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Graupunkt bestimmen und Verzerrungskorrektur


fabb

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Immer wieder fallen Lightroom und C1 als Empfehlung für die Raw-Entwicklung. Was ich daran nicht verstehe, ist, dass beide Programme nicht über eine adäquate Entzerrungsfunktion für Olympus-Objektive verfügen, so wie das bei Olympus Studio der Fall ist. Warum es nicht so sehr auf Entzerrung ankommt, ist meine erste Frage. Für einen guten Weißabgleich brauche ich im Bild nur die Stelle finden an der es für RGB jeweils 128 hat. Wieso kann das kein Programm automatisch. Weißabgleich und Entzerrung scheinen mir zwei essentielle Vorgehensweisen, um ein Bild technisch zu optimieren. Dass ich keinen einfachen Workflow kenne, um beides in einem Rutsch zu bewerkstelligen, stört mich extrem. Gibt es von eurer Seite einen Tipp für den Umgang mit diesem Problem? Grüße frank

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 fabb said:
Für einen guten Weißabgleich brauche ich im Bild nur die Stelle finden an der es für RGB jeweils 128 hat. Wieso kann das kein Programm automatisch.
?? Einen Weißabgleich macht man beim RAW. Da gibt es keinen Punkt, der drei RGB-Werte hat. Man braucht ja erst den Weißabgleich, um bestimmen zu können, welche Farben die Punkte überhaupt erhalten.
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Für einen guten Weißabgleich brauche ich im Bild nur die Stelle finden an der es für RGB jeweils 128 hat. Wieso kann das kein Programm automatisch.
Die Krux ist, dass der im Motiv neutralgraue Punkt in der Aufnahme ja eben noch nicht neutral grau (RGB 128,128,128) ist. DU, als Fotograf, weisst natürlich wie das Motiv aussah, die Software aber eben nicht. Daher musst DU der Software die betreffende Stelle zeigen, sofern es sie überhaupt im Motiv gibt. Eine Alternative wäre: ein Stelle im Motiv durch ein der Software bekanntes Motivteil zu ersetzen, das neutral graue Elemente enthält, ein sog. Target. Dieses Target würde die Software dann in der Aufnahme automatisch erkennen und den Weißpunkt (und evtl. auch die Belichtung) einstellen. Dies würde man natürlich mit einer Referenzaufnahme durchführen und die ermittelten Werte dann auf die eigentliche Aufnahmen übertragen, für die das Target dann natürlich vor der Aufnahme aus dem eigentlichen Motiv entfernt wurde. Herzliche Grüße, Dieter
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Frank, betreffend deines Graupunktes hast du ein Problem, dass es eigentlich für dich gar nicht gibt - es sei denn, du machst Fotos, bei denen es auf absolute Farbechtheit ankommt (gewerbliche Produktfotografie). Für diesen Fall empfehle ich dir eine faltbare Weißabgleichskarte sowie eine Colorkarte. (Hatten wir das nicht schon mal?) Ansonsten - wen "juckts"? In einigen Fällen ist der korrekte Weißabgleich sogar ein Stimmungstöter. Ich nutze LR seit der ersten Stunde und hatte vorher den RAW Shooter - seinen inoffiziellen Vorgänger. In all dieser Zeit hatte nie ein Problem mit dem Weißabgleich - ich schaffe ihn nämlich selber nach meinem Geschmack. Ich habe auch ein kein zusätzliches jpg. Daher laufe ich auch keiner jpg-Einstellung hinter her. Mein Bild soll so aussehen wie ich es will - und nicht wie irgend ein Ingenieur in Japan meint es müsse vielleicht so aussehen. PS: Ist dein Bildschirm eigentlich kalibriert?

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Zum Weißabgleich wurde ja schon einiges gesagt. Als Tool um objektivbedingte Fehler zu korrigieren kann ich nur PTLens empfehlen; lässt sich übrigens auch in Lightroom einbinden und gibt es soweit ich mich erinnere als Demo downloadbar. Natürlich kann das Photoshop irgendwie auch alles, aber PTLens ist aus meiner Sicht deutlich einfacher zu bedienen und hat für viele Objektive die Grundkorrektur der Verzeichnung schon im Programm hinterlegt. Viel Erfolg bei der Auswahl der „Spielsachen“. Steve

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Ich habe jetzt hier bei mir in der Nähe einen Laden ausfindig gemacht, bei dem man sich den Spider zum Bildschirm kalibrieren ausleihen kann und nicht kaufen muss. Ich zögere noch, ob ich das machen soll. Herzliche Grüße und Danke für eure Hinweise frank

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Da frage ich gleich mal, in welchen Zeitabständen man den Bildschirm kalibrieren sollte? Sowohl mein Laptopscreen als auch der standalone-LCD-Bildschirm (der weniger stark) verändern ihre Helligkeit und in Grenzen sogar die Farbwiedergabe schon mit der Betriebstemperatur. Nach 30 oder 60 Min Betriebsdauer ist die Wiedergabe anders als 5 Min nach dem Einschalten. Eine korrekte Farbwiedergabe kann man wohl nur mit high-end-Geräten erwarten. Gruß Frank

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Hallo Frank, ich bin da auch kein ausgewiesener Experte. Ich selber kalibriere aber alle paar Wochen meinen Bildschirm. Dieser ist zwar recht gut, aber lange noch kein Spitzenmodell. Laut Anleitung meines Kalibriegerätes soll die Messung übrigens nach einer Stunde "Aufwärmzeit" erfolgen. Sicherlich sind meine Farben nicht völlig korrekt, dürften aber ziemlich nahe dran sein - für private Zwecke jedenfalls völlig ausreichend. Auch den hell-dunkel Kontrast würde ich als mindestens gut bezeichnen. Auf jeden Fall bin ich so (deutlich) näher an der Wahrheit wie vorher.

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30 -60 Minuten Aufwärmzeit vorm Kalibrieren sind schon ok. Huey erinnert einen alle 2 Wochen dran, die Kalibrierung zu wiederholen, beim Spider kann man es einstellen glaub ich. Was von Spider aber nie sehr angetan. Manchmal werden es vier Wochen, allein mit den Jahren verändern auch Monitore ihre Farbeigenschaften, sie altern. Also alle zwei Monate ein Kalibrierungsgerät leihen, da kann man sich auch gleich eins kaufen, so teuer sind die nicht.

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Da frage ich gleich mal, in welchen Zeitabständen man den Bildschirm kalibrieren sollte?
Alle 6-8 Wochen hat sich als guter Kompromis herauskristallisiert. Wie Manni schon richtig schrieb, sollte man den Monitor mind. eine halbe, besser eine ganze Stunde im Betrieb gehabt haben, bevor kalibriert und profiliert wird. Und natürlich auch immer dann wenn man ernsthaft Bilder bearbeiten/beurteilen möchte. Die Hardware des Monitors sollte einen gewissen Standard erreichen, z.B. ein stabiles Betriebsverhalten zumindest nach einer Stunde Aufwärmen. Beim Aufwärmen sollte übrigens kein Bildschirmschoner aktiv werden, denn dabei wird oft der Monitor ja wieder in einen Ruhezustand geschaltet, der ihn dann eben nicht aufwärmt. Herzliche Grüße, Dieter
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Könnt ihr ein anderes Kalibrierungsgerät als den Spider empfehlen?
Eine Frage des Preises und der technischen Möglichkeiten - nur Monitor ; oder +Drucker +Scanner. Ganz zu schweigen von verwendeten Monitor. Bei einem Monitor um 150.- € wäre ein "X-Rite Eye-One Display 2" um >200.- € eher der falsche Weg. Lesestoff gibts aber jede Menge ;-)) http://www.chip.de/artikel/Workshop-Monitor-und-Drucker-kalibrieren_32416656.html http://www.probis.de/web/index.php?id=255 http://www.pantone.com/pages/products/product.aspx?pid=79 http://www.hilfdirselbst.ch/foren/Kaufberatung_Kolorimeter_%28eyeone_oder_spyder%29_P354909.html http://www.sachon-diedeutscheindustrie.de/Farbme%C3%9Fger%C3%A4te%20%28Kolorimeter%29/Farbme%DFger%E4te%20%28Kolorimeter%29_16112144_62310_ve_deu.html
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Bei einem Monitor um 150.- € wäre ein "X-Rite Eye-One Display 2" um >200.- € eher der falsche Weg.
Gutes Werkzeug ist nie der falsche Weg. Statt des Eye-One Display 2 würde ich jedoch eher zum Quato Silver Haze Pro (baugl. X-Rite DTP-94) in Zusammenspiel mit der Software Quato iColor display oder zum Spyder 3 Pro in Zusammenspiel mit basICColor display raten. Herzliche Grüße, Dieter
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Wäre das: http://tinyurl.com/ybhg3my was ihr mit Spider 3 meint?
Prinzipiell ja. Nur den gibt es ab 78.- Spyder 3 - Preise
Sollte ich es mit einem Samsung Syncmaster T220 gleich bleiben lassen?
Mangels Kenntnis des Teiles kein Urteil. Ist aber denke ich doch schon etwas betagt - nicht negativ gemeint Aber einige generelle Fragen die Dir eventuell bei der Entscheidung helfen: 1) Was veranlasst Dich überhaupt an so eine Gerät zu denken.? 2) Was erwartest Du für einen Nutzen ? 3) Welche Alternative zu der Anschaffung gäbe es ? LG Kurt
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Mehr Sicherheit, keine Überraschungen mehr, wenn ich das Bild ausdrucken lasse. Außerdem scheint es, wie Manni ja erwähnt, Vorbedingung zu sein, um sich überhaupt über verschiedene Sachen unterhalten zu können. Für 78 € farbsicher werden, scheint mir erschwinglich. LG frank

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Wenn Du Gleichheit von Ausdruck und Monitorbild haben willst, ist das Kalibrieren des Monitors leider nur die halbe Miete. Da führt dann auch kein Weg um eine Druckerkalibrierung herum, und die ist nicht nur aufwändiger als die Bildschirmkalibirierung, sondern muss separat für jede verwendete Papiersorte erfolgen. Außerdem empfiehlt sich eine Normlicht-Beleuchtung; bei herkömmlichem Kunstlicht gelingt es nicht. (Unter http://www.riwodot.de/wc/pages/icc-profilservice/rgb-drucker-profile.php finden sich PDFs, die neben der Druckerkalibrierung auch recht detailliert auf die davor notwendige Bildschirmkalibrierung eingehen. Das ist jetzt eine der Adressen, bei denen man sich Druckerprofile erstellen lassen kann, ohne sich selbst das teure Gerät dafür kaufen zu müssen.) Grüße, Robert P.S.: Bin selber auch noch nicht ganz soweit, werde aber meinen alten Tintenstrahler jetzt wohl doch nochmal kalibrieren lassen.

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