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Ignoriert

Eisvogel ....


Gast Guest

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Danke für deine Meinung Bluescreen.

Ja, ich bin auch der Meinung das es, trotz des "nur" 16MP-Sensor sehr gut rüber kommt.

Der Halm ... bin ja nur der Doku-Fotograf, also alles soll weitestgehend authentisch sein, aber in diesem Fall würde ich mir wünschen, ich könnte wie andere mit PS so virtuose umgehen und den Halm weg zaubern.

LG ... Helmut


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Moin,

für die Rahmenbedingungen finde ich das Foto sehr gut. An die Wand hängen und erfreuen :)

Meine esten beiden Eisvögel habe ich gerade vor ca. 4 Wochen von einem Ausflugsdampfer aus bei Templin gesehen. Einer der beiden Vögel flog als bunter Lichtklecks über das Wasser, der andere saß etwas später auf einem Ast am Wasser. Musste alles schnell gehen und bin froh, ihn halbwegs scharf erwischt zu haben. In 100% Ansicht leider nicht so scharf. Für 30x40 cm wird vielleicht gerade so reichen.

Tauschen ;) :D

LG

Ingo


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Ich würde auch sagen, dass das völlig Ok ist. So oft hat man Eisis ja nicht vor der Kamera und wenn, dann kann man es sich meist nicht aussuchen, wo sie sitzen / fliegen und ob das nun an der perfekten Stelle und mit optimalem Licht ist. Letzteres passt übrigens ganz wunderbar. Deshalb würde ich mich einfach über das schöne Bild freuen und weiter auf die Pirsch gehen, wer weiß, vielleicht sitzt er ja das nächste mal an einer noch besseren und näheren Stelle.


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Danke Sabine und Timo für eure Antworten ...

Ich bin Happy weil der bei mir am Teich ist und auch weil das Bild noch so gut ist.

Habe eigentlich mit dem 2fachen Digi-Konverter der E-M1.1 das Bild gemacht.

Das Jpg mit FixFoto nur verkleinert.

Für ein Jpg ist das doch auch akzeptabel.

Also der 2fache digitale Konverter ist nicht zu verachten. Klar muß man konzentriert und genau manuell fokussieren. Was ja mit dem m.Zuiko 40-150/2.8 Pro auch sehr gut funktioniert.

LG ... Helmut


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Am letzten Samstag, 2.9. war ich zwischen dem Neuenburger- und dem Murtenseesee am Broye-Kanal in einem Vogelschutzgebiet mit Beobachtungshütte und wendete exakt Deine vorgehensweise an: die M1-II mit dem 2x Digitalkonverter, weil ich der festen Meinung bin, dass dieser sehr viel bringt und auch als gut bis sehr gut eingestuft werden kann. Es lohnt sich auf jeden Fall, bei all diesen "kleinen Fliegedingern" diese Methode anzuwenden.

Für diesen Tag montierte ich mir das 300/4 Pro und den MC-14 vor die M1-II und kam so auf sage und schreibe 1.680mm (KB-Vergleich). Leider exakt an diesem Tag - und dies trotz 5 Stunden Anwesenheit - hatte es wenig Eisvögel und sie setzten sich weiter entfernt auf einen Ast als sonst üblich. Sonst wäre eine oder mehrere formatfüllende Aufnahmen gelungen.

Nächstes Jahr gibts neue Anläufe...

Deine Aufnahme gefällt mir und darf auf jeden Fall gezeigt werden - und Freude daran haben darfst Du sowieso!

Rolf


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Hallo Helmut,

Bei dir muss ja einiges in Ordnung sein.

Wenn man weiß wie empfindlich die Vögel auf äußere oder sonstige Störungen jeglicher Natur reagieren, dann ist das ein Glückstreffen. Würde jetzt nicht ohne weitere Kenntnisse für Bilder dem Vogel nachstellen. Freue dich und eventuell ergibt sich ja ohne Zwang noch das ein oder andere Bild.

Fühlt er sich gestört, dann ist er weg.

Übrigens Glückwunsch.

Grüße

Wolfgang


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Toller Fang Helmut, um den auch ich Dich beneide. Ich kenne Eisvögel nur von Fotos. Für die Größe des Crop ist die Qualität wirklich erstaunlich.

Und auch mit wenig PS-Kenntnis kriegt man die Halme in 5 min weggezaubert. Simsalabim - hast Du es Dir so vorgestellt?

https://www.dropbox.com/s/ln4wucu34rrhcib/m1080176_dxo_eisvogel_100-prozent_PS.jpg?dl=0

LG Karsten


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Ja ... genau so ... Hervorragend.

Danke Karsten und auch allen anderen Freunden des Eisis die sich mit meinen Bildern aus einander gesetzt haben.

Er war im übrigen nochmal am Abend da und hat sich noch einen Snack geholt ...

ohne Fensterglas, dafür schon sehr dunkel

LG ... Helmut


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Hallo Helmut,

ich weiß nicht wie gut du dich mit Eisvögeln auskennst - falls du es schon weißt, dann einfach ignorieren:

Du hast hier einen männlichen Jungvogel vor die Linse bekommen. Drücke ihm die Daumen, dass es einen milden Winter gibt, denn fast 80% der Jungvögel sterben in ihrem ersten Lebensjahr. Andererseits können sie unter idealen Bedingungen im Ausnahmefall sogar 20 Jahre alt werden, 10 Jahre kommen immer wieder mal vor.

Bei uns ist der Bestand im letzten Winter fast komplett ausradiert worden, fast alle Reviere sind unbesetzt geblieben. Hoffentlich waren die restlichen Vögel dafür umso fleißiger: 2-3 Bruten sind für Eisvögel ja normal, 4 oder 5 Bruten sind aber auch immer wieder drin. Für mich ist es dieses Jahr jedenfalls sehr traurig, dass mein Stammrevier unbesetzt geblieben ist, ohne die blauen Workaholics fehlt einfach was.

Viele Grüße, Michael


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Schön beschrieben. Soweit mir bekannt ist, ist der Schnabel bei Jungvögeln anfangs immer schwarz (mit dem bekannten weißen Punkt an der Schnabelspitze) ;-)

Erst wenn sie dem Jungvogelalter entwachsen, so etwa ab Herbst, dann kann man langsam insbesondere am Schnabel erkennen, ob es ein Weibchen (Unterschnabel großteils orange/rot) oder Männchen (mehr oder weniger vollständig schwarz gefärbter Schnabel) ist ;-)

Hoffentlich wird "Dein" Stammrevier bald wieder von den blitzschnellen Fischfängern bezogen - ich drücke Dir und den schmucken Vögeln beide Daumen! :-)

Viele Grüße

Wolfgang


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Servus Michael

Danke für die Info ...

Schauen ma mal, wie er sich entwickelt und ob er überhaupt am Teich noch vorbei kommt.

Gestern haben wir ihn zum erstenmal bewußt wahrgenommen. Könnte ja sein das er schön ofters dagewesen ist, ohne das wir ihn bemerkt haben. Ich werde alles tun um ihn nicht zu verschrecken. Da der Teich besatzlos ist, will ich Moderlieschen im Teich aussetzen. Gestern könnten wir beobachten wie er nach Jungmolche, Libellenlarven und sonstiges Kleingetier getaucht ist. Der Teich wird aber bald nix mehr hergeben, deshalb auch die Idee mit den Moderlieschen.

LG ... Helmut

Ps.: noch ein Bild des Teiches


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Willste die Moderlieschen als Eisvogelfutter da rein setzen? Eigentlich sind Teiche ohne Fische gerade die interessantesten, und wenn sie mal drin sind, bringt man sie kaum noch raus.

Der Eisvogel ist ziemlich sicher schon mal dagewesen, die sind ziemliche Gewohnheitstiere. Im Übrigen werden die auch sehr oft übersehen. Im München sieht man die z.B regelmäßig an der Isar und im Englischen Garten…

Aber zwischen sehen und fotografieren liegen leider Welten…

Klaus


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Servus Klaus

Ja, ich hätte vor, für den Eisvogel, Moderlieschen, in den bis jetzt fischfreien Teich, einzusetzen.

"Leider" werde ich die nicht mehr los werden, aber sie gelten als die Amphibien freundlichste Kleinfische. Sie sollen nicht die Molche stören. Für Ringelnattern sind sie auch Futter. Larven die ein gewisse Größe erreicht haben, werden auch nicht als Beute der Moderlieschen angesehen. Eher umgekehrt. Libellenlarven und Gelbrandkäferlarven können schon kranke oder junge Moderlieschen zur Strecke bringen.

So gesehen sorgen eventuell sogar die Moderlieschen für noch mehr zuzug vieler Teichbewohner.

Der Teich ist 12 x 6 Meter groß und ca. 2,5 Meter tief. Da gibt es viele Rückzugs-Möglichkeiten für die Fischerln.

LG ... Helmut

Ps.: Gerade eben wie ich die Zeilen geschrieben habe, war/ist er wieder da.

Hat vielleicht jemand Erfahrung mit künstlich angelegten Bruthöhlen ... User Michael (Kreier), Wolfgang (Wolfcgn) oder Klaus (Kabe) oder Rolf (Rollo88) oder ....

Das Bild ist ca. 10 Jahre alt und zeigt die fertige Gartengestaltung. Rechts diese Böschung würde ich meinen.


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Hat vielleicht jemand Erfahrung mit künstlich angelegten Bruthöhlen ... User Michael (Kreier), Wolfgang (Wolfcgn) oder Klaus (Kabe) oder Rolf (Rollo88) oder ....

Nein, leider nicht. Sicherlich kann Volker (M1testit) da etwas dazu beitragen, da er als aktiver Naturschützer sich intensiv auch mit dem Eisvogel beschäftigt hat.

Eisvögel bauen sich in der Regel ihre Brutröhren selber, benötigen an sich keine künstlich angelegten Höhlen. Trotzdem kann man so etwas wohl irgendwie und irgendwo beziehen. Selbst über den "großen Fluss" wurde so etwas bereits einmal angeboten. Hier gibt es z.B. sogar eine Art Bauanleitung, aber ob so ein Eisvogel tatsächlich diese Bruthilfe annimmt, das weiß ich nicht: http://www.nabu-kl.de/bau-von-bruthilfen-fuer-eisvoegel-an-der-lauter.html

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es z.B. einen Dienstleister, der das Fotografieren von Eisvögeln in einer künstlich angelegten, beleuchteten Brutkammer anbietet.

Wenn man dem Eisvogel eine steile Böschung (senkrecht oder leicht überstehend) zur Verfügung stellt, dann kann er da durchaus von selber seine Bauarbeiten starten und dort auch einziehen. Eine entsprechende künstliche Böschung, bestehend aus einem etwas verdichteten Erde-, Sand- und Kalkgemisch, soll wohl gerne angenommen werden. Diese Böschung muss aber immer wieder, so alle 1-2 Jahre, - als Ersatz für den regelnden Einfluss fließenden Wassers, das den Uferbereich einer natürlichen Böschung immer wieder wegreißt und die Pflanzen gleich mit - frisch abgestochen werden. Ansonsten meiden wegen der Gefahr, dass Feinde wie z.B. Marder o.ä. in die Höhlen gelangen können, die Eisvögel später den alten Wohnsitz.

Da Eisvögel sehr oft sogenannte Schachtelbruten durchführen, reicht ihnen dann eine Bruthöhle nicht aus. Sie graben i.d.R. innerhalb einer Brutsaison gleich mehrere Röhren, die durchaus einige dutzend oder auch mal hundert Meter von der alten Röhre entfernt liegen können. Während die erste Brut die Höhle noch nicht verlassen hat und vom Männchen betreut wird, brütet Frau Eisvogel in der zweiten Röhre gleich die nächste Generation aus... ;-)

Also ich würde mich an Deiner Stelle lieber über den wunderschönen Besuch freuen und nicht auf die vage Hoffnung hin, dass ein erwachsener Eisvogel dort brüten möchte, den eher kleinen Garten komplett "eisvogelgerecht" umbauen. Aber wenn Du es versuchen möchtest: Meinen Respekt hast Du! Viel Glück und Erfolg! :-)

Viele Grüße

Wolfgang


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@Helmut: ein Kenner der Eisvögel bin ich absolut nicht. Trotzdem kannst Du möglicherweise mit dem Link bzw. dem darin gezeigten Film etwas über den Aufenthaltsraum der "Eisis" Dir abschauen. LA SAUGE heisst der Ort zwischen Neuenburgersee und Murtensee in der Schweiz, und im gezeigten nördlichen Teich hat es eine "Mauer/Erdwall mit Löchern" drin. Ganz kurz gezeigt so ab zirka Sekunde 25. Gefühlsmässig meine ich (!), dass die Bruthöhlen möglichst direkt über dem Wasser sein sollten - lasse mich da aber gern belehren und korrigieren.

Und auch ganz wichtig scheint mir, dass es mehrere Aeste (auch Totholz möglich) hat, die übers Wasser in den Teich hinein reichen - in unterschiedlicher Höhe, wahrscheinlich so ab 40 oder 50 cm. (siehe die Aufnahmen)

Link: https://www.youtube.com/watch?v=DmgEePlVdsw

Im Uebrigen sind es hervorragende Videoaufnahmen über den bzw. die Eisvögel dort. Sehenswert wen es interessiert - und in diesem Thread wird es wohl alle interessieren...

Rollo88 Rolf


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Ein schöner Film, danke für den Link! :-)

Hier noch ein vor kurzer Zeit auf der ARD ausgestrahlter, liebevoll gestalteter Film über den Eisvogel - leider ist er nur bis heute in der ARD-Mediathek abrufbar: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/erlebnis-erde/sendung/die-rueckkehr-des-eisvogels-102.html

Viele Grüße

Wolfgang


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Hallo Helmut,

ich kann Wolfgangs Aussagen bestätigen: Eisvögel nehmen künstliche Bruthöhlen extrem selten an, sie haben einen Grabtrieb und um den ausleben zu können benötigen sie steile Wände aus geeignetem Material, den Rest erledigen sie dann selbst.

Wenn man vorhandene Wände "absticht" und somit eisvogelgerecht macht, werden sie gar nicht so selten angenommen, oft sieht man zumindest angefangene Brutröhren.

Viele Grüße und viel Erfolg,

Michael


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