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Focus bracketing: Bilderzahl und Fokusunterschied


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Moin,

Hab gerade einen M. Zuiko 60/2.8 Macro bekommen :-) Wahnsinn! Hab natürlich sofort mit focus bracketing herum gespielt... Wahnsinn! So leicht! Hab aber eine Frage bezüglich den Bilderzahl und Fokusunterschied-Einstellungen. Ich nehme an es gibt keine Methode den Bilderzahl und Fokusunterschied aus zu rechnen, oder? Geht nur durchs Probieren? Vorne fokussieren, eine Reihe schießen, und schauen ob hinten scharf ist. Vorne und hinten ein paar Bilder mehr machen und später weg werfen, nehme ich an. Erfahrung sammeln....

Wahnsinn... so klein und so scharf... Ich glaube ich werde mit den schon mein Spaß haben!


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Hallo Dan,

das Braketing, wie das Stacking habe eine gewisse Intelligenz. Wichtig ist der Focusunterschied. Ich verwende je nach Feinheit der Strukturen einen von 3 - 1. Die Kamera berechnet dann die Schrittweite in Abhängigkeit von der verwendeten Blende. Große Blendenöffnung (2,8) kleinere Schrittweiten als bei Blende 4,5.

Ich stelle die Kamera auf manuellen Focus und fahre den mir nächsten und ersten Focuspunkt an.

Ich habe die Anzahl der Aufnahmen auf 99 gestellt und kontrolliere während des Braketings die Wanderung der Schärfe und brechen das Braketing ab sobald ich meine alles was ich scharf haben will ist scharf. Sollten die 99 Aufnahmen nicht ausreichen, was schon mal vorkommen kann, dann löse ich einfach nochmal aus. Da die Kamera auf manuellem Fokus steht ist diese Vorgehensweise kein Problem. So spare ich mir die Rechnerei.

Viel Spass mit dem Objektiv.

LG Karl


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Große Blendenöffnung (2,8) kleinere Schrittweiten als bei Blende 4,5.

Mhm - eigentlich soll die Blende in die absolute Schrittweite eingerechnet werden ...

Ich mache es eher von den Details entlang des Fokuswegs abhängig.

Wenn man bei Blende 4.5 Schrittweite 3 wählt, und bei Blende 2.8 Schrittweite 1, macht man grundsätzlich nichts falsch (außer, dass man durch die verlängerte Dauer das Wind-Wackel-Risiko erhöht; und damit das spätere Stackingergebnis beeinträchtigt).

Gruß Dieter

PS: Gerade weil es schon so gut geht, kommt der Wunsch nach Verbesserungen auf ;-)

1. Es wäre Top, wenn die Kamera nach dem Fokus-BKT das Objektiv wieder zum Startpunkt zurück fahren würde. (nicht selten versaut eine leichte Windböe die Aufnahme und man muss mühevoll den Startfokus wieder einstellen, dies wäre durch den Vorschlag erleichtert)

2. Es wäre Top, wenn man zusätzlich den Endfokus festlegen "könnte" (nicht muss). Die Kamera könnte dann die Bilderzahl selbst bestimmen.

3. Es wäre gutes Handwerk, die Schrittweite in die EXIF zu packen.


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Hallo Dieter,

ich habe das mit der Schrittweite anders verstanden und anders erlebt. Es ist meiner Meinung nach so. Wählt du Schrittweite 1 sind prinzipiell die gewählten Schrittweiten kleiner als bei Schrittweite 2 usw.

Die Kamera vergrößert aber auch mit steigender Blendenzahl die Anzahl der Schritte an den Fokusmotor, sprich Schrittweite. Schrittweite 1 und Blendenzahl 2,8 ergeben bei dem 60er Makro die kleinste Schrittweite, wählst du eine höhere Blende steigt auch die Schrittweite, angepasst an die Tiefenschärfe des Objektivs.

Deshalb entscheide ich mich bei Objekten mit feinsten Strukturen für Schrittweite 1 und Blende 4 bzw. 4,5 - beim 60er Makro soll mit dieser Blende die höchste Auflösung zu erzielen sein. Bei glatten Oberflächen kann man getrost auch Schrittweite 5 oder höher verwenden.

LG Karl


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Um Dieter's Idee #2 weiter zu spinnen stelle ich mir den Ablauf so vor:

1. Fokuspunkt 1 (nahe) bestimmen und speichern.

2. Fokuspunkt 2 (fern) bestimmen und speichern.

3. Schrittweite bestimmen und...

der Kamera rechnet wie viel Bilder je nach Blende/Schrittweite benötigt werden und legt los.

Ein Eigenschaft gestackter Bilder die mir manches Mal stört ist den harten Übergang zwischen scharf und unscharf. Also... Version 2, wie oben, aber mit ein Bereich vor und nach F-Punkt 1 und F-Punkt 2 der mit eventuell offene Blende gemacht wird, und angehängt wird. Ich habe das manuell so gemacht und es ergibt ein etwas natürlicheren Bild.


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Ist eigentlich nicht neu. Für die Canons gibt es bootfähige FWs, in denen einige Entwickler auch auf diese Idee gekommen sind (eigentlich auch naheliegend).

https://www.youtube.com/watch?v=CcRVXuc6Yt4&t=171s

Ein Eigenschaft gestackter Bilder die mir manches Mal stört ist den harten Übergang zwischen scharf und unscharf.

Hier bin ich mir noch nicht sicher, was du meinst.

Beispiel?: Aufnahme mit Offenblende eines flach auf dem Tisch liegenden Lineals + Focus Stacking -> am Anfang & Ende des Stackings ergibt sich ein unnatürlicher harter Schärfeübergang.

Abgesehen davon, dass man sich an solchen Szenen schnell satt gesehen hat, hilft, die Blende deutlich zu schließen.

Gruß Dieter


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Hallo Dieter,

Vielleicht schlecht beschrieben (Bähmisch) ;-)

Stellen wir deinen Lineal vor. Den Bereich zwischen 20 und 30 cm wollen wir scharf haben, also nehmen wir Blende 4 und Schrittweite 1. Wäre es dann nicht möglich den Bereich zwischen 15 und 20 cm, sowie zwischen 30-35 cm mit Blende 2.8 und Schrittweite 2 dazu zu hängen um den Übergang weicher zu gestalten? Wie gesagt, ich habe das schon Mal mit den alten Leicaflex Makro manuell gemacht.


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Hallo DAN,

konkret auf deine Frage gibt es den speziellen Makroschärfentieferechner in diesem Forum:

https://www.oly-forum.com/forum/kameras-objektive/neue-version-121-makro-st-rechner-mit-focus-bktstacking-einst

Soweit ich die Meldungen in diesem Threat überflogen haben ist mir dieser Link nicht aufgefallen.

Der liefert meiner Meinung die Antwort auf deine Fragen sowohl am PC als auch als App verfügbar. Als ich angefangen habe, war es für mich ein nützliches Instrument. Mittlerweile habe ich meine Erfahrungswerte.

Grüße

Kurt


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Finde ich viel zu umständlich ...

Startpunkt festlegen und auslösen ... wenn ich am Display verfolge bis es von der "Tiefe" reicht, wieder Auslöser drücken. Fertig !

Als sehr praktikabel hat sich bei mir SW 3 bei Blende 2.8 heraus kristallisiert.

Wenn ich einen weicheren Übergang Scharf > Unscharf haben will erhöhe ich die Blende auf max. f4.

LG ... Helmut


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Toll, danke! Sehr hilfreich.

Bis jetzt habe ich makros mit den alten Leicaflex-R rein "händisch" gemacht, aber nach den gleichen Prinzip. Ich habe diese Vorrichtung gebastelt:

Ich stelle auf elektronish, 8-10 B/s, und stelle die Blende auf f4 bis max 5.6. Dann stelle ich vorne und hinten scharf und merke mir die Positionen auf der Skala. Ich beginne um einige Schritte früher und drehe den Fokusring per Hebel ganz regelmäßig, und drucke gleichzeitig ab. Es funktioniert sehr gut und ist schnell. Je langsamer ich drehe, desto kleiner natürlich die Schritte, usw. Primitiv aber effektiv. Hier ein Beispiel:

https://www.flickr.com/photos/42162009@N04/33524639762/in/album-72157680536928306/

Man kann auch Schritt für Schritt vorgehen, aber meine Vergleiche haben kein Unterschied gezeigt. Im Gegenteil. Beim schrittweise Ablichten ist der Gefahr von mechanische Verstellungen größer als mit eine gleichmäßige Bewegung des Hebels.


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Genau so mache ich das auch.

Tja - ist auch momentan die einzige praktikable Lösung....

Bei großer Umgebungshelligkeit lässt sich der Augenblick zum Abbrechen im Display vielfach nur sehr schlecht erkennen (an den Sucher gehe ich während des Fokus-BKT nicht ran).

Den Endfokus bereits vor der Aufnahme zu bestimmen (zu können) ist sehr wohl eine positive Option ;-)

Gruß Dieter


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"Bei großer Umgebungshelligkeit " und/oder Augen wie meine! *

"Den Endfokus bereits vor der Aufnahme zu bestimmen (zu können) ist sehr wohl eine positive Option ;-)" Genau!

* Mitte September bekomme ich zwei neue Linsen, (single-element, variable focus) . Ich freue mich schon drauf!


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