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Die OM System Community
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OM mit Vollformatsensor


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Moin, Warum kann LEICA mit der M9 eine digitale Vollformatkamera im traditionellen M-Gehäuse mit den bekannten Stärken einer Meßsucherkamera bauen, die auch mit den "alten" M-Optiken erstklassige Ergebnisse liefert, während OLYMPUS sich des kompletten OM-Systems entledigt, obwohl doch hier die Basis für eine echte Marktnische längst geschaffen war. Eine OM mit KB-Vollformatsensor - das wäre das DSLR-Pendant zur LEICA M: klein, handlich, hochwertige Objektive . . . :) Okay, jetzt dürft ihr mich beschimpfen ;) Gruß, Christoph

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Ich finde es richtig, das Olympus den "Müll" von 80 Jahren KB-Filmfotografie entsorgt hat und mit dem E-System ein Vollformatsystem geschaffen hat, das auf die Belange der Digitalfotografie zugeschnitten ist. Canon, Nikon und Leica zeigen doch, welche Krücken mitgeschleppt werden müssen, um die alte Technik an die Anforderungen der Digitalsensoren anzupassen. Es ist überdeutlich, dass 80% der alten KB-Optikrechnungen mit den aktuellen Sensoren überfordert ist und gerade mal für 13x18 Bildchen im Fotobuch oder auf der Webseie taugt. Schade nur, dass das E-System den Bach runtergeht, weil alle Konsumenten auf einen ominösen Vollformatzug aufspringen. Johannes

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 jgeenen said:
Schade nur, dass das E-System den Bach runtergeht, weil alle Konsumenten auf einen ominösen Vollformatzug aufspringen.
Das, Johannes, stimmt imho so nicht. Es gibt nirgendwo handfeste Hinweise, dass das "E-System den Bach runtergeht". Es lebt wie eh und je, vor allem mit und von den hervorragenden Optiken, dem klugen Systemgedanken und der erfolgreichen Schiene von kleinen Gehäusen (E-4xx/5xx/6xx). Dass einige Photographen (nicht nur passive "Konsumenten") abwandern, weil sie denken, dass sie mit einem KB-Sensor besser bedient sind, stimmt. Aber es gibt auch nicht wenige, die erst nach dem Wechsel plötzlich erkennen, was sie vorher hatten - insbesondere bei der guten, "passenden" Gesamtqualität aus Gehäusen und Optiken. Denen aufgeht, dass höhere nominelle Auflösung und Rauscharmut bei 3200 oder 6400 ISO doch nicht alles ist, was glücklich(er) macht - wenn man plötzlich mit den Schwächen bei vielen noch bezahlbaren Optiken (Vignettierung, Auflösungsverlust zu den Bildrändern, CAs,... => Offenblend-Untauglichkeit) sowie Preisen und Gewichten im Telebereich kämpft. Und es gibt nicht wenige Photographen, die zu FT zurückkehren oder dieses zumindest als Zweitsystem behalten. Keine Panik! ;-) Gruß, Ulf.
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 Durbin said:
 jgeenen said:
Schade nur, dass das E-System den Bach runtergeht, weil alle Konsumenten auf einen ominösen Vollformatzug aufspringen.
Das, Johannes, stimmt imho so nicht. Es gibt nirgendwo handfeste Hinweise, dass das "E-System den Bach runtergeht".
Stimmt. Ich habe nur kein passendes Smilie gefunden, mit dem man absichtliche Übertreibungen ausdrücken kann. Noch mal zum Thema: Vom OM-System vermisse ich einige wenige gute Bedienkonzepte (vor allem den Blendenring und die Sucheranzeigen der OM-4) sowie das eine oder andere vor allem lichtstarke Objektiv. Klein und handlich mit hochwertigen Objektiven - diese Attribute erfüllt das E-System weitgehend (solange man kein Toppro-Linsengrab an seine "E" flanscht). Johannes
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Hi Christoph,

Okay, jetzt dürft ihr mich beschimpfen ;)
na, das nun nicht gleich - warum auch? Aber eine Frage: was würdest Du Dir davon versprechen? Denn eins steht fest, Deine Forderungen nach KB-Sensor und einem kleinen, handlichen, hochwertigem System wiedersprechen sich. Nur ein Beispiel: wir haben im FT-System ein 150/2.0 und ein 300/2.8 - kennst Du die Objektive? Lassen wir mal die unterschiedliche Lichtstärke beiseite und beachten auch nicht den Bildkreis, so ist die Bild-Wirkung/Bildwinkel die das 300 vor einem KB-Sensor hat der gleiche wie das 150er vor dem FT-Sensor. Nur würde ich das 150er durchaus noch als "knuffig" bezeichnen - das 300er ist vor allem eins: groß und schwer! Und dennoch, wenn man bedenkt, dass an einer (hypotetischen) D-OM-Kamera dann ein 600er dran hängen müsste ..... Und selbst ein 28-84/3.5-5.6 ist für ein D-OM-System ganz sicher nicht so schön klein hinzubekommen wie das 14-42/3.5-5.6. Also nochmal: was versprichst Du Dir von einem D-OM-System das nicht schon mit dem FT-System realisiert wurde? Andy fragend
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 Andy said:
Hi Christoph, Aber eine Frage: was würdest Du Dir davon versprechen? Denn eins steht fest, Deine Forderungen nach KB-Sensor und einem kleinen, handlichen, hochwertigem System wiedersprechen sich. Nur ein Beispiel: wir haben im FT-System ein 150/2.0 und ein 300/2.8 - kennst Du die Objektive?
Finde ich nicht, siehe LEICA M9. Das ist ein handliches hochwertiges KB-Vollformatsystem, das den Sensor auf die "Schwächen" - oder besser "Eigenheiten" - der "traditionell" gerechneten M-Optiken berücksichtigt. Das 150/2.0 und das 300/2.8 habe ich in der für das KB-Format adäquaten Form nie gebraucht, brauche ich auch jetzt nicht. Was mir am E-System [noch immer] fehlt ist das riesige, helle Sucherbild einer OM, ist ein shift-Objektiv wie das 24er-shift. Und ca 8-10 Mio Pixel, wenn ich mit dem 7-14er die Wirkung eines 24er-shift dadurch auszugleichen versuche, daß ich ca 1/3 vom Bild abschneide :) Und vielleicht weil ich ein alter Sack bin habe ich mich an das Seitenverhältnis des KB-Formats so sehr gewöhnt, daß ich es an FT vermisse. Ich finde alleridings auch, daß grundsätzlich ein Seitenverhältnis in Richtung 16:9 den menschlichen Sehgewohnheiten noch mehr entspricht, und davon ist 4/3 eben weiter von entfernt als KB. Klar kann man beschneiden, aber dann kommt eben wieder der relativ zu den KB-Vollformatsensoren deutlich kleinere FT-Sensor mit seinen Nachteilen ins Spiel. Kommt ja vielleicht noch. Der FT-Sensor mit 18 Mio Pixeln. Ich glaube dann wäre ich zufrieden ;) Gruß, Christoph
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 Christoph said:
Warum kann LEICA mit der M9 eine digitale Vollformatkamera im traditionellen M-Gehäuse mit den bekannten Stärken einer Meßsucherkamera bauen, die auch mit den "alten" M-Optiken erstklassige Ergebnisse liefert, während OLYMPUS sich des kompletten OM-Systems entledigt, obwohl doch hier die Basis für eine echte Marktnische längst geschaffen war.
Das OM-System war schon vor dem Digitalzeitalter tot, weil Olympus am Autofocus gescheitert ist. Erst der zweite Anlauf in Sachen AF gelang dann – digital, und ohne mit der Sensortechnik auf optische Analog-Altlasten Rücksicht nehmen zu müssen. Zu dem Zeitpunkt war das im Prinzip schon eine durchdachte Entscheidung. Und heute noch auf eine Nische "Manualfokus-DSLR" zu bauen hätte Selbstmordcharakter. Selbst Leica konnte nicht mehr anders, als das traditionsreiche, renommierte R-System einzustellen. Die "M" ist eine andere Geschichte.
Eine OM mit KB-Vollformatsensor - das wäre das DSLR-Pendant zur LEICA M: klein, handlich, hochwertige Objektive . . . :)
So hochwertig wären die Objektive am Digitalsensor womöglich gar nicht mehr, man ahnt das angesichts des bildqualitativ eher durchwachsenen Erfolgs beim Adaptieren dieser Optiken an das Four-Thirds-Gehäuse. Grüße, Robert
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Hi Christoph, also abgesehen davon das OM ein SLR-System war und damit auch größere Objektive bedingt (wegen größerem Auflagenmaß - wir sehen das auch gerade bei FT/mFT), würde ich mal schlankweg behaupten, dass der Markt ein zweites solches System wie eine M9 gar nicht aufnehmen würde. Und ich weiß auch nicht wie gut die M9 überhaupt verkauft wird... Mag sein, dass Du (und ein paar andere) solche Objektive nie gebraucht haben - aber wenn man heute ein "kleines" System anbieten will, und damit kommerziell wirklich erfolgreich sein will, braucht man sowas. Und da spielt es schon eine Rolle. Und ich habe dabei noch gar nicht beachtet, dass man für eine saubere Abbildung eben auch einen größeren Bildkreis abdecken muss - was die Objektive sicher nicht kleiner machen würde (und 150mm sind an KB nun wirklich nicht übertrieben!) Großer Sucher? Der wird kommen - allerdings anders als gedacht, es wird ein großer EVF-Sucher kommen - da ist dann am Ende die Sensorgröße egel. Wird aber wohl noch etwas dauern - aber es kommt, ganz sicher! Dass es noch Objektivwünsche im FT-Sortiment gibt, ist klar. Aber ein Tilt/Shift oder sonst was ist nicht von der Sensorgröße abhängig, hier gebe ich Dir aber recht, das wäre wirklich wünschenswert - auch wenn ich es persönlich nicht brauche, sehe ich das völlig ein. Aber für FT.... Und bis es das gibt: OM-FT-Adapter nutzen... Seitenverhältnis? Da habe ich meine eigene Meinung - nämlich dass der Weg den Panasonic mit der GH1 beschritten hat mehr als überfällig war! Und ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein "Übermaßchip" (zumindest) bei hochwertigen Kameras mit EVF die Regel wird, dann kann sich jeder selber sein Format raussuchen - ob 1:1 oder 16:9 oder was auch immt. Auch eine Forderung die ich unterstütze - aber nichts, aber auch gar nichts mit der Sensorgröße zu tun hat! 18 MPix? Ja die werden (leider) wohl auch noch kommen - das Pixelwettrüsten bei den Kleinen geht ja wieder munter weiter..... :-( Ansonsten bleibt als absolut einziger Punkt übrig: der größere Sucher bei einer rein optischen Lösung. Und die sehe ich (auf lange Sicht!) eher auf dem Abstellgleis. Nein, ich sehe keine Notwendigkeit für ein D-OM-System - und noch schlimmer: ich sehe auch keine Möglichkeit sowas auch nur halbwegs profitabel am Markt zu platzieren! Und wenn jetzt alle Tausend User in diesem Forum aufschreien würden, dass sie so ein System kaufen würden - es reicht nicht! (und es sind auch nicht alle - ich schreie jedenfalls nicht mit). Aus kaufmännischer Sicht wäre das auf jeden Fall ein Flop - und die Nische war von Anfang an zu klein, Olympus hat das einzig richtige gemacht und sich eine völlig neue Nische aufgemacht! Das da nicht alles allen passt (etwa das Seitenverhältnis) und nicht für alle alles da ist (Shift) ist zwar schade - aber nicht wirklich zu vermeiden. Andy antwortend

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Canon, Nikon und Leica zeigen doch, welche Krücken mitgeschleppt werden müssen, um die alte Technik an die Anforderungen der Digitalsensoren anzupassen.
... Lasst doch einfach solchen Aussagen. Hast du diese "Krücken"? Tausende von Berufsfotografen arbeiten sehr erfolgreich mit Canon oder Nikon. Das sind alles keine Deppen, die sich MIst anschaffen. Wenn 80% der vorhandenen Optiken "Krücken" wären, stünden die beiden "Riesen nicht so breit an der professionellen Front. Ist auch nicht alles Gold, was Olympus anbietet!
Schade nur, dass das E-System den Bach runtergeht, weil alle Konsumenten auf einen ominösen Vollformatzug aufspringen.
1. Es springen nicht alle auf das Vollformat. Hier fehlt es dir offenbar an Information. 2. Was soll am Vollformat ominös ein? Höchstens die Bezeichnung, denn jedes Format ist auf seine Art Vollformat. Oder ist Mittelformat "Überformat"? Also, immer schön den Ball flach halten. HzG Norbert
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 dp said:
... Lasst doch einfach solchen Aussagen. Hast du diese "Krücken"? Also, immer schön den Ball flach halten.
Hallo Norbert. Du hast mich falsch verstanden. Vielleicht sollte ich präzisieren: Viele Komponenten, die über die Jahrzehnte für KB-Filmsysteme hergestellt wurden und dort ausgezeichnete Ergebnisse produzierten, sind an aktuellen Systemen nur mit Einschränkungen zu verwenden. Vollformat und (technische) Kompatibilität sind kein Garant für nutzbares Arbeitswerkzeug. Klar verstehen Nikon, Canon und Leica ihr Handwerk, aber auch Profis verwenden immer mehr aktuelle Rechnungen an ihren DSLRs und nicht mehr die alten Schätzchen aus den 90ern und früher. Ominöser Vollformatzug: Es gibt unbestreitbare Vorteile eines größeren Sensors. "Ominös" ist nur die Bezeichnung Vollformat und die Verquickung von Alt und Neu, die eine uneingeschränkte Vermischung von Komponenten aus 4 ode mehr Jahrzehnten suggeriert. Zuletzt zu den 80%. Ich habe zu meinen Contaxen sehr gute Objektive, die im direkten Vergleich teilweise sichtbar besser waren als die alten Zuiko (OM) Pendants. Trotzdem liefert keines dieser Objektive bei Offenblende eine Qualität, die an das 12-60 oder das 1,4/25 heranreichen. Selbst das 4/40-150 ist bei Blende 4 und 150mm dem 2,8/180 Sonnar bei Blende 4 ebenbürtig. Mich würde es wundern, wenn das bei Nikon und Canon anders wäre. Oder andersherum: Ich finde für Nikon und Canon extrem hochwertige Objektive für einen vernünftigen Preis, andererseits muß jedes Objektiv unter digitalen 24x36 Sensorbedingungen neu beweisen, ob es wirklich brauchbar ist. Johannes
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Ob die alten OM Objektive noch zeitgemäß sind, mag ich nicht beurteilen. Ich habe die noch nie digital verwendet. Fraglich ist aber auch, ob Olympus 8 Jahre nach Einstellung des OM Systems die alten Objektive noch (mit vertretbarem Aufwand) herstellen kann. Sind die Werkzeuge überhaupt noch da? Können damalige Lieferanten sofort wieder loslegen? Auch fraglich, ob sich ein kleiner Anbieter wie Olympus mit einem dritten System belasten soll. Beim E und m43 System geht es vielen schon jetzt nicht schnell genug voran beim Ausbau des Objektivprogramms (Leser bei dpreview wissen, was ich meine). Zum Tilt-und-Shift Objektiv: Mit Photoshop Elements und anderen Programmen kann man schon eine Menge an Perspektivkorrektur machen. Ich sehe keinen großen Bedarf. Zu analogen Zeiten, als das noch viel wichtiger war, hatten zwar auch viele davon gesprochen, aber ich persönlich kannte niemanden, der so etwas hatte.

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Ein weiterer wichtiger Grund für FT ist für mich das 4:3-Verhältnis. 16:9, wäre für mich eine Katastrophe. Wie gesagt, für mich.
naja, es gibt ja noch 2:3. Muss ja nicht gleich "Cinemascope" als Folgemaß sein :) HzG No
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Gast Daniel Kaegi

Besinnt euch doch ganz einfach auf die Stärken von FT. Egal was es sonst noch für Formate gibt: Als Gesamtpaket stimmt die Digitale Richtung von Olympus mit FT ganz sicher. Da braucht man nicht über ein OM mit Vollformatsensor sinnieren. Die Zukünftigen Sensoren im FT werden auch besser. Und das Wichtigste sind die Objektive und derjenige der hinter der Kamera steht. Was nützen einem Weitwinkelobjektive bei denen man zuerst im Fotoshop alles geradebiegen muss damit die Häuser nicht Schwanger aussehen? Das 7-14 4.0 FT von Olympus ist diesbezüglich immer noch absolut unerreicht und wird es auch bleiben. Das 14-35 2.0 ist ebenfalls unerreicht. Welch anderer Hersteller hat solche Optiken zu bieten? Bei Olympus kann man tatsächlich die Bilder direkt aus der Kamera verwenden ohne diese noch korrigieren zu müssen. Olympus macht mit der Optik das wett, was die anderen mit immer höherer ISO-Zahl korrigieren müssen. Wenn die nächste Generation FT-Sensoren ebenfalls mit grösserer rauscharmut brillieren ist Oly schon wieder weit voraus. Dabei braucht es nicht mehr Pixel, dafür empfindlichere. Denn die Optiken der anderen werden sich nicht verbessern. Und denkt auch noch daran: Oly hatte den ersten und immer noch besten Staubschüttler, sie waren die ersten mit Live view, haben immer noch den schnellsten Autofokus, die kleinsten leichtesten Teleobjektive. Und das wichtigste: das Licht wird Telezentrisch auf den Sensor geworfen. Diese Qualität hat einzig und alleine nur FT. Und übrigens nützt auch der grösste und rauscharmste Sensor nichts wenn der dahinter das Bild schlecht komponiert. In einigen Fällen dient eben die Kamera leider nur zum befriedigen des eigenen Egos und nicht um gute Bilder zu machen... Ein OM-System mit Vollformatsensor würde ja wieder dahin gehen, dass man bei jedem Bild die Optik-Fehler korrigieren müsste die eben entstehen wenn man das Licht wieder zu stark gebeugt auf den Sensor fallen lässt. Ausser man entwickelt einen Sensor der "verbogen" ist, so dass die stark verstreuten Lichstrahlen dennoch gerade auf das Pixel treffen. Wenn man die gleiche Optische Qualität für Vollformatsensoren haben will wie bei FT von Olympus müsste man Telezentrische Objektive dafür rechnen. Diese würden dann doppelt so gross und doppelt so schwer werden. Will das jemand herumschleppen?

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 baunataler said:
Viele Komponenten, die über die Jahrzehnte für KB-Filmsysteme hergestellt wurden und dort ausgezeichnete Ergebnisse produzierten, sind an aktuellen Systemen nur mit Einschränkungen zu verwenden. Vollformat und (technische) Kompatibilität sind kein Garant für nutzbares Arbeitswerkzeug. Klar verstehen Nikon, Canon und Leica ihr Handwerk, aber auch Profis verwenden immer mehr aktuelle Rechnungen an ihren DSLRs und nicht mehr die alten Schätzchen aus den 90ern und früher.
Hallo Johannes, bevor du sowas schreibst solltest du dir mal die technischen Daten der M9 durchlesen. Nicht Sachen schreiben die nicht stimmen, die du irgentwo mal gelesen oder gehört hast. Bei Nikon und Canon mag das stimmen. Leica hat andererseits seine digitale M-Kamera und den Sensor 100% auf die analogen Objektive abgestimmt. Dass bedeutet, auch zukünftige Objektive werden analog gerechnet. Die Qualität ist jedenfalls top.
Im Threadzusammenhang ist das aber doch genau der passende Einwand gewesen, warum ein OM-basierter, digitaler Kleinbild-"Vollformat"-Ansatz bei Olympus scheitern müsste. Weil Olympus, so gut viele OM-Optiken zu ihrer Zeit mit Film waren, so durchwachsen wäre ihre Tauglichkeit am Digitalsensor. Grüße, Robert
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Och, ein zusätzliches, neues Allround-Kamerasystem von Olympus mit größerem Sensor, von Grund auf "digital" entwickelt, dabei mit allen Vorteilen, die auch Four Thirds schon hat, das wäre prinzipiell schon nicht blöd, und wenn man dann neben den notwendigen neuen Optiken auch noch eine weitergehende OM-Objektivkompatibilität hinbekäme, etwa was die Automatikblende angeht, dann wäre das zumindest eine nette Dreingabe - trotz aller Probleme der Altoptiken am Digitalsensor. Und wenn man, ähnlich wie bei Nikon, den Sensor schon kameraseitig aufs kleinere Four-Thirds-Format umschalten und dann auch alle (Micro-) Four-Thirds-Optiken nutzen könnte. Dass Kameras mit großen Sensoren gebraucht werden, daran kann ja eigentlich kein Zweifel bestehen. Nur hätte Olympus es dort noch viel schwerer als im Einsteiger- und Semipro-Segment, und müsste da schon ein Konzept haben, das die vorhandenen Lösungen der Konkurrenz nicht nur in allen Details erreicht, einschließlich einer wirklich kompletten Objektivpalette, sondern zusätzlich noch signifikante Vorteile böte, sonst würden die Leute trotzdem weiter Canon und Nikon kaufen. Insofern wird man sich den Gedanken abschminken können, ob man darin jetzt prinzipiell einen Sinn sähe oder nicht. Was "Kleineres als µFT" angeht, bin ich übrigens auch anderer Meinung. µFT ist nicht kompakt genug. Die etwas kleineren Gehäuse und die wenigen Optiken, die wegen dem Auflagemaß im Weitwinkel- bis Normalbereich überhaupt nennenswert kleiner konstruiert werden können als für FT, sind ein bisschen wenig. Darüber hinaus geht Kompaktbauweise nur auf Kosten der optischen Korrekturen, wie man ja mittlerweile deutlich gesehen hat. Zudem gibt es bis jetzt außer dem 1,7/20 nicht ein einziges auch nur mittel lichtstarkes Objektiv. Warum nicht? Weil man dann noch deutlicher erkennen müsste, dass der Größenvorteil dann noch geringer wäre. Meines Erachtens ist Micro Four Thirds ein Konzept, das nett gemeint, aber nicht durchdacht ist. Die Begrenztheit der Vorteile gegenüber den DSLR-Systemen kann meines Erachtens im Laufe der Zeit nur deutlicher werden, und ob der Kontrast-AF jemals mit einem guten Phasendetektions-AF mithalten kann, ist für mich trotz netter Anfänge noch ungewiss. Grüße, Robert P.S.: Ich hätte statt Micro-FT ein völlig neues System auf noch kleinerem Sensor, vielleicht 2/3", erheblich interessanter gefunden. Das hätte dann auch wirklich kompakt werden können.

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P.S.: Ich hätte statt Micro-FT ein völlig neues System auf noch kleinerem Sensor, vielleicht 2/3", erheblich interessanter gefunden. Das hätte dann auch wirklich kompakt werden können.
Ich glaube wnn wir im mFT bereich noch was warten kommen da schon noch kopaktere sachen, schau doch mal was heute in einer 620er möglich ist wofür früher die E-1 nicht reichte. Oder wie gross heute das 14-42 und wie das erste 14-45 aussah, das war ja beinahe so gross wie das 14-54, nur ohne Spritzwasser/Staubschutz und blende 3.5 statt 2.8?
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Ja, was die Kameras angeht, mag da noch was gehen, aber speziell bei den Optiken kann man, denke ich, ziemlich sicher sein, dass da nicht mehr viel geht – es war entweder Panasonic oder Olympus, von denen jemand im Interview offen zugegeben hat, dass schon die jetzigen Micro-Four-Thirds-Objektive nur deswegen so klein werden konnten, wie sie sind, weil man sich die optischen Korrekturen (Verzeichnung, Vignettierung, Farbsäume) gespart und der Kamera bei der interne Bildnachbearbeitung überlassen hat... Grüße, Robert

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 Durbin said:
Du hast absolut recht. Schließe mich dieser Meinung und wunderbaren Abhandlung an. Was braucht man denn wirklich mehr als FT - und Kleineres als µFT? Oder halt Leica M. Alle Systeme gibt es bereits... Gruß, Ulf.
da warste wieder mal eher ;-)) - genau meine Meinung, wer einen Kleinbildsensor haben will, der kann einfach in den Laden gehen, und eine kaufen ;-)) Mittlerweile ist ja sogar da die Auswahl recht enorm. Gruß Ronny
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 Ronny Schmalfuß said:
[...] wer einen Kleinbildsensor haben will, der kann einfach in den Laden gehen, und eine kaufen ;-))
DAS war aber nicht die Ausgangsfrage. Mir ist auch klar, daß ich am Markt digitales KB-Vollformat kaufen kann. Ich erweitere die Ausgangsfrage mal: Neben Leica mit dem M-System ist ja auch Hasselblad mit seiner V-Reihe konsequent den Weg gegangen, daß nun ein immerhin 36,7 x 49,0mm abbildendes Digital-Rückteil [gegenüber 55 x 55mm analog] auch an einer theoretisch über 50 Jahre alten Kamera funktioniert. Sollten also die "alten" Leica und Zeiss-Objektive ihrem Ruf entsprechend auch für "digital" taugen [wenn der digitale Sensor auch in den optischen Eckdaten richtig angepasst ist], im Gegensatz zu den OM-Objektiven? Kern der Frage ist ja auch, wieweit OLYMPUS überhaupt an einer nachhaltigen Qualität seiner Produkte interessiert war/ist. Zum Teil ist das eine eher "philosophische" Frage, denn unter den Berufsfotografen wird es eher drittrangig wichtig sein, ob ihre 500C/M von Anno 1985 auch am digitalen Rückteil von 2009 noch funktioniert - interessant ist es aber schon, alldieweil hier klar wird, daß z.B. auch die SWC von vor XX Jahren mit ihrem Biogon eine "zeitlose", weil hervorragende Kamera auch für die heutige Praxis wird bleiben können . . . Und ich persönlich überlege natürlich, ob nicht allein für den Nutzen des 24er shift, der eben nicht durch eine noch so gute EBV/7-14er-Kombination erreicht werden kann, die Anschaffung z.B. einer 5D lohnt. Besonders, da man beim shift eh´nur Arbeitsblendenmessung hat, auch an einem OM-Gehäuse. Stürzende Gebäudefassaden zu vermeiden ist ja nur EIN Aspekt zur Nutzung eines shifts; viel öfter habe ich damit z.B. den Effekt nutzen können beispielsweise Tischgesellschaften so fotografieren zu können, daß man zwar einen Blick von leicht oben auf die Tischrunde hat, aber keine so starken "stürzenden" Effekte, eben weil man die Kamera nicht so stark neigen muß. Aber mir wäre eine OM mit KB-Vollformat eben lieber. Ich fürchte allerdings auch, daß die meisten analogen ZUIKOS nur unzulänglich mit einem "traditionellen" Digitalsensor funktionieren würden; daher mein Respekt vor LEICA, die hier an der IMHO richtigen Stelle ansetzen, und den Sensor so bauen, daß grundsätzlich hochauflösende, hervorragende Optiken weiterhin leisten können, was ihnen in die Wiege gelegt wurde. Gruß, Christoph
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... stimmt, so hatte ich das nicht gesehen, und gebe Dir Recht, daß es ein interessanter Ansatz wäre.Dennoch muß ich gestehen, daß mir eine leistungsfähige E-5 dann doch lieber wäre, als ein digitales OM-Rückteil, das ist allerdings meine ganz pers. Sicht. Gruß Ronny

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Die Ausgangsfrage war:

Warum kann LEICA mit der M9 eine digitale Vollformatkamera im traditionellen M-Gehäuse mit den bekannten Stärken einer Meßsucherkamera bauen, die auch mit den "alten" M-Optiken erstklassige Ergebnisse liefert, während OLYMPUS sich des kompletten OM-Systems entledigt,
Die exakte Antwort darauf wäre: Weil Olympus sich des OM-Systems schon lange vor dem digitalen Zeitalter entledigt hat, während Leica den Start in selbiges ziemlich lange verschlafen hat. Immerhin: Olympus kann man durchaus zu den Pionieren der digitalen Fotografie zählen - Leica ganz sicher nicht. Aber die Antwort hätte Dir ja auch nicht gereicht :-D Andy antwortend
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 Andy said:
Die Ausgangsfrage war:
Warum kann LEICA mit der M9 eine digitale Vollformatkamera im traditionellen M-Gehäuse mit den bekannten Stärken einer Meßsucherkamera bauen, die auch mit den "alten" M-Optiken erstklassige Ergebnisse liefert, während OLYMPUS sich des kompletten OM-Systems entledigt,
Die exakte Antwort darauf wäre: Weil Olympus sich des OM-Systems schon lange vor dem digitalen Zeitalter entledigt hat, während Leica den Start in selbiges ziemlich lange verschlafen hat. Immerhin: Olympus kann man durchaus zu den Pionieren der digitalen Fotografie zählen - Leica ganz sicher nicht. Aber die Antwort hätte Dir ja auch nicht gereicht :-D Andy antwortend
In welches Jahr legst Du denn den Beginn des digitalen Zeitalters? Gruß, Christoph
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In welches Jahr legst Du denn den Beginn des digitalen Zeitalters?
in welchem Jahr begann das "industrielle Zeitalter" oder die Bronzezeit? Es gibt für solche Begriffe nie einen eindeutigen Beginn bzw. viele verschiedene Startzeitpunkte - je nach Herangehensweise.. Aber ich weiß worauf Du hinaus willst... Wenn man die digitale Fotografie als ernstzunehmende´Alternative zur analogen Technik nimmt (inkl. Massenmarkt) beginnt das ganze erst nach 2000 wirklich interessant zu werden - und ja, ich weiß dass OM offiziell bis 2002 vertrieben wurde - aber es spielte im Markt praktisch gar keine Rolle zu dem Zeitpunkt - seit Ende der 80er gab es praktisch keine Neuentwicklung an Kameras für das OM-System - es war also praktisch schon in den 90ern tot - und da steckte Digital noch mächtig in den Kinderschuhen - aber Olympus war da bereits mit DSLR-Kameras unterwegs, die allerdings nicht auf dem OM-System sondern eher auf den IS-Kameras basierten, die zu dem Zeitpunkt auch die deutlich erfolgreichere Reihe im Olympus-Angebot war. Ich kann es ja verstehen, wenn man alte Schätzchen möglich nahtlos weiter verwenden möchte oder wenigstens an alte Gewohnheiten festhalten kann - hat ja doch alles was für sich, gebe ich ja auch zu. Aber nochmal: Olympus hat sich die Entscheidung damals sicher nicht leicht gemacht und aus meiner Sicht hat man das einzig richtige getan und ein völlig neues System aus dem Boden gestampft - und war damit (vermutlich) erfolgreicher als mit einem D-OM-System - dann würde man vermutlich irgendwo weit unterhalb von Pentax oder in der Gegend von Leica rangieren - den es wäre nur ein System wie es andere haben, ohne die Marktmacht wie sie bei anderen nunmal vorhanden ist (und das nicht erst seit es das OM-System nicht mehr gibt!) Kommt es mir eigentlich nur alleine so vor? Ich bekomme das Gefühl nicht los, dass diese Diskussion eigentlich 7 Jahre zu spät kommt - ähnliches wurde diskutiert, als 2002 die ersten Gerüchte über eine DSLR mit Wechselobjektiven von Olympus aufkamen.... Andy nostalgisch
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