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Tieraufnahmen im Gebirge mit dem 75-300 mm Objektiv ohne Stativ

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Hallo Liebe Oly-Fangemeinde, habe jetzt schon mehrere Wanderungen im Gebirge gemacht und versucht, mit dem neuen 75-300 mm Objektiv brauchbare Tieraufnahmen zu machen. Alle Bilder schauen aus, wie angefügte Beispiele. Habe auch schon den S-Modus ausprobiert, bringt aber auch nichts. Auch wurde Bildqualität auf Superverein umgestellt. Ein Stativ kann ich auf diesen Touren nicht mitnehmen. Welche Einstellungen sind erforderlich, damit die Bilder scharf werden? Vielen Dank für Eure Tips.

Vielleicht liegt ein Einbeinstativ doch drin? Die Bilder sind verwackelt und evtl hat es auch noch Luftbewegungen (flimmern) die zur Unschärfe beitragen. 300 mm (=600KB) sind auch bei 1/200 nicht einfach ruhig zu halten......Das 75-300 neigt am oberen Ende zu einem eher flaueren Bild.

Klar: kürzere Belichtungszeiten + weniger thermisches Flimmern (Luftaufstieg) sind wichtige Verbesserungsfaktoren bei dieser Brennweite. Welche ISOs hast Du jeweils verwendet? Wie war der IS eingestellt?

Auch wurde Bildqualität auf Superverein umgestellt.
Interessante Option - Taubenzüchter- oder Schafkopfverein? :-)) Gruß, Ulf
 Durbin said:
Welche ISOs hast Du jeweils verwendet? Wie war der IS eingestellt? Gruß, Ulf
Jetzt postet mal einer OOC und Ihr schreit nach EXIF- Werten. Sind doch Alle da! IS=1 ISO 200 Das 94er und 96 er mit P-Automatik . 1/320s bzw. 1/400s. Da dürfte primär der Hund begraben liegen. Die Bilder sind verwackelt. Punkt. Vermutlich spontane Situation , evtl. mit Keuchatmung am Berg :-) Klappt vermutlich im Sitzen mit Knie als Stütze. Aber ich würde nicht unter 1/1000s gehen. ISO Auto, S-Modus.

Das werde ich auch mal versuchen. Habe die gleichen 'Probleme' - obwohl es ja eigentlich keine sind - mit dem 75-300. Danke auch von mir für die Tipps. Viele Grüße Markus

Hallo MAHIBO, da in den exif-Daten keine Auffälligkeiten zu finden sind, könnte es der von dir verwendete Filter sein. Wenn denn einer an der Linse hängt. Ich kenne solche Aufnahmen mit einem Billigpolfilter. Hitzeflimmern sieht dann bei Teleaufnahmen so aus.

 woheiwob said:
Hallo MAHIBO, da in den exif-Daten keine Auffälligkeiten zu finden sind, könnte es der von dir verwendete Filter sein. Wenn denn einer an der Linse hängt. Ich kenne solche Aufnahmen mit einem Billigpolfilter. Hitzeflimmern sind dann bei Teleaufnahmen so aus.
Aber die Füchse sehe ich noch :-)

Hallo PenFan, das liegt wohl an dem excellenten Teleobjektiv....

 woheiwob said:
Hallo PenFan, das liegt wohl an dem excellenten Teleobjektiv....
Tippe auf C oder N Altglas Scherben :-)
Das 94er und 96 er mit P-Automatik . 1/320s bzw. 1/400s.
Hm aber die E-M1 sollte mit dem tollen Stabi doch das schaffen ohne Wackelbilder zu produzieren. Das ist gerade eine Blendestufe länger wie notwendig. Also da muss der TO aber schon arges zittern haben. Er hat natürlich an den Einstellungen raumgeschraubt. Dazu kenn ich die M1 zu wenig um sagen welcher Wert da ungünstig sein könnte. Vielleicht Überschärfungsartefakte? Klar ein schlechter Filter kann auch viel vermurksen. LG Thomas

Ich behaupte mal provozierend dass ein Stativ ab 300mm (MFT) Brennweite alle Stabis (IS oder OIS) in den Schatten stellt. Vielleicht schon früher. Fotografen mit Sportschützen Vergangenheit ´mal ausgenommen :-) :-)

So toll der Stabi ist, - wie Reinhard glaube ich irgendwo geschrieben hat, ist man beim 75-300 mit 1/800 am langen Ende auf der sicheren Seite. LG g.

 TKK-Pictures said:
Das 94er und 96 er mit P-Automatik . 1/320s bzw. 1/400s.
Hm aber die E-M1 sollte mit dem tollen Stabi doch das schaffen ohne Wackelbilder zu produzieren.
Hallo Thomas, ich denke dass seit Einführung der E-M5, mit ihrem phantastischen 5-Achsen Stabilisator, Bilder möglich sind von denen man früher nur träumen konnte. Anstelle die ISO Werte ins Nirwana zu schrauben ist es möglich mit "gemäßigten" Brennweiten im Bereich von 1/10 s zu fotogradieren (und darunter). Bei zunehmender Brennweite dürften sich die Grenzen bzgl. Verschlusszeit immer mehr der "Old School" annähern. Ausnahmen bestätigen die Regel :-) Grüsse Wolfgang R.

Ich habe mit dem Objektiv auch schon einige Tiere abgelichtet und vor allem wenn diese mal einen Moment lang ruhig stehen und das Wetter sonnig ist, und so scheint es mir in den Beispielbildern, dann sollte da weit mehr drin sein. Es empfiehlt sich meiner Meinung nach im Modus S auf mindestens 1/500stel, besser aber noch 1/1000stel zu gehen, um die Tiere auch wirklich gut ablichten zu können. Ausserdem sollte man besser auf ein einzelnes Fokusfeld stellen und dieses immer auf dem Tier haben und besser nicht verschwenken!

Und viele vergessen dass Top-Tierfotografen Stunden, wenn nicht Tage verbringen bis sie zum goldenem Schuss kommen. Bei Art Wolfe z.B. sehe ich immer ein super-schweres Stativ und einen Kabelauslöser. Und evtl. 2-3 Schlepp -Assis :-) :-)

Das letzte Bild hat der TO doch bei 1/2500stel geschossen und es ist auch nicht scharf (und das sollte es dann auch ohne Verwendung eines Stabis sein, sofern man weiß wie eine Kamera zu halten ist). Außerdem kann man durch den Stabi auch durchaus mal länger als 1/600Sec belichten (was ja der alten Daumenregel [1/ KB-äquiv. Brennweite in Sec.] entspräche). Das angehängte Bild könnte sicher etwas mehr Mikro-Schärfe aufweisen, doch bei 300mm und 1/50Sec ist dieses Bild doch um einiges schärfer als die aus dem Gebirge (Bin allerdings auch Ex-Schütze^^). Ich tippe auch auf Unschärfe infolge Lutfverschmutzung und Hitzeflimmern. Wenn man ausschließen will, dass man ne Gurke hat, sollte man einfach mal den Stabi ausmachen und die Kamera auf ein Staitv flanschen und ein paar Probeaufnahme mit Fernauslöser oder 10 Sec.Selbstauslöser machen.

Die Bilder sind offensichtlich verwackelt, und zusätzlich matscht da die JPG-Engine fürchterlich herum. Da könnte man höchstwahrscheinlich bessere Einstellungen finden. Da ich die Kamera aber nicht besitze, kann ich dazu keine Empfehlungen abgeben.

 RagingSonic said:
Das letzte Bild hat der TO doch bei 1/2500stel geschossen und es ist auch nicht scharf (und das sollte es dann auch ohne Verwendung eines Stabis sein, sofern man weiß wie eine Kamera zu halten ist).
Einspruch Euer Merkwürden :-) 1/400s... Top die Wette gilt.
 RagingSonic said:
Ich tippe auch auf Unschärfe infolge Lutfverschmutzung und Hitzeflimmern. Wenn man ausschließen will, dass man ne Gurke hat, sollte man einfach mal den Stabi ausmachen und die Kamera auf ein Staitv flanschen und ein paar Probeaufnahme mit Fernauslöser oder 10 Sec.Selbstauslöser machen.
Mach mal! Bei 100mm 200 mm 300mm Freihand und Stativ...... Es könnte sein dass Du mit der Kinnlade auf der Tischplatte aufschlägst :-) :-)
 TKK-Pictures said:
Das 94er und 96 er mit P-Automatik . 1/320s bzw. 1/400s.
Hm aber die E-M1 sollte mit dem tollen Stabi doch das schaffen ohne Wackelbilder zu produzieren. Das ist gerade eine Blendestufe länger wie notwendig. Also da muss der TO aber schon arges zittern haben. Er hat natürlich an den Einstellungen raumgeschraubt. Dazu kenn ich die M1 zu wenig um sagen welcher Wert da ungünstig sein könnte. Vielleicht Überschärfungsartefakte? Klar ein schlechter Filter kann auch viel vermurksen. LG Thomas
Ich habe auch das 75-300 und die E-M1 und der IS ist mächtig und hörbar am werkeln bei 300 mm. Man kann hören, wie das Geräusch vom IS immer lauter wird, wenn man die Brennweite hoch dreht. Ich schaffe auch im Garten mit Auto-ISO verwackelte Bilder aus der Hand. Erst dachte ich, dass ist aber nicht so dolle, dass 75-300 bei 300 mm, bis ich merkte, dass die Bilder verwackelt sind. Ich habe aber nicht auf die Belichtungszeit geachtet und mit P fotografiert. Ich muss mal ein paar Tests mit den hier empfohlenen Verschlusszeiten wiederholen. Viele Grüße Markus

Ich habe solche Ergebnisse nicht mit dem M.Zuiko Digital ED 75‑300mm 1:4.8‑6.7 II - anbei mal ein freihand Bild, bei 300mm. Gut das war jetzt auch nicht bei einer Gebirgswanderung, aber ich finde das Objektiv ist durchaus sein Geld wert. Ich verwende es an der E-M10. Es grüßt Torsten

 PenFan said:
 RagingSonic said:
Das letzte Bild hat der TO doch bei 1/2500stel geschossen und es ist auch nicht scharf (und das sollte es dann auch ohne Verwendung eines Stabis sein, sofern man weiß wie eine Kamera zu halten ist).
Einspruch Euer Merkwürden :-) 1/400s... Top die Wette gilt.
Wette gewonnen! ;-)
 Subhash said:
Die Bilder sind offensichtlich verwackelt, und zusätzlich matscht da die JPG-Engine fürchterlich herum.
JPG - Engine....... Quack ... Quack....verwackeln konnte man zu Analog Zeiten sehr schön. Und der Mist war direkt auf dem Dia. Das ist kein Digital Kamera Problem. Sorry ..Nehms 'nicht so wörtlich :-) :-)
 PenFan said:
Einspruch Euer Merkwürden :-) 1/400s... Top die Wette gilt.
Ok - geschenkt - mein Fehler... aber wie wärs mal mit etwas entspannteren Umgangsformen?
 PenFan said:
 RagingSonic said:
Ich tippe auch auf Unschärfe infolge Lutfverschmutzung und Hitzeflimmern. Wenn man ausschließen will, dass man ne Gurke hat, sollte man einfach mal den Stabi ausmachen und die Kamera auf ein Staitv flanschen und ein paar Probeaufnahme mit Fernauslöser oder 10 Sec.Selbstauslöser machen.
Mach mal! Bei 100mm 200 mm 300mm Freihand und Stativ...... Es könnte sein dass Du mit der Kinnlade auf der Tischplatte aufschlägst :-) :-)
Und was soll das jetzt hier? Hab ich irgendwo behauptet, dass Stative fürn Arsch sind oder sowas? Ich habe kein Problem mit dem Objektiv.... also mach ich mal garnichts! Und schon gar nicht weil Du das sagst...Hier gehts ja auch nicht um das für und wider von Stativen (der TO kann und will keines mitnehmen), sondern darum dem TO zu helfen seinem Problem auf die Schliche zu kommen (und ob das Objektiv oder die Verschlusszeit oder der Stabi schuld ist kann man eben mit nem Versuch auf dem Stativ ausschließen)... Dieser Beitrag von Dir dazu hat mal wieder die von Dir gewohnte Qualität... Danke!
Tippe auf C oder N Altglas Scherben :-)
Nö, Sigma 300 f4.

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