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RalfS

1.8/25 Unschärfe

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich habe in der Galerie unter 'Tipps bitte' ein zusammengestztes Bild aus 4 Aufnahmen mit einem neuen 25mm-Objektiv eingestellt. Schaut euch bitte mal das abgebildete Ortsschild links bzw rechts am Bildrand an. Der Fokus wurde nicht verändert zwischen den Aufnahmen, nur die Kamera verschwenkt. Jeweils die linke Seite scheint mir unscharf. Mit der E-M1 mehr als bei der E-M5. Das ist das zweite neue 25mm Objektiv das diese Symptome zeigt. Bei Aufnahmen mit dem 12-40 in 25mm Stellung taucht das Problem nicht auf. Soll ich das 25er Objektiv zurückschicken?

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Ich weiß langsam nicht mehr ob es überhaupt noch Sinn macht - aber ein neuer Versuch. Zusammengestückelte Briefmarken sind nicht geeignet als ernsthafte Grundlage für eine Diskussion über technische Fehler in Fotos. Da kann man drüber schwafeln und jeder darf etwas vermuten und hier episch darlegen. Es bringt nur nichts! Stell Bilder ooc mit gut erhaltenen vollständigen Exif-Daten ein. Wolfgang

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Ja ihr habt recht, ich hätte die komplette Dateien zeigen sollen. Da sie 11-12 MByte gross sind, hatte ich nur einen Ausschnitt davon zusammengestückelt. Da sie so gross sind, konnte ich sie nicht hier uploaden. Hier sind die beiden Bilder bei Picasa aus der E-M1: Schild rechts Schild links Reinhard; wenn das Objektiv auf unendlich steht, muesste die Abbildung doch auf beiden Seiten gleich sein, oder?

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Hier sind die beiden Bilder bei Picasa aus der E-M1:
Wolfgang schrieb OOC, das heißt direkt und unbehandelt aus der Kamera, nicht bearbeitet/exportiert auf/über Picasa. Denn das Exportieren mittels einer Bildbearbeitungssoftware zerstört die Exifs im Makernote-Bereich.
wenn das Objektiv auf unendlich steht, muesste die Abbildung doch auf beiden Seiten gleich sein, oder?
Das hat nichts mit Unendlichkeitsstellung zu tun. Denn bei sehr offener Blende ist die Schärfentiefe sehr klein und dann wird beim Verschwenken die Schärfeebene versetzt. Das fällt besonders an den beiden Rändern auf. Gruß Pit

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Doch, mit dem Verschwenken hat er grundsätzlich hier schon Recht, vorausgesetzt, die Fokuseinstellung wurde dazwischen nicht verändert – das sollte links und rechts symmetrisch sein. Um das (und anderes) zu beurteilen, braucht es aber die unbearbeiteten Bilder. Klaus

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Wenn ich es _auf_ Picasa speichere, ist die Größe unverändert und die kompletten Exifs sind noch vorhanden. Wenn die Möglichkeit wäre die Bilder hier lokal upzuloaden, dann hätte ich das ja auch gemacht. Leider gibt es ja die Begrenzung auf 8MByte Was ich nach wie vor nicht verstehe ist, dass ein Objektiv bei Unendlicheinstellung rechts und links unterschiedliche Schärfe zeigt. Und F4 ist ja nicht Offenblende. Irgendwo mache ich da einen Denkfehler, oder? Ich versuche mal nachher ein Bild mit f5.6 und Einstellung LF zu machen, vielleicht kommt das ja hin. Danke fürs Hinschauen. Ralf

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Irgendwo mache ich da einen Denkfehler, oder? Ich versuche mal nachher ein Bild mit f5.6 und Einstellung LF zu machen, vielleicht kommt das ja hin.
Mach mal LN, das reicht völlig. Gruß Pit

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 RalfS said:
Ich versuche mal nachher ein Bild mit f5.6 und Einstellung LF zu machen, vielleicht kommt das ja hin. Danke fürs Hinschauen. Ralf
Ralf, Schau mal hier: http://www.oly-forum.com/forum/fotopraxis-hilfe/seltsame-unschärfe-zwei-ecken#comment-364502 Bilder mit "Tiefe" aus der freien Wildbahn sind selten bis gar nicht geeignet um Kamera-/Objektivfehler sicher zu erkennen. Zeitung an die Wand (Fenster, Schrank....), Kamera auf Stativ, planparallel ausrichten, manuell auf die Mitte fokussieren und dann weiter diskutieren. Beim Ausrichten hilft der "Spiegeltrick": Um die Kamera horizontal und vertikal genau mittig auszurichten, kannst Du in die Mitte der Vorlage eine (kleine) Spiegelscheibe halten (halten lassen ....). Sobald sich der mittlere Fokuspunkt mit dem Mittelpunkt des Spiegelbildes des Objektives deckt, ist die Kamera planparallel ausgerichtet. Wolfgang

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Hallo Ralf, Du zweifelst grundsätzlich an der Schärfeleistung deines Objektivexemplars. Dazu solltest du belegen, dass dein Objektiv grundsätzlich am linken und rechten Rand unterschiedlich scharf zeichnet. Um dies zu belegen solltest du für "ideale" Bedingungen sorgen und den Tipps von Wolgang folgen. Sollten diese Aufnahmen alle OK sein, dann liegt es nicht am Objektiv und du musst im Fall deiner Aufnahmebeispiele nach den Ursachen und Unterschieden suchen. Z.B. darfst du das 12-40mm bei 25mm mit Blende 2.8 nicht mit deinem 25mm mit Blende 1.8 vergleichen. Zusätzlich kommt das hier bereits erwähnte Verschwenken hinzu. LG Dieter

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Ich habe genügend Beispielsbilder "beurteilt", die "manuell" mit C-AF bei links in der Ecke liegendem 9-er AF-Feld im Zentrum "scharf" gestellt wurden und mit Schärfe -3 bei 2 Sekunden Belichtungszeit mit Blende 22 und 25.000 ISO aus der Hand belichtet wurden. Daher kommt ein gewisses Grundmisstrauen ;-))) Wolfgang

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Mann könnte die Sache gleich abkürzen. Schärfentiefe! Beim Bild m1_r liegt der Fokus auf dem Baum im Vordergrund. wie soll das ein Straßenzeichen 30m im Hintergrund knack scharf werden? Beim Bild m1_L sitzt der Fokus am Basketball Korb oder an der Kante des Wohnanhängers. Das Straßenschild liegt diesmal (geschätzt) höchstens 10m zurück und ist dementsprechend schärfer. Man könnte die Ortschaft fast rekonstruieren wenn nicht der depperte Laternenmast im Weg wäre ;-) Zusammenfassung: Der Linse fehlt nix. Dem TO sei empfohlen sich mit Schärfentiefe und Hyperfokaldistanz zu beschäftigen.

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 PenFan said:
Mann könnte die Sache gleich abkürzen. Schärfentiefe! Beim Bild m1_r liegt der Fokus auf dem Baum im Vordergrund. wie soll das ein Straßenzeichen 30m im Hintergrund knack scharf werden? Beim Bild m1_L sitzt der Fokus am Basketball Korb oder an der Kante des Wohnanhängers. Das Straßenschild liegt diesmal (geschätzt) höchstens 10m zurück und ist dementsprechend schärfer. Man könnte die Ortschaft fast rekonstruieren wenn nicht der depperte Laternenmast im Weg wäre ;-) Zusammenfassung: Der Linse fehlt nix. Dem TO sei empfohlen sich mit Schärfentiefe und Hyperfokaldistanz zu beschäftigen.
Der TO nimmt die Empfehlung gerne an ;-) Aber nochmal zur Vorgehensweise - ich habe mit dem mittleren Fokusfeld scharf gestellt, dann auf MF umgeschaltet und dann einmal nach rechts und anschliessend nach links verschwenkt. Den Fokus also nicht mehr verändert. Aber lasst mal. Die Testaufnahmen mit Zeitung an der Wand im Abstand von einem Meter bei f5.6 haben keinen Grund zur Beschwerde übriggelassen. Spasseshalber mit 25mm, dem 12-40er und dem 14-54I. Letzteres dürfte der Sieger sein. Also Danke nochmal - Ralf

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mittleren Fokusfeld scharf gestellt, dann auf MF umgeschaltet und dann einmal nach rechts und anschliessend nach links verschwenkt. Den Fokus also nicht mehr verändert.
Da haben wir es! In Zukunft sollst du es dir angewöhnen, den Fokuspunkt verschieben wo scharf gestellt werden soll anstatt zu verschwenken. Gruß Pit

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 pit-photography said:
In Zukunft sollst du es dir angewöhnen, den Fokuspunkt verschieben wo scharf gestellt werden soll anstatt zu verschwenken.
Das glaube ich nicht… wenn Fokus und Standort tatsächlich unverändert sind, sollte die Schärfe an beiden Kanten gleich sein, solange die Entfernung des Objektes entsprechend groß ist. Ein Neufokussieren gleich das dann zwar aus, aber die Linse kann trotzdem eine schiefe Schärfeebene abbilden. Klaus

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Moin Klaus,

wenn Fokus und Standort tatsächlich unverändert sind, sollte die Schärfe an beiden Kanten gleich sein
wie Reinhard schon geschrieben hat, nimm mal einen Geodreieck und lege ihn auf ein Blatt Papier. Die stumpfe Spitze ist der Kamera-Standort. An der langen Gerade des Dreiecks malst du auf der Null-Skala einen senkrechten kurzen Strich (das ist der Fokuspunkt). An der lange Kante entlang einen langen Strich (das ist die Schärfeebene). Dann drehst du langsam den Dreieck, der Drehpunkt ist die stumpfe Spitze. Dann siehst du wie sich die Kante des Dreiecks, die Schärfeebene, mit der gezeichneten Linie schneidet und der Fokuspunkt aus der gezeichneten Linie, die vorher gesetzte Schärfeebene, rauswandert. Bei sehr lichtstarken Objektiven und wenn man nah am Motiv ist, wird das besonders heikel.
Ein Neufokussieren gleich das dann zwar aus,
Setzt aber voraus, dass der Fokuspunkt erst mal verschoben werden muss, wo man scharf gestellt haben möchte. Bei sehr langen Brennweiten und das Motiv sehr weit weg ist, so bei 300mm ist der Effekt der Verschiebung der Schärfeebene gering. Hier als PDF zur Veranschaulichung, wie die Schärfeebene nach dem Verschwenken wandert. Gruß Pit

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 pit-photography said:
... Hier als PDF zur Veranschaulichung, wie die Schärfeebene nach dem Verschwenken wandert. Gruß Pit
Hallo Pit, ist das PDF von dir? Darf ich mir das "klauen"? lg Martin

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 Martin W. said:
 pit-photography said:
... Hier als PDF zur Veranschaulichung, wie die Schärfeebene nach dem Verschwenken wandert. Gruß Pit
Hallo Pit, ist das PDF von dir? Darf ich mir das "klauen"? lg Martin
Ja das PDF hab ich selbst gezeichnet (dank CAD ;-) ) Klar darfst du "klauen" ;-) Es soll den anderen veranschaulichen, die aus alter Gewohnheit verschwenken. Gruß Pit

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Jetzt mal eine dumme Frage von mir: Die Regeln der Geometrie haben sich ja nicht verändert. Früher (d.h. prä-MFT) habe ich immer - oder oft - verschwenkt und hatte keine Probleme damit. Warum ging das früher mit dem Verschwenken und heute nicht mehr? Statt die Kamera zu drehen, bin ich vielleicht einen Schritt (oder ein paar cm) waagerecht zur Seite ausgewichen, damit wäre das Problem umgangen, da die Schärfeebene sich dabei nicht verändert. Noch gestern habe ich beim Anschauen einiger 8-10 Jahre alter Fotos gedacht: "Hm, früher waren meine Bilder schärfer ...". Keine Ahnung, ob das stimmt. Schöne Grüße, Claudia

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 pit-photography said:
... Ja das PDF hab ich selbst gezeichnet (dank CAD ;-) ) Klar darfst du "klauen" ;-) Es soll den anderen veranschaulichen, die aus alter Gewohnheit verschwenken. Gruß Pit
Danke, das erspart mir das Selber-Zeichnen ;-))) lg Martin

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Hallo Claudia

Statt die Kamera zu drehen, bin ich vielleicht einen Schritt (oder ein paar cm) waagerecht
wenn man das gut macht bleibt die Schärfeebene ja da wo sie sein soll. Und die welche verschwenkt haben und durchaus große Bogen gemacht haben, die hatten auch schon immer das Problem der Verschiebung der Schärfeebene. Die Foren sind voll von idiesen Beschreibungen.
Anschauen einiger 8-10 Jahre alter Fotos
Naja wir werden auch nicht jünger. Und in vielen Dingen laxer. Dann stellt man auf einmal fest upps was ist da los. Dafür haben wir heute richtig tolle Sachen drin. Fokuspunkt lässt sich locker verschieben oder mit dem Finger antippen. Gesichterkennung fangen lassen und dann verschwenken soviel ich will, die AF Automatik gleicht das alles aus. Oder C-AF TRACK kann auch dazu missbraucht werden. LG Thomas

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Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt, aber soo einfach mache ich es Euch nicht: Natürlich verschiebt sich die Schärfenebene vom Zentrum zur Kante, da brauche ich auch keine CAD-Zeichnung zu… aber eben nicht in der Entfernung zwischen linker Kante und rechter Kante! Das heißt, wenn ich das Objekt ganz nach links setze, auf das Objekt fokussiere, und dann die Kamera so drehe, dass das Objekt ganz rechts sitzt, muss es ohne Refokussieren scharf sein. Klaus

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 pit-photography said:
... Hier als PDF zur Veranschaulichung, wie die Schärfeebene nach dem Verschwenken wandert. ...
Hallo Pit, auch von mir ein Dankeschön für Deine Mühe mit dem PDF. Du bist ein gründlicher Mensch :-) Hatte gestern gerade einem Ungläubigen mit einem Geo-Dreieck genau das vorgeführt, was Du beschreibst und in Deinem Diagramm so augenfällig darstellst. Gruß, ED

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Jetzt hab ich aber auch noch mal eine "dumme" Frage. Ist die "Schärfeebene" nicht eigentlich ein Ausschnitt aus einer Kugel? André

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