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E-3 und FL50-R - evtl. Problem mit TTL ??


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Hallo Olympus Fan´s. Ich bin mir etwas Ratlos und zwar geht es um meine E-3 und dem dazugehörigen Blitz, dem FL50-R. Da dieser ja auch die TTL Messung kann, bin ich nun etwas verwirrt. Denn fast immer ist es so, wenn ich Blitze, das meine Biler bzw. das Objekt oder Person überbelichtet sind. Bzw. aber der Hintergrund dunkel und flau erscheint.. Eigetlich sollte der TTL ja die perfekte Blitzmenge errechnen oder sehe ich das falsch ?? Einstellung zur Belichtung stehen auf normal.. Ich abe leider keine Vergleiche an Bildern, wie diese MIT und OHNE TTL Messung aussehen sollten. Daher bin ich mir doch etwas unsicher, ob das Gerät defekt ist oder nicht. vielleicht kann mir ja jemand ein paar Beispiele zeigen, die ich nachfotografiern könnte in ähnlicher Weise und diese dann Vergleiche kann.. Viele Grüße Littlegideon

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Das Problem, das Du da beobachtest, liegt in der Natur des Lichts. Die Beleuchtungsstärke nimmt im Quadrat der Entfernung ab – wenn Du direkt blitzt, ein Vordergrundobjekt hast und einen Hintergrund, dann wird der Hintergrund zwangsläufig weniger hell ausgeleuchtet als der Vordergrund. Wenn der Vordergund zu hell wird, hilft zumindest dagegen die Blitzbelichtungskorrektur. Für eine gleichmäßigere Ausleuchtung z.B. von Räumen dagegen braucht man andere Beleuchtungstechnik; bei geeigneter Raumbeschaffenheit (weiße Decke) hilft z.B. mitunter schon der Indirektblitz gegen die Decke. Grüße, Robert

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 Littlegideon said:
Denn fast immer ist es so, wenn ich Blitze, das meine Biler bzw. das Objekt oder Person überbelichtet sind. Bzw. aber der Hintergrund dunkel und flau erscheint.. Eigetlich sollte der TTL ja die perfekte Blitzmenge errechnen oder sehe ich das falsch ??
Das ist ein ganz normales Phänomen! Je kleiner der Anteil an der FLÄCHE des gesamten Motivs Dein sich im Vordergrund befindliches Motiv hat - desto mehr wird des Überbelichtungen geben. Das ist prinzipiell bei TTL und Auto-Modus über den externen Lichtsensor des Blitzgerätes so. Wenn Dein Motiv sich komplett in einer Ebene befindet (Du fotografierst eine Graffiti-Wand) wir die Belichtung wahrscheinlich passen. Da bleibt letztlich nur der Griff zum Blitz-Belichtungs Korrektur-Rädchen. Eine gleichmäßige Ausleuchtung von Vorder- und Hintergrund ist bei frontalem Blitz mit nur einer Blitzquelle nicht möglich - prinzipiell wird es nach dem Abstands-Quadrat-Gesetz immer einen Abfall der Lichtintensität nach hinten geben. Es gibt Kamerasysteme (früher Minolta) und aktuell NIkon, wo auch die am Objektiv eingestellte Entfernung in die Berechnung der Blitzleistung mit einfließt - dadurch treten die von Dir beschriebenen Effekte oft nicht so stark auf. Eine weitere mögliche Quelle für Fehlbelichtungen liegt im Reflexionsverhalten des Motivs: Eine weiße Wand wird ohne Belichtungskorrektur eher grau als weiß wirken, ein schwarzer Samtvorhang viel zu hell. Letztlich musst Du durch Erfahrung ein wenig ein "Händchen" und Erfahrung dafür entwickeln, wann Du um wie viel die Belichtung korrigieren musst! LG Olyver Keine Sorge - Dein Blitz ist nicht defekt!
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Meine Vorredner haben Dir ja schon die technischen Zusammenhänge erläutert. Damit Du jetzt schnellstmöglich eine erste Verbesserung Deiner geblitzten Bilder erlebst, stell den FL-50 R doch mal auf TTL im RC-Modus, die Kamera auch. Wie das genau geht steht im Handbuch beschrieben. Dann platzierst Du den Blitz frei im Raum. Zwischen Dir und dem Motiv, etwas seitlich vor dem Motiv. Den Blitzkopf schwenkst Du so nach oben, dass er hauptsächlich an die (hoffentlich weiße) Decke blitzt. An der Kamera noch den eingebauten Blitz aufklappen. Mach jetzt nochmal Deine Aufnahme. Das Ergebnis müsste deutlich besser aussehen als vorher. Ab hier helfen dann verschiedene Techniken der Lichtführung und des Formens von Blitzlicht weiter (Reflektoren, Durchblitzschirme, Softboxen etc.). Darüber gibt es sehr gute Online-Tutorials (Stichwort: strobist oder Garry Fong), aber auch Workshops bei geübten Fotografen und sogar Bücher. Herzliche Grüße, Dieter

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Hallo! Um störende Einflüsse der Belichtungsautomatik zu eliminieren schlage ich vor, dass du die Belichtung auf Modus "M" und Zeit bzw. Blende auf 1/125 f8 oder f5,6 stellst. Mit diesen Parametern sollte die TTL Automatik für Portraits in üblichen Wohnräumen (Entfernung 2-3m, Raum lesehell beleuchtet) saubere Ergebnisse liefern. Wenn der Raum dunkel ist, das Hauptmotiv näher oder wenig bildfüllend etc. überschreitet das Szenario die Annahmen der TTL Steuerung. Dann ist es Zeit zu korrigieren oder gleich manuell zu arbeiten. Ein Blitz macht etwas Licht und in der Regel einen brutalen Schatten. Mehrere Blitze schaffen spannendes Licht und (wenn man nicht sehr vorsichtig ist) viele Schatten. Blitzen erfordert Übung. Viel Übung. Da musst du einfach durch. Meiner Erfahrung nach steigt der Lerneffekt mit reproduzierbaren Ergebnissen. Die erreichst du optimal wenn du statische Objekte fotografierst (vom Stativ aus, auch Blitze fix montiert) und alles manuell einstellst. So kannst du die Wirkung der Einstellungen optimal ausloten. Helge ;-)=)

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Danke für eure Antworten, ich werde die Ratschläge einmal ausprobieren. Bis jetzt habe ich das Blitzgerät immer direkt auf dem Steckschuh der Kamera gehabt und da ist mir das eben aufgefallen und die meisten Bilder sind einfach nicht brauchbar geworden.. Gesichter sind überstrahlt und alles andere ist einfach zu dunkel. Bei Blitzen an die Decke sieht es anders aus, aber es sit ja nicht immer eine Decke die Reflektiert vorhanden bzw. der Raum ist einfach dann grösser... Oder aber im Outdoor gegen Dämmerung. Ohne Blitz schönes Licht, nur eben evtl. verwackelt wenn es ohne Stativ ist. Mit Blitz dann ist zwar das Motiv bzw. die Person angeblitzt, alles andere verschwindet aber in der Dunkelheit.. Und hier dachte ich, das TTl greift und das einigermaßen hinbekommt.. VG Littlegideon Wie ihr schon sagtet, Blitzen ist eine Kunst..

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Hallo Littlegideon, noch ein Tipp: Sowohl die Verschlusszeit der Kamera als auch die ISO-Einstellung beeinflussen die Reichweite des Blitzes proportional zur Arbeitsblende. Bei indirektem Blitzen (über Seitenwand oder Decke), der längstmöglichen Belichtungszeit und ISO 200 + (auch wenn man sich natürlich generell um kleinere ISOs bemüht) dürften entferntere Motive im Raum gleichmäßiger ausgeleuchtet werden - abhängig von der Brennweite. Gruß, Ulf.

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