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rodinal

Wie gross ist der FT/mft-Sensor wirklich?

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Wer noch in der FT-Steinzeit gelebt hat, weiss es schon längst: Sensorgrösse ist kein fester Wert. Sie hängt davon ab, mit welchem Konverter die Bilder entwickelt werden, und sie ist nicht bei allen Kameras gleich. Der zweite Teil dieser Erkenntnis gilt auch für das mft-System.

Als Beleg für diese These habe ich mein 2,8/300 Ai-Nikkor auf ein Gitzo Cremailliere3 geschraubt und an diese massive Kombi nacheinander drei Kameras angesetzt: Die E-510, die Pana G1 als Vertreterin der 12MPix-Generation und die E-M5. Die Bilder wurden mit RawTherapee entwickelt, auf gleiche Grösse skaliert und in der oben bezeichneten Reihenfolge angehängt. Man beachte das allmähliche Verschwinden der seitlichen Dachgauben.

Pikanterweise steht in Betriebsanleitungen und exifs aller drei Kameras das Sensorformat 13,0x17,3mm. Die Bildreihe zeigt aber: Mit dieser Grösse kann es nur einen geben. Nach meiner Messung entspricht lediglich die E-M5 der mft-Norm. Ich lass mich da aber gerne eines besseren belehren.

Aus aktuellem Anlass nun die Frage: Wie gross ist der Sensor der Pen F? Geht der Schrumpfungsprozess weiter? Und natürlich fände ich auch Vergleiche mit der E-M1 und den aktuellen Panas durchaus spannend…..


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Heute scheint noch einmal schön die Sonne zum Fotografieren.

Da werden die Bilder unabhängig von der Sensorgröße nicht so flau und Blaustichig wie die hier gezeigten.

Ist der Sensor groß oder klein, vorne muss das Licht hinein ;-)

Allzeit gut Licht


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Wie gross ist der Sensor der Pen F? Geht der Schrumpfungsprozess weiter? Und natürlich fände ich auch Vergleiche mit der E-M1 und den aktuellen Panas durchaus spannend

Mit der PEN-F hast Du natürlich für den Vergleich mit der E-M1 den falschen Partner erwischt und von Schrumpfung kann keine Rede sein..

Kurz bei Olympus auf der Website in den Technischen Daten gesucht, findet man die folgenden Werte:

PEN-F, der Sensor hat eine Größe von 17.4 x 13.0 mm und liefert als Bildgröße 5.184 x 3.888 = 20.155.392 Pixel. Im Hi-Res Modus (50 MPix) haben RAW und JPG unterschiedliche Größen und höher als die o.g.

Die "effektive" Pixelzahl wird mit 20.3 MPix angegeben, die "volle Auflösung" mit 21.8 MPix.

Auch für die anderen Kameras findet man (kann jeder) dort die Zahlen (E-M1 und "Panas" 4.608 x 3.456 Pix).

jm2c, Hermann

P.S. Kann evtl. sein, dass 17.4 ein Druckfehler ist (statt 17.3). Ich habe irgendwo für 17.3 x 13.0 auch schon mal die Angabe 17.31 x 12.98 gesehen.


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Heute scheint noch einmal schön die Sonne zum Fotografieren.

Oh, ja! Bevor das große Donnerwetter kommt ;-)


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Gast

Also darauf, dass die mFT Sensoren irgendwann mal vielleicht doch noch auf Vollformatgröße heranwachsen, würde ich heute nicht unbedingt wetten...


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Ich hab jetzt mal die RAW Bilder einer E-M1, E-PL7 und E-PL7 komplett nativ ohne bearbeiten / strecken etc. debayert:

z.B.: dcraw -4 -o 0 -w -q 1 9 : Decoding Olympus E-PL6 file (4640x3472 pixels)

Alle habe 4640x3472 Pixel.

Der gesamte output liest sie für für eine E-M1 so:

Timestamp: Thu Sep 08 20:49:16 2016 Camera: Olympus E-M1 Owner: Siggis Blog ISO speed: 200 Shutter: 1/80.0 sec Aperture: f/0.0 (Anmerkung - war am Teleskop) Focal length: 0.0 mm Embedded ICC profile: no Number of raw images: 1 Thumb size: 3200 x 2400 Full size: 4640 x 3472 Image size: 4640 x 3472 Output size: 4640 x 3472 Raw colors: 3

-----------------

Siegfried


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Bei mft werden die Verzeichnungen per Software korrigiert, dabei entsteht ein gekrümmter Rand, der weggeschnitten wird. Um gleiche Verhältnisse zu haben wird beim OOC jpeg natürlich unabhängig von der Korrektur geschnitten.

Das ergibt bei gleichen mechanischen Sensorabmessungen unterschiedliche Cropfaktoren je nach dem welcher oder ob überhaupt ein RAW-Converter verwendet wird und auch besonders zum FT, wo nicht korrigiert und geschnitten wird.


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Es gibt von Adobe den DNG Recover Edges Utility. Früher mit den E-510, E-620 und E-30 konnte ich damit im kritischen Fällen noch einige Pixel am Bildrand "herbei zaubern". Ob es stand alone noch gibt weiß ich nicht, aber als LR plugin gibt es sie noch. Habe gerade ein .orf von 4608x3456 auf 4640x3472 damit "vergrößert". Ist nicht die Welt, aber es ist etwas (512 Pixel). Mit den älteren Kameras hat es oft über 1150 Pixel gerettet.

Hab gerade ein E-510 .orf bearbeitet und 4608 Pixel gerettet.


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und auch besonders zum FT, wo nicht korrigiert und geschnitten wird.

FT war m.E. das erste System, bei dem eine Verzeichnungskorrektur implementiert war. Beim 12-60-Schnurrbart war die auch dringend nötig. Dank des grösseren Randes konnte aber auch per Stauchung korrigiert werden. Dann gewann man virtuelles Bildfeld, anstatt es wie heute zu verlieren. Es wurde aber nicht nur geschnitten, sondern auch gemetzelt. Adobe und Olympus vernichteten im Konverter schon mal 10% der Sensorinformationen. Diese Software-*** haben sich um ihre Konkurrenz verdient gemacht.


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und auch besonders zum FT, wo nicht korrigiert und geschnitten wird.

. Es wurde aber nicht nur geschnitten, sondern auch gemetzelt. Adobe und Olympus vernichteten im Konverter schon mal 10% der Sensorinformationen.

Ich denke du meinst 10 bis 30 Promille


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Ich denke du meinst 10 bis 30 Promille

Ok, mich hatte die Erinnerung getäuscht. Es sind nur 4,2%.

Raw der E-510 : 2800 * 3720 = 10416000Pix

JPEG ooc: 2736 * 3648 = 9980928Pix

Technisch unvermeidlich ist beim Konvertieren ein Verlust von vier Pixeln je Seite.


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Wer noch in der FT-Steinzeit gelebt hat, weiss es schon längst: Sensorgrösse ist kein fester Wert. Sie hängt davon ab, mit welchem Konverter die Bilder entwickelt werden, […]
Nein! Unmöglich.
[…] und sie ist nicht bei allen Kameras gleich.
Das kann man nicht ausschließen, deine Bilder beweisen das aber nicht. Es kann auch sein, daß die Kameras schon vor dem Speichern des Raws unterschiedlich viel Rand verwerfen.

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Zitat:

Wer noch in der FT-Steinzeit gelebt hat, weiss es schon längst: Sensorgrösse ist kein fester Wert. Sie hängt davon ab, mit welchem Konverter die Bilder entwickelt werden, […]

Nein! Unmöglich.

Zitat:

Natürlich hängt die Sensorgröße nicht vom Konverter ab, der ist ja fest in der Kamera eingebaut. Nein, er meint die Pixelanzahl.


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Bei den Beispielfotos ganz oben verschwindet am unteren Rand etwas (Dachgaupen) aus dem Bild. Dafür kommt am oberen Rand was dazu.

Die Verschwinderei am unteren Rand ist also nicht (nur?) die Folge einer geringeren Sensorgröße.


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Also für mich scheint klar, dass der Autor beim Kamerawechsel nur horizonal zentriert hat und nicht vertikal, was ja für den Zweck o.k. ist.


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Sensorgröße und effektive Pixel sind unterschiedlich also ist die Frage müßig.

Man denke nur an den mft Sensor der GH2.

Und die Entfernungseinstellung ist nicht 100% reproduzierbar.

K.


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Deswegen wohl auch das dicke Tele auf dem Stativ. Da kann man Kamera wechseln, ohne das Objektiv zu bewegen.

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Also für mich scheint klar, dass der Autor beim Kamerawechsel nur horizonal zentriert hat und nicht vertikal, was ja für den Zweck o.k. ist.

Selbstverständlich habe ich das Stativ nicht angefasst und auch keine Einstellung am Objektiv verändert. Trotzdem ist nicht auszuschliessen, dass sich ein Stativbein im weichen Grasboden abgesenkt hat. Man sollte auch bedenken, dass hier zwei unterschiedliche Adapter mit evtl. unterschiedlichen Toleranzen zum Einsatz kamen. Nebenbei haben zwei der drei Kameras einen beweglichen Sensor. Insofern bin ich mit der Lage der Vergleichsbilder durchaus zufrieden. Die Serie ist leider nicht ohne weiteres wiederholbar, da die E-510 gerade eine Auszeit nimmt.


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Sensorgröße und effektive Pixel sind unterschiedlich also ist die Frage müßig.

Natürlich wäre "bildmässig relevante Sensorgrösse" der politisch korrektere Ausdruck gewesen. Ich hoffe jedoch, dass ich solche stylistischen Tiraden vermeiden kann, da jeder den Sinn der Frage versteht.


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