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*.dng - quo vadis?


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Ich wünsche allen Olys erst einmal ein Gesundes Neues Jahr! Nachdem das Thema "*.dng" vor knapp einem Jahr schon mal diskutiert wurde, greife ich es doch noch mal auf, da ich gerade ganz fleißig meine RAW's des alten jahres als hardwaregebundene *.org-files archiviere. Hat sich was an der Front getan? Ja: Inzwischen gibt es einige Kamerahersteller, wie Pentax und Leica, die das dng-Format mit anbieten. Nein: Gibt man bei der Olympus-Suche "dng" ein, gibt nur 52%ige Verweise auf ganz andere Dinge. Meine Frage ist nun, wie es bei Olympus ausschaut und ob da eine Lösung für ein zukunftssicheres Archivformat in Arbeit ist? ...und wenn nicht, wie handhabt Ihr Eure Langzeit-Archivierung? Viele Grüße aus der frostigen Mitte Deutschlands aperture 8 - Sonne lacht!

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Meine Frage ist nun, wie es bei Olympus ausschaut und ob da eine Lösung für ein zukunftssicheres Archivformat in Arbeit ist?
Hy ich denke das die anderen großen Hersteller da nicht drauf abfahren. Was man so liest ist dng immer noch ziemlich eine Insel und von Zukunftssicherheit kann da nicht wirklich geredet werden. Zumal wenn dann irgendwann mal was in der Richtung geht kann man immer noch konvertieren. Bis das ORF wirklich so ein Exot ist das kaum mehr Programme das unterstützen wird noch viel Zeit vergehen. Nimm mal das TIFF das existiert schon ewig und ist soweit eingeführt, dass man das nicht einfach fallen lassen kann. Es war das erste Plattform übergreifende Format und jede Anwendung im Heim und Profibereich kann dieses Format sicher lesen und darstellen. Und verwendet das auch noch. LG Thomas
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Ganz richtig. Grundsätzlich gilt ja schon für das ganze Konzept "DNG" folgendes: Die einzige Sicherheit, die man mit DNG hat, ist, dass man DNGs mit einem beliebigen DNG-fähigen RAW-Konverter nach dem in jedem DNG eingebetteten Adobe-Camera-RAW-Kameraprofil entwickeln kann. (Das kann entweder aus der DNG-fähigen Kamera kommen, oder aus dem Adobe-DNG-Konverter, der für die Konvertierung seinerseits die Kamera kennen muss.) Mehr geht nicht, solange der betreffende RAW-Konverter die spezielle Kamera nicht auch kennt und nicht sein eigenes Kamerprofil für sie hat - wobei er, wenn er das hat, dann aber natürlich auch gleich deren originäres RAW-Format unterstützen wird. Insofern ist das ganze Konzept "DNG" in seinem Potenzial, dem Fotografen "Unabhängigkeit" zu geben, von vornherein sehr, sehr begrenzt gewesen. Und meines Erachtens die Mühe eigentlich nicht wert. Grüße, Robert

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Anschlussfrage: Auf welchem Medium "archiviert" ihr? DVD, externe Platte, Flashspeicher.....? Hatte als Jugendlicher mal Bilder auf ner CD gesichert. Die war dunkel und vermeindlich trocken verstaut. Ich kann die Bilder auch FAST alle noch öffnen, viele davon haben aber erhebliche Farbfehler bekommen oder sind nur noch bis zur Hälfte vorhanden. Meistens wird die untere Bildhälfte gar nicht mehr dargestellt.

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Hallo Robert, so was Ähnliches hab ich mir schon gedacht, also werde ich weiterhin die *.org oder *.jpeg archivieren. Hallo Michael, Ich archiviere auf CD+DVD in trockenen und lichtdichten Holzschachteln (im set bei IK..), da passen die mit Hüllen gut rein. Aktuelle Bilddatein zieht eine dritte externe Festplatte automatisch als Kopie. Ansonsten hab ich noch keinerlei Datenverluste erlebt. Das Problem mit nur halben Bildern kenne ich auch - aber nur z.B. vom simple viewer als Album auf CD, da fehlen manchmal auf älteren Rechner mit wenig RAM oder freiem Speichert Bildteile. Nochmaliges CD-Laden beseitigt das Problem. Ansonsten hab ich noch keinerlei Datenverluste erlebt.

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Hatte als Jugendlicher mal Bilder auf ner CD gesichert. Die war dunkel und vermeindlich trocken verstaut. Ich kann die Bilder auch FAST alle noch öffnen, viele davon haben aber erhebliche Farbfehler bekommen oder sind nur noch bis zur Hälfte vorhanden. Meistens wird die untere Bildhälfte gar nicht mehr dargestellt.
Hy Michael nun CD/DVD haben eine beschränkte Lebensdauer, auch wenn sie gut aufbewahrt werden. Für sehr gute Basisqualität rechnen Experten mit 7 Jahren,wo die Daten sicher noch lesbar sind. Der Grund hierfür ist, dass die Chemische Oberfläche in welche der Brenner die Daten einätzt sich im Laufe der Zeit zersetzt und deshalb Bits verloren gehen. Wenn du ganz sicher gehen willst, hilft nur ein RAID aus mindestens drei Platten. Dann können die Daten im wieder restauriert werden, selbst wenn mal eine Platte ausfallen sollte. Aber das ist wohl dann eher nur für den Vollprofi eine Sinnvolle Lösung. Aber selbst da bekommst du Probleme weil du ja permanent immer mehr Speicher brauchst. Deshalb ist für viele die praktikabelste Methode, alle 5 bis 7 Jahre die DVD neu zu estellen. LG Thomas
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rechnen Experten mit 7 Jahren
Ja wie nun: rechnen oder nehmen die nur an?! Oder wiissen die es?! Wenn ich mir so meine normalen im hellen Wohnzimmer gestapelten DVD oder CD anschaue/anhöre hab ich bisher noch keine Verluste festgestellt. Also, gibts für die 7 Jahre gesicherte Quellen, ich meine auf wissenschaftlicher Basis ermittelte Ergebnisse? aperture 8 - Sonne lacht!
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Nun, ich denke das Sichern auf DVD und die Lagerfähigkeit sind nicht wirklich korrekt messbar. Ein Experte sagt 70, der andere 7 Jahre. Sichert jemand denn auf ner externen Platte? Ich gehe mitlerweile dazu über, sehr viele Fotos zu löschen und nur die Besten aufzuheben. Das reduziert die Datenmenge ja schon erheblich. Eine TB Platte kostet ja heute nicht mehr viel und würde gut einige Jahre ausreichen. Gibt es in den Platten Qualitätsunterschiede? Habe bisher eine 250 GB mim USB-Festplatte von Treckstore und ne 300 GB mit externer Stromversorgung von Western-Digital. Beide ware eigentlich günstige Angebote und halte seit ca. 6 Jahren.

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 Michael Feiden said:
Nun, ich denke das Sichern auf DVD und die Lagerfähigkeit sind nicht wirklich korrekt messbar. Ein Experte sagt 70, der andere 7 Jahre. Sichert jemand denn auf ner externen Platte?
Ja, auf einer 1TB LaCie mit Kopie auf einer zweiten identischen Platte mittels SyncToy.
Ich gehe mitlerweile dazu über, sehr viele Fotos zu löschen und nur die Besten aufzuheben. Das reduziert die Datenmenge ja schon erheblich. Eine TB Platte kostet ja heute nicht mehr viel und würde gut einige Jahre ausreichen.
"Ausmisten" ist sowieso die beste Strategie, um den Datenmüll in Schranken zu halten.
Gibt es in den Platten Qualitätsunterschiede? Habe bisher eine 250 GB mim USB-Festplatte von Treckstore und ne 300 GB mit externer Stromversorgung von Western-Digital. Beide ware eigentlich günstige Angebote und halte seit ca. 6 Jahren.
Externe Festplatten sollten ein paar Jahre halten, falls man sie nicht Tag und Nacht in Betrieb hat. Irgendwann steigen alle aus und mit der Kopie der Daten auf der zweiten Platte hat man schon einmal eine grosse Sicherheit. Dies kann man optimieren, indem man eine dritte Kopie verfertigt, die dann ausser Haus an einem sicheren Ort aufbewahrt und gelegentlich aktualisiert wird. Gruss, Hans
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Wie Hans schon sagte, Datenhygiene ist immer ein guter Schritt und pact "das Übel" an der Wurzel.

Eine TB Platte kostet ja heute nicht mehr viel und würde gut einige Jahre ausreichen.
EINE Platte reicht nicht. Wenn man seine Daten auf Festplatte archiviert, dann sollte man mindestens zwei identische Kopien der Daten machen. Festplatten haben die Eigenschaft vom einen auf den anderen Tag auszufallen. Außerdem verlieren auch Festplatten ihre Magnetisierung mit der Zeit. Also macht es Sinn die Daten mindestens einmal im Jahr aufzufrischen, sprich hin und her zu kopieren, bzw. auf eine neue Platte zu transferieren. Herzliche Grüße, Dieter
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