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Erfahrung mit Nocticron 1.2/42.5 mm an E-M1?

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Hallo, betreibt jemand ein Panasonic Leica DG Nocticron 1.2/42.5mm an einer M1? Habe auf http://www.chip.de/artikel/Panasonic-Leica-DG-Nocticron-1.2_42.5-mm-Asph.-Festbrennweite-fuer-Micro-Four-Thirds-Test_71047635.html folgendes gelesen: "Eine Schwäche leistet sich das 42,5mm-Objektiv beim Autofokus, der bei Offenblende nicht immer treffsicher agiert. Wer die Blende kleiner macht, bleibt davon verschont." Getestet wurde dort mit einer M5. Eure Erfahrungen bezüglich Autofokus-Verhalten beim Einsatz des obigen Nocticrons an der M1 interessieren mich sehr, insbesondere im Vergleich zu folgenden MFT-Objektiven, deren Verhalten ich kenne: Zuiko 2.8/12-40 mm Zuiko 1.8/75 mm Gruß, ED

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Gegenfrage? Wenn der Schärfe Bereich so marginal ist kann der Autofokus was dafür? Fokussieren Profis solches lichtstarkes Teufelszeug nicht mit MF ? Ich habe mal ein schönen Artikel von Thorsten Overgaard über seine ersten Gehversuche mit dem Noktilux 50/o.95 gelesen. Noch eine Klasse teuflischer :-) Frust, Panik , Erleuchtung . Frust , Erhellung und Satisfaktion Und am Leica Sensor dürfte die Schärfe/Unschärfe Grenze weitaus kritischer sein als im MFT System

http://haukefischer.fr/accueil/offenblendzwang-gibt-es-da-nichts-von-ratiopharm/ Also ich finde Offenblende trotzdem geil.

E-M5 stimmt. E-M1 nicht. Tausende Bilder mit beiden Cams gemacht. Grüße Markus

das Nocticron und die EM-1 harmonieren bestens. Der AF trifft zielsicher bei Offenblende, und es ist rattenscharf bei 1,2.

Nicht verunsichern lassen. Das klappt ganz gut an der E-M1. https://www.flickr.com/photos/andreaslangen/16539186231/in/album-72157630155844726/ LG Andreas

Ich habe diese eklatante Schwäche bei meinem Nocticron auch schon festgestellt, vor allem, wenn ich auf ein weiße Wand ziele. Chip.de ... vielleicht sollten die sich mal mehr für Chips interessieren, am besten Kartoffelchips :-) Gruß Wolfgang

 olywolle said:
Ich habe diese eklatante Schwäche bei meinem Nocticron auch schon festgestellt, vor allem, wenn ich auf ein weiße Wand ziele. Chip.de ... vielleicht sollten die sich mal mehr für Chips interessieren, am besten Kartoffelchips :-) Gruß Wolfgang
Du kannst ja in Deinen zynischen Kommentaren mich locker toppen :-) :-) Immer diese Wolfgang´s

@ED Danke für die Frage. Beschäftige ich mich seit Wochen auch mit dem Objektiv.Lese jetzt alles darüber.Ich werde es mir wohl in den nächsten Wochen auch zulegen ;) Habe auch eine E-M1 @PenFan Der User "fotonoid" hat das Problem doch mit der E-M5 bestätigt. Er kennt wohl die E-M5 und auch E-M1 mit dem Nocticron gut. Warum also zynisch sein?? Nur weil Chip....?

 Ex said:
@PenFan Der User "fotonoid" hat das Problem doch mit der E-M5 bestätigt. Er kennt wohl die E-M5 und auch E-M1 mit dem Nocticron gut. Warum also zynisch sein?? Nur weil Chip....?
Bezog mich auf OlyWolle und sonst nix.... Außerdem 2 Smileys... Kapom?

Die einzige Einschränkung, die ich feststellen konnte, ist die, dass der manuelle Blendenring des Nocticron nur an den Lumix-Kameras funktioniert. Beachten sollte man auch, dass sowohl die Kamera als auch das Objektiv einen Bildstabilisator haben, die sich gegenseitig beeinflussen. Man sollte also einen der beiden ausschalten. Über den Schalter am Objektiv geht das ja auch wirklich schnell. Alles andere mag vielleicht messbar sein, ist aber beim Fotografieren nicht signifikant wahrnehmbar. Ich habe zumindest keine Probleme mit der Kombi E-M1 und Nocticron.

Noch etwas zur CHIP-Wertung: Wenn man sich die Bestenliste der mFT-Festbrennweiten anschaut, hat man das Gefühl, dass da einiges durcheinander geraten ist. Das Oly 45 mit schwacher Auflösung, der Pana 20 mit super Autofokus und das Pana mit der besten Bildqualität der hier genannten Linsen. Die Mehrheitsmeinung im Lumix- und Oly-Forum sieht da eindeutig anders aus. Und meine Erfahrung entspricht da durchaus der Mehrheitsmeinung. Was immer die bei CHIP da messen, es ist definitiv nicht die reine Wahrheit.

Über die Treffsicherheite des AF beim Nocticron kann ich auch nichts negatives sagen, auch nicht bei 1.2. Ich habe subjektiv das Gefühl, als ob der AF bei diesem Sahneteil eine Kleinigkeit träger ist, als z.B. beim mFT 45/1.8 oder dem 12-40. Bei bewegten Motiven habe ich meist einen größeren Ausschuß, als mit anderen Objektiven. HG Martin

Ich schieße ja seit ich das Ding habe rund 40% aller Fotos an Hochzeiten mit dem Teil, also mittlerweile locker mehere zehntausend. Davon die letzte Saison nur mit E-M5en und diese auch mit der MkII. Und die Geschichte mit der mangelnden Treffsicherheit kann ich NICHT bestätigen. Ja, man muß besser aufpassen als bei anderen Linsen, aber das ist ja auch logisch, da der Schärfebereich noch enger ist. Dem ist auch die minimal(!) geringere Geschwindigkeit beim AF geschuldet. Gibt halt ein paar Iterationen mehr. Rasend schnell isser aber immer noch. Ein Vergleich mit dem 12-40 ist schwer, da völlig andere Situationen in denen ich sie einsetze. Das 12-40 ist meist eher weitwinklig unterwegs und da macht's keinen Unterschied ob die Schärfe mal 20cm weiter vorn oder hinten sitz. Beim Nocti können 20mm 'nen Unterschied machen. Das 75er hat's bei mir von Platz 1 verdrängt - ganz deutlich. Die Brennweite ist praktischer. Gleichzeitig wächst damit natürlich die Herausforderung für den AF. Für den gleichen Bildschnitt bin ich beim Nocticron näher dran. Da ist das 75er rein standortbedingt minimal treffsicherer (subjektiv). Unter gleichen Voraussetzungen hat aber m.E. das Nocti die Nase vorn. Spätestens abends wenn das Licht wegbleibt ist es dann gefühlt durchgängig treffsicherer als das 75er. Und hey, das ist schon auf extrem hohem Niveau. Das Beispiel mit der weißen Wand hinkt übrigens. Wer mit Kontrast-AF auf sowas zielt ist selber schuld. ;)

 Ex said:
Der User "fotonoid" hat das Problem doch mit der E-M5 bestätigt.
Definiere bitte "Problem". Gehts um Millisekunden under ums große Ganze? Ansonsten hilft nur: selber ausprobieren. HG Sebastian

Es gibt nur noch ein Objektiv was schneller und genauer ist, nämlich das Nokton 10,5mm/0,95. Autofokus, Lupe und Focus Peaking werden nur sporadisch benötigt. Das PanaLeica Nocticron an der E-M1 läuft wunderbar. Ich habe beim besten Willen weder Fehlfokus oder Geschwindigkeitsverlust feststellen können. Auch im Vergleich zum Oly 45er oder Oly 75er oder PanaLeica 25 sind Unterschiede zwischen diesen Objektiven marginal, vielleicht messtechnisch mit einer Atomuhr feststellbar. Bei der Bildqualität liegt das Nocticron unzweifelhaft vorn. Dafür sind die Noktons dann aber bei 0,95 weit überlegen. Gruß imago somnium

Das Beispiel mit der weißen Wand hinkt übrigens. Wer mit Kontrast-AF auf sowas zielt ist selber schuld. ;)
Ich weiß, ich wollte auch lediglich den Unsinn anprangern, gewisse Dinge sofort als "Problem" anzusprechen, die eher dem Motiv als dem Objektiv geschuldet sind, Alle jene "Profis", die sich mit MF rumquälen und dennoch den Augapfel nicht scharf bekommen (es gab noch kürzlich einen Test in der c't Foto, der einfach grauenvolle Ergebnisse zeigte), sollte mal das Noctocron ausprobieren, am besten mit Augenerkennung der E-M1. Denen würde die Kinnlade aber sowas von runterklappen ;-) Gruß Wolfgang
Re: Erfahrung mit Nocticron 1.2/42.5 mm an E-M1? Gegenfrage? Wenn der Schärfe Bereich so marginal ist kann der Autofokus was dafür? Fokussieren Profis solches lichtstarkes Teufelszeug nicht mit MF ? Ich habe mal ein schönen Artikel von Thorsten Overgaard über seine ersten Gehversuche mit dem Noktilux 50/o.95 gelesen. Noch eine Klasse teuflischer :-) Frust, Panik , Erleuchtung . Frust , Erhellung und Satisfaktion
Overgaard braucht nur 0,95. Wenn es nach ihm ginge, könnte selbst der Blendenring entfallen. Gruß imago somnium

i.som. schrieb "Es gibt nur noch ein Objektiv was schneller und genauer ist, nämlich das Nokton 10,5mm/0,95. Autofokus, Lupe und Focus Peaking werden nur sporadisch benötigt." Hat das Nocton wirklich Autofokus? Dann käme es auf die Wunschliste! LG aus Wien Matthias

 king kong said:
Hat das Nocton wirklich Autofokus? Dann käme es auf die Wunschliste!
Nope. Das war wohl mehr Satire. ;) Und so sehr abblenden, dass auch nur eines der Noktons annähernd an die Schärfeleistungs des Noctis kommt, geht gar nicht. ;)
Hat das Nokton wirklich Autofokus? Dann käme es auf die Wunschliste!
Nein! Es ist deshalb so schnell, weil man ihn bei der Brennweite gar nicht benötigt. Einmal eingestellt und man kann die Szene getrost laufen lassen. Übrigens das Bokeh kommt dem Nocti sehr nahe und ist eine tolle Ergänzung für den unteren Brennweitenbereich. Bilder sind untereinander mischbar und erfordern keine andere Bearbeitung in LR. Gruß imago somnium

Schade, dass es keinen AF hat!

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 Olysseus said:
http://haukefischer.fr/accueil/offenblendzwang-gibt-es-da-nichts-von-ratiopharm/ Also ich finde Offenblende trotzdem geil.
Der Artikel bringt's auf den Punkt und spricht mir in vielerlei Hinsicht aus der Seele! Gruß, ED
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Danke an alle für das umfangreiche Feedback! Gruß, ED

Also ich weiß nicht so recht. Hier werden doch ganz gehörig einige Dinge miteinander unglücklich vermischt. MF hat mit dem AF aber mal überhaupt nichts zu tun. Zum AF (des Nocticrons): Es gibt nunmal nur genau eine exakte Schärfeebene. Der mft - Sensor hat durch seinen 2-fach Crop ja eine gute Akzeptanz gegenüber nicht korrektem Fokus. Insbesondere bei der Wahl folgender Parameter sinkt aber auch diese: - geringem Abstand zum Motiv (Naheinstellgrenze) - langer Brennweite - offener Blende - großer Vergrößerung - sich bewegendem Motiv und/oder Kamera (Fotograf) - bei DSLRs einem evtl. ungenauem Front-/Backfokus - wenn man's genau nimmt noch dem Pixelpitch D.h. durch die realtiv hohe Lichtstärke dieser Portraitbrennweite werden bei relativ geringem Abstand zum Motiv und Freihandhandaufnahmen mit unsauberer Fokussierung (siehe Reinhards Beitrag zum AF) Unschärfen durchaus sichtbar. (In meinem Katzenbild oben habe ich auf die Iris fokussiert und die ist ziemlich scharf) Wenn man diese Zusammenhänge versteht (anscheinend ist die bei dieser Zeitschrift nicht der Fall) kann man das Nocticron sehr, wirklich SEHR GUT auch Freihand und bei Offenblende einsetzen! Viele Grüße Andreas

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