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AWI67

Erklärung bezgl. Stacking Oly E-M1

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Hallo zusammen, Ok - nochmal zurück auf „Los“. So einen schlechten Einstand (geschlossener E-M1 Stacking-Thread, warum eigentlich geschlossen?) hatte ich in 48 Jahren definitiv noch nie. Da ich aber offenbar nicht der einzige bin, der nicht versteht, warum ich nach einer harmlosen Frage so aggressiv angegangen wurde, bin ich etwas in mich gegangen und habe mich gefragt, wo mein Fehler war und ob ich ich mich erst hätte vorstellen sollen bevor ich eine Frage stelle (und ob dies dann ohne Vorstellung irgendwie unverschämt oder respektlos gewirkt hat). Oder ob die Frage möglicherweise einfach unpräzise gestellt war. Zumindest was die Frage angeht, kann ich das hoffentlich präzisieren/korrigieren. Allerdings muss ich da etwas weiter ausholen. Letzteres wollte ich eigentlich vermeiden, weil ich eigentlich nicht gerne bei Adam und Eva anfange und nebenbei meine halbe Lebensgeschichte ausrolle wenn man die Frage auch als Zweizeiler höflich, klar und präzise stellen kann. Ich bin Biologe - eigentlich ursprünglich mit sehr großem Interesse für Botanik - der aber mittlerweile eine kleine Firma im weitesten Sinne im Bereich Biotechnologie betreibt. Ich mache pflanzliche Gewebekultur-Vermehrung (Labor-Arbeit) und vermehre meist seltene tropische Pflanzen teilweise im Auftrag von anderen Gartenbau-Betrieben, teilweise für die kleine eigene angeschlossene Gärtnerei. Das sind zum Teil sehr experimentelle Dinge und ich muss daher auch viel dokumentieren. Da ich aber immer noch ziemlich in der systematischen Botanik verwurzelt bin, hier auch immer wieder publiziere und auch immer mal wieder die Möglichkeit habe, an botanischen Expeditionen teilzunehmen bin ich auch häufiger in Ecken wie Neuguinea, Venezuela, Sulawesi oder Borneo unterwegs. Das sind definitiv _KEINE_ Fototouren und wenn klar ist, dass bis zum Abend ein bestimmtes Ziel erreicht werden muss, kann ich nicht den Rest der Mannschaft aufhalten, nur weil mich bei einer Rast der Wunsch überkommt ein möglicherweise noch unbeschriebenes Pflänzchen möglichst gut zu dokumentieren was dann möglicherweise erst nach 5 Stack-Anläufen ohne Wind-Verwackler oder wegen Eigen-Verschluden klappt. Ich habe bei der Arbeit im eigenen Labor den Stackshot kennen und schätzen gelernt und verspüre einfach einen riesengroßen Wunsch so eine Arbeitsweise ins Freiland zu übertragen. Was meine Bilder angeht, würde ich das als weitgehend wissenschaftlich technische Fotografie betrachten. Ich habe allerdings auch großen Spass daran, das technisch und ästhetisch ordentlich zu machen sofern genug Zeit da ist. Ich habe aber weder Talent, noch Muße, noch Zeit für künstlerische Ansätze. Für mich ist die Kamera eher ein Dokumentationswerkzeug das ich in erster Linie beruflich nutze. Ich bin kein toller Hecht und habe auch nie behauptet, einer zu sein, obwohl mir eine solche Arroganz von Herrn Wagner vorgeworfen wurde. Um hier aber zumindest nicht weiter als völlig unfähiger Idiot abgestempelt zu werden, der ja gar nicht weiss, wovon er faselt, hier drei Beispiel-Bilder solcher Dokumentationen (ohne jeden ästhetischen Anspruch!): 1.) Ein Bild mit Stackshot gemacht. Ca. 100 Scheibchen im Abstand von 2 Mikrometern. Kamera montiert auf einem modifizierten Nikon-Multiphot Stand mit einem 10x Mitutoyo Planapo Objektiv mit Tubuslinse auf der Nikon D700. Es zeigt eine bislang wenig beachtete Eigenschaft einiger weniger Nepenthes-Arten (Kannenpflanzen), die normalerweise Grubenfallen ausbilden, im oberen Bereich der Kanne aber eine zusätzliche Klebefalle bilden mit der kleine und kleinste Beutetiere zusätzlich gefangen werden. Die arme Trauermücke ist vermutlich aufgrund osmotischer Effekte geplatzt (Ausfluss zwischen Kopf und Thorax). 2.) Das ist ein Bild, das auf einem Berg in Zentral-Sulawesi unter entsetzlichem Zeitdruck entstanden ist. Der ganze Baum in dem diese Kannenpflanze hing hat ständig geschwankt und ich habe sicher eine knappe Stunde mit x-Anläufen gebraucht und mir einige Dohungen der Kollegen eingefangen, mich zurückzulassen, bis ich einen wenigstens halbwegs ordentlichen Stack hatte. 3.) Eine andere Nepenthes Art, ebenfalls aus Sulawesi und ebenfalls unter Zeitdruck und suboptimalen Bedingungen fotografiert. Bei Objekten, die sich ständig bewegen bzw. man keinen festen Stand für’s Stativ hat - das hing im Bild 2 mitsamt mir ebenfalls halb im Baum - noch dazu unter großem Zeitdruck, wäre es m.E. nach ein Traum das Potential des fehlenden Spiegelschlags zu nutzen und relativ schnell einen Stack „durchzurattern", sozusagen zwischen Windstoß und Windstoß. Das sind in meinem Falle oft Orte an die ich in meinem Leben nie wieder kommen werde und Pflanzen, die möglicherweise weder von mir noch von anderen so bald wieder gefunden werden. Ich finde das weder verwerflich, noch hat es m.E. nach irgend etwas mit „Gameboy-Fotografie“ zu tun. Die Frage war eigentlich lediglich so zu verstehen gewesen, dass ich gehofft hatte irgendeinen Trick übersehen zu haben. Dass es nicht geht, hätte man auch ohne lange Beleidigungen bzw. Spott sagen können. Grundsätzlich muss ich sagen, dass in mehreren botanischen Fachforen recht aktiv bin (eines davon von mir moderiert) und einfach nettere und sachlichere Umgangsformen gewohnt bin. Vielleicht sind Botaniker aber auch einfach entspanntere und ausgeglichenere Menschen. Viele Grüße und tschüs Andreas

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Hallo Andreas, die Bilder sind doch super. Aber falls da ein hohes potentielles wissenschaftliches oder kommerzielles Interesse dahinter steck (oder beides) : Warum nicht einem Profi auf Tour mitnehmen? VG PenFan

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Gast Jirschi

Servus Andreas Danke für deine Aufklärung und deine sehr guten Bilder. Lösung habe ich leider aber auch keine. Liebe Grüße Helmut

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Hallo Andreas! Vielleicht helfen Dir die Astroforen für die Bilderauswertung weiter. Für das Fotografieren mit Fokusstacking müßte man Kamera-Serienbilder oder Einzel mit Koordinatentisch mit Motorantrieb testen. Das sollte funktionieren. Makrospezialisten sollten Dir auch weiterhelfen können. Tip Mikroskopie-Fotografie. Beste Grüße Heimo

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Hallo Andreas! Link zu Video: Selfmade macro stack rail Ich denke das ist eine gute Info für computerloses Stacking mit einfachen Mitteln. Vorschub, Bildaualösung, Mechanik, Stromversorgung und leicht transportabel. Grüße Heimo

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 BlitzerHeimo said:
Hallo Andreas! Link zu Video: Selfmade macro stack rail Ich denke das ist eine gute Info für computerloses Stacking mit einfachen Mitteln. Vorschub, Bildaualösung, Mechanik, Stromversorgung und leicht transportabel. Grüße Heimo
Link? Geht nicht :-(

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Als jemand, der auch aus der Botanik kommt, gleiche Wetterprobleme kennt beim Fotografieren, und auch Stacking macht:, behaupte ich, daß dies nicht geht. Am ehesten noch mit dem Stackshot-Motortrieb, weil der das automatisch macht, was Du willst, da Wind und Wetter aber bei solch großen Objekten wie Nepentes-Kannen o.ä. dazwischenfunken im Bruchteil von Sekunden, wird das nicht gehen. Du kannst höchstens versuchen, so ein Objet möglichst gut zu fixieren (es gibt biegsame Klemmen etc.) und dann Deine Schüsse machen, auch da würde ich aber Bewegungsartefakte erwarten, und die machen jeden Stack kaputt. Aber: da eben die Objekte doch offenkundig recht groß sind, sollte es gelingen, mit Blitz und recht starkem Abblenden eine ähnliche Scharfentiefe zu erzielen wie beim Stacking. Ich bin mir ziemlich sicher, daß dies der bessere Weg sein wird. Notwendige Details kann man auch zusätzlich fotografieren. Und wenn das Wetter mal mitspielt ggf. die Stckshot-Maschine nehmen - sie dürfte immer noch das kleinste Zubehör sein, wenn man die Transportfähigkeit betrachtet. Die Steuerung der Olys mit Capture bietet jedenfalls nicht "ein Durchrattern". Einzig der DSLR-Manager für die Canons macht so etwas m.W., auch hier sind die benötigten Gesamtzeiten aber viel zu lange, und einen Rechner extra benötigst Du auch - das hat keine Aussicht auf Erfolg. Selbst wenn man mit höherem Abblenden arbeiten würde und vielleicht nur 10 Schuß für je einen halben cm bräuchte, wird das unter den geschilderten Bedingungen nicht gehen. Horst Kretzschmar

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Eine andere Möglichkeit ist Filmen und Fokus langsam verstellen, Film in einzelne Bilder zerlegen,stacken (ähnlich wie in Astronomie Mond, Planeten und anders fotografieren). Grüße Heimo

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Hallo zusammen, vielen Dank für das nette Feedback beim zweiten Anlauf. Ein Abend im Biergarten und dann kommt man zurück und weiss gar nicht, wo man anfangen soll ;) Ich hatte halt irgendwie die Hoffnung, dass jetzt nachdem die Olympus Air auf dem Markt ist und ja als offenes System beworben wird, auch die Olympus WLAN Schnittstelle offengelegt wurde und es vielleicht sogar ein SDK gibt mit dem pfiffige IOS oder Android Entwickler ansetzen können. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich habe mir mal zum Stackshot den Akkupack gekauft um etwas mobiles zu haben aber letztlich torpediert das alles mein Ziel, nicht zu schwer zu reisen. Aus dem Grund nehme ich ja auch Nikons nicht mehr mit. Früher habe ich viel geblitzt und/oder stark abgeblendet. Ich finde aber das bestechende bei der ganzen Stackerei ist, dass man im Auflösungsmaximum der Objektive arbeiten kann. Klar, wenn's nicht anders geht, kommt der Zangenblitz zum Einsatz. Das ist ok, aber mir gefällt natürliches Licht meistens besser. Grundsätzlich denke ich schon, dass die ganze Geschichte kein Denkfehler ist. Es geht ja auch manuell, ist aber unter widrigen Umständen oder Zeitdruck oft ziemlich nervenaufreibend. Zumindest, wenn ich irgendwo verkorkst im Baum hänge, mit einer Hand den Diffusor halte und mit der Anderen Objektiv/Schlitten und Auslöser bedienen soll - und das alles nach Möglichkeit ohne mir die Knochen zu brechen. Ich war eigentlich auch skeptisch, ob es nicht größere Probleme gibt, wenn man statt mit Schlitten einfach den Fokus am Objektiv ändert (Innenfokusierung, Brennweitenänderung), konnte aber keine größeren Probleme sehen (Zerene Stacker). Naja, vielleicht kommt ja irgendwann eine Lösung - OI-Share ist so dicht dran... Viele Grüße und Danke nochmal Andreas

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Gast Olyver

Hallo Andreas! Beeindruckende Fotografien - und klar umrissenes Problem. Irgendwie erinnert mich das an Arbeiten von Nicholas Hellmuth, der auf http://www.maya-art-books.org bzw. http://www.digital-photography.org sowie http://www.wide-format-printers.org so allerlei zum Thema wissenschaftlicher Dokumentations-Fotografie abseits von asphaltierten Pisten veröffentlicht hat. Vielleicht ist ja dort in seinem Schriften-Sammelsurium etwas Brauchbares für Dich zu finden - oder er oder jemand aus seinem Team kann Dir konkret weiter helfen! LG Olyver

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Die neue istaub- und spritzwassergeschützte Lumix GX8 soll nach einem Firmware update ab Ende des Jahres selbständig in geplant 50 Steps den Schärfebereich durchlaufen. Aufgezeichnet als 4K Video, können nachträglich geeignete Bilder ausgewählt und als 8 MP grosse JPGs extrahiert werden. Nachzulesen in http://www.panasonic.com/de/corporate/presse/alle-meldungen/020-2015-Post-Focus.html Die Kamera soll bereits ab August erhältlich sein. Gruss Helmut

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 Helos said:
Die neue istaub- und spritzwassergeschützte Lumix GX8 soll nach einem Firmware update ab Ende des Jahres selbständig in geplant 50 Steps den Schärfebereich durchlaufen. Aufgezeichnet als 4K Video, können nachträglich geeignete Bilder ausgewählt und als 8 MP grosse JPGs extrahiert werden. Nachzulesen in http://www.panasonic.com/de/corporate/presse/alle-meldungen/020-2015-Post-Focus.html Die Kamera soll bereits ab August erhältlich sein. Gruss Helmut
Hallo Helmut, Vielen Dank für die Info! Das wäre mir jetzt zwar zu unkontrolliert - ich will ja selbst bestimmen, von wo bis wo mit welcher Schrittweite gestackt wird und auch die 8 MP wären mir zu wenig - ein Vorteil des Stackens ist ja, das Maximum der Objektiv-Auflösung herauszukitzeln, aber es zeigt, dass das Thema doch irgendwie bei der Industrie angekommen ist. Das lässt zumindest für die Zukunft hoffen. Viele Grüße Andreas

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Hallo, ich sehe die Diskussion erst jetzt, bin noch in Urlaub. Zu Reinhard, ja Kabe hat hat ein Skript geschrieben, dass mit Capture und einem Mac automatisch einen Stack abarbeitet. Sein letztes Skript hat aber die von ihm gesetzte Anwendungsdauer erreicht, ein neues hat er nicht eingestellt. Das funktionierte sehr gut und war sehr schnell. Was ich nicht mehr weiß ist die Tatsache ob man bei dem Skript eine Wartezeit zwischen den Fotos wählen kann. Je nachdem, wie stabil das Stativ steht, wäre das sinnvoll, damit nicht alles anfängt zu schwingen. Ich habe sein Skript bei Aufnahmen von Flechten mit Erfolg eingesetzt. CameraControl wäre die Lösung, wenn Olympus die manuelle Steuerung des Fokus über die Ol.Share-Schnittstelle bereitstellt. Oder noch besser selber Stacking wie in Capture bereitstellt. Zeit bringt hoffe ich die Lösung. LG Karl

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 AWI67 said:
Naja, vielleicht kommt ja irgendwann eine Lösung - OI-Share ist so dicht dran...
Da wirst Du wohl lange warten können. Ich habe mir kürzlich das Makro gekauft und würde mir auch so eine Lösung wünschen, da ich eine private Steinsammlung dokumentieren möchte. Leider ist der Ton gerade in diesem Forum absolut unmöglich, wenn man auch nur ein falsches Wort gegen Olympus sagt. Was schade ist, da das Fachwissen hier sehr groß ist. Aber der beleidigte bis arrogante/agressive Ton vor allem von Seiten des Moderators (gibt es eigentlich nur einen??) ist schon einzigartig. Ich habe einige Threads besucht, weil es zur OM-D kaum brauchbare Literatur gibt, und stoße immer wieder darauf. In diesem Sinne ein Zitat von Herrn Wagner, welches Dir, Andreas, galt: " Es gibt einfach Typen, die will man auf einer Feier nicht haben." Wie muss ein Mensch gestrickt sein, der so etwas einem interessierten Wissenschaftler an den Kopf wirft? Und das mit der Begründung, dass Du das Forum nicht an Deinem Wissen teilhaben lässt. Dabei war Dein Anliegen wirklich anschaulich beschrieben und auch Deine Erfahrungen, die ich sehr spannend finde. Ich kann auch nicht sehen, wo Du die "Erfahrung der anderen geringschätzt" hast. Du hast nur betont, das manuelles Stacken zeitaufwendig ist. Kann ich nur bestätigen. Sorry, aber das musste sein und ich werde auch mal an Olympus vie facebook schreiben mit einigen Zitaten und fragen, was man dort darüber denkt. Ich möchte das Forum nutzen, aber nicht ständig dümmlich angemacht werden, was mir hier schon zweimal passiert ist.

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...passt von meiner Seite her schon. Ich bin nicht nachtragend :) Ich freue mich, wenn ich ein paar Tipps bekomme, die mich weiterbringen und ich auch etwas beitragen kann. Dass mein erster Anlauf irgendwie komisch rüberkam, weiß der Kuckuck weshalb, lag vielleicht auch an mir - Schwamm drüber. Wenn Du Mineralien dokumentieren möchtest, ist stacken sicher ein guter Weg. Ein Bekannter von mir ist ziemlich aktiver Hobby-Mineraloge und er hat mir erzählt, dass das bei Mineralogen sehr verbreitet ist. Wenn es Dir, wie mir, eher um die Dokumentation geht und Zeit eine Rolle spielt, solltest Du einen Blick auf den Stackshot werfen. Ich habe ein solches Gerät seit ein paar Jahren und ich bin genauso begeistert davon, wie am ersten Tag. Toll und präzise verarbeitet, ein fantastischer Support der seinesgleichen sucht und Adaptionsmöglichkeiten für alle gängigen Kameras: https://www.cognisys-inc.com/products/stackshot/stackshot.php Viele Grüße Andreas

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Sicher sein kann man sich nie, aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine Art autom. Stacking-Funktion schon in der M1 Mk II vorgestellt werden könnte, ist zumindest gegeben. Das Know-How, was Oly schon seit der Entwicklung der TG-3 gesammelt hat, in Verbindung mit dem vollelektronischen Verschluss der M5 Mk II, bringt die idealen Voraussetzungen mit, denn Karl (kgb51) hat völlig recht: ohne el. Verschluss würde das ganze Konstrukt vermutlich zu stark ins Schwingen geraten. Die Zukunft ist blau-weiß-gelb ! ;-) Gruß, Erk

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Gast aspherical
Leider ist der Ton gerade in diesem Forum absolut unmöglich, wenn man auch nur ein falsches Wort gegen Olympus sagt. Was schade ist, da das Fachwissen hier sehr groß ist. Aber der beleidigte bis arrogante/agressive Ton vor allem von Seiten des Moderators (gibt es eigentlich nur einen??) ist schon einzigartig. Ich habe einige Threads besucht, weil es zur OM-D kaum brauchbare Literatur gibt, und stoße immer wieder darauf.
Meine Empfehlung: "Du sollst Dir kein Bild machen!" Gruß aus Ungarn Franz P.S.: Was das oly-forum angeht, ist der Umgangston hier sehr moderat, versuche es mal in anderen Foren. Und...eine gewisse minimale Robustheit muss man schon mitbringen, wenn man im Internet weitgehend anonym unterwegs sein will. Und da Du erst seit 18.06. d.J. hier im Forum unterwegs bist, wirst Du den normalerweise geübten Umgangston nur bruchstückhaft beurteilen können. Es wäre falsch, von Einzelfällen auf das Generelle zu schließen, wovon Du nicht ganz frei sein dürftest, wenn man Deine Postings so liest... Aber Du kannst Dich ja um das "Amt" des Moderators bemühen, der eben nicht anonym agiert und rund 8.000 oder mehr Foren Mitglieder "managt".

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Von Sony gibt es ansatzweise eine Lösung für deren Kameras: eine käufliche (15€) app namens professionelle Reihe, die in die Kamera geladen wird und u.a. eine aus 3 Aufnahmen bestehende Focus-Reihe macht: ein Bild mit dem gemessenen Autofocus, einmal liegt der Focus davor (einstellbar: weit, mittel, nah) und einmal dahinter. Leider ist das ganze wenig professionell. Es funktioniert (bei mir) nicht mit allen Autofocus-Objektiven, das genaue Verhalten ist nicht dokumentiert und zusammen mit einer Fernbedienung funktioniert das ganze auch nicht. Trotzdem, der Ansatz ist gut und bietet vielleicht auch anderen Herstellern eine Anregung Gruß Ulrich

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Leider ist der Ton gerade in diesem Forum absolut unmöglich, wenn man auch nur ein falsches Wort gegen Olympus sagt.
Aber der beleidigte bis arrogante/agressive Ton vor allem von Seiten des Moderators (gibt es eigentlich nur einen??) ist schon einzigartig.
@ SarahStb: In diesem Thread fing gerade eine sehr sachliche Diskussion an. Bis zu Deinem Beitrag. Wer bist Du denn? Lies doch erst mal eine Weile mit und beteilige Dich dann an den Diskussionen. Du wirst erstaunt sein, wie freundlich, hilfsbereit und qualifiziert Dir hier geholfen wird. Vor allem auch durch den Moderator. Schön wär's auch, wenn man mal ein Bild von Dir zu sehen bekäme. Gruß Hartmut

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Nur mal so aus Interesse... Magst du mich bitte mal über die Größe der Objekte in deinen hier gezeigten Bildern aufklären?! 1.) " Ca. 100 Scheibchen im Abstand von 2 Mikrometern. " Also insgesamt 200µm (=0,2mm) in 100 Schritten aufgelöst?!?! Wie klein ist denn diese Mücke???? 2.) & 3.) Und wie groß (oder klein) sind diese Kannenpflanzen? Ist das Laub am Boden bzw. der Farn (?) mit heimischen Versionen vergleichbar? wundert sich Martin

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 Martin W. said:
Nur mal so aus Interesse... Magst du mich bitte mal über die Größe der Objekte in deinen hier gezeigten Bildern aufklären?! 1.) " Ca. 100 Scheibchen im Abstand von 2 Mikrometern. " Also insgesamt 200µm (=0,2mm) in 100 Schritten aufgelöst?!?! Wie klein ist denn diese Mücke???? 2.) & 3.) Und wie groß (oder klein) sind diese Kannenpflanzen? Ist das Laub am Boden bzw. der Farn (?) mit heimischen Versionen vergleichbar? wundert sich Martin
Hallo Martin, ist eine winzige Trauermücke, ca 1,5-2 mm lang. Ich müsste nochmal in den Notizen schauen, es kann auch sein, dass 5 Mikrometer eingestellt hatte. 5 Mikrometer wäre jedenfalls eine sinnvolle Schrittweite für das Objektiv um nicht zu viel sinnlosen Überlapp zu produzieren. Das ist ein Industrie-Mikroskopobjektiv aus der Materialprüfung. Hoch korrigiert und mit toller Auflösung aber quasi nicht vorhandenen Schärfentiefe. Abblenden kann man solche Objektive nicht. Die Kannen dürften so 12 cm und 5 cm messen - Bild 2 und 3. Wenn man abblendet kann man das auch mit wenigen Schritten erschlagen aber ich versuche, beim Stacken nur wenig abzublenden, wegen Beugung usw. Viele Grüße Andreas

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Die Kannen dürften so 12 cm und 5 cm messen - Bild 2 und 3.
Hm bin jetzt zwar keine Profi, aber bei den Abmessungen liegt man bei einem ABM von 1:3 bis 1:7
beim Stacken nur wenig abzublenden, wegen Beugung usw.
Die setzt bei mFT 16MP Kameras bei F8 ein. Aber beim 60er F2.8 kann man schon mit Blende 4 arbeiten. Das dürfte auch die Optimale Blende sein für die Linse. Dann sind die Steps auch schon deutlich weniger, somit auch die nachfolgender Verarbeitung einfacher und Qualitativ besser.
Das ist ein Industrie-Mikroskopobjektiv aus der Materialprüfung.
Naja die brauchen ja meist nicht so dolle Schärfentiefe. Der Stackshoot ist schon was feines aber das rumschleppen wollte ich auch nicht. Aber trotz des Stackens gibt es Probleme mit der Software, wenn Zwischenräume überbrückt werden müssen welche größer als ein Step sind. Dann weis die Software nicht welche Pixel aus welchem Bild sie nehmen soll und dann gibts unscharfe Halloartige Flecken. Die kann man nur manuell entfernen. LG Thomas

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 AWI67 said:
Hallo Martin, ist eine winzige Trauermücke, ca 1,5-2 mm lang. Ich müsste nochmal in den Notizen schauen, es kann auch sein, dass 5 Mikrometer eingestellt hatte. 5 Mikrometer wäre jedenfalls eine sinnvolle Schrittweite für das Objektiv um nicht zu viel sinnlosen Überlapp zu produzieren.
Danke für die Infos!
 AWI67 said:
Das ist ein Industrie-Mikroskopobjektiv aus der Materialprüfung. Hoch korrigiert und mit toller Auflösung aber quasi nicht vorhandenen Schärfentiefe. Abblenden kann man solche Objektive nicht.
Ohne dir deine tollen Bilder madig machen oder dir gegen das Stacken argumentieren zu wollen... ...aaaaaber ;-) Schießt du da nicht über das Ziel hinaus? Die D700 ist ja nun kein Schärfe- oder Auflösungsmonster (weiß ich aus eigener Erfahrung, denn ich muss sie leider viel zu häufig für einen Kunden nutzen). Und ob sie die Auflösung deines Objektivs auch wirklich abbildet wage ich zu bezweifeln.
 AWI67 said:
Die Kannen dürften so 12 cm und 5 cm messen - Bild 2 und 3. Wenn man abblendet kann man das auch mit wenigen Schritten erschlagen aber ich versuche, beim Stacken nur wenig abzublenden, wegen Beugung usw.
Jetzt hast du die E-M1 und damit deutlich an Auflösung und Schärfe seitens der Cam gewonnen. Alleine schon wegen des fehlenden "Unscharf-Filters" direkt vor dem Sensor. ;-) Die "förderliche Blende" der µFT-Objektive liegt so zwischen F/5,6 und F/8. Beugung beginnt erst jenseits der F/8. D.h. du kannst jetzt, ausreichend Licht vorausgesetzt, sicherlich deine Stacks mit deutlich (!) weniger Bildern abfrühstücken. Probier es mal aus! Vielleicht hilft dir dieses Wissen ja dann auf den nächsten "stressigen" Wanderungen ;-)
 AWI67 said:
Viele Grüße Andreas
dto. zurück Martin

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Ohne dir deine tollen Bilder madig machen oder dir gegen das Stacken argumentieren zu wollen... ...aaaaaber ;-) Schießt du da nicht über das Ziel hinaus? Die D700 ist ja nun kein Schärfe- oder Auflösungsmonster (weiß ich aus eigener Erfahrung, denn ich muss sie leider viel zu häufig für einen Kunden nutzen). Und ob sie die Auflösung deines Objektivs auch wirklich abbildet wage ich zu bezweifeln.
Hallo Martin, die Sache hat leider einen Haken: Die Original-Tubuslinse zum Objektiv zeichnet einen Bildkreis, der recht nahe am 35mm KB-Format liegt. Man kann zwar auch Telebrennweiten als Tubuslinse mißbrauchen aber das ist Trial und Error, weil es da nicht alleine auf die Qualität ankommt, sondern auch auf Dinge wie Lage der Eintritts-Pupille und meines Wissens noch andere Parameter. Ich wollte mal verschiedene 100er Telebrennweiten durchprobieren, das müsste für m43 passen, schiebe das aber eher vor mir her, da ich die D700 hier eh fest auf dem Multiphot montiert habe und zurzeit nicht anderweitig verwende. Das ist einfach eingespielt und funktioniert. Klar, sie ist kein Auflösungswunder aber die Rauschfreiheit beeindruckt mich immer wieder, was beim Stacken auch von Vorteil ist. Die dünnen Scheibchen sind hier auch eher wichtig um nicht "Unschärfebänder" zu bekommen. Die E-M1 werde ich in Kürze sehr ausgiebig im Dschungel nutzen - Meinen August und Teile des Septembers verbringe ich in Irian Jaya (West Papua) und bin eigentlich gerade am Packen... Ich hoffe, die Zeit reicht für eine etwas ausgiebigere Fotosession ab und an. Ich freue mich jedenfalls wie ein kleines Kind darauf ein Bisschen Abstand zum hiesigen Stress zu bekommen. Viele Grüße Andreas

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