Ich fotografiere seit nun 40 Jahren Sport und zwar sehr viele verschiedene Sportarten. Und dies mit unterschiedlichen Kameras. Und mit KEINER musste ich mich beim Kamerawechsel hinstellen und "üben". Man lernt eine Kamera zu bedienen. Wenn man Glück hat, intuitiv) und dann fotografiert man damit. Es ist absolut lächerlich zu erwarten, dass ein Mensch, der seine Brötchen mit dieser Arbeit verdient, erst einen Kurs besuchen und "üben" muss, um sein Handwerkszeiug zu verstehen aber nun schluss mit diesem unsinn. ich steige aus dieser Diskussion aus, da sie ja nur in Beleidigungen und Unterstellungen kulminiert. CF

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