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Bienenfresser brüten im Fuldatal

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Die Klimaerwämung machts möglich, heute fotografiert bei Bad Hersfeld: Bienenfresser an der Bruthöhle:Mit E-M1 + C 5.6/400 L + Oly 1.4 x Converter


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Wunderbare Bilder! In Bayern werden sie auch immer häufiger.


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Wunderschön, vielen Dank für das Zeigen :-)

Bienenfresser sind hier in Deutschland noch recht selten. Aber es werden langsam immer mehr... :-)

Selber kenne ich auch eine Stelle, wo Bienenfresser brüten. Glücklicherweise (für die Vögel) kommt man dort nicht nahe heran, da es sich um eine wirtschaftlich immer noch genutzte Grube handelt, die weiträumig abgesperrt ist. Zudem ist das Umfeld teils Naturschutzgebiet. So konnte ich die Tiere bisher nur aus sicherer Entfernung mit dem Fernglas beobachten...

LG

Wolfgang


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Wir dürften aktuell der nördlichste Fundort sein, man nennt Nordost-Hessen auch Hessisch Sibirien. Aber da sieim Winter ja wegfliegen, spielen Frost etc. ja keine Rolle. Andererseits sind sie aber auch ein schöner Erfolg des aktiven Naturschutzes, das mittlere Fuldatal ist jetzt komplett Natura 2000 - Gebiet, Hauptfluß und kleine Nebenflüsse wurden komplett renaturiert. Das hier ist an einem Altarm der Fulda, der völlig verlandet war, der mittels Durchstich zur Fulda wieder angeschlossen wurde. Dadurch entstehen bei den Hochwassern im Frühjahr und Spätwinter Prellufer, an denen solche Vögel eine Heimstatt finden. Eisvögel und Uferschwalben nutzen dies schon länger, die Bienenfresser als Kinder des Südens sind jetzt auch hier. Sie verfüttern fast ausschließlich Gross-Libellen.

Die Fotos sind aus dem Auto, wie fast immer in solchen Fällen fehlt defacto Brennweite, so dass dies trotz um 1200 mm BW (entspr. KB) noch ziemliche Crops sind. Ich habe es auch mit dem Oly Pro+Konverter gemacht, ich hänge davon auch noch ein paar Bilder an, leider eben noch viel stärker beschnitten:


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Also ein natürlicher Standort, keine Sand- Kiesgrube, das ist ja sensationell.


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In unserer Gegend wurden in den letzten Jahren Niststellen verlassen und die Brut verhungerte. Zumindest an einem Ort sind derzeit keine Bienenfresser mehr aufetaucht.

Die Störungen durch Hobbyfotografen, die je eine eigene Aufnahme haben wollten, waren zu viel geworden.

Zuweilen wünsche ich "Naturfotografen" ....

Eckhard

z.Zt. Herrnhaus Salderatzen/Wendland


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verhungern.... da gibst Du selber das Stichwort. Bienenfresser sind nach meiner Erfahrung recht tolerant, was Menschen betrifft. In Nordgriechenland gab es bis vor 10-15 Jahren große Kolonien, sogar praktisch in Stadtgebieten. Dann aber hat sich die Landwirtschaft drastisch geändert, kleinflächige Vielfelderwirtschaft mit hohen Brachanteilen wurden in riesige Getreidefelder verwandelt. Wovon sollen sie jetzt leben, wenn dadurch die Insekten geschwunden waren ? Ich denke jedenfalls, dass es um geeignete Brutwände herum auch wirklich eine vielfältige landschaftsstuktur geben muß, in der genügend Insekten zur Verfügung stehen.

Der Niedergang der Insektenwelt in unserer Kultursteppe ist m.E. der entscheidende Grund. Dies betrifft ja auch viele andere Lebewesen, denk an die Bienenprobleme, wo sind die Rebhühner hin usw.

Horst


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Der Niedergang der Insektenwelt in unserer Kultursteppe ist m.E. der entscheidende Grund. Dies betrifft ja auch viele andere Lebewesen, denk an die Bienenprobleme, wo sind die Rebhühner hin usw.

Kultursteppe, genau das ist das richtige Wort. Keine Hecken, Äcker bis zum Ufer und natürlich auch im Überschwemmungsgebiet, Grünland mit 5-7 Mahden anstatt Wiese, ....

Wenn jeder Naturfotograf mit seiner 5stelligen Ausrüstung nicht nur beim fotografieren Rücksicht nähme, sondern auch noch 50% seiner Lebensmittel öko und regional kaufte. Dazu pro Jahr ein nennenswerter Betrag (ein Zweitgehäuse) an NaBu, Bund, LBV, oder ähnliche Verbände für Flächenkäufe ....

Dazu noch ein paar mal im Jahr bei Pflegemaßnahmen mitgemacht (Entbuschung, etc.), das macht Spaß und man lernt auch viel neues zum foten kennen.

Schon sähe Deutschland anders aus.


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Hallo Horst,

vielen Dank fürs Zeigen.

Ich bin kein Biologe und daher dankbar, wenn du uns hier nicht nur schöne Fotos zeigst, sondern uns auch über die Seltenheit dieses Vogels informierst.

Die Umweltproblematik bezüglich der Vernichtung ganzer Lebensräume ist mir bewusst. Natürlich müsste man meiner Meinung nach mehr tun um solche Lebensräume zu erhalten oder auch wieder zu renaturieren. In einzelnen Fällen tut sich auch etwas am Wegrand.

Kam bei dem Canon-Objektiv der Metabones-Smartadapter zum Einsatz und wenn ja, wie bist du damit (inzwischen) zufrieden?

Gruß

Rainer


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Bilder von Bienenfressern zu zeigen, finde ich in Ordnung, solange ordentlich Abstand zur Bruthöhle gehalten wurde. Aber den Standort hier herauszuposaunen? Willst du schuld sein, wenn die Fotografen Schlange stehen und die Vögel ihre Brut aufgeben? Tut mir leid, aber da kann ich nur den Kopf schütteln.

Michael


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Bilder von Bienenfressern zu zeigen, finde ich in Ordnung, solange ordentlich Abstand zur Bruthöhle gehalten wurde. Aber den Standort hier herauszuposaunen? Willst du schuld sein, wenn die Fotografen Schlange stehen und die Vögel ihre Brut aufgeben? Tut mir leid, aber da kann ich nur den Kopf schütteln.

Michael

Ich denke, Horst hat schon genügend Abstand gehalten:

Mit E-M1 + C 5.6/400 L + Oly 1.4 x Converter

Aber du hast Recht, wenn andere mit Mini-Zooms zu nah ran sind ...

Gruß Pit


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wir haben hier in den fuldaauen schon eine sehens- und erhaltenwerte flora und fauna , und horst hats einfach drauf, diese auch angemessen zu entdecken und abzulichten, und die geotags bleiben außen vor, damit nicht eine mobile- und selfie-dynamik alles kaputt machen kann

fasziniert steffen


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Bilder von Bienenfressern zu zeigen, finde ich in Ordnung, solange ordentlich Abstand zur Bruthöhle gehalten wurde. Aber den Standort hier herauszuposaunen? Willst du schuld sein, wenn die Fotografen Schlange stehen und die Vögel ihre Brut aufgeben? Tut mir leid, aber da kann ich nur den Kopf schütteln.

Michael

Wenn ich aber sage im mittleren Fuldatal, so sind das ungefähr 35 x 5 km, die "Massen" möchte ich sehen, die das finden. Ganz abgesehen davon sind sie mittlerweile auch im Nachbarkreis, spannend wird halt werden, wie sich die Kolonien weiterentwickeln.

Erfreulich ist, dass bei uns in mancher Hinsicht viele Dinge sehr gut gelaufen sind in den letzten Jahrzehnten mit Renaturierung der Flußverläufe, was sich im Nebeneffekt auch sehr positiv auf die regelmäßigen Überschwemmungen zur Schneeschmelze ausgewirkt hat, die Auen werden halt überflutet und mehr passiert nicht - ganz anders als in den einschlägigen Gebieten, wo immer wieder Katastrophen auftreten.

Horst


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Kam bei dem Canon-Objektiv der Metabones-Smartadapter zum Einsatz und wenn ja, wie bist du damit (inzwischen) zufrieden?

Der Metabones Smartadapter funktioniert so gut, dass ich das Canon 400 L zusätzlich neben dem Olympus Pro behalten habe. Den Smartadapter habe ich so modifiziert (darüber habe ich bereits berichtet), dass er mit dem Oly 1,4x Konverter am Canon arbeitet. Das gibt - auf KB umgerechnet 1120 mm Brennweite sehr gut stabilisiert, dochnoch eine ganze Menge mehr Brennweite, als ich mit dem Oly 300 Pro + Konverter erreichen kann (840 mm entsprechend KB). Einziger Haken ist das Fehlen des C-AF, allerdings bin ich mit dem Oly C-AF bei sehr schnellen Fliegern mit Hintergrund auch nicht glücklich.

Horst


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Danke sehr,

Metabones Umbau habe ich gefunden - mutig, mutig.

Den Canon Extender EF 1,4 III einzusetzen, scheint wohl auch machbar zu sein.

Gruß Rainer


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Hallo Horst,

tolle Aufnahmen von den Bienenfressern! Es sind wirklich wunderschöne Vögel.

Da ich wahrscheinlich am kommenden Wochenende meine Familie in Müsenbach im Haunetal, also bei Bad Hersfeld, besuchen werde, muss ich doch mal gucken, ob ich die Bienenfresser entdecke...

Ich war auch gerade am letzten Wochenende in einem Bienenfresser-Revier, bei Erkrath. Es ist ein kleines, nicht frei zugängliches, Naturschutzgbiet, eine ehemalige Sandgrube. Das dürfte noch etwas nördlicher sein als Bad Hersfeld. Leider waren sie dort recht weit weg. Aber allein sie zu beobachten, macht ja schon Spaß.

Bei der Gelegenheit habe ich meine Neuerwerbung, das PanaLeica 100-400mm, an der E-M1 getestet.


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Hallo Horst,

die Bienenfresser hatten schon gut gewählt, eine der vielen Lößhohlwege in der Umgebung. Aber nicht sicher gegen Fotofreunde, die in 3 - 5 m Entfernung positioniert sind. Sicher nur gegen Fuchs & Marder.

Dir noch viel Freude bei Deinen Entdeckungen

- und leider muß mit Standorten mittlerweile ein Geheimnis gemacht werden.

In unserer Gegend verschwinden auch nur als Einzelexemplare gesichtete Pflanzen.

... und jetzt geht es erneut auf den Fahrradsattel, das Wendland bietet derart viel, da werden die verbleibenden Tage knapp. Und außer Natur & Kultur, Zeitgeschichte ist dann am Samstag noch der Wendland-CSD in & um Salderatzen ;-)

Der "gestresste" Urlauber

Eckhard


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Schöne Bilder, aber ich hätte mir auch gewünscht, die Verortung etwas grobrastiger zu machen. Die Selfie-Generation wird wohl nicht das (schon recht gut) beschriebene Gebiet fluten - das wäre für diese Zeitgenossen zu aufwendig. Aber gerade Naturfotografen werden bei diesen attraktiven Motiven den wieder angeschlossenen Altarm mit Prallhang finden. Und gerade bei eine Lage der Bruthöhlen in nur 3-5m Höhe finde ich das ein wenig abwegig, Details zu veröffentlichen. Einfach 'Fuldatal' hätte da auch gereicht…

Ich bin Regionalkoordinator bei ornitho, und wir haben im SEK seit zwei Jahren auch Bienenfresser in einer Sandgrube. Während es mit dem Betreiber bisher Gespräche gab, wurde durch Abbauarbeiten in 2016 die Kolonie mit 5 BP komplett vernichtet. Auch wenn die BF anthropogenen Störungen recht resistent erscheinen mögen, empfehlen wir weiterhin, Meldungen in unserem Portal als 'geschützte Meldungen' einzugeben - diese können dann nur Artbearbeiter und die RK des Landkreises lesen. Im Prinzip ist dies das gleiche Problem, wie bei Orchideenmeldungen, wenn 'Naturfotografen' wegen der Freistellung mal eben mehrere Quadratmeter Restwiese flachlegen. Ernsthaft am Artenschutz interessierte Fotografen sollten daher immer überlegen, wie sie die sicher tollen Bilder in öffentlichen Foren verorten.

Den Standort im Fuldatal kenne ich, unserer im Schwalm-Eder-Kreis war jedoch noch nördlicher… mit Betonung auf war :-(

verorteter Gruß

Manfred


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Hab bis jetzt sehr gute Erfahrungen mit den IIIer Extender, 1,4x und im Sonderfall, 2x gemacht. Ich besitze nur den 400/5.6 L USM.

Wo hat man bei Canon 37 funktionierende AF Punkte bei f/11? :-)

C-AF kann man aber vergessen. Am besten funktioniert kurze Serien bei 10 bps mit S-AF.

Man sieht bei den verlinkten Bilder aber wie der Hintergrund gern den Fokus schnappt. Ist ein Schwachpunkt. Der Oly scheint immer zuerst weiter weg fokussieren zu wollen, und Objekte gegen einen klaren Hintergrund sind schwer zu erwischen wenn sie nicht groß genug sind. Gegen den Himmel geht es aber sehr gut.


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Wenn sich dort jeder an die Absperrungen hält und nicht im Gelände herumläuft, passiert mit den Vögeln sicher nichts. Es ist eigentlich sogar noch ganz anders. Ich habe nur aus dem Auto fotografiert, weil das die Vögel so gut wie gar nicht stört. Schlimm sind Fußgänger und Radfahrer, möglichst noch mit (ggf. noch frei laufenden) Hunden, weil die von den Vögeln als Bedrohung wahrgenommen werden.

Geheimhaltung solcher Sachen ist ein zweischneidiges Schwert: z.B. beim Bau einer AUtobanhn in Südthüringen wurden der damals einzige Fundort von Epipactis greuteri in Deutschland nur um ein paar Meter vom überbetonieren verschont - weil er eben geheim war und so in keiner Planung berücksichtigt wurde.

Und denk nur an unsere vielen geheimen Milan, Uhu- und Schwarzstorch-Brutplätze: Der Hessenforst nietet den Wald überall um, große Überständer-Buchen bleiben kaum übrig. Das Geschrei wird erst losgehen, wenn nur noch die letzten 1 oder 2 Brutplätze übrig sind, die Planung en laufen schon, Kunsthorste in den Wald zu stellen.

Ich denke, von Seiten des Naturschutzes müssen wir zunehmend umdenken, solange kein Druck von Seiten der Öffentlichkeit kommt, nimmts ein böses Ende.

Horst


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