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dame_luz

Externe Stromversorgung E-M5 Mark II via PBH-Interface?!

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Moin, ich bin der Neue! Seid einigen Tagen frage ich mich, wie man wohl eine Externe Stromversorgung für die Mark II realisieren könnte. Bei meinen Recherchen bin ich auf einige Varianten gestoßen, die wohl gut funktionieren, aber nicht meine Anforderungen erfüllen. Da ich öffter z.B.: bei Fahrrad-Touren oder Festival Besuchen über mehrere Tage kein Zugang zu einer Steckdose habe, würde ich gern die Stromversorgung über einen externen Akku und via PBH-Interface realisieren, da dabei die Spritzwasserbeständigkeit der Kamera aufrecht erhalten wird. Kurz zur Zusammenfassung meiner Erkenntnisse: Nicht zu realisieren ist die Variante der Versorgung via USB oder HDMI, da die Kamera bzw. die baulich Umsetzung von Olympus dies nicht zulässt. Relativ teuer ist die Variante unter Zuhilfenahme des HLD-8 in Kombination mit dem AC-Netzteil von Olympus (AC-3), bzw. der Umbau dessen zwecks Betrieb mit einem größeren externen Akku. Obwohl es hier auch eine drittherstellervariante des AC-3 gibt, die es zwar erschwinglicher macht aber immernoch die Benutzung des HLD-8 vorraussetzt. Relativ simpel und vergleichsweise günstig ist die Lösung über einen Akku-Dummy, an dem dann ein passendes Netzteil (oder Akku) angeschlossen werden kann, das die Kamera mit Strom versorgt. Allerdings wird hierbei die Spritzwasserbeständigkeit ausgehebelt. Also würde ich gerne über die PBH Schnittstelle die Kamer mit Saft versorgen. Muss ja möglich sein, da der HDL-8 ja im Grund genommen nichts anderes tut. Hat jemand einen HDL-8 (oder HDL-6/HDL-7,sollte ja zumindest was die Schnittstelle angeht gleich aufgebaut sein) und kann ihn durchmessen um die Pinbelegung herauszufinden? Gibt es Gedanken, Anregungen oder Links zu diesem Thema? Ist die PBH-Schnittstelle Olympus-spezifisch oder verwenden auch andere Hersteller diese Variante? Wäre über jegliche Tipps und Meinungen und gedanken dankbar. Es muss und wird keine hauruck- Aktion werden, aber ich habe lust mich langfristig damit zu beschäftigen und eine passable Lösung zu finden! Vielen Dank an alle! Grüße aus der Pfalz

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Hallo, wie möchtest Du die Schnittstelle zum PBH dichten wenn du diesen selbst nicht verwenden möchtest? Außerdem scheint mir ein verpolungssicherer Kontakt recht aufwendig zu sein. Ein anderer Vorschlag von meiner Seite: besorge dir einen Akku-Dummy und einen zweiten Batteriefachdeckel. Diesen Bohrst Du durch, führst die Kabel des Dummys hindurch und versiegelst die Durchführung anschließend. Dabei natürlich auf eine ausreichende Kabellänge achten, sonst könnte der Akkuwechsel mühsam werden. Diese Lösung hat den Vorteil, dass die Dichtigkeit recht einfach beibehalten werden kann und die Kosten halbwegs im Rahmen bleiben. Grüße

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Hallo! Die Schnittstelle zwischen Griff und Kamera ist ganz spezifisch für die Kameras, an denen der Griff passt. Der Griff zur E-3 bzw. E-5 war noch recht simpel gestrickt. Dort gab's ein paar Schalter, die an die Kamera durchgereicht wurden. Der Strom kam übers Batteriefach. Die neuen Griffe haben ein großes Problem, das sie sehr geschickt gelöst haben. Die Versorgungskontakte liegen nämlich offen. Es kann daher leicht vorkommen, dass sie kurzgeschlossen werden. Um dabei Schaden zu verhindern, sind die Kontakte abgeschaltet. Über andere, nur geringen Strom liefernde Kontakte nimmt der Griff die Verbindung zur Kamera auf. Diese wiederum sagt dem Griff, wann er die Versorgung einschalten darf. Auch andere Elemente wie die Drehräder scheinen nicht direkt verdrahtet zu sein sondern über ein digitales Protokoll mit der Kamera verbunden zu sein. Nur Auslöser und AF sind sehr direkt über Schaltkontakte verbunden. Die dickeren Kontaktflächen dienen der Versorgung. Ich habe noch nicht rausgefunden, welche Spannung man anlegen darf. Es ist mühsam, das Kontaktfeld exakt in beide Richtungen nachzubauen, um die "Unterhaltung" zwischen Griff und Kamera mit einem mehrkanaligen Logicanalyzer zu enträtseln. Ich habe mich davor bisher erfolgreich ferngehalten, weil es so viele andere spannende Fragen gibt, die mir vorrangig erscheinen. Ich habe bereits einiges handschriftlich skizziert, das ist aber alles noch recht diffus. Der Zugang ist sicherlich der robusteste, allerdings auch nicht gerade billig. Er ist viel spezifischer als ein Akkudummy, der voraussichtlich noch in ein paar Generationen von Kameras zu finden sein wird. Man benötigt Federkontakte, um sauber an die Kontaktflächen zu verbinden. Die sind in Haushaltsmengen schwer zu bekommen und werden mit Apothekerpreisen verrechnet. Bei 22 Kontakten zu 2-3 € das Stück ist der Versuch bereits ein teurer Spaß. Kann sein (ich nehme das an), dass man für die Stromversorgung mit 6 oder 7 Kontakten auskommt. Alleine das herauszufinden ist aber mit einiger Arbeit und Kosten verbunden. Meine Überlegung ist: Akkudeckel raus, eine Schiene über die Stativschraube befestigen und am Akkudummy eine Silikondichtung in Form des Deckels. Die Schiene hält die Dichtung in Position. Kann auch eine größere Wechselplatte sein, damit man die Kamera auf ein Stativ montieren kann. Wenn das funktioniert, kommt man mit ein paar Dichtungen und einem gemeinsamen Akkudummy durch. Das ist noch halbwegs preisgünstig zu schaffen. Helge ;-)=)

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Ich hab zwar keine Lösung für eine externe Stromversorgung, aber Alternativen dazu: Die erforderliche Anzahl an Originalakkus in einer wasserdichten Box mitnehmen. Technisch die einfachste Lösung. Kein Dichtungsproblem. Nicht vom Funktionieren eines einzigen "Großakkus" plus Bastellösung abhängig. Sofort verfügbar und einsatzbereit. Flexibel: Weniger Tage - weniger Akkus - weniger Gewicht. Eine DSLR verwenden, die braucht viel weniger Ladung, weil du wegen dem opt. Sucher nicht unbedingt ein Display brauchst.

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Noch eine andere Lösung wäre evtl. Solarladegerät die gibt es wie Sand am Meer man müsste nur die passende Größe finden und bisschen umbauen Gruß Mario

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Da es offenbar keine vernünftige Möglichkeit gibt, bleibt wohl nur mein Konzept: etliche Akkus von guten Fremdherstellern, z.B. 10 Stück für max.200. (Ich habe 6, einen 22.500 ma Akku und ein Doppel usb Ladegerät für solche Touren) K.

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Oder du bastelst dir alternativ sowas (Bild). Laden kannst du die Akkus in der Kamera damit jedoch nicht. Ich nutze das für lange Zeitrafferaufnahmen, klappt prima damit und bevor der Akku schlapp macht ist eher die Speicherkarte voll. https://www.dropbox.com/s/p4wryg7fh4ypk3v/DSC00551.jpg?dl=0

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Hallo zusammen! Noch ein paar generelle Überlegungen. Eine externe Stromversorgung macht nur dort Sinn, wo das Wechseln des Akkus Probleme bereiten würde. Also wenn die Kamera lange autonom arbeiten soll oder wenn das Berühren der Kamera zu Störungen einer Aufnahme (oder Serie) führen würde. In allen anderen Fällen ist ein Sack voller Akkus die bessere Lösung. Flexibel, handlich, alle Vorteile des leichten kompakten Systems. Egal wie eine externe Versorgung montiert wird, sie macht die Kamera in der Regel unhandlich oder beeinträchtigt den Spritzwasserschutz. Um die Akkus trocken zu lagern hilft immer noch die gute alte Plastikdose. Zur Markierung (voll, leer) habe ich mir Schutzkappen gedruckt, die gleichzeitig Kurzschlüsse an den Akkukontakten verhindern. Helge ;-)=)

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Es ist schon eine Weile her....

Asche über mein Haupt!

Manchmal bin ich eben ein Phantast...

Habe mich für die (nach reiflicher Überlegung) sinnigste Varinte entschlossen und mir "einen Sack voll" (-; Ersatzakkus bestellt und nutze diese auch fleisig.

Das reicht für meine Zwecke echt aus.

Falls sich jemand mit dem PBH-Interface beschäfftigt, bin ich weiterhin interessiert. Man kann, darf und sollte sich ja stets in den Bereichen die einen interessieren weiterentwickeln. Im Idealfall!


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