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Sony A7RII - Funktionstechnik sehr ähnlich E-M1

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Wenn man sich das Innenleben der neuen Sony ansieht, so stechen 2 Features heraus: der Hybrid-AF, ähnlich em der E-M1 und der 5-Achsen-Stabilisator, wiederum ähnlich dem der neuene OM-Modelle. Die neue AF-Steuerung wird besonders im Verein mit einem dafür konstruierten Adapter (Metanones o.ä. ) für eine erhebliche Beschleunigung des AF besonders mit Canon-EF-Objektiven sorgen, was in Anbetracht der großen Verbreitung dieser Objektive interessant sein wird. Sony erschließt sich so nun noch besser den Zugang zum größten Objektiv-Angebot derzeit. Ich frage mich, ob diese beiden Features nicht von Olympus stammen, möglicherweise noch von dem Aktien-Deal der letzten Jahre. Wenn dem so ist, hätte Oly auf lange Sicht einen ziemlichen Bock geschossen. In jedem Fall wird diese neue Superkamera den System-Kamera-Marktführer Sony nochmals weiter pushen, was auch zu Lasten von Oly gehen wird. Ein Positivum bleibt bei Oly: dank der kleinen Festbrennweiten erhält man ein schönes, leichtes System, während die Sony mit Objektiv nur in günstigen Fällen unter 1,5 kg wiegt. Horst

Sony stellt da etwas vor, was C* und N* angreift, denke ich. Für mFT spricht, wie Du, Horst, schon sagst, das leichte, kompakte System (wenn man die Objektive und nicht nur das Gehäuse betrachtet).

Der Verschluß ist sogar auf 500.000 Bilder ausgelegt. dazu noch so ein herrlicher Kleinbildsensor. Das ist ja zum Foolformaten, ferflixt noch mal! Aber Olympus bringt auch was neues. Einen Quantensprung der Bildereinfangkunst. Das die neue Olympus kommt weis ich, bloß wann leider noch nicht...

 Panomatic said:
Der Verschluß ist sogar auf 500.000 Bilder ausgelegt. dazu noch so ein herrlicher Kleinbildsensor. Das ist ja zum Foolformaten, ferflixt noch mal! Aber Olympus bringt auch was neues. Einen Quantensprung der Bildereinfangkunst. Das die neue Olympus kommt weis ich, bloß wann leider noch nicht...
In der Wartezeit kannst du ja Deine fotografischen Künste mit Deiner jetzigen Kamera ausbauen nach dem Motto "Neue und bessere Kameras machen noch lange keine besseren Bilder, wennn sich hinter dem Okular nichts ändert" LG Karl
 HKO said:
Wenn man sich das Innenleben der neuen Sony ansieht, so stechen 2 Features heraus: der Hybrid-AF, ähnlich dem der E-M1 und der 5-Achsen-Stabilisator, wiederum ähnlich dem der neuene OM-Modelle...
Ich bin nur froh, dass ich nicht der einzige "technische Depp" bin, der immer wieder daraufhinweist, dass ein Körper im Raum nur 3 Achsen hat, aber 6 Freiheitsgrade. Und habe gerade mit Befriedigung die Seite 88 von c't Digitale Fotografie Spezial 2015 gelesen. Gruß, Hermann P.S. ... und ausserdem, dass geradlinige Verwacklungen/Verschiebungen entlang der Achsen sich meist nicht sichtbar negativ auswirken, was ich auch schon mal bei Betrachtung des Stabis der PEN geschrieben habe (laut c't "nur bei großem Abbildungsmaßstab"). Die wesentlichsten Verbesserungen von Modell zu Modell werden m.E. meist durch Optimierung der Stabi-Regelparameter erzielt und nicht durch Hinzufügen neuer Freiheitsgrade. Davon abgesehen, halte ich den Olympus-Stabi für besser als den der Sony.

Die Sony A7 RII hat neben Hybrid-AF und 5-Achsen Stabi auch 42MP Auflösung! Geht nach der D800/D810 und dieser 50MP-Canon jetzt das Pixel-Rennen in eine neue Runde? Welche Objektive sind für die Nutzung an diesen Gehäusen vorgesehen? Zeiss Otus 1.4/55 und 1.4/85 halte ich für sinnig, aber die kosten auch entsprechend viel Geld. Da sehe ich letztlich neben dem Gewicht noch ein zweites Positivum für Olympus: den Preis! Harmonisch aufeinander abgestimmte Gehäuse/Objektivkombinationen gibt es bei Oly deutlich günstiger. Viele Grüße, Rafael

Wenn bei KB der KB-Vorteil ausgekostet werden soll, dann dürfen die Objektive nicht lichtschwächer als bei mFT und bei Offenblende für die 40 MP nicht schlechter sein. Anderenfalls macht das alles keinen Sinn. Da haperts aber noch gewaltig. Wenn es nur ein äquivalentes System sein soll, dann brauchts keiner, weil sich nichts verbessert (außer dem Angeberfaktor). Wenn man das (KB) konsequent will, dann geht nichts an den Otus vorbei und im WW fehlt noch eine ganze Menge taugliches Glas. Mit einer FB-Abstufung 18/2,8, 35/2,0 und 85/2,0 in Distagon/Otus-Qualität könnte ich leben. Und jetzt kommen wir zu den Zooms und werfen die FT-OBjektive auch gleich mit in die Waagschale. Wo sind sie denn, die 2,8er und 2,0er? Alternativ zum 90-250/2,8 dieses: http://www.sigma-foto.de/produkte/objektive/200-500mm-f28-ex-dg.html Es wird sich nie ändern, weil es physikalisch nicht anders geht. Volumen und Gewicht wachsen unterm Strich mindestens Quadratisch mit dem Format und der Preis kubisch. Und das liegt eben an den Optiken; den Bildaufnehmer könnte man gegebenenfalls in erweiterter Rückdeckelgröße bauen. Gruß Wolfgang

"Ihre Antwort bezieht sich auf einen Kommentar, der nicht vorhanden ist..." :-/ Da tipp ich mir hier stundenlang nen Text zusammen, poste ihn und komm dann diese Meldung und mein Text ist futsch. Grrrr. uß - Carsten

 Knackfrosch said:
Wenn bei KB der KB-Vorteil ausgekostet werden soll, dann dürfen die Objektive nicht lichtschwächer als bei mFT und bei Offenblende für die 40 MP nicht schlechter sein. Anderenfalls macht das alles keinen Sinn. Da haperts aber noch gewaltig. Wenn es nur ein äquivalentes System sein soll, dann brauchts keiner, weil sich nichts verbessert (außer dem Angeberfaktor).
Genau das ist das Problem. Wenn die Objektive nicht die 40 MP auf den Sensor bringen, hat man nichts gewonnen außer mehr Datenmüll (dann würden ja z.B. 24 MP reichen). Roger
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Und selbst, wenn sie es bringen (von Canon gibt es einige tolle L-Objektive, z.B. das 2.8/300 L IS), dann bleibt letztlich nur die Crop-Fähigkeit als Gewinn übrig, denn wer will ein > A2 drucken, um es sich dann aus 25-30 cm ansehen ? Horst

 OhWeh said:
Sony stellt da etwas vor, was C* und N* angreift, denke ich. Für mFT spricht, wie Du, Horst, schon sagst, das leichte, kompakte System (wenn man die Objektive und nicht nur das Gehäuse betrachtet).
So ist es - wenn man Gesamtsysteme vergleicht, steht die A7-Familie nicht oder jedenfalls weniger in Konkurrenz mit m4/3, als zu DSLR-Canikon. Ich halte m4/3 beim Vergleich von Komplettsystemen immer noch für den besten Kompromiss zwischen Volumen, Gewicht, Handhabung, Vielseitigkeit, Qualität und Preis. Falls man allerdings mit ein paar wenigen Festbrennweiten auskommt (z.B. 25-55-90mm), kann auch für einen m4/3-Fotografen die A7rII eine Versuchung sein. Soviel Hightech und Qualität in einem so kleinen Gehäuse hat es noch nie gegeben. Man muss sich freilich bei aller berechtigtem Enhusiasmus auch kritisch fragen, wieviel praktisch nutzbaren Mehrwert einem so eine an sich faszinierende Kamera bringt. Frisch verliebt sein ist eine Sache - ein jahrzehntelanger Ehealltag etwas anderes.
 karlgrabherr said:
 Panomatic said:
Der Verschluß ist sogar auf 500.000 Bilder ausgelegt. dazu noch so ein herrlicher Kleinbildsensor. Das ist ja zum Foolformaten, ferflixt noch mal! Aber Olympus bringt auch was neues. Einen Quantensprung der Bildereinfangkunst. Das die neue Olympus kommt weis ich, bloß wann leider noch nicht...
In der Wartezeit kannst du ja Deine fotografischen Künste mit Deiner jetzigen Kamera ausbauen nach dem Motto "Neue und bessere Kameras machen noch lange keine besseren Bilder, wennn sich hinter dem Okular nichts ändert" LG Karl
Ich kann das nur unterstreichen - die aktuellen Kamerasysteme haben technisch ein Niveau erreicht, von dem ich noch vor wenigen Jahren nicht zu träumen gewagt hätte. Wer mit seiner jetzigen Ausrüstung kaum vorzeigbare Bilder zustande bringt, der wird auch mit einer A7rII keine Fortschritte machen. Die Technik sollte einem vor allem den Zugang zum Motiv erleichtern, und einem auf gar keinen Fall im Weg stehen. So gesehen hat m4/3 immer noch gute Karten! Aber klar, wem es auf ultimative Bildqualität ankommt, vor allem auch bei Riesenvergrösserungen und höheren Isostufen , für den ist die A7rII sicher eine ernsthafte Überlegung wert; und auch für jene, die das Spiel mit der Schärfentiefe lieben. Um die A7** herum allerdings ein vollständiges System aufzubauen ist dann allerdings eine Entscheidung, die mir etliche schlaflose Nächte bereiten würde - denn der Preis dafür wäre ziemlich hoch, und nicht nur was das Geld angeht ...

Bzgl. Handhabung / Ergonomie kann man ja die A7II als Referenz hernehmen und da muss man leider sagen, dass es schade ist, dass Sony an der A7RII nicht weiteren Feinschliff vorgenommen hat. Insbesondere das vordere Einstellrad ist ziemlich schlecht positioniert. Bzgl. Suchern konnte Sony der E-M5II, E-M1 und VF-4 bei weitem nicht das Wasser reichen, die Sucher haben einfach zuviel Artefakte (Flimmern, Moiress, Farbdarstellung). Sony hat den A7RII Sucher angeblich verbessert, da muss man abwarten. Meine Tests der A7II und die FE Zooms haben auf keinen Fall irgendeinen Wow Effekt ausgelöst. Im Vergleich zu den lichtstarken Olympus Zooms sind die Unterschiede vernachlässigbar bzw. mMn. nach haben die Olympus Zooms die Nase vorn. Bzgl. Freistellung hat man bei A7 gerade mal eine Blende Unterschied in der Charakteristik. Das ist nicht viel. Also lohnt sich A7 eigentlich nur mit den Festbrennweiten, was dann für viele doch etwas mager ist. Bis hierhin gelten die Feststellungen für alle A7 der zweiten Generation. AF und Leistungsfähigkeit können nun so halbwegs mithalten (bei den höher auflösenden Systemen ist eine Samsung NX1 jedoch deutlich agiler). Die Frage ist also, was bringen die 42 mpx. Können die FE Zooms dasrüberbringen und wie wirksam ist das bei typischen Ausgabemedien: Drucke A4, A3, A2. Ab wann sieht es der Betrachter deutlich. Wie oft drucke ich diese Formate? Beamer: was bleibt beim heute noch üblichen Full HD Beamer hängen? Bildschirm: ab welcher Bildschirmauflösung wird es interessant? 2556x1440? UHD? Den Mythos des Crop-Vorteils finde ich auch immer lustig. Bis auf leichte Korrekturen der Ausrichtung croppe ich - wenn überhaupt - nur gering, das wird anderen wohl auch so gehen. Daher: Olympus m4/3 Fotografen können das neue Produkt eigentlich erstmal recht gelassen sehen. Olympus wird seine Kameras bildqualitativ weiter entwickeln und die Pro Zooms haben genug Reserve hierfür. Ergonomisch und haptisch und bzgl. Sucherqualität verpassen wir überhaupt nichts und bzgl. Bildstabilisierung wäre es eher ein Rückschritt. Was im wesentlichen bleibt ist der Auflösungsgewinn seitens des Sensors und da sollte man erstmal genau evaluieren, was dies auf den eingesetzten Ausgabemedien bringt. Wird der evtl. Qualitätszuwachs den voraussichtlichen Investitionskosten von mind. 5.000 € gerecht? Gäbe es nicht sinnvollere Alternativen: KB DSLR System, Samsung NX1? Daher lässt mich Sonys Ankündigung erstmal recht unbeeindruckt. Die Fans können sich ja anscheinend gar nicht mehr halten: "Wahnsinn", "bestes Kamerapaket", "Game Changer" usw. Für meine Anforderungen, bei denen die physikalische Systemgröße ein wesentlicher Aspekt ist (vor allem wegen der Zooms, auf die ich nicht verzichten möchte), ist die A7RII jedenfalls kein "Game Changer", zumal ich auch den Preis mittlerweile für überzogen halte. Das Sony FE System ist nicht so interessant, qualitativ gut und ausgebaut, dass ein Gehäusepreis von erwartbaren 3.200 € hier gut reinpasst. Letztlich ist die A7RII das einzige, was hier derzeit (noch) leuchtet. Daher: technologisch wirklich ein gelungener Meilenstein, das was im 24 mpx Modell vorher schon eingebaut wurde, nun auch mit 42 mpx anzubieten. Für m4/3 aber kein direkter Konkurrent, da zu teuer und bzgl. wesentlicher Anforderungen, deretwegen Käufer ihre DSLR verabschiedet haben, nicht adäquat.

 images at twilight said:
Die Sony A7 RII hat neben Hybrid-AF und 5-Achsen Stabi auch 42MP Auflösung!
Ein Albtraum wohl für die meisten RAW-Fotografen. Die RAW-Dateien dürften so zwischen 30 und 50 MB groß sein. Da wünsche ich viel Spaß beim Aufrüsten der Hardware, nur um den größten Teil der Pixel hinterher wieder wegzuwerfen. Na ja, wer´s nötig hat ... :-)

Die A7 ist bestimmt eine tolle Kamera, aber wieso muss die eigentlich so potthässlich sein?

Ach Gottchen, wer auf KB und geringe schärftentiefe steht, soll sich das Ding kaufen. Vielleicht gibt's ja irgendwann auch ein paar bezahlbare Objektive, die den Sensor vernünftig bedienen können. Groß und schwer werden die dann aber immer noch. Aber ich will mit dieser geringen Schärfentiefe nix zu tun haben. Im Gegenteil, ich würde mir von Olympus eine 1"´-Bridge wie die Pana FZ1000 wünschen. Tolle Bildqualität, tolles Objektiv, fantastischer AF und jede Menge anderer Features. Würde ich mir sofort kaufen und mein µFT-Geraffel nur noch dann einsetzen, wenn's wirklich nötig ist. Selbst auf der Hunderennbahn greife ich mittlerweile gern mal zur FZ1000, wenn meine Süße, der die Pana gehört, nicht mitkommen konnte. Da sieht man wenigstens auch den Verfolger noch halbwegs scharf.

 Markus B. said:
Aber klar, wem es auf ultimative Bildqualität ankommt,
dann gibt es immer noch die FE Stolpersteine 11bit Raw Kompression und heftige Randabschattung.

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