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Nieweg

Olympus Akkus sanft entladen

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Ein Li-Akku soll nicht mit 100% Ladung gelagert werden, sondern etwas entladen. Leider bekomme ich beim Laden eines BLS-5 (z.B.) vom Ladegerät schließlich nur stolz den Endzustand gemeldet "Trara-100%"! Ich habe deshalb ein kleines Entladegerät gebastelt, das neben dem Ladegerät Platz findet; dahin hinein kommt jeder Akku gleich nach dem Laden, und etwas seiner Ladung wird wieder entnommen, bevor der Akku danach in der Kameratasche als Reserve verschwindet. Ein Bild des Entladegeräts findet sich untenstehend im Anhang. Der Akku wird in eine Halterung eingelegt, die ihn mit kleiner Kraft federnd gegen 2 Kontaktschrauben drückt, die ihrerseits mit einer kleinen Leuchtbirne verbunden sind. Die leuchtende Birne zeigt, dass Strom entnommen wird. Beispiel-Rechnung: Das Modell BLS-5 hat eine Spannung von 7,2 Volt und eine Leistung von 1.150 mAh = 4.140 Asec. Man sollte eine Birne wählen mit einer Nennspannung von mindestens 8 Volt (besser 12 Volt). Ich hatte eine mit einem Innenwiderstand von 38 Ohm für einen Entladestrom von etwa 0,18 A. Dann dauert es z.B. ca. 2.300 sec, und der Akku hat ca. 10% seiner Ladung abgegeben. Mit einer halben Stunde in diesem Gerät wäre also der Akku gut bedient und könnte in die Kamera-Tasche. Habe ich mich verrechnet oder sonst einen Denkfehler gemacht? Gruß, Hermann

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Hallo Hermann, eine schöne stabilo-Arbeit. Ich weiß aber nicht, warum die Akku's leicht entladen gelagert werden sollten? Vielmehr sind doch sehr hohe Lade- und Entladeströme sowie übermäßige Kälte und Wärme beim Betrieb der heutigen Li-Akkus tödlich. Wobei die die Bezeichnung "Li-Akkus" etwa so allgemein ungenau ist wie "Unfall". Da gibt's es mittlerweile sehr gute mit über 1000 Zylen und 4-5 Jahren Haltbarkeit. Mir ist jedenfalls noch keiner weder Original noch Fake kaputt gegangen. gruß steffen

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Hallo Hermann, meine Lösung ist viel primitiver und stammt von Reinhard aus meinem ersten Buch zu E-520 das ich von ihm gekauft habe ,nämlich das original Nerventötende Ladegerät ist ein wahres Wunderwerk um die Lebensdauer die Akkus zu verlängeren oder welche zu reanimieren nach dem Gebrauch von Schnelllader. HG Johann

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Nicht, dass ich deine Idee schlecht reden will, aber ich sehe keine Notwendigkeit Akkus zu entladen, das machen sie ja schließlich von alleine. Meine Original Olympus Akkus werden 100% aufgeladen, und auch so gelagert. Mir ist noch nie ein Akku frühzeitig ausgefallen. Bevor ich mir so ein Gerät baue, kaufe ich mir im Fall des Falles lieber einen neuen Akku. Gruß Wolle

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Gast

Habe Original Oly Akkus seit 2012 in Gebrauch. Lade immer nach dem Einsatz wieder auf. Bislang funktionieren alle Akkus normal ohne dass mir irgendwas auffällt. HG Hardy

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Hallo Hermann, schöne Bastel-Arbeit! :) Ich bin mir zwar auch nicht sicher, ob das Vorgehen einen entscheidenden Vorteil bringt, aber die Rechnung kann ich nachvollziehen und müsste stimmen. Ich mache es im übrigen so daß ich den leeren Akku nach einer Fototour in eine Schachtel neben dem Ladegerät lege, und ihn erst wenn das nächste Shooting ansteht unmittelbar vorher auflade. So vermeide ich unnötig lange Lagerung bei 100%. André

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 henna60 said:
meine Lösung ist viel primitiver ..., nämlich das original Nerventötende Ladegerät
Danke Johann, und wie funktioniert das mit dem original Ladegerät?

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Was sind Bastler? Bastler sind die aus unnützen Dingen andere unnütze Dinge bauen.

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 Nieweg said:
 henna60 said:
meine Lösung ist viel primitiver ..., nämlich das original Nerventötende Ladegerät
Danke Johann, und wie funktioniert das mit dem original Ladegerät?
Nur das Original Ladegerät benutzen das war es, meine BLM-1 Akkus funktionieren seit 2008 immer noch, ob die voll oder sonst wie geladen waren für die einlagerung war mir Schnuppe.Nur die Erfahrung spricht dafür das es keinen großen Unterschied macht. HG Johann

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Die Lösung ist sicher interessant, aber ich glaube auch, daß das Problem dafür erst noch gefunden werden muss ...

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Moin, wer das originale Olympus Ladegerät nutzt hat i.G. ein Sorglospaket da es (habe ich hier irgendwo mal geschrieben) sehr schonend die LiIo-AKKUS voll lädt. Dessen Ladeschlussspannung lag um die 4,05V/Z während bei Fremdherstellern die Akkus bis zu 4,2V/Z (teilw. sogar bis zu 4,23V/Z) voll gepumpt werden ... was die Entladeschaltung hier auf den Plan rufen täte - sonst eben nicht. ;-) LGGerd

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 Berlin said:
Was sind Bastler? Bastler sind die aus unnützen Dingen andere unnütze Dinge bauen.
Danke, dass Du nicht widerstehen konntest.

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Warum, wenn überhaupt, nicht in und mit der Kamera entladen. Energiesparmodi deaktivieren. Ströme haben Reinhard o.a mal gemessen. Dann brauche ich nur einen Kurzzeitwecker und einen Taschenrechner. Also ein Handy :-)

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 PenFan said:
Warum, wenn überhaupt, nicht in und mit der Kamera entladen.
Das will ich Dir sagen: Weil es ein Sch...-Workflow wäre. Vor allem auch bei mehreren Akkus.

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Auf den Seiten namhafter Akku-Hersteller findet man schon mal den Hinweis, dass Li-Akkus idealerweise bei 10-15 °C und einer Ladung von ca. 60% gelagert werden sollten. So ganz unsinnig sind Niewegs Überlegungen also nicht. Die Frage ist nur, ob sich der Aufwand auch im 'Tagesgeschäft' wirklich lohnt. Wenn Akkus also in der Mittagspause für den nächsten Einsatz betankt werden. Dagegen könnte es beim längerfristigen Einlagern von Reserveakkus deren Lebenserwartung vielleicht doch spürbar erhöhen. Noch besser wäre da allerdings eine Konstruktion, die den Ladeprozess gleich bei gut 60% beendet, anstatt nach der Volladung wieder zu entladen. Den größten Gefallen tut man einem Akku aber immernoch, indem an ihn regelmäßig nutzt. Gruß Andreas

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... dir ist schon bewusst, dass ein LiIon Akkus gerade über die Zeit altert! Die "normale" Kameraaktion nimmt hier nicht überhand - in Gegenteil. Denn schon ab dem Tag der Fertigung beginnen die internen Zerfallsprozesse zu wirken - leider! Nur das kann man minimieren in dem eben kühl und nicht ganz voll lagern - aber mit Sicherheit NICHT eben die 60%DoD! "Nicht ganz voll" beginnt eben knapp unterhalb Voll und Voll sind eben 4,1V/Z (+30mV/-20mV)! Nicht ganz voll wären dann eben die 4,05V/Z wie es Olympus praktiziert! Auch verliert ein LiIon nach ein paar Stunden noch einmal merklich an Spannung - ca. 30mV/Z und stabilisiert sich dann! Habe allerdings nur drei Ladegeräte ausmessen können für den BLN-1. Gehe aber davon aus, dass sich die anderen nicht wesentlich unterscheiden werden! Dieser 60%DoD Bereich ist historisch gewachsen weil eben die Lagerfähigkeit damals mit einkalkuliert wurde, dass die Dinger eben NICHT nach 1-2Jahren Lagerung in den Regalen kritisch tief in Spannnungsbereiche einsinken! Kritisch wären hier unter 3,65V/Z ... Was soll man sich da schön reden oder hast Studien die wenigstens annähernd bescheinigen, dass sich die Lebenszeit verdoppelt (oder nur 1/3) bei ~50%DoD Lagerung? ... mir fehlen diese Hinweise ...! Auch Lagern bei mir diese Akkus auf keinen Fall ein Jahr oder länger - und exakt darauf zielt derartiges ab! Nein ganz klar, diese LiIo-Typen sind gerade dafür optimiert auch annähernd voll geladen optimal arbeiten zu können. Aber das kann ich bestätigen - Die Aktion von Hermann schadet auf keinen Fall, sofern man NIE den Akku vergisst rechtzeitig aus der Entladevorrichtung zu entnehmen! ;-) :-) Nur einmal vergessen und tief entladen und der Effekt der "sanften Entladung" hat zu 100% diesen LiIon-Akku geschädigt und zwar irreparabel! Wer es eben doch wissen will soll den voll geladenen LiIon kurz 5Min. in die Kamera setzen und gut ist - Gewissen beruhigt! ;-) Vermutlich setzt Olympus deshalb auch auf optimale Langzeit als auch die letzten Reserven, noch ein paar mehr Fotos scheißen zu können, da sie eben nicht bis zum Rand voll geladen werden - hier ca. 98%! DAS macht es aus aber sicher nicht die Entladeschaltung! Ganz anders die "Hochstromakkus" und diese Skala beginnt bei >>1C Entladerate - also deutlich unter einer Stunde leer! Hier kommt das 100% zum Tragen - Link zu meiner LiPo-FAQ: http://www.elektromodellflug.de/lipo-leitfaden-faq.html wer auch mal rein blicken möchte, dem sei diese Abhandlung empfohlen: http://www.elektromodellflug.de/lithium-akku-technologie.php ... oder die am umfangreichsten und best recherchierteste Wissensdatenbank: http://batteryuniversity.com/learn/article/how_to_prolong_lithium_based_batteries LG Gerd

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Verstehe gerade nicht ganz die Aufregung. Deine Messungen und Erkenntnisse zur Ladeschlusspannung sind hier doch gar nicht in Frage gestellt worden. Der moderatere Ladeschluss (Oly) ist mit Sicherheit ein wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Akkuleben. Aber nochmal zur dauerhaften Lagerung: Die These, Akkus möglichst nur teilgeladen einzulagern, hat sich hier ja niemand einfach mal so ausgedacht. Mit Verlaub, hier ein (aktuelles) Zitat von Panasonic, einem durchaus kompetenten Hersteller: 'The batteries should be stored at room temperature, charged to about 30 to 50% of capacity'. Angeblich soll der Alterungsprozess, den Du ja auch ausführlich beschreibst, bei höheren Spannungen halt schneller voranschreiten. Und das wäre gerade auf dem Lager ja einigermaßen unnötig. Über Versuche, hier den Verfall flach zu halten, kann man doch nachdenken. Wie hoch der reale Gewinn im Verhältnis zum Aufwand steht, ist eine andere Frage. Gruß Andreas

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... nee, weit weg von einer Aufregung (unverständlich drein Blick...)! ... kein Problem, der Glaube versetzt bekanntlich Berge und ich fühle mich nicht berufen missionarisch tätig zu werden. Also, jeder so wie er es wünscht auch wenn es bis zu 4% Lebensdauer verlängern (bitte ALLES zitieren!) könnte WENN der Akku "so" Langzeit lagert! ;-) Äh, mal nachrechnen was das ausmachen könnte(!), wenn man z.B. den LiIon-Akku fünf Jahre in den kühlen Keller legt, dürft aber ihr - jm2c! ;-) :-) :-) LG Gerd

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Ich finde es total liebenswert, wenn sich jemand fürsorglich um seine technischen Gerätschaften kümmert. Prima also von mir. - Dieter

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... ist es immer, ebenso streicheln, putzen und ab und an auch mal ein nettes Wörtchen an das Equipment gesprochen ... ... wirkt Wunder!

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Hallo,

 Goly said:
... ist es immer, ebenso streicheln, putzen und ab und an auch mal ein nettes Wörtchen an das Equipment gesprochen ... ... wirkt Wunder!
Bei mir eher nicht: Hatte das erst vor wenigen Tagen wieder vergeblich mit 'nem Windows-Rechner versucht, den mir mein Auftraggeber aufzwingt. Auch dreimal um den zu Tisch laufen und beschwörende Formeln zu murmeln half nicht... Gruß, ED

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