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Street Fotografie II


Gast Guest

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Na, Reinhard. So eine dünne Haut bekommen? Obwohl du doch von uns allen auch viel gelobt wirst? @Frickel. Ich kann folgendes empfehlen: Gib dir ein wenig Zeit und sei geduldig mit dir selbst. Du darfst dich ruhig schüchtern verhalten, Du darfst dich auch komisch fühlen, weil du denkst, schüchtern und Street passt nicht zusammen. Ich habe echt Tage, wo ich mal so drauf bin und andere Tage, wo ich ganz anders drauf bin. Und heute frage ich für meine Verhältnisse relativ viel. Das hat aber seine Zeit gebraucht. Für mich ist das übrigens trotzdem Street. Mir doch egal, ob irgend jemand da draussen sagt, das ist ja gar nicht unverstellt. Versuche, viel zu fotografieren. Versuche Austausch zu finden. Manchmal hier im Forum, ich habe das eher in einem sozialen Netzwerk gemacht. Was ich heute übrigens eher weniger mache. 45mm kann übrigens auch eine nette Brennweite für Street sein. 17mm ist ziemlich gut und tough, aber das hast du wohl schon selbst gemerkt. Ach ja: viel probieren, Austausch mit gutwilligen Fotografen und Regeln brechen. Definitionen, nur das ist richtige Streetfotografie oder rechtliche Ratschläge von Freunden und guten Bekannten, die aber häufig nicht wirklich Ahnung vom rechtlichen Fragen im Bereich Persönlichkeitsrecht, Recht am eigenen Bild haben, helfen nur begrenzt. Schade, daß du in München wohnst und ich in Hamburg. Ich mache hier im Dezember eine Ausstellung "Straßenfotografie". Liebe und kollegiale und tolerante Grüße an Alle, Ernst Wilhelm

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Gast Ernst Wilhelm Grüter

Toi, toi, toi und Danke für dein prompte Reaktion, Reinhard :) Frickel. Mir macht Street viel Spaß, auch wenn ich aus sehr persönlichen Gründen heute weniger Street fotografiere. Aber das hat auch gedauert. Und wird weiter dauern. Für mich hat Fotografie viel mit mir zu tun, das ist wohl der Hauptgrund, weswegen alles Zeit braucht, auch der eigene Weg in Bereich Street. Und das ist auch ein Grund, weswegen ich mich heute nicht von Anderen irritieren lassen will. Herzliche Grüße, Ernst Wilhelm

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Möchte vorausschicken, habe mit "Street" nix am Hut. Möchte aber, weil Frickel ja vom Bahnhof gesprochen hat, anmerken ...

heute hab ich mich einmal mit meiner OMD 5 auf den Hauptbahnhof getraut um mich (unbemerkt) das erste Mal an Streetfotografie zu versuchen.
Vielleicht in dieser sensibeln Zeit, wo Flüchtlinge sich im Umfeld des Bahnhofes aufhalten, würde ich es dort sein lassen. Vielleicht kommt daher deine Schüchternheit ??? bzw. haben die Flüchtlinge Dich eventuell sogar motiviert ??? Es gibt sicher andere Locations in München ... Wie wär es beim Oktoberfest ??? Liebe Grüße Helmut
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Street Fotografie muss nach meiner Ansicht nicht zwingend das Ablichten von Menschen sein. Das können auch z.B. Tauben oder Spatzen sein, die am städtischen Leben partizipieren oder eben ein verschwommenes Auto (Dynamik!), was an einem trendig hippen Geschäft vorbeifährt. Dann kann man sich so an Menschen herantasten, dass man z.B. nur die Beine ablichtet, die durchs Bild laufen. Man kann auch vorher Fragen. Straßenmusiker lassen sich zum Beispiel für etwas Bakschisch sehr gerne ablichten. Ich gehe Richtung Musiker, deute auf meinen Apparat und der Blick des Musikers geht dann Richtung Geldteller. Wenn der Euro im Teller landet huscht ein Lächeln über das Gesicht des Musikers (oder der Daumen geht hoch) und man kann ohne Hemmungen und Angst vor dem Verhalten des "Models" abdrücken...(so läuft das zumindest in FFM) LG Olli

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@ frickel, die besten Ergebnisse erzielt man m. M. n. wenn man mit Leidenschaft an einem Thema dran ist. Ist das bei Dir bezüglich "Street" gegeben, dann hau rein und mache Deine eigene Form dieser Fotografie. Sei es nun eher gestellte oder durch vorheriges Fragen beeinflusste Motive. Gerade in Großstädten findet doch ein buntes Leben mit Künstlern auf der Straße statt, die man bezüglich Fotoerlaubnis fragen kann und die dann einfach weiter machen und sich nicht großartig ablenken lassen. Wer vorher fragt, fällt vielleicht sogar positiv auf. Nur trauen, mit den Menschen zu interagieren sollte man sich schon und damit meine ich nicht fotografieren und schnell wegrennen ;) LG Ingo

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Gast Ernst Wilhelm Grüter

@Frickel. Vielleicht Überfalle ich dich, aber hilfreich ist sicher auch, z formulieren, was Street Fotografie für dich heißt und es es dir bedeutet. Das kann auch im Austausch passieren. Z.b. denke ich vor allen Dingen am Menschen auf der Straße oder weiter gefasst, im öffentlichen Raum. Also Tiere wären für mich persönlich seltener ein Motiv im meiner Street Fotografie. Aber Kontext, Licht und Schatten, Überlegungen zu Farbe oder schwarz-weiß, (meine eigene) Gemeinschaft, meine eigenen Emotionen, meine eigene isolation, Einsamkeit oder Zweisamkeit, Pause und Warten, Dynamik, Reflektionen, usw. Ich muss ins Bett. :)

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Hallo, überleg Dir vorher, wie Du die Fotos verwenden willst. Willst Du ausstellen oder im Web publizieren, dann brauchst Du die Einwilligung der Abgebildeten -- das ist hier aber schon mit allen (u.a. auch rechtlichen) Folgen hinreichend beschrieben worden. Oder willst Du, ohne Veröffentlichungsabsicht, interessante Gesichter, Posen, Bewegungsabläufe etc. einfangen, die ungestellt und ungekünstelt sind? Dann sind, zumindest für mich, nicht rechtliche Aspekte primär, sondern Regeln des Anstands, des guten Benehmens und des Respekts vor anderen Menschen. Will heißen, ich möchte nicht in die Privatsphäre anderer Menschen eindringen und Ihnen nicht einmal das Gefühl vermitteln, dies womöglich zu tun. Ich selbst fotografiere oft in Cafes, also im öffentlichen Raum, unter Low Light Bedingungen, also in Situationen, in denen der Laie meist vermutet, dass Fotografieren gar nicht mehr möglich ist. Was sich da an wirklich ausdrucksstarken Bildern so einfangen lässt, ist manchmal wirklich beindruckend -- nur ausstellen werde ich diese Bilder niemals können (und auch nicht wollen, aus Respekt vor den Menschen auf diesen Bildern). Gruß, ED

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Achtung: Street kann zu einer Obsession werden ;) Es gab vor paar Tagen einen interessanten Artikel http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/instagram-fotograf-daniel-arnold-fotografie-als-risikosport-a-1051310.html

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 Ernst Wilhelm Grüter said:
Schade, daß du in München wohnst und ich in Hamburg. Ich mache hier im Dezember eine Ausstellung "Straßenfotografie". Ernst Wilhelm
Magst Du zu der Ausstellung schon ein bisschen mehr verraten? Dann könnte ich mir schon mal einen Termin vormerken, wohne ja um die Ecke ;-) Viele Grüße Gregor
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Gast Ernst Wilhelm Grüter

Hallo Michael und Gregor. Die Ausstellung wird am 27.11. (Freitag) mit einer Vernissage abends um 19:00 Uhr im Kulturschloss Wandsbek, Königsreihe 4, 22041 Hamburg. Keine Portraits, da der betreibende Verein hier keine Risiken eingehen wollte. Ich werde aber auch hier noch für die Ausstellung werben und mehr Details beibringen. Klasse, wenn ihr kommen würdet :)) Herzliche Grüße aus Hamburg-Wandsbek, Ernst Wilhelm

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 Ernst Wilhelm Grüter said:
... Die Ausstellung wird am 27.11. (Freitag) mit einer Vernissage abends um 19:00 Uhr im Kulturschloss Wandsbek, Königsreihe 4, 22041 Hamburg. ... Herzliche Grüße aus Hamburg-Wandsbek, Ernst Wilhelm
Da ist Hamburger Oly-Treffen - allerdings in einer anderen Location! :-( schade Martin
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Hallo ihr alle, das hatte ich nicht erwartet, dass noch so viele gute Ratschläge eintreffen würden. Ich hatte mich schon damit abgefunden, und mich nicht mehr mit dem Thread beschäftigt, als ich heute durch Zufall auf den Nachtrag gestoßen bin. Also vielen lieben Dank an jeden, der mir mit einem neuen Gedanken weitergeholfen hat. Also auf zu neuen Taten! Viele Grüße frickel

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Gast Ernst Wilhelm Grüter

Hallo frickel. Du bist doch Münchner, oder? Ich bin Mitte Oktober in München. Was hältst du von einem gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt, wenn du magst und wir einen gemeinsamen Termin finden können ? Herzlichen Gruß, Ernst Wilhelm

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