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Jörn

Nachtfotografie - nimm Blende 8 ??

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Moin gerade übe ich mich in dieser Jahreszeit damit, Abends Licht einzufangen .... Und ein alter Spruch geht mir dauernd durch den Kopf: "Fotografierst Du bei Nacht, nimm Blende acht". Da ist viel Wahres dran - dieser Merksatz stammt aus der Vollformat-/Kleinbild-Zeit. Nun ist bei µ43 ja doch einiges anders - oder doch nicht ? Die gleiche Tiefenschärfe wie Blende 8 KB bekomme ich im µ43 "schon" bei größerer Blende - und damit mehr Licht und damit weniger Iso oder Zeit - häufig durchaus gewünscht. Bei vielen µ43-Objektiven fällt die maximale Schärfe bei Blende 8 schon merklich ab - das Optimum liegt oft irgendwo zwischen 5,6 und 6,8 ?? oder noch größerer Blende. Kommt ja rein theoretisch gut zusammen - Wie geht Ihr damit um ? Was sind Eure "beliebtesten" Einstellungen ? (soweit man das überhaupt pauschalieren kann) Wie würde der alte Merksatz zu Blende 8 heute auf µ43 lauten ? Freu mich auf anregenden Austausch Grüße Jörn

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"Fotografierst Du bei Nacht, nimm Blende acht". nein,Sonne lacht-Blende acht

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Ich halte diesen Satz für Quatsch! Nachts fotografiere ich mit Offenblende, ausser bei Motiven bei denen ich eine Spiegelung haben will, da blende ich etwas ab aber nicht weiter als 5,6

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Bilder sagen hier mehr als Worte. Ich muss Schappi Recht geben. Tolle Beweisstücke hast Du hier reingestellt Schappi. Ich versuche eigentlich immer über eine möglichst offene Blende die Iso-Zahl gering zu halten, auch bei Langzeitbelichtungen. Wenn mir die Schärfe im Rand nicht genügt, gehe ich höchsten 2-3 Stufen runter (bei wenig Licht). LG Olli

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 Jörn said:
"Fotografierst Du bei Nacht, nimm Blende acht". Da ist viel Wahres dran - dieser Merksatz stammt aus der Vollformat-/Kleinbild-Zeit.
Was soll da Wahres dran sein? Man sollte einfach die Blende verwenden, mit der man das Foto so erstellen kann, mie man es möchte. Solche Merksätze sind für Knipser, die (noch) nicht wissen, was sie da eigentlich machen. Die Kombination aus Nacht und Blende 8 zielt wohl eher darauf ab, dass man mit ziemlich geschlossener Blende schöne Blendensterne erzeugen kann.

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Fotografierst Du bei Nacht, nimm Blende acht". Da ist viel Wahres dran -
Ich denke, du verwechselst das mit dem Spruch: "Schwarze Katzen in der Nacht sind oft unsichtbarer als gedacht" ;-)

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Solche Sprüche gibt es hunderte. Das Motiv und die Umstände bestimmen die Blende. Nacht am Time Square ist was anderes als Nacht bei Vollmond im Wald. Frei Hand ist was anderes als ein Stativ zur Hand zu haben. Lichtspuren sind was anderes als ein tackenscharfes Milchstraßenfoto. Ergänzend weitere Sprüche: "Wenn dass Objektiv zu Boden kracht, ist es vorbei mit Blende 8." "Geht im Sucher die Sonne nicht auf – hast den Deckel Du noch drauf" "Ohne jedes Fotowissen – sind die Bilder meist beschissen" und von Ansel Adams, einer meiner liebsten: "Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute." Wolfgang

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Solche Regeln taugen nicht viel, wenn du im Bild einen penetrant hellen Scheinwerfer hast. Dann hast du nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera ;-) Offenblendig hast du um die Lichtquelle ein noch relativ kleines diffuses kreisrundes Lichthalo. Bei nicht flächigen Objekten ermangelt es aber an Schärfentiefe. Je weiter man die Blende schließt, desto größer wird der Lichtfleck und es bilden sich langsam Sternstrahlen. Mit weiter schließender Blende werden diese Strahlen länger und in den Zwischenräumen schwächt sich das Halo langsam ab. Bei den hellen Scheinwerferkanditaten sind bei Blende 8 die Strahlen schon ziemlich lang, aber in den Zwischenräumen ist das Halo noch deutlich zu sehen - der ganze Bereich ist ziemlich großflächig. Bei Blende 22 sieht es recht ordentlich aus, aber die Schärfe ist dann grottig ;-) LG Dieter

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Also das hängt natürlich immer vom Motiv ab. Wenn keine starken Lichtquellen vorhanden sind eher offenblendig. Sobald aber Strahler, Lampen, Laternen etc. vorhanden sind, dann blende ich stark ab bis auf f/13, je nach verwendetem Objektiv. Bei geschlossener Blende gibt es einfach die schöneren Blendensterne, bei Offenblende gibt das teilweise dann nur Lichtmatsch. Gerade bei Nachtaufnahmen gehören hübsche Blendensterne für mich einfach zum Foto, da verzichte ich gern auf etwas Schärfe bedingt durch die Beugung. Form, Anzahl und Ästhetik der Blendenstrahlen ist vom verwendetem Objektiv abhängig. Da muss man schon mal rumprobieren bei welcher Blende mit welchem Objektiv die Ergebnisse am schönsten sind. Bei Objektfotografien/Portraits finde ich eine offenblende sehr schon wenn im Hintergrund Lichter sind. Das ergibt dann diese wunderschöne Bokeh (Lichtkreise) im Hintergrund. Wenn es dir rein um die Hyperfokaldistanz geht um ein durchgängiges scharfes Bild zu erzielen, empfehle ich eine entsprechende App zu benutzen, die dir unter Verwendung der Brennweite und der Blende die Entfernung errechnet, z.B. HyperFocal Pro. Zusammengefasst: reine Geschmackssache und dem Objekt entsprechend unterschiedliche Einstellungen.

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Was man für Nachtaufnahmen mitnehmen sollte: 1. Stabiles Stativ 2. Zeit 3. Geduld Was man auf jeden Fall zuhause lassen sollte: 1. Familie 2. Hund :-) LG Dieter PS: Und die schlechten Aufnahmen nicht erst zuhause begutachten ;-)

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Es gibt die Nacht und die Nächte, die einten haben noch etwas Licht, sei es von der untergehenden Sonne, dem Mond und Sternen, Lichtverschmutzung, Verkehr oder Feuerwerk, Taschenlampen oder irgendwas Erhellendes. Dann gibt es die Nächte die wirklich Schwarz sind, ich habe am Montag in einem Art Bergkessel Bilder gemacht und so ab 20:00 Uhr war es einfach Nacht. Die EM-1 mit dem 8mm f1.8 ISO 800 auf 50 Sec. Belichtungszeit. Mann sie die Konturen, aber das Grüne Gras ist nur noch Grau. Gleiche Situation mit dem Voigtländer 10.5 bei f0.95, ist das Gras noch als Gras zu erkennen und es sind deutlich mehr Details vorhanden. Über die Bildqualität es Voigtländer 10.5 wird viel geschrieben, aber in der geschilderten Situation ist es Gold wert. Und noch zur Frage: Blende 8 kann je nach Lichtsituation eine gute Option sein. Hier ein LC Bild mit dem Voigtländer

Dann kann man vieles sogar ohne Stativ machen, das find ich bequemer
Als einer der Berlebachstative halbe Nächte lang rumschleppt wiederspreche ich dir gerne. Grundsätzlich kann mann in der Nacht ohne Stativ nicht fotografieren. Manchmal gibt es Gute Bilder mit dem Auflegen der Kamera, Luft Anhalten, Kameragurt durchspannen und ähnliche Methoden. Aber das ist meistens mit Glück verbunden. Grüsse Markus

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Gast
Hier ein LC Bild mit dem Voigtländer
Was genau hat dir in dem Fall das Voigtländer gebracht? VIelleicht könnest du näher erläutern was in dem Fall die Blende 0.95 für einen Einfluss auf das Ergebnis hatte. Bzw. was wäre gewesen, wenn du in dem Fall mit Blende 2.8 fotografiert hättest? Gruß Oli

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Was genau hat dir in dem Fall das Voigtländer gebracht? VIelleicht könnest du näher erläutern was in dem Fall die Blende 0.95 für einen Einfluss auf das Ergbnis hatte. Bzw. was wäre gewesen, wenn du in dem Fall mit Blende 2.8 fotografiert hättest
Hallo Oli Das Bild hat es mir gebracht. Mit 2.8 wäre es mit Live Composite nicht mehr möglich gewesen weil die Max.Belichtung 60 Sec. ist und die Max. ISO bei 1600. Das Bild wäre deutlich dunkler geworden und durch die längere Belichtungszeit würde das Rauschen viel Stärker auffallen. Aber hier geht es um Feinheiten, die man je nach Situationen ausprobieren muss. Grüsse Markus

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Gast
Max.Belichtung 60 Sec. ist und die Max. ISO bei 1600
Hallo Markus, danke für die Info. Diese Restriktionen bei LC kannte ich bislang nicht.

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Das Bild hat es mir gebracht. Mit 2.8 wäre es mit Live Composite nicht mehr möglich gewesen weil die Max.Belichtung 60 Sec. ist und die Max. ISO bei 1600.
Danke für die Info. Das ist ein Punkt, wie wichtig Lichtstärke ist. Gruß Pit

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Gast
 pit-photography said:
Das Bild hat es mir gebracht. Mit 2.8 wäre es mit Live Composite nicht mehr möglich gewesen weil die Max.Belichtung 60 Sec. ist und die Max. ISO bei 1600.
Danke für die Info. Das ist ein Punkt, wie wichtig Lichtstärke ist. Gruß Pit
Olympus könnte doch theoretisch per Firmware höhere Werte zulassen ;) Wenigstens den ISO :) Aber gäbe es überhaupt noch andere Motive außer Startrails?

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Aber gäbe es überhaupt noch andere Motive außer Startrails?
Du meinst jetzt Motive die eine höhere ISO im LC benötigen als 1600?

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 DocUnity said:
Aber gäbe es überhaupt noch andere Motive außer Startrails?
Du meinst jetzt Motive die eine höhere ISO im LC benötigen als 1600?
Oder längere Belichtungszeiten? Ich vermute mal, dass es einen technischen Grund hat. Zu starkes Rauschen, die dann zum nächsten Bild hinzugefügt werden (LC fügt helle Bildteile hinzu und Rauschen sind bekanntlich helle Störpixel) Gruß Pit

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Gast

Ich habe schon gelernt, dass Lightpainting und Windräder auch beliebte LC Motive sind ;) Genau, den Fall >ISO1600...

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 DocUnity said:
Also für Lightpainting braucht man das nicht, selber schon getestet ;)
aber für Feuerwerk. Und Kirmes. und, und, und...

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