Jump to content

Die OM System Community
Ignoriert

Frage zum FT System bezüglich DOF


Marcello

Empfohlene Beiträge

Mir wahr noch nicht so lange klar, das eine grosse Blende bei kleinem Sensor grössere Schärfentiefe hat als bei einem grossen Sensor. Aber eigentlich ja logisch. Heisst dass dann jetzt das bei einer N, C, S etc. eine Blende, sagen wir mal 2.0, eine kleinere Schärfentiefe hat als eine FT Kamera, da der Sensor grösser ist?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • Antworten 58
  • Created
  • Letzte Antwort

Top Posters In This Topic

Top Posters In This Topic

Ja. Mit größerem Sensor kann man ergo besser freistellen. Deutlich sieht man das Gegenteil bei Kompaktkameras, die ja noch einen kleineren Sensor haben. Da ist ein unscharfer Hintergrund fast nur mit max. Telestellung und naher Aufnahmeentfernung möglich. Bei gleichen Blenden/Brennweiteeinstellungen ist da bei FT schon mehr drin, aber eben nicht so viel. Aber macht ja nix. Wir sind doch alle Meister des FT (oder im Begriff, solche zu werden) und machen mit den Bordmitteln unschlagbare Bilder.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Naja, das kann ja bei Avaiable Light sogar gut sein, hohe Lichtstärke und grosser Schärferbereich, obwohl das wohl weniger zum tragen kommt. Ich frag mich daher schon etwas, was sich die Entwickler vom FT System sich so gedacht haben, eigentlich hat man als Kompromiss zu etwas weniger Vignettierung und etwas kompakterer Bauweise, Fotografisch von mir ziemlich wichtige punkte vernachlässigt, das Rauschen und die schlechtere Bilddynamik wird vielleicht ja doch mal der Vergangenheit angehören, Aber wenn dann das Freistellen auch noch benachteiligt wird, und Olympus selbst auch nichts unter Blende 2 anbietet, kommt wieder ein wichtiger Punkt dazu. Ich will ja jetzt nicht schon wieder darüber jammern, und ich weis, ich habe mich selbst für Olympus entschieden (Ich wahr mir zwar damals noch nicht so bewusst, welche nachteile es nebst den vielen vorteilen bringt). Eigentlich will ich nur sagen das es seitens Olympus schön wär wen wenigstens grössere Blenden kommen. Und manchmal möchte ich auch in einem ww Bildwinkel etwas freistellen (zum glück hab ich ja nun das 25/1.4, hab aber an noch etwas extremere Freistellung geglaubt, deswegen ja nun auch die frage.), und nicht nur im Telebereich.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ja, das mit dem Freistellen ist ein Manko, Rauschen dito. Hab kürzlich beides mit nem Bekannten verglichen, der hat ne C. Ganz krass sind einige Fotos von einer Freundin, hat eine KB-N, also Vollformat und sie hat nur ein Objektiv: 50mm f 1.8. Freier gehts nimmer.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ab welchem Modell ist Nikon eigentlich KB? D300/200? und dann gibts noch das 50mm f1.4 von Nikkor! Ich denke die Vorteile von FT liegen im Telebereich, etwas was ich aber eigentlich eher selten nutze, komisch nur das nicht mehr Naturfotografen (ala Mattias Klum) auf FT setzten!? Oder wo liegt im Telebereich der Nachteil im FT?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Die beiden "Großen" (C+N) haben 400er, 500er und 600er Festbrennweiten oder z.B. auch ein 200-400mm Zoom im Programm. Für professionelle Tierfotografie eigentlich unverzichtbar. Bei Oly kommt hingegen jenseits von 300mm bzw. 50-200/90-250mm nichts mehr. V.G., AchimK.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Bei Oly kommt hingegen jenseits von 300mm bzw. 50-200/90-250mm nichts mehr.
Hallo, bei den FT-Objektiven von Olympus mit zum KB äquivalenten Brennweiten von 14 bis 400 mm (ohne Konverter) kann man das nicht unwidersprochen stehen lassen. Ein Beispiel: Das SWD 50-200 (äquiv. 100 - 400mm bei KB) ist auch mit Konverter ein exzellentes Objektiv. In dieser Kombination stellt es sogar ein 200 - 800 mm (äquiv. KB) Zoomobjektiv mit hervorragenden Eigenschaften dar. Grüße aus Lüneburg Torsten
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich gehe sogar noch weiter. Das 600mm von C ist ein 1/4 Objektiv. Das ZD 300mm (600mmKB) ist ein 1/2,8 Objektiv. Da kann ich noch locker ein Konverter drauf packen und was hat dann C und N zu bieten ? Die Freistellung ist natürlich nicht so schön wie bei einer Vollformat Kamera. Aber durch geschicktes Spielen zwischen Motiv und HG (Abstand) klappt es schon ;-) Und bedenke, bei einer Vollformat Kamera musst du super gute Objektive einsetzen. Und die sind selten und sehr teuer. Gruß Peter

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 Gast said:
Die beiden "Großen" (C+N) haben 400er, 500er und 600er Festbrennweiten oder z.B. auch ein 200-400mm Zoom im Programm. Für professionelle Tierfotografie eigentlich unverzichtbar. Bei Oly kommt hingegen jenseits von 300mm bzw. 50-200/90-250mm nichts mehr. V.G., AchimK.
Das kann man so nicht stehen lassen. Geht man mal vom Kleinbild-Format aus (und wenn ich an Canon oder Nikon denke, denke ich ausschließlich ans digitale Kleinbild-Format), so ist Olympus sehr gut aufgestellt. Das 300/2.8 gegegen die 600/4.0-Ungetümer der Konkurrenz, das 90-250/2.8 als erstklassiges Super-Tele-Zoom, welches gleich mehrere Top-Objektive mehr oder weniger überflüssig macht (KB 300/2.8, 400/2.8, 500/4.0). Man muß sich nur mal ansehen, was die bei Naturfotografen doch recht beliebte Kombi aus 300/2.8 sowie 500/4.0 (ergänzt um Telekonverter) für KB-Systeme kostet. Dahingegen kann man dem 90-250/2.8 sogar noch locker ein 150/2.0 als Sahnestück oben drauf setzen, auch wenn das noch nicht mal unbedingt notwendig wäre. Bleibt zu hoffen das Olympus den Nachfolger der E-3 irgendwann auf den Markt bringen und auch etwas höher positionieren wird. Dank der E-30 sollte der Druck, eine E-x relativ preiswert auf den Markt zu bringen ja hoffentlich etwas geringer ausfallen. Naja, andere Baustelle. Gruß Markus
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Der "Gast" hat natürlich Unrecht, wenn er einfach mal Kleinbildbrennweiten mit Four-Thirds-Brennweiten gleichsetzt. Nun liefert aber ein 600/4 an Kleinbild mehr Lichtausbeute als ein 300/2.8 an Four Thirds, so dass der Größennachteil durch diesen Praxisvorteil zumindest teiweise kompensiert wird. Hinzukommt, dass an KB die 600 mm unter Umständen nicht mal benötigt werden, weil der Sensor höher auflöst. Und ein 90-250/2.8 kann, obwohl zweifellos ein exzellentes Objektiv, genaugenommen nicht eines der genannten KB-Objektive ersetzen, weil es mit bloß gleicher oder nur um eine Blendenstufe besserer Lichtstärke die höhere Lichtempfindlichkeit des Kleinbildsensors nicht kompensieren kann. Und deswegen ist es nun mal richtig, dass man bei Olympus den längeren Telebereich, mit dem man den Vorteil des Formats überhaupt erst richtig ausspielen könnte, sträflich vernachlässigt. Denn erst wenn man dort auch ein 400/2.8, ein 500/4.0 hätte, hätte man einen echten Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Und im mittleren Preissegment ein 300/4 (oder 100-300/4 o.ä.) und ein 400/5.6 (oder 100-400/5.6 o.ä.). Gerade solche Optiken, deren hochwertige Konstruktion ja nun kein Hexenwerk ist, wie andere Hersteller beweisen, würden Naturfotografen, die nicht über beliebige Budgets verfügen, einen Anreiz für das System liefern, der so heute einfach nicht existiert. Es gibt schlicht keine Optionen, um wenigstens halbwegs lichtstark, dabei offenblendtauglich und mit guter Abbildungsleistung über 280 mm hinauszugehen. Das entspricht zwar immerhin schon 560 mm bei KB, aber ist für vieles noch nicht genug, und dabei könnte das Problem so leicht mit einem einzigen, weiteren Objektiv behoben werden, wie es andere Hersteller für größere Bildkreise seit Jahren im Sortiment haben. Grüße, Robert

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 Marcello said:
Eigentlich will ich nur sagen das es seitens Olympus schön wär wen wenigstens grössere Blenden kommen.
Zweifellos. Da wartet man eigentlich seit den Anfängen des Systems drauf. Aber das scheint nicht ganz so einfach zu sein. Wenn man sich etwa das 25/1.4 ansieht, dann sieht man, dass solche Objektive groß, schwer und teuer werden, und trotzdem keine perfekte Abbildungsleistung liefern.
Und manchmal möchte ich auch in einem ww Bildwinkel etwas freistellen (zum glück hab ich ja nun das 25/1.4, hab aber an noch etwas extremere Freistellung geglaubt, deswegen ja nun auch die frage.), und nicht nur im Telebereich.
Noch geringere Schärfentiefe als mit dem 25/1.4, in einem Brennweitenbereich nicht länger als Porträtbrennweite, gibt es mit dem Sigma 50/1.4, das ja auch sehr gut sein soll. Im Weitwinkelbereich wird es solche Möglichkeiten bei FT vermutlich nicht geben. Selbst wenn dort auch einmal 1,4er Lichtstärken kämen, was wohl das denkbare Optimum wäre, entspräche das ja von der Schärfentiefe her lediglich 2,8 bei KB, und Panasonic, wo man ja für Micro-FT immerhin ein 20/1.7 hat, sieht selbst unter den optimalen Bedingungen, die Micro-FT dafür bietet, in seiner Roadmap nur ein 14/2.8 vor. Was an Kleinbild, etwa an meinen alten Minoltas mit einem 28/2.0 oder einem 35/1.8, möglich war, das kann es für Four Thirds nicht geben. Nichtsdestotrotz finde ich die Möglichkeiten, die man mit den existierenden Optiken beim Spiel mit der Schärfe hat, sei es das 25/1.4 oder das 50/2, um von Telebrennweiten dann mal nicht zu reden, schon sehr ordentlich. Man muss sich auch fragen, in wie vielen Fällen man überhaupt das Hauptmotiv, das man "freistellen" will, bei noch größeren Öffnungen überhaupt noch hinreichend scharf bekommen kann. Wenn beim Porträt nur noch entweder das Auge oder die Augenbraue scharf werden kann, aber nicht beides, und je nach dem sind wir schon mit Four Thirds bei solchen Verhältnissen, dann muss man sich ohnehin etwas anderes einfallen lassen, als einfach die Blende immer weiter zu öffnen. Grüße Robert
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 Peter Pipka said:
Das 600/4 hat nicht mehr Licht ausbeute als ein 300/2,8
Ein 600/4 an KB liefert dem KB-Sensor bei gleicher Belichtungszeit exakt doppelt so viel Licht wie ein 300/2.8 dem FT-Sensor.
Die Tiefen schärfe musst du zwar mit einem Faktor X berechnen, aber die Lichtstärke des Objektives bleibt gleich. Die wird nicht mit einem Faktor 2 aufgerechnet !
Das stimmt, aber die Lichtstärke ist ja nicht gleich der Lichtausbeute. Entscheidend ist hier dir Lichtausbeute, denn, wie ich sagte: Wenn das FT-Objektiv gleich lichtstark oder nur eine Blendenstufe lichtstärker ist als ein KB-Vergleichsobjektiv, dann reicht das nicht aus, um die höhere Lichtempfindlichkeit des größeren Sensors auzugleichen. Grüße, Robert
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wenn beim Porträt nur noch entweder das Auge oder die Augenbraue scharf werden kann
Naja Freistellung und Spiel mit bokeh und DOF, finden kann mann bei weit mehr als nur Porträt nutzen, auch beim 50/2.0 ist hat die Offenblende manchmal schon ein zu kleines Schärfefeld für Porträt. Wenn man Lichstärke braucht aber nicht ein so kleiner Schärfenbereich gebrauchen kann, hat das seinen Vorteil, zB. wenn man dann bei einer KB auf 2.8 Abblenden muss um noch einen brauchbaren Schärfenbereich zu haben ist dies ja bei FT noch mit lichtstarken 1.4 möglich. Jedoch hätte ich an einer KB mit Blende 1.4 im vergleich zu FT ein Schärfenberich von FT umgerechnet 0.7, Was dann bei Objekten die nicht ganz so nah an der Linse sind wie das Gesicht in einem Porträt schon wesentlich mehr Möglichkeiten für A-Fotografie, und würde mich dennoch im WW befinden. Haben also beide Ihren Vorteil, nur das man beim KB einfach etwas Weiterweg gehen kann und eine grössere Brennweite, bei FT aber nicht näher und eine Kürzere Brennweite mit ähnlicher Blende, zB 14mm mit Blende 1.0 Warum das aber bei FT nicht möglich ist, versteh ich nicht ganz, ich meine bei Nikon gibts auch Blenden von 1.2 und die 50/1.4 für 320€ von Nikkor ist ein klasse Objektiv (und ca. halb so lang wie das Leica 25/1.4). Nun hab ich gedacht das FT ja für digital abgestimmt wurde, weshalb ich nicht ganz verstehe warum man dann so immense Probleme hat Lichtstarke Primes zu produzieren, welche plötzlich Vignettierung (welche bei FT ja optimal sein sollte) und CA's haben. Ausser natürlich, FT ist für den Telebereich ausgelegt, und man hat den WW vernachlässigt, dann aber sollte Olympus sich ins zeug für ihre wohl potentiellen Kunden legen: Tierfotografen. Andersrum ist vielleicht eine D90/D300 mit Crop 1.5 ein sehr gutes Mittelding, wo die Objektive auch nicht so teuer und eine Menge an guten Primes verfügbar sind, und dazu auch bei hohen ISO nutzbar, wodurch mir dann erklären würde warum ich bis anhin noch kein bezahlbares Nikkor 14-54 Äquivalent gesehen habe, da man ja ohne schlechtes gewissen die ISO raufhscrauben kann (gleicht Lichstärke aus) und zB Blende 3.5 hat schon den kleineren Schärfebereich als FT2.8. Ich versuch bei meiner E-30 eigentlich lieber nie über ISO 250 zu, und ab 400 fängt das Rauschen sichtbar an, An der D90 verglichen etwa ein ISO 1000, was dann die LS ja wieder gutmacht und bei Blende 1.4 und ISO 1000 kann man durch ein Katzenauge ja eine Tagesstimmung erreichen ;) Nein das wahr jetzt etwas übertrieben natürlich, jedoch will ich damit nur sagen das der Erfolg von FT im Tele Bereich liegen könnte. Und ich es nach wie vor schade finde das 1.4 wohl das absolute Maximum ist, aus dem Grund das es im KB 2.8 und bei Crop Nikons ca 1.9 darstellt, aus Schärfenbereich Sicht natürlich nur. Bis vor kurzem hab ich die Zooms (Kit) der Nikons etwas belächelt da Blende 3.5, muss aber jetzt sagen dass ist rein technisch einem 14.54 gleichkommen und günstiger sind. Natürlich kann man das so nicht sagen, man müsste erst die Abbildungsleistung / Vignettierung / Verzerrung etc. vergleichen. Aber jedenfalls werte ich ab nun keine Blende 3.5 an einer Nikon mehr ab.
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hmm, dann schau dir mal die Ergebnisse eines 18-70/3.5-4.5 G Nikkor (war bei unserer Backup D90 als Kit-Scherbe dabei) im Vergleich zum ZD 14-54 II an. Von Verzeichnung beim Nikkor zu sprechen, würde dem Nikon-Zoom schmeicheln. Da kann man schon fast von Wellenlinien in so ziemlich allen Bildbereichen sprechen. Unter den Kollegen wird das Teil auch gern Malle-Zoom genannt. Die Nikkor Zooms scheinen insgesamt (mit 1-2 Ausnahmen) nicht sonderlich verzeichnungsfrei zu sein. Daher verwenden wir an den Crop Nikons das 1.8/85 und den D3 das 1.4/85. Wenn man Verzeichnung und Vignettierung sowie Schärfeabfall zu den Ecken hin mit meinem 14-54er vergleicht, dann feue ich mich über meinen Oly-Zoom an der PEN. Alles eben halt nur im Studio verglichen und ausprobiert und daher will ich nicht verallgemeinern. Grüße Enrico

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich melde mich als "Gast" einfach noch einmal. In der Tierfotografie (speziell auch Vogelfotografie) werden signifikanterweise häufig Brennweiten von/ab 800-1000mm (@KB) benötigt. Mein Sigma/"Bigma" 50-500mm ist an der E-3 jedenfalls ganz oft am "Teleanschlag" wie z.B. hier: http://oly-e.de/alben/bshowlarge.php4?album=e3&info=e3_484bc2e807 Als Festbrennweite stünde hierfür im FT-System nur das 300mm mit Konvertereinsatz (1,4x) zur Verfügung (= 840mm @ KB). In anderen Systemen (C, N) können 700 - 800mm an KB-Vollformat mittels 500er/600er samt Konverter erreicht werden. Bei Nutzung einer KB-Halbformat-Kamera kommt man aber z.B. mit einem 500er bereits ohne Konverter (d.h. bei voller Lichtstärke) auf 750 / 800mm. Mit Konverter (1,4x) erzielt man dann enorme rd. 1100mm @KB bei Einbuße von lediglich einer Blendenstufe. Und ein gutes 500er gibt es für diese Systeme (im Gegensatz zu FT) zudem relativ preisgünstig von Sigma. V.G., AchimK.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Morsche, Marcello, so gut, wie Dir erzählt wird, ist das Nikorr nicht, zumindest nicht das AFS , denn gerade an KB verzeichnet es doch in einem Maße, das ich für eine neu gerechnete Normal- Festbrennweite eigentlich schon inakzeptabel finde. Achim, das Bigma konnte mich noch nie so recht überzeugen, interessant wäre, die von Dir angesprochenen Sigma-FB´s an FT zu testen, schade eigentlich, daß Sigma die nicht für das Oly-Bajonett anbietet. Konntest Du das 50-500 schon mal mit dem 300er vergleichen?? Wenn man aber die von Dir angesprochenen Brennweiten mit Originalobjektiven abdecken möcht, sind wir schon in einer anderen Preisklasse, wobei die optische Leistung dieser FB´s sicher auch den Preis in gewisser Weise rechtfertigt. Gruß Ronny

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gast Reinhard Wagner

Also, rechnen wir mit Äquivalenzbrennweiten. Du hast mit dem Bigma 1000mm Brennweite. Wenn Du einen 1,4er Konverter dransetzt, hast Du 1400mm Brennweite. Und wo ist nun das Problem mit FT? Auch Sigma ist im FT-Konsortiom. Wenn Du das 300 mit 2,0 Konverter betreibst, hast Du ein 1200mm 5,6 - in astreiner Qualität. Wo kriegst Du das bitte bei KB? Das 90-250 entspricht dem Sigma 200-500 2,8. Schon mal auf einer Messe gesehen? Das 90-250 kann man auch mit EC-20 betreiben = Zoom 360-1000 5,6. Du kannst auch eine Russentonne an FT anschliessen. 2000mm, allerdings bei Blende 10. Du kannst allerdings auch das Sigma 300-800 an FT anschliessen. Sind 600-1600mm. Es ist mir kein Objektiv bekannt, das noch transportabel ist und an Kleinbild 1,6m Brennweite anbietet. Ohne Konverter! Es gibt unter FT ausreichend Möglichkeiten, absurdeste Brennweiten zu erreichen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Reinhard, aus meiner Sicht bietet sich eher ein Vergleich "auf Augenhöhe", z.B. zwischen einer E-3 und einer (Halbformat-)D300(s) an. Eine D3 mit 12 MP auf KB-VV-großem Sensor wird man wohl nicht ernsthaft mit einem 10 MP-Sensor im FT-Format vergleichen wollen. Und mit dem entsprechenden Cropfaktor von 1,5 relativiert sich dann schon einiges bezüglich Extrembrennweiten. Das ist eben ein zusätzlicher Vorteil bei den Konkurrenzsystemen, dass man mittels Kameramodell zwischen KB-Vollformat und KB-Halbformat wählen kann. V.G., AchimK.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gast Reinhard Wagner

Hallo Achim, Also was willst Du jetzt vergleichen. Äquivalenzbrennweiten oder Sensorgrößen? Und was ist ein Vorteil daran, dass man DX-Objektive an FX-Kameras zwar anschließen kann, dann aber nur die Hälfte der Auflösung hat? Vorteil gegenüber was? Vorteil gegenüber anderen Kamerasystemen, bei denen nicht mal das geht? Es gibt sehr viel verschiedene Sensorgrössen. Alle haben ihre Berechtigung und ihre Vor- und Nachteile. Für lange Brennweiten - genauer: kleine Bildwinkel - ist FT unschlagbar - Du bist den Nachweis des Gegenteils schuldig geblieben. Dass viele Profi-Naturfotografen trotzdem mit N und C fotografieren, liegt daran, dass sie vor Jahren in extrem teueres Glas investiert haben und das nun nicht wieder loswerden, ohne richtig viel Geld in den Sand zu setzen. Ein Profi-Naturfotograf wird man ja nicht innerhalb von den paar Jahren, in denen es FT gibt, sondern innerhalb von Jahrzehnten. Und die Kohle fliesst in der Branche nicht mehr so reichlich, dass man mal schnell 30k Euro investiert, um die Ausrüstung auszutauschen - ohne dass die Photos hinterher sichtbar besser werden. Denn: das gute Bild entsteht nicht durch die ultralange Brennweite, sondern dadurch, dass der Fotograf sein Equipment und sein Motiv kennt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Denn: das gute Bild entsteht nicht durch die ultralange Brennweite, sondern dadurch, dass der Fotograf sein Equipment und sein Motiv kennt.
Den Satz möchte ich gerne hervorheben. Ich würde ihn leicht modifiziert anbringen wollen: Das gute Bild entsteht nicht ausschliesslich durch ultralange Brennweiten, sondern zu großen Teilen dadurch, dass der Fotograf sein Equipment und sein Motiv kennt. Herzliche Grüße, Dieter
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Das gute Bild entsteht nicht ausschliesslich durch ultralange Brennweiten, sondern zu großen Teilen dadurch, dass der Fotograf sein Equipment und sein Motiv kennt.
Find ich eine gute Aussage. Ich hab da wohl wieder eine Riesen Diskussion angezettelt. Niemand soll mich falsch verstehen, ich glaube immer noch das in Sachen Gläser FT wohl kaum zu schlagen ist (ausser wenn es sich um Blendenzahlen unter 2 handelt) bin aber der Meinung das auch das perfekte Glas nicht viel bringt wenn der Sensor es dann nicht umsetzten kann. Bezüglich der Tatsache das ich mich zu über 60% im A-Bereich bewege, frage ich mich einfach nur ob FT das richtige System für mich ist. Klar würde ich gerne mal in freier Laufbahn einen Löwen ablichten und da wär ich sicher froh um ein nicht allzu sperriges "Fernrohr". Denn als nicht Tierfotograf schleppt man kaum diese Riesenbecher umher. In sachen A Fotografie und freistellen könnt mir halt wohl ein anderes System wohl mehr bieten. jedoch würd ich wohl kaum auf KB gehen, ne D300 ist wohl das grösste und teuerste dass ich als nicht Professionellen kaufen würde. denn für den Preis einer D3, würd ich mir rein aus ästhetischen Gründen und Kultfaktor, sowie Baugrösse lieber eine M kaufen ;)
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    • Keine registrierten Benutzer online.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung