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Welches Objektiv für Personen (hauptsächlich Innenräume)?


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Hallo zusammen, ich habe derzeit an meiner e-420 das Standardobjektiv mit 14-42mm. Ich hätte gerne ein lichtstarkes Objektiv für Innenräume, mit dem ich auf kurze Distanz (0,5-ca. 2m) Bilder von Personen machen kann. Da ich mich nun mit Blende und Verschlusszeit mehr beschäftige, wäre so eine Skala am Objektiv auch nicht schlecht. Hinweis: Das Objektiv soll nicht mein 14-42mm ersetzen, sondern ist als Ergänzung gedacht. Besonders wegen der Lichtstärke ist hier die Frage an euch, ob nicht ein Objektiv mit Festbrennweite für mich in Frage kommen würde. Preislich sollte es max. 200 Euro kosten (auch Gebrauchtpreise bitte mit einbeziehen). Kommt man damit hin? Danke schon mal!

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Willst Du nur die Gesichter der Personen? Dann 50er Macro. Willst Du auf kurze Distanz mehr (Brustbild)? Dann 25/1.4 von Panasonic (teuer) oder 30/1.4 von Sigma (billiger aber weicher - ist bei Personen aber nicht unbedingt falsch). Mit Abstrichen noch das 25er Pancake (das an der 420 recht schnuckelig wirkt - aber doch deutlich weniger lichtstark ist). Das 35er Macro würde ich schon nicht mehr empfehlen, mit 3.5 Offenblende fällt es mir zu sehr ab. Willst Du die ganzen Personen? Das ist auf 0,5 m ohne Verzerrungen nicht möglich. Personen und Weitwinkel passen selten gut zusammen (von Effektaufnahmen abgesehen) Wenn Du wirklich 0,5 bis 2 m abdecken willst, ist eine Festbrennweite schon recht knapp, weil Du hier im Bereich Normal bis Tele aggierst - außer Du willst mit diesem Entfernungsunterschied den Ausschnitt wählen (Turnschuhzoom). Dann wäre eine Normalbrennweite (25/30 mm) die ideale Lösung. Aber das kannst Du auch selber ausprobieren. Stell doch mal Dein 14-42 so ein, wie Du es in solchen Situationen gerne hättest - welche Brennweite ist dann eingestellt? Oberer Anschlag: 50er, in der Mitte: 25/30er, unterer Anschlag: vergiss es. Vom Panasonic abgesehen hat aber keins der genannten Objektive eine Blendenskala am Objektiv - und diese ist an einer Olympus auch nicht wirksam. Da die Blende aber im Sucher angezeigt wird, halte ich das auch nicht für wichtig. Mit Deiner Preisvorstellung wirst Du aber nicht hinkommen. Gebraucht wäre da maximal das Pancake drin. Für das 30er Sigma oder das 50er Macro musst Du mindestens einen Hunderter drauflegen (gebraucht!) - über das Panasonic reden wir erst gar nicht. So wie Du es bisher geschildert hast, würde ich aber das Budget aufstocken. Andy personenfotografierend PS: nur der Vollständigkeit halber: die Adaption eines alten Objektives wäre natürlich auch noch möglich - da bin ich aber persönlich kein Freund davon und ich wüßte auch nicht welche Objektive da in Frage kämen....

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http://www.foto-erhardt.de/sigma-30-mm-ex-14-dc-four-third-p-6320.html ...gebraucht für Oly derzeit nicht auffindbar. http://desc.shop.ebay.de/i.html?_nkw=Zuiko+50mm&_sacat=0&LH_TitleDesc=1&_trksid=p3286.m270.l1311&_odkw=zuiko&_osacat=0 Zuiko 50,F2 gebraucht teurer als das Sigma neu. Zu den OM Objektiven kann ich nichts sagen. Gruß, René

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Eigentlich wollte ich ja auch das 50er Makro vorschlagen, da es mit seinen 2,0 ja schon recht lichtstark ist. Es ist auch eine tolle Portraitlinse und ein klasse Makro, insbesondere wenn man vorwiegend nicht auf Insekten aus ist. Deine Preisvorgabe sehe ich aber als äußerst kritisch. Da würde ich lieber noch etwas warten und sparen. Denn für max. 200 Euronen wirst du - zumindest im stationären Handel - kaum ein neues Oly-Objektiv erhalten. Preislich nahe dürfte dann das 35er Makro sein (ca. 250,-?). Dies ist aber deutlich lichtschwächer und durch seinen größeren Abbildungsmaßstab wahrscheinlich auch kritisch bei Portraits auf kurze Distanz. Ich würde sparen.... Viele Grüße Manfred

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Das wichtigste ist schon gesagt, da gibt es kaum was zu ergänzen. Vielleicht nur soviel:

  • Ich nutze für solche Zwecke bevorzugt das Panasonic/Leica 1,4/25, und gäbe es das nicht, oder wäre mir das zu teuer gewesen (zurzeit ab 800 Euro erhältlich), würde ich stattdessen das Sigma 1,4/30 nehmen. Da nimmt man allerdings in Kauf, dass man unter Umständen ein paarmal reklamieren muss, bis man ein optimales Exemplar hat (entschärft würde das mit einer E-30 oder E-620, die zumindest einen Fehlfokus mit ihrer Justagefunktion kompensieren könnte); an sich gilt es aber auch als sehr gut. Eine Lichtstärke schlechter als 2,0 würde ich für den Zweck übrigens nicht mehr in Betracht ziehen, sonst wird irgendwann der Vorteil gegenüber den Standard-Zooms zu gering.
  • Nach manchem unbefriedigenden Versuch übeer die Jahre habe ich erst in jüngerer Zeit nochmal Sinn darin gefunden, Altobjektive zu adaptieren, aber erst mit der E-30, weil diese neben der E-3 die einzige aktuelle E-Olympus mit halbwegs MF-tauglichem Sucher ist. Als interessant und brauchbar empfinde ich allerdings nur solche Altobjektive, die schon früher Sahnestückchen waren und auch heute gebraucht zumindest nicht ganz so billig angeboten werden wie alte Wald- und Wiesenoptiken, die Preise sind tendenziell zumindest niedrig dreistellig, manchmal bleiben sie allerdings auch darunter. Bei mir sind das v.a. die Minolta-MC/MD-Objektive 2/28, 1,8/35, 2/85, und die beiden exzellenten Macros (3,5/50 und 4/100). Das Fokussieren ist aber auch mit einer E-30 noch erheblich schwieriger als früher mit der Minolta X-700, X-500 oder XD7, die eine exzellente, vergleichsweise riesige Suchermattscheibe hatten, und zudem Scharfstellhilfen wie den Schnittbildindikator, zumal an der E-Olympus Arbeitsblendenbetrieb angesagt ist, d.h. Scharfstellen bei Offenblende, dann manuelles Schließen auf den benötigten Wert, dann Auslösen, was – solange man nicht sowieso mit Offenblende fotografieren will, was wiederum nur mit den besten Altobjektiven genug Schärfe liefert – Schnappschussfotografie praktisch unmöglich macht.
Deswegen würde ich für die hier angesprochene Anwendung jetzt auch nicht wirklich die Empfehlung aussprechen wollen, es mit adaptierten "Altobjektiven" zu versuchen. Die Gefahr ist groß, dass das am Ende rausgeworfenes Geld wäre, das besser gleich für ein "automatisches" Objektiv zurückgelegt worden wäre. Zumal für den Zweck ohnehin wohl eher nur kürzere Brennweiten (vielleicht so bis 35 mm) in Frage kämen, und damit die Auswahl trotz des unglaublichen Umfangs des Markts für alte Objektive doch auch in gewisser Weise begrenzt wird. Grüße Robert
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Für Deinen Einsatzzweck wären die 25mm eigentlich die passendere Brennweite, ich würde daher das Pancake empfehlen --- immerhin 1,5 Blenden lichtstärker als Dein aktuelles Objektiv und liegt auch im Budget, gebraucht jedenfalls. Da ich bei Blende 2,8 schon gelegentlich Probleme mit der Schärfentiefe bekomme (die Leute halten so selten still ;-) ), halte ich die Lichtstärke auch für ausreichend, zumindest falls Du nicht Portraits, sondern Fotos "aus dem Leben" machen möchtest.

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Hier habe mal ein wenig zu rechnen, wie Du die für Dich optimale Brennweite, etc, ermittelst (diese Berechnungen gelten für die "üblichen" Aufnahmeentfernung, sie gelten nicht für den absoluten Nahbereich (Makro) : Wir wissen, dass der Aufnahmechip an 4/3 eine Größe von 13,0mm x 17,3mm hat, also ist die Bildgröße (oder Bildhöhe) bei Querformat = 13,0mm und bei Hochformat = 17,3mm. Wenn man nun ein Portrait mit 4/3 fotografieren will, kann man also folgendes berechnen: a. Welche Brennweite benötige ist bei bekanntem Motivabstand und bekannter Motivgröße: Brennweite = Bildgröße (13,0mm oder 17,3mm) x Motivabstand / Motivgröße b. Welche Motivgröße kann ich bei bekannter Brennweite und bekanntem Motivabstand abbilden: Motivgröße = Bildgröße (13,0mm oder 17,3mm) x Motivabstand / Brennweite c. Welchen Motivabstand benötige ich bei bekannter Brennweite und bekannter Motivgröße Motivabstand = Brennweite x Motivgröße / Bildgröße (13,0mm oder 17,3mm) Das heißt, wenn ich z.B. im Querformat ein Schulterportrait mit einer Motivgröße von 52cm (520mm) aufnehme, dann benötige ich mit einem: 30mm Objektiv einen Motivabstand = 30mm x 520mm / 13mm = 1200mm (=1,2m) 50mm Objektiv einen Motivabstand = 50mm x 520mm / 13mm = 2000mm (=2,0m) 100mm Objektiv einen Motivabstand = 100mm x 520mm / 13mm = 4000mm (=4,0m) Schaue ich nun in einen Schäfentieferechner, stelle ich fest (und das wird sicherlich die meisten erstaunen), dass ich bei allen drei Objetiven bei gleicher Blende die gleiche Schäfentiefe habe, z.B. bei Blende 2,0 einen Schäfebereich von 0,092m (=92mm). Die Bildwirkung ist aufgrund des unterschiedlichen Motivabstandes allerdings unterschiedlich. Also, bei gleicher Motivgröße und gleicher Blende erhält man die gleiche Schärfentiefe unabhängig von der Brennweite. Gehe ich allerdings von einem festen Motivabstand aus, z.B. 2 Meter (=2000mm), errechnen sich mit den drei Brennweiten von oben folgende Motivgrößen: 30mm Objektiv: Motivgröße = 2000mm x 13mm / 30mm = 867mm (z.B. Oberkörperportrait) 50mm Objektiv: Motivgröße = 2000mm x 13mm / 50mm = 520mm (z.B. Schulterprotrait) 100mm Objektiv: Motivgröße = 2000mm x 13mm / 100mm = 260mm (z.B. angeschnittenes Kopfportrait) Die Bildwirkung ist die gleiche, da ich vom gleiche Standpunkt aus fotogrfiert habe, nur ist auf dem Bild des 30mm Objektives natürlich viel mehr zu sehen. Das Bild des 100mm Objektives entspricht dem eines Crop von dem des 30mm Objektives. Allerdings unterscheiden sich die Schäfentiefen deutlich: 30mm f2.0 = 0,259m 50mm f2.0 = 0,092m 100mm f2.0 = 0,022m Als äußerst grobe Näherung kann man das Verhältnis der Schäfentiefen bei gleichem Motivabstand und gleicher Blende aber unterschiedlicher Brennweite folgendermaßen abschätzen, die Brennweite geht hier quadratisch ein: Schärfentiefe(von Brennweite 1) = Schärfentiefe(von Brennweite 2) x (Brennweite 2 / Brennweite 1)² Beispiel von oben: Schäfentiefe(100mm, f2.0) = Schärfentiefe(30mm, f2.0) x (30/100)² = 0,259m x (30/100)² = 0,023m (trifft also fast das Ergebnis des Schäfentieferechners) Das heißt: Bei gleichem Motivabstand und gleicher Blende erhält man mit doppelte Brennweite = halbe Motivgröße = ca. 1/4 Schärfentiefe oder: halbe Brennweite = doppelte Motivgröße = ca. 4-fache Schärfentiefe Nun noch mal was zu den Schärfetiefen bei fester Brennweite. Das Verhältnis der Schärfentiefen eines Objetives lässt sich über das Verhältnis der Blendezahlen berechnen. Als Beispiel noch mal das 50mm Objetiv mit einem Motivabstand von 2m. 50mm f2.0 = 0,092m 50mm f4.0 = 0,184m (=0,092m x 4.0 / 2.0) 50mm f6.3 = 0,291m (=0,092m x 6.3 / 2.0) Das heißt, bei gleicher Brennweite und gleichem Motivabstand erhält man mit doppelter Blendezahl die doppelte Schäfentiefe. Und nun schau mal, welche Brennweite für Dich die geeignete ist. Das kannst Du ja zunächst auch erst mal mit Deinem Set Objektiv testen. Ich schätze mal, dür Dich kommen da das ZD 25mm F2.8 oder das Sima 30mm F1.4 infrage, wobei das Sigma mit Gebrauchtpreisen um 300€ wohl Dein Budget sprengt. Grüße Henning

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Vielen Dank für eure Antworten! Mit "Personenaufnahmen" meine ich eigentlich typische Familienfotos, also Bilder von Alltagssituationen mit Kindern etc. Nahaufnahmen von Gesichtern sind auch mal mit dabei, ansonsten aber öfters mal ein krabbelndes oder schon stehendes Kind etc. --> Es sollen Fotos "aus dem Leben" sein, wie Strike es passend benannt hatte. Welche Brennweite würdet ihr mir hierfür empfehlen? Ab welcher Lichtstärke macht es Sinn bei Innenräumen? @Andy Bis jetzt habe ich einfach nur geknipst - Erfahrungswerte sind bei mir nicht vorhanden - das sind eher "Zufallswerte".. ;-) Vielen Dank schon mal!

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Es gibt zwei Möglichkeiten innerhalb Deines Budgets: Das 14-42 behalten und einen leistungsfähigen Blitz kaufen (48er Metz oder höher) Oder das 18-50 f/2,8 von Sigma. Das wird gebraucht um die 200 Euro verkauft.

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Hallo user_77, ...Deine Schilderung des Umfanges der gewünschten Aufgaben wirft ein ganz anderes Problem auf. Bewegungsunschärfe! Da die E-420 keinen Bildstabilisator hat, bedeutet dies, daß Du bei der Zeitvorwahl in Verbindung mit sich langsam bewegenden Objekten bereits mind. 1/50sec. wählen musst. Auf der "sicheren" Seite bist Du dann ab 1/125 sec. . Da dann womöglich mehrere Personen auf dem Bild sind, die sicherlich nicht parallel zur Bildebene ausgerichtet sind, ist die Schärfentiefe eher hoch zu wählen, also mind. F 5.6 bis F 11 , denn sonst hast Du einen Kopf scharf und den anderen unscharf. Was Du brauchst, ist Licht. Gruß, René

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Erfahrungswerte sind bei mir nicht vorhanden - das sind eher "Zufallswerte"
Muss ja auchnicht. Nimm einfach Dein Objektiv und schau Dich mal in Deinen Alltagssituationen damit um - musst gar nicht auslösen dabei. Einfach nur schauen und dabei beobachten was Du für eine Brennweite einstellst. Oder: Stell das Objektiv auf 25mm (dafür gibt es ja eine Markierung) und schau mal ob Du mit dieser Brennweite zurecht kommen würdest (bzw. zwischen 25 und 35 - das würde dann einem 30er entsprechen). Könntest Du damit Deine Bilder machen? So wie Du es schilderst, ist vielleicht doch das Pancake eine Alternative, weil Du u.U. mit einer größeren Blende bereits in die Schäfentiefen-Falle tappen könntest (es ist nicht mehr alles scharf was Dir wichtig ist). Und es hat noch einen ganz anderen Vorteil: eine 420 mit Pancake sieht unglaublich "harmlos" aus - auch wenn manches Exemplar davon sehr neugierig ist: Wobei ich persönlich das 30/1.4 für das "universellere" Objektiv halte - aber das ist auch sehr subjektiv Ein Blitz wäre aber davon unabhängig noch die eine oder andere Überlegung wert. Wenn Du Dich ohnehin mit Blende, Zeit und so beschäftigen willst, würde es u.U. auch ein (preiswerter) Blitz ohne Oly-TTL-Funktion tun, damit lernt man dann halt "Blitzen nach Altväterart" - was nichts schlechtes heißen muss. Andy überlegend
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Also aus meiner bescheidenen Erfahrung mit Kindern und PErsonen in Räumen ist ein 14-42 vom BW-Bereich her schonh richt universell einsetzbar. Lediglich die Lichtstärke ist ein Problem. Daher würde ich das 14-54I gebraucht empfehlen. Seit ich dieses habe komme ich viel besser mit den BLZ hin. Eine Festbrennweite ist halt nicht so flexibel. ZUmal man ja dann auch oft den Fall hat das man mehrer PErsonen drauf haben will dann braucht man schon ein bischen WW. Oft sind Kinder beim spielen etwas auseinander dann bin ich schnell im WW Bereich. Gebraucht kann man das schon ab 280 Euronen bekommen. Das Pancake ist ein tolles Ding haqs auch mal ne Zeit lang genutzt. Aber besonders in Innenräumen merkt man häufig den fehlenden WW. Die Berechnungsmethode von Henning ist da eigentlich recht praktikabel. NUr sollte man das mal für den Bereich 14mm bis 54mm machen und die Entfernungswerte ansehen die möglich sind. Die Motivweiten sollten auch betrachtet werden, denn da sieht man dann was kann ich maximal drauf bringen. LG Thomas

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Die Antwort von Henning hatte sich mit meiner überschnitten, daher sehe ich diese erst jetzt. Vielen Dank für die ausführlichen Hintergrundinfos (dazu brauche ich etwas Ruhe und Zeit... ;-). @Thomas Ich finde ein Lichtstarkes Objektiv für Innenräume einfach sehr, sehr reizvoll. Ohne Zoom werde ich das eine oder andere Mal sicherlich ein paar Schritte gehen müssen, das ist es mir dann aber wert. Zur Brennweite: Ich habe mit meinerm 14-42mm etwas gespielt und dabei die Brennwerte auf 25 und 30mm eingestellt. Ganz ehrlich - ich bin da eigentlich indifferent. Die Anzeige meines 14-42mm hatte dabei immer ca. f5.0 angezeigt. D.h. selbst mit einer Olympus 24mm 2.8 sollte ich deutlich bessere Ergebnisse erzielen, oder? Nachdem was ich hier gelesen haben (und den Tests mit meinem 14-42mm auf 25 und 35mm) ist meine Präferenz: - Olympus 25mm 2.8 - Sigma 30mm 1.4 Auf der Sigma-Homepage habe ich das Sigma 24mm 1.8 entdeckt. Das wäre dann ebenfalls eine Alternative, oder? Danke schon mal soweit! ================= ================= NACHTRAG: Ich schaue gerade bei Ebay nach passenden Angeboten. Dabei bin ich auf günstige Objektive (neu!) aus China gestoßen. Da die Teile dort produziert werden, muss das ja nicht zwangläufig ein Plagiat sein, oder was meint ihr? Hat schon jemand Erfahrung mit einem Kauf aus China gemacht? Sigma 30mm 1.4 für 331 EUR inkl. Versand / Olympus 25mm 2.8 177 EUR ink. Versand...... Siehe hier: http://cgi.ebay.de/Sigma-30mm-f-1-4-f1-4-EX-DC-Aspherical-for-Olympus_W0QQitemZ390168835911QQcmdZViewItemQQptZCamera_Lenses?hash=item5ad7dff747 oder hier: http://cgi.ebay.de/NEW-Olympus-ZUIKO-DIGITAL-25mm-1-2-8-Pancake-Lens_W0QQitemZ360241876797QQcmdZViewItemQQptZUK_Photography_DigitalCamAccess_RL?hash=item53e016cf3d

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Plagiate von Objektiven, die als Originalware verkauft würden, gibt es bisher nicht. Klar, das 2,8/25 hat gegenüber dem 14-42 schon einen gewissen Lichtstärkevorteil, aber so richtig toll ist das nicht – zumal das Pancake für eine Festbrennweite für meinen Geschmack nicht nur zu lichtschwach ist, sondern auch noch zuviele Abbildungsfehler hat (Verzeichnung, Farbsäume), als dass es seinen Preis rechtfertigen würde, und da sollte man dann vielleicht in der Tat auch, wie schon gesagt wurde, ein gebrauchtes 2,8-3,5/14-54 (I) in die Erwägungen miteinbeziehen. Zumal das das 14-42 ersetzen würde, das somit schon mal für eine Anzahlung reichen würde. Zu dem 1,8/24 gibt es unterschiedliche Meinungen; es wird für Four Thirds meines Wissens aber ohnehin nicht mehr gefertigt. Es handelte sich dabei um ein für Kleinbildkameras gerechnetes Superweitwinkelobjektiv, das erst an Four Thirds zur Standardbrennweite wird – das ist zumindest keine gute Voraussetzung für gute Abbildungsleistungen. China: Beim Kauf von Objektiven aus Nicht-EU-Ländern musst Du noch 6,5% Zoll und dann nochmal 19% Einfuhrumsatzsteuer bezahlen. (Außerdem hast Du nur 1 Jahr Garantie hast gegenüber 2 Jahren bei neuer Deutschlandware; das bedeutet auch, ein 1 Jahr altes Gebrauchtobjektiv für den deutschen Markt hat auch noch 1 Jahr Garantie). Grüße Robert

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 TKK-Pictures said:
Plagiate von Objektiven, die als Originalware verkauft würden, gibt es bisher nicht.
DIe Chinesen sind beim kopieren sehr fix. Ich wäre da generell vorsichtig. Den sollte es dann so sein ist das DIngen schnell vom Zoll beschlagnahmt.
Nicht nötig, da besteht keine Gefahr. Auch die Chinesen könnten, da bin ich ziemlich sicher, ein Objektiv, wenn es nur ein bisschen mehr sein soll als eine bloße Attrappe, kaum zu den Preisen fertigen, die bereits die Originalware kostet. Die im übrigen zum Teil bereits in China gefertigt wird, und zwar in Großserie. Es hat nach meinem Kenntnisstand in der gesamten Geschichte der Fotografie kein solches Produkt gegeben, von dem jemand ein "Plagiat" gebaut hätte, und es ist m.E. auch nicht absehbar, dass sowas bevorstünde. Im übrigen leben wir im Internetzeitalter – sobald eine solche Gefahr manifest würde, wüssten wir hier garantiert als erste Bescheid. Grüße, Robert
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