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Zwei Wochen mit der Pen-F

Empfohlene Beiträge

Nein - ich werde keine Bilder einstellen. Meine privaten Testcharts und Ziegelwände mit Strauchwerkvordergrund sind nur für mich vergleichbar und ich mag keine Diskussionen, ob das abgelichtete Motiv geeignet ist das Potential der Kamera zu zeigen oder nicht. Das Potential ist groß - glaubt es einfach! Reinhard hat es ja schon geschrieben und ich kann es nur noch bestätigen - die Pen-F ist etwas zum Ausleben von Kreativität und - sie ist noch dazu eine „schöne Kamera“. Der neue Sensor richtet keinen Schaden an und das ist viel bei dem Sprung auf 20 MP, war aber von Olympus auch nicht anders zu erwarten. Die Bildqualität, die ich erreichen kann, unterscheidet sich im „Normalbetrieb“ nicht von der des 16 MP-Sensors der E-M1. Das betrifft die Auflösung (bei Reportage- und Reisefotografie „aus der Hand“) und die Farbanmutung des Bildes im jpg-Modus, aber auch den Dynamikumfang und das Rauschen. Das alles ist für mich wichtig, da ich z.B. Bilder aus der E-M1 und der Pen gemeinsam in Slideshows verwende. Die Ergonomie und Haptik ist weit besser als ich nach meinen ersten Kurzkontakten bei der Promotiontour erwartet habe. Das „Creative Dial“ auf der Vorderseite hat bei meiner Kamerahaltung normalerweise keinen Kontakt mit dem Mittelfinger und falls dann doch mal, rücke ich den Finger einfach 0,2 mm nach unten. Auf jeden Fall ist es relativ schwierig sich bei Nutzung der Kamera blutende Wunden zuzuziehen. Die „Belederung“ ist ausgesprochen griffig. Beim Schlendern trage ich die Kamera an einer PeakDesign Handschlaufe. Da krampft dann auch nichts. Front- und Daumenwahlrad liegen gut erreichbar und sind (hoffentlich lange) gut bedienbar. Als eine der ersten Maßnahme habe ich, wie bei meinen Kameras üblich, die Belichtungskorrektur auf das hintere Rad gelegt und damit die Blitzbelichtungskorrektur auf das eigentliche Belichtungskorrekturrad verbannt. Dieses ist für meinen Geschmack sehr dekorativ aber mit der Kamera am Auge nicht vernünftig zu bedienen, da es relativ schwergängig ist und somit zwei Finger zur Bedienung benötigt. Und „Nein“ - ich brauche keine Belichtungskorrektur im Modus M. Die Möglichkeit Bildmodi über das Frontrad zu wählen und diese zu variieren ist genial. Aber - ich hätte mir die Szenemodi noch dort gewünscht. Warum? Ich benutze mindestens einen davon sehr gerne, den „Handheld Starlight Modus“. Der liegt nun auf einem der an sich vier frei belegbaren Speicherplätze des Moduswahlrades (Standard C4). Damit habe ich noch drei Mysets frei, da ich noch keinen Weg gefunden habe, einen Szenemodus ohne Wahlrad zu aktivieren und Olympus die freie Belegbarkeit aller Plätze eliminert hat. In diesem Zusammenhang gibt es noch eine weitere Einschränkung. Zu Zeiten der freien Belegbarkeit aller Wahlradpositionen konnte ich über das Menü schnell mal die Einstellungen für die Positionen A, S, M mit meiner Grundkonfiguration, die auf iAuto lag, überschreiben wenn ich zu viel verwuselt hatte. Das geht nun nicht mehr, da über das Menü nur noch C1 bis C4 wählbar sind. Nils, wäre das was zum drüber nachdenken? Weiter vier Mysets, aber freie Wahl wohin damit. Wolfgang

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Schon sehr cool die PEN F! Ich freue mich auch immer wenn ich die Kamera zur Hand nehme, und bin froh sie mir geleistet zu haben. Ewald

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Hallo Wolfgang, vielen Dank für Deinen ersten Bericht über die Pen-F. Würde mich freuen wenn noch weitere Beiträge folgen würden. Die Pen-F schein ja wirklich etwas besonderes zu sein. Ich würde sie mir auch kaufen, wenn nicht der Preis so hoch ausgefallen wäre. Das ist übrigens auch einer der größten Kritikpunkte in den verschiedenen Tests und Reviews. Jetzt werde zwar wieder viel sagen, die Kamera ist doch nicht teuer, sehe ich aber anders. Nochmals vielen Dank Wolfgang. Ciao Eberhard

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Hallo, Ich habe die PEN-F nun schon eine Woche in Betrieb und schätze ganz besonders den Sucher: ohne Hilfe von Peaking und Lupe lassen sich die Manuellen Gläser scharfstellen. Am Sonntag war ich hier and der Anlegebrücke und konnte mit dem 150/4 meiner Ur-Pen-F die Enten ablichten. Alles knackscharf. Dann wurde ich von jemandem gefragt og ich mit einer Leica fotografiere. Staun... Gruss Jochen

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 Jochen said:
Hallo, Ich habe die PEN-F nun schon eine Woche in Betrieb und schätze ganz besonders den Sucher: ohne Hilfe von Peaking und Lupe lassen sich die Manuellen Gläser scharfstellen. Am Sonntag war ich hier and der Anlegebrücke und konnte mit dem 150/4 meiner Ur-Pen-F die Enten ablichten. Alles knackscharf. Dann wurde ich von jemandem gefragt og ich mit einer Leica fotografiere. Staun... Gruss Jochen
Ist es keine Leica?

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Die LEICA des kleinen Mannes .... und den echten Leicas um zwanzig Jahre voraus. Gruß Wolfgang

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Ich habe sie seit einer Woche und schätzen gelernt. Vor allem fotografiere ich wieder viel öfters mit dem Sucher, gefühlt wie zu analogen Zeiten. Mit der Kamera am Auge kann man fast alle relevanten Einstellungen vornehmen und die Auswirkungen direkt beobachten (u.a. dank des creative dial, der Lichter-/Schattenanpassung). Zumindest 'fühle' ich mich kreativer als mit der E-M1. Umsetzung/Verfremdung und Motiv können gleichzeitig betrachtet werden, was bei der Nachbearbeitung am Computer nicht möglich ist. Die Kamera hat weniger Knöpfe und Schalter als die E-M1, aber sie genügen. Schliesslich gibt es noch das SCP. Das Belichtungskorrekturrad schätze ich seit meiner Lumix LX-100. Allerdings mit der Kamera am Auge verwechselte ich es zu Beginn gelegentlich mit dem hinteren Einstellrad. Auch hatte ich vorerst das hintere Rad mit ISO belegt, was sich nicht bewährte, da ich es gelegentlich unfreiwillig verstellte, meist auf die hohen ISO-Zahlen! Ebenso schätze ich, dass C1 - C3 (C4 habe ich mit den Szenemodi belegt) auf dem Wahlrad liegen, ich muss keine andere Position dafür "opfern". Bezüglich Bildqualität kann ich Wolfgang nur zustimmen, sow weit ich dies bisher beurteilen kann. Nicht gut gelöst ist für mich das Ausklappen des Schwenkdisplays. Ich halte die Kamera mit der rechten Hand und nur mit dieser lässt sich das Display einigermassen gut ausklappen. Da ich mit dem linken Auge in den Sucher schaue, ist meine Nase am Display, sofern nicht die 'Belederung' aussen ist. Ich kann daher z.B. die Wahl des Fokuspunktes nicht mit dem Finger am Display vornehmen. Ausschwenken hilft nicht, das Display wird schwarz, wenn der EVF ausgewählt ist. Die Kamera bzw. das Fotografieren gefällt mir in Kombination mit einer kompakten Festbrennweite am besten, da wird Olympus (oder ein anderer Hersteller) wohl noch seine Freunde an mir haben. Dies ein erster Eindruck, v.a. zur Ergonomie und Haptik. Werner

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 Knackfrosch said:
Die LEICA des kleinen Mannes .... und den echten Leicas um zwanzig Jahre voraus.
Bist du dir da sicher? Auf welche aktuelle Leica beziehst du dich? Ich habe heute eine 3/4 Std. eine Q ausprobiert (beim Leica Händler in Hamburg Eppendorf). Was soll ich sagen... Wäre der Preis nicht soooo hoch, würde ich anfangen zu sparen. Die Kamera ist zum "einfachen" fotografieren klasse. Hat richtig viel Spaß gemacht! Sie hat WiFi, Touchscreen, super jpeg-engine, liegt perfekt in der Hand (auch wenn es auf Bildern nicht so aussieht), schneller AF, und noch mehr ;) Leider habe ich die Speicherkarte in der Kamera vergessen :( Also kann ich keine Bilder zeigen. Viele Grüße Julian

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 FrankMichael said:
Schade nur, dass Du bei der Q eine Flex für den Objektivwechsel brauchst!
Frank, woher weißt du, das ich (!) das Objektiv an der Q wechseln möchte? Abgesehen davon, dass ich sie mir nicht kaufen werde? Mir (!) haben die 28mm voll ausgereicht. Für den Rest gäbe es sie E-M1.

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Durch das fest verbaute Objektiv ist die Q sicher ein Spezialist, aber sie zeigt halt, das Leica auch moderne Kameras bauen kann. Zudem ist sie sehr kompakt und einfach wunderschön. Die Leica T hat ja auch ein paar Innovationen gezeigt, die man auch gerne wo anders sähe: - die Touchscreenbedienung ist wirklich schick gelöst - statt der üblichen Kameraösen, gibt es ein Kupplungssystem, mit dem der Gurt befestigt wird, werden die Kupplungen gelöst, bleibt ein komplett ebenes Kameragehäuse übrig. Viele Grüße, Peter

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