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HKO

Spricht eigentlich irgendwas gegen einen quadratischen Sensor ?

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Wenn man den 20 MP-Sensor bedenkt, käme man, wäre er quadratisch, auf 26.8 MP. Ihn im praktischen Gebrauch zu beschneiden auf ein 4:3 oder 3:2 wäre sicher kein Problem, der Bildkreis der Objektive sollte m.E. das auch hergeben. Wäre auch ein gutes Verkaufsargument. Ich selber fände das, weil ich ca. 2 Jahrzehnte 6x6 Film fotografiert habe, durchaus interessant. Es schafft vor allem im Satz erheblich mehr Potential, Bilder nach Bedarf zu beschneiden. Aktuell komme ich drauf, weil ich gerade viele Stunden verbracht habe, quadratische Bilder herauszusuchen bzw. quadratische Ausschnitte aus 3:2 bzw. 4:3 zu generieren für einen A3-Kalender 2017 eines großen Verlages in sehr hoher Auflage, der so angelegt ist, dass er unten ein Kalendarium hat und darüber in voller Druckauflösung ein quadratisches Bild. Das eben aus der Tradition heraus, dass es diesen Kalender in diesem Format seit "mittlerer Ewigkeit" (der Verlag ist > 100 Jahre alt) gibt, der eben früher mit Scans/Lithos von 6x6-Dias im Format 25 x 25 cm gedruckt wurde und weiter so aufgebaut bleiben soll. D.h., dass man ca. 3000 x 3000 Pixel für 300 dpi braucht. Das wird in manchen Fällen schon eng und wäre bei anderer Fotografie (nämlich auf quadratischen Sensor) einfach besser zu lösen. Ich fände so etwas jedenfalls interessant und es ist m.E. schon seltsam, dass dies noch nie produziert wurde. Horst

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass gescannte MF-Dias vor ca. 10-15 Jahren auflösungs- und bildqualitätsmäßig besser ausgesehen haben als Fotos aus einer OM-D. Ich habe selbst jahrelang mit MF-Kameras ausschließlich auf Diamaterial fotografiert. Wenn ich mir die im Vergleich zu heutigen Aufnahmen ansehe, möchte ich nicht mehr zurück. Ein quadratischer Sensor in einer OM-D wird nicht mehr auflösen können, als der aktuelle Sensor der Pen F wenn Du daraus ein Quadrat beschneidest. Das ist auch sicher der Grund, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, einen quadratischen Sensor einzubauen. Außerdem ließe sich die Kamera nur schwer an den Mann/Frau bringen. Es wäre ein Nischenprodukt und keiner würde es kaufen. Lösung....weiter Quadrate aus dem 4:3 Sensor beschneiden....die Auflösung reicht allemal für 25x25cm! Und was noch viel wichtiger ist....1:1 Ansicht im OM-D Sucher einstellen und formatfüllend fotografieren, wie in alten Diazeiten. Da hat auch keiner mehr an den Bildern herumgeschnippelt! Dann bleibt auch genügend Auflösung übrig. LG Karl

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um den Bildkreis abzudecken müsstest Du eine Sensor mit einer Kantenlänge von 21,6 mm einbauen (mFT: 17,3x13mm). Ich könnte mir vorstellen, dass dies zu Lasten der Konpaktheit und der Performence des Stabi geht, um nur zwei Aspekte zu nennen... Gruß Manfred

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Von einem quadratischen Sensor in der Kamera verspreche ich mir auch nichts, aber ein quadratischer Chip im Beamer hätte doch was: Hochformatbilder würden ganz anders wirken, Wie eben früher beim Diaprojektor.

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Das alte 6x6 Format war eine absolute Ausnahme, zurückzuführen auf das Problem, dass man in einen Lichtschachtsucher seitlich nicht hineinschauen kann, sprich die Kamera musste immer gleich gehalten werden. Dieser Nachteil wurde von Hasselblad genauso zum Optimum verklärt, wie das Handtuchformat von Leica, obwohl beide alles andere als ideal sind (siehe goldener Schnitt und Idealformat) sondern technische Kompromisse. Ansonsten hat man auch in analogen Zeiten immer zwischen Hoch- und Querformat gewechselt: von 8x11mm² bei der Minox bis hin zu 18x24cm² bei der Fachkamera. Dazwischen: 18x24mm², 24x36mm², 4,5x6cm², 6x7cm², 6x8cm², 6x9cm², 9x12cm², 13x18cm² .... Heutzutage geht der Trend höchstens in Richtung extremes Querformat, weil viele Leute 16:9 Bildschirme/Beamer haben, auf denen sie hauptsächlich Kinofilme anschauen.

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Heutzutage geht der Trend höchstens in Richtung extremes Querformat, weil viele Leute 16:9 Bildschirme/Beamer habe
Das kann ganz schön in die Hose gehen, wenn der Fotograf hochkant aufnimmt. Wie das auf dem Bildschirm/Leinwand rüberkommt, kann man sich ausmalen ;-) Gruß Pit

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 OhWeh said:
Das alte 6x6 Format war eine absolute Ausnahme, zurückzuführen auf das Problem, dass man in einen Lichtschachtsucher seitlich nicht hineinschauen kann, sprich die Kamera musste immer gleich gehalten werden
Kann ich nur bestätigen und trotzdem hat z.B. Mamiya dann doch mit dem 45 x 60 mm Format es den Fotografen zugemutet, bei Hochkantaufnahmen seitlich in den Lichtschacht hineinzuschauen. Für mich war das entweder eine Qual oder unheimlich lustig - je nach Gemütsverfassung. Gruß, Hermann

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Das kann ganz schön in die Hose gehen, wenn der Fotograf hochkant aufnimmt. Wie das auf dem Bildschirm/Leinwand rüberkommt, kann man sich ausmalen ;-)
Ich gehe da immer mit KenBurns Effekten drüber, dann geht es. Aber nur so dargestellt ist hochkant auf dem TV irgendwie nie das optimale. Bei nem 16:9 Sensor wird es dann kriminell! Gruß Michael

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Praktisch würde ich mir einen17,3 x 17,3 Sensor vorstellen. Mit dem Bildkreis dürften dann keine Probleme zu erwarten sein. An der Kamera einstellbar das zu nutzende Format. Ein Vorteil wäre z.B. dass man Hoch und Querformat ohne Drehung der Kamera fotografieren könnte. Für einen nur Querformatigen Bildschirm könnte die Anzeige passend gedreht werden, um den Schirm auch voll zu nutzen. Zugegeben: spezifische Blenden müssten ausgetauscht werden, das ist aber ein eher kleines Problem. Was soll sich an Bildhöhe und Breite ändern, wenn man den Ausschnitt auf die schmalere (heute genutzte schmale Seite) reduziert ? quote]Für den "Pro" ist das sowieso uninteressant, da ein "Pro" bereits bei der Erstellung des Fotos weiß, wie das Ding später im Druck aussehen soll. (Inklusive Platz für den Artikeltext) Das ist eben nicht immer der Fall, wie ich momentan selber sehe. Wenn z.B. der Kosmos-Verlag nun mal - aus welchen Gründen auch immer - ein Produkt mit quadratischen Bildern versehen will (z.B. oben Bild, unten Text dazu) und dazu Bilder von verschiedenen Raritäten sucht (eben kein Allerweltszeug) dann bleibt nur, den Fundus zu durchsuchen, wie man den vorhandenen Bildern bestmöglich solche Ausschnitte kreiert. Bedingung wäre dann natürlich, dass man z.B. auf Madeira Goodyera macrophylla (eine der seltensten Pflanzen der Erde, in der Natur nur durch Abseilen entlang einiger Wassefälle von oben zu erreichen) auch mal quadratisch fotografiert hat. Aber zugegeben, quadratisch ist ein Ausnahmefall und ich habe auch schon eine brauchbare Kollektion in hinreichender Größe zusammen. Mit Hilfe der Technik könnte es auch anders gehen: ein Panorama aus 2 Hochformataufnahmen zusammensetzen. Wäre wahrscheinlich die einfachere Lösung, weil reine Software. Horst

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Ein quadratischer Sensor mit 21,5mm Diagonale hätte eine maximale Kantenlänge von 15,2 mm. Das bedeutete, dass ein 4:3 Crop (15,2 x 11,4) nur noch 77% nutzbare Fläche brächte. Wo liegt da der Vorteil?

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Bei nem 16:9 Sensor wird es dann kriminell!
So ist es. Hatte mal bei einem Bekannte die Bilder angesehen und da hatte einer ihre Kamera auf 16:9 eingestellt. Bei Landschaften ist das ok, aber ab und zu wurde mit diesem Bildformat hochkant aufgenommen. Was da für Reaktionen kommen ... ;-) Gruß Pit

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Praktisch würde ich mir einen17,3 x 17,3 Sensor vorstellen. Mit dem Bildkreis dürften dann keine Probleme zu erwarten sein.
doch, denn der Bildkreis müsste auf 24,5 mm erweitert werden, wenn man denn das Quadrat ausnutzen möchte. Oder man nimmt Qualitätseinbußen am Rand in Kauf. Bleibt man allerdings bei den gewohnten Formaten, wäre das durchaus eine Option.
2. Wird die Blende weniger wirksam, weil sie sehr deutlich kürzer wird.
Das Argument greift eigentlich nur bei Weitwinkel. Schon beim 17/1.8 bietet Olympus eine runde Geli an. Gruß Manfred

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Gast GFS

Wenn schon, dann einen runden Sensor, das wäre die optimale Lösung, selbst bei schiefen Horizont würde ein Geradestellen keinen Pixelverlust bedeuten! Und wenn der Mensch nur mit einem Auge schaut bekommt er auch ein rundes Bild! VG Georg

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Und wenn der Mensch nur mit einem Auge schaut bekommt er auch ein rundes Bild!
Und mit beiden Augen geschaut wird es rechteckig - im Format 3:4, mit eingeblendetem goldenen Schnitt. Duw Gerhard

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Gegen einen quadratischen Sensor spricht solange relativ wenig, wie man bei der Aufnahme schon entscheidet, ob es Hoch oder Querformat sein soll. Bei den Objektiven gibt es ein Problem mit dem 12er, das eine interne Blende hat, und die Tulpen-Sonnenblenden müsste man adaptieren oder drehen. Ber bevor das passiert, werden noch viele Hochformatgriffe verkauft… Klaus

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Spricht eigentlich irgentwas für den quadratischen Sensor? Gruß Bernhard

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Wenn ich die beiden Grafiken mit den Rechtecken, Quadraten und Kreise sehe, wobei man darauf hinweist, dass man mehr oder weniger Pixel verliert, weiß ich nun woher der Begriff Pixelpeeper kommt ;-) Gruß Pit

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Ich wäre gerne bereit, für eine Kamera mit einem annähernd runden Sensor, der den vollen Schärfebereich der m43 Objektive abdeckt, mehr zu bezahlen. Im Sucher könnte sich jedes gängige Format abbilden lassen, im Quer- und Hochformat, ohne Kameradrehung. JPG Bilder würden in diesem Format gespeichert und RAW könnte den gesamten Bildkreis abdecken. Ein solcher Sensor würde die beste Ausbeute meiner Ausrüstung für verschiedene Bildformate ermöglichen. Alle Formate ausser 4:3 könnten eine grössere Auflösung erzielen. Ich könnte das Geld und Gewicht für den optionalen Handgriff sparen. Ich hätte mehr Spielraum bei nachträglicher Bildbearbeitung, und das doch oft recht mühsame Kippen der Kamera würde wegfallen. Ich wäre auch bereit, dadurch gewisse Nachteile in Kauf zu nehmen, zum Beispiel bezüglich der Darstellung im Sucher und der maximalen Framerate. Eigentlich verstehe ich nicht, warum jemand etwas gegen eine solche Lösung haben sollte. Wer die erweiterten Möglichkeiten nicht braucht, muss sie ja nicht nutzen. Damit verbundene technische Schwierigkeiten wären sicher in Zukunft lösbar. Karl

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Hi, Ich fände einen quadratischen Sensor, der die volle Bilddiagonale nutzt spannend, da ich oft quadratische Bilder mache. Derzeit muss ich zuschneiden. Allerdings sind die aktuellen mft-Kameras mit 4:3 recht nah am Quadrat verglichen mit dem 3:2 was die meisten anderen haben. Ist das Seitenverhältnis 4:3 eigentlich Teil des mft-Standards? Lieben Gruß, Olaf

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Auch wenn es nur eine relativ kleine Anzahl Anwender interessieren würde, wäre es zumindest ein interessantes, zusätzliches Feature mit Alleinstellungscharakter. Ich habe verstanden, dass der Sensor um einige Millimeter größer würde, was bedeutet, dass man natürlich überlegen müßte, wie das technisch ins Gehäuse passt und wie das z.B. mit IBIS funktionieren würde. Das wird nur Oly beantworten können. Horst

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 Karl Schuler said:
Ich wäre gerne bereit, für eine Kamera mit einem annähernd runden Sensor, der den vollen Schärfebereich der m43 Objektive abdeckt, mehr zu bezahlen. Alle Formate ausser 4:3 könnten eine grössere Auflösung erzielen.
Naja, das Runde erinnert dich an eine Schweizer Uhr?;) Ansonsten kannst dir mal ausrechnen wieviel mehr an Auflösung das bringt, wenn du berücksichtigst, dass die Auflösung proportional der Quadratwurzel aus der Pixelanzahl ist. Gruß Bernhard

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Ein quadratischer Sensor: kostet selbst mehr, weil größere Fläche kostet mehr an nachfolgender Elektronik, weil mehr Pixel eine schnellere Verarbeitung, etc. brauchen macht Probleme beim Stabi (geringere Verstellwege, dadurch geringere Effektivität, schwerer) erfordert quadratisches Display (sonst Verschwendung) erfordert quadratischen Sucher (gibt es nicht) erfordert Kunden, die das alles zahlen würden - gibt es zu wenige

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Wer es quadratisch mag, kauft sich Ritter Sport (quadratisch, praktisch, gut). Das hebt den Blutzuckerspiegel und fördert das Denkvermögen (auch beim Fotografieren).

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 Oly-E-fan said:
Wer es quadratisch mag, kauft sich Ritter Sport (quadratisch, praktisch, gut). Das hebt den Blutzuckerspiegel und fördert das Denkvermögen (auch beim Fotografieren).
Ja es gibt sogar Groß- Mittel- und Kleinformat ;-) Wie praktisch! Gruß Pit

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